Die Musiktiere vom 22.01.2026

Shownotes

Vermutlich nicht :-) Heute urteilen wir über neue Songs von Vicky, Master Peace & Declan MacKenna, Odd Beholder, The Beaches, Asgeir und Baby Nova.

Transkript anzeigen

00:00:00: So, wir sind angetreten, um vor eurem inneren Auge ähnlich lasziv zu tanzen wie Victoria Beckham auf der Hochzeit ihres Sohnes.

00:00:10: Ja.

00:00:11: Nein, sieh mir natürlich nicht.

00:00:12: Du möchtest jetzt tanzen vor dem inneren Auge der Hörer und Schürmer.

00:00:15: Von dem

00:00:15: inneren Auge tanze ich jetzt gerade.

00:00:19: Heute sind wir dabei, Jean.

00:00:21: Moin.

00:00:21: Mandy.

00:00:22: Hallo.

00:00:22: Und Maike.

00:00:23: Hallo, Hannes, du auch.

00:00:24: Genau, und ich auch.

00:00:25: Und jetzt geht es los.

00:00:28: Über Geschmack kann man streiten.

00:00:32: Die Musik-Tiere bei

00:00:34: Ahoy.

00:00:35: Letzte Woche Fulminant gewonnen hat Maike.

00:00:39: Ja, stimmt.

00:00:40: Mit einer recht elektronischen Nummer, die hier so ein bisschen herausstach letzte Woche.

00:00:45: Und zwar war das Thomas Dürke aus ... Schweden mit ihrem Song Prayer.

00:00:52: Und wie ich diese Sendung so kenne, würde ich sagen, hören wir jetzt diesen Gewinner-Track der letzten Woche noch mal.

00:00:58: Und danach hören wir, ob dieser Song genauso gut auch bei Instagram abgestimmt hat, ob so gut abgestimmt wurde für diesen Song.

00:01:06: Jetzt aber erst mal Tobi Sturkel mit Prayer.

00:04:33: Hier hört die Musiktiere auf Ahoy.

00:04:36: Die Sendung, die so funktioniert, dass alle profitieren.

00:04:39: Denn wir hören hier zusammen Musik.

00:04:41: Jeder oder jede von uns bringt ein oder zwei Tracks mit.

00:04:44: Und ihr da draußen hört zu, wie wir den Song abfeiern oder auseinandernehmen.

00:04:50: Je nachdem.

00:04:51: Und am Ende.

00:04:52: Seid ihr auch ein bisschen das Zögle an einer Waage, denn ihr könnt bei Instagram mit abstimmen, welches euer favorisierter Track ist.

00:04:58: Und das werden wir jetzt mal kund tun.

00:05:00: Also wer hat denn bei Instagram gewonnen?

00:05:02: Ja, also Tatsache hat die Band.

00:05:04: Cordoba, mit dem Song Tenne Riffer gewonnen.

00:05:07: Dein

00:05:07: Song?

00:05:08: Ja,

00:05:08: der kam ziemlich gut an und auch zurecht, würde ich sagen.

00:05:13: Dann würde ich sagen, starten wir jetzt rein in die Aktualität, in die jetzige Woche.

00:05:17: Und ich fange mal an, wenn das okay ist.

00:05:20: Na klar, leg

00:05:21: los.

00:05:21: Ich habe eine Band mitgebracht aus Toronto.

00:05:24: Und deren Mitglied Eliza sagt zum Beispiel, Twist and Shout von den Beatles lief bei uns zu Hause ständig.

00:05:30: Ich weiß noch genau, wie ich dazu durchs Wohnzimmer getanzt bin.

00:05:33: Leandra von der Band sagt, die erste Platte, die ich gekauft habe, war Let Go von Avril Lavigne.

00:05:39: Sie hat sie rauf und runter gehört.

00:05:41: Und sie sagen auch, nein, wir sind nicht The Bitches, wir sind ...

00:05:46: The Bitches.

00:05:48: Richtig.

00:05:49: Und die haben neuen Song draußen, der heißt I Ran.

00:05:52: So Far Away.

00:05:53: Den hören wir jetzt.

00:09:21: Da warbern sie weg.

00:09:23: Sie hießen früher Dawn with Dolls und seit Jahrzehnteinzehntein schon The Beaches.

00:09:29: Ja, das war das Quartett aus Toronto, Kanada, mit ihrem neuen Song I Ran So Far Away.

00:09:34: Was sagt ihr dazu?

00:09:37: Ach so, okay, ich fang an.

00:09:39: Wenn ihr denn nicht wollt.

00:09:43: Ich muss sagen, für ein Beaches-Song fand ich ihn irgendwie schwach.

00:09:47: Mir fehlte irgendwie das krachende, was es bei anderen Beaches-Songen sieht, der Rock, der Pep, der fehlte mir.

00:09:57: Zu sehr Achtziger.

00:09:58: Es war wie so eine ... wie so eine ... Null-Acht-Fünfzehn- ... Achtziger-Nummer, die man schon tausendmal im Radio gehört hat.

00:10:06: Die so gut im Ohr bleibt, die man sehr schnell mit singen kann, aber wo irgendwie das Besondere fehlte.

00:10:11: Ich hab auch die ganze Zeit überlegt, wer das ist aus den Achtziger, dann welchen Song oder welche Art ... Und?

00:10:18: Ja, ich war dann kurz bei so ... Bonnie Tyler, aber dieser hat natürlich noch mehr Rock in der Stimme, aber das ist so ...

00:10:26: Nee,

00:10:27: genau das ist mir nicht eingefallen, was es ist, aber ...

00:10:30: Ich kann mich da anschließen.

00:10:31: also ich finde dieser Song hat auf jeden Fall Stimmung gemacht.

00:10:34: das muss man ihm lassen.

00:10:35: die Melodie bleibt im Kopf auch so wie es mal gesagt aber ja irgendwie so ohne Ecken und Kanten.

00:10:40: er war ziemlich erwartbar.

00:10:42: wenn man irgendwie so die ersten dreißig Sekunden geahnt hatte wusste man auch gefühlt was so kommt und da wurde man dann halt auch nicht enttäuscht.

00:10:49: ist auch schön wenn es mal so kommt wie man es erwartet.

00:10:53: aber ich finde auch der hätte so gerne mal irgendwie noch ein bisschen was aus der Reihe fallen können.

00:10:58: denn Ja, das macht halt The Beaches irgendwie auch aus und es wirkte so ein bisschen wie geplant, so sehr industriell geplant und das war nicht so ein bisschen schade.

00:11:11: Also ich bin ja auch großer The Beaches-Fan und ich fand es war ein guter Song, es hatte Ohrwurmpotenzial.

00:11:18: Und ich finde, man hat sowas auch erwartet und ich finde, es war ein sehr lässiger Song und das fand ich gar nicht so unbedingt schlecht.

00:11:24: Ja, es war erwartbar und ich habe auch die ganze Belegte in welchen Songs mich erinnert.

00:11:27: Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass diesen Song schon irgendwo genau so gibt.

00:11:30: Aber ich weiß bis jetzt nicht, woher, wie oder was.

00:11:33: Aber trotzdem weiß ich nicht, ich fand es lässig, ich fand es cool, ich habe es den abgekauft und ich glaube, wer ich auf einer Party und dieser Song würde kommen, ich würde auf die Tanzfläche rennen.

00:11:41: Also solide Nummer.

00:11:44: So, persönliche Abschluss der Kritikrunde.

00:11:48: Michael, was hast du dabei?

00:11:50: Ich hab ein bisschen was nicht für die Tanzfläche, sondern ein bisschen stimmungsvoller dabei.

00:11:55: Und zwar von einem Künstler, der von einem Fleckchen in die Erde kommt, dass ein gewisser amerikanischer Präsident nur als einen riesigen Berg Eis bezeichnen würde.

00:12:06: Beziehungsweise genau so heißt das Fleckchen Erde, von dem der Sänger kommt.

00:12:10: Die Rede ist von Island.

00:12:12: Trump meinte eigentlich Grönland ja mit diesem Flecken-Eis, mit dem großen Gletschermeer ist es nicht.

00:12:18: Aber er hat ja andauernd Island gesagt.

00:12:19: Er hat sich ja mehrfach versprochen.

00:12:21: Das ist jetzt ein bisschen um die Ecke gedacht.

00:12:23: Der Künstler, den ich meine, kommt aus Island, nicht aus Grönland.

00:12:26: Und zwar gibt's ihn schon sehr lange.

00:12:27: Die Rede ist von Ask Air, einer der bekanntesten isländischen Musiker.

00:12:33: Er ist jetzt wieder zurück, steht kurz vor der Veröffentlichung eines neuen Albums.

00:12:38: Und einen neuen Song gibt es von diesem Album auch schon.

00:12:40: Und der heißt Against the Current.

00:16:01: So sphärisch, wie man sich die Landschaft in Island vorstellt, so plätschert dieser Song aus.

00:16:06: Asker war das mit seinem neuen Track Against the Current.

00:16:11: Asker ist ja so was wie isländischer Rekordmusiker oder Rekordhalter.

00:16:16: Also, sein Debütalbum, das ich echt nicht aussprechen kann.

00:16:19: Ich kann noch nicht mal diese Zeichen lesen, weil, zwölf hat er sein Debütalbum mit einem ... isländischen Titel rausgebracht mit isländischen Tracks auch.

00:16:28: Ich kann es nicht lesen.

00:16:29: Ich will es auch gar nicht versuchen, aber ungefähr jeder zehnte Isländer besitzt dieses Album und das war das schnellst verkaufte Debüt Album der isländischen Geschichte.

00:16:36: Wie

00:16:36: viele Isländer gibt es aber auch nicht?

00:16:37: Ich habe

00:16:38: nachgeguckt, es gibt knapp vierhunderttausend Isländer, wenn jeder

00:16:41: Zehnte da sitzt.

00:16:42: Vierzigtausend, vierzigtausend hat er verkauft.

00:16:44: Ja.

00:16:45: Nee.

00:16:46: Doch.

00:16:46: Vierhunderttausend.

00:16:47: Jeder Zehnte.

00:16:48: Ja,

00:16:48: durch zehn.

00:16:49: Da ist

00:16:49: es richtig.

00:16:50: Ja.

00:16:50: Ja.

00:16:51: Vierzigtausend.

00:16:51: Ja, gut.

00:16:52: Genau.

00:16:52: Eigentlich Was heißt eigentlich?

00:16:55: Eigentlich ist er Musiker und zwar ein ziemlich talentierter, aber bevor er Musiker wurde, war er auch ein sehr talentierter Speerwerfer.

00:17:02: Aber nach einer Verletzung konnte er nicht weitermachen mit dem Sport und hat sich dann ganz der Musik gewid mit.

00:17:08: Er hat schon viele Alben rausgebracht und bis jetzt hat er auch immer textlich sehr auf Gedichte seines Vaters zurückgegriffen.

00:17:16: Sein Vater, Einer Geroch Einerson, ist mich in Island ein sehr Bekannter Dichter und die hat er mit seiner, hat Oscar mit seiner Falsettstimme, für die er ja bekannt ist, oft vertont.

00:17:26: Jetzt das neue Album Julia, das am dreizehnten Februar rauskommen wird.

00:17:30: Das ist sein fünftes Album und gilt auch als sein persönlichstes Werk, da er nämlich zum ersten Mal alle seine Texte selbst geschrieben hat.

00:17:39: Und das hier war die erste Single davon.

00:17:42: Dann heißt er auch einer Sonne mit Nachnamen.

00:17:44: Vermutlich, ja.

00:17:45: Der Oscar.

00:17:46: Oscar Traussi einer Sonne, heißt er.

00:17:48: So.

00:17:48: Wir

00:17:49: müssen ja alle so heißen dann.

00:17:50: Das ist ja auf Island so angesagt.

00:17:53: Einer Sonne oder einer Dot hier.

00:17:55: Wenn er eine sie wäre.

00:17:58: Ja, also ich finde, er hat eine wunderschöne Stimme, die geht so ganz warm ins Ohr rein.

00:18:04: So ein... wirklich schönes Gefühl.

00:18:06: Leider war der Song trotzdem eine gewisse Langeweile transportiert.

00:18:10: Was auch passt, vielleicht in Island, bei den Wendern Winter ist und so macht, passiert da nicht viel.

00:18:17: Aber ich fand den so auf die Dauer ein bisschen langweilig.

00:18:20: Also ich finde, es gab so eine Harmonie zwischen Stimme und Melodie.

00:18:24: Ich finde, das hat richtig gut zueinander gepasst.

00:18:26: Aber ansonsten kann ich mich Hannes auch anschließen.

00:18:29: Ich finde jetzt nicht so von wegen, dass es hätte noch was gebraucht, damit er jetzt besser wird, weil das hat halt zum Song gepasst, aber ich glaube so insgesamt dachte ich mir irgendwann so, okay, kann jetzt auch vorbei sein, aber trotzdem war es schön und harmonisch, also würde ich mir trotzdem eine Playlist machen und so nebenbei laufen lassen.

00:18:45: Ja, also ich würde mir den Song auch runterladen und in meine Playlist packen, weil ich diese Stimmung, die er transportiert, hat richtig gerne mochte, dieses Winterliche, ich hatte da so ein Bild im Kopf von wegen irgendwo am Wasser, Lagerfeuer ist es kalt, man träumt, schaut in die Landschaft und dazu hat der richtig gut gepasst.

00:19:04: Ich hätte mir gewünscht, dass ich so ein bisschen mehr auf den Text achte.

00:19:07: Das habe ich jetzt nicht so sehr, also ich kann jetzt nicht wirklich wiedergeben, worum es darin ging.

00:19:12: Aber ich glaube, ich habe Lust den Song noch ein paar mal öfter zu hören und dann werde ich da auch noch hinterkommen.

00:19:17: Also bildlich passt es auch zu dem, was du so aufgegriffen hast vom Song, also das Video spielt auch.

00:19:23: wie in einer einsamen Hütte, wie gehört seinem Cousin.

00:19:25: Und es geht um das Thema Selbstbefreiung, also darum, die Erwartungen von anderen Menschen abzuschütteln und auch selbst aus Alten Muster auszubrechen und sich selbst so ein bisschen zu sagen, hey, wenn ich wollte, könnte ich morgen auch eine Black Metal Band gründen.

00:19:42: Ich kann alles machen, was ich will, auch wenn ich es bisher noch nicht getraut habe.

00:19:46: Ich könnte es aber tun.

00:19:47: Schön, das ist doch toll.

00:19:49: Gut.

00:19:49: Ich habe eben noch eine Ergänzung für meinen Song von The Beaches.

00:19:54: Der war gar nicht im Original von den Beaches.

00:19:56: Ah, ein Cover, darum kam es uns auch so bekannt vor.

00:19:59: Ja, richtig.

00:19:59: Der Song ist im Original von der britischen Band The Flock of Seagulls aus dem Jahr two-tzehn-achtzig.

00:20:05: Krass.

00:20:05: Ja, deswegen kam er uns so bekannt vor.

00:20:07: Ja.

00:20:08: Muss man sowas gar nicht, weiß nicht, benennen, wenn das ein Cover ist?

00:20:12: Nee, du musst halt nur die Autoren angeben.

00:20:14: Ah, okay.

00:20:14: Und

00:20:15: du verdienst halt bei einem Cover nicht dasselbe.

00:20:17: Also im Prinzip gar nichts, weil wenn das ja nicht dein Song, du interpretierst den halt nur.

00:20:22: Mhm.

00:20:23: So.

00:20:23: Okay.

00:20:24: So.

00:20:24: Das

00:20:25: ist der Unterschied zwischen Interpret und Autor.

00:20:28: So, wer von euch beiden möchte jetzt weitermachen?

00:20:31: Ja, ich würde weitermachen und ich habe euch heute kein Cover mitgebracht.

00:20:35: Über den Song haben wir auch schon geredet, aber ich habe mich trotzdem dazu entschieden, ihn mitzubringen, weil ich ihn so toll finde und finde, wir müssen ihn spielen.

00:20:42: Und zwar habe ich euch heute ein Song von der Künstlerin Vicky mitgebracht.

00:20:46: Die heißt mit bürgerlichen Namen Victoria Claudia Zechner.

00:20:49: Sie ist im Wien aufgewachsen, lebt aber jetzt in Berlin und sie hatte ihr Debüt mit dem Song T-Shirt Hochtitten raus, das im November erschien es, war eigentlich nur eine spontane Aktion mit ihrem Kumpel und Rapper Rolly, ist dann über Nacht auf TikTok viral gegangen und seitdem ist sie da irgendwie reingerutscht, hat dann einen großen Vertrag unterschrieben und macht jetzt halt Musik.

00:21:09: Im Sommer fünfundzwanzig ist dann ihre erste EP mit dem Titel Wann Album ausgekommen und jetzt hat sie einen neuen Song rausgebracht und Eine Zeile zeigt auf, worum es in den nächsten Minuten gehen wird.

00:21:21: Und zwar, wenn ich für irgendjemanden dumm gehe, dann für die Frau im Spiegel.

00:21:25: Ja, ich würde sagen, wir hören einfach mal rein.

00:21:27: Hier ist Vicky mit ihrem Song

00:21:29: Party nur für mich.

00:21:31: Wenn ich für irgendjemand dumm gehe, dann für die Frau im Spiegel.

00:21:34: Vicky, ich glaub, ich sag dir nicht auf genug, dass ich dich liebe.

00:21:37: Fünfte Striche auf dem Deckel, ohne Mische in der Jacke.

00:21:41: Ruhestörung wie Supreme-Logo, geht auf meine Kappe.

00:21:44: Barkeeper gibt mir gerade Strings, ich so sympathisch.

00:21:47: Nachbar-Tisch am Glotz-Netzwicht, der Sam jemand zugefügt Nur für mich, nur für mich.

00:21:56: Liste plus, null, Nachbarn rufen Bullshit Mach ne Party, nur für

00:22:04: mich, nur für

00:22:06: mich.

00:22:07: Gläserand voll, ich bin auf mein Domfilm.

00:22:09: Niemand sieht, wie ich so gottlos

00:22:11: übertraue.

00:22:25: für mich Stimmt der Schall dazu, wenn ich ehrlich bin Ganz genau so tief in der Scheiße Gibt die Runde alleine, ich mach Party, nur für mich.

00:23:41: Das war Vicky mit ihrem Song Party Nur für mich.

00:23:44: Man, etwas anderer Track, würde ich sagen.

00:23:46: In dem Song geht es um Selbstliebe durch zächte Nächte, Chaos und der ein oder anderen Fehlentscheidung.

00:23:52: Es gilt als einer ihrer persönlichsten Tracks.

00:23:54: Ansonsten hat sie da eher so Vorbilder wie Ickymel, Shoki oder aus sechs Euron neunzig.

00:23:59: Da singt sie dann oft über Themen wie Selbstbestimmung, Freiheit über den eigenen Körper und auch über einfach das Partyleben.

00:24:06: Genau, dieses Jahr geht sie auch... auf ihre erste richtige Tour.

00:24:09: Der Titel ist Vicky van Weltony.

00:24:13: Ja, ich find ziemlich genial.

00:24:14: Und am zwanzigsten vierten tritt sie dann auch im Übel um gefährlich auf und Tickets sind noch erhältlich.

00:24:20: Ja, was sagt ihr?

00:24:22: Ich find ja wirklich, also, dass sie ihr Vorbild Icky-Mail nennt, das hätt ich nicht gedacht.

00:24:26: Also, auf

00:24:27: keinen Fall.

00:24:27: Nee, überhaupt nicht mehr denkt man gar nicht.

00:24:29: Aber ich finde im Gegensatz zu Icky-Mail ist sie noch ein bisschen zurückgenommen, ne?

00:24:34: Also, gerade ... Bei dem Soundgerüst im Hintergrund, das mir übrigens sehr gut gefallen hat, ist hier noch nicht ganz so schrill, sag ich mal, wie viele Tracks von Icky Mel.

00:24:44: Du sagtest ja, das ist einer ihrer persönlichsten Tracks.

00:24:47: Also, wenn man was Party machen sinkt, klar, kann man da eine Meter-Ebene drin verstehen.

00:24:52: Persönlich, würde ich sagen.

00:24:54: Sie singt ja über Selbstliebe und dass sie für sich Party macht.

00:24:57: Hannes, das musst du verstehen.

00:25:00: Ich kann mich auch in eine Bar setzen und mir da einen rein saufen, dann mache ich auch Party nur für mich.

00:25:06: Das ist aber dann nicht wie unbedingt persönlich.

00:25:08: Vielleicht musst du den Song noch mal hören.

00:25:10: Ja,

00:25:10: weiß

00:25:10: ich

00:25:10: nicht.

00:25:11: Also auf jeden Fall ... Ja, ich find toll, dass ich das reimte.

00:25:15: komme ja aus dem Hip-Hop.

00:25:17: Hier, Anker, jeden Freitag, siebzehn Uhr.

00:25:19: Deswegen erst mal kann ich ja nicht sagen, ist ganz doof.

00:25:23: Aber ja, ist nicht unbedingt mein Cup of Tea, außer die Beats, die finde ich gut.

00:25:28: Sehr schön.

00:25:29: Es ist ja auch nicht so richtig Hip-Hop, finde ich immer.

00:25:32: Also irgendwie, auch wenn sich der, wenn der Sprechgesang ist und sich die Sachen reimen, ist das ja vom Soundgerüst her was ganz anderes.

00:25:40: Also mich erinnert das halt immer auch, Dieser Song jetzt speziell sehr an so neunziger Dance-Pop irgendwie.

00:25:47: Oder

00:25:47: so ein bisschen Hyper-Pop, ist es auch, glaub ich.

00:25:50: Mich ändert es ein bisschen an das, was ich mit so in den Ende der Neunziger oder so ganz lustig war.

00:25:56: Nein, das hab ich nicht gehört, aber so Sachen nicht.

00:25:58: F-O-T-Z-E-F.

00:25:58: Die

00:25:59: früher

00:25:59: auf ... Nein,

00:26:00: die so musikalisch ... Euro-Dance-mäßig auf den Bravo-Hitz, die drauf sind, dass man sich dann irgendwann zehn Jahre später und dachte, oh mein Gott, wann.

00:26:11: Das wurde ruhig.

00:26:14: Und

00:26:15: klar kommen Sachen immer wieder.

00:26:17: Und dass jetzt hier die jüngere Generation auf sowas abfeiert.

00:26:20: Die hatten das ja nicht, Ende der Neunziger.

00:26:22: Das, was für uns vielleicht alles rückblickend ist.

00:26:27: Furchtbar war das die Musik oder irgendwie auch lustig, aber rückblickend auch nicht mehr ganz ernst zu nehmen.

00:26:32: Darum bringe ich das so ein bisschen damit in Verbindung.

00:26:35: Und ich finde, das ist jetzt auch wieder so, auch wenn sie gemäßigter ist als Iki Mel, was mir persönlich besser gefällt, irgendwie hat man so ein bisschen das Gefühl, ich muss das jetzt auch noch mal reinbringen, das mit Bitch und Fotze und so.

00:26:47: Die Wörter müssen jetzt fallen, weil ich irgendwie so auf diesen Zug aufspringe und weil das gerade so angesagt ist.

00:26:55: Ja.

00:26:56: Das war's.

00:26:58: Also ich persönlich kannte den Song schon und ich höre den wirklich auch sehr viel und intensiv, weil ich mag gerade so diese Richtung und diese Bewegung.

00:27:06: Wenn ich mal so mein Musikverhalten beobachte, so vor zehn Jahren habe ich eigentlich überwiegend männliche Musiker gehört und mittlerweile ist es total andersrum.

00:27:16: Ich höre viel mehr weibliche Künstlerinnen mittlerweile und genießt das auch richtig, diese Vielfalt an auch Newcomerinnen, die irgendwie gerade dabei sind, sich was aufzubauen und auch mit so einer gewissen herrlichen Ironie daran gehen, wie du meintest mit einer Wann-Weltournee.

00:27:31: Es trifft irgendwie auch so mein Humor.

00:27:34: Klar, dass das jetzt irgendwie musikalisch jetzt nicht vielleicht allerfeinste Sahne ist und so höchste Qualität.

00:27:42: Na klar, das erkenne ich auch, aber das ist mir manchmal auch nicht so wichtig, sondern auch einfach diese Laune, diese Stimmung, die transportiert wird, diese Additude.

00:27:51: Und die bringt mir Spaß und das bringt mir Freude und sorgt auch manchmal für das gewisse Selbstbewusstsein, wenn man sich so fertig macht, wenn ich mich auf die Party vorbereite, dann Wikihöre oder Iki-Mail oder Künstlerinnen, die in die Richtung gehen.

00:28:05: dann pusht mich das richtig.

00:28:06: Und ich finde auch manchmal so die Message, die dahinter steht, um diese Wörter auch zu enthaboisieren oder in eine positive Richtung zu rücken und für einen selber zu beanspruchen.

00:28:15: Ja, genau.

00:28:16: Da bin ich auch auf jeden Fall pro.

00:28:18: Und deshalb finde ich den Song, den du mitgebracht hast, wirklich klasse.

00:28:22: Juhu.

00:28:24: Gut.

00:28:24: Klasse ist auch Bukahara und die hören wir jetzt mit Same Kind of People.

00:28:54: are the strangers

00:28:57: that everyone's heard of and no one has ever

00:29:01: seen before.

00:29:02: cause we

00:29:03: make no sound.

00:29:05: it's like eight hundred people watching the same rainfall

00:29:11: from up

00:29:12: there on the seventeenth

00:29:13: floor all the

00:29:14: way down to the ground.

00:29:29: are the faces Behind the windows.

00:29:34: There may be names on every door But they

00:29:38: never leave home.

00:29:41: It's like we're close But show no time.

00:29:44: in a house That has no stairs But if no one cares No one will ever let you down.

00:29:52: So tell me now If we would never be the same Kind of people in the eyes Of course we'll believe that we're still on the run.

00:30:05: And everyone who feels the same way as we do should rise from the house we live in.

00:30:15: Because our time has come, are the stories that no

00:30:30: one has ever told.

00:30:32: If we weren't quite normal, would our names be

00:30:36: known?

00:30:38: It's like we're singing songs on the balconies in a choir.

00:30:44: It has no tongues, but if no one runs, we will never be alone.

00:30:50: So tell me now, be the same kind of people in the eyes of those who believe that we're still on the run.

00:31:03: Then everybody feels the same way as we do Sharath.

00:31:09: From the house we live in.

00:31:13: So time has come to see.

00:31:16: Time has come to show.

00:31:19: Time has come to let you.

00:31:24: Time has come to see.

00:31:27: Time has come to show.

00:31:30: Time has come to let you know.

00:31:34: We have come to see.

00:31:39: Time has come when everyone is the same.

00:32:10: So time has come.

00:32:26: Ihr hört die Musiktiere auf.

00:32:28: Ahoy, jeden Donnerstag zuverlässig um siebzehn Uhr.

00:32:30: Hören wir uns hier schöne neue Musik an und stimmen wir im Ende ab, welcher Track der beste ist, den wir in dieser Stunde gehört haben.

00:32:37: Mal sehen, ob es der von Mandy ist, denn du stellst jetzt deinen Song vor.

00:32:41: Ja, eben meinte ich noch, dass ich so viele weibliche Künstlerinnen höre und jetzt habe ich trotzdem einen Song von männlichen Interpretenden dabei.

00:32:48: Nicht so schlimm.

00:32:50: Die beiden sind nämlich, finde ich, ziemlich cool und ich finde es toll, dass sie gerade gemeinsame Sache machen bei diesem neuen Song.

00:32:56: Letztes Jahr hatte Masterpiece sein Debütalbum rausgebracht und jetzt ungefähr ein Jahr später, am siebenundzwanzigsten Februar, kommt seine neue EP raus mit dem Namen Stupid Kids.

00:33:06: Schon jetzt hat er zwei Songs daraus veröffentlicht, den neuesten habe ich halt wie gesagt dabei.

00:33:11: Er heißt Fuck It Up und den hat Masterpiece zusammen mit Declan McKenna gemacht.

00:33:16: Mehr Infos zu dem Song gibt es gleich nach dem Hören.

00:33:18: Jetzt hört ihr

00:33:19: erst mal Fuck It Up

00:33:20: von Masterpiece und Declan McKenna.

00:36:39: Niemand muss sich schämen, das war die Botschaft des Songs.

00:36:42: Fuck it up von Masterpiece und Declan McKenna.

00:36:45: Und das zieht sich auch so ein bisschen durch die ganze EP, die Masterpiece Ende Februar veröffentlichen wird.

00:36:50: Es geht insgesamt um Ehrlichkeit, um Fehler machen und das Unperfekt sein.

00:36:55: Und ich finde, das hat man ganz gut in dem Song gehört.

00:36:57: Also die Töne wirkten vielleicht an der einen oder anderen Stelle so ein bisschen daneben oder so ein bisschen schief.

00:37:03: Aber ich denke, das war so gewollt.

00:37:06: Masterpiece kommt aus London und ist auch sehr... bekannt für seinen Genre-Mix, mal geht's Richtung Indie-Rap.

00:37:13: Pop und alles Mögliche, was da miteinander verschmilzt.

00:37:16: Live soll der auch unfassbar gut sein.

00:37:19: JD, der ja auch eine Zeit lang bei Ahoy war, meinte, es war wirklich großartig.

00:37:23: Der macht so eine irre Show, aber so irre positiv.

00:37:26: Sein Debütalbum hat es letztes Jahr sogar in die UK Top-Thirty geschafft.

00:37:31: Und es gibt auch Stimmen, die sagen, Masterpiece steht für eine neue Indie-Generation.

00:37:36: Ähnliches gilt auch für Die Klein mehr Kenner.

00:37:38: Der wurde auch schon von den Medien als Stimme der Generation Z bezeichnet.

00:37:42: Schon mit fünfzehn Jahren wurde er durch den politischen Song Brasil bekannt.

00:37:46: Das war Zwei Tausend Siebzehn, also der ist jetzt auch schon seit einiger Zeit am Start.

00:37:50: So, einige Infos waren das jetzt zu Masterpiece und die klein mehr Kenner.

00:37:54: Wie fandet ihr denn den Song?

00:37:56: Ja, schöne Zusammenarbeit von zwei tollen Künstlern, wie ich finde, die ja irgendwie unterschiedlich auch sind.

00:38:01: Aber irgendwie, also die Vielseitigkeit von Masterpiece, die finde ich auch mal ganz toll und zeigt sich oft von einer anderen Seite.

00:38:08: Das war jetzt irgendwie ... Fast schon eine Klassische, finde ich, so Indie-Rock-Nummer.

00:38:12: Mit einem schönen Wumms im Refrain.

00:38:14: Da kamen die Gitarren schön rein.

00:38:17: Man hatte das sehr schnell im Ohr, was sie singen.

00:38:21: Am Ende wurde es ein bisschen viel in der Wiederholung.

00:38:24: Wir haben es jetzt verstanden.

00:38:26: Die Message, aber hat mir sehr gut gefallen.

00:38:28: Schön.

00:38:29: Kann ich auch nur sagen, ich fand, der Refrain ist mir immer wieder reingeprügelt worden ins Ohr und passt da auch.

00:38:36: Und ich mag diese Stimme dazu halt.

00:38:37: Die ist nicht so glatt gebügelt.

00:38:39: Wie wiederum die Stimme von Dicklin McKenna ja schon so ein bisschen glatter ist.

00:38:44: Aber es passt so gut zusammen.

00:38:45: Es war halt so schwarz-weiß gemischt, so wie in Gang.

00:38:49: Passte gut zusammen und war ein super Song.

00:38:53: Schön.

00:38:53: Der Song bleibt einem auf jeden Fall im Kopf.

00:38:55: Am Anfang war ich ein bisschen so ... Okay, es ist ganz schön viel los und musste das erst mal so einordnen.

00:39:00: Aber ich fand den Song trotzdem richtig gut und auch so, dass ich ihn mir auf jeden Fall nochmal anhören möchte, um dann wirklich einen Urteil für mich zu fällen, so finde ich den richtig klasse oder ist da einfach viel los.

00:39:10: Aber ich kann auf jeden Fall sagen, hat mir gut gefallen.

00:39:13: Schön.

00:39:13: Ach toll, so ein positives Feedback.

00:39:15: Freut mich.

00:39:16: So, ich hab noch was dabei.

00:39:18: Juhu!

00:39:18: Ich hab Musik aus der Schweiz mit, aus Zürich.

00:39:20: Es handelt sich um ein Duo und die Sängerin ... Daniela, die sagt, in der Schweiz lernt man früh, leise zu sein.

00:39:28: Das spiegelt sich auch in unserer Musik wieder.

00:39:30: Also ruhige Musik ist angesagt, ruhige Elektrotöne.

00:39:34: Sie sagt aber auch, wir leben in einer Zeit, in der Emotionen permanent optimiert werden sollen.

00:39:38: Mich interessiert, was dabei verloren geht.

00:39:41: Seit Jahrzehnte gibt es das Projekt OddBeholder.

00:39:45: Und die hören wir jetzt mit LikeCore.

00:42:58: Das waren aus Zürich Ort Beholder mit und ich muss mich korrigieren.

00:43:03: Like, wie wird's ausgesprochen?

00:43:05: Chor.

00:43:05: Chor, habt ihr eben gehört, ne?

00:43:06: Ja.

00:43:08: Ruhige Klänge aus Zürich.

00:43:10: Was sagt ihr dazu?

00:43:11: Ja, also ich fand den Song sehr symbiotisch, also er hatte was sehr symbiotisches an sich.

00:43:16: Es hat mich ein bisschen so ein Bann gezogen und ich habe mich auch so leicht immer dazu bewegt.

00:43:21: Aber das war's dann auch.

00:43:23: Also, ich fand die nicht schlecht.

00:43:26: Ich finde, das hat alles auch gut zueinander gepasst, dieses Röge, es war melodisch.

00:43:30: Und wie gesagt, so, ich hab auch die ganze Zeit zugeladen und war schon gecatcht davon.

00:43:35: Aber ich glaube, es wär jetzt nichts, was ich mir so anhören würde.

00:43:38: Ich hab die ganze Zeit überlegt, wo in welchen Situation ich mir anhören würde.

00:43:41: Weiß ich noch nicht, aber ich fand's trotzdem, ich fand's nett.

00:43:44: Aber die gute Art von nett.

00:43:47: Ja, tolle Stimme.

00:43:49: Ich fand das Musikbett wunderschön.

00:43:51: Sowohl den Beat als auch ... Es war so sphärisch.

00:43:55: Als ob da noch Streicher und mal eine Panflöte.

00:43:57: Also auch sehr natürlich.

00:43:59: Könnte auch ein Song aus Island sein, finde ich.

00:44:02: Sie hat ja auch die falsette Stimme oder diese Kopfstimme eingesetzt.

00:44:05: Passt gut, könnte mal was mit Ausgär zusammen machen oder auch irgendwie toll zusammenklingen.

00:44:11: Ja, ich muss John recht geben, die Stimmung supergut.

00:44:16: Aber es bleibt jetzt außer dieser Refrain der Art, wo sie in die Kopfstimme geht, bleibt von der Melodie nicht so viel hängen.

00:44:24: Aber ich fand ihn trotzdem super, weil das irgendwie so eine schöne sphärische Klanglandschaft war.

00:44:29: Lustig, ich musste auch direkt an Island denken und ask her, weil mich dieser Song in eine ähnliche, schöne, ruhige, wohlige Stimmung versetzt hat.

00:44:37: Auch wenn der Inhalt, glaube ich, gar nicht so rosig, wohlig war.

00:44:41: Wie ich das raushören könnte, sie singt ja auch immer wieder im Raffron von wegen It's a cruel world, I hate to see you hurt.

00:44:49: So habe ich das verstanden.

00:44:50: Und ich denke, sie verarbeitet eher so negative gesellschaftliche Themen eventuell.

00:44:57: Aber trotzdem ja, diese Stimme hat so gut harmoniert mit diesen sphärischen elektronischen Klängen.

00:45:04: Und manchmal bin ich auch echt in dieser Stimmung für dieses Dreampop-Igge.

00:45:08: Ich glaube, heute ist mein Dreampop-Tag.

00:45:10: Deswegen bin ich ähnlich angetan wie von dem Ask Air Song.

00:45:15: Also Ott Biholder werde ich mir auf jeden Fall auch mal merken.

00:45:18: Also auf dem Cover des Songs sieht man ein Bild von einem Mädchen in so einem zu großen Sacko und ich vermute mal, dass der Songtext von einem Kind handelt.

00:45:30: Ah, ihr inneres

00:45:30: Kind vielleicht.

00:45:31: Ja, vielleicht ihr inneres Kind.

00:45:32: Also, your tiny fingers curl around your teddy's fur.

00:45:36: Also, ihre kleinen Hände kraulen so ein Teddybeeren.

00:45:39: Und diese cruel world ist quasi, glaube ich, mein... Du lebst in diese Welt hinein sozusagen.

00:45:45: Deswegen ist es natürlich auch ein bisschen ... Wenn man jetzt wieder in Richtung Amerika und so weiter gucken will, ist natürlich gerade nicht kein Ort, wo man unbedingt sein möchte.

00:45:54: Passt dann sehr gut zusammen mit der Stimmung, die der Song transportiert.

00:45:57: Ja, das stimmt.

00:45:59: So, Maike.

00:46:00: Ja.

00:46:01: Wir gehen jetzt in eine Region, die ... Kurz vor den Toren Amerikas liegt, aber noch in Kanada auf eine Inselgruppe, die Nova Scotcha heißt, vor Main.

00:46:11: Nova Scotcha.

00:46:12: Genau, das ist fast an der Grenze zu den USA.

00:46:15: Ein Gebiet, was Donald Trump vielleicht auch wieder mit der USA-Karte einfeiben würde, wenn er es dann könnte.

00:46:21: Aber um den geht es hier gar nicht so doll.

00:46:23: Es geht jetzt um eine Sängerin, die schon seit zwölf Jahren Musik macht und jetzt ihr Debütalbum rausgebracht hat.

00:46:28: Wie es dazu kommen konnte, das erzähle ich später, wie man so lange brauchen kann.

00:46:32: um mit dem Debütalbum irgendwie fertig zu werden.

00:46:35: Genau, das erzähle ich gleich.

00:46:37: Ich finde die Künstlerin ganz toll und auch das Debütalbum ganz toll.

00:46:40: Und bin froh, sie entdeckt zu haben.

00:46:43: Baby Nova, so heißt sie.

00:46:44: Und ich habe den Titel mitgebracht von dem Album Great White Shark.

00:46:49: Könnte was für Mandy sein, gehört ihr zu ihren Lieblingstieren, die

00:46:52: Hallye.

00:46:53: Ja, genau.

00:47:02: Politischen's just shaking us in business class Pennylovers and petty cash.

00:47:12: Nothing's changed here.

00:47:13: Rich man got richer Still wide picking fences Wandering fingers and I've known the touch of a hundred men Hands on my body like hands in the wind.

00:47:32: My hands in the wind are the window of your car.

00:47:47: I'm dreaming of being real, fucking far from you someday.

00:48:02: Someday.

00:48:05: Kiss me once like you mean it.

00:48:08: Might be the drugs but you look just like Jesus and

00:48:11: I'm

00:48:11: swimming out to sea at one of those great

00:48:14: white beaches.

00:48:15: Staring down the barrel of some damn son of a gun and I'm scared to death.

00:48:21: He's just having fun.

00:48:23: Got a real tight grip on his pearls in my neck.

00:48:27: Rolling up that dope to get as high as my rent.

00:48:30: I survived but I was Mh?

00:49:52: Baby Nova war das mit ihrem Song Great White Sharks vom neuen Album und es ist auch ihr Debütalbum, das heißt Sugar mit irgendwie SH geschrieben.

00:50:04: Ja, interessante Frau.

00:50:06: Sie arbeitete früher als Zirkus.

00:50:09: Schlangenfrau und so akrobatische Tänzerin.

00:50:13: Und so, das war alles auch so eine ästhetik und so eine tänzerische Ästhetik, die sie bis heute irgendwie prägt.

00:50:18: Sie hat immer schon Gedichte geschrieben, sehr viele.

00:50:21: Ihre Mutter hat einen Ordner laminieren lassen mit zwei Hundert Gedichten, die sie als Jugendliche geschrieben hat.

00:50:26: Und dann hat sie irgendwann angefangen, diese Gedichte zu vertonen.

00:50:29: Es ist so eine Art Eerie Folk, also so unheimliche Geschichten, die sie irgendwie auch schreibt.

00:50:35: dann mit so einer Art Hypnoptischen-Elektropop irgendwie auch vertont.

00:50:39: Aber man muss sagen, wenn man das Album hört, da sind sehr viele Musikrichtungen drauf.

00:50:43: Also ein Song, der mir auch sehr gut gefallen hat.

00:50:44: Irgendwie geht sehr in die Folgerichtung.

00:50:46: Irgendwie einer ist dann ein bisschen solig.

00:50:48: Sie hat auch irgendwie große Vorbilder, die eher aus dem Soul kommen.

00:50:51: Also sie sagt selbst, Inspiration für sie waren Ray oder Miley Cyrus oder auch Cher, fand ich auch lustig.

00:50:59: Ja, ich konnte mich, wie gesagt, gar nicht so gut entscheiden, weil ich viele Songs auf dem Album ganz gut fand und vor allem auch ganz gut produziert fand.

00:51:07: Sie macht jetzt schon seit zwölf Jahren Musik, hat aber immer sehr die Öffentlichkeit gescheut, also für eine Person, die Schlangfrau im Zirkus war, irgendwie mochte sie wohl nie gerne im Mittelpunkt stehen und hat immer nur für sich Musik im Studio gemacht.

00:51:19: Und dann ist eine eher traumatische Geschichte passiert.

00:51:22: Als sie in Toronto wohnte, hat eine ihr nahestehende Person so eine Art Verleumdungskampagne gegen sie gestartet.

00:51:29: Und zwar behauptet sie, würde Anzeichen von Schizophrenie irgendwie aufzeigen.

00:51:33: Und das hat sie alles so sehr belastet, dass sie ... Toronto verlassen hat und nach Los Angeles verschwunden ist und sich da wirklich monatelang versteckt hat.

00:51:41: Keine wusste so richtig, dass sie da ist.

00:51:42: Und dort hat sie dann aber irgendwie, wie sie sagt, ihre musikalische Familie kennengelernt, die ihr dann geholfen hat mit den Songs und zu Produzenten und so.

00:51:50: Und sie meinte, ohne dieses Trauma hätte sie wahrscheinlich Toronto nie verlassen und auch dieses Album nie gemacht.

00:51:55: Ähm, dieser Song hier eben, Great White Sharks, das ist einer, der tatsächlich auch auf ihren Gedichten basiert.

00:52:02: Also, manche Songs entstehen auch, wenn sie so im Studio so ein bisschen jammt.

00:52:05: Aber das ist tatsächlich irgendwie ein vertontes Gedicht von ihr.

00:52:10: Ich hätte als Vorbilder, sorry, Hannes wollte auch gerade ansetzen.

00:52:13: Ich weiß, was du sagen willst.

00:52:14: Vielleicht auch noch Lana, der Ray

00:52:15: gesehen.

00:52:16: Habe ich auch direkt gedacht.

00:52:17: Ja, und ihr hätt ja gerade nicht so einen guten Ruf.

00:52:19: Aber ich finde von der Stimme her und von diesem Sound, das hätte auch ganz gut gepasst als Vorbild.

00:52:24: Der Song hat mich echt abgeholt.

00:52:26: Ich war so richtig drin und hab ihr wirklich zugehört.

00:52:30: Und wir hatten nebenbei auch den Songtext gelesen und am Anfang, der ging es ja, glaub ich, auch noch so im Gesellschaftskritik oder so, wo sie über PolitikerInnen singt, die irgendwie nur Hände schütteln und so weiter und so fort.

00:52:40: Und ich glaube, da ist viel Tiefe im Text, die ich jetzt auch noch nicht komplett entschlüsselt habe.

00:52:45: Ich würde den Song aber wirklich gerne meine private Playlist packen.

00:52:48: Ihr könnt ja auch in der App mit dem Herz eure Favoriten sammeln.

00:52:52: Und ja, also ich bin begeistert.

00:52:55: Ich muss das alles jetzt noch ein bisschen sacken lassen.

00:52:58: Aber ich finde, heute haben wir wirklich besucht.

00:52:59: Sonders starke Songs bei den Musik-Tieren und der hat was mit mir gemacht.

00:53:03: Also ich erkundige mich gleich mal, ob sie dann vielleicht auch hoffentlich demnächst mal nach Deutschland kommt.

00:53:08: Ich kann dir auch noch mehr Anspiel-Tipps vom Album geben.

00:53:11: Ja, gerne, gerne.

00:53:13: Ja, soll ich mal.

00:53:16: Sie hat mir auch sehr gut gefallen.

00:53:17: Diese Lana und Array war da.

00:53:19: Ich hab die ganze Zeit an ihren Crocodile-Hunter gedacht, mit dem sie jetzt zusammen ist.

00:53:23: Ich war so in Gedanken, die ganze Zeit so, Lana, was ist mit dir passiert?

00:53:27: Aber darüber reden wir nicht, sondern über Baby Nova.

00:53:30: Und ja, die hat eine schöne Art zu singen.

00:53:34: Wo du im Nachhinein diese Info zu dieser Schlangenfrau hattest, das passt auch zu der Art, wie sie singt so ein bisschen.

00:53:41: So schlängelt sich so in die Gehörgänge rein.

00:53:44: Und auch das Musikbett passt super dazu.

00:53:46: Insgesamt ein sehr toller Song.

00:53:48: Du hast ja auch über das Hypnotisierende geredet.

00:53:50: Und ich finde, das hört man auch auf jeden Fall im Song.

00:53:52: Also ich hab die ganze Zeit aktiv zugehört.

00:53:54: Und ich hab auch Lana de Rey, hab ich direkt dran gedacht.

00:53:57: Aber trotzdem nicht vergleichbar, weil ich fand sie... Wie sagt man, dass Lana Del Rey war gestern und Baby Nova vielleicht heute so?

00:54:03: Ich fand sie richtig gut.

00:54:05: Also ich möchte auf jeden Fall das ganze Album hören, besonders wenn du meinst, dass es da nochmal sehr viele unterschiedliche oder in unterschiedliche Richtungen geht.

00:54:12: Bin ich auf jeden Fall richtig gespannt.

00:54:13: Also das war ein richtig starker Song leider.

00:54:18: Gut, dann müssen wir jetzt so langsam überlegen, welcher Song denn hier gewinnen sollte.

00:54:23: Bis es soweit ist, hören wir jetzt Musik aus Österreich.

00:54:25: Maragli Clementine

00:54:27: mit Feed Up.

00:57:17: Das hier sind die Musiktiere und während sich in Davos gerade die Weltelite, wollte ich fast sagen, also die reichen Treffen, machen wir hier Basisarbeit und zwar... Aber auch wichtig,

00:57:31: sehr wichtige Arbeit.

00:57:32: Ja, sehr wichtige Arbeit.

00:57:33: Wir stellen euch neue Künstlerinnen vor.

00:57:36: Und jetzt geht es zu bewerten, welcher Song in dieser Stunde am besten war.

00:57:41: Ich hatte dabei einen neuen Song von den kanadischen The Beaches, Iran, hieß der.

00:57:46: Und dann hatte ich dabei Musik aus Zürich, Odd Beholder.

00:57:51: Wie wird's ausgesprochen?

00:57:53: Chore.

00:57:54: Ich hatte dabei die kanadische Sängerin Baby Nova und als ersten Titel, der kam aus Island, Ausgär mit Against the Current.

00:58:02: Ich hatte mal ein bisschen was anderes dabei, und zwar Vicky mit ihrem persönlichen Track Party.

00:58:07: No für mich.

00:58:08: Ich hatte den Song Fuck It Up dabei von Masterpiece und die Kleine McKenna.

00:58:13: Und jetzt wird abgestimmt.

00:58:20: Also ich weiß schon, soll ich anfangen?

00:58:21: Ich auch.

00:58:22: Mach mal.

00:58:23: Leider Gottes den Song von Mike von Baby Nova.

00:58:26: Er war so schön.

00:58:27: Ja, ich fand die Klasse.

00:58:28: Ja, ich fand ja auch, dass wir viele starke Songs hatten.

00:58:31: Aber jetzt die Überraschung am Ende für mich auch Baby Nova von Mike.

00:58:35: Juhu,

00:58:36: ich würde dir meine Stimme geben, Mandy übrigens.

00:58:38: Die klicken wir kennen und fuck it up.

00:58:40: Same, same, same, meine auch, meine kriegt auch... Ohne

00:58:43: entschieden,

00:58:44: schon wieder!

00:58:45: Tja, haben wir keinen Sieger-Song.

00:58:48: Möchten wir das Internet entscheiden lassen, was?

00:58:50: Genau,

00:58:50: das Internet entscheidet und ihr macht es gut.

00:58:53: Man, die Raps hier sitzen.

00:58:54: Jetzt gibt es die Mini-Bar.

00:58:55: Ihr könnt bei Instagram abstimmen.

00:58:58: Wir sagen

00:58:58: Danke.

00:58:59: Möglichmacher diesen Monat?

00:59:02: Bräuninger.

00:59:04: Und auch nächste Woche gibt es wieder neue

00:59:06: Musik.

00:59:07: Schaltet Donnerstag wieder ein.

00:59:09: Die drei

00:59:10: Musiktiere.

00:59:11: Nur bei Ahoy.

00:59:13: Gutes Radio

00:59:14: für

00:59:14: gute Leute.

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