Die Musiktiere vom 06.11.2025
Shownotes
Die neuen Songs von Mikayla Geier, The Belair Lip Bombs, Oskar Med K, Hannah Brewer, 49th & Main und Talia Rae wurden jedenfalls ordentlich auseinander genommen.
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00:00:00: Es ist Donnerstag, der sechste, elfte Donnerstag.
00:00:03: Stichwort bedeutet Musik, Tiere, Zeit.
00:00:06: Heute sind wir dabei.
00:00:08: Michael, hallo.
00:00:09: Hallo, schön, dass ich dabei sein darf.
00:00:10: Mandy, das ist die mit der Naseilenstimme heute.
00:00:13: Ja, ich bin noch ein bisschen angeschlagen, aber ich freue mich auch, dass ich hier sein darf.
00:00:16: Und Jan?
00:00:17: Die Mitarbeiterin des Monats.
00:00:19: Ja, genau.
00:00:20: Auch dabei.
00:00:21: Eine gewöhnliche Portion, Selbstbewusstsein gehört mit dazu, wenn man hier mitmachen will.
00:00:26: Ja, komm, lass gleich anfangen.
00:00:28: Über Geschmack kann man streiten.
00:00:35: So, letzte Woche hat nicht die Mitarbeiterin des Monats gewonnen, sondern Mandy und zwar mit einem Song von Ruby Roberts.
00:00:45: Die Mitarbeiterin des Jahres, by the way.
00:00:47: Oh
00:00:47: mein Gott.
00:00:49: Ruby Roberts, oder was?
00:00:50: Nein, nein, das war nur ein Joke.
00:00:52: So, gleich erklären wir noch mal, wie das Ganze hier funktioniert und wie unsere Social Media-Followers abgestimmt haben.
00:00:58: Vorher Ruby Roberts und Away with the Ferries.
00:04:19: Das eben, das war der Gewinnertitel von letzter Woche Ruby Robots With Away With The Ferries.
00:04:24: Da kommt das TH doch ein bisschen besser über die Lippen.
00:04:27: Und jetzt erklärt Mandy einmal ganz kurz, wie diese Sendung gern so funktioniert.
00:04:33: Ja, das geht so, dass wir hier jeden Dottasdag um siebzehn Uhr zusammenkommen und neue Musik ... Stücke mitbringen, neue Releases und dann hören wir die alle gemeinsam.
00:04:43: Wir überraschen uns gegenseitig, also wir sprechen uns nicht ab und am Ende gibt es dann oder zwischendurch eine Feedbackrunde und am Ende wird dann ein Siegersong gewählt und ihr könnt mitmachen, ihr könnt abstimmen unserer Instagram Story nachher und dann könnt ihr auch euren Favoriten wählen.
00:04:58: Du hast du ganz gut erklärt,
00:04:59: glaube ich.
00:05:00: Ja, danke.
00:05:00: Wurde jetzt sonst kalt Wasser geschmissen, aber das ist in Ordnung.
00:05:02: Verabsicht.
00:05:03: Aber jetzt könntest du auch gleich noch mal weiter erklären, und zwar, wie denn unsere Instagram-Follower abgestimmt haben, Ben.
00:05:09: In der letzten Woche hat John gewonnen bei Instagram.
00:05:13: Und zwar mit ihrem Song, Kribbeln im Bauch von Emil, Jorin Hagen und Johann Wendt.
00:05:27: Top Song, John.
00:05:28: Da haben doch die Internet-Leute da.
00:05:30: Die jungen Leute haben wir richtig ... gut drauf abgestimmt.
00:05:32: Ohrwurmpotenzial sag ich ja immer, ne?
00:05:34: Ohrwurmpotenzial.
00:05:36: Ja, apropos Ohrwurmpotenzial, ich hätte da auch was dabei.
00:05:40: Und zwar eine uns bekannte Band und zwar Forty-Ninth and Main
00:05:45: hab ich dabei.
00:05:47: Das zieht sich heute die ganze Sendung.
00:05:49: Es ist ein Duo aus der irischen Stadt Kilkeny.
00:05:52: Kennt man auch vom Kilkeny-Bier?
00:05:54: Vielleicht habt ihr das schon mal getrunken.
00:05:56: Und besteht aus Ben O'Sullivan und ... Paddy King.
00:06:00: Allein von den Namen hört man schon, dass das Ian sind, finde ich.
00:06:04: Und ja, die haben einen neuen Song draußen, der heißt Self Sabotage.
00:06:09: Und das soll der erste
00:06:11: musiktiere
00:06:12: Song der heutigen Sendung sein.
00:06:22: I'm
00:06:23: gonna go till.
00:06:25: I cannot
00:06:32: please somebody tell me to stop.
00:06:36: If not, I'm gonna, I'm gonna
00:06:38: drop.
00:06:40: Somebody tell
00:06:41: me to stop.
00:06:43: If not, I'm gonna go till.
00:07:03: I
00:07:03: cannot please
00:07:06: somebody tell
00:07:10: me to stop.
00:07:11: If not, I'm gonna,
00:07:13: I'm
00:07:14: gonna drop.
00:07:16: somebody tell me to stop.
00:07:19: if not i cannot somebody tell me to stop.
00:07:26: i'm
00:07:28: good now
00:07:29: i'm gonna drive somebody.
00:07:31: tell me to stop.
00:07:33: if not i'm gonna drive somebody.
00:07:38: tell
00:07:39: me to stop.
00:07:40: if not
00:07:41: i'm gonna.
00:07:43: i'm gonna drive
00:07:59: somebody.
00:08:00: tell me to stop.
00:08:02: if not i'm gonna.
00:08:05: i'm gonna drive somebody.
00:08:08: tell me to stop.
00:08:28: Das waren die beiden Iren von Forty-Ninth and Main.
00:08:33: Schön, sorry, by the way, hatte einer von denen.
00:08:35: Vielleicht soll ich da
00:08:38: auch mal, ja.
00:08:38: Der
00:08:38: Track, he's Surf Sabotage.
00:08:40: Und, ja, was sagt ihr dazu?
00:08:44: Also, ich fang mal an.
00:08:45: Ich mag sowas, ja.
00:08:46: Ich hatte ja sowas ähnliches auch letzte Woche mit.
00:08:49: immer ziemlich der gleiche Rhythmus und auch ein einfacher Text.
00:08:54: Aber ich finde, so, ich hab mich auch direkt dazu bewegt und ich stell mir dann immer vor so einem Sommer, ich liege am See und wir haben ein paar Getränke dabei, ein paar Snacks, ein paar Leute spielen im Wasser mit dem Ball und da läuft dieser Song.
00:09:04: Also es hat mir einen guten Vibe gegeben und es war jetzt nichts Aufregendes oder mal was anderes, aber ich finde, es muss ja auch nicht immer anders sein und ich finde, insgesamt war es ein reines Ding.
00:09:16: Also hat mir gut gefallen.
00:09:17: Guter Start.
00:09:18: Danke.
00:09:19: Ja, den guten Vibe hab ich auch gespürt, obwohl du ja schon meintest, du siehst an deinem Gesichtsausdruck, dass ich hier gleich dissen werde.
00:09:25: Voll fies.
00:09:26: Das hat so was von Lächeln doch mal.
00:09:28: Also, ein Lächeln würde dir besser stiegen.
00:09:31: Oha!
00:09:32: Nee, vielleicht hab ich nicht so erfreut geguckt, aber tatsächlich hat der Song mich zufrieden gestellt.
00:09:38: Also, ich hatte solche Vibes wie Jan, nur vielleicht nicht tagsüber, sondern eher so ... Abendstunden beim Festival oder bei einem ausklingenden Festival.
00:09:52: Und man hat auf jeden Fall Lust gehabt, sich dazu zu bewegen.
00:09:55: Und die Flöte am Ende fand ich auch sehr lustig.
00:09:57: Die Flöte
00:09:58: am Ende.
00:10:00: Ja, ich hatte vor die Ninth and Main auch gar nicht so elektronisch abgespeichert.
00:10:03: Und
00:10:03: so Abtempo.
00:10:04: Sie sind ruhiger, ne?
00:10:06: Eben, deswegen bin ich sehr positiv überrascht.
00:10:08: Ich find's auch mal toll, wenn Künstlerinnen sich auch mal von einer anderen Seite zeigen und vielseitig sind.
00:10:13: Und das hat mir gut gefallen.
00:10:14: Also, ich kann mich euch nur anschließen, das waren gute Vibes.
00:10:18: Man hatte Bock, sich zu bewegen, zu tanzen.
00:10:20: Wahrscheinlich wär der Song zwei Monate vorher noch besser angebracht gewesen im Jahr, wär wahrscheinlich ne gute, so ein guter Sommersong gewesen.
00:10:28: Oder Hannes, du grinst.
00:10:29: Ja, ich bin ja schon älter.
00:10:30: Nee, nee, nee, nee.
00:10:30: Ja, Handels bringt ja auch mein Blödsinn.
00:10:34: Ja, reites Song.
00:10:35: Okay, okay, Mendi.
00:10:35: Ich hätte bei Mike mit einem Disc gerechnet.
00:10:38: Aber
00:10:39: okay.
00:10:40: Nein, Spaß.
00:10:41: Ich habe nicht viel an dem Song auszusetzen.
00:10:42: Klar, es ist relativ leicht, es ist sanft, das ist jetzt nichts mit super hohem Anspruch, aber das muss mal ...
00:10:50: Na ja, das
00:10:52: ist positiv gemeint.
00:10:53: Ich wollte noch zu Ende reden und sagen, das braucht man aber auch nicht.
00:10:56: Manchmal möchte man einfach nur leicht unterhalten werden und dafür war der Song total ideal.
00:11:01: Okay, alles klar.
00:11:03: Dann kann jetzt Maike weitermachen.
00:11:05: Ja, hier geht es jetzt mit relativ klassischem, würde ich sagen Indirock weiter.
00:11:10: Der kommt aus Australien von einer Band, die ich ... schon mal mithatte.
00:11:14: Ich glaub, damals hab ich sie falsch ausgesprochen und hab gesagt, The Belair Lip Bombs.
00:11:19: Darum hat sie heißen, the Belair Lip Bombs.
00:11:22: Und der Ben-Name kommt daher, weil diese Belair ... Skateboard, ne?
00:11:27: Genau.
00:11:28: Ich glaub, Hannes, in der Sendung warst du nämlich auch nicht dabei.
00:11:30: Und Kott ist mich deswegen vielleicht auch nicht korrigieren.
00:11:33: Das war ein limitiertes Skateboardrad, was vor allem in LA, in Kalifornien, unter den Skatern ... Kugelager.
00:11:42: Puh, keine Ahnung.
00:11:43: gelesen, ein liedhiertes Skateboardrad aus den Achtzigern in Kalifornien.
00:11:47: Ja,
00:11:47: das ist jetzt wieder unangenehm für mich.
00:11:50: Danach hat sich diese Band benannt, obwohl sie eigentlich selber gar nicht skaten.
00:11:54: Und sie kommen auch nicht aus Kalifornien, sie kommen aus Australien.
00:11:57: Also, The Bell Air Lip Bombs.
00:12:00: Die haben letzten Freitag ein neues Album rausgebracht und von diesem möchte ich euch gerne den Song Another World vorspielen.
00:14:29: Ja, da war ordentlich Energy drin hier.
00:14:32: Energy!
00:14:33: The Bill R. Lip Bombs waren das mit Another World von ihrem aktuellen Album Again.
00:14:39: Das ist ihr zweites Studioalbum und das kam letzten Freitag raus.
00:14:43: Sie kommen aus Australien, aus Frankston, keine Ahnung, sagen wir.
00:14:49: sie kommen aus Australien, haben sich schon in der High School kennengelernt und zwei Tausend Siebzehn als Band zusammengefunden.
00:14:57: Die Sängerin Maisie, die schreibt meistens auch die Songs und als kleine Sensation waren sie die erste australische Band überhaupt, die bei dem Label von Jack White unterschrieben hat, bei Third Man Records.
00:15:11: Viel mehr habe ich über sie eigentlich nicht zu sagen.
00:15:14: Jetzt durft ihr was über den Song sagen.
00:15:17: Ja, ich finde den Song richtig gut, muss ich sagen.
00:15:19: Also diese Energie, dieses treibende, diese Gitarren, irgendwie hat man sich das richtig gut vorstellen können.
00:15:25: Irgendwie in einem Club möchte ich die gerne mal live sehen.
00:15:28: Ich glaube, die transportieren echt so eine gute Energie oder Energy, wie du meintest.
00:15:33: Ja, und es fällt mir trotzdem ein bisschen so schwer, jetzt zu sagen, was so hängen geblieben ist.
00:15:39: Also ich mochte halt die Instrumente und so die Stimme der Sängerin, so diese Haltung, die sie hatte.
00:15:46: Wir hatten ja schon öfter über diese Scheiß-Egal-Einstellung gehalten.
00:15:48: Das war sie jetzt nicht so intensiv, aber schon so ein bisschen.
00:15:51: Aber ich fand, es war nicht zu zurückgelehnt.
00:15:55: Ich fand, es war eigentlich perfekt getroffen.
00:15:58: Und ich bin gespannt, was von denen sonst noch so zu hören ist.
00:16:00: Ich denke, da kommt noch eine Menge.
00:16:02: Also, ich finde, es war auch ein... guter, klassischer Indirox-Song, also der hat alles bedient, was er bedient sollte.
00:16:09: Ich finde, es war jetzt, es gab eine Stelle, die ist mir im Kopf geblieben, da war sie so gesehen mit zwei Stimmen zu hören.
00:16:14: Ich weiß natürlich nicht, wie man das nennt.
00:16:15: Ich weiß auch nicht, ob ihr wisst, welche Stelle ich meine.
00:16:18: Na ja, aber die ist mir im Kopf geblieben und die fand ich sehr gut.
00:16:20: Hätte mir gewünscht, dass sowas noch mal öfters kommt, so ein bisschen was aufregenderes, so was sich, was so ein bisschen heraussticht.
00:16:26: Aber ansonsten war es auch wieder ein rundes Ding, finde ich, und ja.
00:16:31: Ich muss sagen, Wir hätte da eine gewisse Schranzigkeit noch gut gefallen, dass da noch ein bisschen mehr Druck drauf wäre.
00:16:38: Es war so
00:16:40: ein bisschen
00:16:41: ... Zu wenig erlaubt.
00:16:43: Wenn man jetzt quasi eine Soundaufnahme hat, wie wir hier im Radio, und man dann einen sogenannten Normalizer darüber zieht, da werden die Ecken und Kanten einmal abgegriffen.
00:16:53: abgeschnitten und so klingt der song für mich so ein bisschen wie es hätte noch ein bisschen mehr es hätte noch ein bisschen mehr dreck reingekommen und das fand ich ein bisschen schade.
00:17:02: so.
00:17:02: das war mir zu zu glatt gebügelt.
00:17:05: schon
00:17:05: okay kann ich so gar nicht nachvollziehen.
00:17:07: ich habe die melodie auch immer noch im uhr
00:17:11: so.
00:17:11: dann möchte jemand von euch beiden hier
00:17:15: Ja, ich kann weitermachen.
00:17:17: Ich habe euch heute auch jemand aus Australien mitgebracht.
00:17:20: Und zwar Hannah Brewer.
00:17:21: Und genauer gesagt kommt sie aus Sydney und ist gerade mal einundzwanzig Jahre alt.
00:17:25: Und sie hatte ihr Debüt zwei Tausend Dreiundzwanzig im November mit ihrer EP Child of Divorce.
00:17:31: Und spätestens seitdem ist sie vielen Leuten einen Begriff, zumindest im australischen Raum.
00:17:37: Also, ihr neuer Song heißt Small Town Rockstar.
00:17:39: Sie selbst sagt auf Insta zu dem Song, der soll dafür sorgen, dass die Leute ihre Wut rauslassen und einen Loch in die Wand hauen.
00:17:46: Ohi.
00:17:46: Ja, könnt ihr ja mal selber gucken, wie ihr das findet.
00:17:50: Ansonsten geht es in dem Song eigentlich darum, dass man den Wunsch hat, auszubrechen und mehr zu erreichen, besonders wie sie, wenn sie auch so nah sind.
00:17:57: Also Sie sind ja darüber, dass sie aus einer kleinen Stadt kommt und Rockstar werden will.
00:18:01: Genau, und ich würde sagen, wir hören einfach mal rein, hier kommt Small Town Rockstar.
00:19:12: Oh, she's
00:19:15: asking where you are, hold it, I'd never really mind, cause I don't mind be a first to go.
00:19:46: But it's worse, cause
00:20:13: I thought for once, maybe I could do, just gotta tighten up some loose ends.
00:20:20: No, it's not about you, hon, just wish you wanted me as best, I'd click you and go, feel like a nuisance.
00:20:28: I want more than a moment,
00:20:46: I want more than a moment.
00:21:11: Das war Hannah Brewer mit Small Town Rockstar.
00:21:14: Allgemein kann man über sie sagen, dass sie schon seit frühstem Kindesalter von Musik umgehen ist, da sie in einer sehr musikalischen Familie aufgewachsen ist.
00:21:22: Ich habe gelesen, dass sie Trompete spielt, Gitarre.
00:21:24: Wenn man das französisches Horn nennt, ich muss das auf Deutsch für mich selber übersetzen, aber French, naja.
00:21:32: Sie spielt
00:21:33: halt
00:21:33: Horn.
00:21:35: Auch ein bisschen die Drums, Keyboard, also sehr facettenreich und sehr viel.
00:21:39: Und allgemein ist sie auch bekannt dafür, dass sie sehr schwere Themen in leichtes Songs verpackt.
00:21:44: Ich finde, das hat man ja auch ein bisschen gehört.
00:21:45: Das waren dolle Beats, aber sie hatte immer eine sehr sanftur melodische Stimme.
00:21:49: Ja, und ich würde sagen, das hat sie gut hingekriegt.
00:21:51: Aber was sagt ihr dazu?
00:21:53: Also ich finde ja diesen, was ich bei Michael's Song eben kritisiert hab, kann man für diesen Song auch so ein bisschen anwenden, also dass das so ein bisschen glatter ist, ein glatter Pop-Song.
00:22:04: Aber in dem Fall war der gut gemacht.
00:22:06: Ich fand diese bisschen crunchigeren Gitarren und so ganz schön.
00:22:12: Ihr Gesang, wenn man den jetzt auf so einem etwas belangloseren Beat gehabt hätte, dann wäre das... für mich nichts gewesen, aber so im Zusammenspiel fand ich es ganz gut.
00:22:26: Also ich finde nicht, dass das Pop-Songs waren beides nicht, sondern eher in die Rock-Richtung.
00:22:31: In die Pop.
00:22:32: In die Pop.
00:22:32: Ich sage schnell, in die Pop.
00:22:34: Also dann würde ich sagen, in die Rock.
00:22:37: Das soll nicht Pop.
00:22:37: Spielen wir
00:22:38: ein Spiel jetzt oder was?
00:22:40: Spielen wir ein Spiel?
00:22:41: Ja, das letzte Wort.
00:22:45: Ja, genau.
00:22:46: Nach meinem Song waren das jetzt so zwei Indirox-Songs mit weiblicher Stimme.
00:22:50: Ich fand aber beide gut.
00:22:52: Also, mein und dein auch.
00:22:55: Ich weiß, was Hannes meint mit der Stimme, dass wenn der Beat und die Instrumentalisierung da unter nicht gewesen wäre, wäre sie so ein bisschen lahm.
00:23:02: Das war vielleicht ein bisschen mehr diese, ist mir egal, Gesangshaltung, die Mandy vorhin auch angesprochen hat, fand ich, bei den Bel Air-Lip-Bombs.
00:23:12: Ich fand den Referenten sehr schön, die Strophen so ein bisschen belanglos.
00:23:15: Also bei den Strophen ist nicht so richtig was hängen geblieben, könnte ich glaube ich auch beim dritten Mal hören jetzt nicht die Melodie so richtig gleich mitsingen, weil sie irgendwie so ein bisschen wahrlos ist, finde ich.
00:23:27: Aber den Referenten fand ich sehr schön.
00:23:29: Dadurch, dass die Ankündigung relativ laut war von wegen, das wird ein Song zum Indie-Wand schlagen, was sie ja selber geschrieben hatte bei Instagram, habe ich da so ein bisschen mehr Wumms erwartet, auch gerade, was ihre Stimme anbelangt.
00:23:41: Also ich mochte auch diese Gitarren, die Hannes auch hervorgehoben hat.
00:23:44: Aber ihre Stimme, sie hat schon ein bisschen mit der gespielt, aber da hätte sie sich auch ruhig ein bisschen mehr trauen können und ein bisschen mehr edgy sein können, wenn sie es halt schon so ankündigt, ein Song zum Indie-Wand schlagen.
00:23:55: Dafür hat mir so ein bisschen der Wumms gefehlt.
00:23:58: Aber ansonsten ... wenig zu meckern, solide Indie-Rock-Nummer.
00:24:01: Ich bin auch eher Team Indie-Rock, hier by the way.
00:24:04: Indie-Pop.
00:24:07: Deswegen doch war
00:24:09: gut.
00:24:09: Zwei plus, finde ich.
00:24:12: Zwei plus ist sehr gut, oder?
00:24:13: Mal schauen, ob du
00:24:15: eine... Gut ist gut.
00:24:18: Wir machen jetzt erst mal eine kurze Pause, weil wir haben jetzt Halbzeit.
00:24:21: Wir spielen jetzt von dem Album.
00:24:23: Zwei Tausend Eins, welches aber schon neunundneunzig erschienen ist.
00:24:27: Dr.
00:24:27: Dre zusammen mit Snoop Dogg.
00:24:28: Und ihr hört es schon im Hintergrund.
00:24:30: Still D R E.
00:24:34: A.K.
00:24:41: nigger,
00:24:47: though I've
00:24:56: owned a lot, can't keep it home
00:24:57: a lot.
00:24:58: Cause when I frequent the spots, the bass from the truck when I'm on the block.
00:25:04: That's
00:25:07: album was to throw if he still got it, they say rap's changed.
00:25:12: They wanna know how I've docked the drain, is the name on my head of
00:25:18: my games.
00:25:23: Rock my khakis with a cuff and a crease.
00:25:27: Wrapping two
00:25:28: unplaying, still doing my thing.
00:25:32: Too much change, still.
00:25:34: I'm representing for the gangsters, all of them.
00:25:36: Hittin' them counters and them lowlows, girl.
00:25:39: Still, takin'
00:25:44: my
00:25:46: time to perfect the beat.
00:25:52: And I still got love
00:25:55: for the streets, it's the deep.
00:26:12: It's
00:26:24: the DR-E.
00:27:01: With your
00:27:03: fly bitch, lay back in the shack.
00:27:05: Play this track, I'm representing all across the world.
00:27:09: Still, hitting the counters in the molo.
00:27:11: I'll break your neck, put your face in your lap.
00:27:14: Niggas tryna be the king, but the ace is back.
00:27:17: They ain't still runnin' to get my beer.
00:27:21: But the gangsta's all across the
00:27:23: world Still, hitting the
00:27:27: counters in the molo's, girl Taking my time to perfect the beat, they all got
00:27:37: love beats.
00:27:40: It's
00:27:43: the G.R.A.C.H I'm rockin' for the gang, hitting the counters in the molo Takein' my time to perfect it for the streets.
00:27:57: The G.R.A.C.H Das ist all across
00:27:59: the world.
00:28:01: Hittin' Encounters in the mohos, girl Time to perfect the beat.
00:28:09: Back up in your motherfuckin'.
00:28:12: five plus four pennies.
00:28:14: Add that shit up, D.R.E Right back up on top of things.
00:28:18: Smoke some what you do.
00:28:20: No stress,
00:28:21: no seas, no stems, no sticks.
00:28:24: Sticky, icky, icky, icky.
00:28:59: So, das war eben Hip-Hop und wir haben grad zyniert über den Mond und ob der irgendwie einen Einfluss auf uns hat.
00:29:04: Also ich bin wahnsinnig müde.
00:29:05: Gestern hatten wir so eine Art Supermond und der Beeinflusser doch auch mal das Schlafverhalten.
00:29:10: Mandy hat natürlich besondere Kenntnisse als in ihrer Eigenschaft, als Sternkuckerin und so.
00:29:16: Hobbyastrologin.
00:29:17: Hobbyastrologin.
00:29:17: Nachher gibt's näher dazu.
00:29:20: Wie man die ganze Zeit ins Wort fallen kann.
00:29:22: Du willst unbedingt reden, ne?
00:29:24: So, das darfst du jetzt auch, weil du hast jetzt deinen Song.
00:29:27: vorzustellen.
00:29:28: Ja, ich wollte die natürlich nicht ins Wort fallen, aber Mond ist natürlich mein Thema, da bin ich ganz heiß drauf, aber nach andermine lieber erzähle ich noch viel mehr dazu.
00:29:35: Halt den Mond.
00:29:37: Jetzt geht's erst mal um einen richtig tollen Song.
00:29:40: Ihr müsst die alle Ohren öffnen, denn ... Alle
00:29:43: sogar.
00:29:45: Jetzt falle ich nicht ins Wort.
00:29:46: Talia Ray, eine Sängerin und Songwriterin aus Essex, hab ich dabei.
00:29:50: Letztes Jahr ist ihre Debut-EP erschienen mit dem Namen Shadows.
00:29:54: Und sie zeigt sich insgesamt sehr verletzlich in ihrer Musik, sehr ehrlich.
00:29:58: Und ihre Sounds sind auch oft so ein bisschen dunkel.
00:30:01: Und es gibt auch Einflüsse von französischem Chanson.
00:30:04: Deswegen war ich gerade ganz oer als John von ... Französischem Horn gesprochen hatte, da dachte er, ich habe mich verhört, aber nein, Französischem Chanson.
00:30:12: Seit ihrer EP war es dann so ein bisschen ruhig um sie.
00:30:15: Jetzt ist Talia Ray aber zurück mit einem neuen Song und der heißt Blind in
00:31:28: Love.
00:31:49: Was?
00:33:22: Was für eine Stimme, was für eine Power, das war Talia Ray mit ihrem neuen Song Blind In Love.
00:33:31: Eines ihrer großen Vorbilder, man hört es vielleicht raus, Amy Winehouse.
00:33:35: Ihre Wegen hat sie schon mit zwölf angefangen, eigene Songs zu schreiben.
00:33:39: Für sie bedeutet Musik, ein Teil ihres Lebens festzuhalten.
00:33:43: Jeder Song ist quasi so eine Art Zeitstempel, der sie zurück erinnern soll an die Zeit, die sie gerade durchlebt.
00:33:49: Außerdem möchte Talia mit ihrer Musik eine eigene Welt schaffen, in die die Menschen eintauchen können.
00:33:55: Ihr großer Traum?
00:33:57: Ein Konzert im Emirates Stadium, der Heimat ihres Lieblingsvereins Arsenal.
00:34:03: Okay, okay.
00:34:04: Also, darf ich was sagen?
00:34:06: Ich muss das kurz ein bisschen einbetten.
00:34:14: Also, es ist ja nun mal so, ich hab natürlich die Parallel zu Amy Winehouse rausgehört, aber das, was Amy Winehouse hatte, hat sie halt nicht.
00:34:22: Was meinst du?
00:34:23: Ja, das gewisse Etwas.
00:34:25: Weil sie klingt halt einfach, weiß nicht, wie jemand, der halt wie Amy Winehouse singen will, aber das nicht kann.
00:34:31: Also, ich fand den, ja, das Soundgerüst war so, war auch so ein bisschen Retro-Soul, Mach-Ma-Computer, Mach-Ma-Retro-Soul, Soundbat, und dann ... Und jetzt sing ich darüber, wie Amy Winehouse singen würde, aber das ist ... Also, klar, kann sie natürlich singen, aber es hat irgendwie kein Herz für mich.
00:34:50: Interessant, das ist deine Meinung, das ist kein Fakt.
00:34:54: Weitere Meinungen, weitere Meinungen, schnell, schnell.
00:34:58: So was Hartes hätte ich jetzt auch nicht
00:34:59: erwartet.
00:35:00: Auch ganz schockiert.
00:35:04: Also ich fand sie hat das sehr gut gemacht mit dem Singen.
00:35:06: Ich fand sie hat eine sehr schöne warme Stimme, die auch besonders schön in den Tiefen war.
00:35:11: Und nur weil Amy Winehouse ihr Vorbild ist, heißt es ja nicht, dass sie versucht, wie diese zu klingen, sondern ich fand schon, dass man gehört hat, dass sie ihr eigenes Ding daraus gemacht hat.
00:35:22: Mir war es, du meintest ja, Powerfrau und so.
00:35:24: Nein,
00:35:25: ich meinte, der Song hatte
00:35:26: Power.
00:35:26: Ach so, starke Frau.
00:35:28: Doch, du hast auch irgendwas gesagt, starke Frauen.
00:35:30: Das ist für mich auch so ... Es gibt so Songs, die so ... vermitteln sollen, ja, hier, Female Power.
00:35:39: Also so frühere alte Songs wie, irgendwie, It's Raining, also so wo immer alle Frauen ... Weathergirls.
00:35:44: Ja, irgendwie so auf die Tanzfläche stürmen.
00:35:47: Also ältere Frauen, als ihr es seid.
00:35:49: Nee, wir auch.
00:35:50: Ja.
00:35:50: Und
00:35:53: dazu muss man jetzt irgendwie so ganz toll irgendwie abgehen, weil das ist jetzt unser Song, so ein Frauenzong.
00:35:58: Und ich fand irgendwie, der Aufgang zum ...
00:36:01: Oh, das singe
00:36:02: Lady.
00:36:02: Sie hatte auch so einen Aufgang von den Tönen, die zu dem, wie hieß der Song?
00:36:09: To this
00:36:10: blind in love, irgendwie so ... Ah, dieser
00:36:14: Aufbau.
00:36:15: Genau,
00:36:15: und das ist dieser Song.
00:36:18: Den hatte sie irgendwie da auch drin.
00:36:19: Und der hat mich da so dran erinnert.
00:36:21: Und das hat mich so ein bisschen gestört.
00:36:24: Na ja, okay.
00:36:25: Also,
00:36:25: ich mag schon fast gar nix mehr sagen.
00:36:27: Soll ich den Knopf drücken?
00:36:29: Nee, nee, nee.
00:36:30: Ich glaube, ich bin nett.
00:36:31: In Gen Satz Mike und Hannes finde ich Tatsache, dass man schon gehört hat, dass sie eine starke Frau ist.
00:36:37: Und ich hab sie abgekauft.
00:36:39: Also, dass sie das auch wirklich meint, was sie singt.
00:36:40: Und dass sie da auch Power hintergelegt hat.
00:36:42: Und klar hat man so direkt das erste, was ich mir dachte, Amy.
00:36:45: lebst du wieder, weil es schon sehr viel Ähnlichkeit hatte.
00:36:49: Aber finde ich nicht schlimm, weil es jetzt Amy Winehouse gab, heißt es ja nicht, dass nie wieder Leute geben darf, die so in der Art singen oder die Stimmfarbe haben oder so.
00:36:57: War ein guter Song, aber auch nichts Aufregendes.
00:37:00: Nicht so meins.
00:37:02: Aber ich verstehe auf einer Ebene, warum du ihn genommen hast.
00:37:06: Danke, John.
00:37:07: Das hat mich jetzt nochmal aufgemuntert
00:37:09: zum Ende hin.
00:37:11: So, Hannes.
00:37:11: Soll ich mal?
00:37:12: Ja.
00:37:13: Also, ich habe einen recht unbekannten Künstler mitgebracht.
00:37:17: Er kommt aus Oslo in Norwegen, heißt Oskar Sjövök, habe ich hoffentlich richtig ausgesprochen, und der Einfachkeithalber erklärt da seinen Vornamen nochmal in seinem Künstlernamen.
00:37:28: Und zwar nennt er sich Oskar med K, also Oskar mit K. Er wird mit K geschrieben und ja, er ist so ein Projekt für sich selbst, also... Hört selber.
00:37:39: Der Song heißt Spellbound und den hören wir jetzt.
00:39:57: Das war Oscar Med-Kar.
00:39:59: Ein Produzent, der sich immer verschiedenste Sänger und Sängerinnen reinholt und dann so Sachen macht, die vielleicht ein bisschen den Nummer zu EDM-lastig sind für unseren kleinen Sender hier.
00:40:12: Aber irgendwie fand ich da, da war was mit für mich dabei.
00:40:17: Für mich nicht.
00:40:19: Ganz ungewohnte Klänge hier heute.
00:40:22: Dein erster Song war ja auch schon recht elektronisch.
00:40:25: Und so, dass man ihn irgendwie auf dem Dancefloor oder zu späterer Stunde Festival irgendwie so hören möchte.
00:40:30: Das war jetzt auch schon wieder so ein Tanzflächenzong.
00:40:33: Aber da würde ich mich so gar nichts bewegen.
00:40:35: Ich habe immer mit drauf gehofft, dass er bald vorbei ist.
00:40:41: Und nee, auch diese Art des Gesangst am Hintergrund.
00:40:46: Es war immer so, was hat sie eigentlich gesungen?
00:40:49: Und wer war sie?
00:40:51: Also er ist ja der Produzent, Oscar mit K. Und ja, nee, das war nicht meins.
00:40:57: Also
00:40:57: so?
00:40:58: Ja, genau so.
00:41:01: Ja, Hannes, du hast gesagt, dass meine Sängerin sich so anhören wollte wie Amy Winehouse.
00:41:11: Ich sag mal so, dein Oskar Metcard, der wollte auch ganz toll sich wie jemand anhören wie so ein Martin Garrix dieser Welt oder Felix Jehn, Robin Schulz.
00:41:20: Also, ja.
00:41:21: Da fehlt vielleicht noch ein bisschen mehr Stimme, um daran zu kommen, dass es auch irgendwie in den großen Clubs gespielt wird, vielleicht.
00:41:30: Aber ja, ich war da so ein bisschen, ja, überrascht jetzt nicht unbedingt positiv, weil ich das dann doch ziemlich belanglos fand und wenig Wiedererkennungswert da drin war.
00:41:40: Und ja, schade.
00:41:42: Nee, war nicht so meins.
00:41:43: Ja,
00:41:43: schade.
00:41:44: Ja, schade.
00:41:45: Kann ich mich eigentlich nur anschließen.
00:41:47: Du auch!
00:41:47: Hat mich ein bisschen daran erinnert.
00:41:49: Ich weiß nicht, warte dir mal aufm Airbeat.
00:41:51: Ja, nie, war ich nicht.
00:41:52: War ich
00:41:53: mal und naja, möchte ich, ja frag ich mich auch, ich war sechzehn und das hat mich ein bisschen daran erinnert an so ein Song, der da gespielt wird, so wenn die Sonne langsam aufgeht und alle stehen da und haben die Hände so einen Himmel, aber auf also negative Atomeide, ich find's schlimm.
00:42:07: Das reicht jetzt.
00:42:09: Ja, war nicht so meins, aber ich find's cool, dass du mal was anderes mal wieder mitgebracht hast, weil hätte ja auch sein können, dass es unseren Geschmack trifft, aber war nicht so.
00:42:18: Wenn ihr Lust habt, Oskar Metka jetzt immer noch live zu sehen, er spielt am fünften Dezember in einer Paradox-Music-Roll, wo auch immer die ist in Berlin.
00:42:28: Hab ich leider keine Zeit, schade.
00:42:29: Schade, ne?
00:42:30: Auch
00:42:30: die House ist nicht meine Musikrichtung.
00:42:32: Also wenn dann richtig Techno, aber so House, das ist für Mix Next Halves, Mix Next Ganzes, da kann ich mir nicht richtig gut zu bewegen, das sind wir zusammen.
00:42:40: Das
00:42:40: geht ja nicht, ne?
00:42:41: So, Michael.
00:42:42: Ja, letzter Song dieser Sendung und das wird jetzt ein Pop-Song.
00:42:47: Jetzt kommt der Pop.
00:42:48: Und zwar von einer gewissen ... In die Pop.
00:42:51: In die Pop.
00:42:52: Mikaela Gajar heißt sie ... Gaia, der Name klingt fast Deutsch.
00:42:58: Und sie hat auch deutsch-chinesische Wurzeln.
00:43:01: Viel mehr habe ich aber auch nicht herausgefunden.
00:43:02: Also über ihre Herkunft, dieses deutsch-chinesische Nicht.
00:43:06: Ich weiß nur, sie kommt eigentlich aus Kanada und wurde in Vancouver geboren.
00:43:11: Arbeitet mittlerweile in Los Angeles seit ein paar Jahren.
00:43:14: Und ich würde sagen, wir hören jetzt mal rein.
00:43:16: Danach habe ich noch ein bisschen mehr über sie zu erzählen.
00:45:46: Michaela Gaia mit Pearl of Gloom.
00:46:52: Diese hohe Stimme gehört Michaela Geyer aus Kanada, die ja, wie gesagt, mittlerweile in Los Angeles lebt.
00:46:59: Aber sie kommt aus Kanada, hat sehr
00:47:02: früher
00:47:03: getanzt, also Ballett getanzt.
00:47:05: Sehr früher.
00:47:07: Ja, ich wollte eigentlich was anderes sagen.
00:47:08: Hat früher Ballett getanzt und das ziemlich erfolgreich.
00:47:11: Also hat an der Elite Academy Kirov Academy of Ballet in Washington, D.C.
00:47:16: studiert.
00:47:18: Dann hat sie diese Karriere aber beendet.
00:47:20: Wegen eines Themas, unter dem wahrscheinlich ziemlich viele Tänzerinnen zu leiden haben, nämlich dem Druck.
00:47:26: schön dünn zu sein.
00:47:29: Und kaputte Füße vielleicht.
00:47:30: Ja,
00:47:30: das wahrscheinlich auch.
00:47:31: Aber sie hat irgendwie den Kampf gegen ihre Magersucht irgendwie gewinnen wollen und nicht weiter tanzen wollen und hat auch ein Song darüber geschrieben, I don't feel safe in my body und hat deswegen das Tanzen aufgegeben, beziehungsweise sie tanzt natürlich immer noch viel in ihren Musikvideos und tanzt immer noch gerne, aber halt nicht mehr auf diese klassische Art und Weise.
00:47:49: Dann hat sie Wirtschaft angefangen zu studieren.
00:47:52: Ich weiß nicht, ob sie es fertig gemacht hat, aber es ist ja auch egal.
00:47:55: Auf jeden Fall hat sie dann ihre jetzige Leidenschaft entdeckt, nämlich das Musikmachen.
00:47:59: Im Jahr zwanzig hat sie ein Debütalbum rausgebracht.
00:48:03: Here we go again.
00:48:04: Und jetzt kam letzte Woche ein neues Album, beziehungsweise man sollte es eher Mini-Album oder IP nennen, Hot Pot raus.
00:48:12: Da ist auch der Song Piano und Sky drauf, der schon ... fast sieben Millionen Streaming-Zahlen eingesammelt hat.
00:48:17: Also, der wurde so zum viralen Hit über TikTok und YouTube.
00:48:23: Das hier war der erste Track von dieser EP, die da ja heißt, hab ich schon gesagt, Hotpot.
00:48:30: Auf dem Cover hat sie da auch diesen Hotpot und ist irgendwie so halb drin.
00:48:35: Und das ist auch eines ihrer Lieblingsgerichte.
00:48:38: Mega Hunger jetzt.
00:48:40: Zeit für Abendessen.
00:48:43: Im Gegensatz zu ihrem ersten Album ist dieses Album oder diese neuen acht Songs auch viel mehr Abtempo, viel mehr gute Laune sollen die rüberbringen.
00:48:50: und das wollte sie auch ein bisschen durch diesen Album-Titel deutlich machen, weil Hotpot ist ja auch so ein geselliges Essen.
00:48:55: Man sitzt zusammen und ist in der Gemeinschaft und hat auch irgendwie den Bezug dazu, dass sie mittlerweile halt gerne ist, gerne in Gemeinschaft ist und aus dem Essen nicht mehr ... So das Problemthema, dass das nicht mehr für sie ist.
00:49:09: Ach sorry, Abbruch, Abrutt.
00:49:12: Ja, ich finde das Cover total interessant, weil ihr Kopf da ja drin ist, in diesem Hotpot und Coys.
00:49:17: Coys haben ja auch eine ganz besondere symbolische Bedeutung und stehen auch für Wohlstand unter anderem und Erfolg.
00:49:23: Ich glaube, da steckt viel Interpretation noch drin in diesem Bild.
00:49:26: Will ich jetzt nicht zu tief drauf eingehen, das würde den Rahmen sprengen.
00:49:30: Jetzt mal zum Musikalischen.
00:49:32: Also Pearl of Gulu, irgendwie auch ein cooler Name.
00:49:34: Also da guckt man zweimal hin, so eine Perle aus Klebe, da kann man sich gut was darunter vorstellen.
00:49:41: und auch der Sound war cool.
00:49:43: Also ich habe da immer noch ein bisschen auf mehr gewartet, ehrlicherweise.
00:49:46: Also der Song war schon experimentell.
00:49:48: Es waren coole Töne im Hintergrund, dann auch ein bisschen elektronischer fast, dann ihre hohe Stimme.
00:49:53: Aber ich dachte immer noch so ein bisschen geht da noch was?
00:49:55: Kommt da jetzt nochmal irgendwie nochmal ein anderer Part in dem Song oder so?
00:50:00: Aber dann war es dann doch relativ gleichbleibend, aber trotzdem cool gemacht.
00:50:04: Also ich mochte dieses Gerüst an sich, ich mochte die Töne und ich mochte vor allen Dingen ihre Stimme.
00:50:10: Ja, ich auch.
00:50:11: Also die Stimme fand ich toll.
00:50:12: Auch dieses Wechselhafte und dieses sich hochsingen.
00:50:18: Fand ich gut.
00:50:20: Mir hat das Musikbett wieder mal dann nicht so ganz so gut gefallen.
00:50:22: Es war ein bisschen besanglos.
00:50:24: Besanglos klingt das
00:50:25: nur
00:50:26: belanglos meint ich.
00:50:28: Ja, nee, muss ich mich noch ein bisschen, vielleicht muss ich ihn häufiger hören.
00:50:32: Ich wollte gerade sagen, vielleicht ist es wirklich ein Song, den man öfters hören muss, damit man ihn gerne mag oder auch richtig zuhört, weil ich hatte das Problem, er war gut, aber ich habe vielleicht auch nicht so wirklich gut zugehört, weil er irgendwie ein bisschen unaufregend langweilig war.
00:50:45: Also er war trotzdem richtig gut gesungen und hatte eine tolle Stimme, aber irgendwie hat mir da was gefehlt und hat mich auch sehr viel an anderes Songs erinnert.
00:50:53: Ähm, genau.
00:50:55: Ja, Mika, ne?
00:50:56: Grace Kelly, der Song zum Beispiel.
00:50:58: Ja.
00:50:58: Der kam da drin vor, fand ich.
00:51:00: Da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da,
00:51:08: da, da, da, da, da,
00:51:08: da, da, da, da, da,
00:51:10: da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da, da Und zwar auf dem
00:51:20: Kiez.
00:51:20: Ja, stimmt.
00:51:21: Dieses Jahr beim Repermann-Festival kam er auf uns zu und hat Visitenkarten verteilt.
00:51:24: Richtig.
00:51:25: Und Mike war dann so frei und hat gesagt, hey, komm, spielen wir einfach.
00:51:29: Nein,
00:51:29: das stimmt nicht.
00:51:30: Ich habe Grimmsons schon vorher entdeckt.
00:51:32: Wir haben Grimmsons schon gespielt, bevor wir er auf uns zukamen.
00:51:36: Oder so, noch besser.
00:51:37: Na gut, wir terminen einfach mal und danach wird abgestimmt.
00:51:41: Welcher Titel heute denn hier?
00:53:27: So, heute am Tag des Saxophons wird es jetzt Zeit, ein Gewinnersong zu kühren.
00:54:02: Ich hatte mit dabei.
00:54:04: Oscar Metcá, ich muss sagen, bisschen... Zu sehr EDM-Musik, Spellbounty-Settrack, dann ein wunderbaren Song von Forty-Ninth and Main.
00:54:14: Die beiden, ihren haben ihren neuen Song Self-Cybertage hier quasi vorgestellt durch mich.
00:54:21: Und jetzt, Maike, was hast du dabei gehabt?
00:54:24: Ich
00:54:24: hatte auch zwei Songs heute dabei.
00:54:26: Einmal The Bell-Air-Lip-Bombs aus Australien mit einem Song von ihrem aktuellen neuen Album.
00:54:32: Der Song He's Another World.
00:54:33: Und eben hier als letzten Titel gehört Michaela Gaya mit auch... in einem Titel ihres neuen Mini-Albums.
00:54:39: Und der Titel hieß Pearl of Glue.
00:54:42: Ich hatte ein Indie-Rock-Song mit, obwohl Hannes was anderes behauptet, von Hannah Brewer mit dem Song Small Town Rockstar.
00:54:51: Ich hatte einen starken Song, finde ich.
00:54:54: Die anderen fanden die nicht so gut.
00:54:55: Talia Ray mit Blind in Love.
00:54:59: Und jetzt wird abgestimmt.
00:55:02: Die Musiktiere
00:55:03: bei Ahoy.
00:55:04: Hm.
00:55:06: Ich weiß auf jeden Fall schon.
00:55:07: Ich auch.
00:55:08: Ich hab schon wieder vergessen, wie das Song heißt.
00:55:10: Auf jeden Fall Hannes' ersten Song.
00:55:12: Nehm ich.
00:55:12: Wie hieß er noch mal?
00:55:13: Forty Ninth and Main hab ich vergessen.
00:55:16: Selbst Sabotage, glaub
00:55:17: ich.
00:55:17: Fand ich cool, fand ich einen guten Beat, einen guten Vibe, mag ich.
00:55:21: Ich bin, also ich fand meine Songs am besten.
00:55:24: Eure alle nicht so gut.
00:55:25: Aber dann fand ich noch am besten von euren Songs.
00:55:28: Dein John, Gaga Tante, Hannah Brewer.
00:55:33: Ich mochte Hannah Brewer auch, aber ich fand, er war zu ähnlich zu deinem ersten Song, Michael.
00:55:37: Dadurch, dass Hannes das Song aus der Reihe getanzt ist, und zu dem kann man auch gut tanzen, bin ich auch für Forty Ninth and Main.
00:55:44: Hoho,
00:55:45: fantastisch.
00:55:46: Ich hätte meine Stimme jetzt Michael's Song gegeben, also den Skateboard-Leuten da, The Bell Air Lip Bombs.
00:55:53: Aber hab ich wohl gewonnen, wa?
00:55:56: Fantastisch.
00:55:57: Fantastisch.
00:55:59: Ich freu mich.
00:55:59: Vielen Dank.
00:56:00: Danke, Mama.
00:56:02: Danke meiner Familie.
00:56:03: Das ist so ein Fassball.
00:56:04: Danke.
00:56:05: Oh, no.
00:56:05: Und
00:56:06: wieder?
00:56:06: Jetzt muss ich hier rausgehen und feiern gehen.
00:56:09: Mandy, du bleibst bitte hier, weil jetzt ist Minibar-Zeit.
00:56:12: Und ihr könnt bei Instagram abstimmen, welches euer Liebster-Song ist.
00:56:17: Und nächste Woche am Donnerstag um siebzehn Uhr gibt's wieder pünktlich die Musiktierung.
00:56:21: Wenn ihr jetzt diese Worte gerade noch so hört und denkt so, Scheiße, hätte ich mir gerne angehört.
00:56:27: Ja, geht ihr einfach noch in unsere App und hört das Ganze noch mal nach.
00:56:31: So, das war's.
00:56:33: Und auch
00:56:34: nächste Woche gibt es wieder neue Musik.
00:56:36: Schaltet Donnerstag
00:56:37: wieder
00:56:38: ein.
00:56:39: Die
00:56:39: drei Musiktiere.
00:56:41: Nur bei Ahoy.
00:56:42: Gutes Radio für gute Leute.
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