Die Musiktiere vom 11.12.2025

Shownotes

Wir besprechen die neuen Songs von Dodie, Chokecherry, Absolutely, Niah Smith, Divers und Gordon's Grandson.

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00:00:00: Es sind noch dreizehn Tage bis Weihnachten.

00:00:02: Wir beschenken uns schon jetzt, und zwar in Form von Musik.

00:00:06: Heute mit dabei bei den Musiktieren Jan,

00:00:10: Mandy

00:00:11: und Michael.

00:00:13: Und meine Wenigkeit Hannes.

00:00:15: Und jetzt können wir starten.

00:00:17: Über Geschmack kann man

00:00:18: streiten.

00:00:20: Die Musiktiere bei

00:00:22: Ahoy.

00:00:23: Letzte Woche gab es eine klare Siegerin und zwar Jean mit ihrem Song von Yashu für immer Kind bleiben.

00:00:30: Juhu, ja, ist auch ein guter Song.

00:00:32: Also ich höre ihn noch immer gerne.

00:00:34: Ah ja, das zeugt von einem gesunden Selbstbewusstsein.

00:00:36: So, ne?

00:00:37: So,

00:00:37: korrekt.

00:00:38: Wir hören jetzt mal, welcher Song hier so gewonnen hat und dann besprechen wir gleich, wie das hier so funktioniert und was vor allem bei Social Media über unsere Songs von letzter Woche gesagt wurde.

00:00:53: Ich würde mich gerne lebendig fühlen, aber jeder Tag ist immer klar.

00:00:58: Ich kann Bock mehr auf Erwachsen sein, ich will tanzen als ob niemand guckt.

00:01:06: Und wo ist die Magie geblieben?

00:01:09: Sie wird von Rationalität erdrückt.

00:01:12: Ich versinke Melancholie und mir ist alles viel zu viel.

00:01:18: Ich weiß noch, früher war Ich hab Kindheitsnostalgie.

00:01:25: Hausaufgaben waren schnell gemacht Und dann blieb noch der ganze Tag.

00:01:31: Für Freunde und für Spaß War immer so viel Platz.

00:01:38: Ich glaub ich werd für immer Kind bleiben.

00:01:40: Ich werd so leicht und unbeschwert wie der Wind sein.

00:01:43: Ich werd mein Leben leben, weil's ginge das nie vorbei.

00:01:46: Ich will das ein Gefühl von Sammelfilm sein.

00:01:56: Ich glaub ich werd für immer... Das eben war Yasho mit Für immer Kind bleiben.

00:03:23: Sie ist für immer Kind geblieben und bleibt auch für immer ist gefangen.

00:03:25: Eigentlich quasi.

00:03:26: Jan?

00:03:27: Ich?

00:03:28: Ach so, ja, okay.

00:03:29: Nur weil ich

00:03:31: die Jüngste aus dem Team bin.

00:03:34: Okay, das nimmt dir Dimension an.

00:03:36: Vorne ist es aber auch.

00:03:38: Na ja, gut, wir lenken schnell ab.

00:03:40: Und zwar, diese Sendung funktioniert wie folgt jeder.

00:03:44: Also ich in dem Fall, oder jede ihr anderen, bringt ein oder zwei Songs mit und die hören wir dann alles zusammen.

00:03:50: Ihr da draußen hört mit und am Ende gewinnt ein Track.

00:03:53: Und ihr habt dann noch die Chance bei Social Media genauer gesagt, bei Instagram abzustimmen, welches denn euer Favorit ist.

00:04:00: Und Jan weiß, wer,

00:04:03: wo.

00:04:03: Tatsächlich hat Maike gewonnen mit ihrem Song Du, Du, Du, Du,

00:04:07: Du von Big Leap.

00:04:09: Haben sich so was Tolles einfallen lässt als Songtitel dann.

00:04:12: Aber die Leute waren begeistert.

00:04:14: Schön.

00:04:15: Sehr gut, dann können wir jetzt eigentlich in die Aktualität starten.

00:04:18: Mandy, möchtest du anfangen?

00:04:20: Ja,

00:04:20: gerne, weil ich letzte Woche verpasst habe, kann ich doch hier gerne mal den Anfang machen.

00:04:25: Und zwar habe ich eine Band dabei, die hat sich nach einer Beere benannt, eine Beere aus Nordamerika Choke Cherry.

00:04:31: Daraus kann man Marmelade machen, Saft oder Wein.

00:04:34: Aber die Kerne, die sollte man nicht essen, weil sie Blausäure enthalten und deshalb sind sie giftig.

00:04:40: Nach dieser Beere hat sich wie gesagt ein Duo benannt aus San Francisco.

00:04:44: Ezy Clark und Scarlett Levinson stecken hinter Choke Cherry und ihre Songs bestehen oft aus mehrstimmigen Gesang- und Dichten-Gitarren.

00:04:53: Inhaltlich geht es um Themen wie Verlust, Konflikte, Trauer, aber auch um politische Krisen zum Beispiel.

00:05:00: Und die haben einen relativ neuen Song, der heißt Porcelain Warrior und den hört ihr jetzt von Choke Cherry.

00:06:12: Can't call it from below, it can't seem enough.

00:08:38: Ein Kampf zwischen Hoffnung, Abhängigkeit und der Angst, sich selbst zu verlieren.

00:08:42: Das war Choke Cherry oder Varen.

00:08:44: Choke Cherry sind ja zwei mit Porcelain Warrior.

00:08:48: Das ist letztens erst erschienen vor drei Wochen, nämlich auf dem Album.

00:08:52: Ripe Fruit, Rots and Falls, also Reife, Früchte, Faulen und Fallen ab.

00:08:58: Ganz schön düster.

00:09:00: Ja, und in dem Song wird es auch ein bisschen düster.

00:09:02: Es ging darum, trotzdem an einer Beziehung festzuhalten, obwohl man weiß, dass sie ungesucht ist.

00:09:08: was meint ihr?

00:09:09: Also, ich finde, der Titel passt sehr gut, ohne dass ich doll auf den Text geachtet hab.

00:09:14: Ob er zum Text passt, weiß ich nicht.

00:09:16: Aber zum musikalischen passt der, finde ich, sehr gut.

00:09:18: Weil die Musik, dieses Warrior-Hut, dieses irgendwie brachiale, rockige und die Stimmen dieses zerbrechliche Porzellanen irgendwie für mich haben.

00:09:31: Also, das ... ist gelungen, finde ich.

00:09:34: Ansonsten tat ich mich ein bisschen schwer, muss ich ehrlich sagen.

00:09:36: Ich fand irgendwie diese Anfangsphase von einer Minute, bis man irgendwie gemerkt hat, wohin es gehen soll, bis es ein bisschen mehr Rockige eingesetzt hat, fand ich irgendwie mit einer Minute ziemlich lang, also ziemlich, muss es schleppend irgendwie.

00:09:50: Und irgendwie ist mir auch nicht so viel von der Melodie im Ohr geblieben, muss ich sagen.

00:09:54: Und leider haben mich diese porzellanartigen Stimmen auf die Dauer des Songs auch so ein bisschen angestrengt.

00:10:02: Also ich hätte mir gewünscht, dass sie irgendwie mal irgendwann in die tiefere Lage gegangen werden oder ein bisschen mehr da irgendwie Kraft gezeigt hätten.

00:10:09: Also es war immer diese sehr, diese sehr tolle Kopfstimme von vorne bis zum Schluss hat mich nichts leider so bekommen.

00:10:17: Also ich sehe das ein bisschen anders.

00:10:18: Ich finde gerade, dass es am Anfang so ein bisschen länger gedauert hat, bis dann so der richtige Beat kam und die Gitarre und alles.

00:10:25: Ich finde, man hat sich ein bisschen darauf gefreut.

00:10:27: Es war ein bisschen erwartbar, dass dann noch eine Gitarre kommen wird, so es meinte Hannes ja auch einmal.

00:10:32: Aber ich finde, das hat es gerade so spannend gemacht.

00:10:34: und auch die Stimmen.

00:10:34: Das hat dieses Mystische gegeben.

00:10:36: Wir haben ja auch nebenbei das Video dazu gesehen, wie sie damit den Schwertern kämpfen und so was.

00:10:40: So diesen ganzen Vibe hatte ich auch.

00:10:42: Und ich finde, das hat alles sehr gut miteinander harmoniert.

00:10:46: gepasst.

00:10:47: Ja, das Einzige, da hätte was Stimmliches, hätte noch mal was anderes passieren können, aber ich finde es war jetzt nicht notwendig.

00:10:54: Ja, schön.

00:10:55: Also ja, ich habe ja während wir das gehört haben gesagt, okay, wann kommt die Gitarre, wann kommt die Gitarre, dann kam sie, war ich glücklich, aber dann habe ich gedacht, hm, so ein Interlude zwischen Durchwärmung war ganz schön gewesen.

00:11:03: Also jetzt, es war quasi so der Aufbau, der Aufbau, dann kam die Gitarre und dann blieb es dabei und dieser dieser Sing-Sang blieb auch gleich, aber wenn man dann zwischendurch keine Ahnung, ein Break gemacht hätte und da noch mal was neu ist, das wäre irgendwie schön gewesen und hätte dem Song noch mal einen anderen Drive gegeben.

00:11:18: Deswegen gibt es nur so eine Dreiminus für mich von mir.

00:11:23: Aber

00:11:23: vielleicht hätte es das ja auch zerstört.

00:11:25: Hätte es noch mal was anderes gegeben.

00:11:26: Ich finde, das war das ganze Bild, was es ergeben hat.

00:11:30: Ja,

00:11:30: John, ich bin da auch bei dir.

00:11:32: Ich konnte dein Feedback gut nachvollziehen, deswegen hatte ich ihn ja auch mit.

00:11:35: Aber klar, wir sind bei den Musiktieren, hier gehen die Meinungen oft auseinander.

00:11:41: Dann wollen wir doch jetzt mal den nächsten Titel lernen.

00:11:43: Jan, du bist ... Nee,

00:11:43: ich bin

00:11:44: dran.

00:11:45: Ich hab heute auch zwei Titel.

00:11:46: Da bin ich auch gespannt.

00:11:47: Kann ich mir auch vorstellen, dass die Meinungen auseinandergehen.

00:11:49: Jetzt wird es mich auch ein bisschen energiegeladener und zwar von einem Quartett aus Melbourne, Australien.

00:11:56: dass gerade ja irgendwie jetzt erst durchstartet, obwohl es sie schon seit ungefähr sechs Jahren gibt.

00:12:03: Die Rede ist von dem Quartett Divers und sie haben gerade zwei neue Songs veröffentlicht.

00:12:09: Es wird dann auch bald ein erstes Album erscheinen und einer von den beiden Songs heißt Pruzy Confusion.

00:16:38: Das waren Divers mit Cruisy Confusion.

00:16:41: Die Divers, das ist eine Indie-Experimental-Band aus Melbourne, Australien.

00:16:47: Sie haben sich, es waren vier alte Jugendfreunde, begannen erst nur so als loses Studio-Projekt, die dann irgendwie ... ja.

00:16:56: die dann zu mehr wurden.

00:16:57: Also sie haben auch erst den Anführungsstrichen dafür, dass sie seit zwei tausend neunzehn gibt.

00:17:02: Drei IPs draußen sind aber schon ein paar Mal getourt und jetzt werden sie bald ihr Debüt Album rausbringen.

00:17:08: Nächsten Jahres, Odd Dog in the Capital wird es heißen.

00:17:11: Ende Oktober haben sie davon schon zwei Singles rausgehauen.

00:17:15: Und jetzt gerade letzte Woche noch mal so eine Doppelsingel.

00:17:18: Cruisy Confusion, den eben hier gehörten und Blue Paint.

00:17:22: Und ja, von dem australischen Sender Triple J wurden sie schon ordentlich abgefeiert.

00:17:27: Und ja, was kann man noch sagen?

00:17:29: Sehr treibend hat man ja gehört.

00:17:31: Irgendwie im Song geht's irgendwie so um die Identitätskrise des Sängers Ben, somit Ende zwanzig.

00:17:38: Und zwar auch das Gefühl Musik aus den falschen Gründen zu machen.

00:17:42: Also ein persönlicher Song.

00:17:44: Entstanden ist er ziemlich spontan im Studio mit der Gitarre und den ganzen Soundeffekten, die da herumschwirren im Hintergrund.

00:17:53: wurde so ein bisschen herum genudelt, stand im Pressatext.

00:17:56: Also alle haben da so ein bisschen herumgeklimpert.

00:18:00: Und dann war der Song geboren, hört man finde ich halt auch noch raus.

00:18:03: Es fehlt so ein bisschen an Konzept im Album, so ein bisschen an Aufbau und Refrain, der so hängen bleibt.

00:18:08: Also es ist ein bisschen so experimentell alles.

00:18:11: Mehr habe ich eigentlich auch gar nicht über sie zu erzählen.

00:18:14: Ich finde ja, das, was ich eben bei Mandy kritisiert habe, finde ich hier nicht gut.

00:18:20: Also bei Mandy hat es ja dann gedauert, bis die Gitarren eingesetzt haben.

00:18:23: In dem Fall waren die von Anfang an da und es war von Anfang an so ein Drive da, aber der ist die ganze Zeit so gleich bleiben und diese Gitarren hat mich irgendwann wahnsinnig gemacht.

00:18:31: Das Düdel.

00:18:32: Ding, ding, ding.

00:18:33: Es war immer so gleich und der Gesang war auch nicht so richtig abwechslungsreich, weiß ich nicht.

00:18:40: Hat mir nicht so gut gefallen.

00:18:41: Okay,

00:18:42: also ... Ich sehe es so ähnlich.

00:18:44: Ich fand es am Anfang gut, aber irgendwann, oder ziemlich schnell, wurde es mir auch zu viel.

00:18:48: Ich wusste irgendwie gar nicht mehr, wo ich hinhören soll.

00:18:50: Und dann kamen diese Sirenen, die irgendwie nicht mehr aufgehört haben und die wurden immer lauter.

00:18:55: Und ich finde, die Stimme ist dadurch auch untergegangen.

00:18:57: Also ich fand den Sound viel lauter als die Stimme und deswegen konnte ich mich gar nicht.

00:19:01: Also bis jetzt habe ich mir eigentlich nicht mehr wirklich Kopf gemacht, wie ich den Song finde.

00:19:04: Vielleicht geht es ja auch darum.

00:19:06: Dieses Experimentierfreudige und im Titel steht es ja schon, Confusion.

00:19:09: verwirrt bin ich auf jeden Fall.

00:19:12: Ja, vielleicht müsste ich den nochmal zwei, drei Mal hören, weil interessant war er, aber es war mir fürs erste Hören einfach zu viel.

00:19:18: Ich wusste auch, dass diese Sirenen anecken werden.

00:19:20: Ja,

00:19:21: weiß ich nicht, hat mir nicht gefallen.

00:19:24: Ich kann mir vorstellen, dass es richtig cool ist, die Band mal live zu sehen.

00:19:27: Ich glaube, die haben eine coole Attitude und sind bestimmt auch crazy und fühlen da ihre Musik sehr.

00:19:32: So einen Eindruck machen sie irgendwie jetzt so beim ersten Hören.

00:19:35: Trotzdem muss ich auch sagen, war es für mich eher so eine Reizüberflutung.

00:19:38: Ich bin eh so ein bisschen sensibel, was so was angeht, wenn so viele Reize auf einmal sind.

00:19:41: Und das hat das irgendwie so gesprengt.

00:19:43: Das waren wir dann viel zu viel übereinander.

00:19:46: Deswegen konnte ich das Hören jetzt nicht so mega genießen.

00:19:49: Aber ja, ich würde mich auch gerne nochmal durch andere Lieder von den Hören und bin gespannt.

00:19:53: was die sonst noch so produzieren.

00:19:55: Okay, nehme ich so an.

00:19:58: Mein zweiter Song, der passiert viel weniger, kann ich jetzt

00:20:00: schon.

00:20:03: Gut, ich glaube, dann bin ich dran.

00:20:04: Ich habe euch heute die britische Sängerin absolut limit gebracht.

00:20:08: Sie heißt mit bürgerlichen Namen Abby Lynn Keane.

00:20:11: Ich hoffe, ich habe es richtig ausgesprochen und ist gerade mal einundzwanzig Jahre alt.

00:20:14: Sie selbst beschreibt ihren Sound als Alien Pop.

00:20:17: Das heißt, sie bewegt sich außerhalb klassischer Genre-Grenzen und probiert sich auch viel aus.

00:20:22: Und dieser Song ist ein Song von ihrem kommenden Album, das es in den vergangenen Jahren in den vergangenen Jahren ist, dass es in den vergangenen Jahren ist, dass es

00:20:43: in den vergangenen Jahren

00:21:10: ist,

00:21:11: dass es in den vergangenen

00:21:16: Jahren

00:21:17: ist, dass es in den vergangenen Jahren ist, dass

00:21:22: es in den vergangenen Jahren ist, dass

00:21:25: es in

00:21:25: den vergangenen Jahren

00:21:27: ist,

00:21:28: dass es in den vergangenen Jahren ist, dass es in

00:21:32: den vergangenen Jahren

00:21:36: ist, dass es

00:21:37: in den

00:21:38: vergangenen Jahren ist, dass es in den vergangenen Jahren ist, dass Ihre letzte Veröffentlichung ist schon ein paar Jahre her, und zwar im Jahr ist es seit Jahrzehnt.

00:21:50: Sie hat sich lange Zeit genommen, um an ihrem neuen Album

00:21:59: zu arbeiten.

00:22:01: Und jetzt habe

00:22:02: ich euch einen neuen Song

00:22:06: mitgebracht und der heißt No Audience.

00:22:09: Nobody watching, wouldn't that be free?

00:22:11: Oh, can you visualize it?

00:22:12: Dancing without even trying?

00:22:15: Moving your body out of timing?

00:22:18: Does it ever get tiring?

00:22:20: Feeling like you do

00:22:21: it all for sure?

00:22:26: Oh, don't you wish you could let go?

00:22:32: Anything, you decide, you did really well.

00:22:35: Don't think, just flow like a house for the end.

00:22:40: There's no need for the fourth wall When it's only your heart in the front row.

00:22:45: Can you visualize it?

00:22:46: Dancing without even trying Moving your body out of timing?

00:23:01: Does it ever get tiring?

00:23:03: Feeling like you do it all for sure?

00:23:18: Don't you wish you could let go?

00:23:27: And you say you decide.

00:23:32: Das war absolut mit ihrem Song No Audience.

00:23:34: Sie selbst sagt, mit dem Song befreit sie sich von dem Versuch, jemand anderes zu sein und akzeptiert ihr eigenes authentisches Selbst.

00:23:41: Es geht also nicht mehr darum, dass jeder einen mag, sondern einfach, dass man sich selbst mag und mit sich selbst zufrieden ist.

00:23:47: Ihr zweites Album heißt übrigens nicht ohne Grundparacosm.

00:23:50: Ich hoffe, ich spreche es richtig aus.

00:23:51: Das ist ein schwieriges Wort.

00:23:52: Damit ist ein fiktionaler Charakter oder auch Plätze und Welten gemeint, die man sich als Kind kreiert hat.

00:23:57: Und genau dieses Gefühl oder diese Vorstellung wollte sie auch in ihr aktuelles Album stecken.

00:24:02: Und kleiner Fun Fact, im Jahr haben wir ja schon gesehen, wird sie Ray und auch René Rap auf ihren Tun unterstützen.

00:24:09: Und sie ist tatsächlich die Schwester von Ray.

00:24:15: Ja, Leute, und genau, sie geht mit Ray und der dritten Schwester, Amma, auf Tour zusammen.

00:24:20: Ich hab gestern auch ein Video von den dreien gesehen, es ist wunderschön.

00:24:23: Hört es euch auf jeden Fall an, die drei harmonieren sehr toll miteinander.

00:24:26: Das will ich

00:24:27: auch sehen.

00:24:27: Ja, es ist richtig gut.

00:24:29: Vielleicht haben die auch mitgesungen, da weiß man nicht.

00:24:32: Also, sie war selber ... Vielleicht irgendwie, die sich da gedoppelt hat.

00:24:36: Ja, eigentlich ... Ich glaub

00:24:36: auch, ihr das, obwohl es teilweise dann auch klang wie Backgroundsängerin, also am Anfang ... Also nee, ich fang jetzt mal von vorne an.

00:24:43: Was für ein Song jetzt so ... Der hatte ja so was Korales, Kirchliches irgendwie, hätte sich da wunderbar irgendwie eingefügt in so einer Location.

00:24:53: Ein Hörerlebnis auf jeden Fall, auch da passiert krass viel, obwohl ja eigentlich instrumental gerade am Anfang gar nicht so viel passiert, aber weil ihre Stimme da einfach so viel von Instrumenten ersetzt irgendwie.

00:25:05: Wie sie sich da so selber, ich denke, sie ist es selber, am Anfang zumindest, sich selber gelubt hat, irgendwie auch Rhythmusgebend, fand ich total cool.

00:25:12: Dann in der zweiten Strophe setzten die auch noch Streicher ein, hat das korale Erlebnis quasi noch koraler gemacht.

00:25:18: Und dieses Durchgängige, ah, ah, ah, irgendwie, ja, hat so weihnachtliche Gefühle irgendwie freigesetzt.

00:25:24: Also, ähm, es ist jetzt, ähm, ja.

00:25:28: Ich krieg schwer, in Worte zu fassen.

00:25:30: Aber irgendwie cool.

00:25:31: Ja, gut.

00:25:31: Ja, okay.

00:25:32: Ich finde ja, Rosalía hat diese Tür aufgemacht und sie jetzt perfektioniert sozusagen.

00:25:37: Also ich fand es richtig gut.

00:25:39: Also auch diese Weihnachts-Vibe hatte ich auch so ein bisschen.

00:25:41: Ich hab mich schon gesehen, wie ich so am vierzwanzigsten mit verschiedenen Kindern irgendwelchen Kirchen rumsitze und so.

00:25:48: Passt total gut.

00:25:50: Dann waren da zwischendurch so Elemente drin, wie kurz vor Ende dieses ... Zirpen oder dieses Verzerren.

00:25:55: Das war

00:25:56: auch so eine komische Trommel, als ob der so Drama Boy irgendwie, also ist auch ein Weihnachtsdienst Drama Boy, der da so rauf haut.

00:26:03: Genau, also wir hatten auch sehr gut gefallen.

00:26:06: Ja, vor allen Dingen hat das so diesen klassischen Aspekt, dieses Orkestrale, aber gleichzeitig hört es sich auch so modern an, dadurch, dass sie da auch so moderner Soundeffekte drin hat und ihre Stimme so... Sie hat mich so ein bisschen an O'Shaven O Shake erinnert, so vom Stimmeffekt her.

00:26:21: Ja.

00:26:21: Und die finde ich auch richtig cool.

00:26:24: Und deswegen, wie sich das Song aufgebaut hat, also ich fand den richtig gut.

00:26:29: Also bin begeistert.

00:26:31: Ach,

00:26:31: das freut mich doch.

00:26:31: Schan, du legst sie wieder vor.

00:26:33: Die Nacht haben sie letzte Woche.

00:26:35: Gut, hast läuft.

00:26:37: Aber wer weiß, ob er gewinnen wird.

00:26:39: Was jetzt noch kommt in Runde zwei.

00:26:41: Ja.

00:26:41: Jetzt bin ich dran, oder?

00:26:42: Nein,

00:26:43: wir machen erst mal eine kleine Pause.

00:26:45: Ja, ja, ja, ja.

00:26:46: Gut, dann nehmen wir jetzt mal ein Song von The Kids.

00:26:49: We Play heißt der.

00:26:51: Und danach darf ich endlich mal ein Song

00:26:53: vorstellen.

00:27:51: Heute ist

00:29:45: ja der elfte Dezember.

00:29:47: Das ist ja statistisch gesehen, da gab es gerade eine neue Studie.

00:29:50: Der Tag, an dem sich die meisten Paare scheiden lassen oder, beziehungsweise erst mal trennen und dann später scheiden lassen, denn der Januar hat die höchste Scheidungsrate in Deutschland.

00:29:59: Ist ja auch verständlich, alle müssen irgendwie hin Richtung Weihnachten performen, müssen irgendwie Geschenke ran schaffen, die Wohnung muss auf Vordermann gebracht werden mit Dekorationen und so weiter und so fort und... Wir bieten hier euch mal eine kleine ablenkung damit ihr euch vielleicht nicht trennt.

00:30:15: ihr könnt ja einfach sitzen und schöne musik hören hier bei den musiktieren.

00:30:20: Ich hätte jetzt auch schöne Musik dabei.

00:30:22: Wir sind so gespannt, Hannes.

00:30:23: Leg mal los.

00:30:24: Und

00:30:24: zwar habe ich eine Künstlerin mitgebracht, die kommt aus Brickston.

00:30:26: Brickston ist ein Stadtteil von London, also Südlondon.

00:30:30: Da ist so ganz viel verschiedene Kulturs und Schmelztiegel.

00:30:34: Da sind viele Jamaikaner.

00:30:36: Da entsteht sehr viel, zum Beispiel auch The Streets.

00:30:39: Also Mike Skinner ist aus diesem Stadtteil und ganz viele andere.

00:30:43: Meine Künstlerin heißt Nia Smith und die wurde schon vom ... Kinderhaus her, ausgestattet, mit einer großen Musikliebe.

00:30:53: Ihr Vater hatte eine Riesenplattensammlung und hat immer ganz viel Reggae und so, so klassiker gehört.

00:30:59: Damit hat sie sich quasi eine Grundbildung erschaffen und hat das dann verfeinert.

00:31:05: Der Guardian sagt, sie ist eine der Artists zu Watches, und sie hat jetzt ein Song gemacht, wo ihr das Sample kennen

00:31:14: könntet.

00:31:15: Wir sprechen dann auch über welches es ist.

00:31:17: Das ist Mia Smith mit Limit.

00:33:52: Das war Nia Smith aus Brixton, London mit Limit.

00:33:57: Und woher kam das Sample, Michael?

00:33:59: Oder?

00:33:59: Ja, richtig.

00:34:01: James Blake.

00:34:02: Richtig,

00:34:03: genau.

00:34:04: Was bei James Blake eher so eine zurückgenommene warbande Nummer war, hat sie in eine treibende Solo-Nummer verwandelt, die von einer Beziehung handelt, die nach den beiden Seiten sich irgendwie fertig gemacht haben.

00:34:17: Endet, endet sozusagen.

00:34:18: Passt doch

00:34:18: heute am Tag.

00:34:19: Sie sind

00:34:19: am Limit sozusagen.

00:34:20: Richtig, richtig.

00:34:22: Ja, Nia Smith, was sagt ihr zu dem Song?

00:34:25: Tolle Stimme, wir hatten ja eben schon so ein Song, den Jan vorgestellt hat mit einer wahnsinnigen Stimme, also Wahnsinnsstimme.

00:34:32: Und Nia Smith auch ganz toll.

00:34:35: Das Sample hat man, ich hab sofort erkannt, ich konnte jetzt nicht direkt das zuordnen zu James Blake, aber man musste die ganze Zeit irgendwie so ein bisschen mitwippen.

00:34:43: Die Stimme hat mir gefallen, aber auch nicht mehr.

00:34:47: Also es war irgendwie nett, es war angenehm, es war schön.

00:34:52: Aber so, dass ich jetzt sage, das hat mich komplett vom Hocker gerissen, das ist es jetzt nicht.

00:34:55: Dafür spielt mir dann noch so ein bisschen dieses Wiedererkennungsmerkmal, weil ich hatte das Gefühl, dass ich die Stimme schon mal irgendwo gehört habe, aber sonst toll.

00:35:06: Ich fand das auch ein schönes Song, also dafür, dass Soul eigentlich nicht so meine Musikrichtung ist und ich immer schnell diese großen Eskapaden in so souligen Stimmen hoch und runter, hoch und runter, hoch und runter, irgendwie gar nicht so abfeier.

00:35:19: Fand ich auch ihre Stimme sehr schön.

00:35:21: Noch schöner fand ich eigentlich auch das Beatbed da untergelegt.

00:35:26: Und so viel fällt mir gar nicht zu ein.

00:35:28: Ich würde sagen, es ist eine gute Zwei.

00:35:30: dieser Song.

00:35:31: Ja, ich glaube, da kann ich nur mitgehen.

00:35:32: Ich fand den Song Groovy, wenn man das so sagen

00:35:35: kann.

00:35:36: Groovy.

00:35:36: Wieso?

00:35:37: Ich musste die ganze Zeit mich so ein bisschen bewegen und ich finde mir ein gutes Gefühl gegeben.

00:35:41: War jetzt nichts außerordentliches oder irgendwas, was mir per se im Kopf geblieben ist, aber schöne Stimme, cooler Sound.

00:35:48: Ja.

00:35:49: Und schön, wie sie hier James Black eingesetzt hat.

00:35:51: Das fand ich auch.

00:35:52: Gut.

00:35:53: Und ich hab mich oft wiedergefunden, auch nicht in der Beziehungsproblematik, sondern in der Textzeile.

00:35:58: I'm tired, I'm at my limit.

00:36:02: Das fühl ich im Moment so oft am Tag.

00:36:06: Am

00:36:06: elf Dezember jetzt.

00:36:08: Nee, es

00:36:08: geht eher um

00:36:10: den Vorweihnachtsstress.

00:36:12: Grundsätzlich.

00:36:12: Ja, ja, ja.

00:36:14: Fühlen wir alle.

00:36:15: So, Mandy, was hast du mit?

00:36:19: Ja, das müsst ihr selber beurteilen.

00:36:21: Ich habe Harry Pryor dabei, erst zwanzig Jahre alt.

00:36:24: Er wurde in Japan geboren, in Tasmanien ist er aufgewachsen und jetzt wohnt er in Melbourne.

00:36:29: Vor zwei Monaten ist eine IP rausgekommen mit dem Namen Kist.

00:36:33: Dort sind neun Songs drauf und einer davon heißt Six PM, den möchte ich gleich spielen.

00:36:38: Er heißt aber nicht Harry Pryor als Künstler, sondern Gordon's Grandson.

00:36:43: Das ist eine Hommage an seinen verstorbenen Großvater.

00:36:47: Und ich finde die Geschichte irgendwie ganz süß und den Hintergrund.

00:36:49: Und der Song ist es, finde ich auch.

00:36:51: Ihr hört jetzt Gordon's Garden mit Six PM.

00:37:00: six behind a classic interaction.

00:37:03: please the action ain't be a killing reaction.

00:37:07: i'm saying be a killing reaction.

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00:38:28: i'm saying be a killing reaction.

00:38:42: Ein Märchen auf das Song in der Weihnachtszeit.

00:38:45: Man könnte echt denken, das waren irgendwie so drei, wie sagt man, Aschenbrödel.

00:38:50: Drei Haselnisse für Aschenbrödel, so muss ich kurz daran denken.

00:38:53: Six PM ist ja auch irgendwie so eine Uhrzeit, wo die Dämmerung eintritt.

00:38:58: Vielleicht im Märchenwald, wenn man so rumspaziert.

00:39:01: Vielleicht

00:39:01: im Märchenwald.

00:39:02: Wie so

00:39:05: oft?

00:39:07: Ja, genau.

00:39:07: Und Gordon's grandson, der macht auch echt alles eigentlich selber.

00:39:11: Er produziert, mischt, mastert und schreibt und geht darin richtig auf.

00:39:16: Er ist auch sehr stylisch unterwegs.

00:39:17: Wenn ihr mal Lust habt, seinen Instagram-Kanal anzugucken, da sieht man so, dass er so einen eigenen Stil hat und sich richtig cool inszeniert.

00:39:25: Ja, so oft hat er auch noch gar nicht live gespielt.

00:39:27: Trotzdem hat er schon eine treue Community, um sich aufgebaut.

00:39:30: Im Februar spielt er drei Konzerte in Australien leider.

00:39:33: Also, falls ihr jetzt hinlegt.

00:39:35: Da seid, geht hin da.

00:39:37: In Deutschland müssen wir uns noch ein bisschen gedulden.

00:39:40: Ja, das klang auch genau so, wie du es erzählt hast, nach so einem jungen Typen, der irgendwie noch auf seinem Weg ist, alles selber macht.

00:39:47: Ich hab es mir so richtig vorgestellt, wie er erst so die Flöte in die Hand genommen hat, die dann gelubt hatten.

00:39:51: Dann hat er für so eine Gitarre ... einen Gitarrenlauf irgendwie mal kurz die in die Hand genommen und das irgendwie so hinterher reingefügt am Computer und dann irgendwie noch das Instrument reingefügt.

00:40:03: Die Flöte.

00:40:04: Genau, die Flöte war ja mehr oder weniger das ganze Stock über, aber dann kam irgendwie hier noch was und da noch was und darum war es sehr spannend dazu zu hören.

00:40:13: war für mich aber irgendwie kein richtiger Song, sondern eher wie so ein herum-experimentieren, ein musikalisches herum-experimentieren, dann noch mit den Stimmen im Hintergrund.

00:40:26: Ja.

00:40:27: Ich weiß es nicht.

00:40:28: Ich kann ihn auch noch nicht so richtig einordnen.

00:40:29: Wir haben interessante Songs hier heute.

00:40:31: Also ich hab ja an die LSD-Phase der Beatles gedacht.

00:40:34: Irgendwann ein Album, das sie komplett dicht aufgenommen haben.

00:40:38: Und da fanden die alles richtig geil.

00:40:40: Haben so tausend Sounds und so.

00:40:42: Und am Ende war das einfach das schlechteste Album der Beatles.

00:40:45: Also damit will ich das nicht vergleichen.

00:40:46: Aber es ist ein interessanter Song.

00:40:49: Kann den auch noch mal hören?

00:40:51: Einmal vielleicht.

00:40:54: Aber die Art und Weise, wie das so mehrschichtig war, so ähnlich war das bei ... Leider nicht mehr, wie das Album heißt.

00:41:03: War das das Schlechteste?

00:41:03: Bist du sicher?

00:41:05: Kannst du?

00:41:05: Weil

00:41:06: jetzt persönlich ...

00:41:08: Die haben ja sehr viele Alben, also unter LSD Einfluss aufgenommen.

00:41:12: Aber irgendwann war es zu viel, und dann hat man das auch gemerkt.

00:41:17: Wusste ich gar nicht.

00:41:18: Gut zu wissen,

00:41:18: dass sie ... Was war das?

00:41:21: Strawberry Fields?

00:41:22: Nee, diese eine Song.

00:41:23: Lucy in the Sky was Diamonds.

00:41:24: Da geht's ja auch um.

00:41:25: Lucy, Sky, Diamonds, LSD.

00:41:27: So,

00:41:28: kurze ... Wow, okay.

00:41:29: Na ja, zurück zum Song.

00:41:30: Ja, schön.

00:41:32: Six PM.

00:41:33: Ich finde, es war ein Wohlfühls-Song irgendwie.

00:41:36: Also, es war ein schöner Song.

00:41:37: Ich musste direkt auch daran denken, dass es vielleicht ein Intro für eine Fernsehserie sein könnte.

00:41:42: So eine Kinderserie oder so.

00:41:45: Aber ansonsten ... Ich fand es ein bisschen langweilig irgendwie.

00:41:49: Mir hat da irgendwas gefehlt, aber es war trotzdem schön, so die ganzen Sounds und so was, aber irgendwie, da hätte noch irgendwas kommen müssen.

00:41:56: Nichts jetzt, okay, da muss noch noch eine Gitarre oder muss ganz laut singen, aber ich weiß nicht, da hat mir irgendwas gefehlt.

00:42:01: Er war dann doch schnell vorbei, zwei Minuten.

00:42:03: Ja, vielleicht war es auch das, kann sein.

00:42:06: Ein verträumter Song, schön.

00:42:09: Die Musik-Tiere-Sendung neigt sich schon fast dem Ende, aber Mike hat den

00:42:13: letzten Song

00:42:13: der Runde bevor es in die Abstimmung geht.

00:42:16: Der ist auch eher reduziert, obwohl deiner ja soundtechnisch gar nicht so reduziert war, aber auch ein bisschen verträumter von einer Sängerin.

00:42:22: die wir gut kennen, die wir auch schon im Programm haben.

00:42:25: Und zwar Dodie, die hat einen neuen Song rausgebracht.

00:42:28: Typisch in Dodie, man hört, dass es sie ist.

00:42:30: Also es ist jetzt keine große Soundtechnische Überraschung, würde ich sagen.

00:42:33: Aber ich fand ihn auch mal wieder sehr schön.

00:42:35: Und

00:42:36: erzähl nach dem Song ein bisschen, worum es geht.

00:42:38: Hier ist Dodie mit Maybe Finally.

00:42:41: Fly to America, bank on the mini, your son in a new town, shots with a stranger

00:42:46: Feeling something Breathing in the air that doesn't feel way to

00:42:52: looking around.

00:42:52: a family created Thank God, maybe finally.

00:42:58: Then I try not to think Don't even blink, oh careful not to miss a thing Taking it in Und fühl zu der Brille, oh, careful not to waste it all.

00:43:15: Truth be thought by the time that I'm on.

00:43:19: Open arms to receive, it's already gone.

00:43:32: I could betroth for a magical moment, carry a secret, Simon's spoken.

00:43:38: Something.

00:43:41: Asking

00:43:41: each other, how do we look it down?

00:43:43: I'm holding

00:43:43: arms, I

00:43:44: know we'll beg for no.

00:44:31: Thank God, baby.

00:44:40: Das war's.

00:44:54: Das war ein Song über schöne Momente und wir alle kennen wahrscheinlich diese Situation, dass man Momente hat, die man total genießt und in dem Moment denkt, ich möchte diesen Moment unbedingt festhalten.

00:45:27: Ich möchte ihn nie vergessen, er soll nie vergehen.

00:45:30: Also ich kenne das so ein bisschen irgendwie aus dem Urlaub, wenn das Licht so ganz besonders ist oder solche Sachen, dass ich dann denke, möchte ich festhalten so fotografisch.

00:45:39: Aber ich würde das gar nicht so negativ sehen, wie vielleicht das Dodie hier in diesem Song sieht, weil sie hat tatsächlich richtig Angst davor, durch diese Gedanken den Moment zu zerstören.

00:45:49: Dass man sich mehr Gedanken darüber macht, dass man ihn vergessen könnte, den Moment, als ihn in diesem Moment zu genießen.

00:45:55: Ich hab's eher immer so gesehen, dass einem dann ja bewusst wird, wie schön dieser Moment ist.

00:45:59: Also oft hat man ja schöne Sachen und das ist einem gar nicht so bewusst, wie was man da gerade erlebt.

00:46:04: Und wenn man schon Angst hat, es zu vergessen, wird's einem ja bewusst.

00:46:08: Wisst ihr, was ich meine?

00:46:09: Kann man so und so sehen.

00:46:11: Genau, darum geht es in diesem Song.

00:46:13: Es ist ein bisschen verwirrend, wenn man jetzt bei Spotify guckt.

00:46:17: Sieht es so aus, als ob dieser Song zum Album gehörte, dass im Oktober rauskam.

00:46:21: Aber

00:46:22: ich denke tatsächlich, dass es ein Bonus-Truck ist, der jetzt Anfang Dezember, am fünften Dezember rausgekommen ist und da nur rangefügt wurde.

00:46:29: Weil das letzte Album, Not For Lack Of Trying, das kam Ende Oktober raus.

00:46:34: Das war das zweite Solo-Album von Dodie.

00:46:37: Sie wurde ja bekannt als YouTuberin mit einem lustigen Account namens Doodle.

00:46:43: Doodle.

00:46:43: Dudeludel, so hieß er, glaube ich, und wie es dann als Musikerin durchgestartet.

00:46:47: Mittlerweile ist sie dreißig Jahre alt und beschäftigt sich sehr viel in ihrer Musik mit der eigenen Identität, mit Depressionen, Selbstzweifeln.

00:46:56: Sie zeigt sich immer sehr verletzlich.

00:46:57: Das hört man ja auch musikalisch raus und ja.

00:47:01: Ja, ein schöner Singensang war das.

00:47:04: Ich finde, das kann man auch gut so mit Augen geschlossen im Auto hören oder ...

00:47:09: Sollte man nicht tun.

00:47:11: Man muss ja nicht fahren.

00:47:12: Hallo, entschuldige, bitte.

00:47:14: Man könnte es auch im Wald hören, wenn man spazieren geht.

00:47:17: Im Märchenwald.

00:47:18: Aber im Märchenwald, vielleicht sollte man auch lieber auf die Waldgeräusche hören.

00:47:22: Ist schöner eigentlich.

00:47:23: Also, ich fand ein schöner Singensang aber auch nicht mehr.

00:47:27: Ja, also ... Ich finde, er war ziemlich ähnlich zum Mandy-Song, vom Viper auch.

00:47:32: Es war ein wohlfülles Song, es war sehr angenehm, dazu zu hören.

00:47:36: Und ich finde auch das Thema, was Maike meinte, was Dodi in dem Song behandelt, kann ich sehr gut verstehen, denn ich hab das auch manchmal, wenn ich so tolle Momente hab, dass ich so bin, oh Gott, wenn ich den jetzt vergesse irgendwann, was weiß ich, wegen Alter oder so, kann ich auf jeden Fall nachvollziehen.

00:47:49: Aber ansonsten hat der Song mich jetzt nicht wirklich abgeholt.

00:47:52: Er war schön, aber das war's auch.

00:47:55: Ja, ich müsste ihn jetzt auch nochmal hören, um mich wieder daran zu erinnern, wie genau er war, weil ich weiß, dass ich am Anfang schon begeistert war, gerade mit diesen Stimmen, die er noch so eingesetzt haben.

00:48:07: Genau.

00:48:08: Aber dann irgendwie mit dem Verlauf dieses Songs.

00:48:12: hat meine Begeisterung so ein bisschen nachgelassen.

00:48:14: Ja, er warbertet dann am Ende ziemlich so dahin.

00:48:16: Das klang dann ja auch so ein bisschen wie ein kleiner Drogentrip.

00:48:18: Also bei mir ist ... Der Hucklein ist mir schon im Ohr geblieben.

00:48:22: Das ist

00:48:23: mir schon im Ohr geblieben.

00:48:25: Aber ich muss auch sagen, wir haben im Hören eben ... Also, am Ende zieht es sich ganz schön, dieses ... warbande.

00:48:31: Machst du deinen eigenen Song gerade schlecht?

00:48:32: Ja, man muss ja auch mal selbstkritisch sein.

00:48:34: Richtig, richtig.

00:48:35: Trotzdem, also, die Huck mag ich immer noch.

00:48:38: Ja, so, nach dem ganzen ruhigen Singlesagen hören wir jetzt was mit richtig Druck drauf.

00:48:45: Na ja, also nicht so, also ein bisschen zumindest.

00:48:47: Royal Otis hören wir jetzt mit Moody.

00:51:39: Hier sind die Musiktiere, wir haben jetzt sechs Songs gehört, ihr da draußen auch.

00:51:43: Na, welches ist euer Favorit?

00:51:45: Wir müssen jetzt Abstürm.

00:51:47: Ich hatte dabei Musik aus UK von der Sängerin Nia Smith und das Sample kam von James Blake.

00:51:54: Wurde übrigens geschrieben von Leslie Feist und Chili Gonzalez, nur so als Nerdwissen.

00:51:58: Bist ihr Bescheid?

00:52:00: Ja, Limited ist der Track.

00:52:01: und was hattet ihr so dabei?

00:52:03: Ich hatte zwei Songs dabei, einmal Choke Cherry aus San Francisco mit Porcelain Warrior und mein zweiter Song hieß Six PM, eine kleine Entführung in den Märchenwald von Gordon's Grandson.

00:52:15: Ich hatte die britische Sängerin absolut limit ihrem Song No Audience dabei.

00:52:20: Und ich hatte auch zwei Songs dabei, einmal aus Australien Divers mit Cruisy Confusion und aus Großbritannien Dodie mit Maybe Finally.

00:52:28: Und jetzt wird abgestimmt.

00:52:31: Die Musik-Tiere bei Ahoy.

00:52:34: Also, meine Stimme bekommt Jans Treck von Absolutely.

00:52:39: Ich bin auch absolut bei Absolutely.

00:52:41: Oh mein Gott, ich auch.

00:52:42: Ja, du hast

00:52:43: es wieder gewonnen.

00:52:44: Das ist ja ein Erdrutsch-Sieg schon wieder.

00:52:48: Ich hätte meine Stimme übrigens Handes gegeben.

00:52:51: Oh, wie lieb.

00:52:53: Stark, stark.

00:52:54: Ja, guck mal, wo ihr eure Stimme hinvergibt.

00:52:56: Denn ihr könnt ja bei ... Instagram abstimmen, welches euer Favorit ist.

00:53:00: Und jetzt bleibt ihr schön hier am Radio sitzen, denn Mandy sitzt hier und moderiert die

00:53:17: Mini-Bar.

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