Die MUSIKTIERE vom 12. März
Shownotes
Mal schauen, wer in dieser Woche als Gewinnerin rausgeht. Euch erwartet mit Maike, Rahel und Jeanne geballte Frauenpower. Diesmal mit Asal, Tooth, Gia Margaret, Friko, Daniela Andrade und Victoria Canal.
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00:00:00: Über Geschmack kann man streiten.
00:00:07: Ja, es gibt die drei Engel für Charlie.
00:00:09: Es gibt die Drei-Fragezeichen und von der Tankstelle die drei Musketiere.
00:00:13: Und heute sind wir tatsächlich auf.
00:00:16: zu dritt.
00:00:17: Aber ich finde, da wir hier so weiblich überhand haben würde uns der Titel die drei Engel für Charlie auch ganz gut stehen.
00:00:24: Ja gefällt mir!
00:00:25: Gefällt mir auch!
00:00:26: Hier sind John mit mir im Studio und Rahel Ich bin Maike Und ja Hannes ist es im Urlaub.
00:00:31: Es ist Hamburger Ferienzeit.
00:00:32: Letzte Woche war ich nicht dabei.
00:00:33: Darum kann ich auch gar nicht sagen wer hier letzte Woche das Rennen gemacht hat bei den Musik-Tieren.
00:00:37: aber das könnt ihr mir gleich erzählen.
00:00:40: Wir sind heute hier zusammengekommen um uns neue Songs gegenseitig vorzustellen.
00:00:43: Jeder von uns hat zwei mit dabei zwei Songs, von denen er selbst überzeugt ist und versucht dann die anderen hier auch noch davon zu überzeugen.
00:00:53: Welcher Song John konnte denn letzte Woche hier überzeugen?
00:00:56: Ja tatsächlich habe ich mal wieder gewonnen.
00:00:59: Ach schön!
00:01:00: Hat mich auch sehr gefreut.
00:01:01: Und zwar kam der Song von der Band Fliegende Heihe und das Song hieß Alle Gehen Dumm.
00:01:07: Ich würd sagen, den hören wir jetzt.
00:01:09: Und dann gucken wir wer bei Social Media gewonnen hat und gehen in die Aktualität wie Hannes an dieser Stelle immer sagen würde.
00:01:16: Tatsache!
00:03:44: Das war der Gewinner-Track, der letzte Woche.
00:03:47: Der kam von Jan!
00:03:48: Lustiger Track, den du da mitgebracht hast, obwohl er eigentlich auch eine Message hat.
00:03:52: Er ist ja nicht nur lustig.
00:03:53: Genau, er ist eigentlich sehr gesellschaftskritisch und geht ja auch viel darum, dass viele auf Social Media dumpscrollen und sich dadurch die Leute immer weiter voneinander entfernen.
00:04:02: Und die Social Media Community hat den Song auch für gut befunden.
00:04:06: Da hat er nämlich auch gewonnen.
00:04:08: Also Leute, Doppelsieg ... Nicht schlecht...
00:04:12: Mal gucken, wer diese Woche das Rennen macht.
00:04:14: Und ich würde sagen wir starten jetzt mal mit Rahel!
00:04:18: Ja, ich habe heute einen Song aus der UK wieder dabei und zwar von einer Londoner Band namens Tooth.
00:04:26: Der Song heißt Madison und ist eigentlich die zweite Single-Veröffentlichung der Band.
00:07:41: Das waren Tooth mit Madison und es geht nicht um Zahnmedizin sondern um brennende Sehnsucht und Liebe.
00:07:48: Und zwar hat Tom Pollock da gar nicht so richtig gewusst an wen er da denkt, aber er wollte einfach dieses rohe Gefühl des Verlangens reinbringen.
00:07:58: Die vier sind noch super jung also die sind zwischen neunzehn und zwanzig Jahren würde ich mal schätzen.
00:08:05: Die kommen auch gerade erst aus der Schule und da haben sie sich auch kennengelernt und sind jetzt erst seit Anfangs Jahr unter Plattenvertrag Und davor haben sie eigentlich nur so ein bisschen geshampt, zuerst nicht so richtig ernst genommen.
00:08:19: Aber dann haben Sie angefangen in den Pups zu spielen regelmäßig jede Woche und sich eine große Fangemeinde aufgebaut.
00:08:26: Danach waren sie ein bisschen Support-Act für größere Bands.
00:08:30: Jetzt geht es richtig los!
00:08:32: Die letzte Single mit The Age of Innocence wurde gehyped also auch von Rolling Stones und verschiedenen Musikmagazinen.
00:08:41: Ja und es sieht gut aus, also sie haben ein paar ausverkaufte Shows auch jetzt im Moment noch in England.
00:08:45: Aber mal gucken wie groß die werden!
00:08:48: Wie fandet ihr's?
00:08:49: Das war ein sehr schmissiger Einstieg hier in den Sendungen.
00:08:54: Richtig guter handgemachter Rock-Indie-Rock irgendwie sehr grunchig wirkt fast schon so ein bisschen Retro irgendwie ne Neunzigern oder so hat mir aber total gut gefallen auch angesichts der Tatsache dass das erst ihr zweiter Song ist.
00:09:07: Also richtig Spaß gemacht hatte.
00:09:10: Man kann jetzt gar nicht sagen, experimentell hier oder das besonders da.
00:09:15: Weil es einfach guter handgemachte Rock war.
00:09:17: Also schöne Gitarren, schöne Drums und Stimme auch gut.
00:09:22: Mir ist der Song so im Gedächtnis geblieben...
00:09:25: Und
00:09:26: ja, typisch britisch auch.
00:09:27: Ich kann Sie mir richtig vorstellen wie die jungen Leute da in den Pups ... Also wenn sie alle noch neunzehn sind oder so.
00:09:34: Wie grad von der Schule kommt in den paps ordentlich Gas geben und ich find's immer schön, wenn Musikkarrieren sowieso starten.
00:09:41: Ja, total.
00:09:42: Also ich finde man hat auch diese Sehnsucht und diese Liebe rausgehört dieses Brennen sag' ich mal.
00:09:48: Mir hat besonders der Part gefallen wo er dann nochmal richtig laut wurde, wo's da nochmal richtig abging.
00:09:53: so das ist mir richtig gut im Kopf geblieben weil also ich fand den Song sehr gut aber monoton ist das falsche Wort.
00:10:00: aber ich find es war ein bisschen repetitiv und deswegen haben wir der part dann gefallen wo noch einmal ein bisschen ausgerastet ist weil ich finde da hat man dieses Gefühl nochmal richtig bekommen oder hat das nochmal mehr verstanden, aber ich finde es war ein richtig toller Einstieg.
00:10:12: Hat auf jeden Fall Spaß gemacht!
00:10:14: Sehr schön.
00:10:15: Ich würde jetzt mal weitermachen weil ich so ein bisschen was anderes Musikalisches hab und zwar habe ich heute zwei Songs aus Chicago dabei aber von sehr unterschiedlichen Interpret Innen, also eine junge Band hab ich und eine Dame die jetzt kommt.
00:10:33: Die schon ... ja, es gibt ältere Bands, aber
00:10:45: ... ist das so weit?
00:10:46: Trotzdem acht Jahre!
00:10:48: Man denkt, das war drei Jahre.
00:10:50: Ja,
00:10:51: genau.
00:10:52: Aber zwischenzeitlich war es ein bisschen ruhiger um sie.
00:10:55: Sie heißt Gina Margaret kommt wie gesagt aus Chicago und jetzt hat sie so eine Art Comeback-Album rausgebracht.
00:11:02: Das heißt Singing.
00:11:04: Kommt am vierundzwanzigsten April raus und warum ist Singin heißt?
00:11:08: Das erzähle ich gleich noch und warum sie so lange Pause gemacht hat.
00:11:11: Hier erst mal ein neuer Track von ihr und der heißt Good Friend.
00:14:43: Diese Frau hat zum Glück ihre Stimme wiedergefunden.
00:14:46: Sie war nämlich eine ganze Zeit lang weg und darum heißt jetzt ihr neues Album, was am vierzehsten April rauskommt wird auch singen weil sie endlich wieder singen kann.
00:14:55: Gia Margaret war das... ihr Debütalbum rausgebracht, hat auch wirklich große Streamingzahlen damals eingefahren.
00:15:03: Paar Hits gehabt also wenn man das so in die Bereich sagen kann im DIY-Indie-Bereich aber wirklich irgendwie ein paar erfolgreiche Songs dabei gewesen.
00:15:12: dann hat sie aus den Stimmen durch eine Stimmbandverletzung verloren und konnte monatelang nicht singen.
00:15:19: Sie selber sagt aber dass diese Zeit für sie gebracht hat, dass sie durch das Verliehen ihrer Stimme gelernt hat wie man wirklich kommuniziert.
00:15:27: Was genau das ist, weiß ich jetzt nicht genau.
00:15:28: Aber auf jeden Fall hat sie trotzdem sich nicht unterkriegen lassen und auch weiter Musik produziert und veröffentlicht.
00:15:35: Sie hat ein reines Instrumentalalbum in dieser Zeit aufgenommen, hat viel mit Synthesisern und auch Naturaufnahmen herum experimentiert – so Lagerfeuer, Soundswellen und sowas... Der Song, den wir hier gerade gehört haben, Good Friend.
00:15:52: Den hat sie schon im Jahr zwei Tausend Neunzehn geschrieben nach einer großen Tour.
00:15:55: Dann kam aber wie gesagt diese Stimmbandverletzung und auch die Pandemie dazwischen.
00:15:58: Jetzt hat sie ihn wieder ausgegraben weil sie auch ein bisschen Leichtigkeit suchte für ihr neues Album.
00:16:03: Und am Ende habt ihr gehört, sie verbindet sehr interessante Dinge in diesem Song.
00:16:08: Das waren so mittelalterliche Gregorianische Münchsköre dazu aber noch ein paar Hip-Hop Scratches und es geht um Freundschaft.
00:16:17: der Song heißt ja auch Good Friend also darum dass man guter Freund oder gute Freundin sein will das man geliebte Menschen für die da sein will wenn sie im Chaos oder deren Leben sich gerade im Chaos befindet aber andersrum das genauso schön ist, wenn sich die Freunde und Freundinnen um einen selber kümmern.
00:16:34: Habe ich was vergessen zu erzählen?
00:16:36: Ich glaube nicht!
00:16:37: Ja also ich finde Leichtigkeit ist das richtige Stichwort.
00:16:41: Ich finde der Song war sehr leicht es war so ein viel Gützsong finde ich.
00:16:45: Also er hat mir ein sehr wohliges warmes Gefühl gegeben und auch die Soundsie sie benutzt hat im Hintergrund Total interessant.
00:16:52: Auch am Schluss muss ich direkt an so ein Gebetsdenken von einem Pastor oder Priester, was weiß ich?
00:16:59: Man hat auf jeden Fall gerne zugehört weil die ganze Zeit irgendwie neue Soundelemente drin waren und dadurch... Weil der Song an sich war vielleicht ein bisschen repetitiv aber dadurch dass sie immer wieder andere Soundemente hatte wurde man immer wieder gecatcht und dadurch hat man immer weiter zugehörte.
00:17:13: also ja ich fand es sehr schön.
00:17:16: Ja, das ging mir auch so.
00:17:17: Ich finde es ist ein bisschen spazieren gehen irgendwie.
00:17:21: Man hört immer wieder was Neues.
00:17:23: und was ich auch spannend fand war die Sins ... Du hast ja gesagt Mittelalter-Körer am Schluss.
00:17:28: Auch die waren ein bisschen elektronisch im Klang.
00:17:32: Und dann gab's diese ganzen Sins, die zwar nach Flöten oder vielleicht sogar Cembalo geklungen haben aber halt elektronische.
00:17:39: Dann alles so sanft.
00:17:41: Es war wie kleine Bubbles für mich im Ohr
00:17:45: Sehr schön.
00:17:46: So, dann fehlt uns hier noch der dritte Song in Runde Nummer eins und der kommt von Jan?
00:17:50: Ja, richtigen Banger habe ich euch natürlich mal
00:17:53: wieder... Lachlar!
00:17:54: ...always.
00:17:56: Und zwar, ich hoffe, ich spreche sie richtig aus.
00:17:57: Ich habe YouTube gefragt wie man sie ausspricht weil es ist ein persischer Name und zwar Assel Naja, sie ist geboren und aufgewachsen im Iran.
00:18:05: Und kommt aus einem sehr musikalischen Haushalt.
00:18:07: Und zwar ist ihre Mutter Sängerin und ihr Vater Keyboarder.
00:18:10: Irgendwann ist sie dann nach Vancouver gezogen und hat da so versucht ihren eigenen Stil zu entwickeln.
00:18:15: Fun Fact!
00:18:15: Sie konnte erst gar kein Englisch und hörte nur persische Musik.
00:18:18: Und irgendwann durch die Uni ist sie überhaupt mal mit englischer Musik in Kontakt gekommen.
00:18:22: Und zugedessen hat sie dann auch ihren eigenen Sound entwickelt.
00:18:28: Atmos, spricht man den so aus?
00:18:31: Ja.
00:18:32: Auf Tour.
00:18:32: und jetzt hat sie einen neuen Song rausgebracht und ich würde sagen wir hören mal rein hier ist Assel mit Winter's Gonna
00:19:50: Come.
00:21:22: Was war Asseln mit ihrem... Ich hoffe ich spreche sie richtig aus klingt nicht richtig aber Assel mit ihrem neuen Song Winter's Gonna Come.
00:22:51: Das ist übrigens die erste Single aus ihrer neuen EP Kiss the Sun, die weiter scheinen wird.
00:22:55: und in dem Song geht es so um die Angst vor Veränderungen und den Wunsch danach Stabilität in der Liebe zu haben.
00:23:01: In ihren Lyrics benutzt sie deshalb auch viele verschiedene Jahreszeiten als Metaphern besonders Winter- und Regen, um diese emotionalen Herausforderung darzustellen, die mit der Zeit und einem gewissen Commitment kommen.
00:23:11: Ja ich finde das ist ein viel Gutssong, der aber doch vom thematischen bisschen schwerer ist.
00:23:17: Was sagt ihr?
00:23:18: Also erstmal gefällt mir der Titel der IP.
00:23:20: Kiss by the Sun, oder was ist
00:23:22: es?
00:23:22: Kiss The Sun.
00:23:23: Viel besser!
00:23:24: Ich finde zwar eine Frechheit, dass du jetzt hier ein Song mitbringst, der heißt Winter is Coming ... Das wiederum erinnern mich an Game of Thrones.
00:23:32: und jetzt Regen- und Winter... Herrje, ich will's nicht mehr!
00:23:36: Ich bin froh über jeden Sonnenstrahl und für jede Minute wo es nicht regnet und man den Winter hinter sich lassen kann.
00:23:43: Na gut aber das wollen wir mal ausblenden.
00:23:45: blenden sind ja auch zwei verschiedene Dinge.
00:23:49: Musikalisch ging der Pferd sich schon ein bisschen in die Richtung von dem Song, den ich eben mit hatte.
00:23:53: Ja, ein
00:23:54: bisschen ähnlich, ne?
00:23:54: Genau!
00:23:55: Von der irgendwie sanftheit der Stimme, irgendwie so'n zartes Gesäusel war es jetzt nicht, aber so'nen zarter Gesang und ist auch da viel im Hintergrund passiert, so musikalische Bette, irgendwie an Sounds... Ich hab mich sehr doll irgendwann versteift auf so ein knarziges Geräusch im Hintergrund.
00:24:14: So einen Ton, der es über den ganzen Song lief?
00:24:20: Ja, das war ... Irgendwann hab ich ihn rausgehört und dann bin ich ihm nicht mehr losgeworden im Ohr.
00:24:24: Dann hat er mich irgendwie auf die Dauer ... Ich konnte selber nicht abstanden!
00:24:28: Aber das ... Einzelne Elemente sollte man jetzt auch nicht bewerten, sondern das Gesamtkonzept.
00:24:34: Und das fand ich eigentlich ganz schön, auch ganz schön wie sie so zweistimmig mit sich selbst gesungen hat.
00:24:40: Es waren wir am Ende und da muss ich einen Kritikpunkt zurückgeben den du bei unseren beiden Songs hattest dass es dich sehr viel wiederholt.
00:24:47: Auch das fand Ich bei dem Song.
00:24:48: Das ist dann irgendwie immer so.
00:24:49: das gleiche war es war wenig Aufbau darin wenig Steigerung.
00:24:54: Ja verstehe ich
00:24:56: Das würde ich auch so übernehmen.
00:24:57: Aber ich glaube, das ist einer dieser Songs, den man so treiben hört irgendwie ... Also vielleicht wenn man in der Bahn sitzt oder im Auto läuft und man sieht die Sachen vorbeiziehen.
00:25:08: Es hat diesen sphärischen Klang, der melancholisch ist und nachdenklich.
00:25:13: Ja total ja!
00:25:14: Und trotzdem irgendwie ist es so Bewegung drin, nach vorne Bewegung für mich Und ich fand auch den Text nice.
00:25:23: Ich hab auch lustigerweise, als du gesagt hast, Winter's gonna come, habe ich auch so ein dieses Ding gedacht von ah es wird Winter und man zieht sich so zurück und mein Haar zu Sehnsucht nach einem Menschen der das mit einem macht.
00:25:34: Es war lustig dass dann das auch im Text so vorgekommen ist.
00:25:39: also ich fands einen sehr coolen Track.
00:25:41: Das freut
00:25:41: mich Sehr schön, dann haben wir hier die erste Runde geschafft.
00:25:44: Jetzt gibt's ein paar Minuten Zeit zum Durchatmen.
00:25:47: in der Zeit hören wir Marmalade mit Lonely und dann gehen wir hier in Runde zwei.
00:28:58: Musik hier aus der ersten Runde, aus dem Iran.
00:29:01: Aus Chicago und UK war das eben gerade Musik aus der Nähe von Hamburg.
00:29:05: dass du Marmalade mit Lonely war das?
00:29:08: Und jetzt gucken wir wo es uns auf der globalen Landkarte nun hinverschlägt denn Rahel hat ihren zweiten Song dabei.
00:29:15: Ja!
00:29:16: Wir gehen jetzt nach Kanada aber gleichzeitig auch ein bisschen nach Honduras weil meine Artist die kommt also die hat Wurzeln in Honduras.
00:29:25: ihre Eltern sind migriert Und das ist auch ein Teil des Albums.
00:29:30: Sie versuchte, ihre Beziehung zu den Latin-Wurzeln wieder herzuschlagen und es ist ein ziemlicher Stilmix.
00:29:38: Vielleicht hört ihr's im Song, den ich bringe nicht ganz so krass aber wenn man das ganze Album durchhört dann geht's irgendwie von so R&B, Soul... Auch so'n bisschen Chassis in diese Richtung Aber auch so Latin, Rosalia Style Und es gefällt mir ganz gut.
00:29:54: Es ist aber ein eher ruhiges Album, also man muss ein bisschen runterfahren?
00:29:58: Kein Banger leider.
00:30:00: Das können
00:30:01: wir ... Wir sind jetzt ganz besinnlich.
00:30:04: Ja, wir hören mal rein!
00:30:05: Es ist Daniela Andrade mit seven-seven-seven.
00:32:43: Ja das war Seven-Seven-Sevon von Daniela andrade und zwar ist es so ein bisschen schwer wütig weil dann kolisch, man fährt runter Und es ist auch ein bisschen traurig, worum es geht.
00:32:56: Es klingt für mich so von den Lyrics als ging's darum dass jemand gegangen ist und die Wohnung fühlt sich nicht mal gleich an.
00:33:04: Die Platten hören sich nicht mehr gleich an, die Wände sprechen und dann kam so einen Satz den ich super schön fand Where there is a door nothing stays the same.
00:33:15: Also dieses Gefühl von man ist in der Wohnung aber trotzdem Es kann sich auch da viel verändern, wenn eine Person abwesend ist und durch die Tür rausgeht.
00:33:26: Und die Songs auf dem Album Oder sind allgemein sehr persönlich.
00:33:30: Es geht viel um Beziehungen vor allem zu ihrem Mutter.
00:33:34: Und es kommen immer wieder so Sprachmemos als Übergänge zwischen den Songs.
00:33:39: Ich finde das Album als Ganzes auch super gut produziert.
00:33:43: Man kann es in einem Rutsch durchhören, fährt runter... Sie hat auch vieles selbst produziert.
00:33:50: Insgesamt fünf Jahre hat sie mit den Songs und dem Album verbracht.
00:33:54: Und ich find, es ist super gut rausgekommen.
00:33:58: auch ihre Stimme kommt super gut heraus.
00:34:00: Was
00:34:01: fandet ihr?
00:34:02: Ja also ich versuch jetzt auch mal so in dem ruhigen Mut zu bleiben.
00:34:07: Ich hab auch wieder
00:34:08: irgendwie putzchen.
00:34:09: Oh Gott das wird viel lauter!
00:34:11: Ich fand den Song sehr schön.
00:34:14: Er war mir fast ein bisschen zu traurig.
00:34:17: Aber das ist ja nur so eine subjektive Bewertung, ich fand ihre Stimme sehr harmonisch.
00:34:21: Ich habe mich richtig doll da reingefühlt mit dem Soundpad und sowas.
00:34:25: Das war richtig stimmig alles aber es hat mich super traurigt gemacht!
00:34:30: Ich weiß jetzt nicht ob ich ein ganzes Album von ihr hören würde... Außer ich bin wirklich in dem Mut und möchte wirklich taurig sein.
00:34:37: Ich glaube dann ja, aber ich glaube danach würde es mir noch schlechter gehen.
00:34:41: Aber das was sie auch verarbeitet in den Songs und sowas macht's uns so schöner irgendwie weil ist eine sehr ernste Thematik ist und ja auch etwas sehr Persönliches und ich finde dass macht Musik auch oftmals aus wenn es sowas persönliches hat.
00:34:51: Ja, hat mir gut gefallen... Weiß ich nicht.
00:34:58: Ich kann es ein bisschen nachvollziehen, als du meintest ein ganzes Album Poo.
00:35:02: Ich fand's jetzt schon bei dem Song so'n bisschen ... wow!
00:35:06: Das hatte sehr schöne einzelne Teile.
00:35:11: Ein Teil... Ach, ich krieg das gar nicht mehr hin, den sie gesungen hat.
00:35:14: Da hätte ich mir gehofft er hoffte, dass der noch mal wiederholt wird weil das war so'nn bisschen so'nen kleiner Catcher an dem man sich festhalten kann.
00:35:22: Ansonsten war es schon sehr viel so ein Flow, der einen ganz schön runtergezogen hat auch und manchmal bin ich in so einer Stimmung und der bin ich heute auch gerade dass ich eher so so bisschen aufgedreht bin.
00:35:34: dann würde ich gerne immer so ein bisschen an der Geschwindigkeit drehen
00:35:37: das ist die
00:35:38: Form so ein bischen Pitchen.
00:35:41: so machen wir ein bisschen schneller vielleicht wird es dann besser rüber kommen.
00:35:44: aber Das will sie ja gar nicht und das wäre auch das Falsche.
00:35:48: Sie will genau diese Einsamkeit und Traurigkeit haben, aber mir ist es ein Tick zu viel Traurigkeit gewesen.
00:35:55: Ja, ist schon sehr schwermütig.
00:35:57: Aber auf dem Album gibt's noch andere Tracks.
00:35:59: dann... Es gibt auch so diese Racketon-Tracks die aber auch sehr sanft sind, aber trotzdem bisschen mehr Schwung haben.
00:36:06: Also es ist nicht alles melancholisch
00:36:09: moody.
00:36:09: Vielleicht müssen wir mal reinhören?
00:36:12: Gut ich bin dran!
00:36:14: Ich hatte ja schon gesagt, ich habe heute zwei Artists aus Chicago dabei.
00:36:18: Eben eine Solo-Künstlerin jetzt eine Band aus Chicago.
00:36:21: Lustigerweise bringt auch diese Band am vierundzwanzigsten April das neue Album raus und lustigerweise geht es in diesem Song von mir um das Thema Freundschaft.
00:36:29: Und lustiger Weise findet auch in diesem Songs Titel die Zahl sieben statt!
00:36:34: Eben hatten wir Seven Seven Seven.
00:36:35: Jetzt haben wir den Titel Seven Degrees.
00:36:38: Der kommt von der jungen Chicago-Band Freeco und über die erzähle ich dann gleich noch was.
00:38:22: Wo waren das mit ihrem Song Seven Degrees?
00:40:59: Einer von zwei Vorab-Auskopplungen, von ihrem neuen Album.
00:41:04: Das wird Something Worth Waiting For heißen und kommt am vierundzwanzigsten April raus.
00:41:10: Seven degrees hieß dieser Song eben!
00:41:13: Und Sänger Nico hat diesen Titel den Namen gegeben und zwar aufgrund eines sprachlichen Missverständnisses.
00:41:21: beziehungsweise kennt ihr sicherlich auch, dass man manchmal so Sprichwörter immer falsch sagt.
00:41:25: Immer wirklich immer.
00:41:26: Und zwar gibt es die Sechs Degrees of Separation.
00:41:32: Kennt ihr das?
00:41:33: Das ist dieses Sprichwort, das man sagt über sechs Ecken kennt jeder jeden menschen auf der welt und er hat halt immer gedacht es wurde seven degrees heißen und darum heißt dieser song seven degrees sind aber eigentlich nur sechs ecken genau.
00:41:50: es geht darin auch über menschliche nähe und den versuch leute die einem wichtig sind festzuhalten.
00:41:57: also wie ich schon meinte auch ein bisschen zum thema freundschaft.
00:42:01: Wer sind Freco?
00:42:02: Das ist ein Quartett aus Chicago.
00:42:04: Übersprünglich waren es nur zwei alte Sandkastenfreunde, einer davon war Nico der Lead-Sänger.
00:42:11: Der hat sich in der Highschool auch noch mit Drummern Bailey zusammengetan und dann waren sie zeitweise zu zweit, zu dritt.
00:42:17: mittlerweile sind die zu viert.
00:42:19: Jeder spielt irgendwie jedes Instrument so ein bisschen ... Und sie sind lustigerweise in Japan irgendwie fame.
00:42:28: also ihre single get numb to it wurde.
00:42:31: Zwei tausend vierundzwanzig im japan zum überraschung sit weil dort salari men oder so sagt man in japan habe ich wahrscheinlich falsch ausgesprochen zu büro angestellten.
00:42:42: die haben diesen song für sich so ein bisschen als hymne fürs durchhalten abgefeiert, also im geht namet heißt ja so viel wie so wie man ist mittlerweile schon abgestumpft und unempfindlich geworden hat sich an etwas gewöhnt, also die Taubheit gegenüber ihrer Arbeitssituation.
00:42:59: Wie lustig auch ganz schlimm.
00:43:01: Ja genau aber irgendwie diesen Fame haben sich Frico bewahrt in Japan und darum werden sie dort auch dieses Jahr noch mal Konzerte spielen.
00:43:12: mehr habe ich mich zu sagen.
00:43:13: jetzt könnt ihr was für dem Song und zur Band sagen
00:43:15: ja also ich finde das hat sehr dolle Beatles-Vibes gegeben.
00:43:19: also ich hab da direkt dran gedacht irgendwie auch von der Stimmfarbe und so.
00:43:22: nach irgendwem Hat der Frontsänger mich noch erinnert, aber ich kann nicht sagen an wehen.
00:43:28: Ich weiß es einfach nicht!
00:43:29: Ich finde das war ein sehr schöner Song und ich habe sehr gerne zugehört.
00:43:32: Das Video dazu war auch sehr lustig irgendwie.
00:43:35: Man hat ja Modellbauflugzeuge und so Modellauto gesehen sind immer ganz hier rumgefahren.
00:43:40: Also ich fand's... Ja, es war sehr stimmig Es hat mich jetzt nicht komplett überzeugt.
00:43:44: Ich glaube diese Richtung von Musik ist einfach auch nicht so meins Aber das ist auch wieder ein persönliches Ding.
00:43:50: Aber ja, ich kann nichts an dem Song aussetzen.
00:43:54: Ja, also meine Richtung ist es.
00:43:56: Und ich fand auch ... Es ging so in Richtung Beatles aber auch ein bisschen so Bride-Eyes am Anfang als Samfter war.
00:44:03: Dieses
00:44:05: Seine Stimme auch, finde ich die immer so ein bisschen brüchig war und wie sich's überschlagen hat?
00:44:11: Ja total.
00:44:12: Aber wurde das dann doch ein bisschen orchestraler oder halt.
00:44:16: ja sie haben dann auch noch motiviert?
00:44:18: Also ich fands super cool.
00:44:20: Ach schön!
00:44:21: John, magst du gleich weitermachen mit deinem Song?
00:44:23: Ja.
00:44:23: Ich mach jetzt weiter und ich hab ein bisschen ernsteren Song zum Abschluss mitgebracht.
00:44:29: Ich habe euch eine Künstlerin mitgebracht, die ist in München geboren mit kubanisch-amerikanischen Wurzeln oder auch Eltern.
00:44:36: Mit ihren sechsundzwanzig Jahren hat sie bereits in Shanghai, Tokio, Madrid, Dubai und Amsterdam gewohnt.
00:44:42: also sie ist echt viel rum gekommen und zwar durch die Arbeit ihrer Eltern ist sie viel umgezogen Und das hat sie danach auch noch mal aufrecht erhalten.
00:44:48: Also es war weiterhin viel um gezogen Und nachdem sie ihre ersten eigenen Songs dann auch aufgenommen hatte, erhielt sie einen Stipendium für eine Musikuniversität in den USA.
00:44:58: Da haben die Leute ziemlich schnell ihr Potenzial erkannt denn ihr fehlt der rechte Unterarm.
00:45:03: aber man hat immer gesagt, Sie hat viel besser Klavier gespielt als alle Ihre Altersgenossen.
00:45:08: also ein wahres Talent und mit siebzehn veröffentlichte sie schon ihre ersten Singles.
00:45:12: In ihren Songs thematisiert sie viel ihrer Identität als queere behinderte Frau Mit einem gemischten kulturellen Hintergrund.
00:45:20: Und jetzt hat sie einen neuen Song rausgebracht.
00:45:22: und bevor ich was dazu sage, hören wir einfach mal rein.
00:45:25: Hier ist Victoria Kennel mit dem Song
00:45:35: Dog.
00:46:37: Worldwide
00:46:38: to
00:46:42: have experienced physical or sexual
00:46:43: violence, mostly by an intimate partner.
00:46:46: Six hundred
00:46:47: and fifty million women & girls alive today were married before their eighteenth birthday.
00:46:52: Just so
00:46:53: fuck.
00:48:22: Das war Victoria Cannell mit ihrem Song Dog und ich dachte, ich bringe den Song noch mal nachträglich zum feministischen Kampftag mit.
00:48:28: Weil wir ja natürlich nicht oft genug darüber reden können weil eigentlich ist ja jeden Tag feministischer Kampftag.
00:48:35: Naja in ihrem Song geht es... also ihr Song ist ein wütendes sozialkritisches Werk das patriarchale Strukturen hinterfragt um das Thema weibliche Wut sowie wederstand thematisiert.
00:48:45: Es geht also um das Gefühl behandelt zu werden.
00:48:49: Und ich finde, sie hat das ziemlich gut auf den Punkt gebracht und sie wendet sich halt damit aktiv gegen mächtige unterdrückende Menschen vor allem Männer.
00:48:57: Es geht übrigens auch darum wie Sie als Teenager von einem alten Mann belästigt wurde.
00:49:01: also sie verarbeitete auch persönliche Dinge.
00:49:04: darüber hat sie auch ganz viel auf Instagram geschrieben.
00:49:06: lohnt sich auf jeden Fall da mal vorbei zu schauen und noch mehr inhaltliches zum Song zu erfahren.
00:49:11: ja ich finde auf jeden fall ein cooler song mit einer sehr starken message
00:49:15: Ja fand ich auch.
00:49:17: Also ich finde, es kommt da ganz viel Verschiedenes zusammen.
00:49:20: Du hast ja schon gesagt so einige Sachen die sie verarbeiten muss aber auch ganz viele Sachen die halt auch einfach mit unserem Patriarchat zu tun haben.
00:49:29: und ich find' sie hat das super cool umgesetzt weil der Song ist eigentlich ja so grundsätzlich sanft Aber eigentlich auch nicht weil er so dystopisch umgesetzt ist mit dem Klavier langgezogenen geeignet im Hintergrund.
00:49:41: Und dann hat sie auch ihre Stimme richtig gut bearbeitet, dass eineseits so ein bisschen diese Sprechstimme und dann im Hinter Grund hört man aber noch ganz leise hinterlegt auch ihre Gesangstimme.
00:49:52: Und die Pianoparts, wo sie sonst Klavier hermert, fand ich supercool.
00:49:58: Ja, ich finde es ganz, ganz gut produziert auch.
00:50:00: Und dieser Song ... Dieser Kinder-Song einfach ein bisschen uminterpretiert.
00:50:05: also Lyrics sind stark und dann diese unangenehm dystopischer, wütende Atmosphäre.
00:50:14: Die gefällt mir sehr gut!
00:50:16: Ja, ich kann gar nicht mehr so viel hinzufügen.
00:50:19: Ging mir genauso sehr spannend zu hören ... Die Geigen waren fast schon an die Nerven kratzend, was ja aber auch sein soll.
00:50:27: So ein Hinhöherer sein soll also cooler Effekte.
00:50:30: es gab so einen Punkt Ich weiß nicht nach einer Minute war das glaube ich da dachte ich jetzt muss aber etwas passieren und dann hat sie gerappt.
00:50:38: Dann kam das.
00:50:39: genau das musste jetzt passieren.
00:50:40: richtig gut dass das jetzt kommt irgendwie weil das dem Song nochmal so'n break gegeben hat sehr cool.
00:50:47: Ja, ich würde doch gerade am Ende wenn diese männliche Stimme dann auch noch mal so da rein kommt und dann so rumschreit und sowas... Ich finde das geht auch nochmal eine sehr coole Atmosphäre eigentlich.
00:50:56: Sehr schön!
00:50:57: Wow ja wir hatten viele unterschiedliche Songs dabei.
00:51:01: jetzt müssen wir das Ganze nochmal sacken lassen und hören in der Zeit nochmal Jack and the Weatherman mit Till The Sun Comes Up und dann geht es hier zur Abstimmung.
00:51:32: Something loud and clear Begging us to run.
00:52:14: Need no home We don't need no room No ocean's road And wind will do So.
00:52:22: let's get out of here Let her see what's there And lets' get outta here.
00:52:38: Light another fire, let a sink.
00:52:57: The sun comes up, comes up.
00:53:41: Come tough, come tough, fierce & strong Begging use to run.
00:54:20: Bald geht's dir schon wieder unter die Sonne.
00:54:22: Hier im Song ging sie gerade eben erst auf, Till the Sun comes up war das grade!
00:54:26: Wir genießen jetzt noch die letzten Sonnenstrahlen wenn wir hier gleich das Büro verlassen aber nicht bevor wir hier abgestimmt haben denn jetzt werden wir alle hier nochmal Revue passieren lassen wer welchen Song dabei hatte und dann stimmen wir ab...die Damen!
00:54:39: Genau ich hatte Assel dabei mit Winterscarnicum und Victoria De Cannell mit ihrem sehr politischen und coolen Song Dork.
00:54:48: Ich hatte Tooth dabei, mit Madison und Daniela Andrade.
00:54:54: Und ich hatte zwei Songs aus Chicago dabei – der erste kam von Gina Marguerite mit Good Friend und als zweiten gehört Freco mit Seven Degrees!
00:55:10: Ja, habt ihr denn schon einen Favoriten?
00:55:12: Also ich hätte ein und würde ihn an dieser Stelle auch gleich als erstes mal kunst tun.
00:55:16: Und zwar fand ich am ... also ich fand viele Songs von euch heute auch gut nicht nur meine eigenen sondern auch mal eure.
00:55:23: aber am meisten überzeugt oder am Besondersten fand ich eben dein Titel von Victoria Cannell-Jan.
00:55:31: Oh
00:55:31: das freut mich!
00:55:32: Ich auch.
00:55:37: Meine Stimme wär tatsächlich an Mike gegangen mit dem Song Good Friend.
00:55:41: Das
00:55:42: war mein erster, ne?
00:55:42: Ja, das war ein
00:55:43: erster Song.
00:55:43: Okay dann haben wir eine Gewinnerin und zwar zur zweite Woche in Folge.
00:55:48: Puh!
00:55:49: Es sei dir gegönnt Schan.
00:55:50: Danke schön ja und vergesst nicht auf Instagram abzustimmen.
00:55:53: da werden mir gleich nochmal die Songs hochladen.
00:55:55: also fleißig mitmachen.
00:55:57: Und dann gibt's nächste Woche Donnerstag eine neue Ausgabe von den Musiktieren, dann wieder zu viert wahrscheinlich hier.
00:56:03: Habt einen schönen Abend!
00:57:07: God loves we ...
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