Die Musiktiere vom 16.10.2025
Shownotes
Wir besprechen die neuen Songs von Ociie Elliott, Andreas Vey, Agatha is dead!, Betterov, Laraw und Selling Everything.
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00:00:00: Über Geschmack
00:00:01: kann man streiten.
00:00:04: Die Musik-Tiere bei Ahoy.
00:00:07: Zuverlässig jeden Donnerstag.
00:00:09: Es ist siebzehn Uhr und wir sind zusammen hier gekommen sogar zu
00:00:12: viert.
00:00:14: Klasse, klasse, klasse.
00:00:17: Letzte Woche, ne?
00:00:18: Hatten wir ja gar kein Siegersong oder was?
00:00:20: Nee, da haben drei Songs mit, nee, wir waren mit zu viert letzte Woche.
00:00:24: Ich weiß nicht, auf jeden Fall zu dritt.
00:00:26: Auf jeden Fall, dann wurden irgendwie drei unterschiedliche Songs gebotet.
00:00:30: Und keiner hatte die Mehrheit,
00:00:31: darum unentschieden.
00:00:32: Wenn ich dabei gewesen, dann ist ja klar, wer gewonnen
00:00:35: hätte.
00:00:36: So, jetzt wollen wir auch mal schauen, weil wir haben ja trotzdem noch das Zündlein an der Waage, denn wir haben das Internet, ne, Mandy.
00:00:44: Genau.
00:00:45: Also
00:00:45: du bist nicht das Internet.
00:00:46: Doch.
00:00:47: Ich weiß genau so viel.
00:00:49: Und zwar habe ich einen Blick auf den Instagram-Kanal.
00:00:51: Da machen wir nämlich immer eine Abstimmung nach der Sendung in unsere Instagram-Story.
00:00:55: Also auch gleich wieder, behalte das im Auge.
00:00:58: Und die Community hat auch gewoted letzte Woche.
00:01:01: Und Hannes, es ist dein Glückstag.
00:01:04: Bedroom June hat gewonnen mit Distracted by You.
00:01:08: I würde sagen, um einfach mal zu wissen, wie hoch die Qualität hier ist, hören wir jetzt Bedroom June und danach gehen wir eingebracht.
00:01:40: Das
00:04:03: war bedroom june hier bei den musiktier letztwöchiger Nicht Gewinner, aber Instagram-Gewinner-Track.
00:04:11: Wir erklären das hier noch mal, wie das hier funktioniert.
00:04:13: Wir haben hier Songs dabei, weil wir vier sind und nicht so viel Platz in dieser Stunde.
00:04:18: Manche Menschen haben hier zwei Songs dabei und andere nur einen.
00:04:20: Und die hören wir uns jetzt alle nacheinander an, also mit Pausen und drüber reden und so weiter.
00:04:24: Und am Ende entscheiden wir uns im Optimalfall für einen Track und der gewinnt dann.
00:04:30: Und ihr da draußen kommt auch mit ins Spiel, denn ihr könnt bei Instagram abstimmen, welches euer Lieblingssong ist.
00:04:36: Und jetzt!
00:04:37: Gehen wir rein.
00:04:38: Wer möchte beginnen?
00:04:39: Ich kann anfangen.
00:04:40: Siehst du?
00:04:42: Alle gucken hier nur
00:04:42: so.
00:04:43: Man sieht
00:04:43: doch mal den Anfang.
00:04:44: Ich habe eine Dame aus Kanada mitgebracht.
00:04:48: Die heißt Laura.
00:04:50: Und von der habe ich einen neuen Song mitgebracht.
00:04:52: Topname.
00:04:53: Wunders.
00:04:54: Ich kann nicht so viel über sie erzählen.
00:04:56: Darum sage ich nach dem Song ein bisschen was, das wenige, was ich über sie herausgefunden habe.
00:05:01: Hören wir doch mal rein.
00:05:02: Hier ist Sorry von Laura.
00:05:04: I'm
00:05:04: sorry that I never called you
00:05:06: back.
00:05:07: Sorry that
00:05:07: I didn't ask you how you do And after all I've died.
00:05:12: I'm sorry that I just can't take it back.
00:05:15: No, I'm sorry I've been on the road, I wanna spark.
00:05:20: I just want a nice boy or a girlfriend to hang out with me.
00:05:24: We could go downtown to dinner in a late movie A love song for someone.
00:05:49: I'll never love song for someone.
00:06:33: Sorry that I didn't ask you
00:06:49: how you do and after all of that I'm sorry that I just
00:06:57: didn't take it but
00:07:03: I'm sorry I've been on the run, I want a spark.
00:07:36: Das war eine Dame, die vier Sprachen spricht.
00:07:39: Sie ist viersprachig aufgewachsen in Kanada, und zwar in Montreal.
00:07:44: Das ist ja der französischsprachige Teil Kanadas.
00:07:46: Also sind wahrscheinlich französisch und englisch schon mal zwei dieser vier Sprachen.
00:07:51: Ansonsten hat sie auch noch familiäre Wurzeln in Marokko und im Libanon.
00:07:56: Ähm, Arabisch.
00:07:58: Und Libanesisch.
00:07:59: Ja.
00:08:00: Ja.
00:08:01: wird sie vielleicht sprechen.
00:08:03: Die Rede ist hier von Lara L-A-R-A-W geschrieben.
00:08:07: Ich hoffe, ich hab sie richtig ausgesprochen mit ihrem Track Sorry.
00:08:11: Sie hat angefangen gar nicht mit dem Musik machen, sondern oder ist über die Videospielproduktion irgendwie beim Musikmachen gelandet.
00:08:19: Also sie hat erst Videospiele produziert, dann hat sie so langsam reingefuchst ins Musik produzieren und schließlich hat sie dann selber Musik gemacht.
00:08:27: und schon ihre allerersten Demos haben das Interesse von diversen Plattenfirmen geweckt.
00:08:33: Sie hat ein Debütalbum rausgebracht, das kam letztes Jahr im Mai raus, Quarter-Life Crisis.
00:08:38: Das heißt, dieses Jahr am Frühling hat sie noch eine IP mit dem O. Das ist französisch, sehe ich gerade.
00:08:44: Mit dem Namen.
00:08:45: Ja.
00:08:49: Ich hab den Heartbreak Club verlassen.
00:08:50: Oder so heißt das, glaub ich, rausgebracht.
00:08:53: Genau.
00:08:54: Und das war ihre neueste Single, die heißt Sorry.
00:08:56: Hat man auch öfter mal im Song gehört.
00:08:59: Das ist korrekt.
00:09:01: Ich fand, der war ja so ein bisschen wie so ein Singen-Sang die ganze Zeit.
00:09:05: Also, das war so wie, als ob man was, ein Sonnenuntergang vertont so ein bisschen.
00:09:11: Geh auf, geh wieder unter.
00:09:13: Ein schneller Soße.
00:09:13: Was für ein
00:09:14: epischer Vergleich.
00:09:15: Ja, der kam jetzt irgendwie unerwartet.
00:09:17: Ich bin ein Poet, oder?
00:09:20: Ja, fand ich jetzt ganz gut.
00:09:23: Aber dann doch sehr wiederholend, was sie da gemacht hat, die La Rave.
00:09:29: Also, ich fand den Start in die Sendung richtig stark, muss ich sagen.
00:09:32: Also, diese Melodie bleibt irgendwie im Kopf, im positiven Sinne.
00:09:36: Und ihre Stimme war auch ... Ja, also sie hat schon eine Variation gezeigt, was sie kann, ist halt schön in die Höhen gegangen.
00:09:43: Und im Hintergrund, es passt irgendwie zu dieser Gaming-Geschichte, was du erzählt hattest, Maike, weil irgendwie fand ich die Klänge auch so sehr überraschend, so experimentell auch zwischendurch.
00:09:53: Also insgesamt fand ich das sehr positiv.
00:09:56: Ja, kann ich mich nur anschließen und ich finde, gerade dieses Wiederholende hat gepasst.
00:10:00: Es war sehr ruhig, man konnte gut seine Augen schließen und so ein bisschen da zu hin und her schaukeln, wenn man das so sagen kann.
00:10:07: Also... fand ich auch einen guten Start.
00:10:10: Schön, Hannes, du fandest ihn nicht so stark, diesen Song.
00:10:12: Mal gucken, was du zu bieten hast.
00:10:14: Ja, ich habe mitgebracht ein Song von Manuel Bittorf.
00:10:18: Der
00:10:19: hat bestimmt einen Künstlernamen.
00:10:20: Korrekt.
00:10:21: Geboren in Salz-Hungen.
00:10:24: Bad Salz-Hungen.
00:10:26: Wo auch immer, das ist ich vermute in Deutschland, also das will ich schon sagen.
00:10:31: Er wurde geprägt von The Dorsen, Bruce Springsteen oder auch Nirwana.
00:10:35: Hat schon in der Jugendgitarre Klavier und Violine geübt und hat Gesangsunterricht gelernt gehabt.
00:10:42: Und er hat eine Ausbildung als Industriemechaniker angefangen und dann aber zugunsten der ... Musik das Ganze abgebrochen.
00:10:49: Und sein Vater, der hat als LKW-Fahrer gearbeitet.
00:10:53: Und jetzt kommt die Klammer, denn Beterov, so heißt der Künstler, hat einen neuen Song draußen.
00:10:59: Da heißt Papa fuhr immer einen großen LKW.
00:11:02: Und er sieht das jetzt als Klammer, weil er häufig auf Tour ist, fährt er auch mit großen Gefährten durch Deutschland.
00:11:08: Und genau, deswegen hören wir jetzt diesen Song.
00:11:17: Freitags nach der ersten Schicht Abfahrt war Samstag um Mitternacht.
00:11:24: Als Kind bin ich auf Mitgefahr.
00:11:26: Ich saß ganz oben auf dem Beifahrersitz.
00:11:30: Meine Augen haben von Müdigkeit gedreht Und manchmal hab ich mich gefragt, ob's ihm nicht auch genauso geht.
00:11:41: Dann hab ich angefangen ihm vorzulesen Einfach irgendetwas nur so umzureden Denn irgendjemand muss ihn unterhalten.
00:11:51: Damit seine Augen nicht zu fallen.
00:11:56: Wann schlief ich heim?
00:11:59: Strich für Strich verschwindel.
00:12:17: Schlief ich heim?
00:12:56: Schlief ich heim?
00:13:02: Wann sich wachen wir schon da?
00:13:22: Ab zu Anfang, so wie geschlaft, Stunde schlafen.
00:13:50: Es war wie markiert, was das ist, gar nicht geht.
00:13:54: Wann sich wachen wir schon da?
00:13:58: Wo ist ein Lkw?
00:14:30: Auf heitags nach dem ersten Job.
00:15:03: Das war Wetterhoff.
00:15:05: Mit Papa fuhr
00:15:06: immer ein großen Lkw.
00:15:08: Wie ist bei euch, wenn ihr mit dem Auto durch die Gegend fahrt?
00:15:10: Also nicht selber, sondern als Beifahrer... Rinn, kann ich jetzt sagen, schlaft ihr ja auch schnell ein oder?
00:15:15: Nein.
00:15:17: Doch, ich voll.
00:15:18: Ich
00:15:19: bin immer müde.
00:15:20: Seitdem ich bin DJ.
00:15:22: Okay.
00:15:23: Ja.
00:15:24: Nee, ich schlafe nie ein, weil ich vertraue den Leuten immer nicht die Autofahren, weil ich immer der Meinung bin, ich kann's am besten.
00:15:30: Da
00:15:31: hab ich schon mitbekommen.
00:15:32: Ja,
00:15:32: deswegen bat sich immer ganz genau auf.
00:15:35: Ja, wollen wir über den Song reden?
00:15:37: Na ja, egal.
00:15:38: Das ist auch
00:15:38: nicht interessant.
00:15:39: Also, ich schlafe manchmal ein.
00:15:40: Das war's.
00:15:42: Das ist wirklich langweilig.
00:15:43: Okay, also, was sagst du zu dem Song?
00:15:46: Also, ich habe sehr gemischte Gefühle dafür für diesen Song.
00:15:49: Also, am Anfang dachte ich die erste Strophe, boah, ist das dumm.
00:15:52: Also, die erste Strophe fand ich so richtig plump von der Wortwahl, also von den Formulierungen.
00:16:00: Ich war mir immer nicht sicher, soll das gereimt sein oder nicht, weil er hat immer so ... So Wörter gesucht, die irgendwie eh nicht klangen, so was wie Erinnerung, Krumm oder Mitternacht mitgefahren.
00:16:11: Also hat es dann so betont, dass es so ein bisschen klang wie ein Reim, aber eigentlich nur so ein bisschen so war.
00:16:19: Und ja, ich fand es irgendwie auch so, als ob so ein, na ja, wie wenn so ein Kind so eine Geschichte tatsächlich erzählt, soll vielleicht auch so sein.
00:16:26: Aber fand ich dann von der Erzählweise irgendwie so ein bisschen dumm einfach.
00:16:32: Also die erste Strophe fand ich richtig schlecht.
00:16:34: Bin gar nicht reingekommen in die
00:16:35: Song.
00:16:36: Und dann kam der Refrain mit seinen Streichern und seiner Melodie.
00:16:39: Da war dann auch mal Melodie da, was mir in der ersten Strophe fehlte.
00:16:42: Die fand ich dann schön.
00:16:44: Also richtig schön, hab mich dann in der zweiten Strufe... So ein bisschen dran gewohnt an das Plumpe.
00:16:49: Und ja, das große Finale dann mit den Streichern auch wieder schön.
00:16:51: Also irgendwie, ich bin sehr hin und her gerissen, weil ich die Aussage ja schön finde an diese Kindheitserinnerung und irgendwie den Referent auch sehr schön finde mit den Streichern, aber an die Strufen weiß ich nicht.
00:17:01: Es wird so gewollt sein, aber muss ich mich nochmal ranfuchsen.
00:17:06: Also ich war ja selber kurz davor, den Song mitzunehmen und ärger mich jetzt auch im Nachhinein, dass ich den nicht mitgenommen habe, weil ich finde, Bette Rauf ist ein... Total guter Sänger, diese Stimme hebt sich auch von anderen ab und ich fand besonders die Art und Weise, wie er erzählt hat, wie er seine Kindheitserinnerung erzählt hat, fand ich richtig gut und richtig emotional und ich hatte auch ein bisschen Pipi in den Augen, wenn man das so sagen kann.
00:17:29: Genau weil ich auch sehr viel Kindheitserinnerung mit diesem Thema verbinde und deswegen habe mich das auf jeden Fall komplett abgeholt.
00:17:34: und dann mit den Streichern und noch dem Klavier in Hintergrund, ich finde das war richtig gut abgerundet.
00:17:40: Ja, ich bin auch auf jeden Fall überzeugt vom Künstler an sich.
00:17:42: Also, bett darauf spielen wir auch wirklich viel.
00:17:44: Und ich mag ihn als Künstler.
00:17:46: Ich war auch so ein bisschen irritiert, genau wie Maike von diesen Reimen am Anfang, genauso wie von diesem Cover.
00:17:51: Man sieht da ja so einen gezeichneten Lkw.
00:17:53: Und da war ich auch so, oh nee, das stört mich.
00:17:55: Die Perspektiven passen überhaupt nicht zusammen.
00:17:57: Irgendwie ist der so leicht von hinten.
00:17:59: Die Reifen sind aber irgendwie nicht reidimensional und so.
00:18:03: Aber dann dachte ich mir so, ja, okay, das ist wahrscheinlich auch bewusst.
00:18:06: So, als hättest du ein Kind gemalt und vielleicht so ... das auch mit Absicht zu sein, dass die Reime so ein bisschen waren, wie von Kindern gemacht.
00:18:13: Deswegen finde ich es dann doch wieder irgendwie stimmig, ist ein rundes Ding.
00:18:17: Und ja, mit den Streichern, das war klasse.
00:18:19: Auch dass die am Ende noch mal so richtig abgegangen sind und die ganze Instrumente so eingesetzt haben.
00:18:24: Es gab noch so ein Big Bang zum Ende des Songs.
00:18:26: Das hat mir insgesamt sehr gut gefallen.
00:18:28: Also emotional war es auf jeden Fall.
00:18:31: Mhm.
00:18:31: Sehr gut.
00:18:32: Wenn ihr Lust habt, mal Beterov Live zu sehen, auch mit diesem Song wahrscheinlich.
00:18:35: Er spielt am XXVIII.
00:18:36: März ist noch ein bisschen hin.
00:18:38: Hier im Docks.
00:18:40: So, und jetzt macht eine von euch weiter.
00:18:43: Ja, ich wollte noch hinzufügen, Bad Seizungen ist nicht in Bayern und auch nicht in Baden-Württemberg oder Hessen, sondern in Thüringen.
00:18:49: Da kommt Beterov her.
00:18:52: Ja, soll ich einfach hier mal weiter machen, wenn ich gerade schon so ... Klaro.
00:18:55: Am Start bin, und zwar habe ich eine Band aus Dublin dabei, oder wie Einheimische sagen Dublin, und zwar heißt die Band Sell Everything, die gibt es schon seit Jahrzehntausenddreiundzwanzig.
00:19:08: Der Group-Lieder ist Frontman, Gitarist und Songwriter Tom Kelly, und es gibt auch noch drei weitere Bandmitglieder, Gitarist Jack und die beiden Producers Songwriter und Multi-Instrumentalisten Fion und Oisin.
00:19:21: Also ja, das ist die Gruppe und ich würde sagen, wir hören einfach mal direkt in ihren neuesten Song rein.
00:19:27: Sell everything mit Girls, Girls, Girls.
00:23:09: Ihr hört die Ahoi Musik-Tiere und das war eben Sell everything mit Girls, Girls, Girls.
00:23:16: Ich finde, das ist so ein Song, um locker in den Abend zu starten.
00:23:19: So ein bisschen ein Song in Form eines ersten Beers, so in dem Pub vielleicht.
00:23:24: Die Band kommt ja auch aus Dublin, würde ganz gut passen.
00:23:28: Ja, sie ist auch sehr vielseitig, muss man sagen.
00:23:30: Ihre Musik hat manchmal Indie-Rock-Einflüsse, aber auch Jazz-Einflüsse und vor allen Dingen sind sie bekannt für psychedelische Elektrosounds.
00:23:39: Das ist, glaube ich, auch ganz gut rübergekommen.
00:23:41: Was meint ihr?
00:23:42: Ich finde, der Beat war das da.
00:23:44: bei diesem Song, dieser treibende ... Der Rest war so sing-sang-easy-listening, eigentlich auch egal.
00:23:53: Aber der Beat war, also den fand ich toll.
00:23:56: Das war genau das, was du meintest.
00:23:57: Das war wie ein gesungenes, nicht gesungen, aber wie ein musikalisches Beat.
00:24:02: Warst so gut beschrieben.
00:24:03: Hat so ein paar Disco-Vibes irgendwie gegeben.
00:24:06: Ja, finde ich auch.
00:24:07: Ja.
00:24:07: Ich kann mich handels eigentlich nur anschließen.
00:24:09: Irgendwie hat mir ein bisschen was beim Gesang gefehlt.
00:24:12: Es war gut, es war melodisch, es war rythmisch, aber... Lienbag.
00:24:17: Ja, es war wie so Lienbag, Close Your Eyes und da sehe ich dann wieder nicht das Bierchen am Abend in der Bau oder so.
00:24:23: Was ist
00:24:23: noch reinkommen?
00:24:23: Erst mal schnacken noch ein bisschen.
00:24:25: So mit den Beats, ja, aber der Gesang, ich weiß nicht.
00:24:28: Fand ich okay.
00:24:29: Für
00:24:29: mich war es auch.
00:24:31: Ja, so ein Liquid, für mich ist es auch nicht Bier im Papp, sondern eher so eine Cocktail-Bar, wo so ein bisschen ein After-Work-mäßig irgendwie die Leute sitzen.
00:24:40: Ein bisschen auch so Fahrstuhlmusik, also es war so ein bisschen Hintrock.
00:24:44: Ja, doch ein bisschen Hintergrundmusik fand ich schon.
00:24:46: Also ich fand irgendwie den Einstieg mit diesem prägnanten Bass sehr schön, da am Ende ja auch noch mal wieder kam.
00:24:52: Und dann kam der erste Gesang dieses Säuseln.
00:24:57: Das war für mich so Gänsehaut.
00:25:00: Eklisch?
00:25:03: Es gibt so eine gewisse Art von Gesang, die ich irgendwie nicht so mag, die ich irgendwie eklisch finde.
00:25:08: Und so fand ich die ersten Part.
00:25:12: Und dann den Sprechgesang wiederum, den fand ich ganz gut, aber im Großen und Ganzen nicht so meins.
00:25:19: Kriegst du bei ekligen Gesang Würgerei?
00:25:22: Nee, nur so Gänsehaut.
00:25:23: Wir gereizt so schlimm und nicht.
00:25:25: Okay,
00:25:25: da bin ich ja beruhigt.
00:25:26: Wir machen jetzt erst mal weiter mit einem Song außerhalb des Wettbewerbs von All The Queen's Horses, The Eads of March.
00:25:33: Die Eden des Märzes, ne?
00:25:35: Das hat irgendwas mit Julius zu tun.
00:25:37: Wir werden es rausfinden, aber erst mal hören wir das jetzt und danach geht es weiter.
00:25:45: The
00:25:56: torsion pulled all my talents.
00:26:04: You'd see me
00:26:05: right, I was too.
00:26:09: You bleed like me.
00:26:13: You bleed like me.
00:26:17: And
00:26:17: I was too.
00:26:31: Send me pennies for your
00:26:34: thoughts.
00:26:39: Shining, counterfeit and cool.
00:26:47: And what you shine, know my bright spot.
00:26:53: In your machine of soul, you bleed like me.
00:27:07: And I was told, the eyes of Mars in their crosses.
00:27:21: The house on the aisle might a tired
00:27:29: heart
00:27:31: from your losses.
00:27:36: Make
00:27:37: me
00:27:37: your water, make me, you bleed like me.
00:28:08: So, ich hab eben ja was von den Ihnen des Märzes gesagt, also äh... In der römischen Zeitrechnung war der Monat nicht einfach durchnummeriert wie heute.
00:28:16: Stattdessen gab es drei wichtige Fixpunkte.
00:28:18: Der erste Tag des Monats.
00:28:20: Und dann gibt es noch Nonen.
00:28:22: Das sind der fünfte oder siebte Tag des Monats.
00:28:24: Und die Eden, das ist meist der dreizehnte oder fünfzehnte Tag.
00:28:27: Und warum sind die Eden des Märzes so bekannt?
00:28:30: Am fünften März, vierundvierzig vor Christus, ich erinnere mich Dunkel, wurde der römische Diktator Gaius Julius Caesar im Theater des Pompeys von einer Gruppe Sinatoren ermordet.
00:28:40: Darunter auch sein Vertrauter.
00:28:42: Na, wie heißt er?
00:28:43: Brutus?
00:28:44: Richtig!
00:28:44: Es war eine politische Verschwörung, die Caesar an seinem Höhepunkt stoppen sollte, um die Republik zu retten, was letztlich misslang.
00:28:53: Deswegen kennt man auch diesen Satz, auch du, Brutus!
00:28:57: Ja, sag ich immer.
00:29:01: Brutus ist ein Ur-Verräter.
00:29:03: Ja, wirklich.
00:29:03: Auch du, Brutus.
00:29:05: Deswegen ist er am meisten Hundenname, ne?
00:29:07: Brutus.
00:29:08: Das ist doch kein Verräter.
00:29:10: Manche Hunde schon.
00:29:10: Hunde sind so zarte Seele.
00:29:14: Da krieg ich eke Schauer.
00:29:15: So, bitte, wir machen uns weiter mit Musik.
00:29:17: Genau, ich glaube, ich bin jetzt dran.
00:29:19: Und ich habe euch heute die Band Agatha Is Dead mitgebracht, mit dem Song Order.
00:29:24: Agatha Is Dead ist eine vierköpfige Band, bestehend aus Lilly, Arthur oder Arthur, bin ich mir nicht sicher, Noah und Joey, die kommen aus Berlin.
00:29:32: Und sie haben sich im Corona-Winter, Post-Punk-Experiment gegründet.
00:29:38: Zuerst waren es nur Lilly und Gitarist Noa.
00:29:41: Die haben schon seit acht Jahren davor Musik gemeinsam gemacht und waren auch in der Schule in der Band.
00:29:46: Und die anderen beiden stießen dann später dazu, nachdem sich ihre ursprüngliche Band aufgelöst hatte.
00:29:51: Der Song Order setzt sich mit den starren Regeln des Systems auseinander und zeigt, wie lebend der Zwang zur Anpassung sein kann.
00:29:58: Genau.
00:29:59: Und ich würde sagen, wir hören einfach mal rein.
00:31:47: Ich fühl Kompromiss-Damage-Belief-Hand-Hand-Hand-Hand-Hand-Hand-Hand.
00:34:01: Das war Agatha Is Dead mit Order.
00:34:04: Die dazugehörige EP mit insgesamt vier Songs trägt auch den Namen Order und ist am zehnten Oktober erschienen.
00:34:10: Und auch die Message der EP ist ähnlich wie die des Songs.
00:34:13: Also es geht um die Auseinandersetzung mit dem Überleben in den erdrückenden Systemen und den zerbrochenen Verbindungen.
00:34:21: Die Band selber beschreibt ihre Musik so.
00:34:23: Stell dir vor, du stehst vor einem Club, drin läuft laute Musik und du weißt nicht, ob du reingehen sollst.
00:34:28: Dann kommt plötzlich von der Seite eine Energie, pack dich an.
00:34:31: an der Hand und reiste ich hinein und plötzlich tanzt du.
00:34:35: Und ich finde, für mich beschreibt es die Musik richtig gut, weil ich kannte die auch schon vorher, die haben vorhin ein Song gemacht, der hieß Backs Me To Dance, der war auch richtig gut.
00:34:44: Ich weiß nicht, ob ihr den kennt, aber genau seitdem verfolge ich die eigentlich schon.
00:34:48: Ja, was sagt ihr?
00:34:51: Ich hab diese Pause sehr genossen, muss ich sagen.
00:34:54: Aua.
00:34:55: Nein, es war... Das klingt jetzt härter als, aber ich fand danach als der Song, also man hat sich vorher so ein bisschen dran gewöhnt an den, an den Refrain und dann kamen diese Pause und dann kamen sie ja noch mal wieder und das fand ich gut im Moment.
00:35:08: So, ähm, mich hat das so ein bisschen, die kennt ihr nicht mehr, weil die so Guano Apes oder so gab's früher mal so eine Band.
00:35:14: Also das war, wie nennt man das, kann man noch nicht mal Postpunk nennen, das ist eher so deutscher Rockpop eher.
00:35:23: So, so klingt das für mich.
00:35:26: Ja, das ist nicht meins.
00:35:29: Ich hatte so ein bisschen die gleichen Vibes wie Hannes, leider.
00:35:32: Das fing schon ein bisschen mit ihrer Stimme an von der Sängerin, die ja irgendwie das Prägnanteste an dem Song ist.
00:35:40: Alles andere fand ich eher so, ja, ist so ein Pop, ja, so ein ... Oder so ein Rock-Song, der aber auch von so einer ... Jetzt wollen wir nicht zu gemeint werden.
00:35:48: Von so einer Schülerband oder so noch gemacht.
00:35:51: Boah.
00:35:52: Dissen, aber liebevoll.
00:35:55: Die Musik-Tiere
00:35:56: bei Ahoi.
00:36:00: Also, wo war ich jetzt bei ihrer Stimme?
00:36:02: Weil das ist so eine typische Stimme von so dann so ... Rockröhren, Frontfrauen.
00:36:09: Ja, Hannes und ich haben auch schon im Laufe unserer Radiozeit irgendwie so ein paar Band-Contests mitbegleitet, ne, hier in Hamburg.
00:36:20: Und da hatte man viele von diesen Art von Stimmfarben einfach.
00:36:25: Ja, du Gast, ich kann gleich nochmal eine kurze Geschichte dazu erzählen.
00:36:30: Ja, Jan, ich fand ihn jetzt überhaupt nicht so schlimm wie Hannes und Maike.
00:36:33: Danke.
00:36:35: Ich glaub, ich weiß schon, was die so ein bisschen meint.
00:36:38: Aber jetzt, wenn ich mit meinem Blick drauf gucke und mit meinem Ohr höre, dann find ich das schon ... Ich stell mir die schon ganz cool vor, die mal in so einem verruchten Club zu sehen, tiefe Decken, alles so ein bisschen düster, irgendwie Nochtspeicher oder so, oder das alte Molotov, das neue kenn ich noch nicht.
00:36:55: Aber ihr wisst, wie ich meine, das macht, glaub ich, schon Bock, zu den abzugehen.
00:37:00: Und ihre Stimme, die ist ja wohl schon echt auch gut.
00:37:04: Wollte
00:37:06: ich grad sagen, markantig.
00:37:07: Ja, markantig.
00:37:08: Das
00:37:09: trifft
00:37:09: schon.
00:37:10: Aber
00:37:11: dieses Markantige, das ist auch mal hier mal sehr anstrengend.
00:37:13: Also ich hab im Freundeskreis eine Familie.
00:37:16: Ein Mädel, also die heißt ... Und die ... wollte immer unbedingt bei jeder Familienfeier, musste die auftreten und die Eltern feiern.
00:37:24: Lass sie doch mal auftreten.
00:37:26: Das wird richtig geil.
00:37:27: Dann hat sie immer angefangen und ich bin immer weggegangen.
00:37:29: Und jetzt hab ich die nach wirklich, also hab die, ich seh die jetzt nicht ständig, so alle paar Jahre mal.
00:37:35: Und jetzt war wieder so eine größere Familienfeier am Sommer.
00:37:38: Und irgendwann hör ich so, ich war gar nicht beim, bei der ganzen Masse dabei.
00:37:42: Irgendwann hör ich so.
00:37:43: Und dachte so.
00:37:46: Nicht euer Ernst, sie singt schon wieder.
00:37:49: Und so ähnlich hat das auch gekluckt.
00:37:51: Ja, jetzt müsst ihr wie meine Familien feiern immer so aussehen.
00:37:54: Ja, da singst du dann.
00:37:56: Du singst ja nicht so.
00:37:57: Nein,
00:37:58: aber
00:37:59: wie alt ist denn diese Person?
00:38:00: Äh,
00:38:02: so Mitte dreißig.
00:38:03: Drei.
00:38:03: Ah, crazy.
00:38:05: Und sie zieht das immer noch durch.
00:38:06: Die ist aber relativ
00:38:07: lustig.
00:38:07: Die ist auch richtig erfolgreich.
00:38:09: Also die ist auf Tour und so.
00:38:11: Okay, dann ist das einfach persönlich nicht Deins.
00:38:13: Aber sie kann singen.
00:38:14: Ja, ja, die kann singen.
00:38:15: Aber jetzt
00:38:16: klicken wir so ein bisschen wie Bonnie Tyler.
00:38:19: Sie hat sonst was für eine Stimme.
00:38:20: Nein,
00:38:20: die kann das schon.
00:38:21: Man muss ja auch immer dazu sagen, hier bei unserer Bewertung, die jetzt wie in diesem Fall auch mal sehr deutlich oder sehr negativ ausgefallen ist von Hannes und mir, das ist natürlich immer alles nur
00:38:31: persönliches
00:38:32: Empfinden, genau irgendwie, weil man ja vielleicht mit solchen Stimmfarben eben Erinnerungen hat, wie Hannes auf der Familienfeier, ich habe irgendwie eine Schulband damit in Interesse gebracht.
00:38:44: Und
00:38:44: unsere Band-Kontestphasen, die wir begleitet haben.
00:38:49: Nichtdestotrotz finde ich es toll, dass diese jungen Leute aus Berlin ergerthas dead Musik machen.
00:38:55: und sich gefunden haben, auch in Corona-Zeiten.
00:38:57: Macht weiter.
00:38:59: Ja, Maike, dann zeig doch mal, was du noch mitgebracht
00:39:01: hast.
00:39:01: Ich hab auch einen...
00:39:02: Ein Schülerband.
00:39:04: ...jemand aus Berlin mitgebracht, und ich hoffe, seine Stimme gefällt euch.
00:39:08: Auf jeden Fall kann er ziemlich viel machen mit seiner Stimme.
00:39:10: Er hat eine sehr große, spannende Weite von Bariton.
00:39:13: Das ist ja ganz tief, tiefer geht's nicht, bis Falsettgesang.
00:39:18: Er ist relativ spät zum Musikmachen gekommen.
00:39:20: Macht es aber, finde ich, sehr schön.
00:39:23: Er heißt Andreas Way.
00:39:24: und hat die neuen Song Under the Raider gerade rausgebracht und den spiele ich euch jetzt
00:39:29: vor.
00:39:54: Was they just won't leave my throat.
00:39:59: Wish you knew what's on my mind.
00:40:04: Fear is silent, it's under the rain.
00:40:11: I know I wanted to see me but I had these feelings every day Silent, it's under the rain.
00:42:25: Wenn ihr denkt, ihr müsst eure Kinder ganz früh zur Musikunterricht bringen, damit sie irgendwie das lernen.
00:42:31: Und sie eigentlich gar keinen Bock darauf haben.
00:42:33: Dieser Mann ist der Beweis dafür, dass man mit dem Ganzen auch später anfangen kann.
00:42:37: Andreas Wei ist das einer Wahlberliner.
00:42:40: Eigentlich kommt er aus einem kleinen Ort in Ostwestfalen.
00:42:44: Und der hat einfach mal erst mit sechszehn Jahren sich eine Gitarre geschnappt.
00:42:47: Zum ersten Mal ein Instrument in die Hand genommen.
00:42:50: Und gelernt, Gitarre zu spielen.
00:42:52: Dann hat er angefangen für Schulbands, Songs zu schreiben, da sind wir wieder bei Schulbands.
00:42:57: Und mit erst einundzwanzig Jahren hat er sich von seinen Ersparnissen ein elektrisches Piano gekauft und hat sich selber das Klavierspielen beigebracht.
00:43:04: Und das Klavier ist ja hier auch eigentlich ein sehr präsentes.
00:43:07: Instrument in diesem Song.
00:43:08: und ich habe auch gelesen, dass er hat zum Beispiel Nova schon supportet auf Tour oder auch Sophie in the Giants, dass er da im Vorprogramm vor wirklich vielen Leuten gespielt hat und es geschafft hat, so am Klavier sitzen die Leute irgendwie, dass es Mux-Mäuschen still war und alle ihm zugehört haben.
00:43:24: Mit Designer, wie ich ja einen Gangs auch meinte, enorm, stimmlichen Bandbreite.
00:43:31: Lidt eine sehr lange Zeit an Depressionen und Angsterkrankungen.
00:43:35: Er hat auch eine ganze Zeit in einer Klinik verbracht, um sich dort therapieren zu lassen.
00:43:39: Und er nutzt halt Musik als Kompensation seiner Angststörungen und Depressionen.
00:43:45: Die erste IP kamen in den Jahren im Jahr zwanzig.
00:43:48: Und in diesem Song Under the Raider, den wir hier gerade gehört haben, da geht es halt auch sehr viel, um seine eigene Introvertiertheit und den Wunsch gesehen zu werden.
00:43:59: Ein Outing ist es auch.
00:44:03: Ja, eine Stimme, wie du meinst, ist auf jeden Fall mit einer Bandbreite, die auch irgendwie gut im größeren Pop-Bereich angesiedelt sein könnte.
00:44:12: Ich finde, das hört man, dass er auch dieses Song gerüstet.
00:44:16: Es war schon so.
00:44:18: Besonders, aber trotzdem auch so ein bisschen erwartbar.
00:44:21: Das ist dann dann nochmal ein Raider und dann geht er nochmal hoch mit der Stimme und dann setzen die Instrumente nochmal ein.
00:44:27: Aber trotzdem, also es hört sich schon, es hört sich superprofessionell an und schon viel größer als er überhaupt ist.
00:44:33: Also das sehe ich auch hier wirklich als Kompliment an.
00:44:36: Und ja, dieses Kylophone oder was das im Hintergrund war immer diese Klänge, die haben auch für das Gewisse etwas gesorgt.
00:44:43: Und ja, die Stimme, wow, also ich glaube, der kann wirklich richtig, richtig groß durchstarten.
00:44:48: Ja, das glaube ich auch.
00:44:49: Ich finde, also was mir besonders in Erinnerung geblieben ist, sind seine hohen Töne, als er hochgesungen hat.
00:44:55: Total schön, das irgendwie anzuhören.
00:44:56: Manchmal ist sowas dann ja auch anstrengend nach einer gewissen Zeit, aber ich finde bei ihm weiß nicht, hat das richtig, war es richtig harmonisch und hat richtig gut gepasst.
00:45:03: Ansonsten... finde ich, der Song war, der war schön, aber jetzt auch nichts, wo ich mir denke, der war besonders oder hat sich irgendwie von anderen abgehoben.
00:45:12: Also durch seine Stimme schon ein bisschen, aber ansonsten, ja, so wie Manny meinte, ein bisschen erwartbar.
00:45:17: Ja.
00:45:19: Ich habe den Song sehr viel wohlgehört und hab gedacht, ey, der hat wirklich ne... Super Stimme.
00:45:24: und dazu dann noch die Instrumentalisierung.
00:45:26: Also ich weiß nicht, ob er das Klavier selber gespielt hat, aber ich kann mir das ganz gut vorstellen, wie er so live performt und das würde mich schon ansprechen.
00:45:34: Ich habe jetzt keine Live-Termine direkt gefunden, aber ne, hat mir sehr gut gefallen.
00:45:39: Deutscher Benson Boon.
00:45:40: So,
00:45:41: passt.
00:45:41: Er braucht noch diesen Flickflagschaffen.
00:45:44: Ja,
00:45:44: stimmt.
00:45:45: In Mitstanz.
00:45:46: Baut eng.
00:45:47: So, letzter Song dieser Sendung.
00:45:49: Hannes, was hast du mitgebracht?
00:45:50: Ich habe mitgebracht eine Band, die ihr alle kennt.
00:45:54: Und zwar ist der Name OC Alliot.
00:45:56: Man denkt, das ist ein Vor- und Nachname.
00:45:58: Aber nein, dahinter stecken John Middleton und Sierra Lundy.
00:46:02: Die sind auch ein Paar, die kommen aus Victoria, British Columbia, also aus Kanada.
00:46:09: die beschreiben ihren kreativen prozess so dass sie immer erst so rum jammen und dann kommt eine melodie zustande und erst ganz viel später entsteht der gesang und er entsteht meist auf tour oder so dass sie einfach beschreiben was sie so erlebt haben und ich finde dafür dass es fast banal klingt worüber sie dann dann eigentlich singen.
00:46:27: sind das immer sehr Ja, gefühlvolle Songs, auf jeden Fall.
00:46:32: Und dieser ist besonders gefühlvoll.
00:46:33: Ich hab den erst auf mich zugekommen durch einen Instagram-Video, wo die beiden sich so ganz nah gegenüberstehen und sich so ansingen.
00:46:41: Das
00:46:41: machen die immer.
00:46:41: Ja,
00:46:42: genau.
00:46:42: Und das finde ich eigentlich, also ganz schwierig, ich will mich immer kaputt lachen, aber die beiden, die passen genau mit ihren Einsätzen und so weiter.
00:46:50: Und die singen auch, passen einfach von den Stimmen super zusammen.
00:46:53: Ja, das sind OC Eliot und Feeling Fine.
00:46:56: Give
00:47:00: me sight.
00:47:03: Let me heal.
00:47:07: Make it right.
00:47:11: Give it all.
00:47:15: Cause I can't.
00:47:19: Let me heal.
00:47:22: Let me stand.
00:47:26: Feeling full.
00:47:30: Feeling fine.
00:47:34: Feeling loving.
00:47:38: On my mind.
00:47:41: Get me peace, there's war.
00:47:49: Let me rest, I'm sorry.
00:47:57: Get me friendship.
00:48:04: Get me silent.
00:48:08: Let me shine.
00:48:12: Feeling full, I'm feeling fine.
00:48:19: Feeling loving.
00:48:23: On my mind.
00:48:30: In a long fall.
00:48:34: I saw the sight, sat on my floor, the rose
00:48:42: light, time.
00:48:59: Feeling full, I'm feeling fine, feeling loving.
00:49:11: On my
00:49:11: mind, keep this heart beat, in the fight.
00:49:22: Let this
00:49:23: love
00:49:26: be your light.
00:49:36: Das war gefühlvolle Musik von OC Alliot, Feeling Fine, die beiden Kanadier, oder Kanadierinnen.
00:49:44: Was sagt ihr dazu?
00:49:45: Das ist ja richtig schöne Herbstmusik.
00:49:48: Da will man sich so warme Kuschelsocken anziehen und eine Decke schnappen und sich mit so einem Tee oder Kaffee so.
00:49:55: Und es passt auch so.
00:49:56: Also ich muss sagen, ich traue ja immer sehr dem Sommer hinterher, aber ich finde es gerade richtig schön, wenn es nicht gerade regnet, aber dieses mit dem Laub, dass es fällt und der Geruch und so.
00:50:05: Und ich finde diese Musik, die passt.
00:50:07: hervorragend dazu.
00:50:08: Also damit kann man das alles noch viel mehr zelebrieren.
00:50:12: Ich finde die beiden ja sehr süß, aber wie Mandy eben, ich weiß nicht, hast du es on air schon gesagt?
00:50:16: Ne, da hatten wir das Mikrofon schon ausgesagt.
00:50:19: Auch immer ein bisschen fast schon cringe ihre Videos, wenn sie so ganz nah mit den Gesichtern aneinander singen.
00:50:26: Also sie wirken einfach so mega.
00:50:28: Stimmig in allem.
00:50:30: Macht euch wütend, wenn das so glücklich ist mit den beiden.
00:50:33: Ein bisschen kitschig einfach.
00:50:35: Bisschen zu viel wahrscheinlich.
00:50:37: Ja,
00:50:37: aber ich finde es dann auch wieder bewundernswert.
00:50:39: Dieses blinde Verständnis auf musikalischer... Wie es auf privater Ebene ist wissen wir ja nicht aber alleine auf musikalischer Ebene.
00:50:46: irgendwie hat man das Gefühl die brauchen auch nicht viele Worte die fangen an.
00:50:49: also er fängt an Gitarre zu spielen und singt und sie steigt einfach ein und das ist sofort eine schöne zweite Stimme da und es klingt irgendwie nett.
00:50:59: Viele Songs klingen einfach auch ähnlich.
00:51:01: das ist also sie fahren immer die gleiche Schiene und ich muss sagen auch der Song der Sticht jetzt nicht besonders heraus.
00:51:06: er gibt mir jetzt gerade in der in der Situation irgendwie ein schönes Gefühl aber es ist jetzt kein.
00:51:12: Banger.
00:51:13: Ja, und so geht's mir irgendwie fast immer mit OCL.
00:51:16: Man weiß schon, wenn die was veröffentlichen, das ist gut, auf jeden Fall.
00:51:19: Und es transportiert auch diese romantische, warme Stimmung.
00:51:23: Aber ja, ich bin da bei Mike so, es ist nie mal was Krass anderes.
00:51:28: Also, es war mir schon klar, dass das ein guter Song wird, auf jeden Fall.
00:51:31: Wie du schon sagst, die Stimmharmonien, super.
00:51:34: Die sind irgendwie ein süßes Pärchen und geben sich so sehr ästhetisch bei Instagram.
00:51:39: Und es ist ein stimmiges Ding.
00:51:41: Ich dachte auch lange, die kommen ... aus Australien irgendwie, würde auch passen ums Lagerfeuer rum.
00:51:47: Aber dadurch, dass es jetzt wieder so ein bisschen herbstlich wirkte, passt Kanada schon irgendwie besser von den Temperaturen.
00:51:53: Also von daher.
00:51:54: Aber ja.
00:51:55: Ja, ich glaube, da brauche ich gar nicht mehr viel sagen.
00:51:58: Sehe ich genauso.
00:51:59: Mein Problem ist immer, sobald ich so abschweife, während Songs gespielt werden oder so, weiß ich immer, der Song ist nicht so gut.
00:52:07: Oder ist mir so ... langweilig, zu ruhig und dementsprechend hat er mich nicht so gecatch, aber trotzdem klingt es schön und harmonisch, aber irgendwie weiß ich, ich hab dann zwischendurch schon nicht mehr zugehört.
00:52:20: Okay, also ihr drei werdet nicht mitkommen am sechzehnten November zu dem Konzert, aber ich werde mir das auf jeden Fall anschauen.
00:52:27: Sie spielen in der großen Freiheit und das ist sowieso schon mal eine gute Location dafür, finde ich.
00:52:32: Dann schützen die Leute nicht so doll, ne?
00:52:34: Das ist in der großen Freiheit oft ein Problem, wenn es da zu extastisch wird.
00:52:37: Ja, OCL jetzt.
00:52:38: So, dann sind wir jetzt erstmal durch.
00:52:40: Ich würde sagen, wir gehen noch mal in uns, hören jetzt, weil du es eben gesagt hast, Musik aus Australien, Tame Impala, die kommen auch dem ist hier nach Hamburg in die Barclays Arena.
00:52:50: Ich weiß nicht genau, ich glaube auch am sechzehn oder vierzehn irgendwie so.
00:52:54: The less I know, the better heißt der Track und danach wird ein Sieger zum Büchern.
00:55:40: Hier sind die Musiktiere.
00:56:27: und wie der Papst, so habe ich heute auch ein Baseball Cap auf.
00:56:32: fand ich ein verrücktes Bild.
00:56:33: Der Papst mit Baseball-Cab.
00:56:35: Und das ist keine KI?
00:56:37: Näh.
00:56:37: Wobei, es gibt ja den Papst auch mit Pelzmantel und so, ne?
00:56:42: Also als Bling-Bling.
00:56:43: Könnte auch sein, aber ich glaube in dem Fall nicht.
00:56:45: So, wir sind jetzt durch und deswegen erzählen wir noch mal kurz, welche Tracks wir so dabei hatten.
00:56:51: Ich hatte Musik aus Turing mit von Betteroff.
00:56:54: Papa fuhr immer einen ganz, ne, eigentlich einen ganz, einen großen Lkw.
00:56:58: Und der andere Track ... Wunderbar, gefühlvolle Herbstmusik von Ozi Elliott.
00:57:04: Feeling Fine.
00:57:05: Ich hatte auch zwei Songs mit.
00:57:07: Meine erste Interpretin war Lara mit dem Song Sorry.
00:57:12: Und mein zweiter Song kam aus Berlin.
00:57:15: Andreas Way mit Under the Raider.
00:57:18: Meine Band kam auch aus Berlin und zwar ergatter als Dad mit dem Song Order.
00:57:22: Ich hatte eine Psychedelik Indie-Band aus Dublin dabei.
00:57:25: Sell everything mit dem Song Girls, Girls, Girls.
00:57:29: Und jetzt wird abgestimmt.
00:57:33: Die Musiktiere
00:57:34: bei Ahoy.
00:57:37: Ja, ich kann anfangen.
00:57:38: Also, Hannes, deine beiden Songs haben mich heute am meisten überzeugt.
00:57:45: Und ich muss sagen, so schön ich O.C.
00:57:47: Eliot finde für die Herbststimmung, bin ich jetzt bei deinem ersten Song bei Beterov, obwohl ich ja die erste Strophe und also Schwierigkeiten hatte, reinzukommen.
00:57:55: Im Nachhinein mit dem Gedanken, dass das alles schon ein stimmiges Bild ist, das er reimt und singt wie ein Kind und dass das Cover so gemalt hat wie ein Kind, wird die Sache irgendwie rund raus.
00:58:05: Darum gehe ich mit Beterov.
00:58:07: Ja, ich kenn ... Ich kann das nur zurückgeben.
00:58:10: Bei mir war einer deiner Songs mein nettester.
00:58:16: Der war total nett.
00:58:18: Wahnsinnig doll.
00:58:18: Aber Laura war auf jeden Fall von all den anderen Songs neben mir der Beste.
00:58:23: Ich fand Mike's beides Songs auch sehr gut, aber muss denn doch sagen, dass es mir am meisten Hannes-Song im Gedächtnis geblieben ist.
00:58:31: Und ich fand Better Off der Sticht hier heraus.
00:58:34: Irgendwie, das war ein Song, der ist besonders, also schon mal zwei Stimmen für Hannes.
00:58:39: Ja, äh, schließe ich mich an.
00:58:41: Better Off, Toller Sänger.
00:58:42: Yes, da ist er wieder nach drei Jahren wieder im Sieg.
00:58:46: Yes.
00:58:47: Jawoll!
00:58:48: Seid ihr gegönnt?
00:58:50: Endlich, endlich, endlich.
00:58:51: So ihr könnt mir jetzt noch zum Champions-Sieg-Titel verhelfen, indem ihr bei Instagram für Bertorov abstimmt, dann wird der ganze Song vergoldet.
00:58:59: So, findet ihr Anschluss an die Sendung.
00:59:02: Einmal im Leben gewinnen und dann gleich so.
00:59:04: Scheißplatte im Büro gleich.
00:59:06: Muss
00:59:06: den Flow mitnehmen auf jeden Fall.
00:59:08: So, Mandy, du kannst jetzt ja hier weitermachen.
00:59:11: Kann ich mal sagen, ne?
00:59:12: Ja, ich hole mir ein Glas Wasser und dann werden wir ganz viele verschiedene tolle Themen behandeln, aber es wird auch, ja.
00:59:19: Manchmal drückt auch der Schuh, das wird in der Minibar auch gesagt.
00:59:21: Oder
00:59:22: der Tanga, wie gestern.
00:59:23: Gestern
00:59:24: ging's um Kim Kardashian's künstliche Schamhaar in Form eines Tangas, es war herrlich.
00:59:29: Aber ja, ne?
00:59:31: Zeit gespannt.
00:59:32: Und auch nächste Woche gibt es wieder neue Musik.
00:59:35: Schaltet Donnerstag wieder ein.
00:59:38: Die drei Musiktiere.
00:59:40: Nur bei
00:59:40: Ahoy.
00:59:41: Gutes Radio
00:59:42: für gute Leute.
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