Die Musiktiere vom 09.10.2025
Shownotes
Und die wollen besprochen werden: Heute mit Victoria West, Moio, Bedroom June, Berthaju, Chapo102 und
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00:00:00: Als wir diese Sendung uns überlegt haben, haben wir gesagt, wir nennen sie die drei Musiktiere.
00:00:05: Zwischenzeitlich ist die Crowd hier ja angewachsen und da haben wir die drei abgelegt.
00:00:10: Aber heute sind wir sozusagen in der Ursprungskonstellation zusammen, denn wir sind zu dritt.
00:00:15: Michael ist dabei.
00:00:16: Ja,
00:00:16: hallo.
00:00:17: Mandy ist dabei.
00:00:18: Hallo.
00:00:18: Und meine Wenigkeit, Hannes ist auch dabei.
00:00:21: Und jetzt geht es rein.
00:00:24: Über Geschmack kann man streiten.
00:00:27: Die Musiktiere bei Ahoy.
00:00:30: Ja und für euch gerade frisch eingeschalteten erkläre ich nochmal kurz wie das ganze funktioniert.
00:00:36: Jeder von uns oder jede hat zwei Songs im Gepäck.
00:00:40: Jetzt hören wir uns zusammen die sechs Songs an und am Ende gewinnt einer.
00:00:45: Und im Anschluss könnt ihr bei Social Media auch noch abstimmen welches euer favorisierter Track ist.
00:00:51: Welcher das diese Woche war, das verraten wir gleich.
00:00:54: Erst mal hören wir jetzt den Gewinner Song von letzter Woche.
00:00:58: Der kam von bzw.
00:01:00: sie hat ihn mitgebracht.
00:01:02: Genau, das war Panic Baby, eine junge Berliner Künstlerin, die gerade erst ihren zweiten Song veröffentlicht hat.
00:01:08: Und mit dem hat sie uns ja alle überzeugt.
00:01:10: Und euch hoffentlich auch.
00:01:11: Das erfahren wir gleich, zumindest wie es bei Instagram lief.
00:01:14: Und ich würde sagen, wir hören jetzt erst mal zum Start in diese Sendung den Gewinnertrack der letzten Woche, Panic Baby mit Other Boys Are Boring.
00:01:21: And all
00:01:21: of the
00:01:22: other boys are boring.
00:01:40: Can't ask a
00:01:42: gentleman for flowers.
00:01:44: Can't ask a rapid dog for love.
00:01:49: I'll waste a month, I'll waste it, I'll waste.
00:01:53: Believing in you like a god.
00:02:00: Oh, found somebody.
00:02:03: Found someone that isn't bad for my health.
00:02:10: Oh, be sorry and die.
00:02:13: Be with someone else.
00:02:15: But other boys are
00:02:16: pulling.
00:02:17: They're stupid and they're rude.
00:02:19: It's terribly appalling.
00:02:22: That none of them is you.
00:02:24: I hate what they're wearing.
00:02:26: And all of that tattoos.
00:02:29: Other boys are pulling.
00:02:31: You're all I wanna do.
00:02:35: You should know that they'll be a smart man.
00:02:40: That's gonna love me better.
00:02:44: My think of you
00:02:45: when he tries
00:02:46: to hold my hand But that won't last forever.
00:02:53: Oh I swear I'm gonna find somebody Found someone that isn't bad for my health And I'll be with someone else.
00:03:09: But all the boys
00:03:10: are pouring.
00:03:12: They're stupid and they're rude.
00:03:14: It's terribly appalling That none of them is you.
00:03:19: What they're wearing, they're tattoos.
00:03:23: Other boys are boring.
00:03:25: You're all I wanna do.
00:03:37: Hier sind
00:03:37: die Musiktiere, das war der Gewinnersong von Letzter Woche Panic Baby mit Aber.
00:03:40: Boys Are Boring.
00:03:42: Hier ist niemand Boring, wir haben frische Tracks dabei, aber wir wollen noch kurz wissen, wie bei Social Media abgestimmt wurde.
00:03:48: Welcher Trackmandy hat denn die Hörerinnen letzte Woche am meisten überzeugt?
00:03:55: Also, ich muss sagen, es sind wirklich eigentlich alle Songs sehr, sehr gut angekommen in der letzten Woche.
00:04:00: Auch Panic Baby hat ganz, ganz viele Stimmen bekommen, aber eine Stimme mehr hat tatsächlich mein Song bekommen.
00:04:09: Das war Kill Owen mit Swings.
00:04:22: Ja, also so UK-Rap kriegt mich ja immer.
00:04:25: War ein toller Song, kann ich verstehen, dass die ... Höhrenden das auch gut fanden.
00:04:29: Und jetzt geht es rein ins Eingemachte.
00:04:31: Jetzt fangen wir mal an.
00:04:34: Wer möchte denn?
00:04:35: Ja, ich kann sonst direkt mal weitermachen.
00:04:37: Vielleicht habe ich diesmal ja auch Glück hier in der Sendung, nicht nur bei Insta, mit meiner ersten Band eventuell.
00:04:43: Die kommt aus Rotterdam.
00:04:44: Birthday Jew heißt sie, das ist eine Indie-Rockband.
00:04:47: Und sie sind so ziemlich laut, kann man sagen, und zeigen Haltung.
00:04:51: Es geht oft in ihrer Musik darum, sein Ding zu machen, egal was alle anderen sagen.
00:04:56: Es geht um Freiheit.
00:04:57: und ja, sie kotzen sich auch gerne mal aus, zum Beispiel über alte weiße Männer.
00:05:03: Ja, und am Bis Oktober kommt ihre allererste EP raus, Tickets to the Cinema heißt die.
00:05:09: Und jetzt würde ich sagen, hören wir daraus schon mal einen Song, Do It Again von Birthday Jew.
00:09:48: Der erste Song im Wettbewerb hier bei den Musiktieren, das war Do It Again von Birthday Jew.
00:09:53: Birthday Jew ist eine junge Indie-Rockband aus Rotterdam und sie sind gerade bei dem größten Wanderfestival der Niederlande dabei.
00:10:01: Pop Ronde, wenn ich das richtig ausspreche.
00:10:04: Das geht über zwei Monate und findet irgendwie verteilt im ganzen Land statt und geht noch bis Ende November.
00:10:10: Und hier spielen Bertha Jew insgesamt zwanzig Shows.
00:10:14: Und nächstes Jahr im Frühjahr wollen sie dann für ein paar Konzerte nach Deutschland kommen.
00:10:18: Für Bonn gibt es auch schon ein Datum, aber mehr konnte ich irgendwie bisher nicht finden.
00:10:22: Mal schauen vielleicht.
00:10:23: Wie werden die das veröffentlichen?
00:10:25: Was sagt ihr zu Birthday Jew?
00:10:27: Ich kann mir vorstellen, dass sie beim Reh-Bahnen-Festival spielen.
00:10:31: Kann ich mir als Niederlande-Export gut vorstellen.
00:10:35: Ich fand jetzt ganz interessant, was du gesagt hast, ein Wanderfestival.
00:10:40: Muss ich gleich auch noch mal gucken.
00:10:42: Dann stelle ich mir eine Reihe von Bands oder ein bestimmtes Line-Up gemeinsam.
00:10:47: Durchs Land, Turnit.
00:10:49: Das ist
00:10:50: wie bei Rock am Ring und Rock im Park.
00:10:52: Gut, das sind ja aber auch nur zwei, ne?
00:10:53: Ja, ja.
00:10:55: Ist ja schon irgendwie vom ... Das so zu managen, dass mehrere Bands, also ein ganzes Festival-Line-Up, irgendwie, zwanzig Termine meintest du da so in einem Land, spielt schon ein bisschen komplizierter.
00:11:06: Aber darum geht's jetzt ja hier gar nicht.
00:11:08: Es geht ja um den Song.
00:11:09: War ein schöner rockiger Start hier, irgendwie sehr erfrischender Indiroc.
00:11:13: Also jetzt nicht die Erfindung ... Die neue Erfindung ist in die Rock, aber die Gitarren ging richtig schön gut rein.
00:11:21: Ich mochte auch ... Ich hatte zwischenzeitlich überlegt, ob mich der Effekt auf ihrer Stimme irgendwann nervt.
00:11:28: Fand ich jetzt aber dann doch nicht.
00:11:29: Also, das Melodie und so war alles recht einfach.
00:11:32: Man hatte ihn sehr schnell geahnt, aber irgendwie, dass am Ende auch noch mal die Gitarren so richtig reinpreschten, irgendwie das Gitarrensolus hat mir dann sehr gut gefallen.
00:11:40: Bei mir war es so, dass ich den Anfang sehr erfrischend fand und auch den Effekt auf der Stimme.
00:11:45: Aber der Track ist ja vier Minuten und forty fünf lang und das trägt sich nicht.
00:11:49: Also es war bei mir so, jetzt haben wir gedacht, ja, okay, ja, ich habe es jetzt, ja, ich habe es verstanden.
00:11:53: Also drei Minuten wären auch okay gewesen für den Song.
00:11:56: Ja, okay, lass mal ne Ansage.
00:11:58: Mach mal Klopfer, mach mal schneller, das reicht.
00:12:01: Ja, also durch wachsendes Feedback zum ersten Song.
00:12:04: Wie wird der zweite?
00:12:05: Ja, Hannes, möchtest du?
00:12:07: Warum nicht?
00:12:08: Ich habe mitgebracht, eine Künstlerin, die hat gerade erst in August ihr erstes Album veröffentlicht.
00:12:14: Es heißt wie sie, und zwar Bad Room June.
00:12:17: Ihr Name, der rührt daher, dass sie wie so viele im Bad Room ihre Musik macht.
00:12:25: Also Bad Room June, die kommt halt... am besten zu ihrer Musik, wenn sie im Schlafzimmer ist.
00:12:32: Sie heißt mit wirklichem Namen Eileen Sengyl und der Track, den ich mitgebracht habe, der wurde hier in Hamburg von Sebastian Muxi-Muxfeld im Clouds Hill Studio gemastert und gemischt.
00:12:45: Und sie ist auch viel mit so Hamburger Bands wie Monaco unterwegs oder auch Blush Always und so weiter.
00:12:51: Ja, wir hören jetzt Bertram June mit Distracted by
00:12:54: You.
00:12:54: Does not seem to disappear.
00:13:04: That's the end.
00:13:08: So our life are dying here.
00:13:12: Don't start racing fast inside my head.
00:13:21: They say I'm safe outside But I just be here inside But I still ignore myself.
00:14:18: I'm distracted by you I'm distracted by you.
00:15:45: Das eben, das war Musik aus Hamburg, Bedroom June mit Distracted by Youl.
00:15:48: Sie hat doch schon ein Bass gespielt bei Shitney Beers.
00:15:52: Und ja, ich bin gespannt, was ihr zu dem Song sagt.
00:15:57: Ah, Manny guckt mich an.
00:15:58: Gut, ich fang dann mal
00:15:59: an.
00:16:00: Gute Idee.
00:16:01: Ja, irgendwie, es kommt ja viel von so weiblichen Indie-Rock gerade aus Hamburg, wie du schon meintest, irgendwie Brockhoff, Shitney Beers.
00:16:08: Ich finde, das passt da auch so in die Reihe rein, also auch stimmlich.
00:16:12: Man hört irgendwie, finde ich, dass das so ein bisschen eine Riege ist.
00:16:16: Ich fand, er hatte richtig stark angefangen, also musikalisch mochte ich das sehr gerne.
00:16:20: Was da passiert ist, ist immer, wenn ein Song anfängt mit das die Gitarren, dann wartet man ja immer, gleich geht's los, gleich geht's los.
00:16:29: Und dann war ich auch zufrieden mit dem, wie es losging und fand irgendwie auch die Mischung aus in die Rockgitarre und irgendwie noch so ein paar elektronischen Sounds irgendwie recht gelungen, war halt nicht so.
00:16:40: Klassisches nur geschrammelt wie bei Mandy's Song, sondern es passierte irgendwie noch so ein bisschen, es ist ja nicht negativ gemeint.
00:16:46: Also es war nur noch ein bisschen mehr anderes Zeug da mit drin und irgendwie eine ganz schöne Mischung.
00:16:52: Schön fand ich auch diesen zweistimmigen Gesang.
00:16:55: Ich weiß nicht, ob sie sich damit sich selbst gedoppelt hat oder eine Backgroundsängerin hatte.
00:17:00: Auf die Dauer des Songs fand ich dann aber auch die Stimme so ein bisschen... So ein bisschen lustlos, muss ich sagen.
00:17:06: Und diese tausend Wiederholungen.
00:17:08: Also, der Refrain war einfach ... Nee, das war nicht nur am Ende.
00:17:11: Der Refrain war ja auch in der Mitte oder am Anfang schon.
00:17:13: Der besteht ja eigentlich nur aus dieser einen Textzeile distracted by you.
00:17:18: Und das war so ein bisschen ... Ideenlos.
00:17:20: Also, das, was sie da irgendwie musikalisch an Ideen hatte irgendwie für ihre Instrumente, fehlte dann, finde ich, in der gesanglichen Melodie.
00:17:28: Hannes hat ja gerade gesagt, dass mein vier Minuten Song zu lang war und auch gerne bei drei Minuten hätte Schluss sein können.
00:17:35: Dieser drei Minuten Song hätte für mich auch nur zwei Minuten gehen können, weil mir das ja auch so, wie Maika auch aufgefallen ist, dass irgendwie dann so ein bisschen die Substanz am Ende fehlte.
00:17:45: Also es war dann so ein bisschen ... Einfalls los, dann diese gleiche Zeile immer und immer wieder zu wiederholen.
00:17:51: Trotzdem mochte ich auch diese Klänge.
00:17:54: Diese Drums, die waren immer so treibend im Hintergrund, dann gab es noch mal so ein paar elektronische Sounds.
00:17:59: Also da passierte wirklich viel.
00:18:00: Das war dann wiederum sehr einfallsreich.
00:18:03: Ja, aber ich glaube, auf jeden Fall eine Künstlerin mit sehr, sehr viel Potenzial.
00:18:08: Super.
00:18:09: Bedroom,
00:18:10: June.
00:18:10: Potenzial ist das Stichwort.
00:18:11: Hast du etwas dabei?
00:18:13: Ich
00:18:13: denke schon, dass mein Mann ... Ich hab jetzt mal eine männliche Stimme
00:18:17: dabei.
00:18:17: Dein Mann macht Musik?
00:18:18: Das gibt's
00:18:19: nicht.
00:18:21: Genau, den hab ich heute dabei.
00:18:23: Nee, ich hab ein ... Okay ist er jetzt.
00:18:25: Live.
00:18:26: Guck mal, ein Studio ans Mikrofon, Schatz.
00:18:29: Oh, geil.
00:18:30: Nein, ich hab einen Mann aus Irland dabei.
00:18:33: Er heißt Mojo, also geschrieben M-O-I-O.
00:18:37: Ich musste erst an unseren Taxiservice hier Moja denken, aber Mojo.
00:18:43: Genau, er hat irgendwie nigerianische Würzeln, stammt aber aus Dublin, aus Irland und hat letzten Freitag seine Debüt IP rausgebracht, die heißt Earth Day.
00:18:52: Darum bin ich auch jetzt gerade erst auf ihnen aufmerksam geworden.
00:18:56: Den Song, den ich dabei hab, der kam aber schon als Vorab-Single Ende August
00:19:00: raus.
00:19:01: Vielleicht habt ihr ihn schon gehört.
00:19:02: Man weiß es nicht, in welchen ... Streaming-Listen, die ihr euch so rumtreibt.
00:19:07: Auf jeden Fall fand ich die ganze EP so abwechslungsreich und spannend.
00:19:12: von dem Genre-Mix, sag ich mal, den er in seinen Songs verbindet, dass ich dachte, ein Song möchte ich davor vorstellen und hab mich dann für figure it out entschieden.
00:19:39: So playing like
00:19:42: fine now, didn't even care to forget it, didn't even take some time
00:19:51: now.
00:20:00: We understand what's in my mind now.
00:20:19: In fact, as I know, I love the bullshit, I'm the type of bullshit.
00:20:48: You can come to the function, if you're gonna be on bullshit.
00:20:52: Now I'm dodging the devil on, back and forth like him.
00:20:57: I want so I get some love, what I gotta lose just to get a different song.
00:21:08: And so I better make this shit a single line, so you can send it on, yeah.
00:22:21: Das war Mojo mit einem seiner Debüt EP Tracks, Figured Out.
00:22:26: Debüt EP heißt Earth Day, kam letzte Woche Freitag raus.
00:22:30: Er kommt aus Dublin und wuchs sehr musikalisch auf, hat Klavier gelernt, hat sich dann selber Gitarre und Bass beigebracht, wurde vor allem auch von der Kirche und auch vom Radio inspiriert, dazu Musik zu machen.
00:22:44: Genau.
00:22:44: Und als er bei einer Schulaufführung auf der Bühne stand, wusste er, das ist mein Ding.
00:22:49: Und dann hat ein Freund, den überredet, sich so ein Programm auf dem Rechner runterzuladen.
00:22:53: Und dann hat er angefangen, eigene Beats zu bauen und dann, na ja, irgendwie ... Der klassische Weg heutzutage ist eher TikTok.
00:23:01: Bei ihm war es die andere Plattform Soundcloud.
00:23:05: Ich
00:23:05: dachte Instagram.
00:23:07: Bei Soundcloud
00:23:08: hat er
00:23:09: angefangen, Songs hochzuladen.
00:23:12: Er macht immer einen spannenden Mix aus R&B, Indies, viel Soul auf, was eigentlich gar nicht so meins ist.
00:23:18: Aber da immer sehr viel Indie-Einflüsse und Alternative da reinfließt.
00:23:23: fand ich es dann irgendwie doch sehr spannend.
00:23:25: Er hat jetzt für seine debut EP eine ganz Muckeliege irgendwie Veröffentlichungssession gegeben mit Familie und so.
00:23:31: Er legt ganz viel Wert auf Community und ist sehr auf dem Boden geblieben.
00:23:37: Ja, also ein Song von der EP, der hat richtig viele streaming- hohe Streaming-Zahlen schon, irgendwie so einundzwanzig Millionen.
00:23:44: Das war irgendwie so ein TikTok-Ding oder so ein ... Hit, der weiterverwendet wurde.
00:23:50: Ja, was mir aufgefallen ist, der Bulgarian Cartrader, den wir hier auch sehr mögen und spielen, der folgt ihm bei Instagram.
00:23:56: Und ich finde, das passt auch so ein bisschen musikalisch.
00:23:58: Bulgarian Cartrader ist ja auch immer sehr solig und mischter, aber irgendwie auch immer viel zusammen.
00:24:03: Und jetzt bin ich gespannt, was ihr dazu sagt.
00:24:05: Ja, also ich hatte da so eine... Prinsigkeit habe ich da wohl rausgehört, dass da der Artist von mir als Prinz zu hören ist.
00:24:15: Also weil Prinz hat auch immer gern dieses Hintergrund, dieses ... Also dass man diese Breaks hatte.
00:24:21: Und ich fand ganz bewundernswert in diesem Song, dass der ... Also nur für mich, für mein persönliches Empfinden war das so, dass der ... sehr laute parts hat.
00:24:30: also der der der die hook line war so echt schon schon sehr treibend.
00:24:35: und dann hat er in dem song sich überlegt ich komme jetzt mal wieder ruhig jetzt kommen jetzt ein bisschen zur berühmung kommen und dann wieder los schreien und das fand ich irgendwie ganz schön gemacht wie das so ein komm und gehen war.
00:24:49: Ja, als du auch erzählt hattest, von wegen, dass er auch öfter mal Soul macht, dann konnte ich mir das sehr gut vorstellen, weil er hat ja diese warme, gefühlvolle Stimme.
00:24:57: Das stelle ich mir sehr passend vor.
00:25:00: Aber ich mochte auch diese Art Musikrichtung, also wie will man es nennen, Indie-Soul vielleicht?
00:25:07: Bedroom Pop könnte man das ja auch schon wieder fast nennen.
00:25:10: Es war ja auch sehr verträumt.
00:25:12: Aber ich mochte seinen Flow.
00:25:13: Also es war nicht langweilig.
00:25:14: Es war irgendwie eine besondere Energie.
00:25:17: Dieses ganz warme.
00:25:18: Man wollte irgendwie so ein bisschen mitschaukeln.
00:25:21: Und trotzdem einfach nicht langweilig, weil das so gut zusammengepasst hatte.
00:25:27: Sein Flow, seine Stimme, dieser entspannte Beat im Hintergrund.
00:25:31: Also ich fand das war ein stimmiges Ding.
00:25:34: Schön.
00:25:35: Heizzeit.
00:25:36: Ich sag mal so, ein stimmiges Ding ist auch der nun folgende Song, die Streams, die allein dieses Album auf sich vereint hat, die gehen Richtung vier Milliarden.
00:25:46: Wir hören jetzt vom Album Hot Fuzz aus dem Jahre, die Killers mit Somebody Toten.
00:28:46: Heute ist der Schimmelkäse-Tag.
00:28:49: Ich war mit Morgen schon mit Michael darüber gesprochen.
00:28:51: Mandy, du warst noch nicht in dem Brot.
00:28:52: Ist du manchmal Schimmelkäse oder magst du das gar nicht?
00:28:54: Sehr
00:28:55: selten.
00:28:55: Also zu Deutsch schimmeln darf er nicht.
00:28:57: Aber so, wenn er so ein bisschen bläulich ist, manchmal dann schon.
00:29:01: Also bei mir ist das so, ich mag das lieber als Soße.
00:29:04: Also ich würde mir nie so ein Blauschimmelkäse aus Brot packen.
00:29:08: Kamm und Bär dann, wenn schön pandiert mit Preiselbären und Salat dazu, das mache ich auch gerne, oder so über Backen halt.
00:29:15: Nee, aber so in reiner Form ist mir das nix.
00:29:18: Ich habe heute eine Statistik dazu gelesen, wenn man kurz vorm Schlafengehen Käse ist, dann ist die Wahrscheinlichkeit für unruhige Träume liegt bei.
00:29:30: Deshalb, das sagt ja einiges.
00:29:32: Hier ist echt viel Käse.
00:29:34: Abends kurzum schlafen.
00:29:36: Träume sehr wild.
00:29:37: Maike,
00:29:37: wie ist es bei dir?
00:29:38: Wir haben ja schon darüber gesprochen, ähnlich, ne?
00:29:40: Das mit dem Käse.
00:29:41: Blauschimmelkäse gerne in Soße, aber nicht auf Brot.
00:29:44: Und so was wie Camembert.
00:29:45: Gerne auf Brot, auch so was wie mit Marmelade.
00:29:47: Aber da schneide ich, wie ich heute Morgen schon meinte, immer die weißen.
00:29:51: Was?
00:29:51: Das
00:29:52: ist nicht dein Ernst.
00:29:54: Das schmeckt doch gut.
00:29:55: Und gebacken, da bin ich voll bei dir.
00:29:57: Gebacken, da Camembert und Ofenkäse.
00:29:59: Oh,
00:30:00: ich glaube, ich weiß, was ich heute Abend esse.
00:30:02: So, Mandy, wir gehen jetzt weg von dem ganzen Käse und gehen rein in die Aktualität, weil dein zweiter Song steht jetzt an.
00:30:09: Ja, auf jeden Fall.
00:30:10: Und dieser Künstler, den ich dabei habe, der hatte uns auch schon mal in seiner Story.
00:30:15: Ihr erinnert euch vielleicht an unser Weihnachtsreel von vor zwei oder drei Jahren.
00:30:20: Ja,
00:30:20: klar.
00:30:21: Genau, das ist viral gegangen.
00:30:23: Und da sah unser Volontär Justus so ein bisschen aus wie der Interpret.
00:30:28: Es geht um Chapeau von den one-null-zwei Boys, also Chapeau one-null-zwei.
00:30:33: Und der hat dieses Reel reposted, weil er selber fand, dass er Justus so ähnlich sieht.
00:30:38: Ja, das ist irgendwie mal so ein kleiner Funfact am Rande.
00:30:42: Und ja, jetzt erst mal, wer sind die eins-null-zwei-boys?
00:30:45: Die kommen aus Lea, aus Ostfriesland.
00:30:48: Die haben eine ordentliche Entwicklung durchgemacht.
00:30:50: Bekannt wurden sie eigentlich durch Party machen und haben sich ordentlich daneben benommen.
00:30:54: Das war so eine richtige Kleinstadt-Gang.
00:30:57: Mittlerweile haben sie es aber geschafft, so ein bisschen salonfähiger zu werden.
00:31:01: Es gab schon namhafte Feature mit Yu-Yu oder Philipp Purcell zum Beispiel.
00:31:05: Das Jahr zwanzig kam dann sein Solo-Album Country Club raus.
00:31:09: Ja, und da hat man auch gemerkt, so richtig Straßen.
00:31:12: Rap ist das nicht mehr, das ist eigentlich eher schon Pop.
00:31:15: Das gleiche gilt auch für das Album von letzten Jahr, Helldunkel.
00:31:19: Ja, da war auch viel drauf, muss ich sagen, was mir nicht so gefallen hat, das war mir einfach zu cheesy.
00:31:24: Aber sein neuster Song, Schöne Dinge, heißt er, der gefällt mir doch echt ganz gut und deswegen hört er jetzt, Chapeau.
00:31:33: Ich
00:31:39: ja am Hafen schon die Möwen singen Und sie singen nur von dir.
00:31:52: Ich habe Angst, ich hab Angst dich zu verlieren.
00:31:57: Fass an die Wand und dann klingel ich bei dir.
00:32:04: Willst du nicht noch zur Party kommen?
00:32:06: So einen Lütten vertrag ich
00:32:07: noch.
00:32:08: Wie nämlich sag ich doch
00:32:11: Doch
00:32:11: wie soll ich das noch ändern?
00:32:13: Und so dachte sie krieg mich hin.
00:32:15: Aber wie, wenn ich jeden Abend draußen bin Ich verdiene jeden Augenbring Mich geht's gut, ich verdrängt das.
00:32:23: Ich glaub, ich mach's schon wieder.
00:32:28: Ich hab' eine Schwäche für die schönen Dinger.
00:32:32: Manchmal verliere ich die immer mir.
00:32:37: Ich hör' am Hafen schon die Möben singen zu verlier' Dich
00:32:59: aufgelesen lässt Got ex, weil ich steck im Regen fest Aufwegs, weil ich hier am Tresen häng' Lass ruhig das Licht an.
00:33:07: Schatten.
00:33:08: Es kommen wieder, wenn die Sonne oben steht Weil ich so gerne mit der Sonne untergehe Hast du Hunger, hast du Promis unterwegs Weiß nur noch nicht, ob ich's soll schaffen.
00:33:18: Ich glaub, ich mach's
00:33:20: schon wieder.
00:33:28: Ich hab' ne Schwäche für die schönen Dinge.
00:33:39: Manchmal verliert die man hier.
00:33:45: Ich hör' am Hafen schon die Möwen singen singen nur Schöne Dinge von Schapo- one-zero-zwei.
00:34:11: Von den one-zero-zwei-boys habt ihr gerade gehört hier bei den Musiktieren.
00:34:15: Ja, die one-zero-zwei-boys habe ich selber mal live gesehen auf dem Doc Will, das ist schon.
00:34:19: drei Jahre her oder so.
00:34:21: Da hab ich all mein Mut zusammengenommen und bin in den Mosch-Pitt gesprungen.
00:34:25: Das erste Mal in meinem Leben.
00:34:27: Da war die Musik noch so ein bisschen rougher, würde ich sagen.
00:34:31: Jetzt sind die ja alle so ein bisschen weicher geworden, die Boys.
00:34:35: Am achten März spielen die einst nur zwei Boys in der Georg-Eiser-Halle.
00:34:39: Und ich glaube, wenn dann alle zusammen auf der Bühne stehen, dann könnte es bestimmt ein guter Mix werden aus diesen sanften, was wir gerade gehört haben, und auch diesen Wrappingen vom.
00:34:49: Also könnte bestimmt cool werden.
00:34:51: Was meint ihr?
00:34:52: Ja, ich finde auch, dass er den Rap-Part da ganz gut eingestreut hat.
00:34:55: Das ist bei dem Song auch das, was mir am besten gefällt.
00:34:59: Ich habe in den vergangenen Wochen immer wieder so Snippets gehört.
00:35:03: Also der Song wurde, glaube ich, am neunzehnten September oder so veröffentlicht.
00:35:07: Und ich habe immer so Snippets davon gehört.
00:35:08: Ich habe gesagt, das ist irgendwie ein cooler Song.
00:35:10: Die Melodie gefällt mir.
00:35:11: Ich bin super gespannt, wenn der erscheint.
00:35:13: Und er hat dann geliefert sozusagen.
00:35:16: Und auch diese Bläser zwischendurch.
00:35:19: Und so.
00:35:19: Ich finde, das ist ein schöner Song vom Aufbau.
00:35:22: Ein guter Laune-Track.
00:35:23: Auch einfach so eine Hommage an die Freunde ans Feiern und so weiter.
00:35:26: Und deswegen gibt es von mir nichts.
00:35:28: nichts
00:35:29: auszusetzen
00:35:30: daran.
00:35:31: Von mir schon.
00:35:32: Ich fand, das war nichts halbes und nichts Ganzes.
00:35:34: Also es war irgendwie kein Rap-Song.
00:35:37: Also den Rap-Part fand ich auch irgendwie nicht stark.
00:35:39: Und alles andere war für mich irgendwie so eine Stimmung von also zu sei ich.
00:35:43: Das könnte auch Leute klatschen mit im Fernsehgarten oder irgendwie alle liegen sich in den Arm bei so einem Junggesellenabschied und wenn man schon angetrunken ist, schöne Dinge.
00:35:52: Also ich fand das ... Ja, ich fand es ein bisschen zu seicht.
00:35:57: Und wenn du meinst, es wurde immer so mit Snippets beworben, dann kann ich mir jetzt noch mehr vorstellen, dass das so eine Promo-Aktion ist.
00:36:04: Hä?
00:36:05: Ja, natürlich.
00:36:05: Aber das ist dann, hat man diese Hucklein, irgendwie schöne Dinge und alles, sind gespannt.
00:36:09: Das ist so eine Promo-Aktion, wie sie z.B.
00:36:12: auch klug dieser Kamerad gemacht hat mit seinem Song Be Mine.
00:36:16: Ja, genau.
00:36:18: Diese Hookline hat er ja auf, keine Ahnung, Millionen von kleinen Reels gelegt.
00:36:24: Und alle waren gespannt und alle haben es immer wieder im Kopf.
00:36:26: Und ich fand irgendwie, dieses mit schönen Dinge ist auch so eine Hookline, mit der man dann irgendwie so spielt, um den Song ganz groß zu promoten und dass die Leute ihn immer schön reposten.
00:36:37: Aber wie ich schon meinte, das Gesamtpaket.
00:36:38: hat mir nicht gefallen, es fand ich zu seicht.
00:36:41: Na gut, aber wo Mandy schon mal die Tür für den Hip-Hop geöffnet hat, schließe ich mich dem doch mal an, ne?
00:36:48: Also ich hab ja, um einen kurzen Querverweis hier zu tätigen, die Hip-Hop-Sendung hier unter meiner IGIDE, die immer am Freitags um siebzehn Uhr läuft.
00:36:58: Da gibt's morgen auch eine ganz tolle Sendung, und zwar zum Thema Beatproduzenten.
00:37:05: Und da hören wir uns die tollsten Beatproduzenten an und auch so berühmtes samples und so weiter.
00:37:12: und ein guter beatproduzent ist auch madlib und der hat sich zusammen getan mit dem rapper your old droog und die haben zusammen das projekt droogie autis rausgebracht und da ist ganz frisch.
00:37:25: letzte woche oder Doch letzte Woche, das Album erschien Woodstock, oder wahrscheinlich auf Englisch, und ich habe mich da so ein bisschen reingehört und höre das seitdem immer wieder und deswegen dachte ich, passt das hier auch ganz gut.
00:37:42: Der Song ist gleichnamig wie das Album, heißt auch Woodstock, und der wird auch noch gefeaturet mit Wiz Khalifa, der auch
00:37:52: noch mit dabei
00:37:57: ist.
00:38:17: We end like we begin at the
00:38:18: start lonely.
00:38:19: Feeling the cold body can make the heart stoney.
00:38:22: It's a slow process and I ain't got nothin' but time.
00:38:26: I gave everything to a law, I ain't got nothin' but rhymes It sure as the days get shorter and nights get colder A law will try you, another burden in the shoulder Like Pastor Dunn used to sing, our Dunn got over.
00:38:37: Another war story
00:38:38: from the universal soldier
00:38:39: Who stayed low and kept firing like Big Toeja.
00:38:42: It's L.Teremoto, L.Negro loco.
00:38:44: Spot me in El Centro, you might even get you a photo.
00:38:47: The hate is always to my back, never
00:38:49: to my eyeballs.
00:38:50: Cause niggas is she dead,
00:38:51: like Lee Harvey Check it out, yeah,
00:38:58: aha!
00:38:59: Read
00:39:00: the
00:39:07: headline,
00:39:30: my inventory
00:39:31: got a deadline.
00:39:32: Got a rap for a minute forty than the breadmine.
00:39:35: Just yesterday he was assortied with a bad time.
00:39:37: Next thing you know you be forty drinking red wine Up in the casino letting dice fly Off for a slice of the pie, we can chase.
00:39:45: why I spy, that's why the price high.
00:39:48: Now why you talkin' spicy, you're really a nice guy.
00:39:51: Rappers chains in the booth like Superman.
00:39:53: Catch me sweating on stage like Luther Van Drosch,
00:39:56: they shit.
00:39:56: man.
00:39:57: it's cause I'm esteemed and regarded.
00:39:59: It was supreme
00:39:59: when I started
00:40:00: like Diana
00:40:01: Ross.
00:40:01: If rap was abroad I got that whole number.
00:40:04: My catalog's
00:40:04: stupid and I'm bout
00:40:05: to go dumber Bout to have shit on smash the whole summer.
00:40:09: You disagree that we can clash like Joe Strummer Sounding like flows when I was younger.
00:40:14: One of them Kingsborough Versions that I wrote under the road tunder.
00:40:17: The bags couldn't get more road tunder.
00:40:20: I rock a show, sixty minutes straight bars, no blunders.
00:40:23: You know what I'm saying?
00:40:25: They woke them up out of their slumber.
00:40:28: They said it was like drinking forty black coffees to the face.
00:40:32: But out.
00:40:43: Ain't no fallin' for the trap, that's a minor set back for a major comeback.
00:40:47: They say all my shit slap and it's all real rap.
00:40:50: I already
00:40:51: ran laps round you so you can't catch me.
00:40:53: It ain't properly, don't address me.
00:40:55: Focused
00:40:56: on property, more investing House so big, lookin' for me, I'm probably in the West Wing Workin' out, I think it might be chess day.
00:41:04: Whether they
00:41:05: say it or not, they fuck with me heavily.
00:41:07: Khalifa breaking the sweat, something they'll never see.
00:41:10: No one on the guest list, just me.
00:41:13: It's
00:41:13: lonely at the
00:41:14: top and
00:41:14: I'm one deep.
00:41:15: Got a zip in my front seat.
00:41:17: The owner said don't smoke, but know a place if you wanna achieve.
00:41:21: I'm high as fuck, who?
00:41:22: I'm out of preach.
00:41:24: Rolling up several times a week.
00:41:26: But always
00:41:27: there when it's time to speak.
00:41:28: These fools like
00:41:29: the long term goals, out of reach.
00:41:31: Make sure these calls don't get breached.
00:41:34: And bring some clothes for the beach.
00:41:43: Das war Drogi Otis.
00:41:45: Das ist ein Projekt von Madlib und Yo Old Druke.
00:41:50: Mit ihrem Song Woodstock, two thousand twenty-nine.
00:41:54: Ja, Rap hier bei den Musik-Tieren.
00:41:57: Gibt's ja nicht.
00:41:58: Ja,
00:41:58: verrückt, oder?
00:41:59: Ja,
00:41:59: richtiger Rap jetzt auch.
00:42:01: Das war
00:42:01: richtiger Rap, ja.
00:42:02: Ja, davor warst du ein bisschen halbgar.
00:42:05: Endlich ja zu.
00:42:06: Ach ja, was eine sehr entspannte Nummer, du gehst ja selber schon.
00:42:11: Also irgendwie, da kam man ja richtig runter.
00:42:13: Also irgendwie passt jetzt irgendwie so zum Herbst.
00:42:16: Gerade irgendwie, jetzt habe ich die ganzen Namen vergessen.
00:42:19: Also der Mensch, der als erstes rappte.
00:42:22: Ja, das war ...
00:42:25: Ja, also er hat ja eine ganz meditative ... tiefe Stimme gehabt.
00:42:32: Also irgendwie aber ganz angenehm, fand ich.
00:42:36: Und die Mischung aus allen dreien Parts, die ja in sich sehr unterschiedlich, oder schon unterschiedlich waren, vom Stief hat mir auch sehr gut gefallen.
00:42:44: Ich hab jetzt noch nicht so ganz verstanden, warum das Woodstock irgendwie, zwei tausend neun und zwanzig heißt.
00:42:48: Fand aber die sehr im Hintergrund gehaltenen ...
00:42:54: Diese Flütenbeats.
00:42:55: Ja, genau.
00:42:56: Also Anleihen, wie sagt man?
00:42:58: Also irgendwie ... Das Sample.
00:43:00: Nein, dass es sich so bezogen hat auf Woodstock.
00:43:03: Also das Klang durch dieses Knistern in der Soundqualität ja fast wie so eine sechziger, siebziger Jahre Aufnahme und durch die Flöten und diese Glockenspiele, die manchmal auch ein Klang klang, ist auch ein bisschen hippiemäßig.
00:43:15: Ja, es hörte sich irgendwie so sehr roh an, fand ich auch.
00:43:19: Hat mir aber auch ganz gut gefallen.
00:43:20: Also ist jetzt glaube ich nichts, was ich so unbedingt mir so privat auf die Kopfhörer packen würde.
00:43:25: Das ist einfach nicht so meine Musikrichtung an sich.
00:43:29: Dieses Oldschool Hip Hop.
00:43:32: Aber wenn man das mag, dann kann ich mir das sehr gut vorstellen.
00:43:36: Weil ich auch dieses beruhigende mochte, was Maike angesprochen hat.
00:43:40: Man merkt, die haben Erfahrung.
00:43:41: Das sind
00:43:42: Rappers, ne?
00:43:43: Ja, wie die Leinster spitten, wie man das sagt.
00:43:48: Man kommt da so richtig
00:43:49: mit.
00:43:50: Ich bin ja auch ne kleine Hip-Hop-Maus, ne?
00:43:52: Neuere Sachen.
00:43:54: Und nee, also doch, das war so sehr angenehm.
00:43:57: Doch, das war irgendwie wie so ne Umarmung.
00:44:01: Ja, willst du uns dann auch mit deiner Musik umarmen, die du noch mit hast?
00:44:04: Die hatte schon.
00:44:06: Danke, dass du mich übergehst.
00:44:08: Genau, letzter Song der Sendung.
00:44:10: Und der kommt von einer Künstlerin, die Mandy auch schon mal mit hatte.
00:44:12: Und mir kommt es irgendwie vor, als ob es eine Ewigkeit her wäre, dass du sie mit hattest.
00:44:16: Dabei war das erst Mitte August, aber das war, ich hab's noch mal rück ... verfolgt.
00:44:21: Es war der letzte Arbeitstag vor den Sommerferien.
00:44:23: Wahrscheinlich kommt es mir deswegen in Erinnerung vor, als wenn das letztes Jahr gewesen wäre.
00:44:28: Aber gut, es ist jetzt noch gar nicht so lange her.
00:44:30: Aber ich finde einfach, diese junge Dame ist so der Rede wert, dass man sie jetzt noch mal vorstellt, weil nämlich letzten Freitag ihre Debüt-IP rauskam mit den fünf ersten Songs, die sie veröffentlicht hat in ihrem sehr jungen Leben noch.
00:44:43: Sie ist nämlich erst siebzehn.
00:44:46: Ja,
00:44:46: ich weiß.
00:44:47: Ist das die mit diesem crazy look?
00:44:49: Ja,
00:44:49: mit den roten Haaren.
00:44:51: Victoria West oder Victoria West.
00:44:56: Genau.
00:44:57: Sie heißt eigentlich Victoria Knoegler, kommt aus Steinhaus in Österreich und sie hat jetzt ihre erste EP rausgebracht, Pomegranate Odyssey, heißt sie.
00:45:07: schwieriger Name und davon stelle ich euch jetzt den neuen Song vor.
00:46:38: So come come see me here As you've always done before Substance to shadows Giving substance evermore.
00:47:01: You should do something, offer a great shine.
00:47:15: Won't you whisper to them too?
00:47:38: Hannes Song hat uns hier schon vorhin ein bisschen runtergebracht.
00:47:40: Hier ging es jetzt genauso entspannt weiter und sorgt für einen, wie ich finde, sehr gemütlichen Ausstieg hier aus dieser Sendung.
00:47:47: Das war Victoria West, die siebzehnjährige Österreicherin, die letztes Jahr bei The Voice Kids mitgemacht hat und da auch bis in die Sing-Offs, glaube ich, kam.
00:47:57: Und ich kann mich noch daran erinnern, weil ich diese Sendung gucke mit meinen Kindern auf ihren ... Ich kann mich noch gut an ihren Auftritt erinnern.
00:48:05: Sie hat mir ein sehr abgefahrenes Outfit, sehr individuell, sehr bunt, sehr bunte Haare.
00:48:12: Und all das zeigt sie auch ganz gerne bei Instagram-Videos zu ihrem Outfit.
00:48:16: Sie wurde damals angemeldet von ihrer Mutter.
00:48:19: Sie selbst war eigentlich ziemlich schüchtern und war sich gar nicht so sicher, ob sie in dieser Show richtig auf... gehoben ist, weil sie noch nie Gesangsunterricht hatte, aber es hat was gebracht.
00:48:27: Und auch wenn sie in dieser Show jetzt vielleicht nicht gewonnen hat, ich finde, sie klingt wahnsinnig professionell in der Aufnahme, wahnsinnig international auf, was auch daran liegt, dass sie scheinbar muttersprachlich auch Englisch ist.
00:48:40: Also vielleicht ist ihr Vater Engländer, ich hab's nicht so richtig herausgefunden, aber auch in ihren Instagram-Posts spricht sie halt auch Englisch, weil ich mich echt erst gewundert hatte, wow, irgendwie das ... klingt wie eine Engländerin, die da singt.
00:48:53: Also ich weiß nicht mit wem sie das aufgenommen hat, diese EP.
00:48:56: Ich finde es klingt richtig professionell, als ob sie es schon seit zwanzig Jahren macht und da lauter Profis um sich hat.
00:49:03: Und genau, deswegen wollte ich euch da nochmal ein Song vorstellen.
00:49:06: Ja, also ich finde auch, das ist wirklich auch für das Alter ist sie sehr weit und ich habe jetzt grad immer bei den Produzenten reingeguckt.
00:49:13: Die sagen mir jetzt nicht direkt was, aber da ist ein Produzenten-Team wohl dahinter und da merkt man, da haben sie einiges vor.
00:49:21: Ich fand auf der anderen Seite, dass Victoria West oder bzw.
00:49:25: dieser Song dann doch so ein bisschen dahin geplättet ist.
00:49:28: Also handwerklich ist alles super, aber dieses Machwerk an sich war jetzt nicht weltbewegend für mich.
00:49:35: Vielleicht muss man auch dafür in der richtigen Stimmung sein.
00:49:38: Also, mich hat es ganz gut angesprochen.
00:49:39: Ich bin gerade in so einer ein bisschen so entspannten Herbstlaune.
00:49:44: Da hat sich dieser Song schon ganz gut eingefügt, so dieses sehnsüchtige.
00:49:48: Oh, da auch, was sie da immer gerufen hat oder was als gerufen gesungen, fand ich schon sehr angenehm.
00:49:54: Und ja, ich meine, die Stimme hört sich nicht an, als wäre sie gerade mal erst siebzehn.
00:49:58: Ich kann euch da nur zustimmen, total professionell, sehr international.
00:50:01: Also, ich denke mal, da wird noch viel von ihr kommen.
00:50:04: Ja, dann sind wir jetzt durch für diese Sendung und hören jetzt einmal kurz zum Ohren freispülen.
00:50:12: Ein Song mit einem erstmal fiesen Titel, aber ein sehr entspannter Song.
00:50:16: Frankie Cosmos mit Bitch Hard.
00:52:41: So, jetzt geht es ans Eingemachte.
00:52:44: Jetzt wird abgestimmt, aber zuvor noch einmal erwähnt, welche Tracks wir dann so dabei hatten.
00:52:49: Ich hatte Musik aus Hamburg, dabei Bedroom, June mit Distracted by You und dann Rap aus Amerika von Droogie Otis, hieß das Projekt und der Track Woodstock.
00:53:06: Ich hatte Musik aus Rotterdam dabei, eine Indie-Rock-Band-Birth of Jew mit Do It Again.
00:53:12: Und mein zweiter Song kam hier aus Lea, aus Ostfriesland, gar nicht so ewig weit weg.
00:53:18: Chapeau- one-zero-zwei von den one-zero-zwei-Boys mit seinem neuen Song, Schöne Dinge.
00:53:22: Ich hatte einmal Musik mit aus Irland von Moyo und dem Song Figure It Out und eben gehört Victoria West mit Crucifier Mind.
00:53:33: Und jetzt wird abgestimmt.
00:53:36: Die Musik-Tiere bei Ahoy.
00:53:39: Ach ja,
00:53:40: schwere Sache.
00:53:42: Schwere Sache.
00:53:43: Ich fand, es waren viele dabei, die schön waren, okay waren, aber jetzt nicht so der Bang.
00:53:50: Ich switche oder schwanke, sagen wir immer, zwischen Hannes Hip-Hop-Song und Mandy's Erstem.
00:53:58: Und gehe heute mit Mandy's Rock-Song
00:54:02: aus.
00:54:05: Ja, Hannes, das tut mir leid auch von mir, kriegst du keine Stimme.
00:54:09: Ich glaub, das hat man schon durch mein Feedback gemerkt, dass ich eher bei Mike's beiden Songs war.
00:54:13: Ich fand sie beide auf ihre Art und Weise richtig stark.
00:54:17: Und ich habe mich dann doch dazu entschieden, auch wenn ich den zweiten sehr gut fand, mit dem ersten zu gehen, weil der dann doch so diese Solige in der Stimme, das hat mir gut gefallen.
00:54:25: Und das klingt irgendwie noch so nach mit dieser Warmstimme.
00:54:30: Deswegen geh ich mit Mojo.
00:54:32: Ja, dann haben wir keinen Gewinner, weil ich gehe mit... Den jungen Mann aus Lea, aus Friesland, Chapo- one-zero-zwei hat mich überzeugt.
00:54:41: Und ja, dann müssen wir uns bis nächste Woche gedulden, bis wir wieder ein Gewinner-Track haben.
00:54:47: Ihr könnt allerdings dafür sorgen, dass es einen Song gibt, der alle überzeugt.
00:54:52: Denn wir werden das nach der Sendung bei Instagram hochstellen oder hochladen.
00:54:56: Wie sagt man als junger Mensch?
00:54:58: Nee,
00:54:58: Instastory.
00:54:59: Laden.
00:55:00: Hochladen.
00:55:01: Genau, dann könnt ihr abstimmen.
00:55:03: Und genau, jetzt folgt hier die Mini-Bar.
00:55:06: Und wir hören uns nächste Woche wieder.
00:55:08: Macht es gut.
00:55:09: Und auch nächste Woche gibt es wieder neue Musik.
00:55:13: Schaltet Donnerstag
00:55:14: wieder
00:55:14: ein.
00:55:15: Die drei Musiktiere.
00:55:17: Nur bei
00:55:18: Ahoy.
00:55:19: Gutes Radio für
00:55:20: gute Leute.
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