Die Musiktiere vom 04.12.2025

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00:00:00: So,

00:00:01: das

00:00:01: ist nun wieder die Sendung, die euch jeden Donnerstag zuverlässig erwartet.

00:00:06: Die Musik-Tiere heute mit dabei.

00:00:08: Michael.

00:00:10: Nele ist mit dabei.

00:00:11: Hallo.

00:00:12: Und die

00:00:13: bezaubernde John.

00:00:16: Ja, so, das war's auch schon.

00:00:18: Ich bin auch dabei.

00:00:19: Stimmt, stimmt, stimmt.

00:00:20: Dann können wir beginnen.

00:00:21: Ich bin gespannt, was ihr für Songs dabei habt.

00:00:23: Ich glaube, es wird

00:00:25: absolut

00:00:26: großartig werden.

00:00:27: Und deswegen starten wir jetzt einfach mal.

00:00:29: Über Geschmack kann man streiten.

00:00:36: Das Prinzip kurz erklärt.

00:00:38: Jeder oder jede von uns bringt Songs oder ... Song mit, also heute haben Michael und ich jeweils ein mit, ihr habt zwei Songs mit, die hören wir uns alle an, ihr da draußen könnt zuhören und am Ende gewinnt ein Track.

00:00:51: und danach, und das ist das tollste, dürft ihr bei Instagram abstimmen, welcher Song euch am liebsten ist, welcher Song in der letzten Woche eure Gunst gewonnen hat, das erfahrt ihr gleich.

00:01:02: Erst mal hören wir jetzt den Gewinner Track von Letzter Woche, und der kam von niemandem, weil wir einen unentschieden hatten.

00:01:10: Schade, schade, schade.

00:01:12: Dann müssen wir direkt reingehen.

00:01:14: Fangen wir doch an mit den Songs von dieser Woche.

00:01:16: Vielleicht gab es bei der Online-Abstimmung ein Siegersong.

00:01:20: Genau.

00:01:21: Wer hätte es gedacht, es gibt nämlich ein Gewinner-Song von Hannes und zwar Obongaya mit Holy Mountain.

00:01:28: Dann hören wir den jetzt und dann fangen wir an.

00:03:00: Hier sind die Musiktiere, das war Obong Jaya.

00:03:33: Den fandet ihr wohl richtig gut bei Instagram, ne?

00:03:36: Ja, das war Holy Mountain.

00:03:38: Und jetzt kommen wir vom heiligen Berg hin zur ... Unheiligen Jan, das ist auch

00:03:44: komisch.

00:03:44: Zum Mount Everest.

00:03:45: Zum Mount Everest der Musiktiere.

00:03:47: Vor

00:03:47: allem die unheilige Jan, Jan Tag.

00:03:50: Also heiliger geht's ja auch.

00:03:52: Das war mein

00:03:52: Gedanke.

00:03:55: Ich habe euch heute jemand mitgebracht und die heißt nämlich Joe the Man the Music.

00:04:00: Die habe ich letztes Wochenende auf dem Konzert von Lemony Rock entdeckt und hat mich sofort in ihrem Bann gezogen.

00:04:05: und dann habe ich mal geguckt, was sie noch so für Musik macht.

00:04:08: Sie kommt ursprünglich aus der Steiermark in Österreich und hat bereits mit sechs Jahren gelernt Geige und Klarinette zu spielen.

00:04:14: Ihre musikalischen Vorbilder sind dabei Adrienne Lenker von Big Thief und Joni Mitchell.

00:04:19: Sie bewegt sich dabei vordergründig im Bereich Folk und Indie und sie selbst sagt, ihre Musik ist eine Mischung zwischen dem Chaos und dem Gefühl des Dazugehörns.

00:04:28: Das heißt, sie will die Emotionen wie Unsicherheit, Zugehörigkeit, Identität und auch persönliche Erfahrung thematisieren.

00:04:34: Und jetzt hat sie einen neuen Song rausgebracht und der heißt Shoulders.

00:04:50: I wanted to be you so badly I wanted to be you without.

00:05:01: I can't see the tracks.

00:05:03: I see the nights you're

00:05:05: staying I feel the cold and it's a lot of just because I wanna hit us but playgroundin'.

00:05:31: I was so convinced of it.

00:05:33: the good chaos known the good life that I thought you had.

00:05:40: now I'm a hazard.

00:05:42: just grew older fuck big strong shoulders.

00:06:02: I Just

00:06:19: a word.

00:06:20: It's not

00:06:21: just

00:06:21: a song.

00:06:23: It's not just my head.

00:06:25: And it's not

00:06:26: only

00:06:27: fun.

00:06:28: It is.

00:06:30: And it's not just a lie.

00:06:36: There was never just a lie.

00:06:40: Just a heather.

00:06:43: Just a towel.

00:06:44: It's a joke.

00:06:47: Joke's not a lie.

00:07:47: Das war Joe The Man The Music mit ihrem neuen Song Shoulders.

00:07:50: Inhaltlich geht es in dem Song um das Thema Selbstständigkeit, Unabhängigkeit.

00:07:54: Es geht auch um Beziehung und der Wunsch, sich einfach mal auf sich selbst verlassen zu können.

00:07:58: Es gibt auch eine Zeile in dem Song, ich habe das mal übersetzt.

00:08:01: auf Deutsch heißt es.

00:08:02: Scheiß auf die Männer mit großen starken Schultern.

00:08:04: Ich lehne mich jetzt erstmal auf meine eigenen.

00:08:07: Also mit ihren Songs allgemein macht sie immer wieder eine Ansage gegen stereotypische Rollenbilder und Erwartungen.

00:08:13: Und auch die Künstler nahmen es daran angelehnt und sie hat diesen bewusst gewählt, denn damit will sie Stärke und Authentizität ausdrücken.

00:08:20: Und sie selbst hat auch auf dem Konzert gesagt, sie hat irgendwann einfach gemerkt, dass sie ihr eigener Mann in Anführungszeichen sein will und einfach auch keine anderen Männer dafür braucht.

00:08:28: Genau, ihre erste komplette EP wird am sechzehnten Januar nächstes Jahr erscheinen und sie sagt, auch da wird es viel um das innere Chaos und um Ängste gehen und darum, das Leben mit all seinen Negativen und auch guten Seiten zu embracing, also zum Arm.

00:08:42: Ja, was sagt ihr?

00:08:44: Ja, das war doch ein sehr schöner, warmig, wohliger Start in diese Sendung.

00:08:48: Also irgendwie so ein Viel-Gut-Song.

00:08:50: Sie hat ja irgendwie nicht nur, dass sie süß aussieht, auch wenn sie stark sein will.

00:08:54: Also sie sieht trotzdem irgendwie ganz sweet aus und hat aber so eine schöne, warme Stimme, der man einfach ganz gerne zuhört.

00:09:01: Und ich fand den Song auch schön im Aufbau.

00:09:04: Es war jetzt kein Banger oder so, aber trotzdem hatte er seine Besonderheiten und Besonderheiten im Aufbau.

00:09:11: Sie muss sich da, finde ich, gar nicht verstecken vor ihren Vorbildern.

00:09:15: Joni Mitchell und Adrian Langer, hattest du ja gesagt.

00:09:18: Die Aussprache klingt auch so, als wäre sie irgendwie aus Amiland, irgendwie wahnsinnig gut.

00:09:22: Irgendwie nimmt man ihr total ab.

00:09:25: Und ja ... Ich dachte, so ein schöner, warmer Song wie so eine Schulter, an die man sich halt anlegen möchte.

00:09:31: Gut, jetzt irgendwie, sie braucht keine Schulter, aber der Song ist auch eine schöne Schulter, an die man sich so anlegen kann.

00:09:38: Ja, finde ich gut.

00:09:39: Ich fand es auch sehr schön herbstlich.

00:09:40: Also war so ein Song, den man, wenn man mal nicht das Caprio dabei hat, im Auto hören kann und dann den Scheibenwischern beim Wischen zugucken kann.

00:09:51: Und da war ein gutes Gefühl zu haben.

00:09:54: Und ich fand auch diese Schulteranlehnung, was du erzählt hast, sozusagen, was das, was das, die kein Mann braucht, um selber stark zu sein.

00:10:02: Und so ist ja auch sowieso quatscht, dass man für irgendwas einen Mann, also ... vielleicht schon, aber erst mal ist man ja man selbst und das finde ich, dass Talos auch transportiert und das zeigt auch, dass sie da alleine auf Tour geht in London spielt und so weiter, sie macht einfach ihr eigenes Ding und da braucht sie halt niemanden dafür und das ist auf jeden Fall positiv zu bewerten, genau wie das Song.

00:10:23: Da kann ich mich auch nur anschließen, ich fand es auch total angenehm zu hören, es war nicht... Super aufgeregt aber trotzdem deep.

00:10:30: also und ich fand auch genau diese Zeile die du übersetzt hast war die die ich mir aufgeschrieben habe und war so hey cool finde ich mega stark weil sie es über eine entspannte Art und Weise rausbringt und mal nicht über diese typische agro Art und Weise was wir ja auch häufig haben.

00:10:45: so ich erinnere mich dann noch an girl group und den rage song.

00:10:48: das ist ja so ein bisschen mehr haut drauf und kommen.

00:10:50: wir sehen es mal edgy.

00:10:52: Und das geht auch und ich finde es total schön, dass wir jetzt mal die gleiche oder eine vergleichbare Message über eine andere Art und Weise transportiert bekommen haben und fand das richtig gut.

00:11:02: Sehr schön, das freut mich.

00:11:04: So, apropos richtig gut.

00:11:07: Nee.

00:11:08: Ich habe einen richtig guten Song.

00:11:11: Und zwar habe ich euch Sissy Rocket mitgebracht.

00:11:15: Sissy Rocket ist eine US-amerikanische Indie-Alternative-Künstlerin, die in bestimmten Subkulturen so Punk, Alternative und in der Queer-Community sehr bekannt ist.

00:11:26: Vor allen Dingen dadurch, dass sie gerne Genres und Stile kombiniert und daher gleichzeitig poppig, punkig und leicht elektronisch klingt.

00:11:34: Sissy Stil laut Beschreibungen ist Energie geladen.

00:11:37: kantig und vor allen Dingen auch emotional.

00:11:40: Und ihr letztes vollständiges Album hieß Live Love Love.

00:11:44: Also Liebe, Lebelache, Liebe.

00:11:47: Und die Genau, das erschien in dem Jahr.

00:11:50: Sie selbst versteht dieses Album als Feier von Selbstfindung, Ausbruch und individueller Freiheit.

00:11:56: Und das war damals ihr persönliches Statement, seitdem gab es nämlich auch kein Album mehr.

00:12:00: Deswegen habe ich euch heute die Single mitgebracht.

00:12:03: Die wurde released am achtzehnten November und heißt Anhinch.

00:14:10: Das war Sissy Rocket mit Unhinged und sie selber sagt Unhinged vermittelt eher ein Gefühl als eine Geschichte und könnte deshalb auch als musikalisches Ventil gesehen werden.

00:14:22: Wie gesagt, ihr letztes Album war ja auch ein persönliches Statement und seitdem sind alles Singles, die rauskommen, ja aus persönlichen Gefühlen entstanden.

00:14:31: Und genau dieser Song erlaubt es eben auch mal rohe Gefühle wie Wut oder Verzweiflung hörbar zu machen, finde ich.

00:14:38: Und sie selber identifiziert sich offen als Queer und spricht in ihrer Musik oft über Liebe, Beziehungen und Selbstfindung innerhalb queerer Erfahrungen.

00:14:48: Deswegen sind die Texte teilweise auch so wie sie sind.

00:14:51: sind, sag ich mal.

00:14:54: Genau, und sie selbst sagt eben, wie gesagt, ihre Musik kommt fast immer aus persönlichen Erfahrungen und sieht sie nicht als Unterhaltung, sondern viel mehr als Ausdruck von Identität und Freiheit.

00:15:05: Und jetzt bin ich ganz, ganz gespannt, was ihr zu anhinscht sagt.

00:15:09: Also... Ich fand den Song gut.

00:15:11: Ich mag es mal, wenn dahinter eine politische Message ist oder wenn auch immer was Identitätsaussagen, das dahinter steht und besonders, wenn weiblich geliesene Person oder queere Person auch persönliche Erfahrungen teilen, besonders in die sexuelle Richtung.

00:15:24: Mir ist auch ein Satz im Kopf geblieben.

00:15:26: Ich weiß nicht, ob er wirklich so war, aber es waren Zeile, wanted to have sex.

00:15:30: Bad, I Ripped My Dress oder sowas.

00:15:32: Auf jeden Fall sehr lustig auch, auch sehr bildlich dargestellt.

00:15:36: Ansonsten hat mich das an irgendwie eine Musikrichtung erinnert, die mir nicht so wirklich gut gefällt.

00:15:42: Es war sehr poppig.

00:15:44: Ich weiß nicht, woran es mich erinnert, aber auch dies bei Anhingst in diesem Referenz, die am Ende immer so hoch gegangen, das hat mich irgendwie ein bisschen gestört.

00:15:51: Ich kann nicht genau sagen, warum, vielleicht weil es dann so ein Schieferton irgendwie war.

00:15:56: Ja, aber insgesamt würde ich sagen, guter Song.

00:15:59: Also ich muss mal sagen, dass diese oft Beschreibung von Songs oder von Künstler und Künstlerinnen mixt Genres oder es nicht richtig zuzuorten, das liest man fast in jeder Beschreibung.

00:16:10: Aber hier passt es mal, weil man wirklich danach irgendwie nicht so richtig sagen kann, was war das jetzt eigentlich?

00:16:14: Irgendwie war das Pop oder Punk oder irgendwie ein interessanter Mix, muss ich sagen.

00:16:21: Ich fand ihn so minimal anstrengend, was ein bisschen an ihrer Stimme lag.

00:16:25: Also natürlich auch an diesem ... Was an dauernd kam, dafür muss man in Stimmung sein und es jetzt so aushalten können, sag ich mal so.

00:16:36: Und ich hatte irgendwie Probleme mit ihrer Stimme.

00:16:38: Sie hat manchmal so eine komische Kopfstimme gehabt, die so irgendwie, wo es danach klang, dass das nicht ihre richtige Höhe ist.

00:16:46: Wahrscheinlich hat sie damit auch irgendwie dann so gespielt.

00:16:49: Nee, glaube ich nicht.

00:16:50: Ich glaube, sie hat auch so irgendwie so eher gespielt.

00:16:53: Und dann auch dieses ... Das war der hohe Turn, den

00:16:59: du meintest.

00:17:00: Das war auf Dauer ein bisschen anstrengend.

00:17:03: Aber kurzer Zwischenfakt.

00:17:05: An Hinsch bedeutet verwirrt und verstört.

00:17:08: Also das passt ja vielleicht dann ganz gut zu eurem Gefühl gerade.

00:17:12: Hannes, was sagst du?

00:17:14: Ich hatte so Erinnerungen an Gwen Stefani oder so.

00:17:16: Irgendwas, wo so Riot-Girl-mäßig, aber ich fand die halt ein bisschen zu drüber.

00:17:22: Und das war halt auch dieses, aha, aha, das war so ... Ich mach noch mal eine extra Runde.

00:17:27: Das war mir zu viel.

00:17:28: An sich hat das schon gereicht, diese Attitude rüberzubringen.

00:17:32: Und das hat den Song so bisschen, ja, ich sag mal, verwässert.

00:17:36: Der war ja ... Dadurch, dass so verschiedene Soundsysteme da waren, sehr speziell.

00:17:41: Aber dadurch hat sie quasi so bisschen ja runtergebrochen, wieder auf die Pop-Ness.

00:17:47: Und das fand ich schade daran.

00:17:50: Ja.

00:17:51: Gut.

00:17:51: Einen haben wir noch vor der Pause, ne?

00:17:53: Soll ich?

00:17:53: Ja, mach du doch.

00:17:55: Okay, ich muss kurz hier reingucken.

00:17:58: Ich habe Kanadier mitgebracht.

00:18:00: Die kommen aus Victoria, aus British Columbia.

00:18:03: Auf Tour sind sie zu dritt.

00:18:05: Der Name würde aber quasi ... dazu verleiten zu denken.

00:18:12: Es sind zwei, nämlich John and Roy.

00:18:14: Und die gibt's seit zwei tausend neun.

00:18:17: Sie spielen am einundzwanzigsten dritten hier im Mojo.

00:18:20: Und sie sind ja sehr viel auf Tour unterwegs und so weiter.

00:18:23: Und John hat in einem Video gesagt, sie streiten nie, weil sie einfach, wenn sie irgendwie unterschiedliche Meinungen haben, lösen sich über die Musik.

00:18:31: Es ist halt sehr abgedroschen und klingt irgendwie komisch.

00:18:34: Aber in dem Fall, weil sie so viel zusammen Auto fahren oder Bus zusammen sind und so machen.

00:18:39: immer so Soundskitzen und dann kommen Songs dabei rum.

00:18:42: Manchmal dauert es eine Woche für ein Album, manchmal brauchen sie mehrere Jahre.

00:18:46: Aber ihr Ziel ist es, gerade bei den Live-Shows gemeinsam mit dem Publikum einen schönen Abend zu haben, wie ein Lagerfeuer, wo alle, das ist auch so ein bisschen so eine abgedroschende Phrase, aber wenn alle näher rücken, wird es wärmer, so sagen sie das.

00:19:01: Und jetzt haben sie einen neuen Song rausgebracht, der heißt More Than I Can Dream, das sind John and

00:19:07: Roy.

00:19:08: Get up now, stroll

00:19:13: to shore.

00:19:17: Got my dreams down

00:19:20: from the night Running out onto empty

00:19:30: fields Holding

00:19:35: up that sword and shield, baby Lighting down next to you is more than I can dream.

00:20:07: So on his heart, life can

00:20:13: be cold.

00:20:17: Reminisce by times of old.

00:20:25: Life is

00:20:25: changing, steadily

00:20:33: rearranged.

00:20:34: my

00:20:36: joy to see Lighting down next to you is more than I can dream.

00:21:04: Lighting down next to you is more than I can dream.

00:21:16: Outspinning,

00:21:20: tears

00:21:20: are on, yawns with spine, pros are calm, with calm, leaving

00:21:42: no sense of space.

00:22:06: There'll be lightin' down next to you, it's more than I can dream.

00:22:19: Oh, lightin' down next to you, it's more than I can dream.

00:22:55: Das waren zwei kanadische Jungs, die so Holzfällehemden tragen und gern gefühlt zeigen.

00:23:00: Jon and Roy mit ihrem neuen Song More Than I Can Dream.

00:23:06: Und jetzt bin ich sehr gespannt auf eure Meinung dazu.

00:23:10: Ich dachte, es sind mehr als zwei, Jon and Roy.

00:23:12: Egal, wie viele es auch immer sind, höheren tut man nur einen.

00:23:15: Ich

00:23:16: hab gesagt, es sind zwei mit Holzfällehemden.

00:23:18: Die anderen dürfen keine Holzfälle tragen.

00:23:19: Die tragen was anderes.

00:23:21: Ganz egal, wie viel Jon and Roy jetzt sind, auf jeden Fall ... Was du eben noch gesagt hast zum Optischen.

00:23:27: Sie kommen aus Kanada, tragen Holzfällerhemden.

00:23:30: Das passt auch ein bisschen zu dem, was ich mir aufgeschrieben hab.

00:23:33: Weil ich sehe bei diesem Song förmlich so eine Hütte im Schnee in den Bergen, wo man durchgefroren reinkommt, irgendwie drin das Feuer anmacht und sich dann ganz viele Kerzen dann noch anmacht und dann in so einem Schaukelstuhl auf einer Decke sitzt.

00:23:50: Und dann hab ich überlegt, mit wem hört man dann diesen Song?

00:23:54: Dann dachte ich, den hört man dann alleine.

00:23:57: Alleine in dieser Hütte.

00:24:00: Und stirbt dann da.

00:24:02: Er friert, schneit ein.

00:24:03: Oh

00:24:04: Gott.

00:24:06: Weil er einfach so so depri ist.

00:24:09: Also es ist ja so ein trauriger, melancholischer Song.

00:24:13: Aber er zieht schon auf die Dauer der vier Minuten ganz schön runter.

00:24:18: Eben weil er so langsam ist.

00:24:20: Also ich finde, er ist einfach so langsam auch ... Das Ding ist, ich mag ja John & Joy, ich finde, er hat auch eine wunderbare Stimme.

00:24:33: und was ich einfach nur anmerken möchte, der Song ist ein Tick zu langsam, als ob man irgendwie am Pult irgendwie so runter gedreht hat und der eigentlich schneller gehört, aber er ist dann so langsam, dass man kaum eine Melodie erfassen kann und sie im Kopf bleibt.

00:24:50: Ja, also ich kann mich Maike da teilweise anschließen.

00:24:54: Ich mag ja traurige Songs, die auch manchmal ein bisschen entschleunigend sind.

00:24:58: und ich finde so zu meinem ersten Song und Danieles zweiten Song und jetzt dein dritter ist irgendwie wieder ein guter Unterschied und es passt eher zu meinem ersten Song.

00:25:05: Und manchmal darf es ja auch ruhiger sein, aber der war schon... sehr ruhig.

00:25:10: Und ich stelle es mir eher so vor, ich habe früher ganz viel mit meinem besten Freund immer gemalt und habe nebenbei immer ganz viel melancholische Musik gehört.

00:25:16: Da würde ich den einen rein, aber ich kann mir gut vorstellen, dass der dann aber auch immer geskippt wird, weil er dann zu langsam ist und zu lang dauert.

00:25:25: Aber ich finde trotzdem, es war schön.

00:25:28: Ja.

00:25:29: Ja, also ich muss dir danken, Hannes.

00:25:32: Dank dir wird meine Einschlaf-Playlist immer größer.

00:25:36: Ich hätte vielleicht diesen einen Spieler gebraucht.

00:25:40: Aber ja, also es war sehr ruhig.

00:25:42: Das haben wir jetzt alle schon gesagt.

00:25:45: So ein bisschen zum Dudeln nebenbei, wenn mein Plätzchen backt oder so.

00:25:48: Es ist vielleicht auch ganz nice to have.

00:25:51: Aber ja, irgendwie, ich hab auch nicht auf die Lyrics geachtet, weil ich so eingeschlafen bin.

00:25:58: Aha, gut.

00:26:00: Dann wollen wir dich jetzt mal wieder wachmachen und hören jetzt The Beaches mit Jocelyn.

00:26:09: everything

00:26:12: i do you should probably reconsider the truth.

00:27:02: it's all the things i've been doing.

00:27:44: you think i'm a pedestal.

00:28:04: you're all missing me for you just got me everyone a bitch in no boss to live just in you.

00:28:31: still what do you even see?

00:28:43: why do you?

00:29:19: Hier sind die Musiktiere und wären wir ein Waschbär, dann wären wir wahrscheinlich betrunken.

00:29:25: Denn ich habe gerade eine Meldung gelesen von einem betrunkenen Waschbär, der ist in einen Laden in Amerika, war das eingebrochen, durchs Dach rein und ist dann zufällig vor dem Whiskey-Regal gelandet und hat dann einfach den ganzen Whiskey ausgesoffen und ist dann halt, wie es sich gehört, für einen besoffenen Einbrecher eingepennt und wurde dann nicht von der Polizei, sondern von der Tierschutzbehörde ins Tierheim gebracht.

00:29:48: Und nachdem er so zwölf, fünfzehn Stunden gepennt hat, war dann wieder nüchtern und wurde im Wald ausgesetzt und hat wohl gedacht, nächstes Mal mache ich was anderes.

00:29:57: So, was anderes ist das Stichwort.

00:29:59: Hier gibt es immer verschiedene Musik.

00:30:02: Wir haben noch ein paar Songs vor uns, und zwar insgesamt drei.

00:30:06: Michael ist jetzt dran.

00:30:08: Ein bisschen reihe ich mich bei deinem Song ein.

00:30:10: Also wir sind ja alle ein bisschen eingeschlafen bei deinem Song, der im Titel ja irgendwas mit Dreams auch hatte.

00:30:16: Und jetzt kommt eine Band, die heißt Big Sleep.

00:30:20: Ach, irgendwie mag ich das aber auch alles.

00:30:22: Ich habe im Moment so einen Schlafmangel, obwohl ich gar nicht viel weniger schlafe, aber ich könnte andauernd schlafen.

00:30:27: Und darum habe ich jetzt eine Band, die Big Sleep heißt.

00:30:30: Ich

00:30:30: gebe dir mal meine Playlist.

00:30:32: Ja, nur meine Songs drauf.

00:30:33: Nur meine

00:30:33: Songs.

00:30:33: Nicht, dass ich bei der Arbeit hier einschlafe.

00:30:36: Bix liebt, das ist ein irisch-italienisches Quartett.

00:30:39: Sie kommen aus Dublin oder sind dort ansässig und sie stehen kurz vor der Veröffentlichung ihres Debütalbums.

00:30:44: Und die letzte Single-Auskopplung davon, die heißt

00:30:48: Du, Du, Du, Du, Du.

00:30:50: Und die gibt's jetzt.

00:31:16: So

00:31:16: it took my hands off your hips.

00:31:18: Everybody gets low sometimes.

00:31:20: It's the truth.

00:31:21: Oh yeah, it's the way that it is.

00:31:37: I tried to change, but I tried.

00:31:47: Those I was at the bar.

00:31:53: Confessions are with me.

00:32:06: Glad to hear your do and all.

00:32:11: Trying to get some rest myself.

00:32:13: But the name is making love next

00:32:15: door.

00:32:18: I'm just from my poster pink.

00:32:45: Confessions are with me.

00:33:55: Ganz genau drei Tagen hätte man diese Band live in Hamburg sehen können.

00:33:59: Da haben sie nämlich im Nochtspeicher gespielt.

00:34:02: Sie waren mir bis dahin aber auch gar nicht bekannt.

00:34:04: Also irgendwie hatte ich das Konzert auch nicht so richtig auf dem Zettel.

00:34:07: Das waren Big Sleep aus Dublin, Irland.

00:34:10: Ich kann gar nicht so viel über sie erzählen.

00:34:13: Es ist ein Quartett, drei Männer, eine Frau.

00:34:15: Sie haben sich in ihrer Heimat schon eine ordentliche Fanbase erspielt, ihre Shows sind dort schon ausverkauft, hatten ein paar Festivalauftritte auch schon außerhalb von Irland.

00:34:23: Und genau, jetzt kommt bald das Album raus im Januar oder Ende Januar.

00:34:28: Das wird Holy Show heißen.

00:34:31: Und das war die letzte Single davon.

00:34:32: Ein Song, in dem es über Trennung und Loslassen geht.

00:34:36: So nach dem Motto, du warst es nicht wert.

00:34:39: Mit dem spannenden Titel, du, du, du, du, du, du, du.

00:34:44: Ganz viele Dose in diesem Titel.

00:34:46: Vielleicht wird die Beziehung so beendet.

00:34:48: Du, du, du, du, du, du, du.

00:34:51: Ja, ich fand den Song ganz erfrischend.

00:34:54: Ich hätte mir noch ein bisschen mehr Drive zwischendurch gewünscht, dass noch mal eine, eine Gitarren-Schleuder mehr reinkommt.

00:35:00: Aber an sich war das ein gut durchhörbarer Song mit einer interessanten Harmonie.

00:35:05: Und die Stimme des Sängers gefällt mir auch ganz gut.

00:35:08: Die

00:35:08: kennt man irgendwie.

00:35:08: Also es erinnert einen voll an so zwei Tausender in die Rock.

00:35:12: Und irgendwie einen speziellen auch.

00:35:14: Ich kam nur nicht nach drauf.

00:35:15: Ja, hab ich auch drüber nachgedacht, das ist mir auch nichts eingefallen.

00:35:17: Aber ja, guter Song.

00:35:20: Also ich finde diese Gitarrenschleude hat es auch gar nicht gebraucht.

00:35:22: Ich finde der Song war so in sich kompakt gut und ich finde auch die Bands, wenn man so die Covers ansieht, sind ja auch richtig, wenn man das so sagt, cool zum angucken.

00:35:31: Also ich kann mir vorstellen auf Konzerten und sowas, dass sie da auch auf jeden Fall Stimmung machen, wer auf jeden Fall ein Konzert, wo ich gerne hingehen würde, war jetzt nichts außergewöhnliches, aber ich finde eine solide Nummer, also hat mir gut gefallen.

00:35:43: Ich fand auch, es war ein rundes Ding.

00:35:46: Gott sei Dank, kein Einschlaufsong, wie der Name der Band verrät, hatte ich jetzt tatsächlich irgendwie mit was ganz anderem gerechnet.

00:35:55: Auch mit diesem doo doo doo.

00:35:56: Also das klingt ja wirklich schon so wie so ein Einstrahl.

00:36:00: Lallelu oder meine Mundschuhe zu.

00:36:03: Aber fand ich doch echt auch gut und kann mich den anderen nur anschließen.

00:36:06: Also war eine harmonische runde Nummer.

00:36:08: Doch.

00:36:09: Schön.

00:36:10: Sehr schön.

00:36:11: Ich glaube, dann bin ich jetzt dran.

00:36:15: Ich habe euch als zweiten Song, ein Song von Yasho mitgebracht.

00:36:19: Yasho heißt mit bürgerlichen Namen Janne Schulte und kommt aus Hamburg.

00:36:22: Wir haben ja auch schon, wie ich gesehen habe, einige Songs von ihm eingespielt.

00:36:25: Er ist dafür bekannt, dass er viele Schritte bei der Produktion selbst macht, das heißt Songwriting, Produktion, also eine DIY-Manier und häufig auch aus seinem Schlafzimmer, was als Tun-Studio dient.

00:36:35: Die Themen, die er oftmals behandelt, sind Alltag, Sehnsucht, Unsicherheit, also Sachen, mit denen sich viele identifizieren können.

00:36:42: Und er hatte Anfang dieses Jahres seine DB.

00:36:44: Debüt EP veröffentlicht.

00:36:46: Und sein neuer Song, der jetzt rausgekommen ist, ist ein Vorbote einer kommenden EP.

00:36:50: Also, oder wie er selbst sagt, quasi der Start eines neuen Kapitels.

00:36:53: Und hier ist sein neuer Track.

00:36:55: für immer Kind bleiben.

00:37:04: Könnt Bock mehr auf Erwachsen sein.

00:37:13: Ich will tanzen als ob niemand guckt.

00:37:16: Und wo ist die Magie geblieben?

00:37:19: Sie wird von Rationalität erdrückt.

00:37:22: Ich versinke Melancholie und mir ist alles viel zu viel.

00:37:28: Ich weiß noch, früher war das anders Ich hab Kindheitsnostalgie.

00:37:35: Hausaufgaben waren schnell gemacht und dann blieb macht der ganze Tag Für Freunde und für Spaß war immer so viel Platz.

00:37:48: Ich glaub ich werd für immer Kind bleiben.

00:37:50: Ich werd so leicht und unbeschwert wie der Wind sein.

00:37:53: Ich werd mein Leben leben, weil's ginge das nie vorbei.

00:37:57: Ich will das ein Gefühl von Sammau fehlen.

00:38:02: bleiben Unbeschwert.

00:38:06: ich glaub ich werd für immer Kind bleiben.

00:38:41: Ich werd so leicht und unbeschwert wie der Wind sein.

00:38:45: Ich werd mein Leben leben, als ginge das nie vorbei.

00:38:48: Ich will, dass ein Gefühl von Sommerferien bleibt.

00:38:52: Ich glaub, ich werd für immer Kind bleiben.

00:38:54: Ich werd so leicht und unbeschwert wie der Wind sein.

00:38:57: Ich werd mein Leben leben, als ginge das nie vorbei.

00:39:01: Ich will, dass ein Gefühl von Sommerferien Das war Yasho mit seinem Track für immer Kind bleiben.

00:39:33: Der Song ist so gesehen eine Rebellion gegen das Erwachsensein und einen Rückblick auf die Leichtigkeit der Kindheit.

00:39:39: Also es ist ein Song für die kindliche Freiheit, die Unbeschwertheit, die Spontanität und ein Song gegen den Alltag, der Druck und die Verantwortung, die man immer wachsen sein hat.

00:39:53: Und am sechzehn Mal kommt Jaschudan auch nach Hamburg in die Hebebühne.

00:39:56: Und ich finde, vor allem durch seine Mischung aus elektronischen Beats und seiner gefühlen vollen Stimme und so was, ist irgendwas Außergewöhnliches.

00:40:04: Ja, was sagt ihr dazu?

00:40:07: Ich finde ja, gerade diese elektronischen Beats, die dann so rein spielen, das ist schon was Kindliches, weil er kann ja singen.

00:40:14: Und wenn dann auf einmal dieser ... Das ist wirklich ein Rollercoaster-Beat.

00:40:20: Rein warmart ist das so, als ob ein Kind ... Keine Ahnung, aus einer Anlage der Eltern, aus so sehen auf laut gedrückt hat und die Eltern sich total erschrecken.

00:40:31: So kam mir dieser Song auch vor und es ist ja für jeden ein Appell, die Kindheit sich zu bewahren.

00:40:37: Erwachsensein ist ja auch ziemlich uncool.

00:40:40: Und das innere Kind, das ist ja auch eine Therapieform an das innere Kind zu denken.

00:40:45: Und ich glaube, das ist für jeden Menschen hilfreich.

00:40:49: finde ich auch.

00:40:50: Also ich fand auch, dass der Titel sehr gut zum Stil gepasst hat.

00:40:55: Manchmal dachte ich mir so ein bisschen auch so von der Art und Weise, wie er gesungen hat, klang das so, als würde er sich nicht so Mühe geben.

00:41:02: Irgendwie so, er hat so das N so komisch betont und so ein bisschen so, ich sag mal, faul gesungen.

00:41:08: Aber ich fand es gar nicht so schlecht.

00:41:10: Gerade mit diesem Hintergrund und so.

00:41:13: Normalerweise mag ich das nämlich nicht, wenn ich das höre.

00:41:15: Aber in diesem Fall fand ich es ganz cool.

00:41:17: Und jetzt hab ich es auch gemacht.

00:41:19: Fand es zu cool.

00:41:21: Fand

00:41:21: ich es ganz cool.

00:41:22: So fährt nämlich ziemlich schnell ab, ne?

00:41:24: Ja,

00:41:24: ich will auch für immer Kind bleiben.

00:41:27: Und war echt doch eine sehr coole Erfrischung hier.

00:41:30: Ich fand den auch erstaunlich gut.

00:41:31: Ich hatte den auch schon gehört, aber hab, glaub ich, zu schnell weggeschaltet, weil ich den Anfang irgendwie nicht gut genug fand.

00:41:38: Und dachte so, ich will für immer Kinnen bleiben.

00:41:41: Was kommt jetzt für eine Schnulze?

00:41:42: Dann hab ich den ganzen letzten Teil gar nicht mitbekommen, wo das so abging.

00:41:46: Und ich fand die Mischung auch super.

00:41:48: Und ich fühle es auch sehr, was er singt.

00:41:51: Also dieser Wunsch, Sommerferien zu haben, keine Verpflichtungen, sich einfach nicht so viel darum zu schärmen, was andere denken.

00:41:58: Und ja, das macht ein bisschen traurig auch fast.

00:42:03: Bisschen melancholisch auch, oder?

00:42:04: Ja, aber

00:42:05: ... und die Musikart, dieser war ja auch wieder wie so Ende-Ninziger-Sound, wie dieser elektronische Sound, wie er früher auf dem Bravo-Hitzen drauf war.

00:42:13: Erinnert mich auch an meine Kindheit so ein bisschen.

00:42:16: Perfekt.

00:42:17: Ja, super.

00:42:19: Ja, weiter geht es tatsächlich mit dem letzten Song hier heute.

00:42:24: Ich habe euch jemand ganz besonderen mitgebracht.

00:42:27: Ich weiß, das sag ich immer.

00:42:28: Ganz,

00:42:29: ganz besonders.

00:42:29: Ganz, ganz besonders ist er nämlich wirklich, Petty USA.

00:42:35: Der US-Amerikaner ist in Michigan geboren und war ursprünglich in lokalen Bands aktiv, unter anderem als Schlagzeuger, bevor er sich zunehmend auf Songwriting und Solo-Projekte konzentrierte.

00:42:46: Sein Musikstil ist eine Mischung aus Indy Rock, Alternative, Emo, mit teilweise Synth und Pop-Elementen.

00:42:53: Ich weiß, das klingt sehr wild.

00:42:55: Und deswegen wird's ... seine Musik auch teils als DIY Sound beschrieben und zum anderen Teil auch als Hardland in the Rock mit moderner Note.

00:43:04: Mitgebracht habe ich euch heute den Cover oder den Titelsong des Albums The Ips und der Song heißt auch

00:44:44: The Ips.

00:47:32: Das

00:48:15: war The Ips von PTUSA.

00:48:18: By the way, The Yips stammt aus dem Sport und bezeichnet einen Phänomen, bei dem jemand plötzlich Dinge nicht mehr hinbekommt, die vorher selbstverständlich waren.

00:48:27: Das überträgt Pity auf den Alltag Selbstzweifel und Unsicherheit und in diesem Album erzählt er Geschichten von Menschen, die in einer schwierigen Phase sind.

00:48:37: Und durch Song für Song als Gespräche in einer fiktiven Bar mit dem Namen The Yips Tavern macht er das eben.

00:48:44: Also... Das ist der Opener und viele weitere Gespräche kommen noch in dem Album.

00:48:49: Das Album wurde ganz besonders dafür gelobt, dass es persönlich und echt wirkt und so eine starke emotionale Wirkung durch seine Songs erzählt.

00:48:57: Was meint ihr?

00:48:58: Also ich hatte zuerst so Post Malone-Vibes, weil Post Malone hat ja auch dieses... sich so ein bisschen immer auf den Kehlkopf zu hauen gefühlt.

00:49:05: Also macht er nicht, aber es klingt so.

00:49:07: Und das ist so ein... Ja, so ein Effekt, den ich nicht so gern mag, auch selbst bei Post Malone.

00:49:13: Und leider... Ist da dann auch noch ein Saxophon dabei?

00:49:17: Was für mich natürlich sofort ein Ausschusskriterium ist.

00:49:21: Weil ich

00:49:21: hasse Songs mit Saxophon.

00:49:23: Ah, wirklich?

00:49:24: Ja,

00:49:24: wirklich.

00:49:25: Ganz schlimm.

00:49:25: Es gibt ganz wenige Songs, die mit Saxophon sind, die gut sind.

00:49:30: Also... Wer guckt denn nicht schon an?

00:49:33: Nein, Quatsch.

00:49:34: Also, ähm, nee, und ich weiß, ich fand den Song nicht so wirklich besonders.

00:49:38: Also, fünf, sechs und zwanzig.

00:49:40: Also, das ist jetzt keine Retourkutsche.

00:49:42: Ich fand es wirklich sehr einschläfernd.

00:49:44: Na gut.

00:49:45: Ich musste leider Hannes in allen Punkten so ein bisschen bestätigen.

00:49:50: Also das mit der Stimme hat mich auch gestört, weil es so viel Druck gemacht hat, der irgendwie nicht, fand ich, authentisch klangen, sondern so, ich muss damit irgendwas ... weiß ich nicht.

00:50:02: Kompensieren.

00:50:02: Kompensieren,

00:50:03: ja.

00:50:03: Und gut, Mädels, das wisst ihr nicht, aber Hannes und ich haben beide Probleme mit Saxophon in Zorn.

00:50:08: Oh Gott, gut zu wählen.

00:50:09: Hätte ich das mal vorher gewusst.

00:50:11: Das

00:50:11: langjährige

00:50:11: Hassgemeinschaft

00:50:14: sind wir.

00:50:14: Also es gibt ein paar, wie du auch schon meinst.

00:50:17: Aber da war das Saxophon auch wieder sehr nervenaufreibend, sehr hoch und quietschig, fand ich da im Solo.

00:50:25: Und das hat mich dann für die fünf eineinhalb Minuten ... Leider auch nicht so richtig überzeugt.

00:50:30: Ja, gut.

00:50:30: Sorry.

00:50:31: Ich glaube, ich muss nicht mehr viel sagen.

00:50:35: Was ich aber gut fand, war die Kugelocker am Anfang und am Ende.

00:50:39: Und in Gegensatz zu Hannes und Maike finde ich ein Saxophon mal sehr abwechslungsreich und schön.

00:50:45: Mich würde ja mal interessieren, warum er diesen Namen hat.

00:50:47: Ich finde diesen Namen abternt, wenn ich ihn so lese.

00:50:50: Vielleicht liegt es auch an dem derzeitigen Bild der USA.

00:50:53: Aber man hat immer das Gefühl, wenn man dann auch noch so einen Mann dazu sieht, mit so einem langen Bart, das geht so in die Country-Richtung rein optisch.

00:51:00: Und wenn sich dann noch jemand irgendwie den Namen USA gibt, dann wirkt das immer so ... Schon doll, ne?

00:51:04: Ja, so patriotisch.

00:51:06: Und da würde ich mich mal interessieren, aus welcher Richtung er so kommt und warum.

00:51:12: Und ob es vielleicht auch so ein bisschen Ironie ist oder ernst oder herrnst oder

00:51:14: herrnst.

00:51:14: Also ich denke mal vorhin in Deutschland würde jemand sich Peter Deutschland heißen.

00:51:18: Ja auch im Deutschland gab es mal.

00:51:20: Ja,

00:51:20: stimmt.

00:51:21: Aber war das

00:51:21: ein richtiger Name?

00:51:23: Ja, natürlich nicht.

00:51:24: Ein Song gehabt, der hieß Marie.

00:51:27: Und da ging, der Refrain war... Schlampe, Drecksau oder so.

00:51:33: Ich erinnere mich.

00:51:33: Ganz schlimm.

00:51:34: Und das ist natürlich...

00:51:35: Ja, das geht gar nicht.

00:51:37: Sowas geht immer nach hinten los.

00:51:38: So ein Name und natürlich auch solche Worte.

00:51:41: Wir müssen jetzt, habt ihr alle gesagt, wie ihr den Song findet?

00:51:44: Ja, haben wir alle gesagt.

00:51:45: Dann können wir jetzt einfach mal einen wichtigen Song hören.

00:51:48: Immer noch für die heutige Zeit.

00:51:50: Sophie mit Für immer Frühling.

00:52:01: Keiner hier, der hungert, mit niemandem ist

00:52:03: kalt.

00:52:04: Vanillee, Eis und Nachtisch, alle

00:52:06: sterben alt.

00:52:07: Denn es landet nie für immer

00:52:09: Frühling.

00:52:10: Es darf jeder

00:52:11: kommen und jeder gehen, denn es gibt immer einen Platz am Tisch.

00:52:14: Rotgelierter Stoff, keine weißen Flaggen mehr, alle sind's willkommen.

00:52:19: Kein Boot, das sinkt im Mittelmeer.

00:52:21: La, la, la Landt in dem die Winter nicht so trü...

00:52:31: ist der Himmel

00:52:32: nur noch blau und rosarot.

00:52:35: Kinder an die Macht, keine hohen Mord mehr Kammerkonto voll, alle Waffen speichern leer.

00:52:42: In dem Land, in dem die Sommer kühler sind, hab ich keine Angst zu sagen, was ich fühl' Das Herz rund auf der Zunge, die Sonne

00:52:51: auf der Haut.

00:52:52: Keiner ist im Säule, sag mir einfach, was du brauchst

00:53:13: Revolutionierte Freiheit.

00:53:16: und wenn ich's in mein Bett abends seitenslaf Träum ich davon Indem für immer Frühling ist von dem Land Indem ich noch was fühl' Vom dem Land öner sind, freu mich davon.

00:53:50: Hier sind die Musiktiere und wir haben uns alle nochmal gesammelt und nochmal so ein bisschen drüber nachgedacht, welcher Song uns am besten gefallen hat.

00:53:58: Ich hatte zum Beispiel dabei für euch zu Info, John and Roy, More Than I Can Dream.

00:54:03: Ich hatte den Titel Doo-Doo-Doo von Big Sleep.

00:54:07: Ich hatte Anhincht von Sissy Rocket und gerade gehört The Yips von PTUSA.

00:54:14: Ich hatte Yasuo mit seinem Track für immer Kind bleiben und Joe The Man The Music mit ihrem Song Shoulders.

00:54:20: Und jetzt wird abgestimmt.

00:54:24: Die Musiktiere

00:54:25: bei Ahoy.

00:54:27: Ja, ich nehme Yasuo.

00:54:30: Ich fand auch Jan also deine beiden Titel heute sehr stark.

00:54:33: Also Tris auf jeden Fall eine Stimme von mir.

00:54:36: Und ich bin auch bei Yasuo.

00:54:37: Ich bin auch bei Yasuo.

00:54:38: Make it pretty.

00:54:40: Wow!

00:54:41: Einstimmig!

00:54:42: Wie super, Leute.

00:54:43: Das gab's seit Monaten nicht.

00:54:45: Wahnsinn.

00:54:46: Soll ich noch sagen,

00:54:47: welchen Song?

00:54:47: Ich hätte den Song von Michael genommen.

00:54:49: Du, du, du.

00:54:50: Ja, ich fand den total schön.

00:54:52: Sehr gut.

00:54:53: Nächste Woche hören wir uns wieder, siebzehn Uhr, Donnerstag.

00:54:56: Und, ja, das war's, ne?

00:54:59: Habt einen schönen Abend.

00:55:00: Ahoy!

00:55:01: Und auch nächste Woche gibt es wieder neue Musik.

00:55:04: Schaltet Donnerstag wieder ein.

00:55:07: Die drei Musiktiere.

00:55:09: Nur bei

00:55:09: Ahoy.

00:55:10: Gutes Radio für gute Leute.

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