Die Musiktiere vom 29.01.2026
Shownotes
Es gibt neues Material von Garbagepink, Lime Garden, Ruby Waters, Blackaby, Sofia and the Antoinettes und Colby! & Nothingspecial.
Transkript anzeigen
00:00:00: So, technische Probleme sind behoben.
00:00:02: Wir sind bereit.
00:00:04: Ja, die transparente Show kann starten.
00:00:06: Heute mit Mandy.
00:00:09: Moin.
00:00:10: John.
00:00:10: Hallo.
00:00:12: Michael.
00:00:12: Hallo.
00:00:13: Und meiner Wenigkeit.
00:00:15: Über Geschmack
00:00:16: kann man streiten.
00:00:19: Die Musik-Tiere bei
00:00:20: Ahoy.
00:00:22: Ja, jeden Donnerstag zuverlässig um siebzehn Uhr.
00:00:24: Heute geht es darum, dass wir hier waren.
00:00:27: über ein, zwei, drei, vier Leute sind wir.
00:00:29: Das heißt, rechne, rechne, rechne.
00:00:30: Sechs Songs haben wir dabei.
00:00:32: Aber Menschen unter uns haben nur einen.
00:00:34: Und hier, meine linke Seite, hat jeweils zwei Songs dabei.
00:00:38: Letzte Woche gewonnen, hab ich, glaub ich, ich, oder?
00:00:40: Nein.
00:00:41: Es gab einen Unentschieden zwischen meinem Song und ...
00:00:45: meinem Song.
00:00:46: Und Mandy's Song.
00:00:47: Du hattest gar nichts damit
00:00:49: zu
00:00:49: tun.
00:00:49: Das war
00:00:50: nur
00:00:50: ein Versuch.
00:00:51: Ja, aber warum denn nicht?
00:00:54: Warum hab ich denn nicht gewonnen?
00:00:54: Ja, vielleicht gewinnst du diese Woche mit deinem Ein-Song, den du mitgebracht hast.
00:00:57: Ja.
00:00:57: Nee, letzte Woche gab es, wie gesagt, einen Unentschieden zwischen Mandys Masterpiece und Ivan Klamit Fuck It Up.
00:01:04: und meinem Song, der da war Baby Nova mit Great White Sharks.
00:01:09: und da es keinen Unentschieden, keinen Sieger oder keine Siegerin gab.
00:01:13: Starten wir doch mal in die Sendung vielleicht mit dem Gewinner-Track, der bei Instagram bei der Abstimmung unserer Hörerinnen und Hörer gewonnen hat.
00:01:19: Welche
00:01:20: ist denn das?
00:01:20: Ja, Hannes, jetzt kommt dein Moment.
00:01:22: Du hast da tatsächlich gewonnen bei unserer Online-Inster-Abstimmung.
00:01:27: Nämlich mit deinem Song von The Beaches.
00:01:30: I Run So Far Away.
00:02:47: Das waren The Beaches hier bei Ahoy, den Musiktieren.
00:05:02: Und ich höre mich gerade nicht.
00:05:05: Das ist komisch.
00:05:06: Deswegen übergebe ich mal an einen von euch und behebe hier meinen Kopfhörer.
00:05:10: Ja, heute haben wir irgendwie so ein bisschen technische Schwierigkeiten, aber kein Problem.
00:05:13: Wir fixen das und machen weiter mit guter Musik.
00:05:16: Ich starte die Musik-Tiere-Runde mit dem ersten Song hier im Wettbewerb.
00:05:22: Und zwar habe ich ein Musikprojekt aus London dabei, rund um die Sängerin und Songwriterin Sophia.
00:05:28: Und das Musikprojekt heißt Sophia and the Antoinette.
00:05:32: Spielen wir auch schon bei uns im Programm auf jeden Fall mit einem Song.
00:05:35: Ja, genau.
00:05:37: Und jetzt gibt es einen neuen Song.
00:05:40: Und zwar letztes Jahr im Septembers erst ihre Debüt EP, Erschien Women Who Love Too Much.
00:05:46: Und nun ist der erste Song seitdem erschien und der heißt Hi, my love und da hören wir jetzt mal rein.
00:05:52: Sophia and the Antoinette.
00:06:24: Hi my love von Sophia in der Antoinette, habt ihr gerade gehört, hier bei Ahoy Radio.
00:08:43: Und wie auch andere Songs geht es viel um Liebe, Herzschmerz und um Selbstreflektion.
00:08:49: Ihre Musik ist meistens sehr autobiografisch, also wirklich auch persönlich und emotional.
00:08:55: Und sie verbindet diese Verletzlichkeit gleichzeitig mit Stärke und sieht Sensibilität nicht als Schwäche, sondern als Kraft.
00:09:03: Das finde ich wirklich richtig toll.
00:09:05: Und diese Dynamik, diese Energie habe ich auf jeden Fall auch gespürt, diese Power, die sie mit reinbringt.
00:09:11: Sofia möchte vor allem Frauen auch das Gefühl geben, nicht allein zu sein.
00:09:16: Als Inspiration sieht sie für sich zum Beispiel Dana Del Rey, Leonard Cohen, Jeff Buckley oder auch Lola Yang.
00:09:24: Ja, Sofia and the Antoinette.
00:09:25: Hi, my love, ihr neuer Song.
00:09:26: Wie fandet ihr ihn?
00:09:29: Ja, also ich kann mal niemanden anfangen.
00:09:31: Ich fange mal an.
00:09:32: Also das Emotionale habe ich auf jeden Fall rausgehört.
00:09:34: Ich fand gerade auch der Refrain mit diesem Amen und dann dieser Stimmloch im Hintergrund, fand ich sehr melodisch, sehr gefühlvoll.
00:09:40: Also es kam auf jeden Fall rüber.
00:09:42: Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, was mich da so ein bisschen dran stört.
00:09:45: Und es wäre fies zu sagen, dass es mich ein bisschen an Taylor Swift oder sowas erinnert hat.
00:09:48: Aber wisst ihr, was ich meine?
00:09:50: Poppig, ja.
00:09:50: Ja, so ein bisschen poppiger.
00:09:51: Also es hätte auch ein... ein Song bei Taylor Swift auf dem Album sein können.
00:09:56: Und eigentlich mag ich Taylor Swift nicht so gerne, aber das hat mich trotzdem abgeholt, aber nicht so komplett.
00:10:02: Aber ich fand, das war trotzdem ein guter Start.
00:10:04: Ich habe mich auch gut dazu bewegt, also ja.
00:10:07: Ich glaube, das war es auch, was mir so ein bisschen zu sehr poppig war.
00:10:11: Ich fand, stimmlich hat sie auch schon ein bisschen, zum Beispiel an die, mit diesem leichten Kratzen in der Stimme an die Baby Nova, die ich letzte Woche mit hatte, erinnert oder auch an The Beaches, also irgendwie eine coole Stimme, mit der man irgendwie mehr machen könnte.
00:10:23: Aber ich fand das Musikbett, glaube ich, auch zu poppig.
00:10:26: Gerade der Anfang, das Intro, die Sounds... Da hab ich gedacht, jetzt kommt ein Schlager.
00:10:31: Das war sehr schnee.
00:10:32: Irgendwie
00:10:33: dann setzt die ihre Stimme ein, die war dann irgendwie auch ganz cool.
00:10:36: Aber ich fand's halt auch irgendwie, wie John schon meinte, dass mit Taylor Swift eine Spur zu sehr Pop hit.
00:10:42: Mir ging's auch so, ich hab das auch immer mit dem Hit Sparaling, also Hit, den wir halt auch spielen, verglichen.
00:10:48: Und da kommt immer zwischendurch so eine schwere Gitarre.
00:10:52: Und du hast ihre dann doch gleich kratzige Stimme, die sich ja auch drin hat.
00:10:57: Die wird aber durch dieses ... Gitarrenrifter nochmal, Agia.
00:11:01: Und in dem Fall bei diesem Song war das so, dass das die ganze Zeit ja so gleichbleibend war.
00:11:05: Und deswegen war mir das auch eine Spur zu poppig.
00:11:08: Ich mag ihre Stimme.
00:11:09: Man hat auch die Leidenschaft rausgehört, wie du auch schon erzählt hast.
00:11:12: Man, ja, aber so ein paar Elemente hätten noch gefehlt, um das Ganze ja ein bisschen kantiger, bisschen agier zu machen.
00:11:19: Ja, okay.
00:11:20: Ich verstehe das Feedback.
00:11:22: Danke mich und über reiche Anjaan.
00:11:24: Ich bin raus.
00:11:25: Ja, bin ich mal gespannt, wie mein Song ankommt.
00:11:28: Ich habe euch heute die kanadische Sängerin Ruby Waters mitgebracht.
00:11:33: Sie kommt aus Shellburn, Ontario.
00:11:35: Ich hoffe, ich habe es richtig ausgesprochen.
00:11:37: Ihre Eltern spielten zusammen in einer Countryband und deswegen war Ruby schon ganz früh in ihrem Alter mit Musik immer wieder in Berührung.
00:11:44: Mit Reizem war sie schon als Straßmusikerin unterwegs und hat auch schon in kanadischen Bars gespielt.
00:11:48: In dem Jahr zwei Jahrzehnte war sie dann auch schon mit Ocean Alley auf Tour.
00:11:52: Und die Sound wird manchmal als Charlie XCX in Zeitlupe bezeichnet.
00:11:57: Bin gespannt, was ihr nach dem Song dazu sagen werdet.
00:11:59: Ihre erste Aufmerksamkeit erhielt sie für ihren Song Sweet Supply, der auf Reddit viral ging.
00:12:06: rausgebracht.
00:12:07: Ich würde sagen, wir hören mal rein.
00:12:08: Hier ist Ruby Waters mit ihrem Track Blinders.
00:15:30: Das war Ruby Waters mit ihrem neuen Track Blinders.
00:15:34: Was man auf jeden Fall sagen kann, der Song ist ziemlich sexuell.
00:15:36: Also ich habe mir so auf die Lyrics ein bisschen geachtet.
00:15:39: Ja, auf jeden Fall sehr sexuell.
00:15:41: Nein, ansonsten habe ich eigentlich gar nicht mehr so viele Infos gefunden.
00:15:44: Was ich auf jeden Fall sagen kann, was mich am Anfang sehr doll gecatcht hat, war ihre Stimme.
00:15:49: Ja, was sagt ihr dazu?
00:15:50: Ja, die Stimme ... Ich mein dir eben schon zu ... Wie ich deine ... Nein, zu deiner Sängerin.
00:15:56: Also, so viel in der Stimme.
00:15:58: Ja, genau.
00:15:59: Dass sie so was leicht kratziges in der Stimme hat, das ist ja natürlich nichts gegenüber Ruby Waters.
00:16:04: Irgendwie, die hat das ja damit sehr viel gespielt mit diesem Kratzigen, hat mich dann auch so an Lola Yang erinnert, irgendwie so was leicht rotziges, irgendwie dadurch auch frech.
00:16:14: Der Song an sich hatte eher, fand ich, so eine ... Ich konnte auch gar nicht sagen, warum.
00:16:18: So eine mystische, düsterische Stimmung.
00:16:20: Dabei war er ja eigentlich gar nicht so psychedelig oder so ganz ruhig.
00:16:24: Aber irgendwie hatte durch diese kratzige Stimme für mich was irgendwie ein bisschen düsteres.
00:16:29: Oder es passt gut auch zu dem Cover, wo sie ja in so einem Wald mit ganz viel Moos.
00:16:33: Also irgendwie hat das ganz gut zusammengepasst.
00:16:35: Ich kann aber irgendwie gar nicht sagen genau warum.
00:16:38: Ich fand den irgendwie sehr cool.
00:16:40: Also er hat mich sehr gekriegt.
00:16:41: Ich war sehr drin in dem Song, auch wenn ich zwischenzeitlich dachte.
00:16:45: Wo ist jetzt hier der Refrain?
00:16:46: Ich habe irgendwie ein bisschen die Orientierung verloren, aber dann hatte ich ihn, glaube ich.
00:16:50: Wenn man den zwei, drei Mal hört, dann ist man, glaube ich, so richtig drin.
00:16:53: Und irgendwie von der Stimmung hat er mich sehr bekommen.
00:16:58: Hab mich an den Satz von dir erinnert, dass du meintest, die klingt wie Charlie XCX als Slo-Mo-Version sozusagen.
00:17:05: Ich fand eher, dass sie wie Lola Yang als Slo-Mo-Version geklaut hat.
00:17:08: Sagt
00:17:09: ich doch gerade.
00:17:10: Als langsam
00:17:11: auch.
00:17:11: Als langsam sagt ich nicht.
00:17:12: Nee, und daran hat sie mich erinnert.
00:17:14: Das war so wie Lola Yang, die ja jetzt eh ne Pause macht.
00:17:20: Wenn jetzt Lodayang Album aufstehen würde, würde das exakt so klingen, weil sie so slowed down hoffentlich ist und sich erholt hat.
00:17:28: Was überhaupt nicht schlecht ist.
00:17:29: Also es ist eine andere Musikfarbe als das, was bei Lodayang so nach vorne rausgeht, vor allem bei Messi.
00:17:34: Es ist bei ihr zurückgenommen, aber durch die Präsenz ihrer Stimme geht das Ganze wieder in den Vordergrund.
00:17:39: Deswegen ist es ein toller Song.
00:17:41: Sehr schön.
00:17:42: Ich
00:17:42: war auch auf jeden Fall Fan von der Stimme.
00:17:45: Ich mag diese kratzigen Ausdrucksstarken.
00:17:47: Stimmen sehr.
00:17:49: Und
00:17:49: jeder mit allem mit, was Hannes und Michael gesagt haben.
00:17:53: auch dass der Song sehr vielseitig war.
00:17:55: Mir ging es auch ein bisschen wie Maike, dass ich zwischendurch so ein bisschen die Orientierung verloren habe, aber auch glaube, dass ich das erübrigen würde, würde ich den jetzt noch drei, vier mal hören.
00:18:03: Und ich habe auch große Lust, ihn nochmal zu hören, weil ich auch erstens nicht so doll auf den Text geachtet habe.
00:18:09: Also du meintest, der ist sexuell.
00:18:11: Das weiß ich jetzt nicht, habe ich nicht so richtig hingehört.
00:18:13: Aber ich möchte den einfach nochmal hören, weil ich ihn auch einfach wirklich stark fand.
00:18:19: Und es hat irgendwie gestimmt.
00:18:20: Es war auch nicht langweilig.
00:18:22: Es gab immer mal wieder Überraschungen in dem Song, obwohl die jetzt auch gar nicht so wild waren.
00:18:27: Aber es kam immer wieder Elemente dazu, die dieses gewisse Etwas gezaubert haben.
00:18:33: Und das hat großen Spaß gemacht.
00:18:35: Sehr schön.
00:18:36: Das freut mich.
00:18:37: Tja, Hannes, ich glaub, jetzt bist du dran, ne?
00:18:39: Mhm.
00:18:39: Was richtig.
00:18:40: Ich habe Musik aus London mitgebracht und zwar von William Blackaby.
00:18:45: Der hat den Künstler namen Blackaby, also der Nachnamen gewählt, hat eigentlich früher als Schlagzeuger gearbeitet und hat dann, als er so Texte für die Band geschrieben hat, gedacht, nö, das überlasse ich nicht dem Sänger, das mache ich lieber selber.
00:18:56: Und so hat sich sein Sodorprojekt herauskristallisiert.
00:19:00: Als Inspiration hat er z.B.
00:19:02: so Bands wie Big Thief oder Willco.
00:19:04: Und er ist so der klassische Zwischenfall zwischen diesem jugendlichen, jungen Erwachsenen sein und dem älter werden, auch gerade textlicher.
00:19:16: Sieht mal über seinen zurückgehenden Haaransatz, mal seniert er an einem Karpfen-Teich und guckt da so rauf und mal kommt es komplett, es geht ums Feiern und und Saufen und sonst was alles.
00:19:28: Also er hat viele Themen dabei, aber.
00:19:29: immer als Songwriter, der nun sehr begabter ist, mit einer guten Lyrik und deswegen möchte ich euch diesen Song sehr gerne vorstellen.
00:20:25: Das war der Brite William Blackaby und den haben wir eben gehört mit seinem Song That Thing You Say und... Ja, jetzt würde ich mich interessieren.
00:22:11: Was sagt ihr zu diesem Track?
00:22:13: Ach, schöner Song und wieder so eine besondere Stimme, irgendwie noch besonderer muss ich sagen.
00:22:19: Die hatte ja sowas Zittriges, manchmal so ein bisschen warband, aber dadurch auch sehr verletzlich klingendes, irgendwie sehr emotional.
00:22:29: und das Musik.
00:22:31: Bett nenne ich erst mal oder.
00:22:32: die Musik hat mir auch sehr gut gefallen mit dem dezenten Klavier im Hintergrund.
00:22:35: Es hatte irgendwie auch so was warmes dieser Song.
00:22:38: Klang auch so herrlich unperfekt, als ob er bei irgendeiner Studio Session so in
00:22:43: einem Rutsch
00:22:44: aufgenommen wurde.
00:22:46: Also, ich kann mich eigentlich nur anschließen.
00:22:48: Ich fand ihn auch gut.
00:22:49: Und ich hab mich auch sehr warm.
00:22:51: Und wie nennt man das?
00:22:52: Umfassend.
00:22:52: Umgepackt?
00:22:54: Um mantelt?
00:22:55: Ja, genau.
00:22:56: Um mantelt ist, glaub ich, das Wort, was ich gesucht hab.
00:22:58: Also, ich fand es erst schön.
00:22:59: Das Einzige, was ich hatte, dieses Zittrige, war manchmal ein bisschen ... Jammerig.
00:23:04: Und ich glaub, damit kann ich manchmal nicht so gut umgehen, aber das ist wirklich so ...
00:23:07: Du, jammerst doch auch gerne.
00:23:10: Ja, aber wenn ich das mache, ist ja was komplett
00:23:12: anderes.
00:23:12: Irgendwas
00:23:13: ist ja immer.
00:23:14: Aber das ist wirklich meckern auf einem Niveau.
00:23:16: Ich find, das war ein sehr schöner, seeliger, wohliger Song.
00:23:20: Ja, da kann ich mich nur anschließen.
00:23:21: Also, tolle Stimmung passt jetzt auch gut in den Januar.
00:23:24: Es ist kalt draußen und dann diese warme, gefühlvolle Stimme, die auch so ein bisschen halt brüchig war, aber in positiven Sinne.
00:23:32: Aber als hätte ich die auch vielleicht schon mal irgendwie gehört.
00:23:35: Also, das ist, glaube ich, so ein typischer Song, den finde ich in dem Moment schön.
00:23:39: Aber wenn ich dann so in einer Stunde mich zurück erinnern möchte... fällt er mir nicht mehr so richtig ein, wie er denn war.
00:23:46: Das Gefühl speichere ich mir aber so die Melodie.
00:23:51: Die verfliegt dann so ein bisschen.
00:23:54: Er reiht sich dann doch so ein.
00:23:57: Ich weiß nicht, ich hätte dann auch so gedacht, so aus einer Indie-Folk-Szene oder so da Australien, so die Ecke, da hätte ich ihn so eher ganz gut verortet, dass er dann, wie Mike gemeint, das hörte sich so unperfekt an, als hätte er sich da mit Gleichgesinnten zusammengetan und irgendwie angefangen Musik zu machen.
00:24:14: Deswegen, ja, also ich bin so ein bisschen mit Zwiegespalten, ich fand ihn schön, ja, aber ich würde gerne auch noch mal andere Songs von ihm hören, um zu schauen, wie ist da so sein Wiedererkennungswert.
00:24:24: Sehr gut.
00:24:25: Dann machen wir jetzt Halbzeitpause sozusagen.
00:24:29: Wo andere ihr Bier holen, hören wir Musik.
00:24:31: Die kommt von Provinz.
00:24:33: Zwei Menschen heißt das Song.
00:24:55: die sich manchmal
00:24:56: vergeben
00:24:58: Sag bist du einer von
00:24:59: uns?
00:25:01: Bist du einer von vielen?
00:25:04: Hast du manchmal Angst Angst zu genießen?
00:25:09: Vielleicht sind wir zu jung um es besser zu wissen.
00:25:15: Sag bist du einer von uns?
00:25:18: Bist du einer
00:25:19: von vielen?
00:25:32: Zum Menschen feiern sie Wester.
00:25:35: Sie freuen sich an Beschenken.
00:27:42: ihr hört die musiktiere am tag des puzzles.
00:27:45: das größte puzzle hat über fünfzig tausend teile.
00:27:49: stellt euch das mal vor.
00:27:50: wir haben hier ein puzzle aus sechs Songs und am Ende bleibt nur noch einer übrig und das ist der Gewinner Song.
00:27:57: Vielleicht kommt dieser von Michael, denn sie hat noch gar kein Song vorgestellt.
00:28:01: Nein, und da bin ich jetzt dran.
00:28:03: Ich stelle mir gerade einen Fünfzigtausend Puzzle vor und frag mich, wie man da rankommt überhaupt an die einzelnen Stellen.
00:28:07: Muss man ja in das Puzzle reintreten.
00:28:09: Ja, das ist am Ende so groß wie eine Wohnung.
00:28:13: Und wie sortiert man die Teile vor?
00:28:14: Na ja, das wären auch Herausforderungen.
00:28:17: Und was ist, wenn am Ende eins fehlt?
00:28:19: Oh,
00:28:19: nee.
00:28:20: Ich bin schon mit tausend Teilen echt bedient.
00:28:23: Nun gut, tausend Teile.
00:28:24: Ein Song von mir heute.
00:28:26: Der kommt von einer weiblichen Band aus Brighton, UK.
00:28:30: Und die singen über ein Problem.
00:28:32: Hannes, dass bei uns schon zeitlich ein bisschen weiter wegliegt.
00:28:36: Bei euch, John und Mandy.
00:28:37: Ich weiß nicht, vielleicht steckt ihr mitten drin in der Quarter-Life-Crisis.
00:28:43: Nein, schon.
00:28:44: Ich noch
00:28:44: nicht.
00:28:45: Genau.
00:28:46: Bei Hannes und mir ist es fast schon eher eine Midlife Crisis.
00:28:49: Vielleicht,
00:28:50: wie ich da immer so mit reingearbeitet
00:28:52: werde.
00:28:52: Hannes startet auch nur in die Lehre gerade.
00:28:55: Genau, es geht um das Gefühl, plötzlich erwachsen zu sein.
00:28:57: Ja,
00:28:58: das kenne ich.
00:28:59: Da war ich gestern.
00:29:00: Da bin ich gestern reingekommen.
00:29:03: Gut, hören wir doch einfach mal rein, wie das klingt, wenn Leimgaden über dieses Problem singen und zwar wie es ist, dreiundzwanzig zu sein und nicht mehr siebzehn, sondern halt in Mitte der zwanziger angekommen zu sein.
00:29:13: Der Song heißt auch Twenty Three und der klingt
00:30:33: so.
00:31:59: Das waren Leingarden aus Brighton.
00:32:02: Großbritannien.
00:32:03: Sie nennen ihren eigenen Musikstil Wonk Pop, also das ist eine eigene Wortkreation auch.
00:32:08: Das ist ein Mix aus Indy Rock, ein bisschen Disco, ein bisschen Pop, aber auch so ein bisschen elektronischen Sounds.
00:32:15: Sie lieben selbst sehr die Arctic Monkeys, The Strokes, aber auch Charlie XCX zum Beispiel und sind schon mit den Idols oder Yard Act, die wir auch hier im Progang haben.
00:32:25: Programm haben getourt.
00:32:28: Genau, das war ihr neuester Song.
00:32:30: Sie sagen selbst, das ist ihre absolute eigene Liebling-Single, der beste Song, den sie aufgenommen haben.
00:32:35: Mal gucken, was noch so kommt.
00:32:37: Es kommt nämlich auch noch ein ganzes Album.
00:32:39: Ja, ich meinte ja schon, es geht hier um die Quarter-Life-Crisis, dass sie ein bisschen der Zeit hinterher sich sehen oder sich sehen, nach der Zeit, wo man siebzehn ist, dass sie sich jetzt so ein bisschen verloren fühlen mit Mitte zwanzig.
00:32:50: Ja, genau.
00:32:52: Aber ja, die Sängerin hatte wohl auch ein Traum, in dem sie mit ihrem Jüngeren ich sprach und ist deswegen zur Inspiration zu diesem Song gekommen.
00:33:02: Das Album, das geht um eine Nacht, also es ist so eine Art Konzeptalbum, das wird am zehnten April erscheinen.
00:33:09: Das Label heißt auch So Young Records sich gerade.
00:33:12: Also irgendwie haben sie mit dem Thema Jugend und Jung sein wohl irgendwie.
00:33:20: Das Thema des Albums ist Maybe Not Tonight, also es erzählt eine komplette Nacht chronologisch durch, also von der Euphorie, das ist dann wahrscheinlich der erste Song, beim ersten Drink, dann geht es um impulsive Entscheidungen, wenn man vielleicht schon ein paar mehr Drinks hatte, bis hin zum melancholischen Heimweg im Morgengrauen, also es soll so eine ganze Geschichte erzählen.
00:33:40: Und entstanden ist das, nachdem sie sich alle vier zeitgleich getrennt haben oder zeitgleich singles wurden.
00:33:47: Ein Massenbreak-Up, hab ich auch noch nie gehört, also alle vier Bandmitglieder waren plötzlich single und dachten dann, okay, jetzt müssen wir das alles verarbeiten, den ganzen Herzschmerz, das Weggehen und wie das Selbstwertgefühl kommt jetzt alles ins neue Album rein.
00:34:01: Ich find's krass, wenn du überlegst, dass die da alles schon so erleben, aber sich trotzdem zurück nach siebzehn hinwünschen.
00:34:09: Weil mit siebzehn ist das Leben ja eigentlich noch mal eher von der Schule geprägt.
00:34:13: Und also im Optimalfall, sag ich mal.
00:34:16: Und das alles, was man so massentrennung und so weiter, das findet er eher später statt.
00:34:21: Oder man ist halt so in so einer Beziehung, dass man, dass das alles so... all das bedingt sehr locker ist.
00:34:26: und dann geht es ja auch, dass man sich so unter den besten Freundinnen oder Freunden verabredet und sagt so, komm, nee, kein Bock mehr, wir wollen Single sein und dann zack wird die... Einwöchige, vorherige Beziehung beendet.
00:34:37: Vielleicht sind Sie auch gerade mit Ihrem Mitte-twanzig-Leben so überfordert, weil Sie gerade so viel erleben.
00:34:43: Es sind ja jetzt keine normalen jungen Leute, wenn Sie schon mit Bands wie Idols oder so was getourt sind und wahrscheinlich auch schon eigene Tour-Daten haben, dann ist das ja nicht das normale Leben.
00:34:54: Ich bin mit meinem Studium fertig und trete meinen ersten Job an, sondern das ist ja schon vielleicht ein bisschen überfordert.
00:35:00: sieht
00:35:00: man gerade in der Netflix-Doku über TagZ sehr empfehlenswert, da haben sie darüber gesprochen, wie es war, auf einmal berühmt zu werden und dann, dass sie damit überhaupt nicht klar gekommen sind.
00:35:09: Also die sind jetzt nicht auf TagZ-Level, aber natürlich, wenn man dann immer nur auf Tour ist und schon so im frühen Alter, macht das was mit einem und dann ist man vielleicht mit dreiundzwanzig schon so weit, dass man denkt mit siebzehn, war es irgendwie cooler.
00:35:21: Zum Sound hat mir sehr gut gefallen, auch das Ende, wie es so rausgewarbert ist und Ihr Gesang hat mich an irgendwem erinnert, das gefällt mir nicht ein.
00:35:33: Wir haben eine sehr hohe Qualität an Songs, finde
00:35:36: ich.
00:35:37: Ja, sehr vielseitige Songs und wirklich auch sehr starke Songs, das stimme ich zu.
00:35:43: Ich musste an Mary and the Junkyard denken.
00:35:45: Ist ja auch irgendwie so eine junge Band, die so sehr spielt mit der Stimme.
00:35:50: Und das hat mir auch wirklich sehr gut gefallen hier bei dieser Band, dass die Sängerin so auch in die Höhe gegangen ist.
00:35:55: Es hörte sich nicht immer alles perfekt an, aber authentisch einfach.
00:35:59: Und dann diese, ja, diese Instrumente, diese frechen Gitarren, nenne ich sie jetzt einfach mal.
00:36:06: Das war schon cool.
00:36:08: Also man hört auf jeden Fall, dass sie in ihren zwanzigern sind und noch sehr jung sind.
00:36:13: Und diese Schiene finde ich sehr cool.
00:36:15: Ja, ich müsste ihn jetzt auch noch mal ein, zwei mal hören, damit er sich so richtig einprägt.
00:36:20: Aber ja, wirklich ein guter Song.
00:36:23: Also ich muss auch sagen, thematisch kann ich das gut nachvollziehen, weil es, also es geht ja viel darum, so Mitte zwanziger, man versteht dann erst wirklich, dass man erwachsen ist und dass man sich dann nach einer oder zu einer Zeit zurücksehend, wo man einfach noch bei den Eltern gelebt hat und alles noch ein bisschen weiß nicht.
00:36:39: Man war unabhängiger freier, man musste sich nicht so viele Gedanken und Sorgen machen, deswegen kann ich das schon gut nachvollziehen.
00:36:44: Ich weiß auch, dass ich den Song schon gehört hatte und ich hatte kurz auch überlegt, ob ich ihn mitbringe und am Anfang habe ich die ganze überlegt, warum habe ich ihn nicht mitgenommen, weil er so gut ist und es gibt eine Stelle, die hat mich irgendwann so aufgeregt und ich kann es schlecht nachmachen, aber es ist so ein Sound, Hannes, du hast ihn eben auch mal, die ist das einzige, was mich gestört hat.
00:37:04: Versteift mich ja immer dann so darauf und ich konnte es nicht überhören.
00:37:08: Aber sonst ein guter Song, aber deswegen für mich halt ein Punkt gewesen, warum ich ihn nicht mitgenommen hab.
00:37:12: Ich finde ja, das klingt ein bisschen wie unser Jingle, wenn wir abstimmen.
00:37:15: Ich mach die mal ganz kurz an, so.
00:37:18: So ein bisschen gelingt.
00:37:19: Na ja.
00:37:20: Ich
00:37:20: finde, es klingt ein bisschen so, als wenn man so ein Schlauch im Bund hat und dann dadurch so singt, wisst ihr?
00:37:25: Ah,
00:37:26: das ist früher immer bei Bon Jovi und so war.
00:37:28: Ja, genau.
00:37:30: Ja, so klang das
00:37:31: bisschen.
00:37:31: Das ist ein Vibraphon, heißt
00:37:32: das.
00:37:32: Guck mal.
00:37:34: Ja, gut.
00:37:35: Dann ist Mandy jetzt dran mit ihrem Song.
00:37:38: Ach
00:37:38: ja, ich bin dran.
00:37:39: Was für eine Überraschung.
00:37:41: Im Kopf war ich irgendwie schon dran.
00:37:43: Aber gut, jetzt kommt mein zweiter Song.
00:37:46: Der ist von Garbage Pink, eine New-Kamerin aus Schweden.
00:37:50: Seit fünf Jahren, also deswegen New-Kamerin ist so ein Begriff neuer, kann man verwenden aber auch irgendwie nicht, weil sie macht ja schon seit fünf Jahren Musik, veröffentlicht diese auf jeden Fall, aber halt ziemlich unregelmäßig.
00:38:01: Letztes Jahr kam dann aber auf einmal zwei EPs raus mit dem Namen Yousak und Beesh.
00:38:07: Ja, ansonsten gibt es leider nicht so viel über sie zu erzählen, sie ist irgendwie sehr zurückgenommen, auch wenn sie Instagram hat, aber ja.
00:38:16: Es gibt irgendwie keine Interviews oder sonstiges, deswegen konnte ich leider nicht so viel über Garbage Pink, so nennt sie sich, herausfinden.
00:38:23: In ihrem Spotify-Profil schreibt sie, einem Garbage, und einem Pink.
00:38:28: Na dann, in diesem Sinne hört ihr jetzt ihr neuesten Song, Peach von Garbage Pink.
00:38:40: To
00:39:29: be another sports or spice or
00:39:44: cream.
00:40:50: Mein Geheimtipp für euch aus Schweden, das war Gabyt Spink mit ihrem neuesten Song Peach.
00:40:56: Die Sängerin ist auch noch Produzentin, also sie macht alles selbst und hat auch einen Partner an ihrer Seite.
00:41:01: Ich weiß nicht, ob es ihr Liebespartner ist oder nur ihr Arbeitsgeschäftspartner, aber die beiden sieht man öfter auf jeden Fall zusammen.
00:41:08: Die machen viele Fotos zusammen und die produzieren zusammen und sind auf jeden Fall ein starkes Duo.
00:41:13: Allzu viel hatte ich ja eben schon erzählt, hat sie bisher noch nicht veröffentlicht, also schon seit fünf Jahren, aber sehr unregelmäßig.
00:41:20: letztes Jahr dann.
00:41:21: zwei EPs auf einmal in einem Jahr.
00:41:24: Und ja, Peach fand ich, war irgendwie mal was anderes.
00:41:27: Ich mag ihren Vibe, ihr Artwork ist auch richtig cool.
00:41:30: Könnt ihr euch mal anschauen.
00:41:31: Bei diesem Song hat sie so ein Cover, wo sie so ein Peach im Mund hat und sich von unten überbelichtet fotografiert, so in die Nasenlöcher herein.
00:41:39: Ich find irgendwie das sehr cool.
00:41:40: Da noch so ein Plüschhut auf, also hat irgendwie was.
00:41:44: Ich mag das ja immer, wenn es so ein stimmiges Ding ist und auch die Cover sich ähneln, also so in eine Richtung gehen.
00:41:51: Und das gelingt ja auf jeden Fall gut.
00:41:54: Ansonsten kann ich leider noch nicht so viel über sie sagen.
00:41:57: Ich habe kein Interviews oder ähnliches gefunden, aber ich kann mir vorstellen, dass wir von Gabelspink noch einiges hören werden.
00:42:03: Was meint ihr?
00:42:05: Es ist ja noch eine ganz kleine.
00:42:06: dann, oder wenn man auch keine Interviews und so gefunden hat.
00:42:10: Auf jeden Fall mal ein ganz anderer Sound hier für heute, zumindest bei den Musiktieren.
00:42:16: Ich fand es irgendwie cool.
00:42:19: Ja, besonders irgendwie auch lustig wieder ab und zu diese E-Gitarren-Töne so hoch reingeworfen werden.
00:42:26: Er wurde und der Bass irgendwie immer so seinen Lauf genommen hat.
00:42:31: Ich glaube, ein Problem nur bei dem Song war, dass ich ihn nicht so richtig einordnen konnte, in welcher Situation.
00:42:37: Also er mir jetzt so gut gefallen könnte oder gefallen könnte.
00:42:41: Also es war so besonders, aber es war jetzt auch irgendwie nicht so ... Groovy und pushend.
00:42:50: Es war ja irgendwie ne coole Anmutung, aber auch nicht so cool, dass man so sagt, zum weggehen, wenn zum fertig machen oder so.
00:42:58: Er hat bei mir nicht so richtig viel Stimmung irgendwie erzeugt.
00:43:00: Er war irgendwie trotzdem auch ... Entspannt zugleich, ne?
00:43:04: Irgendwie so outgoing, aber entspannt.
00:43:06: Und ich wollte noch ergänzen, dass andere Songs von ihr auch viel mehr noch in diese Elektropop-Richtung gehen.
00:43:11: Also sie spielt auch gerne mit elektronischen Sounds.
00:43:14: Und ein bisschen kam das ja schon rüber.
00:43:16: Also
00:43:16: das Klang ja hier, sie hatte auch so, fand ich eine sehr ... Überheblich, was zum Song gehört, ist eine sehr überhebliche Stimme.
00:43:23: Da kam so ein bisschen so überheblich rüber und ein bisschen auch gelangweilt.
00:43:27: Ja, ja, das stimmt.
00:43:29: Das war ihre Attitude.
00:43:30: Also ich finde, der Song mit dem Cover und all das, was du so erzählt hast und auch der Name Garbage Pink, es ergibt so ein Gesamtbild, dieses coole und diese Art und Give.
00:43:40: Fuck, Attitude und so was.
00:43:41: Also ich hab sie auch abgekauft.
00:43:43: Ich glaube, es war persönlich einfach nicht so mein Song.
00:43:45: Ich glaube, ich kann mich da Maike anschließen.
00:43:46: Ich wüsste jetzt nicht, wann, wo ich ihn hören werde.
00:43:49: Ich glaube, auch wenn ich, wenn ich genervt bin, es vielleicht auch nicht so zeigen darf und wenn ich mal von euch genervt bin, dann sitze ich im Büro und mach mir heimlich die Musik an, keine Ahnung.
00:44:01: Aber ja, ich kann auch nicht wirklich sagen, er war trotzdem cool.
00:44:05: Aber war jetzt, glaube ich, nicht der Beste für mich so.
00:44:08: Okay.
00:44:09: Also ich fand den Song, das war der Track, den wir hier gehört haben, mit dem größten Orvon-Potenzial für mich.
00:44:16: Also er hat die Baseline gefallen, dann dazwischen diese E-Gitarren-Sounds, ihr Gesang war gut, der refrain war schön, die Attitude, diese Ausstrahlung war gut, dann dazu das Artwork und also ich fand das gesamte Konzept stimmig und fand den Song super stark.
00:44:34: Wow,
00:44:36: Hannes!
00:44:37: Was eine Überraschung, wie schön.
00:44:40: Ja, ich glaube, dann mache ich mal weiter.
00:44:43: Den letzten Song.
00:44:44: Ich habe euch heute zwei Sängerin mitgebracht, und zwar Kobe und Nothing Special.
00:44:48: Kobe kommt aus Texas und ist zwanzig Jahre alt und schreibt bereits Songs, seitdem sie vierzehn ist, eigentlich immer mit ihrem großen Bruder.
00:44:55: Sie sagt, ihre schwere Dyslexie hat ... Sag mal, Dyslexie?
00:44:58: Was ist das?
00:44:59: Dyslexie ... ist in der Lese recht, schreib ich euch hier oder nicht?
00:45:04: Na ja, das ist Halbwissen.
00:45:06: Sie sagt aber, das hat nicht nur ihr kreatives Denken geprägt, sondern macht auch einen Teil ihrer Story als Künstlerin aus.
00:45:11: Sie meint auf jeden Fall, dass sie sich in der Schule und so nie so wirklich konzentrieren konnte und ihre Stärkenheit im kreativen Bereich lagen.
00:45:16: Sie wird auch oft mit Lord oder Billie Eilish verglichen, was man auf jeden Fall raus hört, finde ich.
00:45:21: Nothing Special kommt wiederum aus Deutschland, genauer gesagt aus Köln.
00:45:25: Sie schreibt, produziert und veröffentlicht ihre Musik komplett selbst, macht auch Musik, seitdem sie vierzehn ist.
00:45:30: Sie wiederum ist inspiriert von Bands wie Fallout Boy oder Twenty One Pilots.
00:45:34: Sie beschreibt ihre Musik als einen Einblick in ihre persönliche Welt und auch als eine Einladung für andere, sich darin wiederzufinden und Gefühle zu erleben.
00:45:43: Und jetzt haben die beiden sich zusammengetan und einen Song rausgebracht.
00:45:47: Und ich würde sagen, wir hören einfach mal rein.
00:45:49: Hier sind Colby und Nothing Special mit ihrem Track Don't Know What To Say.
00:46:14: I'm
00:46:18: just
00:46:18: waiting for my fault.
00:46:20: I'm not being realistic.
00:46:22: I'm not trying
00:46:23: to fix
00:46:24: it.
00:46:24: I'm not trying to be it.
00:46:27: I'm just trying to see
00:46:28: it.
00:46:34: I
00:46:39: don't know what to
00:46:50: say.
00:46:50: Sorry, but I've said Let me say I'd like to stay this way.
00:47:20: Listen, cause I'm saving.
00:47:29: I'm not being selfish I'm not trying I'm just trying.
00:47:41: I don't know what to say.
00:48:24: Das waren Kobe und Nothing Special mit ihrem Song Don't Know What To Say.
00:48:28: In dem Song geht es um persönliche Veränderungen, emotionale Distanz und das Ring mit Gefühlen.
00:48:34: im Bezug auf Änderung im Inneren und auch zwischenmenschliche Beziehung.
00:48:37: Und Colby und Nothing Special hatten vor überhaupt nichts miteinander zu tun.
00:48:40: Aber Colby hat irgendwann Nothing Special durch Zufall, Nothing Special heißt übrigens Chrissy mit richtigen Namen, durch Zufall entdeckt und dann angefragt.
00:48:48: und dann haben die beiden einmal geschnackt und hatten direkt eine Connection, also auf persönlicher und musikalischer Ebene.
00:48:53: Ja, und dann ist das Meisterwerk daraus gekommen.
00:48:56: Was sagt ihr dazu?
00:48:57: Also Nothing Special ist auch nur eine Person?
00:48:59: Genau, ist auch nur eine Person, Chrissy und sie kommt aus Köln.
00:49:02: Okay,
00:49:02: ich hab aber irgendwann auch eine männliche Stimme gehört in der Mitte, oder?
00:49:06: Echt?
00:49:06: Also sie produziert, sie oder Kirby produziert ja viel mit ihrem großen Bruder.
00:49:10: Vielleicht war der dann mit bei, aber eigentlich nur die beiden.
00:49:12: Das ist
00:49:12: ja auch wie bei Billie Eilish.
00:49:14: Ja, stimmt
00:49:15: mal.
00:49:15: Über Schneidungen.
00:49:16: Sie ist
00:49:17: Billie Eilish.
00:49:17: Oh
00:49:17: nein, ich wusste das.
00:49:20: Ja, ich kann uns direkt mal rein starten.
00:49:23: Also ja, diese Parallelen zu Billie Eilish, also so, dass das ihr Vorbild ist, das hat man auf jeden Fall rausgehört.
00:49:28: Aber ich mag auch dieses düstere, ein bisschen leidvolle auch in der Stimme und dieses Sounds mit diesem Zittern in der Stimme, dieses
00:49:38: hey,
00:49:38: hey, hey.
00:49:39: Das mag ich manchmal nicht, aber ich finde hier was gerade an der Grenze, dass es mich nicht gestört hat, noch ein Satz mehr.
00:49:49: mit dieser zittrigen Stimme und diesem langgezogenen Ende im Referent hätte mich, ja, zweifeln lassen.
00:49:57: Aber
00:49:57: dann ja perfekt.
00:49:58: Ja, es war wirklich gut.
00:49:59: Also tolles, spannendes Duo.
00:50:02: Ich wusste gar nicht, dass Nothing Special aus Deutschland kommt, also aus Köln.
00:50:06: Woher kommt die andere?
00:50:08: Texas.
00:50:08: Texas, also was für eine coole Kombination.
00:50:12: Also, ja, hörte sich sehr international an der Sound und hatten mir Spaß gemacht.
00:50:16: Ja, war toll.
00:50:17: Ja, auch sehr gut produziert, ne?
00:50:19: Fand ich.
00:50:20: Fettes Ding, durchgehend irgendwelche Warbande.
00:50:24: Ich hab schon wieder Warband gesagt, hatte ich vorhin auch schon bei der Stimme.
00:50:27: Aber die ganze Zeit so ein Soundbett.
00:50:29: War eine gute Produktion, dicke Beats, da auch noch hinter, aber auch nicht zu überladen.
00:50:34: Spannende Stimmen.
00:50:36: Hat mir auch gut gefallen.
00:50:38: Mir hat das gar nicht so gut gefallen.
00:50:41: Ja, nun.
00:50:41: Das ist ja nun mal mein eigenes ... Gehör.
00:50:46: Mir war das insgesamt zu poppig.
00:50:47: Also es war einfach zu brachial, so wie die sehr poppigen Nummern von Billie Eilish eben.
00:50:55: Und es war auch die Paralle, war so dicht dran, dass da nicht so viel eigenes war für mich.
00:51:00: Also ich habe mich gefreut, dass dieser Doppelgesang zwischendurch dabei war.
00:51:03: Er gibt es ja auch bei Billie mit ihrem Bruder, aber irgendwie hat das auch nicht gereicht, um das Ganze in meinem Gehör wohlwollend unterzubringen.
00:51:13: Und gut, okay,
00:51:15: akzeptiere ich.
00:51:16: Na gut, dann sind wir jetzt durch und hören bis dahin den Multi-Instrumentalisten-Podcaster.
00:51:22: Aber wie er selbst sagt, auch Burrito-Konnoisseur.
00:51:25: Scoobert, doobert, mit seinem Song Jazz Flute.
00:51:30: Und danach stimmen
00:51:39: wir ab.
00:51:45: Designer, why don't we fold here for a while?
00:51:49: Away from the internet, I never heard of it.
00:51:52: Ain't got shit to do, let's listen to vinyl.
00:51:59: Whole time
00:52:00: it like they used to do.
00:52:01: Taken to records, how bout jazz flute?
00:52:06: I'm makin' it, my cooking looks better when it's dim, don't bother politics, I never heard of him.
00:52:30: To do in every morning,
00:53:04: sunbathing
00:53:05: afternoon.
00:53:55: Ihr hört das große Finale der Musiktiere und wir hatten ja in jeder ein paar Songs dabei.
00:54:01: Ich ein und der kam aus Großbritannien von Blackaby, That Thing You Said.
00:54:08: Ich hatte auch nur ein Song dabei, der kam aus Großbritannien von der Frauengruppe Leimgaden und ihrem Quarter Life Crisis Song, Twenty Three.
00:54:17: Ich hatte die kanadische Sängerin Ruby Waters mit ihrem neuen Track Blinders dabei und das Duokobi on Nothing Special mit ihrem Song Don't Know What To Say.
00:54:26: Sophia and the Antoinette kam von mir mit Hi My Love.
00:54:30: und mein zweiter Song war von der Schweden Gabbage Pink Peach.
00:54:35: Und jetzt wird abgestimmt.
00:54:38: Die Musiktiere
00:54:40: bei Ahoy.
00:54:41: Yes.
00:54:42: So, ich kann direkt sagen, ihr könnt es ahnen, weil ich habe ja mehr in die Song eh schon gelobt.
00:54:47: Deswegen geht meine Stimme an den Song von Gavitch Pink Peach.
00:54:52: Dankeschön.
00:54:53: Ich finde es heute sehr schwer.
00:54:55: Also wir haben viele starke Songs dabei gehabt, die aber auch sehr unterschiedlich waren.
00:55:00: Und es waren auch ein paar dabei, die ich gerne noch ein zweites Mal gehört habe.
00:55:03: Zum Beispiel irgendwie John's erster Song von Ruby Waters.
00:55:06: Den fand ich beim einmaligen Hören richtig gut.
00:55:08: Kann mich jetzt aber schon wieder nicht mehr so erinnern, weil der wieder soweit weg ist.
00:55:11: Ich versuche immer in mich zu gehen, wie meine Bewertung so ausgefallen ist.
00:55:16: Wir hatten sehr viele starke Frauen heute dabei.
00:55:18: Und trotzdem gehe ich mit dem einzigen Mann heute mit der Handelssong Blackaby That Thing You Said.
00:55:24: Okay, ich gehe mit dem Song von Michael von Leimgarden mit dem Song Twenty Free.
00:55:29: Ich wusste es, wir werden heute kein... Na ja, obwohl jetzt ist Mandy dran.
00:55:34: Nee, wir werden wirklich kein Gewinner-Song schon wieder haben.
00:55:37: Ärgerlich, weil ich bin für Jan's zweiten Song von Colby & Nothing Special.
00:55:42: Ich fand das so klasse.
00:55:43: Dann hat er doch
00:55:44: gewonnen.
00:55:46: Hat Mandy Song genommen, jeder hat eine Stimme bekommen.
00:55:50: Aber meine zweite Stimme hätte ich auch an dich gegeben, weil ich Ruby Waters auch cool fand.
00:55:55: Aber wie gesagt, wirklich viele starke Songs heute.
00:55:57: Deswegen
00:55:58: war es schwer.
00:55:58: Ja, heute war alles
00:55:59: gut.
00:55:59: Ja, dann gut, Leute.
00:56:01: Müsst ihr entscheiden, also geht noch mal auf unseren Account Ahoy Radio, heißen wir da wie im echten Leben.
00:56:07: Klickt in unsere Story und dort könnt ihr für euren Favoriten Song abstimmen.
00:56:11: Ja, am Ende wird alles gut, das ist das Stichwort, denn jetzt kommt die Mini-Bar.
00:56:16: Und auch nächste Woche gibt es wieder neue Musik.
00:56:19: Schaltet Donnerstag
00:56:20: wieder
00:56:20: ein.
00:56:21: Die drei Musiktiere.
00:56:23: Nur bei
00:56:24: Ahoj.
00:56:25: Gutes Radio
00:56:26: für gute Leute.
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