Die Musiktiere vom 02.10.2025
Shownotes
Princess Nokia, Tom A. Smith, Panicbaby, Wednesday, Killowen und Nils Keppel.
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00:00:00: Über Geschmack kann man streiten.
00:00:07: Ja, das ist richtig.
00:00:08: Und wir müssen jetzt mal hier in Wallung kommen, weil es gilt ja, euch zu begeistern für diese Sendung.
00:00:15: Und das funktioniert am besten, wenn wir sagen, das Beste aus der letzten Sendung war.
00:00:21: Der beste Song, meinst du, der gewonnen hat?
00:00:22: Ja, richtig.
00:00:23: Ich glaube, das war meiner.
00:00:26: Schon wieder.
00:00:27: Gut,
00:00:27: Michael, gut.
00:00:28: Genau, ich hatte einen Künstler dabei, der gar nicht so unbekannt ist.
00:00:30: Und zwar Labyrinth und sein Song Pull Me In hat hier letzte Woche euch jetzt zumindest im Studio überzeugt.
00:00:37: Ob es euch da draußen auch überzeugt hat, dass es euch überlassen.
00:00:41: Aber ich würde sagen, bevor wir hier starten und jeder wieder seine neuen zwei Songs bzw.
00:00:45: in Sommer haben wir sechs mitbringt und sie ins Renn schickt, hören wir noch mal den Gewinner-Track von letzter Woche.
00:01:02: I let it pull me in, I let it pull me in, I let it pull me in, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah, oh yeah.
00:03:14: Die Sendung hat kaum angefangen und schon haben wir den ersten Verlust zu verkraften.
00:03:17: Jan ist einfach abgehauen hier aus dem Studio.
00:03:20: Aber wir machen erstmal weiter.
00:03:22: Kurz erklärt, wie diese Sendung funktioniert.
00:03:25: Jeder oder jede von uns hat Songs dabei oder... Einen Song, je nachdem wie viele Leute hier sitzen.
00:03:31: Und am Ende müssen wir uns alle auf einen Track einigen, den wir besonders gut
00:03:35: finden.
00:03:36: Dieser Track, den wir eben gehört haben, der kam von Labyrinth.
00:03:38: Das war der Gewinnersong von Michael letzter Woche.
00:03:43: Und im Anschluss an die Sendung rufen wir immer bei Social Media, also genau gesagt bei Instagram dazu auf, dass ihr abstimmt, welches euer favorisierter Titel ist.
00:03:53: Und Mandy weiß Bescheid, wer da denn gewonnen
00:03:56: hat.
00:03:57: Ja, niemand, weil wir letzte Woche ja vergessen haben, die Abstimmung hochzuladen.
00:04:01: Aber nicht so schlimm.
00:04:03: Das passiert leider, ne?
00:04:05: Authentisches Radio, klar.
00:04:07: Aber nach dieser Sendung hier in dieser Woche werden wir sie auf jeden Fall in die Story hochladen.
00:04:11: Und dann könnt ihr für diese Sendung abstimmen.
00:04:14: Wir geloben Besserung.
00:04:14: Ist
00:04:15: schon deswegen abgehauen.
00:04:16: Ja, ich glaube, es war hier peinlich.
00:04:18: Bleibt sie nur.
00:04:19: Die müssen ja irgendwie weitermachen.
00:04:20: Ja, Hannes, fang du doch mal an.
00:04:22: Ich
00:04:22: fang mal an mit meinem ersten Song am besten.
00:04:24: Okay, da kommt sie wieder rein.
00:04:26: Aber ich fang jetzt trotzdem
00:04:28: an.
00:04:28: Ich hab's gebeichtet.
00:04:28: Also,
00:04:29: das sechste Studio-Album der Band Wednesday heißt Bleeds.
00:04:32: Und von diesem Album kommt der Track Wound Up hier.
00:04:38: Und dieser Track, der ist so ein bisschen Gothic beladen, wird zumindest hier geschrieben.
00:04:48: Hauptsängerin Carly Hartzman, die hat gesagt, dieser Song, der befriedigt ihr Bedürfnis, eine Geschichte über einen Freund zu erzählen, der als Rafting Guide in West Virginia arbeitet.
00:04:59: Und er musste an Halloween raus, um zu sehen, ob da nicht eine Leiche schwimmt.
00:05:05: Und das ist sozusagen
00:05:06: die
00:05:06: Story dieses Songs.
00:05:08: Und ja, mal schauen, wie ihr den
00:05:10: so findet.
00:06:17: Das Es waren Wednesday, die gibt's vielleicht seit dem Jahr.
00:08:35: Sie kommen aus North Carolina, Asheville.
00:08:39: Keine Ahnung, wo das ist.
00:08:40: Wahrscheinlich irgendein kleines Kaff.
00:08:42: Aber da muss man halt einfach mal ein bisschen lauter sein, um Aufmerksamkeit zu erregnen, ne?
00:08:47: Würde ich mal sagen.
00:08:48: So, was sagt ihr dazu?
00:08:49: Ähm,
00:08:51: ich fand den Song eigentlich ganz gut.
00:08:53: Aber ja, ich hab die ganze Zeit überlegt, was mich daran stört, oder?
00:08:58: Oder auch langweilt.
00:09:00: Also die Gitarre und den Bass und alles das fand ich richtig cool.
00:09:03: Es war laut und es war aufregend, aber irgendwie ihre Stimme dazu fand ich ein bisschen unaufgeregt.
00:09:07: Also mir hat dann ein bisschen was gefehlt.
00:09:09: Ich habe irgendwie noch mal darauf gewartet, dass sie noch mal lauter wird oder mehr explodiert, so wie es irgendwie zu den zu den Sounds passt.
00:09:15: Aber das ist irgendwie nicht passiert.
00:09:18: Deswegen weiß ich nicht.
00:09:19: Ich fand sie okay.
00:09:21: Das ist
00:09:21: ja auch echt so eine Phänomene, was wir jetzt schon öfter hier bei dem Musikteam beobachtet haben.
00:09:25: Diese gelangenweilten Stimmen über diesen lauten Instrumenten.
00:09:29: Und manchmal mag ich diesen Stil, aber irgendwie fand ich das jetzt ein bisschen zu krass, weil die Stimme auch irgendwie so nicht ganz gepasst hat und oft so schief war.
00:09:38: Und daneben, was vielleicht auch mit Absicht so gemacht wurde, genauso wie diese quietschenden Gitarren zwischendurch.
00:09:44: Ich fand, das war mir alles so ein bisschen unharmonisch.
00:09:47: Das war aus Versehen, das war keine Ahnung.
00:09:50: Das fand ich so ein bisschen mir einfach ein bisschen zu doll.
00:09:53: Da hatte ich so ein bisschen so eine negative Gänsehaut.
00:09:56: Was ist eine negative Gänsehaut?
00:09:58: Mach
00:09:58: ihn rein.
00:10:01: Einfach so ein Schaudern, so ein bisschen.
00:10:04: Deswegen, ah, so ganz mein Geschmack hat es nicht
00:10:06: getroffen.
00:10:07: Ja, ich kann mich da eigentlich nur anschließen.
00:10:10: Ich fand Ihnen in Ordnung.
00:10:11: schön energiegeladener Start hier auf jeden Fall in die Sendung.
00:10:15: Aber mich hat auch so ein bisschen Ihre Stimme gestört, weil die so jammerig war und sich dann immer so überschlagen hat.
00:10:21: Ähnlich
00:10:23: auch.
00:10:24: Okay.
00:10:24: Na gut, dann wollen wir mal weitermachen, ne?
00:10:27: Ich hab jetzt stimmlich was ganz anderes dabei.
00:10:29: Es war eine männliche Stimme und eher sehr tief.
00:10:33: Mein Sänger, den ich mitgebracht habe, der ist noch sehr jung und hat in seinen jungen Jahren schon sehr viel erlebt.
00:10:38: Also jetzt ist er vielleicht gar nicht mehr so jung, er ist einundzwanzig, aber hat schon sehr viel erlebt.
00:10:43: Er heißt Tom A. Smith und bei Tom Smith denkt man ja immer erst an den Sänger der Editors.
00:10:51: meiner, mein Tom, der ist, wie gesagt, deutlich jünger, hat aber eine ähnlich warme, tiefe Stimme wie der Editors Tom und er hat gerade eine neue EP rausgebracht und von dieser EP möchte ich euch vorspielen, den Song Beautiful Way.
00:11:06: better if you just change the way you think and this could be the start or something truly beautiful or that it's hard and you pick me apart cause it's indisputable.
00:11:57: I hope that you change the way you think about me.
00:12:02: if only you change the way you think about me.
00:12:07: change the way you think about me in love How better.
00:12:13: if you just change the way you think And if it's only me, I will see But it's an opportunity To just be what you want it to be.
00:12:46: So baby, won't you dance with me?
00:12:48: I could wait and just wait And lose all my days But you make everything a beautiful way to wait.
00:13:04: If that's okay, I hope that you changed the way you think of me.
00:13:11: You changed the way you think about me.
00:13:19: If only you changed the way you think about me.
00:13:41: It got better if you just changed the way you think of me.
00:14:05: Das war das aus Großbritannien.
00:14:08: Ich hatte schon gesagt, er ist einundzwanzig Jahre jung und jetzt erzähle ich euch auch, was er schon alles so erlebt hat in seiner musikalischen Laufbahn.
00:14:15: Er hat mit acht Jahren seinen ersten Auftritt gehabt, in dem legendären Newcastler Club The ... Clunny, ich kenne ihn nicht, aber er scheint
00:14:24: ... Lee Gander.
00:14:25: Ja,
00:14:25: er scheint den Newcastle so lasig ist, legendär zu sein.
00:14:29: Mit zehn Jahren ist er beim Glastonbury-Festival aufgetreten.
00:14:32: Das ist schon relativ früh.
00:14:35: Und bei einem gewissen Candle-Calling-Festival kenne ich auch nicht.
00:14:38: War ja auch der jüngste Performer in der Geschichte des Festivals.
00:14:42: Er hat Elton John schon im Londoner Hyde Park supportet, hat er Auftritte.
00:14:46: Zum Beispiel mit The Lethems, mit Sam Fender, Catfish and the Bottle Man.
00:14:52: Also viele Namen waren dabei.
00:14:56: Das war jetzt ein Song von seiner neuen EP, die heißt Say What You Want und kam letzten Freitag raus.
00:15:01: Viele Songs hatte davon schon vorher mal live getestet und sie jetzt rausgebracht.
00:15:08: Also dafür, dass er mit so vielen Künstlern und Künstlerinnen zusammengearbeitet hat, war ich dann doch so ein bisschen enttäuscht.
00:15:14: Das liegt, glaube ich, daran, dass ich ihn dann doch so ein bisschen eintönig fand, den Song.
00:15:19: Man hat irgendwie ein bisschen darauf gewartet.
00:15:21: Ja, passiert jetzt noch mal was, passiert noch was.
00:15:23: Aber das Musikbett war immer so relativ gleichbleibend.
00:15:25: Auch wenn trotzdem viel passiert ist.
00:15:28: Ja,
00:15:28: ja.
00:15:29: Das war ja nur ein Leiser.
00:15:30: Nein, so enttäuscht bin ich jetzt nicht.
00:15:31: Aber auch so diese Reimketten, so okay auf Way und clean auf Scene, das war schon alles so ein bisschen sehr ... Einfach gehalten.
00:15:40: Da denkt man, wenn man mit zehn schon auf den Bestenbury performt, kommt vielleicht noch ein bisschen was Kreativeres.
00:15:45: Man weiß
00:15:45: ja nicht, was
00:15:46: er da gemacht hat.
00:15:46: Vielleicht mit so einem Kinder-Schulkohor.
00:15:50: Ja, Faketier Make-It.
00:15:51: Aber zu Gast.
00:15:53: Nee, aber ansonsten klar, er hatte schon eine coole Stimme.
00:15:56: Aber auch da hat mir irgendwie so ein bisschen der Wiedererkennungswert gefehlt.
00:15:59: Also, ja,
00:16:01: wovon ich jetzt nicht so,
00:16:02: gar nicht mal so gut.
00:16:04: Der Tom, ey.
00:16:06: Also ich finde, das, was du gesagt hast, eigentlich ist es bei mir nur hängen geblieben.
00:16:10: Er hat eine ähnliche Stimme wie der andere Tom.
00:16:12: Aber sonst, ich fand die Gitarren am Anfang vielversprechend.
00:16:16: Das war so ein bisschen so synthisch riffs.
00:16:21: Bei mir hat sich was dazu im Kopf geregt, aber dann ist es... Bitterlich zusammengefallen.
00:16:28: Das
00:16:30: war halt so.
00:16:31: Das
00:16:31: kann ja nicht jede Woche hier punkten.
00:16:33: Ich glaube, den kann ich mich nur anschließen.
00:16:35: Ich finde auch, der Anfang war so ein bisschen spacey und ich meinte auch, es könnte in zwei Richtungen gehen.
00:16:40: Aber ich finde, es ist eher
00:16:41: die negativen
00:16:43: Richtungen.
00:16:45: Es war trotzdem ein guter Song, gut zum Anhören, aber weiß ich jetzt nicht.
00:16:50: Vielleicht hätte ich einen anderen von der EP mitnehmen sollen.
00:16:52: Sie sind nämlich tatsächlich sehr unterschiedlich.
00:16:55: Ja, komm, lass mal was anderes hören jetzt.
00:16:56: Ja, komm, wer macht weiter?
00:16:58: Ja,
00:16:58: dann würde ich sagen, mach ich mal weiter.
00:17:00: Schande über meine Haupt, deswegen war ich auch eben kurz weg, weil ich ja nochmal nachgucken musste, wie der Künstler überhaupt ausgesprochen wird.
00:17:06: Weil ich dachte, immer wird Nils Capell ausgesprochen, aber es ist Nils Kappel.
00:17:10: Ah, der!
00:17:11: Ah, ja, komm mal.
00:17:13: Nee, das ist cool.
00:17:14: Ja, genau, der ist sehr cool.
00:17:15: Und der hat jetzt nach langer mal wieder einen neuen Song rausgebracht.
00:17:18: Und zwar heißt er Keine Zukunft.
00:17:20: Nils Kappel macht Musik bereits seit zwei Tausend neunzehn.
00:17:24: Und spätestens seit seinen Songs Wellblech und zwana-zwanzig ist er nicht mehr aus der neuen, neuen Deutschen Welle wegzudenken.
00:17:31: In seinem neuen Song Keine Zukunft geht es darum, dass sich eine Generation, unsere Generation in einer Übergangsphase befindet und dass er auf eine bessere Zeit hofft.
00:17:40: Dabei Geht es um die Frage, was Freiheit noch bedeutet, wenn Zukunftsperspektiven verloren gehen oder kaum noch greifbar sind?
00:17:47: Und es wird der innere Konflikt behandelt.
00:17:48: Das heißt, die Auflehnung gegen Zustände, versus das Gefühl, machtlos zu sein, auch im Bezug auf Politik, Gesellschaft und die Umstände.
00:17:57: Genau, und ich würde sagen, wir hören einfach mal rein.
00:18:00: Neue Wolken, die nüber zu ziehen.
00:18:03: Die neuen Freiheit, mit zwanzig Verspielen.
00:18:06: Neue Welt, und wer sie bricht, leck ich Sicht.
00:18:13: Die Hetze kommt uns unter den Dach.
00:18:17: Hessen in der ewigen Stadt.
00:18:20: Drei Kugeln, ob ich's warte noch hab.
00:18:22: Ich will nicht sterben, weil es kein Platz um Himmel ist.
00:18:25: Die erste Tür ohne Schrei.
00:18:47: Sie sagten, sie sind die letzten Stimmen einer toten Generation.
00:19:02: Schau her, sie sind nicht klisch von Dirty Bombs und Dirty Neckens.
00:19:08: Ja, die Panik und Medi-Cache.
00:19:15: Ich hab gesagt, wir können uns jetzt noch helfen.
00:19:21: Sie schatten viel aus den dorthin Ecken dieser Stadt.
00:19:24: Geh aus die Tür ohne Schrei.
00:20:23: Genau, das war Nils Keppel mit seinem Song Keine Zukunft.
00:20:27: Nils Keppel ist in Leipzig und ist dort auch so mit Edwin Rosen und allen Konnekte, die aus der neuen deutschen Welle kommen, also die kennen sich da alle untereinander.
00:20:36: Er kommt aber nicht nur aus dem Genre der neuen deutschen Welle, sondern verbindet auch Postpunk mit Elementen des Noisepop.
00:20:44: Probiert er sich da mal sehr viel aus.
00:20:46: Und er sagt auch immer wieder, Musik muss nicht immer bequem sein, sondern es darf auch mal unbequem sein von den Sounds und auch von den Lyrics her.
00:20:53: Seine Songs handeln im Allgemeinen viel von den Themen wie Selbstreflexion, Identität, das Verlassen und auch das Verlassen Verben.
00:21:00: Und kleiner Fun Fact, Nils Keppel ist sein richtiger Name.
00:21:04: Es ist kein Künstlername und er hat sich bewusst gegen einen Künstlernamen entschieden, weil er meinte, es fällt ihm so leichter, er selbst zu sein und dementsprechend auch seine Musik rüberzubringen.
00:21:13: Fanfekt.
00:21:16: Okay, dann Fanfekt.
00:21:21: Man, mega cool.
00:21:22: Klar,
00:21:23: wir haben einen Künstler-Namen.
00:21:26: Was
00:21:26: sagt ihr?
00:21:29: Also irgendwie, ich kann gerne den Anfang machen.
00:21:31: Also ich muss sagen, hier in dieser Sendung herrschen ja heute irgendwie auch so düstere Vibes.
00:21:35: Erst Hannes mit seinem Wednesday-Song, da war ja auch schon so ein bisschen düster, Nils Keppel jetzt auch düster und irgendwie auch so ein bisschen so dishamonische Klänge.
00:21:44: Also irgendwie hatte ich ja auch manchmal so das Gefühl, irgendwas stimmt hier gerade nicht.
00:21:47: Ah, es ist irgendwie so alles gerade sehr viel und auch irgendwie ein bisschen schief und schräg.
00:21:53: Aber trotzdem ist es natürlich ein Vibe.
00:21:54: Also dieses neue deutsche, neue deutsche Welleding ist ja auch einfach irgendwie ziemlich angesagt und ich sehe ihn da auch mit Edmund Rosen und so, das passt schon alles irgendwie zusammen.
00:22:05: Trotzdem war es für mich einfach ein bisschen zu viel, bisschen zu düster, aber ich verstehe das, was er ausdrücken will und es passt irgendwie zu ihm.
00:22:13: Find ich trotzdem komisch, dass er keinen Künstlernamen hat, weil irgendwie ist es so kunstvoll, auch wie er sich inszeniert, dass man irgendwie schon denken könnte, da steckt eine Kunstfigur, also das ist eine Kunstfigur, aber anscheinend ist er wirklich so.
00:22:25: Deswegen, ne?
00:22:26: Deswegen läuft darum, wie Mozart.
00:22:28: Ja,
00:22:28: das ist sein inneres Selbst.
00:22:29: Vielleicht
00:22:30: ja auch nicht immer, sondern nur auf diesem einen Cover.
00:22:32: Ja, das ist der
00:22:33: Profilbild.
00:22:33: Ja, ist auch so.
00:22:34: Es
00:22:34: gibt ja so Menschen, die auch einfach so rum den ganzen Tachender Figur sind.
00:22:37: Ja, aber er nicht.
00:22:38: Er nicht, ne?
00:22:39: Nein, nein,
00:22:40: nein.
00:22:41: Ich muss sagen, ich fand bestimmtes Gut daran.
00:22:44: Also dieses, dieses Aitiesmäßige fand ich gut.
00:22:50: Hat mir schon häufig hier diese Kritik an diesem egalen Gesang.
00:22:53: Also ...
00:22:54: Findest du?
00:22:55: Ja, dieses ... Ja, so ... Du hast
00:22:59: so einfach
00:23:00: drüber
00:23:00: geleiert.
00:23:02: Also, ich bin zu cool jetzt für diesen Song.
00:23:05: So, das hat mich ein bisschen gestört.
00:23:06: Aber es ist natürlich auch ein Stilmittel.
00:23:10: Es ist nicht mein paar Schuhe, möchte ich sagen.
00:23:15: Also, ich fand den Song ganz cool, erfrischend.
00:23:17: Ich fand den jetzt nicht so klischemäßig neue deutsche Welle, sondern hatte irgendwie was Eigenes dadurch, dass er halt auch ein bisschen rockiger war.
00:23:23: und so ein bisschen disharmonischer und seine über seine Stimme war ja auch immer so ein Effekt noch gelegt.
00:23:28: Ich fand das Klang gar nicht so, ist mir alles egal.
00:23:31: Nicht so doll wie bei anderen Songs zumindest.
00:23:33: Ich fand der Gang, gang, ey, ich kann nicht mehr reden, ging ganz gut ab.
00:23:37: Und am Ende dieses nochmal dieser disharmonische Rausgang nochmal richtig rumschraddeln, das fand ich gut, weil es so unerwartet kam dann doch nochmal irgendwie eine Spur rauszuholen.
00:23:48: Also mir hat er im Großen und Ganzen gut gefallen.
00:23:51: Interessant.
00:23:51: Sehr schön.
00:23:52: Ja, bevor wir jetzt Mandy's Song hören, hören wir erst noch mal was zur Halbzeit sozusagen.
00:23:57: Es warbert schon im Hintergrund heran und zwar ist es ein wundervoller Song von Mike Skinner aka The Streets Dry
00:24:05: Your Eyes.
00:24:06: In one single
00:24:07: moment your whole
00:24:07: life
00:24:08: can turn round.
00:24:09: I stand there for a minute staring straight into the ground.
00:24:12: Looking to the left sliding and looking back down.
00:24:15: The world feels like it's caved in proper
00:24:17: sorry frown.
00:24:18: Please let me show you where we could only just be for us.
00:24:38: I know
00:24:41: it's hard to
00:24:45: take, but her mind has been made up.
00:24:49: There's plenty more fish in the sea.
00:24:54: Try your eyes mate.
00:24:56: I know you want to make her see how much this
00:24:59: pain hurts But you've got to walk away now, it's over.
00:25:06: So then I move my hand up from down by
00:25:08: my side
00:25:09: Shaking.
00:25:09: my life is crashing before my eyes.
00:25:12: Turn the bar by my hand up to face the skies Touch the bottom of the chin and let it out of sight.
00:25:18: Cos I can't imagine my life without you and me.
00:25:21: There's things I can't imagine doing things I can't imagine seeing.
00:25:24: it weren't
00:25:24: supposed to be Easy surely, please, please Begging,
00:25:29: please.
00:25:30: She brings her hands up
00:25:31: towards where my hands rested.
00:25:33: She wraps her fingers around mine with
00:25:34: the softness she's blessed with.
00:25:36: She peels away my fingers, looks at
00:25:37: me and then gestures.
00:25:39: By pushing my
00:25:39: hand away to my chest from hers.
00:25:42: Dry your eyes, mate.
00:25:44: I know it's hard to
00:25:45: take but her mind has been made up.
00:25:50: There's plenty more fish in the sea.
00:25:54: Dry your eyes, mate.
00:25:56: I know you want to make us see how much this
00:25:59: pain hurts.
00:26:01: But you've got to walk away now, it's over.
00:26:11: Ich versuche,
00:26:14: sie
00:26:15: zu
00:26:23: holen.
00:26:23: Ich versuche, sie zu holen.
00:26:29: Ich versuche, sie
00:26:35: zu
00:26:36: holen.
00:26:40: You're well out of order now, this is well out of town.
00:26:46: She pulls away my arms, the time we clamp round her waist.
00:26:49: Gently pushes me back as she looks at me straight.
00:26:52: Turns around so she's now got her back to my face.
00:26:55: Takes one step forward, looks back,
00:26:58: and then
00:26:58: walks away.
00:26:59: Dry rise mate, I know it's hard to take,
00:27:02: but her mind has been made up.
00:27:05: There's plenty more fish in the sea.
00:27:10: Dry rise mate, I know you want to make her see
00:27:15: how much this
00:27:16: pain hurts But you've got to walk away now It's over.
00:27:23: I know in the past I
00:27:25: found it hard to say Telling you things but not telling straight.
00:27:36: I pull on and say
00:27:42: The more you pull away It's made.
00:27:49: I know it's hard to take but her mind has been made
00:28:06: up.
00:28:13: Hier sind die Musiktiere und heute ist der Tag der Reinigungskräfte.
00:28:19: Das hat mir gerade eben die Augen geöffnet.
00:28:22: Wir müssen ja hier noch putzen, Leute.
00:28:24: Stimmt, normalerweise tun wir es am Freitag.
00:28:26: Aber heute ist ja quasi schon Freitag.
00:28:27: Ich hab schon geputzt gestern.
00:28:30: Ich hab meinen Staubsaugedienst schon vollrichtet.
00:28:33: Aber
00:28:33: überall?
00:28:34: Oder nur ... okay.
00:28:36: Das werden wir gleich noch mal prüfen.
00:28:37: Na ja,
00:28:38: okay.
00:28:39: Na ja, erst mal überprüfen wir jetzt deinen Song, Mandy.
00:28:42: Ich bin so aufgeregt.
00:28:43: Ich auch.
00:28:43: Ja, ich weiß.
00:28:45: Ich bin
00:28:45: so aufgeregt, auch mit dir.
00:28:46: Ihr
00:28:46: freut euch alle, genauso
00:28:48: wie ich.
00:28:48: Ja,
00:28:48: ja, sagt es bitte.
00:28:50: Ja, also das Ding ist, ich hatte die ganze Zeit den allerersten Satz, der in diesem Song vorkommt im Kopf, weil der irgendwie schon so reingeht.
00:28:58: Ja, die, also auf jeden Fall jetzt erst mal zum Künstler.
00:29:01: Wo sa, ich überschlag mich schon vor Freude.
00:29:03: So aufgeregt
00:29:04: ist.
00:29:05: Der Künstler heißt Kill Owen und ich glaube, wir hatten ihn hier in der Sendung schon mal dabei, Hannes Nickt.
00:29:11: Wir haben nämlich zwei Songs von ihm schon eingespielt in unserem Programm.
00:29:15: Ja, ne?
00:29:16: Hannes, sehr gut.
00:29:17: Und was soll ich sagen?
00:29:19: Es ist ein Hip-Hop-Song, deswegen passt zu Hannes auch ganz gut.
00:29:23: Kill Owen kommt aus West-London und er spielt echt mehrere Instrumente, also ein echtes Multitalent, produziert, singt, rappt und das schon alles, seitdem er acht ist.
00:29:32: Also produzieren weiß ich jetzt nicht, aber auf jeden Fall
00:29:34: spielt
00:29:34: er schon Instrumente.
00:29:35: Er war schon beim Glastonbury, auf jeden Fall beim Splash unter anderem auch in diesem Jahr.
00:29:39: Also er hat einen tollen Festival-Sommer hinter sich.
00:29:43: Ja, mittlerweile ist er für ... und ist auch bei TikTok schon öfter mal viral gegangen.
00:29:47: Da ist er mir nämlich auch mit seinem neuesten Song begegnet und ich finde, der hat mir so gute Laune gemacht.
00:29:53: und ja, er hatte so einen guten Flow oder hat immer noch.
00:29:55: überzeugt euch selbst und achtet auf diesen ersten Song.
00:29:59: Ich finde, den hat man irgendwie im Kopf.
00:30:01: Ja, ich meinte den ersten satzten Songs.
00:30:04: Der geht irgendwie so rein, den behält man im Kopf.
00:30:06: Also ihr hört Swings von Kill Owen.
00:30:11: Hey, I went from Tesco to a Tesla, but it's still fucking Elon Musk.
00:30:15: She like to play boys like Hugh Hefner, UK girl in the
00:30:18: sun.
00:30:19: Smoking my lungs, I'm hitting it once, what's done, it's done.
00:30:22: I used to live on minimal funds, now I get a year wage by the end of the month.
00:30:26: It's
00:30:29: TikTok famous going and walking shop, people stop when the world is
00:30:37: long.
00:30:37: The life I chose, Karl Brandmann.
00:30:41: Stack got high, is what it
00:30:42: is.
00:30:43: It's going west, got sold out.
00:30:45: shows
00:30:45: like I'm in Les Mis.
00:30:47: I help it, I love my life, if you don't love it.
00:30:49: I think I got main character syndrome, Dr.
00:30:51: Cedric.
00:30:55: I'm really sports day, now sport
00:31:08: mode.
00:31:09: I shoot my shot, now
00:31:11: I blew off rap, now I call them out bitch, I'm kiddin'
00:31:13: When I went
00:31:14: listen, now I'm in nitche
00:31:15: queue for a
00:31:16: fittin' Leads round me, I keep my distance,
00:31:18: tell em cruise an impossible
00:31:19: mission.
00:31:20: Will be tellin' em star like Bellinem, think that I care, they're too irrelevant.
00:31:23: She workin' in glutes, first day through Tuesday, I'm at least ten miles on a peloton.
00:31:27: Sit still, not settling, I blew up, need to adjust and settle.
00:31:31: It
00:31:49: swings around, about she go, down and out she go.
00:32:15: Das war Swings von Kill Owen.
00:32:17: Ich war ja die ganze Zeit so aufgeregt, weil ich diesen ersten Satz irgendwie schon so eindringlich fand.
00:32:21: Und auch sonst fand ich, hatte er richtig coole Zeilen.
00:32:24: Irgendwie, ich geh zum Doktor, ich hab ein Main-Character-Syndrome und so, das fand ich irgendwie alles so kreativ.
00:32:31: Und er hat auch TikTok mit eingebracht.
00:32:33: Und die erste Zeil, ich wiederhole sie noch mal, falls es eben zu schnell ging.
00:32:36: I went from Tesco to Tesla, but it's still fuck Elon Musk.
00:32:40: Ja, das fand ich irgendwie ganz kreativ.
00:32:43: Der schwirrte mir noch so ... bisschen im Kopf.
00:32:46: und allgemein war dieser Song ja sehr vielfältig.
00:32:48: Man hatte irgendwie diese R&B-Elemente, Hip-Hop und tatsächlich macht er auch sonst manchmal was mit Jazz-Elementen oder Soul-Rock-Alternative.
00:32:57: Also da kommt echt viel zusammen in seiner Musik.
00:33:00: Er hat ja auch, wie ich eben meinte, einen tollen Festival-Sommer hinter sich.
00:33:03: Er war beim Glastonbury, beim Splash und ja, ich würde sagen insgesamt läuft es gerade ganz gut bei ihm.
00:33:10: Die Streaming-Zahlen sind stabil.
00:33:12: Er hatte mehrere virale Songs bei Tick-Tick.
00:33:14: Aber trotzdem, sagt er, geht es auch immer noch um die Höhen und Tiefen, egal wie erfolgreich man ist.
00:33:21: Und das soll dieser Song Swings so einfangen.
00:33:24: Er spricht von Swings and Roundabouts, also Schaukeln und Karusellen.
00:33:28: Denn letztendlich muss man immer schauen, worum es wirklich im Leben geht.
00:33:32: Und man hat trotzdem auch Tiefen, auch wenn man erfolgreich ist und seinen Traum lebt, wie er es beschreibt.
00:33:38: Sein Name Kill Owen ist übrigens eine Kombination aus seinem Vornamen.
00:33:42: Er heißt Owen und dem Heimatort seiner Vorfahren, Kilkeny, das ist ein Ort in Irland.
00:33:47: Er beschäftigt sich viel mit seiner Herkunft, auch in seinem bisher einzigen Album, Pub Therapy, heißt das.
00:33:52: Und im Interview mit dem New Musical Express NME hat er auch Quincy Jones zitiert.
00:33:58: Wenn man weiß, woher man kommt, ist es einfacher zu wissen, wohin man geht.
00:34:02: Und das ist der Grund, warum er sich so mit seiner Herkunft beschäftigt.
00:34:07: Okay, okay.
00:34:08: Das war jetzt ein bisschen so ein Wandtattoo, eigentlich.
00:34:11: Aber an sich, finde ich, hat er das gut gemacht.
00:34:14: Bei mir rennt es ja auf eine Tür ein, wenn es um Rap mit britischem Akzent geht.
00:34:19: Da kannst du mir alles vorspielen.
00:34:20: Ist vollkommen egal.
00:34:22: Nein, das stimmt auch nicht.
00:34:23: Du bist manchmal auch kritisch, gerade wenn es um Reime geht.
00:34:26: Ja, aber wenn dann so ein britischer Akzent draufkommt, da bin ich schon eigentlich ...
00:34:31: Nachsichtiger.
00:34:32: Intuit.
00:34:34: Wir haben diese ... Diese ATEEZ-Soul-Vibes, also von dieser Stimme haben wir den Grund sehr gut gefallen.
00:34:42: Die Art, wie er rappt, ist so schön laid-back, wie man es, wie man es gern hat, wie man es von Loy Kana oder vielen anderen britischen Rappern kennt.
00:34:51: Ich hab an diesem Song gar nichts auszusetzen.
00:34:54: Gefällt mir sehr gut.
00:34:55: Schön.
00:34:55: Kann ich mich, Hannes, nur anschließen?
00:34:57: Ich find, das war auch richtig erfrischend.
00:34:59: Das hat gute Laune gemacht.
00:35:00: Ich musste mich auch die ganze Zeit dazu ein bisschen bewegen.
00:35:03: Also, hat mich richtig abgeholt.
00:35:05: Ähm,
00:35:07: jetzt komm ich.
00:35:10: Ich mag eigentlich Rap in dieser Richtung total gerne.
00:35:12: Wir spielen ja hier auch manchmal so.
00:35:13: Mich hat das im Erinnert zum Beispiel an, aber die kommen glaub ich aus den USA, Young Gravy oder so, oder dieser eine Song, der immer so klingt wie dieses eine Super Mario-Auto-Rennen.
00:35:21: Ähm, hab ich grad den Interpreten nicht.
00:35:23: Super
00:35:23: Mario Kart.
00:35:24: Ach
00:35:25: so.
00:35:25: Wie meinst du, wer?
00:35:27: Also, das ist irgendwie so lustiger Hip-Hop irgendwie.
00:35:30: Grillaune Hip-Hop.
00:35:31: Genau, mag ich eigentlich sehr gerne.
00:35:33: Aber mich haben die Soul-Stimmen in diesem Stück sehr gestört.
00:35:37: Das
00:35:37: ist
00:35:38: gar nicht meins.
00:35:39: Ich fand das ... Also, ich fand, ich hat nicht so gepasst.
00:35:42: Und ich fand, es war auch ein bisschen ... durchgehetzt.
00:35:45: Das habe ich irgendwann nach einer Minute oder sowas gemerkt.
00:35:48: Ich brauche Luft.
00:35:49: Ich fand das irgendwie ein Tick zu schnell alles.
00:35:54: Den britischen Akzent, den fand ich auch natürlich sehr gut.
00:35:56: Und Stimme und so auch alles.
00:36:00: Ich höre mal rein, was er sonst noch so macht.
00:36:01: Aber ich glaube, das von ihm war jetzt nicht so mein Lieblingsstück.
00:36:04: Vor allen Dingen dieses Gehetze, das passt, weil würd ich's nicht besser wissen, würd ich denken, der Song geht so eine Minute, acht und fünfzig oder so.
00:36:10: Aber er geht tatsächlich irgendwie zwei, zwanzig oder sowas.
00:36:13: Das ist ja richtig
00:36:13: lang.
00:36:15: Weil länger, als er sich anhört.
00:36:17: Er wirkt so schnell, kurz und kompakt.
00:36:21: Ja, Hannes, du bist, glaub ich, wieder dran.
00:36:25: Ich bin hier auch für den Hip-Hop angetreten, deswegen habe ich heute auch mal Hip-Hop mitgebracht.
00:36:30: Ich habe mitgebracht.
00:36:32: Eine Frau, die über sich sagt, ich bin eine wunderschöne Frau.
00:36:35: Das ist nicht egoistisch oder nazistisch.
00:36:37: Es ist einfach eine Tatsache.
00:36:38: Ich bin ein Hingucker.
00:36:39: Mensch, sind wir gespannt.
00:36:42: Sie sagt aber auch, ich bin eine Göttin, eine Hexe, eine Mutter, ein Mädchen, ein Punk, ein Raver, ein Skateboarder, wobei, ich glaube, das kann man alles noch mal korrekt gendern.
00:36:51: Ich bin alles und nichts gleichzeitig.
00:36:53: Sie wurde in die Liste der Top-Einhundert Latina Power Houses aufgenommen, was auch immer das ist.
00:37:00: Ihr Name ist Princess Nokia und die hören wir jetzt mit Drop Dead
00:37:04: Gorgeous.
00:37:17: Bad, bad girl, bad
00:37:19: girl, bad girl, bad girl, bad girl, bad girl, bad girl, bad girl, bad girl, bad girl, bad girl, bad girl, bad girl, bad girl, bad girl, bad girl, bad girl, bad girl, bad girl, bad girl, bad girl, bad
00:37:50: girl, bad
00:37:51: girl, bad girl, bad girl, bad girl, bad girl, bad
00:38:14: girl, bad girl, bad girl, bad girl, bad girl, bad girl, bad girl, bad girl, bad girl, bad girl, bad girl, bad girl, bad girl, bad girl, bad girl, bad girl, bad girl, bad girl, bad girl, bad girl, bad girl, bad girl, bad girl, bad girl, bad girl, bad girl, bad girl, bad girl, bad girl, bad
00:39:22: girl, bad girl, bad girl, bad girl, bad girl, bad girl, bad girl, bad girl, bad girl, bad girl, bad girl, bad
00:39:37: girl, bad girl, bad girl, bad girl, bad girl, bad girl, bad girl, Ja, es ist ein Bad-Girl-Summer, wobei wir schon Herbst haben.
00:40:13: Aber vielleicht war es auch einer, das war... Wie ist das Song?
00:40:17: Drop Dead Gorgeous von Princess Nokia.
00:40:21: Ja, das nennt man wohl Hyperpop.
00:40:23: Ich hab das mit Hyperpop angekündigt, aber da sind schon, zumindest im Hintergrund, sehr viele Hyperpop-Elemente drin.
00:40:30: Aber macht Druck der Track, oder?
00:40:33: Der ist so gut, also wirklich ... Ist das richtig gut.
00:40:37: Viel Spaß
00:40:38: gemacht.
00:40:38: Mal gucken, wie es dir passt.
00:40:41: Ich kann jetzt gar nicht so viel sagen.
00:40:43: Ich kenne irgendwie Princess Nokia noch gar nicht so lange, aber letzte Woche erst einen Song von ihr, nämlich Blue Velvet, in meiner private Hiphop-Liste gespeichert, der wirklich noch nicht viele Titel drin sind, aber auch der großartig, also der hat so viel Spaß gemacht, also da hatte ich richtig Lust, mich zu bewegen.
00:41:00: zu.
00:41:01: Ja, gut.
00:41:02: Und ich mag irgendwie ihre Stimme, die ja auch so ein bisschen ... ruhig ist mir alles egal klingt also sehr zurückgenommen und das cover finde ich auch simpel aber ganz großartig in ihre geschminkten auge und wie sie die zunge rausstreckt diese farbkombination irgendwie großartig.
00:41:19: Ja, also ich mag ja eh so diese sassy Musik, wenn man sich so fertig macht zum Feiern und man kann so richtig dramatisch dabei irgendwie zwischendurch wieder so tanzen und sich so richtig pushen, so selbstbewusste Songs einfach.
00:41:30: Das bringt manchmal richtig Spaß und das hat mir sehr gut daran gefallen.
00:41:34: Auch so diese Hyperpop-Elemente, die finde ich auch cool.
00:41:38: Charlie XCX höre ich auch immer mal wieder super gerne.
00:41:41: Das bringt einfach nach vorne, das macht selbstbewusst und man fühlt sich so bestärkt.
00:41:46: Ja, manchmal ihre Art zu singen.
00:41:48: fand ich dann doch manchmal so ein bisschen, oh ja, jetzt ein bisschen abwechseln, weil sie hat immer so eine gleiche Art, die Wörter zu betonen und die Zeilen zu singen.
00:41:56: Da dachte ich, oh ja, jetzt hier auch noch mal ein bisschen mehr Hyperpop in der Stimme wäre auch mal ganz cool.
00:42:00: Das ist so der einzige kleine Kritikpunkt, den ich habe.
00:42:03: Ansonsten hat er echt Spaß gemacht, um Maike hier nochmal zu zitieren.
00:42:07: Ich musste bei Maike am Anfang die ganze Zeit überlegen, ob es ironie war.
00:42:10: Ja, ich auch.
00:42:12: Irgendwie, weil ich bin ganz ehrlich, ich fand den Song nicht gut.
00:42:16: Ehrlich?
00:42:18: Der zweite Teil, was bei dir ein kleiner Kritikpunkt ist, ist bei mir ein großer.
00:42:22: Also, wenn ich an der Hyperpop denke oder auch an Charlie XCX oder so, da ist Hammer viel Power drin und es macht Hammer gute Laune.
00:42:27: Und ich fand ... Ich fand den Song irgendwie ein bisschen langweilig.
00:42:31: Ich weiß, es war die ganze Zeit, ich finde, es war monoton.
00:42:34: Und wenn die Beats uns um den Hintergrund nicht gewesen wären, wäre das Gonyx gewesen.
00:42:37: Ja,
00:42:37: aber die waren noch so gut, die
00:42:38: Beats.
00:42:39: Die Beats waren auch richtig gut.
00:42:40: Aber ich finde, dafür dann ihre Stimme oder das, was sie gesungen hat und so ... Der Song hat ja eine richtig coole Message und so was.
00:42:46: und da steckt so viel dahinter.
00:42:47: und irgendwie, also dachte ich mir die ganze Zeit, oh, ich bin grad irgendwie ein bisschen enttäuscht.
00:42:52: Lustig wie unterschiedlich.
00:42:54: Ja, weil Prinzes Nokia ist ja hammer cool.
00:42:56: Kann gefühlt nochmal mehr, weiß ich nicht.
00:42:58: Also so richtig nice was gewesen.
00:43:00: Hätte es so einen Cut gegeben nach so eineinhalb Minuten und dann wäre es nochmal so total anders gewesen.
00:43:05: Genau.
00:43:06: Aber ich weiß was du meinst.
00:43:07: Also man hätte sich eigentlich den Zweiten Teil so ein bisschen sparen können, weil es eigentlich wie Copy-Paste der erste Teil war.
00:43:12: Ja.
00:43:12: Äh ja.
00:43:13: Aber trotzdem ja.
00:43:14: Ja.
00:43:15: Ja.
00:43:15: Schöne Idee, Mandy.
00:43:17: Schöne Idee.
00:43:17: Ja, ich schreibe ihr das noch mal mit jedem.
00:43:19: Schlag dir das mal vor.
00:43:21: Sie hat bestimmt die Sendung und denkt, oh ja, girl, das ist so recht.
00:43:24: Fridge.
00:43:25: Slay.
00:43:26: Man
00:43:26: kann schon sagen, dass wir waren die ersten, die Sie gespielt haben.
00:43:28: Wir spielen Sie schon seit Zweiundzwanzig.
00:43:30: Seitdem es gibt, spielen wir schon Songs von ihr, von daher.
00:43:35: Vielleicht hört sie uns.
00:43:36: ja.
00:43:38: Ja, ein Song bleibt noch übrig.
00:43:40: Ich bin gespannt, was Michael dabei hat.
00:43:41: Und ich habe eine Künstlerin mitgebracht, die wir vielleicht auch ... jetzt zum ersten Mal spielen.
00:43:45: Ich weiß nicht, ob sie es schon ins Radio geschafft hat.
00:43:48: Sie hatten mich jetzt gerade erst ihren zweiten Song überhaupt veröffentlicht.
00:43:52: Der erste ist auch noch nicht so lange her, das war im Sommer.
00:43:54: Und sie hat auch gerade erst im Sommer angefangen, ihre erste Musik in so ein paar Instagram-Reels irgendwie zu veröffentlichen.
00:44:01: Und ich würde sagen, wir hören jetzt mal ihren zweiten Song, der letzten Freitag rauskam.
00:44:05: Die Rede ist von Panic Baby.
00:44:08: Und der Song heißt Other Boys Are Boring.
00:44:31: Du
00:44:34: bist ein Puzzler.
00:44:43: Find
00:44:50: somebody.
00:44:52: Find someone that isn't
00:44:54: bad for my health.
00:44:58: Oh, be sorry.
00:45:00: And I'll be with someone else.
00:45:04: But other
00:45:05: boys
00:45:05: are pulling.
00:45:06: They're stupid and they're rude.
00:45:08: It's terribly appalling.
00:45:10: That none of them is you.
00:45:12: I hate what they're wearing.
00:45:15: And all of that tattoos.
00:45:18: Other boys are pulling.
00:45:20: You're all I wanna do.
00:45:24: You should know that there'll be a smile to mine.
00:45:28: That's gonna love me better.
00:45:33: I think of you when he tries
00:45:35: to hold my hand.
00:45:37: But that won't last forever.
00:45:41: Oh, I swear I'm calling somebody.
00:45:45: I found someone that isn't bad for my health.
00:45:51: Oh, then you'll be sure I'm down.
00:45:56: Be with someone else.
00:45:58: But other boys are boring.
00:46:00: They're stupid and they're rude.
00:46:03: It's terribly appalling That none of them is you.
00:46:07: I hate what they're wearing And all of their tattoos.
00:46:12: Other boys are boring.
00:46:14: You're all I wanna do.
00:46:27: Diese verträumten Klänge kommen von Panic Baby aus Berlin.
00:46:31: Ich glaube, sie ist nicht ursprünglich aus Berlin.
00:46:33: Er lebt dort aber schon einige Zeit.
00:46:35: Ich hab nicht so ganz herausgefunden, woher sie kommt.
00:46:37: Jedenfalls hat sie in Norwegen an der renommierten Limpi Musikakademie studiert.
00:46:44: danach in London gelebt und wie gesagt heute in Berlin.
00:46:47: Sie war Songwriterin für diverse Dance und K-Pop Projekte und hat jetzt im Sommer erst angefangen eigene Musik auf Social Media, auf Instagram zu veröffentlichen.
00:46:58: Sie hat auch einen ganz kreativen, wie ich finde, Stil mit Videozusammenschnitten.
00:47:05: Es sieht alles so leicht verträumt aus.
00:47:07: Macht Pakt auch gerne mal so Einhörner rein und diese verträumten Klänge, die ihr im Hintergrund gehört hat, die sieht man auch in ihren Instagram Reels.
00:47:14: Sie sitzt dann meistens irgendwie in so einem hübschen Kleidchen und bedient so ein elektronisches Instrument, mit dem sie dieses Sounds macht, die hier auch in dem Song hinten drin waren und untergelegt waren.
00:47:25: Ich hatte es mal geguckt, das ist ein sogenanntes Omnikord.
00:47:29: Instrument, also so ein synthiartiges Ding.
00:47:32: Kostet achthundert Euro.
00:47:34: So ein Spielzeug, das so klimper Geräusche macht.
00:47:37: Aber passt, find ich, sehr schön.
00:47:38: Und mir hat einfach sehr gut gefallen, dass man mal wieder so eine Art von Stimme hört, die es ja auch schon mal gab.
00:47:46: Zum Beispiel so lükeli-mäßig, Kokorozi, Lana Del Rey.
00:47:50: Hat man, finde ich, länger nicht gehört.
00:47:51: Und das hat mir sehr gut gefallen.
00:47:55: Ja, ich dachte kurzzeitig, gut, jetzt kann ich doch endlich mal anfangen, Instrumenten zu spielen.
00:47:59: Aber achthundert Euro für so ein Omnikord sind wir da doch ein bisschen zu viel.
00:48:02: Hörte sich aber ganz interessant an.
00:48:04: Also ich mochte auch gerade diese Klänge, dieses magische Verzauberte mit diesem bling bling bling im Hintergrund, fand ich ganz toll.
00:48:11: Und allgemein strahlt sich auch irgendwie so eine eigene Ästhetik aus.
00:48:14: Also sehr irgendwie Natur verbunden und verspielt, so ein bisschen Märchenhaft.
00:48:19: Und das finde ich, das mag ich ja persönlich gerne, habt ihr ja mitbekommen, wenn dieses Ästhetische vom Instagram Feed und so, den Kavan auch mit der Musik zusammenpasst.
00:48:27: Und das, finde ich, hat wirklich sehr gut harmoniert.
00:48:30: Und auch die Stimmfarbe, wie du meintest, Michael ist echt mal wieder schön erfrischend, obwohl man es irgendwie schon mal so gehört hat, aber irgendwie wieder toll, so eine Art von Stimme wieder zu hören.
00:48:40: Und ja, ich mochte diese Stimmung.
00:48:43: Passt irgendwie jetzt in den Herbst, war sehr warm.
00:48:45: Mhm.
00:48:45: Mani, ich kann dich beruhigen.
00:48:46: Es gibt den Omnikort auch für fünfhundertsechzig Euro bei Ebay.
00:48:49: Gebraucht,
00:48:50: wahrscheinlich.
00:48:50: Ja, darf ich mir von euch was zu Weihnachten wünschen.
00:48:53: Wünschen darfst du dir alles.
00:48:56: Aber ob du es kriegst, ist eine andere Frage.
00:48:58: Na gut.
00:48:59: Ähm ... Also ich fand, dass, also die Argumente, die du genannt hast, Maike, die waren auch die, die ich so bedacht habe.
00:49:06: Ich habe auch so eine Lyke Lee gedacht und dieses Tip-Tap'n, dieses Verträumte mit der Stimme und dazu passte auch dieser Sound im Hintergrund super.
00:49:16: Ja, hat mir gut gefallen.
00:49:18: Kann ich mich nur anschließen, war ein sehr beruhigender Song, also hat mich gut noch mal runtergeholt, weil wir heute auch viel rockiges, düsteres hatten.
00:49:25: Und wie manche meinte, so jetzt zu Herbstjahreszeit und so fand ich richtig gut.
00:49:30: So, sehr gut.
00:49:31: Apropos richtig gut, jetzt wird ein richtig guter Titel bestimmt, weil wir müssen gleich den Gewinnertrack finden.
00:49:39: Und bis es soweit ist, hören wir noch mal einen Song von Mount Joy, God Loves Weirdos.
00:49:45: Der war auch mal hier bei den Musiktieren.
00:50:01: On this dream, wonder, everywhere we go, it's the road, yes we fight, shame drives you insane.
00:50:29: Hold on
00:50:30: now, cause
00:50:31: we still got
00:50:33: time, honey, it's four a.m.
00:50:37: and we're Levin' in the gas
00:50:40: station Callin'.
00:50:42: my name is the sweetest thing.
00:50:47: Ordin' up a t-shirt says God loves weirdos and them
00:50:54: and love.
00:51:10: These words be cool Hold on now this week Still got time honey.
00:51:44: It's four a.m.
00:51:46: and we're Levin' in the gas station Callin' my name Musiktiere.
00:52:45: und jetzt gilt es einen Track zu finden, der uns alle überzeugt hat.
00:52:50: Ich lese mal kurz vor, was ich dabei hatte.
00:52:52: Ich hatte Wednesday dabei.
00:52:54: Das war so ein bisschen härtere Kost.
00:52:56: Außerdem die Hyperpop sich anstehende nächste Königin Princess Nokia.
00:53:05: Ich hatte jetzt auch zwei Songs mit und zwar aus Großbritannien, Tom A. Smith mit Beautiful Way und eben gehört als letzten Song der Runde Panic Baby mit Other Boys Aboring.
00:53:14: Ich hatte einen Star aus der neuen, neuen deutschen Welle mit Nils Keppel mit Keine Zukunft.
00:53:19: Ich hatte britischen Rap mit von Kill Owen und Swings.
00:53:24: Und jetzt wird abgestimmt.
00:53:27: Die Musiktiere
00:53:29: bei Ahoy.
00:53:31: Ja, also, ich könnte.
00:53:32: Ich kann auch
00:53:33: anschauen.
00:53:35: Ich fange jetzt an.
00:53:36: Ich gebe heute, und das ist ungewohnt, meine Stimme Hannes.
00:53:40: Also, Princess Nokia, der zweiten Song.
00:53:44: Ich gebe meine Stimme an Michael, denn ich fand Panic Baby am coolsten mit other boys are boring.
00:53:52: Ich gebe meine Stimme an Mandy, denn der Hip-Hop-Song hat mich richtig abgeholt und hat mich zum Tanzen gebracht, love it.
00:54:00: Meine Stimme geht dem Scheiß an Maike, Panic Baby.
00:54:04: Demzufolge haben wir einen Gewinner oder eine Gewinnerin besser gesagt.
00:54:09: Toll.
00:54:11: Freut
00:54:11: mich für
00:54:11: Panic Baby.
00:54:12: Ich hätte strategisch gesehen, Hannes meine Stimme geben müssen, damit er sie mir zurückgeht.
00:54:19: So ein Mist.
00:54:21: Na ja, aber ich fand den Song ja auch ganz gut.
00:54:23: Strategisch
00:54:24: wird nicht strategisch.
00:54:25: Michael bringt halt nur Banger mit.
00:54:27: Es ist ein Problem, Leute.
00:54:28: Wir müssen uns mehr anstrengen.
00:54:29: Mein erster Song wurde ziemlich zerrissen von euch.
00:54:32: Das richtig.
00:54:33: Als Täuschungsmanöver mitgebracht.
00:54:37: Einer reicht zum Gewinnen.
00:54:40: Ach, herrlich.
00:54:41: Gut, nächste Woche hören wir uns wieder.
00:54:42: Jetzt Mandy's Mini-Bar macht es gut.
00:54:46: Und auch nächste
00:54:46: Woche gibt
00:54:47: es wieder neue Musik.
00:54:49: Schaltet Donnerstag wieder ein.
00:54:51: Die drei
00:54:52: Musiktiere nur bei Ahoy.
00:54:55: Gutes Radio für gute Leute.
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