Die Musiktiere vom 28.05.2026

Shownotes

Die neuen Songs von Mathilda Mann, Mary In The Junkyard, Dua Saleh, Asgeir & Lawless, Rares feat. Iako und Temmis.

Transkript anzeigen

00:00:00: So, heute ist der Tag des Hamburgers.

00:00:03: Da fragt man sich was sind die Hamburgerinnen?

00:00:06: Ich

00:00:07: bin eine Hamburgerin!

00:00:08: Ja es geht aber um den Burger.

00:00:10: Zähle ich auch dazu...

00:00:12: Nein Rahel du kommst aus der Schweiz.

00:00:13: Du bist

00:00:14: kein Burger.

00:00:17: Darum geht's aber nicht.

00:00:18: hier gehts um Musik und das ist die Sendung.

00:00:21: Über Geschmack kann man streiten.

00:00:25: Die Musiktiere bei

00:00:26: Ahoy.

00:00:28: Das Konzept kurz erklärt, jeder und jede von uns hat einen oder zwei Songs dabei.

00:00:32: Die hören wir gleich alle gemeinsam und am Ende gewinnt einer davon!

00:00:36: Und bei Social Media stimmt ja auch immer ab welcher Track denn da nun am besten performt?

00:00:44: Wie das Ergebnis ist, erfahrt ihr gleich erstmal den Gewinner-Track von letzter Woche und das war...

00:00:52: Mein Song.

00:00:52: Mit shut your damn nine five seven eight nine two, so?

00:00:57: Ist irgendwie so

00:00:59: ähnlich.

00:00:59: Ja, bravo!

00:00:59: Das war gut.

00:01:00: Guter Song auf jeden Fall sehr abwechslungsreich.

00:01:02: I speak to the spirits

00:01:05: and the spirits tell

00:01:06: you

00:01:10: to shut your

00:02:25: damned mouth.

00:04:03: Tiere das eben...das war der Gewinnertitel von letzter Woche gewonnen von Jan Perfompt vom Labyrinth Shut Your Damn.

00:04:12: und dann eine Nummer

00:04:18: Ja, fast richtig.

00:04:19: Was

00:04:20: sagen denn unsere Fans bei Instagram?

00:04:23: Unsere Fans sehen das ein bisschen anders.

00:04:26: Die fand nämlich den Song von Rael und zwar von Oscar-Hark Sailor and the Seam richtig gut.

00:04:30: Aha!

00:04:33: So also fast alle haben irgendwie gewonnen.

00:04:35: Maike außer dir.

00:04:39: Ich

00:04:39: wollte nur zu dir überleiten.

00:04:41: Ach so, weil ich hier anfangen soll mit meinen beiden wunderbaren Tracks in dieser Woche beziehungsweise mit einem fange erst mal an der kommt aus deutschen landen und von einer band die ursprünglich aus tübing kommt aber jetzt in Hamburg angesiedelt ist.

00:04:56: Man hat ziemlich lange nichts von ihnen gehört, jetzt sind sie wieder auf der Bildfläche erschienen und werden demnächst auch hier ein Konzert geben für das ihr bei uns auf der Internetseite sogar Karten gewinnt könnt.

00:05:07: Die Rede ist von Timmis.

00:05:09: Ein Quartett wie gesagt aus Hamburg kommt und die haben einen Song gemacht, der heißt Eulenspiegel.

00:08:29: Das war die Hamburger Band Timmiss mit dem Titel Eulenschpiegel.

00:08:32: Wisst ihr wer Eulenzpiegel isst?

00:08:36: Das war ein... Nee, weiß ich nicht.

00:08:39: Kann ich nie vergessen.

00:08:40: Ist doch der Charakter von einer Novelle oder?

00:08:44: Ja das ist eine Figur aus den deutschen Volkssagen so im Spätmittelalter, vierzehntes, fünftes Jahrhundert und das war ein Schalk so nahe.

00:08:53: Der hatte auch so ne Mütze auf und seine Symbole-Eule steht ja für Weisheit und Spiegel steht für den Leuten irgendwie den Spiegelfurs Gesicht halten quasi sie erleuchten oder irgendwie ihr eigenes Ich irgendwie... Was guckst du so?

00:09:08: Der war doch in Möllen, ne.

00:09:09: Hier ... Er hat in Möln ...

00:09:11: Nee, das ist der Rattenfänger

00:09:13: von Mölln!

00:09:14: Der kennt die nicht.

00:09:15: Ja, stimmt.

00:09:16: Weiß ich jetzt nicht.

00:09:17: Wo genau Till Eulen Spiegel

00:09:18: anzusiegelt?

00:09:18: Da gibt's irgendwie ein Till Eulenspiegel-Museum oder was?

00:09:21: Das kann gut sein.

00:09:22: Ich glaub es dir einfach mal.

00:09:24: Genau er wird immer als Hof nahe gezeigt aber eigentlich ist er das Gegenteil ziemlich clever.

00:09:32: Er nimmt nämlich immer Anweisungen, Amtsträgern oder von Geistlichen bekommt, nimmt die immer sehr wörtlich und führt damit die Leute so ein bisschen vor.

00:09:41: Und es ist also sehr viel Gesellschaftskritik auch.

00:09:44: Hannes möchte wieder was sagen?

00:09:46: In Mölln

00:09:46: gibt's alle drei Jahre die Eulenspiegel-Festspiele ... Achso!

00:09:50: Weil ja, Möllnen gilt als offizielle Eulenzpiegel statt da der berühmte Schalk dem Volksbuch zur Folge im Jahr thirteenhundertfünfzig dort gestorben ist.

00:10:01: Ja

00:10:02: Sie an Gut, also es geht so ein bisschen um Erkenntnis und einen Spiegelvorhalten.

00:10:09: Und darum geht's in dem Song ja auch ein bisschen auf... Mein Gott ich kann nicht reden!

00:10:13: Hier gehts um die Selbsterkenntnis das eine Beziehung nicht mehr zu retten ist und sich dann aus dieser Beziehungen zu befreien bevor man selber untergeht und irgendwie nur noch ein Leben lebt.

00:10:23: oder jemand ist, der man selber gar nicht mehr ist.

00:10:25: Sondern sich selbst befreit davon.

00:10:27: Oh mein Gott!

00:10:27: Ich kann heute wirklich nicht so gut

00:10:28: reden.".

00:10:29: Auf jeden Fall kommt dieser Titel jetzt von der Band Timmis.

00:10:31: Von denen hat man anderthalb Jahre nichts gehört.

00:10:34: Sie sind ein bisschen in der Versenkung verschwunden.

00:10:37: Man wusste nicht genau, kommt jetzt noch was?

00:10:38: Aber sie kündigen an, dass das Jahr-Zweitausendsechsundzwanzig ein tolles für sie werden wird.

00:10:44: Sie haben auch kein Album rausgebracht.

00:10:46: also wer weiß vielleicht steht ein Debütalbum ja mal in den Startlöchern.

00:10:50: Ähm,

00:10:51: und

00:10:52: sie spielen auch im schönen Schanzenzelt hier dennächst in Hamburg.

00:10:56: Und zwar ganz genau am ... ... vierundzwanzigsten Juni.

00:11:00: Ich musste kurz gucken!

00:11:01: So.

00:11:02: So haben wir jetzt drüber über die Song reden.

00:11:04: oder hast du noch mehr zu erzählen?

00:11:05: Nee, mir habe ich nichts zu erzählten.

00:11:07: Ich fand diesen Beat, dieses Verum, dieses Kräftige.

00:11:10: das fand ich gut daran Und die Sinti Riffs haben wir auch ganz gut gefallen.

00:11:15: Die textliche Komponente hat sich mir nicht so ganz erschlossen, es war mir zu cryptisch, zu viel in Metaphern gesungen.

00:11:23: Deswegen glaube ich muss mein Song so zwei, drei, vier, fünf, acht mal hören bis man da die Meta-Ebene erreicht.

00:11:30: aber an sich also musikalisch gesehen schonmal sehr gut.

00:11:33: Aber eigentlich ja auch cool.

00:11:34: manchmal wenn man's nicht direkt erschließen kann worum es geht weil dementsprechend... hat man ja auch Bock, den noch Maat zu hören oder hört auch intensiver zu und ich finde die Thematik, die sie behandeln sehr toll.

00:11:45: Ich bin ein großer Tammes-Fan.

00:11:46: so ich freue mich auf wenn Sie im Chancenzelt auftreten.

00:11:49: Das

00:11:49: war nicht bekannt.

00:11:49: Es war!

00:11:51: Und freue mich auch auf Ihr erstes Album.

00:11:53: Ich fand das Song toll.

00:11:55: es hat mir eine gute Laune gemacht, habe mich in einen guten Vibe versetzt, hatte auch ein bisschen was hypnotisierendes mit diesem... Das sind die Szenziele.

00:12:03: Ja guck mal, das fand ich aus der Kuhl.

00:12:05: also toller Start.

00:12:07: Ja, da kann ich mich anschließen.

00:12:08: Es hatte so was Treibendes und es ist Fliegegefühl durch dieses Synthesizer.

00:12:13: Und trotzdem auch melancholisch.

00:12:15: Also man hört schon ein bisschen das Thema raus, dass da behandelt wird.

00:12:21: Sehr schön!

00:12:22: Ich glaube du hast diese Woche auch zwei Songs mit?

00:12:24: Genau.

00:12:26: Mein erster Song kommt von einem Art Rock Trio, das sich ursprünglich in einem Sommercamp für Klassikmusik kennengelernt hat.

00:12:33: Das hört man auch in ihrer Musik.

00:12:35: Sie bezeichnen sich selbst als Angry Weepy Chaos Rock.

00:12:40: Und auch ihr Bandname ist so eine Mischung aus Unschuldig und Dirty Chaos, Mary in the Chunkyard.

00:12:48: Also Maria ...

00:12:50: Ja, sehr gut!

00:12:53: Dann

00:12:53: kommt er.

00:12:53: Wer ist bekannt deswegen?

00:12:55: Yeah, genau, also Mary In The Chunk Yard, Maria auf dem Schrottplatz.

00:12:59: Vielleicht kennt die sie schon.

00:13:00: Sie waren letztes Jahr auch aufm Räperbahn- Ja klar kennt ihr die.

00:13:04: Aufm Rähperbahn Festival.

00:13:06: Die drei, Clary, Sia und David sind bekannt für ihre fantasievollen Kostüme- und Bühnenassessoires die sie oft selbst hackeln und basteln.

00:13:15: Sie haben auch so ein Band, Maskottchen das heißt Brian.

00:13:19: Und in den Jahren ist der erste EP rausgebracht und jetzt kommt dann das Debütalbum Role Model Hermit Da es schon drei Singles erschienen und die dritte habe ich dabei Das waren Mary in the Chunkyard mit New Muscles.

00:17:23: Und ursprünglich wurde der Song lustigerweise auf dem Akkordeon komponiert, ich finde das hört man jetzt nicht mehr so richtig.

00:17:29: Lustig?

00:17:30: Ja, lustig mega!

00:17:33: Aber ich hätte jetzt nicht ein Akkordion gedacht als ich das gehört habe.

00:17:38: Nein, ich meinte das ehrlich, die klang

00:17:39: total ironisch.

00:17:41: Na ja... Auf jeden Fall, was man gehört hat war ein Streicher.

00:17:45: Weil Frontfrau Clary spielt nicht nur Gitarre sondern auch Cello seit sie viel ist und Saaya tauscht dann Bass auch immer wieder gegen Viola.

00:17:53: beide spielen auch Violine jetzt auf den Alben oder auf einem neuen Album das kommt Und David ist verantwortlich für die Drums und er war auch die Inspiration für diesen Song weil Er ist seinen Fitnessstudio beigetreten und Clary und Saaya wollten sich ein bisschen lustig machen über seine neuen Muskeln.

00:18:13: Ja, ich finde in diesem Track hört man ganz gut wie sie allgemein so ein bisschen ihre Songs aufbauen.

00:18:19: also es hat so etwas loopartiges aber trotzdem passiert irgendwie ganz viel.

00:18:24: Also es gibt so viele Newsen die man raushören kann.

00:18:28: Und ja, da sticht vor allem natürlich die Stimme raus.

00:18:31: und jetzt würde mich mal interessieren was Hannes denkt.

00:18:33: Weil du hast ja oft so ein bisschen schnell einen Ick bei gewissen Stimmen.

00:18:38: Ja in diesem Fall ein Positiv weil ich fand das v.a.

00:18:41: und das fand ich am überraschendsten... Ich hätte erwartet dass der Song so auswabbert.

00:18:49: Das ist so endet aber sie hat bis zum Ende durchgesungen oder geredet.

00:18:53: Das fand ich schonmal ganz toll Break the norm, mäßig.

00:18:57: Und auch dieser Gesang und so ist ganz viel passiert.

00:19:02: Es waren parallel zu vielen Songs die man kennt da Anleihen von einem möglichen.

00:19:07: Also ich habe keine Ahnung.

00:19:09: Emiliana Turini Jungle Drum hab' ich gehört Ich weiß ja gar nicht mehr Aber es war ganz viel dabei.

00:19:15: Das finde ich ganz toll Da war sehr viel drin.

00:19:19: So also toller Song

00:19:20: Cool Ja, kann mich nur anschließen.

00:19:23: Ich war tatsächlich auch ganz kurz davor, den mitzunehmen und habe mich in allerletzer Sekunde doch noch für einen anderen entschieden.

00:19:29: aber dementsprechend gut finde ich den auch.

00:19:32: Ich find schon am Anfang gut.

00:19:33: irgendwie dieses Cello hört man ja nur, wenn man genau so über Kopfhörer hört ein bisschen raus.

00:19:39: Aber der Anfang mal mit dem Bass und dem Cello war irgendwie so ein schöner Kontrast zu ihrer Anfangs sehr hohen Stimme.

00:19:46: Und also sind hier immer drei Teile im Song die sich dann schon ohne dass vielen Neues passiert, die so wiederholen.

00:19:53: Also man hat mal den Teil ... Davon mochte ich diesen Uuh-Teil, muss ich sagen am wenigsten?

00:20:00: Der hat mich immer ein bisschen rausgebracht aus dem Flow.

00:20:04: Da hört man ja auch Stimmen noch im Hintergrund also sie setzen sehr viel ein zu den Percussions und den Streichern und so kommen noch andere Effekte dazu.

00:20:13: Der Teile hatte nicht mehr ein bisschen herausgebaut aber alle anderen Teilen fand ich super weil auch so anders.

00:20:18: Man hat das Gefühl So was hört man nicht so oft.

00:20:21: Den hört man sich gerne öfter an, aber es ist halt auch kein Track den man jetzt nebenbei gute laune Sommer irgendwie so anmacht sondern eher ein Albumtrack, wo man zuhört.

00:20:31: Aber tolles Song!

00:20:33: Ja kann ich mich nur anschließen.

00:20:35: also ich fand ihn auch sehr gut.

00:20:37: und gerade dieses Oh, ich mach's jetzt nicht nach.

00:20:39: Ich kann nicht so gut singen!

00:20:41: Das

00:20:41: fand ich sehr gut weil... Also allgemein finde ich es so Sound und Stimme.

00:20:45: Es war alles sehr melodisch und genau diese Stelle hat mich auch immer wieder so reingebracht und immer wieder gecatched.

00:20:50: also ich find das war ja super.

00:20:52: Hat mir gut gefallen.

00:20:54: Yay!

00:20:55: Soll ich mal jetzt

00:20:56: raus?

00:20:56: Ja, hau raus.

00:20:57: Also ich hab einen Cover-Song mitgebracht.

00:20:59: Ich dachte, dass hatten wir lange nicht hier Und im Jahre zwei tausend neun meine ich weiß da hat Laroo ein Projekt in England, den Song In For The Kill rausgebracht und es war ein absoluter Banger auf der Tanzfläche, also eher so EDM-lastig.

00:21:17: Und jetzt, rechnungsweise siebzehn Jahre später hat sich jemand daran gewagt von dem man das nicht vermuten würde und zwar Orsgerr.

00:21:25: Orsgärr ist zwei neunzig in Laugarbaki in Island geboren, er hat zwölf mit seinem Debütalbum das erfolgreichste Debüt Album ever Island veröffentlicht und seitdem hat er ziemlich viele hits geschrieben.

00:21:41: Und ja in diesem fall hat er sich zusammen getan mit einem elektro duo, und zwar ist die heißen moment mein So laulis heißen die und ja in for the kill ganz andere nummer Ganz anders aufgesetzt.

00:21:58: aber bei mir hat sich das schön verfestigt.

00:22:00: vielleicht weil ich das original kenne Können wir immer anschluss noch mal kurz anhucken.

00:22:04: jetzt hören wir Lawless, Ausgär in Form of the Kill.

00:24:52: Das eben bei Ausgärt zusammen mit Lawless und dem Kavassong ... Du in It for The Kill heißt der im Original.

00:25:00: Und kommt von Laru.

00:25:02: Wir hören mal kurz in das Original rein, damit wir so ein bisschen reingebracht werden.

00:25:14: Also ganz was anderes,

00:25:16: ne?

00:25:16: Ja,

00:25:17: total.

00:25:19: Das hat er daraus gemacht!

00:25:21: Was sagt ihr dazu?

00:25:22: Ähm... Ich hab erst gedacht, als du meintest, ich bring ausgerben mit ... Ich bin ein bisschen drüber über den.

00:25:28: Den gibt's schon zu lange und die Art von dieser Kopfstimme sang.

00:25:32: irgendwie hat mich die letzten Mal nicht mehr so angesprochen.

00:25:35: Darum war ich erst so, oh, jetzt kommt die Heultmusik?

00:25:42: Ja, lasst mich mal weiterreden!

00:25:43: Die sind in Island.

00:25:45: Sie singen alle so mystisch-milankolisch.

00:25:48: Und es fing mir auch ein bisschen zu mystisch an, natürlich schön so mit Streichern und Klavier irgendwie sehr klassisch.

00:25:55: Aber ich hatte in der ersten Minute irgendwie zu sehr so ein nicht Science Fiction sondern so ein Fantasy Film Soundtrack.

00:26:03: und wie mit seiner hohen Stimme irgendwelche Elfen schwirrten da vor meinem Auge irgendwie rum.

00:26:09: das war mir so ein bisschen zu mystisch.

00:26:11: Besser wurde es dann, als der Refrain kam.

00:26:13: Als das musikalische Erst zurückgenommen wurde und nur das Klavier so ganz reduziert im Hintergrund war.

00:26:19: und dieses Flimmern der Streicher ... Das hat auch irgendeinen Fachbegriff wenn Streichern so flimmert, aber ich tremmel nicht mehr.

00:26:25: Ja, wahrscheinlich ja.

00:26:28: Genau!

00:26:28: Das fand ich dann schön.

00:26:30: Und dann... Also der Aufbau war ja sehr gut.

00:26:32: Am Ende wurde's dann größer und dann setzt auch ein Schlagzeug ein.

00:26:35: Es war mehr Bieter drin und mehr Dynamik.

00:26:37: da fand ich es dann gut.

00:26:39: Da ist er dann aus dieser Kopfstimme rausgekommen, finde ich viel besser.

00:26:42: Also der erste Teil fand ich so la-la und dann ab dem Referent gut.

00:26:48: Ja also ich find auch es ist halt so klassisch elektronisch produziert.

00:26:52: man hat irgendwie schon so viele solche Songs gehört und das sind ja oft so Soundtracks für Serien & Co.

00:26:59: Irgendwie.

00:26:59: aber da kann man nix dagegen sagen.

00:27:02: Es ist krass produziert, auch der Aufbau ist super cool.

00:27:06: Ich hätt mir so ein bisschen manchmal verzerrte Effekte gewünscht oder so, um das Ganze ein bisschen spannender zu machen.

00:27:12: Weil ich finde, dass ist ja jetzt auch was, was man immer mehr hört, gerade von Island, was auch in diese Richtung geht aber es ist dann das Klavier war alles so.

00:27:22: Melodien die sehr einfach sind und die man kennt und halt so sehr normal der Aufbau im Sinne vom Streicher Normal.

00:27:31: Ja, normal halt das was man ... Irgendwie, man hört das einfach oft auch.

00:27:34: Das

00:27:35: ist so durchschnittlich!

00:27:36: Cinematisch?

00:27:36: Ja nein wir haben auch einen hohen oder ich hab da vielleicht ein bisschen zu hohe Ansprüche.

00:27:41: Ich weiß es nicht Aber dass was sich spannend fand war der Beat Weil's halt auch so.

00:27:45: diese Dramatik verstärkte von Anfang an.

00:27:48: Es ist irgendwie so'n bisschen Marschgefühl.

00:27:50: auch Was ich dann irgendwie da spannend find mit dem Titel zusammen Also War´s in for the kill Da kam bei mir auch so ein bisschen Schlachtfeld im Kopf.

00:28:01: Ja irgendwie schon, aber stecht Schritt.

00:28:06: Also mir hat das Song sehr gut gefallen.

00:28:07: ich mag ihn auch sehr gerne und Hannes du weißt ja ich liebe dramatische melancholische Songs.

00:28:13: dementsprechend Ich war von Anfang an drin Und ich höre ihm einfach total gerne zu.

00:28:18: und auch diese Kombi aus beiden Hat mir besser gefallen als der originale song.

00:28:22: also mich haste komplett abgeholt.

00:28:27: Ja, bevor wir jetzt weitermachen, hören wir erst mal The Streets mit Fit But You Know It.

00:28:31: Da geht es ein bisschen schneller voran, also real für dich was anderes.

00:28:35: Hören wir jetzt

00:28:36: und danach gibt's weitere Tracks!

00:29:03: But there's just one little thing that really, really, Really, really annoying me about you.

00:29:08: You see?

00:29:09: Yeah yeah like I said... ...you are really fit!

00:29:11: but my gosh don't you just know

00:29:22: it?!

00:29:24: So when i looked at you standing here with your horn.. ..I was waiting in the queue looking at a ball Wondering whether to have a burger or chips for what the shrapnel in my back pocket could afford.

00:29:36: When I noticed out of corner off my eye, looking toward my direction your eyes looked at my course and couldn't concentrate on what i wanted you order which lost me my place.

00:29:46: Are you smoking crack or something?

00:29:49: We cannot have that behaviour and it's established.

00:29:55: It's not worth it, mate!

00:29:58: Don't touch me!

00:29:58: I'm alright

00:30:09: don't touch my...

00:30:10: Und ja, ich will es.

00:30:12: Aber

00:30:13: ich stopfe eine Minute zu bekommen Kipps und Trinken.

00:30:18: Ich bin nicht versucht um dich zu holen.

00:30:23: Das würde ich gerne machen.

00:30:26: Ich denke du... Ich habe die Brüste in meinem Kopf geschmackt, aber ich

00:30:32: bin ein bisschen regnetisch, also werde ich weitergehen!

00:30:46: Ich wollte keine Bolle übergegen oder Gieser und Ruhd.

00:30:52: Nicht gut wie Ruhde, sondern nur

00:30:53: ruhig wie Unkoop.

00:30:55: Ihr Mädchen denkt, ihr könnt einfach flirten und sie kommt zu dir.

00:30:58: Oder lass mich sagen, dass

00:30:59: ihr wirklich rudet seid.

00:31:00: Und Rudas ist gut, unsere Nudeln sind schon ausgewohnt.

00:31:03: But I just did not wanna give the satisfaction

00:31:06: to you.

00:31:06: I'm not

00:31:07: trying to fool you, though i would like too!

00:31:12: I think you are really fit.

00:31:14: You're fit but my gosh don't you know me?

00:31:17: And just

00:31:18: as you started to make your bigger vats With a milkshake and that little donut in hand...I was like nahh..i can´t even know.

00:31:24: u look grand But U looked sharp there smiling hard Suggesting an, gleaming away with your hearty hearty looking tan.

00:31:31: But I admit The next bit was spanner's my plan.

00:31:38: Woh, wir

00:31:53: wollen ein Bier, mate!

00:32:48: So, sie ist die Spiele-Expertin hier im Raum.

00:32:52: Du kennst ja jedes Brettspiel?

00:32:53: Ja ich kenne sie alle!

00:32:54: Ich habe sie alle schon gespielt.

00:32:56: Heute ist dein Tag, heute ist der Welttag des Spielens.

00:33:02: In dem was du tust?

00:33:03: Genau,

00:33:04: immer am

00:33:05: Glinsen.

00:33:06: So jetzt reicht's aber!

00:33:07: Jetzt kannst Du Dein Titel vorstellen,

00:33:09: spielerisch

00:33:09: bitte.

00:33:10: Oh mein Gott.

00:33:11: ne den möchte ich nicht spielergisch vorstellen weil steckt schon der ernste Thematik hinter und zwar habe ich heute eine Künstlerin oder nee stopp die Person benutzt keine Pronomen.

00:33:22: ja ich musste auch direkt an Michael jetzt noch denken und zwar Dua Salei.

00:33:27: Während des Zweiten Bürgerkriegs in den Neunzigerjahren ist Sally mit ihrer Familie aus Kassala erst nach Eritrea und anschließend in die USA gekommen.

00:33:35: Einmal kurz, wir hatten sie auch schon mal als die Person, schon einmal als Neubei ... Was war das denn?

00:33:40: Bonnivert zusammen.

00:33:41: Genau.

00:33:42: Sally entwickelte dort dann in den USA an der High School schon früh ein Bewusstsein für die Gefahren- und den Rassismus der eigenen Community.

00:33:49: Und an der Augsburg University studierte Sally dann Gender-, Frauen- und Sexualitätstudien und auch Soziologie und nebenbei widmete sich Saleh immer wieder der Musik.

00:34:00: Und in den letzten Jahren kam dann ihre erste Single First Take raus, und man kann sagen die Texte sind allgemein stark von poetischen Einflissen durchwachsen.

00:34:11: Salé jetzt die Album of Earth and Wires rausgebracht und im Album wird man so gesehen in eine dystopische Welt der Post-Apokalypse gezogen, die aber am Ende sehr energetisch lebendig und hoffnungsvoll klingt.

00:34:25: Und jetzt habe ich ein Song aus dem Album mitgebracht.

00:34:27: hier ist Firestorm.

00:36:48: Das war Dua Salé mit dem Song Firestorm.

00:36:51: In dem Track geht es allgemein um Trauma und besonders bezogen auf die Brände in LA, also davon wurde der Song inspiriert.

00:36:59: Und im Allgemein spielen Themen wie Schattenseiten des technologischen Fortschritts Identitätsfragen aber auch Trauma eine zentrale Rolle im Album.

00:37:08: Ja was sagt ihr?

00:37:11: Wow!

00:37:11: Also ich hätte jetzt nicht gedacht dass es um Trauma geht.

00:37:14: Ich habe so den Text gelesen und ich dachte ah das ist einmal so ne Sommerhymne irgendwie let's have fun baby Aber krass, also ... cool.

00:37:24: Nice!

00:37:24: King of the Hills das Feuer, dass alles zerstört hat und so.

00:37:29: Dafür klingt ja auch sehr fluffig leicht.

00:37:32: Dass es um Trauma geht oder Traumata.

00:37:35: Also ich finde, ist eher so ein ... Gute Laune, frühsommerlicher Song, den man so auf dem Rad hört.

00:37:43: Und dann bei so ein leichtes Grinsen Sonnenbrille auffahrt.

00:37:47: Also macht auf jeden Fall Spaß!

00:37:49: Auch hier muss ich sagen wie bei Hannes' Song der Anfang mit der Kopfstimme fand ich gewöhnungsbedürftig.

00:37:54: also sie hat es.

00:37:55: natürlich war das Dealmittel und sie hat's natürlich sehr übertrieben nicht nur Kopfstimmen sondern auch noch mit so einem kindlichen weiß ich nicht kindliche Anmutung.

00:38:06: Mit der tiefen Stimme fand ich dann den Teil viel besser.

00:38:09: Ach, der hört sich so weg.

00:38:10: Fand ich ... Ja, hatte einen ganz guten Groove!

00:38:12: Okay...

00:38:13: Ich finde ja dass Dua Salé dieses tiefe Thema halt fluffig transportiert.

00:38:21: Also es ist ja noch heißer wenn's überall brennt.

00:38:24: also Dripping in Heat würde man in der Stimmung in der der Song erst mal denken ohja das ist so heiß sauberlich ich schwitze und so.

00:38:33: Wenn man aber den die Info hat, dass es sich um Waldbrenner oder diese Wiesen, die LA Spring Fires.

00:38:41: Dann ist natürlich was anderes und dann liest man halt Burned Up Ties, Smoke, It's a Fire usw.

00:38:45: nochmal ganz anders.

00:38:47: Aber man muss ja nicht alles, was sozusagen negativ ist in so einem super traurigen Transportieren.

00:38:55: Sie geht trotzdem ein und wenn man es länger hört, kommt das auch an.

00:39:00: Mir hat der Song auch echt gut gefallen!

00:39:01: So eine Prinsigkeit war mit dabei Also durch diese Gitarre, die zwischendurch ihr Auto auch noch mal kam.

00:39:08: Also Prince hat ja auch dazu geneigt und dann zwischndurch ... Er hatte eh so eine Kopfstimme, ne?

00:39:13: Aber auch bei Dua Salé war das so, dass die Stimme von diesem ganz hohen Kopfigen wie Michael auch schon gesagt hat runtergegangen.

00:39:22: Und ich hab dich gefragt ob es die gleiche Person ist.

00:39:26: War's offensichtlich also... Ja, hat mir gut gefallen!

00:39:29: Super!

00:39:32: Jetzt ...

00:39:33: Rahel, musst du noch ... Ich dachte, du hast dir schon was gesagt.

00:39:35: Ja

00:39:35: also nur, dass ich nicht gedacht hätte das.

00:39:37: aber

00:39:37: ja

00:39:38: mehr gibt es auch nicht wirklich zu sagen.

00:39:40: jetzt wie

00:39:41: fandest du den denn?

00:39:42: Ich fand ihn super als.

00:39:43: er hat mich auch super mitgerissen und habe in mir halt auch so als Sommerhymne vorgestellt.

00:39:48: Aber jetzt muss ich mir das nochmal überlegen.

00:39:50: Aber ich fands cool wenn der auch so ein Musikvideo dann.

00:39:53: Also ich kann mir das richtig gut vorstellen So dass es dann richtig drastisch wird.

00:39:57: oder dieser Kontrast halt von der Musik zum visuellen.

00:40:02: Mehr gibt's nicht von meiner Seite.

00:40:04: Sehr schön.

00:40:05: Ich glaube, dann ist Maike wieder dran?

00:40:07: Ja, da bin ich

00:40:07: wieder dran und ich habe jetzt einen Song gebracht für den ich mich in der letzten Sekunde quasi entschieden hab weil ich ihn da erst entdeckt habe und ich musste ihn einfach nehmen.

00:40:15: vom Titel her.

00:40:16: es ist vielleicht musikalisch nicht was krass deepes er hört sich auch locker leicht weg ein bisschen poppig.

00:40:24: aber vom Titl her behandelt er nämlich meinen Lieblingsbaum.

00:40:28: das klingt jetzt komisch dass ich einen Lieblungsbaum habe und ich liebe es einfach, im Sommer unter Feigenbaumbäumen zu sitzen.

00:40:38: Und die verbreiten so einen schönen süßlichen Geruch.

00:40:43: Ja, ein Feigenbaum ist nicht hier in Hamburg.

00:40:46: Darum verbindet man damit auch mal Urlaub und sowieso ein freies Leben irgendwie, dass man die Sorgen dahinter sich lässt den Alltag hinter sich lässt.

00:40:52: Und ich liebe es einfach auch morgens schon aufzustehen einen feigenbaum nach frischen reifen Früchten abzusuchen und dann morgens feigen mit burrata zu essen.

00:41:01: Ich liebe es wirklich so sehr und ich habe jetzt schon Angst das wenn ich in ein paar wochen In süditalien bin dass die feigen noch nicht reif sind.

00:41:08: das ist mit immer meine größte angst Ein bisschen übertrieben vielleicht.

00:41:13: Auf jeden Fall habe ich jetzt den Titel The Fig Tree von euch mitgebracht, der kam letzte Woche raus und kommt vom Matilda Mann.

00:44:19: Waren doch sommerliche Klänge über einen Feigenbaum?

00:44:22: Ja, The Fig tree heißt dieser Song von Matilda Mann Und ich werde euch jetzt kurz mal darüber aufklären, was es mit dem Freigenbaum so auf sich hat.

00:44:29: Der Freigen Baum ist nämlich nicht nur mein Lieblingsbaum sondern hat auch wirklich in allen großen Weltreligionen eine ganz besondere Stellung.

00:44:38: Schon der griechischen und römischen Antikel galt er als Zeichen für Fruchtbarkeit Leben und Erotik.

00:44:44: im Islam gelten die Früchte als heilig Zeichen einer harmonischen göttlichen Schöpfung.

00:44:52: Im Hinduismus ist es auch ein heiliger Baum, dort pflanzen die Anhänger und Anhängerin ihn um nach dem Tod in eine göttliche Position zu kommen.

00:45:00: Ja im Christentum weiß man ja an der Schöpfungsgeschichte haben sich Adam und Eva dann irgendwann die Erkenntnis bekommen ... Nee das war der Apfel-Junnel den du da rein weißt?

00:45:08: Nein sie haben dann irgendwann einen Schamgefühl entwickelt als sie da so nackt mit der Schäpfungsgeschicht unterwegs waren vor ihre Geschlechtsteile gehalten.

00:45:17: Ich darf doch wohl mal die Feige und den Apfel vertauschen,

00:45:20: sorry!

00:45:20: Das setzt viel größer an.

00:45:22: Soviel

00:45:22: setze ich mich mit dem Christentum nicht auseinander?

00:45:25: Ich bin noch nicht fertig.

00:45:27: Es kommt nämlich noch der Buddhismus.

00:45:29: dort hat es vielleicht die wichtigste Bedeutung denn... Ich weiß nicht, ob ihr Sedata von Hermann Hesse gelesen habt.

00:45:34: Ja klar!

00:45:34: Sedata saß meditierend unter einem Feigenbaum tagelang, nächtelang und hat dort dann endlich die Natur des Leidens verstanden und wie man sie überwindet und wurde zum Erleuchteten zu Buddha.

00:45:47: Genau also das alles trägt dieser Feigenbaum in sich und in dem Song von Matilda Mann geht es auch so ein bisschen um Leiden und eine Erkenntnis bei ihr... Also Sie hatte das Ganze auf einen berühmten Literarisch Motiv aufgebaut.

00:46:01: Und zwar von dem Roman die Glasglocke, von ...

00:46:06: Silvia

00:46:06: Platt?

00:46:07: Genau!

00:46:08: Dort sitzt die Hauptfigur Ester unter einem Feigenbaum und jede einzelne Feige ist so ein bisschen für sie Zeichen eine verlockende Zukunft.

00:46:16: Einmal in einer Feige sieht sie sich als Ehefrau einmal als berühmte Dichterin, als Professorin und Weltreise.

00:46:21: So sitzt sie da und denkt, welche Feige würde ich jetzt nehmen?

00:46:23: Was will ich eigentlich werden?

00:46:25: Sie sitzt da und sagt, wenn ich mich für die eine Feige entscheide habe ich mich für die entschieden und einfach nicht für alle anderen.

00:46:32: Und alle andere Optionen fallen damit weg, so sitzt sie da sehr unentschlossen und lange und plötzlich strumpfen alle Feigen und werden schwarz und fallen auf den Boden.

00:46:40: Sie hat sich für nichts entschieden.

00:46:43: Dieses Motiv irgendwie die Angst vor verpassten Lebenswegen oder im Leben was falsch zu machen.

00:46:47: das greift Matilda Mann hier in dem Song auch auf.

00:46:51: also dass ist ein bisschen die Coming-of-Age Geschichte davon.

00:46:53: es geht um die Probleme des Erwachsenwerdens Schwierige Entscheidungen, man weiß nicht genau was soll ich machen in meinem Leben oder in der Karriere.

00:47:03: Aber in diesem Song gibt es den rettenden Anker und zwar eine ganz bestimmte Person die der sichere Hafen ist.

00:47:10: Es wird auch noch ein Album kommen Und zwar im September.

00:47:14: das wird dann das zweite Studioalbum von Matilda Mann werden Das heißt Kismet.

00:47:18: Das ist im arabischen auch so viel wie Schicksal oder Bestimmung.

00:47:21: Also sie geht da insgesamt sehr in diese Richtung.

00:47:26: Das waren viele etwas, ne?

00:47:28: Hannes raucht der Kopf.

00:47:31: Hannes war bei Sekunde dreißig weg!

00:47:34: Es ist zu viel Fein.

00:47:35: Du warst bei Victory weg.

00:47:37: Entschuldige... Also mir ging es so beim Song.

00:47:45: das war also diese Flöte was auch immer das war Vogel, der quasi über so eine Sommerwiese fliegt für mich.

00:47:53: Der Gesang hat sich bei mir völlig ausgeblendet!

00:47:55: Also ich kann gar nicht mehr sagen, über was die gesungen hat hast du ja gerade nochmal sehr ausschweifend erklärt aber musikalisch gesehen sehr gut.

00:48:05: textlich fand man das alles zu glatt und zu wenig...

00:48:07: Und du hast doch gar nichts zugehört?

00:48:09: Ja deswegen war ich konnte auch nicht zuhören weil es zu glott war.

00:48:11: also waren zu wenige Ankerpunkte die mich da haben fesseln können.

00:48:15: in diesem Song verstehst Du?

00:48:17: Nee Weil du sagst, du hast nicht zugehört und das war zu glatt.

00:48:19: Ich konnte nicht zuhören.

00:48:21: Gut ist so!

00:48:23: Also ich fand den Song schön... Ich mag ihre Stimme auch sehr gerne.

00:48:29: Und ich finde, mit dem Melodischen dahinter war es sehr harmonierend.

00:48:34: Mein Problem ist so ein bisschen ... Es ist kein Begriff.

00:48:36: Ich sag's trotzdem Lovey-Dovey.

00:48:38: Also das war alles so sehr ...

00:48:40: Habt ihr nie gehört?

00:48:41: Habt

00:48:41: Ihr nie gehört Lovey Dovey, sagt man!

00:48:44: Mir hat es an Märchen erinnert, keine Ahnung, ganz altes Märchen ist eigentlich nicht negativ aber mir hat das mit der Flöte und so nicht gut gefallen.

00:48:51: Es war mir irgendwie alle ein bisschen zu drüber Aber es war trotzdem ein guter Song.

00:48:56: Nee,

00:48:56: das nehm ich dir jetzt nicht mehr ab.

00:48:57: Man

00:48:58: kann daran nichts aufsetzen!

00:48:59: Um besonders mit der Thematik und so ... Ich liebe's ja wenn es so kreative Texte sind, meine ich auch schon von Wenn man nicht direkt rauslesen kann worum es so geht, fand'n ich toll mit dem Fig-Tree.

00:49:09: So lass Raal jetzt lieber reden du machst nur noch schlimmer.

00:49:12: Ja also ich fahre den super.

00:49:13: Ich glaub dass vor Märchen das waren vor allem diese Flüten und Streich halt weil das erinnert einem so an die Disneyfilme wo dann die Vögel auf die Schulter kommen und so.

00:49:22: Süß.

00:49:24: Normalerweise bin ich ja nicht so Fan von perfekten Songs, also die so zu perfekt produziert sind oder kittig.

00:49:32: Aber der hat mich super gepackt!

00:49:33: Weil es gab eine super coole Baseline und das war irgendwie auch so funky und ich bin richtig geflogen.

00:49:40: Und auch die Stimme fand ich sehr angenehm, super schön und gut eingesetzt.

00:49:45: Ja, ich finde so auch die Thematik, die du aufgegriffen hast... Ich kann mich oft nicht entscheiden oder ich bin gerade in einer Lebensphase so jung Man hat alle Entscheidungen vor sich, aber trotzdem ist das Leben ja irgendwie so schön.

00:49:57: Also auch in diesem Weg zu sein oder den zu gehen und ich werde denen jetzt die nächsten Tage hören und so durch die Straßen fliegen.

00:50:05: Sehr schön!

00:50:06: Mir hat er sehr gefallen wie ein

00:50:08: Vogel.

00:50:11: Nicht mit deinem Song?

00:50:12: Ja doch mein Song kommt auch noch und zwar du hast ja vorher von Italien geredet wieder einen Song aus Italien und auch wieder aus Venedig.

00:50:24: Ich hatte ja Jaco dabei vor ein paar Wochen, ich weiß nicht mehr wie viel zurück.

00:50:30: auf jeden Fall ist Jaco bei diesem Track auch wieder dabei aber er ist nicht der Main Artist.

00:50:37: es ist jemand anderes den ich euch vorstellen kann und zwar geht es um Raresch.

00:50:43: Also klingt so, hab ich vorhin noch nie gehört.

00:50:46: Aber er kommt aus Rumänien.

00:50:48: also der Name und auch Radisch ist da geboren Ist dann aber in Magera aufgewachsen das es ein Stadtteil von Venedig der aber auf dem Festland liegt.

00:50:57: Und da hat er schon als Jugendliche Furore gemacht mit einer Punkband tequila for kids.

00:51:02: he's die Ja ja Ich habe jetzt nichts von denen leider gefunden.

00:51:07: online hätte mich interessiert Weil er macht jetzt ganz andere Musik, aber das hören wir ja gleich.

00:51:13: Und danach ist er dann nach Bologna gezogen und hat dort elektronische Musik studiert und hat auch da schon so Demotapes aufgenommen in der WG- und an Plattenlabels geschickt.

00:51:23: Das hat geklappt!

00:51:25: Also das Kult in die Label Panikodiski hat ihn unter Vertrag genommen und dann hatte ein Debütalbum rausgegeben noch ein zweites Album und jetzt ist auch noch ein drittes Album raus gekommen Und das heißt Sincero mit Ausrufezeichen, also ehrlich?

00:51:44: Mit Ausrufezeichen.

00:51:46: Ich hab davon jetzt ein Song dabei der auch so'n bisschen zum Sommer passt, Johnny DiSole Sonne Gittage.

00:55:14: Das war Johnny DiSole von Rares Feed Jaco und es ist so ein melancholisch süßer Song.

00:55:21: Über das Ende einer tiefen Liebesbeziehung.

00:55:24: Oder ist es das Ende, denn da ist auch noch Hoffnung auf einen Neuanfang?

00:55:30: Ja!

00:55:30: Auf jeden Fall ist noch immer diese Erinnerung an dieses gemeinsame Nest und die Wärme sonniger Tage, die der Körper aufgesogen und gespeichert hat – auch wenn nur noch schattenübrig geblieben sind.

00:55:44: Wow!

00:55:48: Feigenbaum.

00:55:50: Die Beisenbaum,

00:55:52: alles die.

00:55:53: Ja, Fig tree.

00:55:54: Naja auf jeden Fall kann ich noch was so ein bisschen zu seinem Sound sagen.

00:55:58: also ihm ist es wichtig dass das sehr analog klingt.

00:56:02: er hasst alles perfekte und deswegen arbeitet der auch oft mit analogen tomenbandgeräten als tape recorders und auch echten instrumenten also echt im Sinne von.

00:56:14: er hat ja auch elektronische musik studiert aber Trotzdem sind da viele Instrumente nicht elektronisch produziert.

00:56:22: Genau, was denkt ihr?

00:56:24: Das wäre jetzt auch meine Frage gewesen weil ich mir irgendwie gemerkt habe dass er etwas mit elektronischer Musik zu tun hatte und dann dachte die ganze Zeit.

00:56:30: wo ist das denn hier?

00:56:32: Aber das erklärt's!

00:56:33: Er hat studiert aber wollte es dann nicht machen.

00:56:36: Ja ich glaube er macht schon... Es geht ja dann auch um Musikproduktion und man hat dann schon noch so Möglichkeit mit Effekten, wenn man sich da auskennt.

00:56:45: Da gibt es viele Levels.

00:56:46: Das muss nicht gleich in so boom-boom Techno eingehen oder was?

00:56:49: Aber

00:56:49: er mag's lieber analog.

00:56:52: Ja das war ein schöner entspannter Track auf jeden Fall.

00:56:56: Mir hat die Entwicklung gefehlt.

00:57:00: also eine bisschen Entwicklung gab's dann immer nach zweieinhalb Minuten aber bis dahin dachte ich irgendwann zwei Minuten oder anderthalb, so kommt noch mehr.

00:57:12: Man hat sich wohl gefühlt dem Ganzen und ich mochte auch wie am Ende die Gitarre da noch mal reinknazte.

00:57:18: Und das Soundbad hat mir sehr gut gefallen.

00:57:21: Stimmlich war es halt wieder so dass diese Kopfstimme ... Das zieht sich hier durch die Sendung scheinbar irgendwie bei euren Songs zumindest.

00:57:29: Aber was Schlechtes kann ich nicht sagen aber ist jetzt für mich auch nicht so ein herausragender Song.

00:57:36: Also, ich finde ... Obwohl man kein Wort verstanden hat?

00:57:40: Na klar.

00:57:41: Auch das was du erzählt hast worum es geht ist

00:57:44: in der Bibel.

00:57:44: Manjade ja!

00:57:46: Das Ende einer Beziehung.

00:57:47: aber trotzdem hat man noch Hoffnung und dass man diese Erinnerungen und so was hat Ich finde durch den Sound und die Stimmen so wurde das total transportiert.

00:57:54: also ich find' das hat einem so ein richtig warmes wohliges Gefühl gegeben.

00:57:58: Es war alles sehr harmonisch, es hat mir gut gefallen.

00:58:01: Ich glaube ich kann mich Michael ein bisschen anschließen, daß es halt nicht wirklich eine Entwicklung gab.

00:58:05: Ich weiß noch nicht so ganz, ob es das gebraucht hätte.

00:58:08: Ich glaube ich müsste den Song noch so ein-zwei mal hören damit ich weiß ich mir nochmal so einen Enturteil... ich kann kein Deutsch mehr bilden kann genau hat mir aber gut

00:58:18: gefallen.

00:58:20: Ähm, bei mir als ich den Song hatte, habe ich die ganze Zeit noch einen Maike unter dem Feigenbaum gedacht.

00:58:25: Aber ich hab' gedacht dass Maike dabei Musik hört und da hätte dieser Song gut gepasst.

00:58:30: also in diesem Setting, Maike unterm Feigenbauen.

00:58:33: Weil unterm feigenbaum denkt man ja viel über das Leben nach, klingt der Kenntnis und da hört man vielleicht an solche Musikverhörer.

00:58:39: Also ich hab eigentlich gedacht, wer Maike u.a.

00:58:41: überlegt welche Faige sie nimmt und nimmt am Ende keine?

00:58:46: Ich würde immer eine Feige nehmen, weil ich hab meinen Burat am Kühlschrank und der braucht ne Feige dazu.

00:58:50: Alles andere wäre auch Feige?

00:58:52: Ja ja auf jeden Fall fand ich den auch echt schön so dahin geniedelt.

00:58:57: Also ich stell mir jetzt vor dass er für mich selber diese Musik einfach macht also das er da sitzt und ... Und ich sitze liege in einer Sonne wie auch immer und währenddessen säuselst rarisch mir das ins Ohr so.

00:59:09: Fand ich ganz schön!

00:59:10: Cool

00:59:12: super

00:59:13: Wir sind durch, oder?

00:59:13: Das war ein gutes Song heute dabei.

00:59:17: Absolut!

00:59:17: Schonige Stimmung auch.

00:59:18: Ich hab das Gefühl so der Sommer kommt in den Release.

00:59:21: Ja,

00:59:21: das finde ich aber auch.

00:59:22: Ein weiterer wundervoller Song, der ja kommt jetzt.

00:59:25: Passt jetzt gar nicht thematisch zu gut weil wir haben ja Sommer und Sonnenwetter Aber es muss auch irgendwann mal regnen Und das wird es ja morgen Abend wahrscheinlich.

00:59:34: Also soll da sehr gewitternd.

00:59:35: Jetzt werden wir erstmal Wunderhorst mit RAIN Kurz vor achtzehn Uhr, das bedeutet diese Sendung neigt sich im Ende zu und wir müssen jetzt langsam einen Siegertitel kühren.

01:02:30: Wichtig dafür ist dass wir alle nochmal hier sagen was wir denn dabei hatten.

01:02:33: ich hatte dabei Lawless zusammen mit Osgerr und dem Cover des La Rue.

01:02:38: Songs In For The Kill.

01:02:41: Ich hatte Dua Salé dabei mit dem Song

01:02:44: Firestorm.

01:02:53: Mein erster Song kam hier aus Hamburg von Tammis mit dem Titel Eulenspiegel und danach Matilda Mann, mit jetzt Jan nicht lachen The Fig Tree.

01:03:02: Und jetzt wird abgestimmt!

01:03:05: Die Musiktiere

01:03:06: bei Ahoy.

01:03:07: Wer hat wer kann?

01:03:08: Wer will?

01:03:09: Ich möchte Ich gebe meine Stimme klar an Hannes und sein Song In For The Kill.

01:03:15: Ja,

01:03:15: da kann ich meine Stimmung gleich zurückgeben!

01:03:16: Hegeil, Hannes!

01:03:18: Wow...

01:03:19: Firestorm

01:03:20: bin ich dafür.

01:03:21: Rahel, ich gebe dir meine Stimme für den ersten Song von Mary in the Junkyard.

01:03:26: Und ich gebe DIR meine Stöme und sage für den zweiten Song von Matilda Mann.

01:03:30: Die anderen

01:03:30: haben wir heute keinen

01:03:31: Sieger oder Zigaretten.

01:03:33: Aber es waren einfach auch

01:03:34: zu viele Gute dabei.

01:03:36: Ach das sind so wir.

01:03:38: Manchmal

01:03:38: ne?

01:03:39: Gut, nächste Woche haben wir uns wieder bei den Musiktieren.

01:03:42: Schönes Wochenende.

01:03:44: kann man das schon sagen am Donnerstag?

01:03:45: Ich finde ja, da darf man auch mal.

01:03:49: Aber vielleicht noch mal hinweisen dass man noch abstimmen sollte auf Instagram oder?

01:03:54: Ja weil wir jetzt hier schon keine Gewinnerin haben.

01:03:57: Aber hattest du nicht!

01:03:59: Ich glaube nicht abstimmen.

01:04:01: Ja gut kommen wir hören jetzt Musik, das reicht jetzt.

01:04:04: Und auch

01:04:04: nächste Woche gibt es wieder neue Musik.

01:04:07: Schaltet Donnerstag

01:04:08: wieder ein!

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