Die Musiktiere vom 26.02.2026
Shownotes
Mal schauen, wer in dieser Woche gewinnt. Mit dabei sind Eileen Alister, Melina Nora, Paula Mia, spill tab, Genesis Owusu, Carlo5 und Mary Middlefield.
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00:00:00: So, ich hab gerade mal auf die Uhr geguckt.
00:00:01: Es ist siebzehn Uhr, das heißt wir dürfen beginnen heute am Tag des Toasts!
00:00:05: Leute wie steht ihr zu Toast?
00:00:07: Seid ihr eher so Schwarzbrottypen?
00:00:09: oder erst gibt's auch ab und an mal einen Toast zwischen den sogenannten Keemen?
00:00:14: Nee also ich bin ganz klar Team Schwarz Brot.
00:00:17: Ich finde Toast Brot irgendwie langweilig... ne mag ich nicht.
00:00:21: Also ich mag Toast brot nur mit Nutella oder im Sandwich Maker.
00:00:27: Oh, auch toll.
00:00:27: Okay das ist was anderes!
00:00:28: Das versteh ich ja.
00:00:29: Ja, Sendage-Maker schließe ich mich auch an.
00:00:32: Raal im Schweizer Käse, ne?
00:00:34: Im Fondue...
00:00:36: Ja nee, mag ich gar nicht.
00:00:37: Ich bin gar kein Käsetüb, nein.
00:00:41: Na gut dann essen wir jetzt nicht sondern wir hören jetzt Musik.
00:00:45: Übergeschmack kann man streiten Die Musiktiere bei
00:00:51: Ahoy.
00:00:52: Ganz kurz erklärt für die Neulinge da draußen im Radio oder am Radioempfängergerät.
00:00:59: Dieses ist eine Sendung, wo jeder oder jede von uns Titel mitbringt und die hören wir uns gemeinsam an.
00:01:06: Danach werden diese mal negativ, mal positiv auseinandergenommen und am Ende gewinnt ein Track!
00:01:14: Letzte Woche gewonnen hat von unserer leider nicht mehr hier tätigen Kollegin Mandy Girlie mit Slap on the Wrist und den hören wir jetzt.
00:01:25: Und danach schauen wir mal, wie Spicehoschemia abgegangen
00:01:45: ist!
00:01:47: So
00:01:59: habe ich eben von Neuling geredet und hab sie ganz vergessen.
00:04:05: natürlich unsere Neue Kollegin Rahel ist zum ersten Mal bei dem Musik-Tier mit dabei.
00:04:11: Juhu!
00:04:11: Vielen Dank, ich freue mich.
00:04:14: Was ist das für ein Gefühl?
00:04:15: Erzähl.
00:04:16: Boah, ihr habt mich ja total überrascht jetzt diese Woche.
00:04:20: Ich wusste gar nicht, dass ich dabei sein darf und jetzt habe ich noch mal ein bisschen recherchiert und es hat echt Spaß gemacht.
00:04:25: Ich freue mich
00:04:26: sehr gut.
00:04:27: wir freuen uns auch
00:04:28: Ja absolut.
00:04:30: Wir freuen uns darauf zu erfahren wie ist bei Instagram gelaufen ist für die einzelnen Tracks.
00:04:35: Ja, ich freue mich auch riesig!
00:04:37: Du freust dich
00:04:37: auch ne?
00:04:38: Ja weil
00:04:39: mein Song hat gewonnen und zwar von den Good Neighbors der Song Somebody.
00:04:43: Ach wie schön.
00:04:44: dann gratuliere ich dir recht herzlich.
00:04:46: Danke
00:04:47: das war gut und jetzt wird es Zeit einmal kurz so zack zu machen.
00:04:51: und jetzt gehen wir rein in die Aktualität.
00:04:55: möchtest du Wo du jetzt gerade bei Social Media gewonnen hast, gleich noch mal vorliegen.
00:05:00: Gewinn meinst Du?
00:05:01: Genau ja.
00:05:01: Gewinne kannst
00:05:02: dann Ende erst!
00:05:04: Heute bin ich hergekommen um zu gewinnen.
00:05:06: Ja, ich habe euch heute jemanden aus Zürich mitgebracht und zwar Eileen Alistar.
00:05:10: sie ist dreiundzwanzig und erstmals bekannt geworden ist sie durch ihren Kollaborationssong Voices.
00:05:16: der wurde mittlerweile mehr als drei Millionen Mal gestreamt also ganz schön viel.
00:05:19: Mit dreizehn Jahren begann sie bereits covers auf social media zu posten aber ihre ersten eigenen Song schrieb sich schon im Alter von mit acht Jahren, finde ich ganz schön früh.
00:05:28: Mit acht hatte ich noch andere Dinge zu tun wie auf Bäume klettern.
00:05:32: Durch ein Cover von Billie Eilish wurde DDP der Labelinhaber von Physicist Shock dann auf sie aufmerksam.
00:05:40: Seit Jahrzehnte veröffentlicht sie aber unabhängig Musik also ohne Unterstützung von einem Label und die meisten Songs wurden in der Einsamkeit ihres Kinderzimmers geschrieben.
00:05:51: In den letzten Wochen ist ihr debut Album Honeymoon in a Motel erschienen.
00:05:58: Und letzte Woche auch ihre erste EP, die hat sie rausgebracht und die heißt Room Service.
00:06:03: Also irgendwas hat sie auch mit Motels und Hotels.
00:06:06: Bin ich noch nicht ganz hinter gekommen?
00:06:08: Naja!
00:06:08: Und davon habe ich euch jetzt ein Song mitgebracht.
00:06:10: Ich würde sagen wir hören mal rein hier ist Eileen Allister mit ihrem Track
00:08:07: What's A Girl Gotta Do.
00:09:01: Das war Eileen Allister mit ihrem neuen Song What's The Girl Gotta Do.
00:09:05: In ihren Songs schreibt sie vor allem über Gefühle, Einsamkeit und alles dazwischen Und sie selbst sagt auch Sie ist dabei manchmal vielleicht ein bisschen zu ehrlich und zu offen Aber genau das macht am Ende des Tages auch ihre Musik einfach aus.
00:09:18: Ich hab so ein bisschen versucht herauszufinden, worum es in dem Song geht.
00:09:20: Also ich habe es versucht rauszuhören und vermute immer das geht um die Aufmerksamkeit eines Mannes.
00:09:25: also man möchte sie um jeden Preis bekommen.
00:09:27: Ich bin mir aber nicht sicher ob das alles auch vielleicht am Ende des Tages ironisch gemeint ist.
00:09:31: ja I'm not sure.
00:09:32: naja Am dreizehnten dritten tritt sie übrigens im Bahnhof Pauli auf.
00:09:36: also falls ihr den Song gut funnelt lohnt sich auf jeden Fall einen Besuch.
00:09:40: Ja was sagt ihr?
00:09:42: Ein schwungvoller Einstieg hier diese Sendung mit sehr viel Frechheit, komisches Wort.
00:09:49: Also irgendwie cooles junges Mädchen muss ich sagen.
00:09:52: Ich finde sie hat auch richtig viel mit ihrer Stimme gemacht.
00:09:54: das hat mir ganz gut gefallen.
00:09:55: also sie kann sowohl schreien als auch irgendwie hauchen als auch ganz süß und irgendwie zart klingen hat sich schön mit gespielt.
00:10:01: ansonsten musikalisch ist es ja so ein... Pop-Rock Song.
00:10:07: Fand ich ihn ziemlich vorhersehbar, was aber nicht so schlimm ist.
00:10:11: Ich fand den Spaß gemacht auf jeden Fall.
00:10:14: Hatte ordentlich Wumms.
00:10:15: Cool fand ich auch ihre Aussprache.
00:10:17: Sie kommt aus der Schweiz.
00:10:18: meinst du das Klang als ob sie aus den USA kommt?
00:10:22: Ja, für dich auch.
00:10:23: Klangen jetzt gar nicht so schweizerisch.
00:10:25: Rahel, was sagst du?
00:10:27: Wie würdest du singen?
00:10:28: Was ich noch vielleicht negativ sagen würde, ist ... der Text.
00:10:33: Also irgendwie, ich hab auch nicht so richtig verstanden worum es geht weil ich am Anfang nicht so drauf geachtet hat und dann war irgendwie nach den ersten anderthalb Minuten das was der Text hergegeben hatte schon vorbei.
00:10:42: also am Anfang hat sie ja noch irgendwie in der Strophe etwas gesungen.
00:10:45: danach wurde's irgendwie eher alles wiederholt oder girl got a do oder so irgendwie.
00:10:49: da hätte ich gedacht irgendwie daher hätte man auch ein bisschen mehr machen können.
00:10:54: textlich
00:10:55: Ja okay
00:10:56: Mir ging es auch so ein bisschen so dass ich erstmal Angst davor hatte dass du sagst Da, die klingt wie Abrella Wien.
00:11:02: Hatt ich Angst vorher?
00:11:04: War zu glücklich so?
00:11:05: Große Angst!
00:11:06: Richtig hart.
00:11:06: Ich
00:11:06: hab mich einfach Angst vorgeweiht, weil es zuletzt immer so war, wenn's eine freche neue
00:11:12: Pop-Sensation
00:11:14: ist, dass der erst mal gesagt hat, die klinkt nicht wie, sondern sie klinktt wie Eileen Allister und das find' ich super.
00:11:20: Sie hat schon jetzt nicht so das Rad neu erfunden aber trotzdem ist es irgendwie was, was du einen pushst oder was ne gewisse ... Ja, so Egalhaltung transportiert.
00:11:33: Also im textlichen will sie ja eigentlich jemandem gefallen aber stellt dann fest okay wenn du nicht willst dann fuck you.
00:11:40: so ungefähr und das ist eine gute Einstellung finde ich.
00:11:44: Und der Song war auch gut
00:11:47: Sehr schön!
00:11:48: Ja ihr habt jetzt schon fast alles gesagt würde ich sagen Ja meistens weil man zuletzt kommt.
00:11:54: Aber ich finde es vor allem spannend, wo sie produziert.
00:11:58: Weil du gesagt hast, sie hat ja kein Label und dafür ist der Track echt gut gemacht gemixt Und auch mit den Stimmelementen die du schon genannt hast, Maike sind echt gut abgestimmt.
00:12:09: Für mich hat das ganz viele Nuancen dann in der Bearbeitung ihrer Stimme aber sonst finde ich für mich so ein klassischer Rocktrack.
00:12:19: Und auch der Songtext finde ich, wenn er ironisch gemeint ist dann yes aber sonst ist er mir so ein bisschen zu klischee und anhimmelnd.
00:12:27: Ja also ich glaube so wie ich sie jetzt auf Instagram und sowas gesehen habe tendiere ich eher dazu dass es ironisch meinte um für alles das was sie steht.
00:12:34: Bestimmt!
00:12:35: Sonst würde ich sie ja nicht mitnehmen.
00:12:38: Dergut ja Maike was hast du denn dabei?
00:12:40: Genau
00:12:40: ich komme hier jetzt mal ans ganz andere Ende der Welt nämlich nach Australien Den man hierzulande, also ich kannte ihn zumindest nicht.
00:12:48: Aber in seiner Heimat oder in seiner zweiten Heimat ehrlich gesagt Australien ist er schon ganz schön bekannt.
00:12:55: Die Rede ist von Genesis Ovuso.
00:12:56: Ich weiß nicht ob ihr ihn kennt.
00:12:58: Hatten wir schon mal?
00:13:00: Sagt mir
00:13:01: nix Wir hatten ihn
00:13:02: ja.
00:13:03: Achso dann war ich vielleicht nicht dabei bei dieser Sendung.
00:13:05: Hatten wir den Musik-Tieren schonmal?
00:13:06: Ja Ah ok.
00:13:07: Dann kommt jetzt der zweite Song die wir hier bei den Musiktieren von Genesis Ovuso vorstellen Und zwar seine neueste Single Stampin'.
00:16:12: Das war Genesis Uwusu mit seinem neuen Song Stampede.
00:16:15: Stampide?
00:16:16: Ich weiß schon wieder vergessen, wie man es ausspricht!
00:16:19: Aber wir haben eben mal gegoogelt.
00:16:20: das soll eine Herdenbewegung sein also wenn man eine Herde vor sich hertreibt oder so und das passt auch inhaltlich zu dem Song.
00:16:27: ganz gut tatsächlich.
00:16:29: Es erkläre ich gleich erstmal kurz was zu Genesis Uwuzu.
00:16:32: er wurde in Ghana geboren und ist vor vormundzwanzig Jahren mit seiner Familie nach Australien ausgewandert.
00:16:39: Dort hat er sich in den letzten Jahren zum absoluten Kritikerliebling der Musikszene so entwickelt, mit seinem Debütalbum Smiling With No Teeth hat er im Jahr zwanzig direkt vier Awards abgegriffen.
00:16:51: das ist sowas wie der australische Grammy.
00:16:53: der Area Award hat auch das Album des Jahres da abreißen können und sogar Barack Obama hatte ihn schon auf seiner Jahresplaylist drauf, das wird ja immer ganz gerne in so Pressetexten erwähnt.
00:17:06: Der Song hier wie ich eben schon meinte der soll ein bisschen Aufruf sein dass man als Gemeinschaft zusammenstehen soll und gemeinschaftlich was erreichen soll dass man sich nicht irgendwie Dass man beachtet werden soll im Gemeinschaft nicht wie so viel hergetrieben werden soll.
00:17:26: Ja, ich
00:17:27: verstehe
00:17:27: was du meinst.
00:17:29: Sondern dass man sich gemeinschaftlich irgendwie vielleicht gegen den Hirten auflehnt oder so.
00:17:33: Also sie sich nicht treiben lässt, sondern als Gemeinschafter dann nickt ... Sie hat verstanden, worauf ich
00:17:38: in der April ... Das ist doch
00:17:39: eine Hirte bei Tühnen!
00:17:41: Auch Hannes ist doch jetzt egal noch weiß, was Mike meint.
00:17:43: Wie denn so?
00:17:44: Der Viehtreiber.
00:17:45: Cowboy, cowgirl halt.
00:17:47: So was.
00:17:48: Bei Kühn heißt es nicht Hirte?
00:17:49: Nein.
00:17:51: Naja ... Ja, ist so!
00:17:53: Für das Video zu dem Song ist er zum ersten Mal seit elf Jahren wieder in sein Geburtsland Ghana zurückgekehrt und hat dort in der Hauptstadt einen Video gedreht was auch ein bisschen die Subkultur der Jugend dort zeigen soll.
00:18:05: also die fahren da auf diesen Motorrädern rum und ja es ging ihm dabei auch darum mal wieder seine eigene Identität zu spüren die ja einfach kontinent übergreifend ist.
00:18:15: irgendwie.
00:18:15: wie gesagt er war seit elf jahren nicht da und wollte mal wieder raus aus der australischen Bubble und seine Heimat zeigen.
00:18:22: Also ich kann mir auf jeden Fall gut vorstellen, dass dieser Song eine ganze Herde antreibt oder eine ganze Gruppe von Leuten irgendwie dazu animiert was zu machen, loszugehen und tanzen.
00:18:32: Ich hab mich auch direkt zu dem Song bewegt.
00:18:34: Was wir alle natürlich im Kopf hatten war eine Person so ähnlich wie er klingt.
00:18:38: Und zwar Louis Ottley.
00:18:39: Dieses ... Hans kannst besser machen!
00:18:41: Ich kann es nicht
00:18:42: so gut!
00:18:42: Schön grus an, Louis.
00:18:45: Ja,
00:18:46: liebe Grüße.
00:18:47: Hab mich sehr daran erinnert aber auf positive Art und Weise.
00:18:49: So ne Stimme hat einfach wiedererkennungswert.
00:18:52: Diese Stimmfarbe und sowas bleibt so im Kopf... Der Song hat richtig Bock gemacht.
00:18:56: also mir hat da Gut gefallen, wär jetzt nicht so was, was ich im privaten oder so hören würde.
00:19:02: Aber ... ja, hat mir gute Laune gemacht!
00:19:05: So Rahel, jetzt darfst du nicht als Letzte?
00:19:07: Ja also bei mir war es auch so... Ich hab mich gerade auf so einer Straße gesehen, so pump it up gestampft.
00:19:13: Motorrad?
00:19:14: Nein leider
00:19:14: nicht.
00:19:15: Aber Schan kann hier
00:19:16: ein Motorrad
00:19:16: fahren.
00:19:17: Zu Fuß?
00:19:17: Ja zu Fuß leider immer.
00:19:19: Zu Fuss auf der Straße.
00:19:21: Aber schnell!
00:19:22: Aber schnell.
00:19:23: Einfach ein Gefühl innerlich.
00:19:25: Ja und ich finde auch, also ich mag halt auch diese Art von Musik dieses abpeitschende.
00:19:33: Das mag ich auch total gerne und ich find' die Stimme hat ein Wiedererkennungswert.
00:19:37: für mich war es einfach gegen Ende dann bisschen repetitiv.
00:19:40: Also das hat sich immer wieder wiederholt Und ich hatte jetzt auch gerne noch den Text gesehen weil es könnte ja auch eine politische Bedeutung versteckt sein so wie du gesagt hast.
00:19:51: Ja, das konnten wir jetzt leider nicht nachschauen.
00:19:54: Weil der war nicht drauf auf Spotify aber ... Wir hören
00:19:59: ihn einfach noch mal.
00:20:01: Nein also was er selbst wohl gesagt hat mit dem Song Das systemische Auseinanderdividieren der Menschen durch Superreiche kritisieren möchte.
00:20:12: Also da ist schon eine Botschaft drin
00:20:14: Sehr gut.
00:20:15: Ich fand auch dass er ein Gefühl transportiert hat von einer gewissen Wut.
00:20:22: Dazu kam natürlich noch das Musikgerüst, was dahinter war.
00:20:26: Was es auch nochmal zuhört sich angetrieben hat.
00:20:29: Toller Song!
00:20:31: Ich würde sagen wir lassen jetzt mal Rahel ihren Song vorstellen.
00:20:35: ich bin gespannt was du dabei hast.
00:20:38: Ja, ihr habt mich wie gesagt überrascht gehabt mit der Teilnahme.
00:20:42: Aber ich habe jetzt doch noch was gefunden und zwar einen auch aus der Schweiz.
00:20:47: Genau!
00:20:48: Und ich bringe heute eine Kollab von zwei Singer-Songwriterinnen mit Melina Nora aus dem Wallis und Paula Mia aus Graubünden.
00:20:56: Und beide singen in ihrer Muttersprache.
00:20:58: Oh das ist interessant.
00:21:00: Genau aber in der Schweiz ist ja Deutsch.
00:21:03: also erstens spricht nur ein Teil Deutsch und es ist ein bisschen wie Anzug tragen Und wir sind bekannt dafür, dass wir so viele Landesprachen haben und auch Dialekte.
00:21:12: Ich bin mir ziemlich sicher das die beiden, die jetzt im Song vertreten sind, dass ihr den noch nie gehört habt weil sie sind in der Schweiz teilweise Minderheit.
00:21:21: also im Kanton Wallis wo Melina Nora herkommt spricht ein Teil Französisch aber es gibt auch einen Schweizer-Deutschen Dialekt das Walliser Tütsch.
00:21:29: Das ist sogar für mich als Deutschschweizerin schwer zu verstehen.
00:21:34: oft Und Paula Mia kommt aus dem Kanton Graubünden und dort wird auch Schweizerdeutsch gesprochen, aber auch Rhetoromanisch.
00:21:43: Das ist offiziell unsere vierte Landessprache und ist vom Aussterben bedroht.
00:21:49: also zur Zeit sprechen ungefähr Null Komma fünf Prozent der Bevölkerung Romanz.
00:21:55: das ist glaube ich sind glaub ich so hunderttausend Personen oder so in der ganzen Schweiz dass eher so eine Bergregion Graubünden, das ist im Südosten an der Grenze zu Italien.
00:22:07: Und wenn man die Sprache hört dann erinnert es auch ein bisschen an italienisch aber es hat noch so was Kantiges drin.
00:22:13: ich weiß persönlich nicht ob das dann einfach vom Deutschen kommt.
00:22:18: für mich erinnerte manchmal auch so ein bisschen portugiesisch sowie eine Mischung aus italienische und portugie sisch.
00:22:28: Für mich ist der Song deswegen super persönlich auch, weil ich so hier in Deutschland manchmal auch so Schweizerdeutsch und meine Landessprache vermisse.
00:22:39: Und ich freue mich wenn wir rein hören!
00:22:41: Er heißt Moos Matto.
00:23:44: Das
00:24:50: war Moos Matthu von Paula Mia und Melina Nora.
00:26:43: Und der Song wurde am threizehnten Februar released, und Moos matthu heißt zu viel wie Moos & Matthe Also eine Wiese in einer feuchten Mosigengegend.
00:26:54: Davon gibt's ganz viele, und der Boden ist dann immer superweich und es wachsen viele Wildblumen.
00:27:01: Wenn das etwas kälter ist, dann hängt so ein wenig Dunst in der Luft.
00:27:05: Und für mich ist Mosmato auch Eine Liebeserklärung an die Langsamkeit und einen Rhythmus der Natur.
00:27:12: Der Text handelt vom Lauf des Lebens der Jahreszeiten und der eigenen Entwicklung.
00:27:17: Er erinnert daran sich Zeit zu lassen.
00:27:22: Alles passiert dazwischen.
00:27:24: Paula, Mia und auch Melina Nora, die wohnen ja mittlerweile nicht mehr im Heimatkanton sondern in der größeren Stadt Zürich Und haben da Gesang studiert.
00:27:34: Da haben sie sich auch getroffen.
00:27:36: Aber sie kommen beide aus Gegenden Die super geprägt sind von Bergen und weiten Landschaften.
00:27:42: Ich denke das kennen sehr viele Schweizerinnen Also vor allem die, die auf dem Land aufgewachsen sind dass man in eine größere Stadt zieht oder ziehen muss, um zu studieren.
00:27:51: Oder zu arbeiten sich weiterzuentwickeln.
00:27:54: aber man vermisst dann einfach immer diese Natur und die Weite, die Ruhe.
00:27:59: Die Stadt ist einfach zu schnell, zu laut und die Gebäude sind alle zu hoch.
00:28:04: Und das Label ist das gleiche wie Black Seedaro Mouth-Watering Records.
00:28:10: Ich finde sie haben meistens ganz viele gute Releases auch also von unbekanteren Single-Songwriterinnen aus der Schweiz.
00:28:18: Ja, Mann!
00:28:18: Es kommt aus der Schweiz.
00:28:19: gerade sehr viel Gutes ihr werdet es nicht glauben.
00:28:21: aber meine zweite Sängerin kommt auch aus der schweiz.
00:28:23: das ist dann hier mit mal drei.
00:28:25: was ist hier los?
00:28:26: kaum Israel mit an Bord wird hier eine Musik aus der Schweizer spielt Aber unser Album der Woche ist ja auch von Blacksidao also auch ne Schweizer Band.
00:28:33: da kommt im Moment echt viel Gute.
00:28:35: so.
00:28:35: jetzt aber zu dem Song als du eben nochmal den Titel erklärt hast Moos Mathu Das passt so eins a und macht das Ganze finde ich noch schöner, wenn man sich das jetzt nochmal optisch dazu vorstellt.
00:28:47: Weiche, wo man sich so fallen lassen kann.
00:28:50: Umgeben von Blumen und dann auch wie du es gesagt hast mit diesem Rau-Reif darüber hängen das passt irgendwie eins a zu dem wie sie's musikalisch umgesetzt haben.
00:28:59: Interessanter Song also.
00:29:00: wir haben natürlich hier sehr doll auf den Text geachtet und mitgelesen weil dass für uns alle völlig Fremdsprache ist und wir eigentlich ohne deine Hilfe jetzt nichts verstanden hätten.
00:29:09: darum musste ich mich immer bemühen zwischendurch also auch mir für das musikalische Zeit zu nehmen.
00:29:14: zwei sehr, sehr schöne Stimmen.
00:29:16: Eine schöne Stimmung die sie da transportieren.
00:29:18: irgendwie dass sie dann im Referent das auch zweistimmig gemacht haben hat total schön harmoniert hatte auch so ein leichter Aufbau von Dynamik.
00:29:26: also es wird dann schon bisschen mehr aber so ganz unterbewussten mehr im Laufe des Songs.
00:29:32: Und es war ja auch nicht zu wenig, also die hatten ja irgendwie Klavier und Schlagzeug und Gitarren, irgendwie meine ich auch zweit irgendwie Akustik und Ehe.
00:29:40: Also das war jetzt ja nicht so ganz reduziert und haben aber trotzdem geschafft dadurch irgendwie ein ganz schönes Musikbett zu schaffen.
00:29:51: Ja, also mir hat das sehr gut gefallen!
00:29:53: Ein bisschen wenig konnte ich immer so Strophe und Referent.
00:29:57: Es war eine schöne Stimmung Aber man empfehlte so ein bisschen der Aufhänger fürs Ohr.
00:30:05: Ja, ich fand das eine schöne Reise.
00:30:07: So wenn man die Augen dann schießt weiter und man auch die Hintergrund-Infos hat und deine Übersetzung dann parallel war das wie so eine Klangreise so ein bischen.
00:30:16: Und ich fand den Gesang, der war so wie so ein plätschernder Fluss, der halt durch die Natur geht so und dann das Soundbett dazu hatte einfach so das Moos oder wir haben heute den Rasen dargestellt.
00:30:29: Ja, sehr schön.
00:30:30: Und auch generell finde ich... Zwischendurch finde ich so Mundart-Sachen total spannend da mal reinzuhören oder Mundart oder Dialekte oder andere Sprachen die ja nicht so gängig sind.
00:30:41: also wir hören jetzt auch wenig italienische Tracks zum Beispiel Oder Michael bringt ab und an was aus
00:30:46: dem Urlaub mit.
00:30:48: Aber so grundsätzlich finde ich es immer gut sich auch anderen vielleicht nischigeren Sprachen zu öffnen und das fand ich total gut.
00:30:57: Ich kann mich den anderen nur anschließen, brauche gar nicht mehr so viel sagen.
00:30:59: Also ich hatte auch direkt so ein Bild im Kopf und ich habe das Gefühl wir sind alle jetzt so ein bisschen ruhiger geworden.
00:31:05: Hannes redet auch
00:31:06: viel leiser,
00:31:07: viel gemütlicher!
00:31:09: Ich fand den Song sehr schön und es hat eine sehr gute Abwechslung gegeben zu den Songs die Mike und ich mithappen.
00:31:16: Mir hat am Ende ein bisschen was gefehlt.
00:31:18: Ich glaube auch, wie Maikus meinte so bleibt mir ein bisschen schwierig im Kopf leicht aber auch weil wir so viel auf den Text geachtet haben.
00:31:24: Aber ich finde insgesamt es war ein sehr harmonischer Wohlfühlsong Toll!
00:31:29: Sehr gut.
00:31:30: Wir haben jetzt die Hälfte aller Songs gehört für diese Sendung und wir waren jetzt sehr viel in der Schweiz unterwegs Können ja mal ins Nachbarland gucken Und hören.
00:31:40: jetzt Bibi-Za und Donau.
00:31:58: Oh na, wir bald übergehen.
00:32:01: Sie macht von nichts und niemand halb.
00:32:03: Oh war's eine Naturgewalt.
00:32:06: Das wär sehr nett.
00:32:07: dein Glaser jetzt Man bringet mir ein Flasche singt.
00:32:11: Was soll denn jetzt mit Russieren?
00:32:14: Oje!
00:32:14: Ich will noch nicht krippieren Über Schwemm.
00:32:51: die Alze ist versenkt Wo ganze Wasser her reich liegt's am Meer.
00:32:59: Für manche is' er unter Garn Mit einem
00:33:16: Strand.
00:33:42: So, die Kollegin hat gerade gefragt ob der eben gehörte Künstler aus Deutschland kommt.
00:33:49: Ja ich war es aber man darf ja wohl mal nachfragen.
00:33:52: vielleicht weißt du du redest so viel.
00:33:54: manchmal schalte ich auch einfach durch Zug und höre ich da auch nicht mehr zu.
00:34:01: Ja komm, lass doch jetzt einfach mal weitermachen Hannes.
00:34:04: Ich bin gespannt was du jetzt für ein Song mitteilst.
00:34:06: Ja
00:34:06: ja ich bin schon dran!
00:34:07: Okay okay Warte da muss ich hier kurz den Rechner aufklappen.
00:34:09: Gut ich habe mitgebracht Claire Chica.
00:34:15: die wurde in Bangkok geboren und zwar ist aber dann in Paris und LA aufgewachsen.
00:34:23: sie macht Musik und der im Namen Spieltab und lebt mittlerweile auch in LA.
00:34:31: Vielmehr kann ich zu ihr gar nicht sagen, sie macht so Musik, die so ein bisschen so Bedroom Pop ist usw.
00:34:36: Ihr neuer Track heißt Roma und den hören wir jetzt.
00:36:43: Hörten zwei Minuten neunzehn kam von Spieltap Trackies Roma vom aktuellen Album Angie, Angie, Angie.
00:36:49: Muss man überlegen ob sie vielleicht unsere ehemalige Kanzlerin meint?
00:36:52: Weiß mal nicht genau.
00:36:53: ne ich glaube nicht.
00:36:54: die wohne in LA Die hat aber nichts zu tun.
00:36:56: Aber Gedanke war da zumindest bei mir.
00:36:59: So was sagt ihr zu dem track der in Bangkok geborenen künstlerin?
00:37:05: Schade dass das vor nur zwei minuten zwanzig lang ist.
00:37:07: Ich hätte ihn jetzt noch viel länger hören können.
00:37:10: Ja das Ende kam sehr abrupt ein bisschen zu abrupt.
00:37:12: er hätte sich finde ich die mühe machen können das noch ein bisschen vorzuführen und die Geschichte zu einem Ende zu führen.
00:37:17: Das war so, jetzt reicht's mir!
00:37:20: Und weg!
00:37:20: Ich bin raus.
00:37:21: Aber bis dahin fand ich zwei Minuten zwanzig super schön.
00:37:25: also tolles Musikbett hier auch wieder irgendwie am Anfang ist irgendwie ganz viel von so'n Bass-Lauf der mir sehr gut gefallen hat und ihre Stimme ja... Ihre Stimme ist auch ganz schön ganz süß auch so hoch manchmal und zart kann irgendwie gleich viel mehr dazu sagen, außer dass ich sie zwei Minuten zwanzig sehr genossen habe.
00:37:47: Ja, sorry!
00:37:49: Ich fand es auch super schön.
00:37:51: Also ich fand das war auch super gut produziert.
00:37:53: wieder also auch wie die Stimme abgehoben war.
00:37:56: Ich wundere mich ist hier superviel Bass drauf?
00:38:00: Nee.
00:38:01: Weil für mich waren die Drums dann manchmal ein bisschen zu krass und der Bass aber Wenn das noch ein bisschen runtergegangen wäre, dann wär's echt so perfekt austariert.
00:38:11: Auch der ganze Aufbau hat mich echt mitgerissen und die Stimme ist natürlich Hammer!
00:38:17: Ja also ich fand ihn auch gut.
00:38:20: Ich finde es war auch ein sehr schöner Song und ich habe sehr gerne zugehört.
00:38:23: sie hatte auch eine sehr angenehme Stimme und es hat sehr gut harmoniert mit dem Musikbett und so.
00:38:28: Aber...
00:38:30: Nein, ich weiß nicht mal ob er irgendwie ... Ich weiß nicht, ob mir irgendwas gefehlt hat.
00:38:35: Er bleibt mir aber irgendwie nicht so im Kopf.
00:38:36: Aber ich glaube es ist ein Song den...ich möchte ihn auf jeden Fall noch einmal hören weil dann verstehe ich erst wie gut der ist.
00:38:41: Weißt du was ich meine?
00:38:43: Ich fand ihn schon gut, aber ich muss ihn auf jedem Fall nochmal hören und ich glaub ich möchte auch noch mehr von ihr hören um mehr einschätzen zu können, ob ich sie mag oder nicht.
00:38:50: Aber für mich das waren richtig cooler Songs trotzdem.
00:38:53: Gut, gut, gut.
00:38:54: Apropos cooler Songs!
00:38:55: Du hast bestimmt auch noch dabei,
00:38:56: oder?
00:38:57: Ich habe jetzt einen richtig coolen Song dabei.
00:39:00: Macht euch gefasst!
00:39:01: Und zwar habe ich euch heute den Künstler- oder Artist Carlo Pfeif mitgebracht.
00:39:05: Er kommt aus Köln und wie viele im Internet schreiben California.
00:39:09: Ich weiß nicht,
00:39:10: ob das ein Ding ist.
00:39:11: Aber ich verstehe immer den Presse-Texten aus California Con.
00:39:14: Fand ich sehr lustig!
00:39:15: Er schreibt, komponiert und produziert alles selbst und verantwortet auch die visuelle Seite als Director seiner Musikvideos.
00:39:22: Also er ist so gesehen bekannt für seine speziellen Produktionen.
00:39:25: Letztes Jahr hat er bereits zwei ausverkaufte Turnänen gespielt.
00:39:30: diesen Anfang des Jahres oder ... glaub ich erst geendet auch.
00:39:34: Und jetzt bevor sein nächstes Album droppt, hat er so gesehen eine Zwischen-IP rausgebracht und die heißt Ups and Downs Teil Vier Punkt Fünf und davon hören wir jetzt ein Song.
00:39:43: hier ist Carlo Pfeif mit Übertreib.
00:40:02: Keine Kratzer, denn es juckt nicht Was du vorhast hast.
00:40:07: du machst Du kannst mitkommen aber musst nisch lalalala
00:40:14: Ich bin weg bis
00:40:15: nächste Nacht.
00:40:16: Sag jetzt nicht du kriegst kalte Füße.
00:40:18: ich trag dich auf Wändensommer im Herz Im Kopf ist Südsee bis alles verdrängt Ist nicht mein Problem.
00:40:24: Wenn du zu früh gehst
00:40:25: dann viel zu viel reicht nicht.
00:40:27: ich
00:40:27: komm nur mit wenn es zu weit ist.
00:40:32: Ich glaube, heute übertreib'
00:40:34: ich es bis morgen voll Denn
00:40:36: mit pink.
00:40:36: die Sonne scheint und ich hab mich zu.
00:40:39: Ich mach mich weg.
00:40:40: du holst mich ab
00:40:41: Bevor die Lichter
00:40:43: funkelen.
00:40:44: Geht mein Stand dort, als du mich nur sucht Stand oder
00:40:49: laupe ne Mische.
00:40:51: Auf dem Display klebt's Hand.
00:40:53: Wohl mir anderbar wird Und lass da den Verstand.
00:40:57: Werter erliebe
00:40:58: kriegt
00:40:58: Güsse.
00:40:59: Mach auch Unfuckdanz
00:41:01: beim Versag.
00:41:02: Wenn jemand geht dann werd dich üten.
00:41:04: Das Längst nicht zu Ende, nie verbittert Weil es so süß ist So wie die Getränke.
00:41:10: Ein bisschen mehr Zu viel genügt Nicht.
00:41:12: stürzt
00:41:12: mich ins
00:41:13: Gedränge.
00:41:14: Ich geh erst ein wenn's zu früh ist.
00:41:27: Du
00:41:29: fühlst!
00:41:50: Das war Carlo Pfeif mit seinem Song Übertreib und ich möchte jetzt, dass ihr euch einmal was vorstellt.
00:41:56: Ihr könnt auch die Augen schließen.
00:41:57: Okay!
00:41:57: Ihr müsst euch vorstellen wir haben einen lauen Sommerabend.
00:42:01: Wir sitzen alle draußen in einer Bar und es ist voll.
00:42:04: Wir sitzt in der Schanze und das ist voll und die Sonne scheint... Und wir sitzen alle gemütlich miteinander zusammen und wir reden und wir kennen die ganzen anderen Leute gar nicht.
00:42:12: und dann auf einmal läuft dieser Song Und alle stehen auf, weil sie gar nicht anders können als sich zu bewegen und alle kommen miteinander ins Gespräch.
00:42:20: Und tanzen zusammen und haben wunderschönen Sommerarmt in der Schanze!
00:42:25: Naja so klingt das Song nämlich für mich.
00:42:27: Für mich klingt er nach einem tollen Sommerarm.
00:42:29: Es geht ja auch um Partynächt, um partynächte Urlaub
00:42:32: usw.,
00:42:32: also ich finde der passt perfekt zur Zeit.
00:42:35: jetzt
00:42:36: Was sagt ihr?
00:42:37: Heute mein schöner Tag ist.
00:42:38: Ja, gestern war ein schöner ... Ab jetzt geht nur Berg
00:42:41: auf!
00:42:41: Du warst ja gestern schon, der Schanzer, aber Röhmchen trinkt.
00:42:44: Ja
00:42:44: bei der war es schon dunkel.
00:42:46: Ja das stimmt.
00:42:47: Wir brauchen
00:42:47: pinken Himmel.
00:42:48: oder hat er nicht was von Pinken Himmeln?
00:42:50: Ja genau, das passt perfekt.
00:42:51: wir müssen einfach die ganze Nacht durchfeiern so...
00:42:58: Ich verstehe hier was du meinst.
00:43:00: ich hab den Punkt.
00:43:04: Es war mir, sag ich mal insgesamt ... einen Tick zu cheesy.
00:43:10: So!
00:43:11: Das war so Crow-Vibes ein bisschen?
00:43:13: Nein das hat es nicht.
00:43:15: Lässt
00:43:15: du nicht gelten oder was?
00:43:16: Ist ja auch bei mir so.
00:43:17: War bei me so.
00:43:18: Er hatte Crow-Vibe drin.
00:43:19: Ist bei mir drin und ich mochte Crow mal also immer noch ab und zu.
00:43:23: aber das war wie dieser, hier ist der Track einmal um die Welt oder so.
00:43:28: So ähnlich war das.
00:43:29: so.
00:43:29: ein bisschen fand ich.
00:43:32: Ja, was soll ich sagen?
00:43:33: Sprachlosigkeit.
00:43:35: Na ja für dich so ne?
00:43:37: Boah Hanna Alter!
00:43:39: Richtig gemein.
00:43:40: Also ich fühle irgendwie diesen Vibe den du auch fühlst.
00:43:43: Den hab' ich auch gesagt.
00:43:45: Wirklich also von der vom Rhythmus und so muss man sich dazu bewegen und hat auch irgendwie Lust.
00:43:50: Man hat so ein Grinsen um Gesicht Und hat auch Lust auf andere Leute und will diesen Song gar nicht alleine hören weil man ihn irgendwie teilen will.
00:43:57: Alleine will ich ihn auch nicht hören
00:43:59: Ja.
00:44:01: Mit Leuten aber auch nicht, oder wie?
00:44:04: Ich finde so ... ich schwankte immer bei mir höher in Zwischenuhr.
00:44:08: Das habe ich schon tausendmal gehört und diese Art von Aussprache.
00:44:12: Dieses leicht weggenuschelte hab ich im Moment sehr oft gehört.
00:44:16: Und dann dachte ich wieder dafür, dass es viele von diesen Carlo-Fymphs gibt.
00:44:21: In der Art ist er doch ganz nett irgendwie.
00:44:24: Aber bei mir kommt's leider auch nicht über, das ist net hinaus.
00:44:27: Okay, schade!
00:44:29: Also übertreibt nicht, ne?
00:44:31: Ja.
00:44:31: Ich glaub immer sind die Songs einfach nochmal höher.
00:44:33: Dann hat er total übertrieben.
00:44:37: Ja
00:44:37: also ich seh den Punkt von dass es viele Artists gibt denen die Richtung gehen oder singen aber deswegen glaube auch das der Track genau das macht was irgendwie abholt.
00:44:49: weil's halt ist greift dieses Genre auf Easygoing Text und Easygoing Vibe.
00:44:56: Und es gibt halt dieses Sommerfeeling, das sehe ich total.
00:45:00: Das würde ich auch so unterschreiben von dem her.
00:45:03: Ich finde er macht genau das was er soll gute Stimmung verbreiten.
00:45:08: Ach
00:45:08: toll!
00:45:09: Wir werden zu diesem Song einfach mal draußen im Sommer trinken gehen.
00:45:13: Ja,
00:45:13: finde ich gut.
00:45:14: Falls euch der Song nicht überzeugt hat, also Carlo Fife probiert sich ganz schön viel aus.
00:45:19: Also jeder Song ist wirklich anders lohnt sich auf jeden Fall.
00:45:22: reinzuhören
00:45:23: Könnte ich mir jetzt gar nicht so vorstellen, aber
00:45:25: okay.
00:45:25: Machen!
00:45:26: Okay.
00:45:27: Offen bleiben.
00:45:28: Bleiben wir offen.
00:45:30: Wir bleiben jetzt auch offen für meinen Song.
00:45:31: der geht mich musikalisch wieder in eine ganz andere Richtung.
00:45:35: Letzte Woche wurde ich schon irgendwie gesagt ob ich ein bisschen Musical mag.
00:45:39: Da war mein Song... Ich weiß gar nicht mehr was es war ging so ein bisschen in die orchestrale Musical-Richtung.
00:45:43: So was habe ich noch mal mitgebracht weil ich das einfach so besonders finde.
00:45:48: Nein, tue ich eigentlich gar nicht.
00:45:50: Aber der Song, den ich jetzt mitgebracht habe, ist eher so von richtig Orchester hinterlegt?
00:45:54: Ich komme nämlich aus dem klassischen Bereich ... Du kommst
00:45:57: aus dem Klassischen
00:45:58: Bereich!
00:45:58: Was?!
00:45:58: Ich hab auch in einem Orchester gespielt und darum gefällt es mir auch ganz gut.
00:46:04: Mir gefällt auch der Aufbau vom Song.
00:46:05: Lasst euch nicht täuschen.
00:46:07: Er fängt wirklich sehr ruhig an aber er entwickelt sich noch.
00:46:10: Und ich hatte ja gesagt dass ich jemanden aus der Schweiz mitbringe.
00:46:13: Mary Middlefield wurde zwar in Frankfurt geboren, ist aber in der Schweiz aufgewachsen, lebt mittlerweile in London
00:46:19: und
00:46:20: sie hat einen Song geschrieben über Milch.
00:46:23: Und zwar über Milche, die im Kühlschrank vergessen wird.
00:46:25: Passiert euch das manchmal?
00:46:26: Die dann schlecht
00:46:27: wird?
00:46:27: Ja.
00:46:28: Oh!
00:46:29: Mir immer wieder.
00:46:30: Mir eigentlich auch nicht.
00:46:31: Ich trinke halt keine Milch... Ach so.
00:46:33: Bei uns wird Milch sehr ... geht sehr viel weg weil wir Kinder haben und die sehr viel Müsli- und Cornflakes- und Haferflocken essen.
00:46:40: Immer wenn es zwischendurch Hunger ist gibt's Hafer Flocken, doch Milch wird nie schlecht bei uns.
00:46:44: Ich hab fünf Liter
00:46:45: fast täglich.
00:46:47: Geht weg.
00:46:48: Okay, hören wir uns an wie Mary Middlefield darüber singt das Milch schlecht wird.
00:46:51: Hier ist sie mit
00:49:16: Milken.
00:51:05: Das war Mary Middlefield.
00:51:07: Man hat gehört, dass auch sie aus der klassischen Musik eher kommt.
00:51:10: Sie hat fünfzehn Jahre lang Geige gespielt und das ... Ja wie ich hatte ja vorhin gesagt man!
00:51:17: Du nicht?
00:51:17: Nee.
00:51:18: Ich komm auch nicht aus der Klassische
00:51:21: Musik.
00:51:21: Also, Mary, sie hat fünf Zehn Jahre lange Geige gespielt.
00:51:25: Wurde auch ausgezeichnet dafür und dann passierte aber im Mai zwei Tausendzwanzig etwas sehr ... Schlimmes für sie, und zwar ihr Herz wurde gebrochen.
00:51:33: Und ein junger Name ins Alexander verließ sie... ...und dann hat sie angefangen Songs zu schrieben.
00:51:38: Jan ist schon wieder wütend wie Contender!
00:51:40: Alexander!
00:51:42: Und dann hat die angefangen nämlich... Jetzt muss ich das verarbeiten in eigenen Songs.
00:51:46: Und hat einen Debutalbum geschrieben,
00:51:48: d.h.,
00:51:49: Thank You Alexander.
00:51:51: Oh wow!
00:51:52: Also ihm gewidmet ihre
00:51:55: Songs?
00:51:55: Hat der Milch mal schlecht werden
00:51:56: lassen?!
00:51:57: Dazu komme ich gleich zu der Micha.
00:51:58: Ihre Songs sind manchmal ein bisschen Broadway-artig, hatte ich ja schon gesagt, ein bisschen Musical auch dabei.
00:52:04: Sie kann aber auch mehr in die poppige Richtung gehen, so Lady Gaga-mäßig und es wird bald ein zweites Studioalbum von ihr rauskommen mit dem Titel Will You Take Me As I Am?
00:52:14: Und sie wird hier in Hamburg spielen und zwar am vierzehnten April in der Hebebühne und für das Konzert verlosen wir auch Tickets falls ihr sowas hier mal ... live sehen wollt.
00:52:22: Also ich kann nicht versprechen, dass sie da auch mit dem ganzen Orchester und Hafe und Querflöte und Geige auf der Bühne stehen wird und streichern ist vielleicht ein bisschen eng dort aber mal gucken wie Sie den Song da performt.
00:52:35: ja es geht um Milch die im Kühlschrank langsam verdirbt aber es gibt natürlich nur übertragenen Sinne um Milche denn eigentlich geht es um das Gefühl nur die zweite Option zu sein oder als Mensch wir einen gebrauchsgegenstand behandeln zu werden.
00:52:47: also die Milch wird nur benutzt oder einmal rausgeholt wenn man wirklich ganz sollen.
00:52:51: Ansonsten würde er irgendwo vergessen.
00:52:53: Oh, traurig!
00:52:55: So, Hannes du wolltest unbedingt als Erster was sagen zu diesem Song?
00:52:58: Ja also ich wollte sagen... Ich habe jetzt richtig Bock so einen monumentalen Blockbuster-Film zu gucken wo Hans Zimmer oder so den Soundcheck gemacht hat weil das ist ja auch dieses orchestrale... Das hab' ich richtig Bock drauf.
00:53:12: Hat mir richtig Laune draufgemacht.
00:53:16: Wir hatten eine gewaltige Steigerung von dem Song zuvor, Carlo Five.
00:53:22: Zu dem weil das war ja richtige Musik.
00:53:24: jetzt also wirklich so mit, mit Orchester dahinter sie konnte richtig singen und so.
00:53:29: War richtig was Tolles!
00:53:32: Also ich mag ja... Du hast ja gesagt Musical zur Einordnung so ne?
00:53:37: Dass man dir gesagt hat du stehst auf Musical.
00:53:38: Ich fand es gar nicht... Ich stehe
00:53:39: nicht auf Musical!
00:53:40: Ja, hab ich gesagt
00:53:41: hat man dir gesagt.
00:53:43: Und der war gar nicht Musical-mäßig, sondern er war eher so in der... In der Ricke von Bohemian Rhapsody für mich.
00:53:51: Und das ist ja einer meiner Lieblingssongs auch wenn es operesque ist und so weiter.
00:53:56: Am Ende jeder Party musste er laufen.
00:53:57: Der Song passt jetzt nicht zum Ende der Party aber der war ja auch.
00:54:02: ich finde wenn man dann auf einmal Milch hoch sinkt, dann wird dem Getränk oder der Flüssigkeit eine ganz andere Bedeutung bei.
00:54:11: Das ist schon wieder lustig.
00:54:12: Dementsprechend war da auch ne Prise Humor dabei also mir hat er gut gefallen.
00:54:17: Hätte ich nicht mit gerechnet!
00:54:19: Ja erst mal verstehe ich nicht warum du mich jetzt noch einmal mit reinziehst und so hältest?
00:54:31: Weil das zum Konzept gehört.
00:54:32: Ja, das hättest du mal vormachen sollen, dass sie noch dran war!
00:54:35: Ja, handelt es mir bei der Ring gleich nochmal ein kleines Wörtchen.
00:54:37: Erstmal Michael... Ich finde auf jeden Fall man darf zu diesem Song gar nicht sagen, dass er schlecht ist weil da so viel los war in so einem positiven Sinne.
00:54:45: dieses Orchester und alles und damit ihrer Stimme und sowas.
00:54:48: ich fand's richtig wunderschön.
00:54:51: also es waren richtig schöner Song.
00:54:52: ja Es ging um Milch und so wie Hannes schon meint, das war total lustig irgendwie.
00:54:57: Und ich hab richtig gerne zugehört und der Song ging glaube ich auch über vier Minuten genau, vier Minuten achtzehn und es hat sich null so angefühlt.
00:55:03: also irgendwie verging er richtig schnell.
00:55:05: nicht hätte gern noch mehr gehört und besonders wenn du nochmal das wirkliche Thema dahinter erzählst macht uns den Song umso besser ist natürlich jetzt kein klassischer Song die man jetzt so hören würde.
00:55:18: Wer weiß?
00:55:19: Wer weiß vielleicht nach Karlo Five dann so aber ich fand ihn Richtig schön, ich hab gerne zugehört.
00:55:26: Ja ich auch!
00:55:26: Also ich fand die Aufnahme immer schwierig das Orchester dann wirklich nach Orchester klingt und das fand ich hier ganz ganz doll gelöst.
00:55:35: und ich frage mich mit welchem Orchester weißt du das?
00:55:38: Nö.
00:55:39: Wo sie das aufgenommen haben ja auf jeden Fall super cool und auch super gut abgemixt und es gab dann auch so einige Parts.
00:55:46: also ist dann immer in die Breite gewachsen Und dann gab's so kleine Akzente, zum Beispiel wir haben noch diskutiert ob Oboe oder Klarinette.
00:55:55: Aber das hat mich wieder richtig gecatcht!
00:55:57: Das war nicht richtig cool.
00:55:59: Man hatte immer einen kleinen Hinhörer, wenn plötzlich die Hafe klirrte und ein Glasinstrument noch reinkam.
00:56:04: Schön hätte ich jetzt gar nicht damit gerechnet eigentlich.
00:56:07: Ich hab den nur bisschen aus Lustigkeit mitgebracht.
00:56:10: Also weil ich ihn auch schön finde aber ich hätte jetzt nicht mit einem guten Feedback gerechnet.
00:56:14: Ja siehst du?
00:56:15: Erst kommt man sich mal anders als man denkt... So, da hören wir jetzt noch mal einen anderen Song.
00:56:20: Und zwar die Fujis mit Fujila und danach müssen wir dringend abstimmen welcher Track hier gewinnen sollte.
01:00:25: Riktiere bei Ahoi und wir nähern uns langsam dem Zielflughafen.
01:00:30: ihr könnt euch jetzt langsam wieder anschneiden weil jetzt geht es um ja die Abstimmung welcher track denn gewonnen hat.
01:00:38: Und ich hatte dabei Spiltap gebohren in Bangkok aufgewachsen, in Paris und LA mit ihrem Song den ich jetzt gerade vergessen habe.
01:00:48: Man muss ja immer schnell nachgucken wie hieß er denn noch gleich?
01:00:50: Er hieß eh... bitte was?
01:00:52: Romer!
01:00:52: Genau so gut aufgepasst.
01:00:55: Ich hatte zwei Songs dabei.
01:00:56: der erste kam aus Australien Mit Ghanar sagt man das so Hintergrund Genesis Ovuso mit Stampede und eben gehört Mary Middlefield mit Milk.
01:01:08: Ich hatte Moos Matoo von Melina Nora und Paula Mia aus der Schweiz dabei.
01:01:14: Ich hatte Aline Allister aus Syrich mit dem Song What's a Girl Garde Do?
01:01:19: Und den zukünftigen Sommerhit übertreibt von Carlo Pfeif!
01:01:24: Übertreibt... ...und jetzt wird abgestimmt, die Musiktiere
01:01:29: bei Ahoy!
01:01:32: Ich würde für mich mal in meiner Stimme geht an Maike und diesen wunderschönen Song über die Milch.
01:01:37: Okay, Hannes du kriegst meine Stimme zurück.
01:01:39: Ich hätte gerne ihn noch länger gehört.
01:01:41: Spieltap hat mich sehr überzeugt und ich ärger mich dass ich das noch nicht zu dem Album mitbekomme was vor zwei Wochen rauskam aber da werde ich auch mal rein hören.
01:01:49: Also meine Stümme geht auch an Maike Aber tatsächlich für den ersten Song.
01:01:52: Oh Gott wie hieß er?
01:01:53: Janis ist oh wu so
01:01:54: Stampede stampede.
01:01:56: ja fand ich es sehr cool.
01:01:58: Boah find's gerade richtig schwer.
01:02:04: Ich glaube, meine Stimme geht auch an dein Song Maike.
01:02:07: Aber den zweiten Milk.
01:02:08: Milk?
01:02:09: Toll!
01:02:10: Damit haben wir ein Siegertrack.
01:02:12: Herzlichen Glückwunsch, Maike!
01:02:14: Ihr könnt jetzt demnächst bei Instagram abstimmen welches euer Lieblingssong ist.
01:02:18: und nächste Woche hören wir uns wieder, siebzehn Uhr bei den Musik-Tieren.
01:02:23: Und auch nächste
01:02:24: Woche gibt es wieder neue Musik.
01:02:26: Schaltet Donnerstag
01:02:27: wieder ein Die drei
01:02:29: Musiktiere nur bei Ahoy.
01:02:32: Gutes Radio für gute
01:02:34: Leute.
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