Die Musiktiere vom 15.01.2026

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00:00:00: Es ist, in Donnerstag, der fünfte Januar.

00:00:03: Wow, das Jahr ist schon mehr als zwei Wochen alt.

00:00:05: Kommt einem schon viel länger vor, bei dem was alles so passiert ist.

00:00:09: Schon auf der Welt.

00:00:10: Aber wir sind hier die Insel der guten Laune.

00:00:15: Mal gucken.

00:00:16: Das kann

00:00:16: man so

00:00:16: sagen.

00:00:17: Die nach dem, was wir für Musik hier heute mitbringen.

00:00:20: Und wie die bei den anderen jeweils ankommt.

00:00:21: Ob das bei der guten Laune bleibt oder ob wir uns jetzt zerfetzen werden.

00:00:24: Ja,

00:00:25: das Ganze funktioniert irgendwie wie folgt.

00:00:26: Jeder oder jede von uns hat Songs dabei.

00:00:29: Also unterschiedlich viele, weil wir sonst das nicht hinbekommen in dieser ganzen Stunde hier.

00:00:34: Also, Michael zum Beispiel, passt ein Song oder zwei?

00:00:36: Ich habe heute einen dabei.

00:00:37: Ich habe auch einen dabei.

00:00:38: Und die anderen beiden haben jeweils zwei dabei, glaub ich.

00:00:41: Ja, wir haben zwei dabei.

00:00:42: Genau.

00:00:43: Und letzte Woche hat es einen Unentschieden gegeben.

00:00:45: Mandy, du hattest dabei, Magda?

00:00:48: Magda mit zwei Versager, der ist ganz gut angekommen hier.

00:00:51: Fand ich auch super.

00:00:53: Ich hatte dabei Sam Fander mit The Treadmill und ... Das war ja auch bei Social Media ganz erfolgreich, ne?

00:01:00: Ja, also, ich hab leider nicht gewonnen.

00:01:02: Wir hatten ein Unentschieden letzte Woche.

00:01:04: Und bei Instagram hast du gewonnen, Hannes, mit The Treadmill von Sam Fender.

00:01:10: Geil.

00:01:11: Dann hören wir uns die noch mal an und dann starten wir so richtig.

00:01:14: Aber natürlich müssen wir erst mal noch mal hier ganz offiziell diese Nummer beginnen.

00:01:19: Über Geschmack kann man

00:01:20: streiten.

00:01:22: Die Musiktiere bei Ahoy.

00:01:25: Ja, und

00:01:26: ich hab ganz vergessen, uns vorzustellen.

00:01:27: Also, Janne ist heute mit dabei.

00:01:29: Moin.

00:01:29: Manny ist mit dabei.

00:01:31: Mike ist mit dabei.

00:01:32: Und meine Wenigkeit ist mit dabei.

00:01:33: Und jetzt kommt Sam.

00:02:45: Das eben war Sam Fander mit ... Und dieser Song wurde von euch bei Social Media als der belebteste Song der letzten Sendung Musik-Tiere gewählt.

00:04:32: Obwohl wir uns hier untereinander gar nicht so einig waren.

00:04:36: Deswegen hat es einen Unentschieden gegeben.

00:04:37: Aber in dieser Woche könnte es ja wieder einen Sieger-Song geben.

00:04:40: Vielleicht kommt der von John.

00:04:43: Ja, ich darf heute die Runde hier starten.

00:04:45: Ich habe euch heute einen Song aus Österreich mitgebracht.

00:04:48: Und zwar von der Band.

00:04:49: Ich hoffe, ich spreche sie richtig aus.

00:04:51: Cordoba-.

00:04:55: Sie kommen aus Vorarlberg, aus Österreich.

00:04:58: Sie bestehen aus fünf Mitgliedern, und zwar aus Carlo, Tobias, Paul, Georg und Alex.

00:05:03: Die Namen kann man sich, glaube ich, ganz gut merken.

00:05:05: Und der Bandname ist tatsächlich eine Anspielung auf das Wunder von Cordobaan, und das war nämlich ein legendäres Fußballspiel anscheinend zwischen Österreich und Deutschland.

00:05:14: Ist da euch gewonnen hat, denke ich mal?

00:05:16: Keine Ahnung, ob ich nicht gelesen.

00:05:17: Und sie haben sich für den Namen entschieden wegen diesem Gefühl des Sieges, weil sie diese Hingabe, dass man alles fühlt und gemeinsam lacht, weint und schreit, genau das wollen sie auch, wenn sie als Band auftreten.

00:05:28: Und deswegen haben sie sich für den Namen entschieden.

00:05:31: Die Band spielt erst seit zwei Jahren in ihrer heutigen Formation.

00:05:34: Sie alle sind schon von klein auf mit Musik im Kontakt, durch die Musikschule, Jazz-Seminare oder auch bei der eigene Papamusikschuld.

00:05:41: Musikschuldirektor ist.

00:05:43: Ja, und jetzt ist ein neuer Song draußen.

00:05:45: Hier ist Cordoba-Achdu-Siebzig mit ihrem Track Tenner Riffer.

00:07:13: Das war Cordeba'a'a'a'a'a'a'a'a'a'a'a'a'a'a'a'a'a'a'a'a'a'a'a'a'a'a'a'a'a'a'a'a'a'a'a'a'a'a'a'a'a'a'a'a.

00:09:03: Was sagt ihr zu diesem Meisterwerk?

00:09:05: Da will Hannes, glaube ich, anknüpfen.

00:09:07: Ja,

00:09:07: direkt.

00:09:08: Gerade weil du sagst, sie nimmt sich das Beste aus allen Welten, das habe ich auch rausgehört.

00:09:12: Also, es war eine gute Prise an Mike Hunterer dabei.

00:09:16: Es war eine gute Prise von, wie heißen sie?

00:09:21: Provinz?

00:09:21: Nee.

00:09:22: Ja, nee.

00:09:22: Ähm, hab ich jetzt vergessen.

00:09:24: Aber auf jeden Fall von allem, was dabei, was ja nicht schlecht ist.

00:09:28: Also, der Sänger kann ja auch ganz gut singen.

00:09:31: Ich hab wahnsinnig gemacht, wie er Teneriffa ausgesprochen hat.

00:09:36: Also, irgendwie so ganz komisch, so schnell.

00:09:38: Irgendwie komisch ausgesprochen.

00:09:39: Oh, Hannes.

00:09:41: Aber, John, letzte Woche hast du dich an der Aussprache ausgestückt.

00:09:46: Horses.

00:09:48: Ja, aber eigentlich ein guter Song.

00:09:51: Mir fällt dazu noch ein, ich glaube in Deutschland sagt man die Schmach von Cordoba und in Österreich das Wunder von Cordoba.

00:09:59: Wir haben ja das eigene Fußballwunder von Bern.

00:10:01: Ja, guck mal.

00:10:03: Und ja, aber ich finde das, also Props erstmal an den Bandnamen finde ich super, Cordoba, seventy-toller Name.

00:10:08: Klingt doch wie ein Adidas

00:10:09: Schuh.

00:10:11: Könnte einer sein.

00:10:13: Ja, die Band ist ausbaufähig, aber ist eigentlich ein ganz cooler Song.

00:10:18: Hat viel Potenzial, oder?

00:10:19: Ich finde das hört man.

00:10:21: Ja, ich fand auch, das war so eine Solide, wie Hanne schon gesagt hat.

00:10:24: Irgendwie Indie-Pop, Indie-Rock-Nummer.

00:10:25: Irgendwie erinnert vielleicht ein Tick zu sehr an Maikant Reit auch durch die Stimmfarbe des Sängers und die ganze Anmutung.

00:10:35: Anfang fand ich ihn richtig stark und dann war es irgendwann so, jetzt hab ich ihn verstanden und geht dann so weiter.

00:10:42: Aber schöne Nummer.

00:10:44: Mir hat der Song auch richtig gut gefallen.

00:10:46: So gut, dass ich ihn selber hier mitbringen wollte.

00:10:50: Es ist ja wirklich nichts abgesprochen hier bei den Musik-Tieren.

00:10:53: Wir zeigen uns die Songs vorher überhaupt nicht.

00:10:56: Es ist alles quasi live.

00:10:59: Jetzt musste ich improvisieren.

00:11:00: Aber John, was soll ich sagen?

00:11:02: Ich fand den Song super.

00:11:04: Ich mochte diese Sehnsucht und die Gitarren.

00:11:07: Und ich glaube, das ist so eine Band, die ist auch super für Festivals.

00:11:11: Irgendwie haben sie ja auch schon einige gespielt.

00:11:14: Ich habe ja auch ein bisschen recherchiert, hatten schon ausverkaufte Shows.

00:11:17: Das sind manchmal sogar so ein bisschen politischer, glaube ich.

00:11:20: Das war jetzt ja eher so ein bisschen ein sanfterer Song.

00:11:24: kann ich mir gut vorstellen, dazu mal so abzugehen, irgendwie auf einem Open Air oder so.

00:11:27: Ja,

00:11:28: oder?

00:11:29: Seh ich auch so.

00:11:30: Ja, Mandy, was hast du denn jetzt aber dabei?

00:11:33: Ja, ich hab jetzt improvisiert und hab mir ganz schnell einen neuen Song rausgesucht.

00:11:39: Ich kann leider jetzt nicht allzu viel über die Sängerin sagen, weil die Recherche jetzt wirklich schnell gehen musste.

00:11:44: Aber die Sängerin heißt Ella.

00:11:47: geschrieben E-L-L-U-R.

00:11:49: Die kommt aus Großbritannien und wird bald ein Album veröffentlichen.

00:11:53: Ihr Debütalbum At Home In My Mind wird es heißen.

00:11:57: Sie hat aber schon seit längerem, also seit, ich glaube, fünf, sechs Jahren, released.

00:12:01: sie auf jeden Fall regelmäßig, aber es wird trotzdem jetzt erst ihr Album erscheinen.

00:12:06: Und von dem habe ich auf jeden Fall schon mal eine Auskopplung dabei.

00:12:09: Ihr hört Dream of Mine von Ella.

00:12:14: We're talkin'

00:12:17: bout the families, all the kids you like But I'm runnin' for the chaos to be seen under the white.

00:12:26: We fit into the stream of mind.

00:12:30: I'll be playin' like Pinot till the end of time And you always remind me.

00:12:36: it's a thing like So if you're pointing fingers at the tactile signs I'll say how you're comin' with me or how you're leaving me behind.

00:13:37: Oh, if it's me until you die, cause I can't live in.

00:14:38: Das war dieser Hannes zum Zusammenbellig singen.

00:16:02: Ich finde

00:16:02: das ziemlich fies.

00:16:04: Gänsehaut nach innen.

00:16:05: Ja.

00:16:05: Okay, das werte ich jetzt mal als ein Kompliment.

00:16:08: Das eben war Dream of Mine von Ella.

00:16:11: Das ist eine Sängerin aus Großbritannien, um genauer zu sein, aus Yorkshire.

00:16:16: Und zwar heißt sie eigentlich anders.

00:16:18: Sie heißt Ella, deswegen vielleicht auch dieser Ella, dieser Künstlername Ella Mac Nomera.

00:16:23: Irgendwie auch ein Künstlername schon für sich.

00:16:26: Hört sich irgendwie ganz cool an.

00:16:28: Und ich habe jetzt nicht zu viele Informationen, weil ihr habt vielleicht mitbekommen, das war jetzt so ein improvisierter Zufallsfund, weil John den Song mit hatte, den ich auch gerne mit vorgestellt hätte.

00:16:39: Aber trotzdem fand ich den schön.

00:16:41: Irgendwie bleibt er so ein bisschen im Kopf mit der Melodie.

00:16:44: und sie selber hat auch erzählt, ich habe gerade gesehen in einem Interview, dass sie auch Vorbilder hat, natürlich Musikalische unter anderem Adele.

00:16:52: Aber ihre Musik erinnert jetzt nicht wirklich an Adele.

00:16:54: Ich glaube, das war eher nur so eine Art Vorbild.

00:16:56: Ich möchte auch auf die Bühne... Ich möchte Song schreiben und singen.

00:16:59: Sie selber hat noch als Vorbilder genannt Kate Bush, Lana Del Rey, Blossoms und Madonna.

00:17:05: Ja, vielleicht so ein Mix aus allem.

00:17:09: Wie findet ihr denn den Song?

00:17:10: Also ich hab mich an andere Künstlerinnen vor allem erinnert gefühlt, aber auch eher ... älteren Kalibers, eher so neunziger Softrock, so was wie The Cause oder Texas.

00:17:25: Also so Musik, die ich so mit ...

00:17:26: Texas hab ich auch gehört.

00:17:27: Ja, so mit Mitte ... Also im Teenie-Alter irgendwie ganz gut gefunden hätte, irgendwie, die man so irgendwie ... Hannes grenzt sich ein.

00:17:34: Ja, hast du nicht The Cause gehört früher?

00:17:38: Nein, er schüttelt einfach nur den Kopf.

00:17:40: Nein.

00:17:41: Ja, aber so, ich hab auch nicht nur das gehört.

00:17:43: Aber irgendwie, das war so Musik, die man halt so schön mitsehen konnte.

00:17:46: Irgendwie, hier ist ja auch so ein bisschen zweistimmiger Gesang.

00:17:49: Ich weiß nicht, ob da sie eine Solo-Künstlerin ist, ob sie sich mit sich selber dann irgendwie oder ob sie eine Backgroundsängerin hat.

00:17:54: Aber so, die man ... Eine Melodie, wie du auch schon selber meintest, die schnell im Ohr bleibt, die sehr aber auch sehr vorhersehbar ist, weil es sich immer nach dem gleichen Schema wiederholt, die man so schön mit summen kann oder wenn man das zweimal gehört hat auch den Text mitsehen kann.

00:18:07: Insofern irgendwie so ein netter Song, aber ein bisschen vorhersehbar auch irgendwie mit der Art des Gitarren solos da irgendwie in der Mitte klingt so, als ob man es schon mal gehört hat.

00:18:18: Aber trotzdem tut nicht weh, aber ist sehr schön.

00:18:20: Ja, das freut

00:18:21: mich.

00:18:21: Also, ich fand, der Anfang war auch richtig stark, weil mir hat direkt die Stimmfarbe sehr gut gefallen.

00:18:25: Ich finde, man hat der Stimme richtig gerne zugehört.

00:18:28: So, es war nicht unangenehm.

00:18:29: Und dadurch war man so ein bisschen darin gefangen in dem Song, aber auf positive Atomweise.

00:18:34: Ja, man hätte sich vielleicht irgendwann noch mal ein bisschen mehr gewünscht, irgendwas, was dann noch mal so im Kopf bleibt, weil es sehr gleichbleibend war.

00:18:42: Und es ist ja auch nicht immer schlimm.

00:18:44: Ja, es war ein solider Song, finde ich, und dafür, dass es jetzt auch ein bisschen improvisiert war, noch besser.

00:18:49: Pluspunkte.

00:18:50: Ja, also, wollt grad sagen, ich fand den gut.

00:18:52: Ich fand denen die ersten zwei Minuten gut.

00:18:54: und dann habe ich gedacht, ach guck mal, der Song könnte jetzt auch vorbei sein und sich dann nochmal das gleiche wiederholen.

00:19:00: Das war ja vier Minuten zwei lang oder so das Ding.

00:19:03: War dann ein bisschen zu wenig.

00:19:05: Die Stimme fand ich toll von ihr, den Refrain fand ich ein bisschen vorhersehbar und dann auch auf Dauer halt zu langweilig.

00:19:11: Aber ja, ein solides Stück Musikarbeit.

00:19:15: Jetzt weiß ich auch an wen sie mich erinnert, Colby Collay so ein bisschen.

00:19:19: Babelina ist der Song oder so.

00:19:21: Ja, so diese Stimmfarbe und die Gitarre dazu.

00:19:24: Ja, schön.

00:19:24: Es war doch eigentlich ein ganz gutes Feedback dafür, dass der Song, dass ich mir den so aus dem Ärmel geschüttelt habe.

00:19:30: Und jetzt zeigt.

00:19:31: Ja, genau.

00:19:32: Jetzt zeigt kann es immer sein Favoriten Song.

00:19:35: Ja, ich habe ein Song mitgebracht von einem Künstler, der schon sehr lange Musik macht und zwar schon seit Anfang der zweitausender.

00:19:41: Früher hat er die Band Junip geleitet.

00:19:44: Er ist ein Schwede mit argentinischen Eltern und er hört auf den Namen.

00:19:47: Jose Gonzalez.

00:19:49: Und er hat schon seit fünf Jahren kein Album mehr rausgebracht.

00:19:53: Sein letztes Album war ... ... das hieß Local Valley.

00:20:00: Und jetzt hat er sich passend zu der aktuellen Zeit, die wir so haben, den Albumtitel überlegt.

00:20:07: against the dying of the light.

00:20:09: Also quasi, dass er sich dem Stern des Lichts, also das für alle in Dunkel heiß wandern, entgegenstellt mit seiner Musik.

00:20:18: und ja, so heißt auch der erste Song zu dem neuen Album und den hab ich mitgebracht.

00:20:40: Let's what speech, there's no reason, no reason to hesitate.

00:21:25: I guess I'm abnegated, of course I feel like it's right.

00:21:55: Celebrate the fucking flag of real life.

00:22:23: Das war José González mit Against the Dying of the Light und er möchte dazu auch aufrufen, dass sich die Leute mobilisieren und gegen das Unrecht aufstehen und sich nicht quasi das Licht nehmen lassen, bei was auch immer.

00:22:39: Dazu gibt es auch ein schönes Video, was sehr im Licht spielt, was der One Shot Video ist, wo er so durch seine Liebsten geht, die alle in so einem Konzertraum sind und mit denen alle so mal abklatscht und mit dem Luftballon spielt und so weiter.

00:22:52: Also ganz ganz witzig, weil ich habe Jose Gonzalez mal live gesehen und er ist ja super Schüchter und mag gar nicht so gerne im Mittelpunkt stehen, aber dass sich so jemand dann hinstellt und sagt, ihr müsst rebellieren und deswegen mache ich diese Musik und so weiter, ihr lasst euch das nicht gefallen von den ganzen Riesenteckfirmen von Facebook, Instagram und so weiter, lasst euch nicht alle in dieses Hamsterrad schubsen.

00:23:13: und ja.

00:23:15: Deswegen ist dieser Song ja in der Tradition der ganzen Folk-Singer, wie jetzt Bob Dylan entstanden.

00:23:23: Und an den hat sich auch orientiert beim Songwriting.

00:23:26: So, und jetzt geht's um eure Kritik.

00:23:29: Hohe Messlatte.

00:23:30: Ja.

00:23:31: Ja, dafür war es ja nur ein zwei Minuten, dreißig Song oder so.

00:23:34: Also, was sage ich?

00:23:37: Also, ich mag ja auch Sygon Zales und schätze ihn sehr für sein Gitarrenspiel.

00:23:40: Und er hat ja irgendwie vor, weiß ich nicht ... Du hast gesagt Anfang der zwei Tausender, da war es natürlich auch total was Neues und anderes.

00:23:47: Und irgendwie seinen Alleinstellungsmerkmal, irgendwie seine Stimme und das Gitarrenspiel dazu.

00:23:53: Ich muss sagen, das klingt jetzt halt wie ein typischer Jose Gonzalez Song.

00:23:58: Ja, ist

00:23:59: ja auch von Jose Gonzalez.

00:23:59: Der so ein bisschen, aber nicht nach großer Weiterentwicklung klingt und so ein bisschen ... Hintergrund, finde ich, Musik auch eher ist.

00:24:09: Also, ich kann ihn mir super vorstellen, so als Soundtrack für irgendwie einen coolen Film.

00:24:13: Also, ein richtig coolen Film, wo der in einer ... Ich weiß jetzt gar nicht, was für eine Szene, aber irgendwie ... Und da wäre es so, wenn ich ihn da hören würde, würde ich denken, oh, cooler Song, irgendwie, was ist das?

00:24:23: Aber ... so, weiß ich nicht, müsste ich ihn vielleicht noch ein, zwei Mal mehr hören, aber es ist jetzt irgendwie ... es ist immer so gleichbleibend vom Rhythmus und so.

00:24:33: Das hat mich noch nicht so gecatcht.

00:24:36: Ich glaube, dem kann ich mich anschließen.

00:24:37: Das mit dem Film sehe ich auch.

00:24:39: Vielleicht so am Ende, wenn man keine Ahnung, ich denke immer an Pferde, wenn wir über Filme reden, keine Ahnung, irgendwie den Sonnenuntergang reitet oder sowas, irgendwie so ein episches Ende.

00:24:47: Hast du

00:24:47: nur Bibi und Tina-Filme geguckt oder

00:24:48: was?

00:24:48: Irgendwie habe ich nur Pferde im Kopf.

00:24:50: Naja, vielleicht weil wir letzte Woche auch Horses hatten.

00:24:54: Ansonsten, ich fand den Song ein bisschen ... Langweilig ist nicht das richtige Wort.

00:24:59: Ein bisschen deprimierend,

00:25:01: vielleicht.

00:25:02: Stimmt, Tüster.

00:25:03: Ja, ich fand ihn sehr deprimierend.

00:25:04: Es gibt ja immer so Songs, ich hab auch so eine Playlist.

00:25:07: So Songs, zu denen ich gerne weine und er wird auf jeden Fall da reinkommen.

00:25:11: Aber manchmal gibt es ja auch so gutes Wein, so weil Songs einfach schön sind.

00:25:14: Und ihn, ich fand ihn echt, der hat mich ein bisschen gedrückt.

00:25:17: Das wär degristives Wein, dann.

00:25:18: Ja, so, so, ja, wenn ich einfach mal weise, wenn ich eh nicht gut drauf bin, höre ich den, um das alles rauszulassen.

00:25:23: Okay.

00:25:24: Ja, tut mir leid.

00:25:25: Nee, wieso ist doch auch eine Eigenschaft eines Songs, wenn man ...

00:25:28: Ja.

00:25:29: Aber, ja, ja.

00:25:31: Aber es gibt, wie gesagt, unterschiedliches Wein dann auch so.

00:25:33: Aber, ne?

00:25:34: Rotwein, weißwein.

00:25:36: Genau.

00:25:36: Ich finde auch, dass diese Message, die dahinter steckt, nicht so richtig zum Sound passt.

00:25:40: Also du hattest ja auch davon gesprochen, ey, es geht darauf, irgendwie darum aufzustehen und sich gegen Ungerechtigkeit einzusetzen.

00:25:48: Aber dafür fand ich ihn halt auch irgendwie nicht motivierend genug, sondern halt auch eher wie John so ein bisschen deprimierend.

00:25:53: und so traurig, so allein von den Klängen und die Art und Weise, wie er gesungen hat.

00:25:58: Und diese Gitarren, das war irgendwie so, oh Mann, also es war jetzt nicht so diese Stimmung, hey, ich setze mich jetzt für irgendwas Gutes ein, sondern eher, ja, ist zum Wein so ein bisschen.

00:26:08: Es ist grad irgendwie alles so schlecht, so dieser Vibe hatte dieser Song.

00:26:12: Und ich fand die dann, der war so schön schunkelig, man ist so von links nach rechts hin und her gewackelt, aber so richtig.

00:26:20: Drangeblieben bin ich auch nicht.

00:26:23: Er plätschete mir so ein bisschen zu doll.

00:26:26: Ich muss zugeben, das stimmt.

00:26:28: Also dieses, wenn man sich jetzt so ein Bob Dylan Song anhört, wo dann alle irgendwie mit, nicht grün, mit singen und so ein Movement entsteht.

00:26:38: Das wird durch diesen Song nicht passieren, weil er einfach dafür zu zurückgenommen ist.

00:26:42: Aber er hat natürlich, was ihr auch alle beschrieben habt, durch seine Soundtrack-Qualitäten, diesen The Fabulous Life of Walter Mitty zum Beispiel, diesen Song Stay Alive.

00:26:53: Das ist einer meiner all-time favorite Songs.

00:26:55: einfach durch den Film, durch den Moment transportiert wurde.

00:26:59: Und ich glaube, das kann dieser Song jetzt nicht toppen, aber er ist zumindest von ähnlicher Ausrichtung sozusagen.

00:27:07: Und wenn das jetzt in einem Film laufen würde und da würden jetzt Leute protestieren und dazu wird das dann gespielt werden.

00:27:14: Der Song wird es vielleicht nochmal was anderes sein, weil man dann ein anderes Bild dazu hätte.

00:27:18: Ich habe mir jetzt den Text ehrlich gesagt auch nicht so angehört.

00:27:20: Aber ist ja auch egal, denn wir haben ja noch andere tolle Songs dabei.

00:27:25: Jetzt würde ich sagen, hören wir erstmal einen deutschen Song, der kommt von Danger Dan und heißt Lauf Davon.

00:27:34: Da war ein Job einer mit flexibler Arbeitszeit.

00:27:39: In einer Hüttenmarkentour, die

00:27:41: sich sehr gut

00:27:41: zu vermarkten

00:27:42: weiß.

00:27:45: Jede Woche eine After-Work-Party

00:27:48: mit dem Chef.

00:27:52: So ein Start-up-Unternehmer, der Ramones Shirts trägt.

00:27:57: Ich schrieb grad die Bewerbungs-Mail mit meinem Lebenslauf

00:28:03: und kleb dein

00:28:04: sympathisches und seriöses Foto drauf.

00:28:09: Als mir Lou Reed erschien

00:28:11: und sagte

00:28:11: Lauf davon, schwerer als reinzukommen, ist es wieder rauszukommen.

00:28:20: Lauf

00:28:20: davon,

00:28:21: Lauf davon, Lauf davon, Lauf davon, so schnell du kannst, bevor sie dich

00:28:29: bekommen.

00:28:31: Lauf davon, lauf davon So schnell du kannst Und fang irgendwo

00:28:39: noch mal von vorne an.

00:28:48: Lu hat gesagt auf davon

00:28:49: und fang von vorne an.

00:28:53: Hätte

00:28:54: ich das nicht

00:28:54: gemacht,

00:28:55: wär ich ganz bestimmt verloren gegangen.

00:28:59: Hast du dir deinen

00:29:00: Alltag oder

00:29:01: hatt ich deinen Alltag gemacht?

00:29:06: Dieser Nacht habe ich mir meine Tasche gepackt.

00:29:12: Oh mein

00:29:13: Gästeberg.

00:29:13: mit Kaffeeflick

00:29:18: Habe ich mich ungefähr ein halbes Jahr versteckt.

00:29:23: Ich wusste nicht, was ich da wollte, aber die Jungs in der

00:29:26: Stadt haben mir beigebracht,

00:29:31: wie man alte Autos aufklagt.

00:29:34: Lauf davon,

00:29:35: Lauf davon,

00:29:36: Lauf

00:29:37: davon, Lauf davon, so schnell du kannst, bevor sie dich bekommen.

00:29:45: Lauf davon, Lauf davon, so schnell du kannst, irgendwo noch mal von vorne

00:29:55: an.

00:30:02: Ende Juni ein Lurid-Konzert

00:30:04: am Plastikank-Cance.

00:30:08: Kein Geld für

00:30:09: Tickets, doch der

00:30:10: Zaun war nicht hoch.

00:30:14: Natürlich wurden wir

00:30:15: erwischt und von den Flicks verhauen.

00:30:20: Das Pepperspray

00:30:21: hat noch tagelang gebrannt in den Augen.

00:30:26: Ich kam als einziger davon und hab alleine getanzt.

00:30:30: Besoffener als

00:30:31: Lou.

00:30:33: Meine Flasche

00:30:34: weinen in der Hand.

00:30:38: Dann hat irgendwer

00:30:39: gefragt, warum ich weinen

00:30:40: muss.

00:30:43: Ich sagte wegen Pepperspray, da gab mir einen Kuss.

00:30:48: Lauf davon, Lauf davon, Lauf davon.

00:30:54: Lauf davon

00:30:55: so schnell du kannst, bevor sie dich bekommen.

00:31:01: Lauf davon so schnell du kannst,

00:31:07: wo noch mal von

00:31:08: vorne an.

00:31:25: Hier sind die Musiktiere heute am Tag des Bagels.

00:31:28: Was für ein besonderer Tag.

00:31:30: Essen mit Loch.

00:31:32: Ja, gut zur Lücke, ne?

00:31:33: Ja, richtig.

00:31:34: Haben wir heute Morgen schon thematisiert, man bezahlt fährt was, obwohl mittendrin Luft

00:31:38: ist.

00:31:39: Ja, aber wisst ihr, woher das Symbol kommt?

00:31:41: Kleiner Spoiler.

00:31:42: Weil in der Minibar wird das noch mal intensiver Thema.

00:31:45: Das soll eine Art Steigbügel darstellen für einen polnischen König, weil der Begel kommt gar nicht aus den USA, sondern aus Polen.

00:31:54: Und wahrscheinlich, also Legenden nach, soll das eine Art Steigbügel darstellen.

00:31:59: Spannend,

00:32:00: ne?

00:32:00: Für den König.

00:32:01: Man gebe mir Begel, ich will auf mein Pferd.

00:32:04: So, ne?

00:32:05: Ja, so eine Art.

00:32:06: Cool.

00:32:07: Nicht schlecht.

00:32:07: Spannend.

00:32:09: Ja, hier bleibt es auch spannend.

00:32:10: Denn jetzt folgt hier der nächste Song und der kommt von Michael.

00:32:14: Genau.

00:32:14: Hier wird es jetzt musikalisch ein bisschen anders.

00:32:16: Hatten wir jetzt in so eine Musikrichtung in dieser Sendung noch nicht.

00:32:19: Aber auch meine Künstlerin kommt wie deiner aus Schweden.

00:32:22: Toll.

00:32:23: Und auch die ist schon denk...

00:32:25: Robin.

00:32:26: Aber... Aber es geht in die robbeln Richtung.

00:32:31: Auch von einer Künstlerin, die schon Anfang der Zweitausender angefangen hat, ist die so auf der Bildfläche erschienen.

00:32:40: Aber auch von ihr hat man länger nichts gehört.

00:32:41: Was war bei dir auch aus der Grundsale seit vier Jahren kein Album?

00:32:44: Das kommt so ungefähr seit fünf Jahren.

00:32:47: Ich glaub, Tove Stürke hatte vor vier Jahren ihr letztes Album draußen.

00:32:51: Jetzt ist sie wieder zurück aus einer ... Pause und heute kam der Song raus.

00:32:56: Heute Morgen.

00:32:57: Wahnsinn.

00:32:57: Und den Song Prayer hab ich euch deswegen auch mitgebracht.

00:36:27: Das war elektronische Musik, die aber irgendwie nur, oder was heißt irgendwie, die ganz analog aufgenommen wurde.

00:36:33: Erzähl ich später noch mal was dazu.

00:36:34: Das war Tove Stürke aus Schweden.

00:36:37: Sie ist thirty Jahre alt, stammt aus einer Musiker-Familie, also ihr Vater, hat einen Musikladen betrieben.

00:36:43: Ihre Mutter war Ballett-Tänzerin und hat auch eine Tanzschule geleitet.

00:36:46: Und

00:36:47: ihren Durchbruch hatte Tove als Drittplatzierte bei Swedish Idol im Jahr two-tausendneun.

00:36:53: Seitdem hat sie vier Alben rausgebracht.

00:36:55: Das letzte ist aber auch schon ein paar Jahre her, vier genau.

00:36:58: Sie hat hohe Streaming-Zahlen, war schon mit Wellstars wie Lord oder Kate Perry auf Tour und hat zuletzt die Hauptrolle im David Bowie Musical in Stockholm gespielt.

00:37:09: Jetzt hat sie sich vier Jahre zurückgezogen, ist in der Zeit Mutter geworden und hat sich zur bio-biodynamischen Gärtnerin ausbilden lassen und nennt sich selbst auch eine Garden Witch.

00:37:20: Aber jetzt hatte sie scheinbar wieder Lust Musik zu machen.

00:37:22: Sie schreibt alle Songs selber.

00:37:25: Und ja, das ist ... Ein Song, der tatsächlich nur analog, irgendwie mit analogen Klängen produziert wurde.

00:37:32: Also mit analogen Synthesheisern, irgendwie mit Alten aus den Siebzigern.

00:37:35: Und sie hat auch keine Samples benutzt und irgendwie mit Drums und Ebass ist das alles aufgenommen.

00:37:40: Und das Ganze ist ein Vorbote zu einem neuen Album.

00:37:43: Im Herbst diesen Jahres wird das Album die Afterparty rauskommen.

00:37:49: Also dieses Geräusch, dieses Whip.

00:37:51: Wie hat sie das denn gemacht?

00:37:53: Cool, oder?

00:37:54: Ja,

00:37:55: also wenn das analog, toll.

00:37:56: Also.

00:37:57: Wunderschöner Song.

00:37:58: Ich habe im Gegensatz zu allen anderen Songs, die hier liefen, das Gefühl gehabt, dass so bei drei Minuten dreißig, dass der Song da erst so richtig los ging und hätte noch weitergehen können.

00:38:06: Also da war nochmal so eine, wie als ob mal jemand die die Geschwindigkeit nochmal ein bisschen höher dreht und die Tanzfähigkeit noch mehr füllen will.

00:38:14: Also von daher war das ein echt toller Song.

00:38:17: Also gerade vom Hintergrund Bad.

00:38:19: Es war natürlich ein bisschen EDM-misch.

00:38:21: Also die Stimme war ein bisschen... in den Hintergrund gerückt, aber es macht gar nichts.

00:38:26: Passt perfekt zusammen.

00:38:28: Ich muss vielleicht noch dazu sagen, dass das, was wir hier gerade gehört haben, ist ... bei anderen Songs heißt das Radio Edit, also eine gekürzte Version.

00:38:35: Bei ihr heißt es Edit for the impatient, also für die ungeduldigen.

00:38:39: Der Original-Titel ist fünf eineinhalb Minuten lang.

00:38:42: Aha,

00:38:43: siehst du.

00:38:43: Können wir uns ja noch mal anhören.

00:38:45: Also will ich gerne machen, denn ich bin richtig begeistert von dem Song.

00:38:50: Ich habe mich so mitreißen lassen von der Energie.

00:38:53: Ich war total überrascht, als es so losging mit diesem Beat.

00:38:55: Ich dachte so, oh, it's a rave.

00:38:57: Techno oder wie?

00:38:59: Ja, dieser hohe Sound, den Hannes auch gerade so gut nachgemacht hat.

00:39:04: Ja, genau.

00:39:06: Den fand ich manchmal so minimal nervig.

00:39:08: Ich dachte, okay, es reicht jetzt so nicht nochmal, bitte.

00:39:11: Der war dann ja auch zwischendurch wieder weg.

00:39:13: Und ja, ich mochte das alles, dass die Stimme im Hintergrund war, aber trotzdem auch nicht.

00:39:19: Also trotzdem auch irgendwie präsent.

00:39:20: und da dann diese Klänge macht es natürlich noch attraktiver, wenn das so alles so alte Synthesizer sind und alles analog produziert wurde.

00:39:28: Das macht es alles noch irgendwie faszinierender und ich finde dieser Song sticht auf jeden Fall gerade heraus hier in der Sendung und das mag ich.

00:39:37: Ja, ich finde auch, es war mal was Erfrischendes anderes.

00:39:40: Und ich mag diese Art von Musik sehr gerne.

00:39:42: Ich hab auch direkt an den Rave gedacht.

00:39:44: Oder man ist so spät abends im Club und dann läuft dieser Song noch mal.

00:39:47: So, und dann das ist so ein Song, den man aber auch alleine genießt.

00:39:50: Da tanzt man nicht mit den anderen, da tanzt man für sich, schließt die Augen und genießt diesen Song einfach.

00:39:54: Also ich fand ihn auch richtig gut.

00:39:56: Ich fand, ihre Stimme hat dazu auch gut gepasst.

00:39:58: Der Beat, es war frech, ihre Stimme war bedingt frech irgendwie.

00:40:02: Ich find manchmal ... Hätte sie vielleicht noch ein bisschen mehr singen können, aber nichtsdestotrotz fand ich den Song richtig cool.

00:40:09: Das hat alles perfekt miteinander harmoniert.

00:40:11: Ja.

00:40:12: Schön.

00:40:13: Jan, du bist wieder

00:40:14: dran.

00:40:14: Ja, der dreht mich gar nicht weiter machen.

00:40:17: Ich hab euch auch eine Band aus Schweden mitgebracht aus Stockholm.

00:40:20: Ja, heute haben wir irgendwie so ein Thema.

00:40:24: Und ein Dossaran.

00:40:26: Die Band heißt Girl Scout und die Band besteht aus Emma Jansson als Gesamtgitarre, Victor Spasoff an der Gitarre und Per Lindberg am Schlagzeug.

00:40:35: Ursprünglich waren es nur Emma und Victor, die beiden studierten nämlich Jazz am Königlichen College of Music in Stockholm.

00:40:41: Da spielten sie immer nur Cover-Songs und Bars und keine eigenen Songs und irgendwann holten sie sich dann ihren Schlagzeuger per dazu.

00:40:48: Und bevor sie überhaupt eigene Songs veröffentlicht haben, standen sie bereits auf Festivalbühnen und begleiterten auch unter anderem Holly.

00:43:49: Das war Girl Scout mit den Song Operator.

00:43:52: Der Song hat nicht wirklich einen Sinn und sie sagen auch, sie haben keine Ahnung, woher die Inspiration für den Song kam.

00:43:57: Es geht halt um Telefonistinnen und sie kennen zwar keine, aber sie sagen, dass es ja total lustig wäre, wenn es noch welche geben würde.

00:44:05: Ja, na ja.

00:44:06: Fand ich auch sehr lustig, wenn man hört, dass auch ein bisschen so ein Song dieses freche Rottziger und so, dieses Ard und Gewür, fuck, Attitude.

00:44:13: Naja, ihr Debütalbum Brink erscheint dann im Frühjahr, und es ist ein Statement daran, wie es sich anfühlt, jung zu sein in einer Welt, die ständig zu kippen droht.

00:44:23: Und sie gehen dann auch mit ihrem neuen Album direkt auf Tour.

00:44:26: Am fünfundzwanzigsten April treten sie auch im Übelung gefährlich auf.

00:44:29: Ja, was sagt ihr zu dem Song?

00:44:31: Das einzige, was ich nie dazu aufgeschrieben hab, ist Rottzig.

00:44:35: Das hast du jetzt schon gesagt.

00:44:36: Ja, perfekt.

00:44:37: Diese Stimme ist natürlich so ein bisschen ... Ich kann nicht singen, aber ist auch ganz egal.

00:44:41: Ich mach Roppel,

00:44:41: mach noch.

00:44:43: Hüpfer irgendwie mit der Stimme, weil das irgendwie auch dazu gehört.

00:44:46: zu der Art Musik.

00:44:48: Ich kann irgendwie gar nicht so viel sagen.

00:44:50: Ich fand den irgendwie minimal anstrengend, aber trotzdem irgendwie auch ganz lustig.

00:44:55: Und stellen mir die live auch super vor.

00:44:57: Hätte sie jetzt aber eher so ... Hafenklang oder Molotov gesehen und nicht im Überdruck gefährlich, aber auch da macht es bestimmt Spaß.

00:45:06: Ich fand den gut.

00:45:08: Ich musste sofort an Mary in the Junkyard denken.

00:45:11: Wir spielen ja Marble Arch von dem Programm unter anderem.

00:45:14: Und ich verstehe auch diese Richtung, so dieses rotsige Freche.

00:45:18: Es ist egal, wenn man Ton daneben geht und auch diese hohe, noch jugendlich klingende Stimme ja fast, kann man sagen.

00:45:25: Aber mir war das auch so ein bisschen too much.

00:45:27: Also ich fand die Stimme dann, hat bei mir so ein bisschen so nervgetroffen, dass ich dachte, zu anstrengend.

00:45:33: Aber an sich, so diese Schiene, finde ich schon cool.

00:45:37: kann man nicht anders sagen.

00:45:38: Also ich glaube auch, wie Mike gemeint, live sind die bestimmt echten Hingucker.

00:45:43: Aber so jetzt speziell dieser Song, der ist es für mich jetzt nicht unbedingt.

00:45:48: Bei mir war es so, ich habe zwei Gedanken während des Hörns gehabt.

00:45:53: Der erste war Der Gedanke, verbinden Sie mich bitte mit X, Y, also dieses Operator-Ding.

00:46:02: Ich

00:46:02: dachte so, wie lustig das wäre, wenn man jetzt in dieser Hochtechnik, in der Welt mit Smartphones trotzdem so ein Operator anrufen müsste, wie lustig das wäre.

00:46:11: Das war ja auch der Gedanke.

00:46:12: Genau,

00:46:12: deswegen verstehe ich auch deren Gedanke.

00:46:14: Auf

00:46:14: der anderen Seite denke ich mir die beiden anderen Bandmitglieder, ob die nicht zwischenzeitlich auch wahnsinnig genervt von ihrer Stimme sind.

00:46:21: Weil sie kann halt wirklich nicht ... singen.

00:46:25: Und das würde mich wahnsinnig machen, wenn ich mit ihr im Proberaum stehen würde und dann würde sie dann so singen.

00:46:33: Ich gehe davon aus, dass die beiden denken, sie kann singen.

00:46:35: Also, just a wild guess.

00:46:38: Ja,

00:46:39: ich denke auch, das ist ein Stil, mit der sie kann ja an sich singen.

00:46:41: Das soll halt so ein bisschen schief klingen.

00:46:44: Na ja, gut.

00:46:49: Also Leute, ich hatte Gesangsunterricht und ich kann singen.

00:46:53: Was ihr denkt, ist mir egal.

00:46:56: Ich habe ein Duo aus Chicago dabei.

00:46:58: Und zwar besteht das aus Produzenten Nael, Shihade und Sängerin und Songwriterin Via Rosa.

00:47:05: via Rosa.

00:47:06: Sie mischen verschiedene Musikgerichtungen, R&B, Dance, Elektro, manchmal Hip-Hop, Pop und auch Jazz.

00:47:12: Also wirklich von allem irgendwie was dabei.

00:47:15: Und letzte Woche ist ihr Album rausgekommen, und zwar Platonic Romance, ihr fünftes Album.

00:47:21: Das erste kam bereits, aus dem Jahr.

00:47:23: Also Drama spielen wir auch schon im Programm.

00:47:25: Ach, ich hab den Namen noch gar nicht verraten.

00:47:27: Drama!

00:47:28: Jetzt handelt sich um das Duo aus Chicago.

00:47:30: Drama.

00:47:30: und jetzt kommt ihr Song Here With Me.

00:47:33: It's always been.

00:47:34: now We're all counting down Waiting for the sign That it's time To lose your doubts and face

00:47:53: your

00:47:54: fears

00:47:58: And we'll fight it from the inside.

00:48:03: We'll fight it from the inside.

00:48:09: So don't give in and you can't claim Cause I'll be the one waiting In times

00:48:27: stops.

00:48:37: I'd rather forgive you.

00:48:56: And if it isn't, no one's around I wouldn't trade it.

00:50:06: I wouldn't trade it Hier mit mir.

00:50:59: von Drama habt ihr gerade gehört, hier bei den Ahäu-Musik-Tieren.

00:51:02: Und ich finde, man hört irgendwie diese Erfahrungen raus.

00:51:05: Also die beiden, die veröffentlichen ja schon seit Jahrzehnten zusammen.

00:51:08: Der Hintergrund ist, die beide hatten keinen Bock mehr auf ihre alten Jobs, wollten da raus, hatten das Bedürfnis, etwas Eigenes zu machen und unabhängig zu sein.

00:51:16: Und das ist ihnen immer noch bis heute wichtig, also künstlerisch, so wie auch geschäftlich, unabhängig zu bleiben.

00:51:22: Denn sie finden, gute Musik braucht auch ein eigenes gutes Konzept.

00:51:27: Das hört man.

00:51:29: Diese Produktion, diese Klänge wie ihre Stimme nach links und rechts auf unseren Kopfhörern, wie geflogen ist.

00:51:35: Ich fand, das war alles so stimmig.

00:51:37: Was meint ihr?

00:51:39: Also ...

00:51:41: Ich fahre mich jetzt, was die alten Jobs waren, ob sie

00:51:43: schon im Musikbusiness

00:51:45: gearbeitet haben oder keine Ahnung an der Kasse, in der Bäckerei, wie auch immer.

00:51:49: Das

00:51:50: weiß man nicht so genau.

00:51:51: Ich hatte so Stranger Things Vibes irgendwie vom Sound gerüst.

00:51:55: Also da kamen zwischendurch so Sinti tiefer Besser und so weiter.

00:51:58: Das war so ähnlich wie die.

00:52:01: Brothers, die das den Soundtrack von Stranger Things gemacht haben.

00:52:05: Ihre Stimme ist so samtweich, geht direkt in die Ohrgänge rein.

00:52:09: Schöne Nummer.

00:52:11: Auf Dauer muss ich leider dann auch sagen, war es mir dann wiederum zu eingängig, aber besser als dein erster Song.

00:52:19: Ah, aber interessant.

00:52:22: Ja, also ich fand ihn auch schön.

00:52:25: Ich mochte auch so die elektronischen Elemente und so da drin.

00:52:27: Und ich finde auch ihre Stimme war sehr harmonisch.

00:52:29: Also man hat sich auch die ganze Zeit ein bisschen bewegt, ist so nach links und rechts geschaukelt.

00:52:34: Aber ich fand ihn ansonsten ein bisschen... langweilig.

00:52:37: Ich hätte mir noch irgendwas gewünscht.

00:52:39: Ich kann nicht sagen, was ich mir gewünscht hätte, aber irgendwann dachte ich mir so, okay, jetzt kann das Song auch vorbei sein.

00:52:44: Oh, schon wieder die Aussage.

00:52:47: Aber ihr seid alle zu ungeduldig geworden durch TikTok und Co.

00:52:50: Wirklich.

00:52:51: Es klingt so negativ.

00:52:52: Ich fand den trotzdem gut.

00:52:53: Aber ich glaube, weil ich so auch die ganze Zeit ein Mike-Song denken musste mit den elektronischen Elementen und so was.

00:52:59: Und im Gegensatz dazu, ja, ist doof, wenn man so vergleicht.

00:53:02: Aber ... So ist es

00:53:03: nun mal.

00:53:04: Ja,

00:53:04: sich auch

00:53:06: so.

00:53:06: Na klar, Michael.

00:53:08: Nee, ich fand aber leider auch, dass er da ein bisschen flach war.

00:53:12: Also, ich sag mal so, R&B in Verbindung mit Danz ist jetzt auch nicht so meine Favoritenmischung, muss ich sagen.

00:53:18: Und ich fand die Stimme eher so ein bisschen ... So ein bisschen zu sehr gehofft und gehaucht.

00:53:24: Und insgesamt fand ich ein bisschen wenig Ecken und Kanten da drin.

00:53:27: Also sehr vorhersehbar so vom Beat.

00:53:30: Ich fand ihn jetzt nicht so ausgeklügelt auch nicht vom elektronischen her.

00:53:34: Am Ende waren es mir auch zu viele Wiederholungen, was sie dann immer wieder das Gleiche, den gleichen Satz wiederholen.

00:53:41: Also, meins war es leider nicht so.

00:53:42: Ich fand dein ersten Song aber besser.

00:53:44: Oh, schön, dass hier meine Songs nochmal aufgezeigt werden.

00:53:48: Das freut mich doch.

00:53:49: Ja,

00:53:49: sind wir durch für heute oder was?

00:53:51: Gibt's ja gar nicht.

00:53:52: Okay, dann hören wir jetzt Musik von australischen Band Husky.

00:53:54: Also, es sind zwei Jungs.

00:53:56: Und dazu kann ich noch erzählen, die machen was ganz Tolles bei Konzerten.

00:53:59: Und zwar am Ende ihres Sets.

00:54:04: machen sie so, dass sie weiterspielen oder das Publikum gehen muss.

00:54:08: Und das finde ich, ist ein lustiger Angriff, das so zu machen, genau.

00:54:12: Und dann oft ist es dann ein sehr eingängiger Song, den man mitsingen muss und dann geht das Publikum quasi und singt diesen Song, während die Bernd noch weiter in der Mitte des Zuschaueraums spielt.

00:54:22: Funktioniere ich immer, manchmal wollen Leute natürlich auch noch da bleiben, aber ist auf jeden Fall ein guter Kniff.

00:54:28: Und hier hören wir jetzt mit I'm not coming back.

00:54:32: Draw the curtains.

00:54:43: Come on, that old sun is back.

00:54:49: My hometown has cursed me lately.

00:55:07: The sting that I was a city burning golden as a sun came set there still but in my mind I screamed goodbye farewell to my hometown.

00:55:36: Renjun, come on, there's a

00:55:40: race to run at endless.

00:56:11: Was ist das?

00:56:20: Was ist das?

00:56:24: Was

00:56:45: ist das?

00:57:03: Was ist das?

00:57:42: Ihr hört die Musiktiere

00:57:43: auf,

00:57:44: Ahoy.

00:57:45: Jetzt sind wir am Ende angelangt und müssen jetzt einfach mal kurz in uns gehen, welcher Song uns denn am meisten überzeugt hat.

00:57:51: Ich habe dabei gehabt, Rosse Gonzalez mit einem ... für ein äh gesprochenes J. Rosse Gonzalez.

00:58:00: Mit seinem Song Against the Dying of the Light.

00:58:04: Ich hatte ebenfalls Musik aus Schweden, Toves, Türke mit ihrem neuen Song, Prayer.

00:58:09: Ich hatte die schwedische Band Girl Scout mit ihrem frechen Rodzings-Song Operator mit und Kodoba-Achzun-Siebzig mit ihrem Song über Sehnsucht namens Tenna Riffa.

00:58:19: Ich hatte den Song Dream of Mine dabei von Ella.

00:58:21: und dann hatte ich auch noch Drama das Duo aus Chicago mit Here With Me.

00:58:26: Und jetzt wird abgestimmt.

00:58:29: Die Musiktiere

00:58:30: bei Ahoy.

00:58:32: Ich kann schnell machen, mein Lieblingssongkampf von Mike bzw.

00:58:36: von Tobes Dürke.

00:58:37: Meiner auch.

00:58:38: Also ich nehme auch Mike.

00:58:40: Ich nehme auch Mike!

00:58:42: Fantastisch, fantastisch!

00:58:45: Verdient, verdient!

00:58:46: Tobes Dürke ist einfach rausgestochen.

00:58:48: Ja,

00:58:48: Tatsache.

00:58:50: Wollt ihr noch wissen, wer meine Stimme bekommen hätte?

00:58:52: Na klar,

00:58:53: der lustige Operator.

00:58:55: Operation.

00:58:55: Nicht

00:58:56: gut.

00:58:57: Aber Mike meinte auch, sie fand ihn gut.

00:59:01: Sie war die Einzige, die irgendwas Positives gesagt hat.

00:59:04: Meine Zweitstimme hätt ich eine gehabt, wäre auch an dich gegangen, aber für deinen ersten Song, Kordova.

00:59:09: Jetzt

00:59:09: wird's kompliziert, Zweitstimme.

00:59:12: Wir legen lieber schnell auf, jetzt mini-bar mit Mandy, wir sind raus.

00:59:16: Und auch nächste

00:59:17: Woche gibt es wieder neue Musik.

00:59:19: Schaltet Donnerstag wieder ein.

00:59:22: Die drei

00:59:22: Musiktiere.

00:59:24: Nur bei

00:59:25: Ahoj.

00:59:25: Gutes Radio

00:59:26: für gute Leute.

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