Die Musiktiere vom 08.01.2026
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00:00:00: So, wir haben hier in Hamburg die schlimmsten oder heftigsten Schneefälle seit fünfzehn Jahren nicht mehr.
00:00:07: Morgen kommt noch ein schöner Schneesturm dazu.
00:00:09: Wir sind aber trotzdem hier und haben es warm im Studio und wollen euch mit wundervoller, neuer Musik, auch im Jahr-Zweißen-Sächsen-Zwanzig, beglücken.
00:00:19: Und heute sind wir dabei, Maike.
00:00:22: Hallo.
00:00:23: Krotzmann.
00:00:25: Hallo.
00:00:26: Hallo.
00:00:26: Na?
00:00:27: Na?
00:00:28: Und Wendy.
00:00:28: Hallo.
00:00:29: Juhu.
00:00:30: Hallo, Hannes.
00:00:31: Schön, dass du da bist.
00:00:32: Ich auch.
00:00:33: Aber erst mal offiziell anfangen.
00:00:35: Über Geschmack kann man streiten.
00:00:39: Die Musiktiere bei Ahoy.
00:00:43: Weil die Weiße Prachter draußen so schön glänzt, hören wir jetzt einen Schneesong zur Eröffnung.
00:00:48: Und zwar kommt der von Angus and Julia Stone.
00:00:51: Was haben die mit Schnee zu tun, das in Australien?
00:00:54: Vielleicht wünschen sie sich sehr Schnee.
00:00:57: Es muss ja auch hart sein, wenn man die ganze Winterzeit und Weihnachtszeit immer nur irgendwie bei dreißig Grad da im T-Shirt sitzt und gar keine ... Ich kann das jetzt nicht sagen, ob da gar keine Weihnachtsgefühle aufkommen.
00:01:07: Vielleicht kommen sie auf.
00:01:08: Um dich aufzuklären, es gibt durchaus Winter in Australien.
00:01:11: Aber das ist dann ja nicht so
00:01:12: kalt.
00:01:12: Aber es ist zumindest ...
00:01:14: Ja, aber das ist dann nicht zur Weihnachtszeit.
00:01:16: Wenn Weihnachten ist, ist es dort Sommer.
00:01:18: Du meintest, das ganze Jahr da so sitzen.
00:01:21: Korrekterweise.
00:01:22: Bevor wir uns hier anzicken, hören wir lieber Schnellmusik.
00:01:24: Engest du schon?
00:01:50: Ist
00:02:01: so ein
00:04:38: Snow.
00:05:15: Hier sind die Musiktiere und... Für die neu dazugekommenen erkläre ich das noch mal kurz.
00:05:20: Die Sendung besteht daraus, dass wir uns gegenseitig Songs vorspielen.
00:05:26: Im Optimalfall wissen wir nicht, welche Songs der oder die anderen dabei haben.
00:05:32: Außer jemand wie Michael Liu schaut hier auf meine Notizen.
00:05:37: Du verrehst es ja eh gleich, oder?
00:05:38: Ja,
00:05:39: richtig.
00:05:39: Auf jeden Fall.
00:05:39: Hören wir uns jetzt diese Songs an mit euch gemeinsam.
00:05:42: Ihr dürft am Ende bei Social Media auch abstimmen, welches euer liebster Track ist.
00:05:46: Und ich würde sagen, ich fang mal an hier.
00:05:48: Ja, ich weiß gar nicht, wen du hast.
00:05:50: Weißt du gar nicht, ne?
00:05:51: Ich hab den britischen Singer-Songwriter Sam Fander dabei.
00:05:55: Der hat einen neuen Song, der kommt aus North Shields, was im Nordosten Englans liegt.
00:06:01: Nordosten Englans war ich grad.
00:06:02: wunderschöne Ecke.
00:06:03: Kann ich nur empfehlen, soll ich mal Urlaub machen.
00:06:06: Seine ganze Familie hat sehr viel Mucke gemacht.
00:06:09: Soul, Rock, Jessie, Klassiker und so weiter, waren permanent an im Wohnzimmer.
00:06:13: Und das hat ihn sehr ... Ja, geprägt.
00:06:16: Es ist ja bekannt geworden.
00:06:18: Es ist dann auf diese BBC Sound auf den List gekommen.
00:06:22: Und das hat die natürlich noch mal einen richtigen Schub gegeben.
00:06:25: Mittlerweile ist er preisteriger des sagenumwobenen Mercury-Prices.
00:06:30: Und jetzt hat er einen neuen Song, der heißt The Threadmill.
00:06:34: Und das muss man erstmal aussprechen können.
00:06:35: Und den hören wir uns jetzt an.
00:08:11: Die Gitarre gehörte zu Sam Fender und der Song hatte gar keinen TH, wie ich eben Fettierweise benutzt habe.
00:09:34: Buh!
00:09:35: Ist ja ein TH.
00:09:36: und dann Treadmill.
00:09:38: was so viel heißt wie laufband.
00:09:39: also er befindet sich auf dem laufband.
00:09:41: er sagt über seine musik das war seine terapie bevor er sich terapie leisten könnte und er ist sehr verbunden mit seiner herkunft und spendet immer mal wieder kohle an bedürftige an menschen in seiner heimat die es nötig haben.
00:09:57: ja und dieses ist ein neuer song von sam fender.
00:10:01: und hier bei den musikzieren was sagt ihr dazu?
00:10:04: Ähm, das war ein Rock-Song, würde ich als solchen würde ich ihn bezeichnen.
00:10:08: Korrekt.
00:10:09: Also ein bisschen so wie so Art Classic-Rock-Fashioner, so Amerikaner.
00:10:13: Das ist
00:10:13: eine Beleidigung.
00:10:14: Nein.
00:10:15: Ja.
00:10:16: Mich hat es ein bisschen vom Stil, Andrew Springsteen erinnert.
00:10:19: Ja.
00:10:19: Also so ein bisschen altklangender
00:10:22: Stil.
00:10:22: Was ist Andrew Springsteen auszusetzen?
00:10:23: Nein,
00:10:24: gar nichts.
00:10:25: Aber
00:10:26: ich wollte nur damit sagen, dadurch klang es so ein bisschen alt und gar nicht so britisch, sondern eher wie so US-amerikanischer.
00:10:33: Hausfrauenrock, würde ich
00:10:34: sagen.
00:10:35: Oh, geile Beschreibung.
00:10:38: Classic Rock, Hausfrauenrock.
00:10:40: Also,
00:10:41: mir hat es ganz gute Vibes gegeben.
00:10:43: Ich habe mir ein bisschen vorgestellt, dass man sowas auf einem Road Trip vielleicht ganz gut hören kann, wenn man vielleicht sogar in den USA unterwegs ist und dann fährt man ein bisschen durch die Berge, lässt das Fenster runter, schön die Luft ins Gesicht und dann kann man den hören.
00:10:56: Aber auch nicht für mehr.
00:10:57: Ich fand den gut, aber ich fand den nicht außergewöhnlich.
00:11:00: Und natürlich, wie wir gegen Ende gehört haben, war das Saxophon da drin, wo ich mich erinnere, dass dafür mal jemand anderes, die immer Praktikum gemacht hat und zwar Nele, ein bisschen fertig gemacht wurde, von Hannes.
00:11:11: Und jetzt hat Hannes selber einen Saxophon, also ein Song, das einen Saxophon hat.
00:11:15: Aber es war ein sehr, sehr dezentes Saxophon.
00:11:17: Danke, Michael,
00:11:17: danke.
00:11:18: War nichtsdestotrotz
00:11:20: Punktabzug.
00:11:21: So,
00:11:21: ne?
00:11:22: Ja, also ich finde, der Titel passt ganz gut.
00:11:25: Tread, Mill, Laufband.
00:11:26: Also das war auch so ein perfekter Laufband-Song, weil er so diesen Drive hatte und so dieses gewisse Tempo mit sich gebracht hat.
00:11:34: Ansonsten, ja, lyrisch, das, was ich jetzt so beim ersten Hören mitbekommen habe, war das dann doch relativ einfach gestrickt.
00:11:41: Man konnte ziemlich schnell mitsingen, was ja nicht unbedingt schlecht ist.
00:11:45: Und ja, da gebe ich auch mal dazu, was diese Retro-Vibes anbelangt.
00:11:49: Aber erzeugt jetzt irgendwie auch eine Stimmung.
00:11:50: Wir haben auch das Song.
00:11:51: mit dem Cover gesehen, mit diesem Schnee und dieser Industrie im Hintergrund irgendwie fast schon vom Sound ein bisschen zusommerlich für das Cover und für die Jahreszeit.
00:12:02: Aber trotzdem insgesamt eine positive Stimmung.
00:12:05: Stimmt, ich finde, passt der Song gar nicht zum Cover zu diesem verschneiten und gräulichen, weil er macht ja schon gute Laune.
00:12:12: Und ich sehe das auch so, dieses Joggen-Song.
00:12:15: Frisch morgens durch die Leicht.
00:12:18: Die Sonne geht gerade so auf, um rumzulaufen.
00:12:21: Kann man im Schnee nicht so gut.
00:12:23: Ja, das stimmt.
00:12:24: Eher ein Frühlingshafter.
00:12:25: Ich
00:12:25: bin heute morgen im Schnee gejockt übrigens.
00:12:28: Weißt du, und veröffentlicht.
00:12:29: Nein, du lügst.
00:12:30: Wirklich.
00:12:31: Das hast du nicht getraut.
00:12:32: Mit diesen
00:12:32: Schulen.
00:12:33: Weil ich hab da so ein bisschen Profil drunter.
00:12:36: Das ging, wenn der Schnee, Mendi hat mir heute Morgen auch schon erzählt, wenn der Schnee frisch ist, geht's ja.
00:12:40: Man hat einigermaßen Grip.
00:12:42: Und es war jetzt nicht so ein ausdauerndes, mega langes Joggen.
00:12:46: Wollt
00:12:46: ihr sagen, die Schuhe haben auch eine ganz schlechte Federung?
00:12:48: Ja,
00:12:49: ich hab halt einfach, wollte mich ein bisschen bewegen und hab's dann gemacht und das hat mir geholfen.
00:12:53: Vor allem hatte ich hinter mir jemand auf dem Schlitten sitzen.
00:12:58: Ja, du bist gejoggt und hattest jemand auf
00:13:00: dem Schlitten.
00:13:02: Oh, nicht
00:13:05: schlecht.
00:13:05: Ich war echt durchgeschwitzt, als ich angekommen bin, aber war eine tolle Erfahrung.
00:13:09: Hast du auch den Song dabei gehört?
00:13:11: Ja, natürlich.
00:13:12: Gerade das Saxophon hat mich noch mal richtig nach vorne gekriegt.
00:13:14: Ja,
00:13:14: dann hast du es ja wunderbar.
00:13:15: Ziehste?
00:13:16: Ziehste?
00:13:17: So, Maike.
00:13:18: Ja, ich hab bei dir ja irgendwie kritisiert, dass ja ein bisschen alt klingt der Song.
00:13:23: Bruce Springsteen ist ja eher so fast schon Ende-Siebziger, hauptsächlich Achtzigerjahre.
00:13:28: meinem Song könnte man vielleicht auch vorwürfen, das war alt, klingt aber eher so eine kleine Zeitreise in die neunziger, würd ich sagen, zu so klassischem neunziger ... Blümchen.
00:13:38: Genau.
00:13:40: Eurodance.
00:13:40: Ne, Rockmusik.
00:13:42: Und zwar kommt der Song, den ich euch hier vorstellen will, von einer Band aus Schottland, die den furchtbaren, wie ich finde, Bandnamen Dictator trägt.
00:13:52: Ich hab auch nicht herausgefunden, warum sie sich so nennen.
00:13:55: Gut.
00:13:56: So heißen sie nun.
00:13:57: Sie haben einen neuen Song draußen, der sich auch nach einem neunziger Jahre Geschicklichkeitsspiel benennt.
00:14:04: Screwball Scramble.
00:14:06: Hab ich noch nie gehört.
00:14:06: Aber hören wir doch mal rein.
00:14:08: Hier ist Screwball Scramble von Dictator.
00:14:16: Oh, why
00:14:44: I've been asleep the door for a long time.
00:14:56: Yeah, I'm sorry and I'm trying to change.
00:15:00: Waitin' for me how much you remind me.
00:15:29: I've been stiforn and see where I'm from.
00:15:38: It's perpetual and we're just chasin' sides.
00:16:07: Just please, will you please open your soul.
00:16:41: Just please, please open your... Das waren vier Jungs aus Schottland, aus Livingston.
00:17:18: Die Band Dictator gibt es seit Jahrzehnte.
00:17:21: Sie haben noch gar nicht so viel veröffentlicht.
00:17:23: Ein richtiges Album kam im Jahrzehnte.
00:17:26: Kubix Cube heißt es, danach mehrere Singles, die teilweise auch recht erfolgreich waren.
00:17:32: sind sie live auch erfolgreich, also spielen immer auf vielen Festivals und geben ordentlich Gas auf ihren Turnien.
00:17:39: Das war jetzt die neueste Veröffentlichung, Screwball Scramble, wie gesagt, benannt nach einem Geschicklichkeitsspiel aus den Neunzigern.
00:17:50: Du hattest also eben das Cover oder die Band gesehen, während wir sie gehört auch gesagt, die Jungs sind ein bisschen älter.
00:17:55: Passt vielleicht, also ich weiß nicht, wie alt sie sind, wie gesagt, es gibt sie seit sechs Jahren.
00:17:59: Aber auf jeden Fall würde das, sie sind gar nicht mehr jetzt so Anfang zwanzig auf da zu passen.
00:18:05: Zu dem Thema des Songs, es geht nämlich, also viele Songs sind heutzutage ja so Coming-of-Age-Songs, das ist eher ein Coming-of-Middle-Age-Song.
00:18:12: Also es geht so um das Ankommen im mittleren Alter, was auch immer das ist.
00:18:16: Dreißig, vierzig, fünfzig.
00:18:18: Ich weiß es, die Wand fängt noch richtig alt zu sein.
00:18:21: Ab sechzig oder?
00:18:22: We don't judge.
00:18:23: Wir
00:18:23: wollen hier nur listen and we don't judge.
00:18:27: Genau, es geht irgendwie darum, dass alles so ein bisschen langsamer wird, ein bisschen ernster wird und wie die wichtigen Menschen im Leben die sind, die man irgendwie ... ehren sollte oder sich das bewusst machen, welche Menschen einen schon durchs Leben begleitet haben.
00:18:40: Und aber auch darum, dass es immer noch so ein Funke geben sollte, an das etwas Größeres zu glauben.
00:18:46: Wenn sich alles so ein bisschen in der Autopilot-Modus eingerastet hat und alles nur noch so im Alltag so abläuft, dass man trotzdem noch den Funken in sich behält.
00:18:56: Es könnte auch noch was Größeres kommen.
00:18:58: Ich muss ja sagen, ich fand den Anfang toll, weil es mich so ein bisschen ... wie erwartet in die neunziger zurückversetzt hat.
00:19:06: dann fand ich den den also den refrain finde ich gut und der rest war dann immer zwischendurch so doof.
00:19:11: ich habe mich immer wieder auf den refrain gefreut und der rest war so sehr sehr belanglos.
00:19:15: Sie haben mir auch angegeben, dass sie sich von Portishead, von Old Jay, von den Gerüllers usw.
00:19:22: beeinflussen lassen haben.
00:19:23: Hör ich alles ein bisschen raus, aber irgendwie fehlt da ein bisschen was bei diesem Song.
00:19:29: Und das fand ich schade.
00:19:31: Aber trotzdem ist es eine Perle.
00:19:34: Mir ist auch so, als hätte ich den schon mal so gehört.
00:19:37: Von diesem Klang und dieser Stimme und diesen Gitarren.
00:19:42: Aber trotzdem, auch wenn viel Gitarre war und der auch da wieder so ein Schwung drin war in dem Song, fand ich ihn dann insgesamt relativ unaufgeregt.
00:19:50: Ich mochte die Melodie, dieses wow, wow.
00:19:53: Toller Text.
00:19:53: Wow,
00:19:55: wow.
00:19:55: Prägt sich total gut ein, hat dann irgendwie so Ohrwurmpotenzial, ohne es unbedingt negativ zu meinen.
00:20:00: Aber an sich, ja, bin ich auch so ein bisschen Oman.
00:20:03: Also ich hätte mir da noch ein bisschen mehr Innovation gewünscht und so diesen gewissen Pep, dieses gewisse Etwas.
00:20:09: Also ich glaube, ich kann mich den beiden nur anschließen.
00:20:12: Manchmal muss es ja auch nicht so was Aufregendes sein und ich finde, der Song hatte trotzdem was für sich.
00:20:17: Also er war trotzdem melodisch und ich habe gerne zugehört und er war so richtig gut für so nebenbei laufen.
00:20:22: Ich habe jetzt nicht aktiv zugehört.
00:20:25: Ich glaube, das spricht dann auch schon für den Song.
00:20:26: Aber trotzdem fand ich, es war ein rundes Ding.
00:20:30: Rundesding wird wahrscheinlich auch der nächste Song werden.
00:20:33: Der kommt jetzt von Mandy.
00:20:35: Ich habe einen deutschsprachigen Song dabei von einer New-Kamerin außer Brücken, die mittlerweile aber in Linz wohnt.
00:20:42: Sie heißt Magda, ist Anfang zwanzig und hat eine schöne klare Stimme.
00:20:47: Weiß ich schon, um welchen es geht.
00:20:48: Zwei Verräter, schätze ich mal.
00:20:50: Zwei Versager.
00:20:53: Fast.
00:20:54: Ja, sie hat auf jeden Fall einen musikalisch-klassischen Background, war zum Beispiel auch schon mal Violinistin für Berg.
00:21:00: Letztes Jahr hat sie dann ihre Debutsingle Brichmich herausgebracht und hat somit auch ihre Solo-Karriere gestartet.
00:21:07: Und seitdem ist alles irgendwie ganz schnell gegangen.
00:21:09: Mehr dazu erzähle ich gleich.
00:21:11: Ich würde sagen, ihr hört jetzt erst mal den Song von Magda.
00:21:14: Zwei Versager.
00:21:16: Ich schlucke täglich
00:21:18: Fragen, sie liegen schwer
00:21:23: immer.
00:21:27: Und ich schaue nicht hin, damit ich nicht sehe, dass wir schon
00:21:34: um Abgrund stehen.
00:21:39: Du willst mir noch mehr zeigen,
00:21:45: dein Lieblingskleid
00:21:46: ist schweil
00:21:50: und du würdest mir lieber weitergehen.
00:21:55: Obwohl wir schon am Abgrund stehen Und ich weiß, und ich weiß, dass das so nicht bleibt Komm, wir beißen uns fest, bis das Zahnfleisch zereilt.
00:22:10: Zwei Versorger stoßen an Mit nem Gläschen,
00:22:20: neuern Fahrt.
00:22:54: Ich wasch nie,
00:23:15: motz dem Lied Und ich weiß, komm, wir
00:23:28: beißen uns fest, bis das Zahnfleisch zereilt.
00:23:38: Sturz,
00:23:49: mach
00:24:02: mal, mach mal!
00:24:51: Ihr habt vielleicht ihre ausdruckstarke Stimme gehört und ich finde die ziemlich stark dafür, dass sie noch so jung ist, Anfang zwanzig.
00:24:58: Und ich finde zu diesem Zeitpunkt, ne, Jahreswechsel ist eben gerade erst gewesen.
00:25:03: Ein Song über Neu-Anfang, das passt irgendwie ganz gut zusammen.
00:25:07: Ihr habt es wahrscheinlich auch raus hören können.
00:25:09: Es geht irgendwie darum, dass auch wenn alles verloren scheint, gibt es auch den Mut immer wieder neu anzufangen.
00:25:15: Manchmal hält man natürlich irgendwie auch an Situationen fest und man weiß die tun einem nicht gut, aber Ey, weitermachen und alles wird auch schon wieder.
00:25:23: Und ich finde auch diesen Mix bei Magda so interessant.
00:25:26: Sie mischt ja dieses so Indie-Poppige mit Chanson-Einflüssen.
00:25:31: Und ich finde, das ist so, ja, so was Neuartigeres mal, finde ich, auf dem derzeitigen Indie-Popp-Markt.
00:25:40: Und das gefällt mir.
00:25:41: Ja, man kennt das vielleicht mit von männlichen Stimmen eher.
00:25:44: Also sowas wie Berg, wo sie ja auch beteiligt dran war.
00:25:46: Also da kennt man diese Extravaganz ja schon.
00:25:49: Aber wir spielen ja auch ein Song von ihr, der ist ja auch schon in die Richtung und die findet das auch eine ganz spannende Mischung.
00:25:54: Und wie sie auch mit Betonungen spielt.
00:25:56: Irgendwie, dass sie dann manchmal so ein Tanz und Eleganz plötzlich so was rausholt.
00:26:00: Also so eine Art Betonung rausholt, die sie vorher noch gar nicht geholt hat.
00:26:03: Und hier ist es ja auch so, dass der Song mit so verschiedenen Teilen spielt.
00:26:07: Also der erste klingt so düster und wir sind Versage und komm ich just noch mal an.
00:26:10: Und dann kommt ja plötzlich dieses Schwungvolle rein.
00:26:13: Klingt, finde ich, aber auch, wie sie es singt, ein bisschen ironisch gemeint.
00:26:19: Kommt, wir müssen es noch mal.
00:26:20: Das klingt jetzt nicht so wirklich ernst gemeint und dahinter stehend.
00:26:24: Wir kommen, wir schaffen das irgendwie.
00:26:26: Wir bleiben dran, sonst klingt es ein bisschen nach Scheiß drauf.
00:26:29: Aber wir müssen es noch mal versuchen.
00:26:31: Aber cool, mit dem ... Es ist irgendwie auch so viel Klassisches dabei.
00:26:36: Klavier, Streicher und eine tolle Art zu singen.
00:26:39: Und sehr kreativ, sehr schön.
00:26:42: Also ihre Art zu singen fand ich auch richtig gut.
00:26:44: Es hat auf jeden Fall Wiedererkennungswert.
00:26:46: Und ich finde, am Anfang hat man direkt gemerkt, dass sie auf jeden Fall mal mit Berg zu tun hatte, weil es war schon sehr ähnlich.
00:26:51: Aber das fand ich gerade gut.
00:26:52: Also ich fand den Anfang sehr stark.
00:26:55: Dann, als es schwungvoller wurde, wurde ich so ein bisschen aus der Bahn geworfen und am Anfang hat es mir irgendwie gar nicht gefallen, weil ich, glaube ich, einfach auf was anderes eingestellt war.
00:27:03: Und ich mag es ja auch manchmal damit, den Streichinstrumenten, dieses melancholische Traurige.
00:27:07: Und ich finde, klar, es geht darum, so probier es noch mal.
00:27:10: Es hat dazu gepasst, aber ... Ich weiß nicht, ich finde das dann irgendwie schön, wenn es auch mit diesen Streichinstrumenten so ist.
00:27:14: Und das hat mich dann rausgeworfen und ich habe ein bisschen zu lang gebraucht, bis ich wieder reingekommen bin.
00:27:19: Aber nichtsdestotrotz war es ein richtig guter Song.
00:27:23: Das kann ich auch nur sagen.
00:27:25: Ich habe auch den Text ein bisschen anders verstanden.
00:27:27: Es ging eher um so eine Art, also dass die beide so ein bisschen... fertig sind mit der Beziehung, aber es dann doch irgendwie nicht voneinander loskommen.
00:27:36: Also das ist natürlich ein bisschen negativer als sich gemeinschaftlich anzustoßen und sagen irgendwie... irgendwie müssen wir jetzt zusammenbleiben.
00:27:48: Aber es war schön verpackt und das zählt ja.
00:27:51: Es war so ein bisschen mit Ironie gespielt, mit ja immer diese, diese, diese, diese zwanziger Jahre Musik hat irgendwie auch so ein bisschen durchgespielt.
00:28:01: Also ich fand, wie ein musikalisches Hörspiel so ein bisschen.
00:28:05: Schön, ne?
00:28:06: Ja, volle Überraschung, fand ich auch.
00:28:07: Toll.
00:28:08: So, bevor wir jetzt Jans Titel hören, machen wir kurz eine kleine musikalische Pause, die wird aufgefüllt.
00:31:10: hier sind die musiktiere und wir befinden uns mittendrin und hören jetzt titelnummer Vier, der kommt von Jan.
00:31:18: Es ist Nummer vier und natürlich auch der beste Titel.
00:31:21: Ich hab euch heute ein bisschen bekannteren Musiker mitgebracht.
00:31:24: Und zwar ein australisch-japanischem Musiker.
00:31:27: Und zwar Joji.
00:31:28: Kennt ihr bestimmt vielleicht nicht?
00:31:30: Oh, okay.
00:31:31: Liebig.
00:31:32: Er hab ich früher schon ganz viel gehört.
00:31:33: Besonders in den Prüfungsphasen.
00:31:34: Man hat mich immer an der Bib begleitet.
00:31:36: Deswegen bin ich wieder auf ihn gestoßen.
00:31:38: Man hat das lange nichts von ihm gehört und er hat jetzt wieder was rausgebracht.
00:31:41: Auf jeden Fall kommt er aus dem japanischen Osaka und heißt mit bürglichen Namen eigentlich George Miller.
00:31:47: Er war ursprünglich als Filthy Frank bekannt, und zwar in Comedy-Videos.
00:31:51: Und vielleicht, ich weiß nicht, kennt ihr den Harlem Shake?
00:31:54: Ja.
00:31:54: Den hat er ins Leben gerufen,
00:31:56: tatsächlich.
00:31:57: Ja, wusste ich auch nicht, habe ich dann gelesen.
00:32:00: Naja, Engmann hatte aber Abstand davon genommen und wollte sich ein bisschen von diesem Filthy Frank entfernen.
00:32:05: Und im Jahr zwei Tausend Siebzehn hat man dann wieder was von ihm gehört.
00:32:07: Und zwar dann unter seinem Künstler namen Joji.
00:32:10: Da hat er nämlich seinen Debüt mit seiner EP in Tanks gemacht.
00:32:13: Und jetzt hat er einen neuen Song und der heißt Love You Less.
00:35:26: Das war Joji mit Love You Less.
00:35:28: Der Song ist am zweiten Januar veröffentlicht worden und gehört zu seiner EP Love You Less, die dann halt mit dem Song komplett erschienen ist, also am gleichen Tag.
00:35:36: Und die EP gibt dann auch einen Vorboten auf das Album, was am sechsten Februar erscheinen wird.
00:35:41: Und ich finde den Namen ziemlich lustig.
00:35:43: Der Name ist nämlich Piss in the Wind.
00:35:46: Das war nicht genau.
00:35:48: In dem Song geht es vor allem um das Gefühl einer unausgeglichenen Beziehung, also um diesen Push-and-Pull-Move.
00:35:53: Und dabei steht die Frage im Zentrum.
00:35:55: Ihr habt es eben auch gehört.
00:36:00: Na ja, wir kennen's alle.
00:36:01: Das Album, wie ich eben schon meinte, markiert auf jeden Fall seine Rückkehr nach drei Jahren.
00:36:05: Und was ich auch noch gelesen hab, er macht viel Promo für sein Album jetzt auch.
00:36:08: Und da macht er auch selbst an Aktionen.
00:36:11: Zum Beispiel, er hat da immer wieder einen Doppelgänger zu seinen Interviews geschickt.
00:36:15: Und auch allgemein seine Musikvideos sind total komisch.
00:36:18: Manchmal sind's einfach so dreieinhalb Minuten GTA, was er dann zeigt.
00:36:23: Oder wie er dann draußen im Schnee rumläuft und per Anhalter irgendwo melkt.
00:36:26: fahren möchte.
00:36:27: Na ja, ganz kurios.
00:36:28: Passt aber irgendwie auch zu seiner früheren Comedyfigur.
00:36:31: Also, ganz hinter sich gelassen hat er es auf jeden Fall nicht.
00:36:35: Und ich würde sagen, er zeichnet sich durch einen ganz besonderen Sound und eine ganz besondere Art aus.
00:36:39: Also, seine Songs sind immer so in dieser Range.
00:36:42: Ich finde, man kann sich wirklich sagen, was es ist, aber es hebt sich auf jeden Fall von anderen ab, würde ich sagen.
00:36:49: Was sagt ihr?
00:36:50: Also,
00:36:51: ich will auch, ich will auch.
00:36:53: Jeder will hier was rauswerden.
00:36:54: Nee, dann macht ihr zuerst.
00:36:55: Ja, also du hast ja vorhin gesagt, du hast das in der Prüfungsphase gehört.
00:36:59: Das kann ich durchaus nachvollziehen, weil das plätschert so durch.
00:37:02: Man ist da nicht so richtig aufmerksam.
00:37:04: Also ich fand es sehr... Ja, nebenbei ich.
00:37:09: Und das, wo du grad noch sagst, die Videos von ihm sind dann halt, wie er GTA spielt oder so.
00:37:13: Das passt auch dazu, weil es ist halt einfach Musik, die man hören kann, während man irgendwas anderes macht, aber wo man nicht so aufmerksam ist.
00:37:20: Und deswegen, ja, das war ein bisschen langweilig.
00:37:22: Oder wenn man durch den Schnee läuft, wenn man morgens zur Arbeit geht, du musst auch mal eine andere Situation merken.
00:37:29: Ja, ja, ja, ja.
00:37:31: Hast du nicht letztens dieses Main-Character-Syndrom oder so?
00:37:35: Das
00:37:35: passt perfekt dazu.
00:37:36: Richtig, ne?
00:37:37: Wenn man quasi denkt, man ist Hauptdarsteller seines eigenen Films und dann das zu hören.
00:37:41: Und
00:37:41: dann hört man Jogi.
00:37:42: Ja,
00:37:42: ja, das passt.
00:37:43: Das stimmt.
00:37:44: Also ich wollte daran anknüpfen, was du meintest mit seinem eigenen Stil, seine Richtung und das kann ich jetzt wenig beurteilen, weil ich Jodie nicht so kenne.
00:37:52: Mich würde es jetzt aber mal interessieren, wie andere Songs sind, weil ich habe diesen Stil auch irgendwie schon bemerkt, ohne einen Vergleich zu haben.
00:38:00: Es ist wahrscheinlich dieser Effekt auf der Stimme gepaart mit diesen Gitarren, die finde ich gar nicht so stimmig ineinander gepasst haben, was vielleicht auch bewusst so sollte, aber irgendwie fand ich so Irgendwas hat mich so minimal, leider dann doch gestört, weil das so minimal unharmonisch wirkte, dieser, dieser, dieser Heil auf der Stimme, die man ja auch kennt, zum Beispiel von O-Seven-O-Shake oder so, die macht das auch, finde ich, sehr gelungen.
00:38:25: Aber die hat dann dafür noch so einen passenden technischen Sound dahinter, mit viel Spezialeffekten.
00:38:31: Und bei ihm fand ich das jetzt sehr gitarrenlastig.
00:38:34: Und ich finde, das hat sich so bisschen, das hat so ein bisschen angeeckt mit diesem Soundeffekt auf der Stimme.
00:38:39: Aber...
00:38:40: Er arbeitet auch öfters mit so ein bisschen dishamonischem.
00:38:44: Das kann ich mir irgendwie vorstellen.
00:38:46: Aber trotzdem interessant.
00:38:47: Also ich würde mir gerne auch noch mal ein paar andere Songs von ihm anhören.
00:38:52: Das würde ich auch gerne machen.
00:38:53: Also irgendwie einfach Interesse halber.
00:38:55: Ansonsten muss ich leider da oder wollte auch sofort da anknüpfen, wo Hannes angeknüpft hat.
00:39:00: An so ein bisschen gleichbleibender und gleich... Also, das ist so, gleich bleibt der Song, aber auch, ich find, seine Stimme war so krass gleich gültig, als ob er irgendwie ganz schnell durchkommen will mit diesem Song, irgendwie so.
00:39:14: Ich bring das jetzt hinter mich und wenig Emotionen so reingelegt.
00:39:17: Es muss ja nicht immer gleich große Arien sein und mit der Stimme hoch und runter spielen, aber ich finde, das wirkte immer so, ja, ich sing das jetzt.
00:39:25: Und singen mal, uuh, uuh,
00:39:26: uuh.
00:39:27: So, aber auch da liege ich keine Emotionen rein.
00:39:29: Und der Beat des, oder das, was das Schlagzeug gemacht hat, war ... Von vorne bis hinten, sodass der gleiche... Rhythmus einfacher, dann kam noch mal ein Gitarrensolo, das war ein bisschen unstimmig.
00:39:39: Aber ich fand irgendwie diese Gleichgültigkeit, die passt dann auch vielleicht zu solchen Aktionen, wie ich schicke Doppelgänger zum Interview.
00:39:46: Und mein Musikvideo besteht, da film ich mich selbst am Datteln.
00:39:50: Also so ein bisschen so, ich mach mein Ding, irgendwer wird schon gut finden.
00:39:53: Und irgendwie, da sitzen vielleicht ein paar Journalisten und Fans, die gerne mein Interview hören werden.
00:39:58: Aber ich hab heute keinen Bock, ich schicke einen Doppelgänger.
00:40:01: Ja gut, kann man auch als lustige Aktionen sehen, aber ich finde es...
00:40:05: Man kann's so oder so verkaufen.
00:40:08: Ja, es passt halt irgendwie zu seiner Kunstfigur.
00:40:10: Er ist halt wirklich eine riesen Kunstfigur, irgendwie ganz vielseitig.
00:40:13: Also ich mag ihn ja sehr gerne.
00:40:15: Wir
00:40:15: wollen dir das auch nicht schlechtreden.
00:40:17: Und wir hören uns mehr an von ihm.
00:40:18: Es
00:40:19: gibt ja auch Künstlerinnen, die einfach dann immer sagen, okay, das ist meine Kunstfigur und sagen, das alles ist Kunst, weil Kunst ist ja alles.
00:40:26: Ja, das
00:40:26: stimmt.
00:40:26: Ich kann auch so sagen.
00:40:29: Gut, was für Kunst hast du dabei, Hannes?
00:40:31: Ich habe
00:40:32: ganz große Kunst.
00:40:33: Aus dem Westen Irlands mit dabei, von einem jungen Musiker, der so um und bei, zweiundzwanzig Jahre alt ist.
00:40:38: Das weiß man nicht so genau, weil er scheut so ein bisschen die Öffentlichkeit.
00:40:42: Der Name ist Darf Alice, der hat gerade seinen Debütalbum Blizzard rausgebracht und es wird schon sehr gut... besprochen.
00:40:49: Z.B.
00:40:49: schreibt die Economist, das ist eines der besten Alben, und ich meine, das kam erst am fünften Dezember raus und daher will das was heißen.
00:40:59: Und er sagt, er möchte halt überhaupt gar nicht so gerne eine Öffentlichkeit haben.
00:41:04: Er schreibt auch in einem Song, keep the cameras off my face.
00:41:08: Also er mag... Einfach nicht so die Öffentlichkeit, aber er macht trotzdem gerne Musik.
00:41:13: Wir haben jetzt wieder die Parallel dazu, dass da eventuell auch das eine oder andere Saxophon auftauchen könnte, wie bei meinem ersten Song.
00:41:21: Er wird oft verglichen mit Jeff Buckley, Tom York oder Nick Drake.
00:41:24: Also jetzt wirst du ungefähr wo es hingeht.
00:41:26: Wir hören jetzt Darv Alice mit Heaven Has No Wings.
00:41:34: Das war Darth Alice aus
00:44:05: Irland mit seinem Song Heaven Has No Wings von seinem aktuellen Album Blizzard und das passt ja optimal zum heutigen Tag.
00:44:12: Wir haben hier ordentlich Schnee und Schneesturm und hören uns diesen schönen Song hier an den Musiktieren und finden den ganz grandios, oder?
00:44:21: Und
00:44:23: schon lacht noch.
00:44:24: Nur
00:44:24: weil ich eben gegänt habe.
00:44:26: Das
00:44:26: ist auch echt lustig zu gehen.
00:44:28: Ja, total.
00:44:31: Ja, ich fand den Song eigentlich ganz gut.
00:44:34: Eigentlich.
00:44:36: Ich habe gerade, ich habe eben die ganze Zeit überlegt, wo so, ich finde, er klang ziemlich ähnlich zu deinem ersten Song vom Viper.
00:44:43: Er war schon anders, aber im Sinne von, dass alles so ein bisschen unaufregend war.
00:44:50: und mir nichts wirklich im Kopf geblieben ist.
00:44:52: Aber ich fand den trotzdem schön.
00:44:53: Es wäre wieder so ein Song, der so gute Laune gemacht.
00:44:56: Es ist gut, wenn man irgendwo hingeht, so zum Leben bei Dudeln irgendwie, aber jetzt nichts, was ich aktiv hören würde.
00:45:03: Muss ich was ganz anderes zu sagen.
00:45:04: Ich gebe John recht, wie Ähnlichkeit, pass auf, jetzt guckst du zu zweifeln, Ähnlichkeit zum ersten Song, sehe ich aber nur darin, dass auch der, finde ich, ein bisschen älter klingt, aber auf eine ganz andere Art und Weise.
00:45:17: Ich fand der erste, wie gesagt, klingt so nach ... Ohne jetzt Bruce Springsteen schlecht machen zu wollen aber nach so hatte ich ja gesagt links nach amerikaner rock und ich finde er klingt einfach wie so ein älterer singer songwriter der so gönn so ein geschichten erzähler also so
00:45:31: adam green.
00:45:32: Ja, oder wie so Don McLean, American Pie oder wie Billy Joel, Piano Man, also der mit seiner, ja genau, so eine Geschichte erzählt mit seinem Song.
00:45:39: Ich finde, auch Karin hört man daraus ein bisschen.
00:45:41: So Bohemian Recipe, hab ich auch ein bisschen
00:45:43: gehört.
00:45:43: Ja, weil die Range irgendwie ziemlich cool ist, ne?
00:45:46: Und ich find den Song super, ich find, der passiert sehr viel, also viele lustige Soundeffekte.
00:45:50: Ich mag es wieder so irgendwie dieses Erzählerhafte in der Stimme und klar, es ist jetzt kein klassischer Song, so von irgendwie vom Aufbau her, irgendwie ein bisschen speziell, aber ich find den richtig gut.
00:46:02: Also ich finde dieser Song muss in die richtige Situation passen und er darf auch wirken.
00:46:07: Ich kann mir sehr gut vorstellen, so eine Szenerie, so ein Musikvideo dazu, wie er am Flügel sitzt und so eine Spotlight on him.
00:46:15: Das mag ja nicht so.
00:46:17: Mag ja nicht so, aber es würde zu dieser Stimmung passen, den der Song transportiert.
00:46:22: Also so.
00:46:23: Es ist jetzt halt auch kein Song, das stimme ich auch schon zu, der so hundert Prozent mein Geschmack ist, den ich jetzt privat drauf und runter hören würde.
00:46:29: Aber wenn du ihn in der im passenden Setting erlebst, dann geht er richtig tief, glaube ich.
00:46:35: Und ich fand auch die Stimme super interessant.
00:46:38: Zwischenzeitlich dachte ich so, oh, ist das jetzt irgendeine männliche Stimme oder es hat da auch so was warmes Weibliches.
00:46:43: Also fand ich ganz toll.
00:46:47: Ja, ich muss ihn einfach wirken lassen und er passt vielleicht jetzt hier nicht.
00:46:50: ins Radio-Studio direkt rein, aber wenn ich mich zurücklehne, gedimpftes Licht und den noch mal bewusst hören würde, würde der glaube ich noch tiefer gehen.
00:46:59: Okay, so, mal gucken, jetzt haben wir schon die letzten Songs, schau
00:47:03: da an.
00:47:04: Ja, ging schnell hier heute.
00:47:05: Ähm, mein Song schließt sich insofern ganz gut an dein an, weil irgendwie dein ... Darf Alice als Profilbild bei Spotify ein Horst, ein Pferd, da irgendwie ein Pferde, der Tartum hatte.
00:47:16: Und da unterstand auch irgendwas mit Horst.
00:47:17: Und jetzt geht's auch um Pferde.
00:47:19: Jetzt gibt's ein Song von einem Pferdemädchen, und sie singt auch über Pferde.
00:47:24: Die große Pferde, liebe Wendy.
00:47:26: Nein, es ist Wynona Oak aus Schweden.
00:47:29: Auch gern gehört.
00:47:30: Ja,
00:47:30: genau.
00:47:31: Sie hat einen neuen Song, der heißt ganz einfach Horst.
00:47:33: Horses in Mehrzahl leben wir jetzt.
00:48:06: Horses.
00:48:08: I can save myself.
00:48:14: I can still have hope When I'm running with horses Getting lost in the forest I can find myself.
00:48:29: So what if I'm afraid I don't even know if I'm ready
00:50:11: to be saved?
00:50:32: Mit einer ganz zarten und zerbrechlichen Stimme beendet Wynona Oak diesen Song, in dem es um Pferde ging, aber eigentlich nur bildlich gesehen so als Rückzugsort in ihrer Heimat, zu ihrem Zuhause, zur Kindheit.
00:50:45: Wenn sie sich verloren in der Welt führt, denkt sie an ihre Kindheit, wo sie mit Pferden rennt.
00:50:49: Und tatsächlich ist sie auf vier mit Pferden aufgewachsen.
00:50:52: Sie kommt aus Schweden von der Insel Solerön.
00:50:55: Solerön.
00:50:56: Und hat früher als Kind Instrumente gelernt, Geige und Klavier.
00:50:59: Aber ist auch sehr früh geritten.
00:51:01: Sie teilt auf ihrem Instagram-Account ein Bild.
00:51:03: Da ist sie fast noch ein Baby, wo sie hinter ihrer Mutter, ich weiß es nicht, nicht vor ihrer Mutter auf dem Pferd sitzt, sondern eins, wo sie springt.
00:51:10: Reitet also mit dem Pferd über eine Hürde, hüpft.
00:51:13: springt.
00:51:15: Gelesen habe ich aber, dass sie sich im Bereich der Pferde Akrobatik betägt.
00:51:20: Ich glaube, das ist so was, wie Voltigieren.
00:51:21: Ich weiß nicht, was Pferde Akrobatik sein soll.
00:51:23: Also, das Turnen auf dem
00:51:24: Pferd, denk
00:51:25: ich mal.
00:51:26: Ja, Turnen auf dem Pferd.
00:51:28: Sie ist viel geritten und scheinbar geben ihr diese Erinnerung und diese Tiere irgendwie ganz viel Wärme und Kraft.
00:51:36: Ich kann es ein bisschen nachvollziehen, ich bin ja auch geritten.
00:51:39: Ich will mit euch da jetzt gar nicht drüber reden.
00:51:42: Ach so, John, würde gerne.
00:51:44: Nee, nee, ne, nee, lass mir.
00:51:47: Ja, ansonsten, was kann ich noch über Sie sagen?
00:51:49: Also, Sie hat im Jahr Jahrzehnte ihr Debüt-Album rausgebracht.
00:51:52: Seitdem kam irgendwie gar nicht mehr so richtig viel.
00:51:55: Mal gucken, ob jetzt mit diesem Song was Neues irgendwie ansteht.
00:51:58: Sie ist früh von dieser Insel nach Stockholm gezogen und dann von Stockholm nach Los Angeles, wo sie sich eigentlich erst so richtig in der Musik-Szene etabliert hat, hatte auch mit dem ... mit The Chain-Smokers irgendwie ein Song zusammen.
00:52:11: Wo sie jetzt lebt, sorry weiß ich gar nicht genau, aber ist ja auch egal.
00:52:14: Also sie ist jetzt ziemlich international dadurch unterwegs, irgendwie, dass sie es von ihrer schwedischen kleinen Insel geschafft hat.
00:52:19: Erst nach Stockholm, dann nach Los Angeles und ja, wie findet ihr diesen Song denn?
00:52:24: All das Glück dieser Erde
00:52:27: liegt
00:52:27: auf dem Rücken der
00:52:28: Pferde.
00:52:29: Ja, das sind Bibi und ...
00:52:32: Also, ich fand den super.
00:52:33: Ich mag das gern, wenn ... Ich weiß nicht, wie man diesen Effekt nimmt.
00:52:36: Aber es war ja offensichtlich Auto-Tune auf der Stimme, aber auch so ein Vocoder-Effekt.
00:52:41: Und wenn man die eigene Stimme doppelt, noch eine Oktave höher.
00:52:45: Keine Oktave.
00:52:46: Aber ... Wie keine Ahnung.
00:52:47: Ich hab nur die Musikstudie wie du.
00:52:48: Wenn man quasi zwei Stimmig singt mit selbst.
00:52:51: Das find ich immer toll.
00:52:52: Da hab ich einen Soft-Spot für diese Songs.
00:52:54: Deswegen kann ich da überhaupt nichts dran finden.
00:52:57: Das Einzige fand ich den Aufbau, der hat mir lang gedauert, bis es so richtig losging.
00:53:02: Ansonsten schöner Track.
00:53:04: Ja, dieser Effekt hat mir auch richtig gut gefallen.
00:53:06: Das Einzige, wovon ich enttäuscht war, war, ich dachte, da kommt immer noch ein bisschen mehr.
00:53:10: Ich dachte, der baut sich so langsam auf und jetzt kommt noch mal so was, was... Ein überrascht, was anders ist.
00:53:17: Aber ich fand es war, der zweite Teil war nicht anders genug, also für meinen Wunsch.
00:53:22: Ich dachte, der galoppiert jetzt nochmal richtig los, der Song.
00:53:25: Aber ansonsten, ja, beeindruckende Musikerin spielen wir auch schon im Programm.
00:53:30: Ich find's toll, was sie macht.
00:53:32: Und die Stimme ist großartig und auch, ja, es hat schon gestimmt.
00:53:37: Aber wie gesagt, ich hätte mir dann noch ein bisschen mehr vom zweiten Part erhofft.
00:53:41: Ich finde, genau das hat das irgendwie nicht gebraucht.
00:53:43: Also ich kann mich den Bein nur anschließen.
00:53:44: Ich finde, tolle Stimme, ein guter Song.
00:53:46: Und ich finde gerade, dass es klar war, ein bisschen gleich bleiben da.
00:53:49: Aber ich finde, das hat die Message auch gut drüber gebracht und es hat nicht viel mehr gebraucht.
00:53:54: Das einzig, was mich genervt hat, ist... Jedes Mal, wenn sie Horses gesagt hat, das ist mir irgendwie ... Weiß
00:54:00: ich, dass du ...
00:54:01: Du hast dich da reingesteigert.
00:54:02: Ich hab
00:54:02: mich da reingesteigert, glaub ich, ja.
00:54:03: Horses,
00:54:03: Horses.
00:54:04: Aber
00:54:06: nichtsdestotrotz, ich find, das war ein richtig toller Song.
00:54:08: Auch den würd ich mir, glaub ich, jetzt hier nach sogar in meine Playlist
00:54:18: machen.
00:54:44: Wohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohohoho.
00:55:41: We bring it back
00:55:42: to the start.
00:55:42: Here's a moment of silence.
00:55:43: Bring it back to the
00:55:44: art.
00:55:45: Mine blowin'.
00:55:46: it's a classical part, a zamrock, a hip hop, an alternative spark, yeah.
00:55:51: It's the way that I'm
00:55:52: on already.
00:55:52: Shine
00:55:53: bright don't even want to put on.
00:55:54: This year's
00:55:55: real life, there's no match to put on.
00:55:57: But here's a piece of the message, just get back to the song.
00:56:00: Can't hold the flame that's reborn,
00:56:01: I'm like an everlasting spark.
00:56:03: Can't drop
00:56:03: the way that I'm on peace.
00:56:05: The seeds that I've
00:56:06: sown, and I can burst all the sutures, so
00:56:08: that I can live on, yeah.
00:56:09: Can't hold destiny, I must walk on.
00:56:11: Can't peace bend down too long, true.
00:56:15: We will live
00:56:16: on here.
00:56:16: In my voice when I keep playing the song Hier sind die Musiktiere.
00:56:58: und ja, das Ende dieser Sendung, das bedeutet immer, dass wir uns nackt machen müssen.
00:57:03: Also im Sinne von Stimmungen.
00:57:05: Also was hat uns am besten gefallen?
00:57:07: Wo gehen die Emotionen hin?
00:57:08: Und das passiert jetzt.
00:57:10: Ich hatte dabei einen Song, wo die anderen gesagt haben, klingt ein bisschen wie Bruce Springsteen, wie The Boss.
00:57:17: Und zwar war das Sam Fender aus irgendwo Norden England, genau Nordosten Englands, mit seinem Song The... Threadmill, Threadmill heißt er, schon wieder als TH mitgenommen.
00:57:27: Dann hatte ich dabei Darth Alice, ein Newcomer mit seinem Song Heaven Has No Wings.
00:57:34: Ich hatte auch zwei Songs dabei, einmal die schottische Band Dictator mit Screwball Scramble und eben gerade gehört Wynona Oak mit Horses.
00:57:42: Ich hatte den australisch-japanischen Musiker Joji mit seinem Song Love You Less dabei.
00:57:47: Ich hatte den einzigen Deutschsprachingssong der Sendung Magda mit zwei Versager.
00:57:53: Und jetzt wird abgestimmt.
00:57:56: Die Musiktiere bei Ahoy.
00:57:58: Äh,
00:58:01: ja.
00:58:01: Schwierig.
00:58:02: Ich
00:58:03: schwanke.
00:58:04: Ich auch noch.
00:58:05: Ich schwanke.
00:58:07: Hm.
00:58:07: Keiner kann anfangen.
00:58:09: Okay, ich gebe meine Stimme dir, Hannes.
00:58:11: Ich gebe Darf Ellis meine Stimme.
00:58:12: Ich bedanke mich.
00:58:14: Ich würde dir diese Stimme gerne zurückgeben.
00:58:16: Gebe sie aber an Mandy und Magda.
00:58:23: Okay, dann mach ich mal weiter.
00:58:26: Ich hab auch zwischen euch beiden geschwankt, Daph Alice und Ynona Oak, aber Ynona Oak hab ich gefühlt noch ein bisschen mehr kritisiert.
00:58:32: Deswegen Daph Alice, Hannes, meine Stimme geht an dich.
00:58:35: Es wird
00:58:35: spannend, es wird spannend.
00:58:36: Ich hab die ganze Zeit zwischen Mike und Mandy die Tatsache geschwankt und bin mir auch jetzt noch nicht ganz sicher, vielleicht bereue ich es, aber obwohl ich meine, dass ich... Michael's Song gleich meine Fälle mache, muss ich sagen, trotzdem, weil er wirklich mal etwas ganz anderes war, dass ich Mandy's Song nehme.
00:58:50: No way, unentschieden!
00:58:52: Das hast du mir noch nie!
00:58:53: Ich hab schon den Finger
00:58:54: am Applaus-Knopf gehabt.
00:58:56: Für beide, für beide.
00:58:56: Wir haben das in China und
00:58:57: Stintro.
00:58:58: Da machen wir immer hier kurz Zack.
00:58:59: So,
00:59:00: wow.
00:59:01: Okay.
00:59:02: Magda und Dof Ellis
00:59:04: haben gewonnen.
00:59:05: Wenn die jetzt ein Duett machen, dann hier so.
00:59:09: Das wär's.
00:59:10: Also ihr kommt jetzt gut durch den Schnee, geht am besten gar nicht erst raus.
00:59:14: Mandy, du musst eh drin bleiben, weil jetzt folgt ihr die Mini-Bar.
00:59:18: Stimmt noch mal ab bei Instagram, welches euer liebster Song ist.
00:59:22: Und nächste Woche hören wir uns wieder bei den Musiktieren.
00:59:25: Und auch
00:59:26: nächste Woche gibt es wieder neue Musik.
00:59:28: Schaltet Donnerstag
00:59:30: wieder ein.
00:59:31: Die drei
00:59:31: Musiktiere, nur bei Ahoy.
00:59:34: Gutes Radio
00:59:35: für gute Leute.
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