Die Musiktiere vom 25.09.2025

Shownotes

Mit dabei sind Cloudy June, Karina Rose, Labrinth, Lola Young,

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00:00:00: Juhu, wir haben so einen Spaß!

00:00:03: Manny, das klang jetzt so ein bisschen aufgesetzt.

00:00:05: Nein, ich meine, das ist wirklich ernst.

00:00:09: Also ich weiß nicht.

00:00:10: Jan, wie ist bei dir?

00:00:11: Ich hab total Bock und ich hab natürlich immer Spaß.

00:00:14: Und Maike, wie ist bei dir?

00:00:15: Ich hab auch super viel Spaß.

00:00:17: Wollen wir noch mehr Spaß haben und jetzt einfach die tolle Sendung starten?

00:00:21: Klar.

00:00:21: Über Geschmack kann man streiten.

00:00:25: Die Musik-Tiere

00:00:26: bei Ahoy.

00:00:28: Ja und schon letzte Woche hatten wir Spaß und zwar mit dem Siegertitel, der kam, wenn ich mich richtig erinnere, von dir, Michael.

00:00:36: Genau und das war ein Song über eine Katze, also über ein Haustier, mal kein großer Liebesbeweis an den Freund oder die Freundin, sondern ans Haustier und er stammt von den beiden englischen Sängerin Dodie und Greta Eiseck.

00:00:51: und wollen wir ihn noch mal hören.

00:00:53: Ja, sehr gerne, das ist Darling Angel.

00:00:56: Baby.

00:03:07: Das war der Gewinner von letzter Woche.

00:03:09: Das war Mike's Gewinner-Song von Greater Isaac und Dodie, die Umarsch an eine Katze, ne?

00:03:16: Genau, so sieht's aus.

00:03:18: So, und jetzt bist du dran, Jan?

00:03:20: Ja.

00:03:20: Genau, ich bin heute hergekommen, um zu gewinnen mit deinem Gewinner-Song.

00:03:24: Genau, ich hab heute für euch Cloudy June mit dem Song Get Better mitgebracht.

00:03:29: Cloudy June ist eine Berliner Sängerin und Songwriterin mit kubanischen Wurzeln.

00:03:33: Und in dem Song geht es darum, das kennt, glaub ich, jeder dieses Gefühl oder diese Gedanken, wenn dein Gehirn dir versucht einzureden, dass du niemals irgendwo reinpassen wirst.

00:03:42: Denn wir hatten das bestimmt mal alle.

00:03:43: irgendwann in unserem Leben, wurde uns genau dieser Gedanke von irgendjemandem beigebracht und den haben wir dann internalisiert.

00:03:50: und kriegen ihn nicht mehr los.

00:03:52: Genau, und ich würde sagen, bevor ich weiter plappere, hören wir einfach mal rein, hier kommt Get Better.

00:04:10: Yeah,

00:04:12: it's too damn depressing.

00:04:25: I wish I could just love

00:04:27: myself instead of staring at the mirror Crying out for helpers

00:04:31: and I could be thinner.

00:04:34: Everyone else got their bullshit together.

00:04:37: I'm sick and tired, I just wanna

00:04:59: get reward in

00:05:07: our bodies.

00:05:09: Knows on the street, I'm glued to my phone screen My pretty picture.

00:05:24: Just love myself instead

00:05:25: of staring at the mirror.

00:06:11: Genau, das war Cloudy Joon mit ihrem Hit Get Better.

00:06:16: Cloudy Joon schrieb ihre ersten Songs schon mit neun Jahren, also das ist schon relativ lange Musikbusiness, wenn man das so sagen kann.

00:06:22: Später hatte sie dann auch mal eine Metalband gespielt, vielleicht hört man davon noch manche Elemente in ihren Songs.

00:06:28: Seit dem Jahr ist die Berlinerin aber Solo unterwegs.

00:06:32: Und sie ist besonders bekannt für ihre angriffslustigen und auch expliziten Texte.

00:06:37: Beispielsweise singt sie oft über ihr queeren Sex oder auch über Masturbation, was bei so manchen für Empörung sorgt, vielleicht auch eher bei der älteren Generation.

00:06:46: Von der Jensie wird sie aber teilweise als Queer-Icon gefeiert.

00:06:51: Ja, würde ich auch so sehen.

00:06:53: Was sagt ihr zu dem Song?

00:06:55: Ich finde ja, durch diese ganzen Elemente, da waren ein paar Streicher ganz im Hintergrund zu hören, dann diese Brachial-Sounds und so.

00:07:04: Ohne das hätte ich gedacht, ja, hätte auch irgendwie von Sabrina Carpenter sein können.

00:07:10: Irgendwas so.

00:07:12: Aber das hat das Ganze total in den Edginess gegeben.

00:07:17: Und von daher fahre ich den Song dann ganz gut.

00:07:20: Also ich glaube, die queere Community schreit gerade auf, weil ich glaube, diese Sabrina Carpenter Sie hat damit

00:07:25: so gar nichts

00:07:26: zu tun.

00:07:29: Aber ich weiß, was du meinst von dieser Machart und von diesem Geschrei und von dieser Stimmart, kommt das so einem Pop-Song schon sehr nah.

00:07:36: Aber wenn man mal so ein bisschen zuhört und dann hört, worüber sie singen, ich denke, das ist ja so ein bisschen so.

00:07:40: ihre Abrechnung mit diesem Selbstoptimierungswahn.

00:07:44: Finde ich das schon textlich sehr gelungen.

00:07:47: Also ich konnte dem ganz gut folgen und fand das auch sehr gut.

00:07:52: Ja, aber der Sound, klar, war so ein bisschen ... Also, ich mag Cloudy June an sich, aber so, ich weiß, was Hannes meint.

00:07:59: Es hört sich so minimal fließbandig an und da fehlt ihm vielleicht so ein bisschen diese Indienote, dieses Individuelle auch, aber ja.

00:08:10: Durch

00:08:12: diese tollen

00:08:12: Brachial-Sounds hat man ja da schon versucht irgendwie, genau das da irgendwie reinzubringen, das irgendwie aufzubrechen.

00:08:18: Und ich finde, das passt dann auch zum Thema, dass sie da ihre Wut über diesen Selbstoptimierungsfang so raus schreit, bei ihrer doch sehr sonst sehr poppig netten Stimme irgendwie, dass sie da nochmal so richtig Gas gibt, finde ich, das nimmt man ihr da total ab.

00:08:34: Ich finde es jetzt auch keine überragende Nummer, aber ich finde hier ein schöner Start und finde ich also für so Musik, die von so einem jungen Mädel aus Berlin kommt, ziemlich cool.

00:08:44: Ja, definitiv.

00:08:45: Sehr schön.

00:08:46: Ja, ich glaube als nächstes haben wir dann Mandy.

00:08:48: Ja, ich habe einen Sänger dabei, der hat auch dieses Jahr auf dem Reeperbahnfestival gespielt.

00:08:53: Tyler Ballgame heißt er, der war im Imperialtheater zu sehen.

00:08:58: Und ich habe ein Song von ihm dabei, das ist so ein warmer Song an diesem kühlen Herbsttag.

00:09:04: Also der zaubert hier gleich eine schöne Stimmung.

00:09:07: Und ja, wir hat ja angefangen Musik zu machen.

00:09:09: Typische Geschichte, Pandemie, ziemlich deprimiert, saß ja im Keller bei seinen Eltern in Neu ein.

00:09:15: Neu-England-Fest und hat vor sich hingetüdelt und Musik gemacht.

00:09:20: und dann hat er den großen Sprung gewagt, ist nach LA gezogen, hat dort einen Bürojob angenommen, um dort über die Runden zu kommen und hat dann angefangen mit Open Mic Sessions am Strand, Venice Beach und dort hat er dann irgendwie so Leute um sich rumgefunden, mit denen er dann immer weiter Musik gemacht hat.

00:09:36: Mit den Kontakten hat er dann auch zusammen an einem Album gearbeitet und das kommt bald raus,

00:09:41: mehr

00:09:42: dazu gleich.

00:09:44: Ballgame mit I Believe in Love.

00:13:48: Das war Tyler Ballgame mit I Believe in Love und bald kommt dann auch sein Debütalbum raus.

00:13:53: Bald, nächstes Jahr am dreißigsten Januar ist es so weit.

00:13:57: For the first time again wird es heißen.

00:13:59: Zwölf Songs sind drauf und alles irgendwie angesiedelt zwischen Indie, Amerikaner und Classic Rock.

00:14:05: Also ich hatte irgendwie so ein bisschen so Retropop-Vibes gerade beim Hören dieses Songs.

00:14:10: Ich bin gespannt, wie es euch geht.

00:14:11: Gleich kommen wir zu der Feedbackrunde.

00:14:13: Erst mal möchte ich noch auf seine Tour hinweisen im nächsten Jahr.

00:14:17: Er kommt sogar extra auch nach Deutschland, zumindest nach Berlin und Köln.

00:14:21: Leider nicht nach Hamburg.

00:14:22: Da war er ja erst auf dem Reperband-Festival.

00:14:24: Aber falls immer verreisen wollten nach Köln, dreizehntel vierter spielt er dort.

00:14:28: Berlin, vierzehntel vierter.

00:14:30: Dort wird Tyler Ballgame zu sehen sein.

00:14:33: Wie fandet ihr den Song?

00:14:36: Ach so, wer fängt an?

00:14:38: Bitte.

00:14:38: Ach so,

00:14:39: ähm... Ich war überrascht, nachdem ich ihn gesehen hab, bei Spotify über die Stimme.

00:14:45: Hab ich Stimme und sein Äußeres klingt jetzt blöd, aber irgendwie hätte ich ihm eine tiefere Stimme zugeordnet.

00:14:50: Die war ja schon sehr hoch, er hat auch sehr viel damit gespielt.

00:14:54: Ich fand manchmal, durch die Gitarren, es war ja sehr viel Gitarre da drin, Akustik und E-Gitarre, durch die Gitarren und wie er mit der Stimme dazu gespielt hat, er hat es mich manchmal ein bisschen an die Beatles auch wieder erinnert.

00:15:06: Wir hatten letzte Woche auch schon mit Grimmsen einen Künstler, der sehr ... von den Beatles inspiriert wurde.

00:15:11: Ich finde, das hört man hier auch wieder ein bisschen raus, auch manchmal so ein bisschen von den Harmonien.

00:15:17: Also eigentlich fand ich es total schön, wenn auch manchmal die Höhe der Stimme an manchen Stellen ein bisschen anstrengend war, fand ich.

00:15:24: Aber irgendwie fehlte mir auch so ein bisschen irgendwo mal ein Break oder irgendwo, also ich finde, er dodelte für die vier Minuten dann ziemlich gleich, bleiben vor sich hin.

00:15:34: Ich hatte in der ersten Hälfte auch so ein bisschen ... Probleme, das was hängen blieb von der Melodie, aber das hatte ich dann am Ende total.

00:15:43: Also irgendwie ist dann schon voll drin, aber es fehlte irgendwie so ein kleiner Break, finde ich.

00:15:48: Also ich hab mir diesen Satz von dir, dass er mit seinen Leuten da in Venice Beach erst mal so gespielt hat und dann darüber die Idee hatte dann doch berühmter zu werden.

00:16:02: Da hab ich überlegt, ja wahrscheinlich wird er dann die ganze Zeit Cover-Version gespielt haben und das hört man irgendwie, hat sich so best of... everything genommen und daraus ein Song gemacht.

00:16:11: Also man hört also Country-Elemente, Folk-Elemente, man hört so ein bisschen auch so, keine Ahnung, Peter Saar steht, also diese all die Sachen sind da auch mit drin.

00:16:22: Diesen Falsettgesagen kennt man auch von vielleicht den Bright Eyes oder was weiß ich, da gibt es sehr viele.

00:16:29: Also er hat sich von allem irgendwie was zusammengezogen.

00:16:32: Das ist auch eigentlich nicht als Vorwurf zu sehen, weil was willst du machen?

00:16:35: Kannst du ja nicht das Rad neu erfinden.

00:16:38: Aber an sich war der Song irgendwie nett hörbar für vier Minuten elf.

00:16:44: Also es war nicht so, dass ich gedacht habe, so ist das jetzt mal vorbei, sondern ich konnte mir den gut anhören und ja, hat mir auch gefallen.

00:16:51: Schön,

00:16:52: dass man so mehrere Musikrichtungen mischt, ist ja auch an sich jetzt nichts, finde ich, verwerflich ist.

00:16:57: Also ich hatte jetzt gedacht, du wirst darauf hinaus, dass er sich best of everything, also irgendwie... Erkennbare Melodien von älteren Songs raussucht.

00:17:05: Aber ... Das

00:17:06: war auch ein bisschen so.

00:17:07: Hab ich auch ein paar ... Ich konnte das nicht direkt benennen, was es war.

00:17:12: Aber das ist vollkommen ein Team.

00:17:14: Was willst du machen?

00:17:14: Man ist kein Rhythmus-Computer, der erkennt, die Tonfolger hat schon gegeben.

00:17:18: Er spielt halt.

00:17:19: So, soll er auch machen.

00:17:20: Was sollen Musiker machen?

00:17:22: Musiker?

00:17:23: Ich glaub, ich kann mich nur anschließen.

00:17:25: Ich fand den Song ... Ich fand den Song gut.

00:17:29: Bis zum Referent hat er mich nicht wirklich abgeholt.

00:17:31: Ich finde dann durch seine Stimme im Referent, als er auch höher gegangen ist, ich fand es tatsächlich nicht nervig.

00:17:35: Ich fand, gerade das hat so ein bisschen ihn ausgemacht.

00:17:38: Dadurch hat er ein bisschen Originalität bekommen.

00:17:41: Aber ansonsten ist er mir nicht so wirklich im Kopf geblieben, weil er, ja, es war so ein schönes Nebenbei gedudelt, aber er war trotzdem gut, aber ... Nicht somit originell.

00:17:51: Eine

00:17:51: Umarmung

00:17:52: in der

00:17:53: Form eines Songs, finde ich eigentlich.

00:17:55: Aber ja, interessantes Feedback, gemischt, alle fanden ihn irgendwie ganz gut.

00:17:59: Können wir erst mal mitarbeiten für die erste Runde.

00:18:02: Wer ist denn dran?

00:18:03: Ich

00:18:04: bin jetzt dran und ich habe eine sehr bekannte Sängerin mitgebracht, weil ich bin lieber ihren neuen Song gesteupert und dachte, hey, warum denn nicht?

00:18:12: Es ist zwar vielleicht so ein Wettbewerbsvorteil, weil alles, was Lola Yang macht, ist gut.

00:18:19: Ja, aber es ist einfach ein guter Song.

00:18:22: Also ich sage, darum geht es ja hier, oder?

00:18:24: Und nur weil das von der Bekannte erklärt.

00:18:27: Ich hätte jetzt auch irgendwie Madonna oder was auch immer.

00:18:29: Aber das ist ja einfach, wenn mir der Song gefällt, ich darf ja mitbringen, was ich will.

00:18:32: Ja,

00:18:32: macht doch

00:18:33: was du willst.

00:18:33: Jetzt hat

00:18:33: er auch auf mich immer dafür zu kritisieren.

00:18:35: Außerdem habe ich eine Story zu erzählen, zu Lola Young.

00:18:38: Weil die hat nämlich eine Wette mit Elton John gehabt, dass ihr ... Letzter Song, den wir jetzt nicht spielen, der hieß Dealer, dass der, wenn der auf eins geht, also Elton John hat gesagt, wenn dein neuer Song nicht auf eins geht, gebe ich dir die Schlüssel zu meinem Haus.

00:18:55: Und er ist halt nicht gechartet, also schon, aber nicht auf eins.

00:18:59: Und ja, jetzt hat sie den Schlüssel zu dem Haus.

00:19:02: Also ist auch nicht so schlecht.

00:19:04: Sie hat dann gefragt, darf ich dann, ich wurde dann von Elton John im Ehemann gefragt, ob sie dann trotzdem im Haus schlafen.

00:19:12: dürften?

00:19:13: und dann meint sie nö, ist mein Haus jetzt.

00:19:16: Ach

00:19:16: so, ich dachte es jetzt nur.

00:19:18: Elton John und sein Mann durften nicht mehr darin schlafen.

00:19:21: Die Schlüssel ist jetzt ihr Haus.

00:19:22: Weil sie die Schlüssel hat, heißt es nicht, dass man das ausgeschenkt hat.

00:19:25: Es war

00:19:25: natürlich nur scherzhaft.

00:19:28: Aber sie hat auf jeden Fall die Schlüssel bekommen.

00:19:30: Elton John ist ja nicht irgendwer, ne?

00:19:32: Ja, das stimmt.

00:19:33: Lola Yang hat am letzten Freitag, und auch das ist natürlich eine Erwähnung wert, ihr neues Album veröffentlicht, was den wundervollen Titel trägt.

00:19:41: I'm only fucking myself.

00:19:43: Und darauf ist ein Song, der hat auch Sex drin, und zwar heißt der ... Post-Sex-Clarity und den

00:20:07: haben wir jetzt.

00:20:10: Hey was

00:21:09: passiert

00:21:21: denn

00:23:45: da mit den Instrumenten?

00:23:46: Also Lola Yang das war jetzt aber da ist irgendwas umgefallen glaube ich bei der Aufnahme und haben sie vergessen abzuschneiden.

00:23:52: Also auf jeden Fall war das Lola Yang mit dir im neuen Song Post Sex Clarity hier bei den Musiktieren.

00:23:58: So und jetzt könnt ihr mal sagen was ihr davon haltet.

00:24:01: Ja, also ich fand es jetzt auch schon nicht so spannend, dass du ein Song von Lola Yang mitbringst.

00:24:06: Vorab.

00:24:07: Und dazu muss ich sagen, es ist jetzt auch nicht der spannendste Song von Lola Yang.

00:24:12: Also ich fand, das war so nettere Frau, die man mitsehen kann.

00:24:15: Du suchst hier schon.

00:24:16: Warte.

00:24:17: Dissen, aber liebevoll.

00:24:20: Die Musiktiere bei Ahoy.

00:24:23: Ja, natürlich war das jetzt kein Banger, weil es eben auch eine Ballade eher ist.

00:24:28: Und ich fand die ... Drophen relativ.

00:24:32: langweilig.

00:24:33: Der Refrain war so ... Den kann man sehr schnell mitsingen, weil er sich von der Melodie immer das Gleiche ist.

00:24:41: Und sich auch immer wiederholt.

00:24:42: Also, das ist so einer, den hört man einmal.

00:24:44: Dann freut man sich, dass man den Refrain so schön mitsingen kann.

00:24:47: Ach, das ist das.

00:24:48: Man freut sich aber nur.

00:24:49: Es ist so

00:24:49: ein Mitzing-Song einfach.

00:24:51: Aber ich find, Lola Yang hat in diesem Song ... Sie ist halt irgendwie gar nicht mehr edgy oder so.

00:24:57: Also, es ist sehr doll irgendwie.

00:24:58: Einfach so Ende der zwei Musik jetzt auf und ... Und dann finde ich das Ende, das wirkt dann so gewollt.

00:25:06: So jetzt mach ich nochmal was Besonderes und mach ganz toll Krach auf meinen Instrumenten, was eigentlich gar nicht zum Song passt.

00:25:12: Klar, will sie vielleicht damit irgendeine Aussage tätigen, aber ich find, es passt einfach da nicht so zu dem Song.

00:25:19: Ich könnte mir vorstellen, dass sie halt auch erst so dieses Post-Sex-Clarity, man ist irgendwie danach irgendwie betrübt und verwirrt, aber dann am Ende wird sie noch mal so wütend und dann wird dieses enttäuschende Gefühl auf einmal zu einer Wut, eventuell will Lola Yang das ausdrücken.

00:25:36: Ich weiß es nicht genau, wir müssen sie fragen.

00:25:39: Auf jeden Fall klar, wir sind Lola Yang-Fan, wir spielen sie ja auch echt sehr oft und auch schon lange vormässig vor ihrem großen internationalen Durchbruch.

00:25:47: Ich hatte sie ja auch gesehen.

00:25:49: es war richtig, richtig gut.

00:25:51: Ich durfte in die allererste Reihe in den abgesperrten Bereich auf jeden Fall für die ersten drei Songs.

00:25:56: Das hat richtig Spaß gemacht und sie hat auch einfach eine besondere Energy.

00:26:00: Sie ist wirklich unik, aber dafür fand ich den Song leider auch nicht unik genug.

00:26:05: Also ich glaube, da hatte sie schon echt stärkere Songs.

00:26:09: Aber trotzdem natürlich, eigentlich finde ich grundsätzlich alles von ihr erst mal gut.

00:26:13: Da hat sie einfach so diesen Lola Young Stempel und dieses Qualitätssiegel schon fast.

00:26:18: Aber ja, ich hätte mir da auch irgendwie so ein bisschen mehr Pepp erwartet.

00:26:23: Also ich sage immer, wie sagt man das?

00:26:25: In der Stille liegt die Kraft.

00:26:27: Und ja, ich finde immer Lola Yang hat hammerfiel Energy, hammerfiel Kraft in ihrer Stimme, hat ja auch eine sehr außergewöhnliche Stimme.

00:26:34: Und ich finde es immer cool, wenn Artists auch mal eine andere Seite zeigen.

00:26:38: Und das ist nicht immer dieses Laude, dieses Dolle sein muss, sondern auch mal so, dass dieses ruhige auch ganz kraftvoll sein kann.

00:26:45: Und ich finde gerade, Den Inhalt, den sie da thematisiert in ihrem Song mit der Melodie und allem.

00:26:50: Ich finde, das passt gut zusammen.

00:26:52: Also, mich hat es tatsächlich

00:26:54: abgeholt.

00:26:55: Also, und auch noch mal diesen Break mit am Ende, wo alles ganz laut und durcheinander wurde, fand ich cool.

00:27:02: Und ich finde, das hat dieses Gefühl, wenn man wirklich so Post-Sex-Clarity hat oder sowas, hat es ganz gut aufgefangen.

00:27:08: Also, mir hat es gut gefallen.

00:27:10: Sehr gut.

00:27:11: Dann haben wir jetzt die Hälfte aller Songs gehört und jetzt machen wir ein bisschen Folk an.

00:27:17: Jetzt hören wir mal The Luminous und Ophelia.

00:27:32: Got a new girl.

00:27:43: Feels like he's on top Now.

00:28:02: I don't

00:28:08: feel lonely anymore Can't see past my blind girl Since

00:28:24: the flood Heaven.

00:28:29: help her fool Big blown for your life and you.

00:29:00: That's all

00:29:06: she wrote.

00:29:10: Heely high

00:29:12: You've been on my mind girl Like

00:29:14: a drug

00:29:19: Heaven help her fool Falls in

00:29:27: love.

00:29:48: Hier sind die Musiktiere und wir haben schon drei Songs gehört.

00:29:51: Das heißt, es erwarten euch noch weitere drei Songs hier in der Sendung.

00:29:55: Drei Songs, die Kotroverse diskutiert werden und mit offenen Ohren gehört werden auch von euch.

00:30:02: Und ihr könnt dann auch im Anschluss der Sendung bei Instagram für euren Favoriten abstimmen.

00:30:07: Und wenn ich richtig mich erinnere, bist du dran, John.

00:30:13: Nein.

00:30:14: Ich war noch gar nicht.

00:30:16: Falsch erinnert.

00:30:17: Falsch erinnert kann man nicht.

00:30:18: Geht gar nicht.

00:30:19: Kann man sich falsch erinnern?

00:30:20: Ich

00:30:21: hab keine Ahnung.

00:30:21: Das ist ja meine Erinnerung.

00:30:23: Oh, Michael.

00:30:23: Egal.

00:30:25: So.

00:30:25: Ja, Hannes, ich hab dich ja eben dafür kritisiert, oder was heißt kritisiert, dass du so ein Superstar mitgebracht hast.

00:30:32: Ich bringe jetzt auch einen mit.

00:30:33: Nee.

00:30:33: Aber

00:30:34: zumindest einer, von dem wir nicht jeden Song irgendwie hier behandeln und abfeiern.

00:30:41: Und zwar ist die Rede von Labyrinth.

00:30:43: Mhm.

00:30:44: Ja.

00:30:44: Mhm.

00:30:45: Handelsnachs.

00:30:45: Mhm.

00:30:47: Genau.

00:30:48: Der ist ja auch schon mehrfach Platin ausgezeichnet und hat echt einen Streaming-Zahlen auch in Millionenhöhe.

00:30:56: Das

00:30:56: hast du schon mal mitgebracht, glaub ich.

00:30:58: Ja, ich meine auch.

00:30:59: Das war schon ziemlich lange her.

00:31:01: Für die Musiktiere Ultras, die wissen das.

00:31:05: Auf jeden Fall hat Labyrinth eine neue EP rausgebracht, letzten Freitag.

00:31:09: Und von der habe ich einen, wie ich finde, ganz besonderen Song mitgebracht, der Focus-Track, wie man in dem Musikbusiness so schön sagt.

00:31:17: Er heißt Pull Me In und

00:31:18: den hören wir jetzt.

00:31:23: I've been so far from you, baby.

00:31:33: I feel your love calling me again.

00:31:41: Let's see this time around and let it pull me in.

00:31:54: I let it pull me in, yeah.

00:32:01: I let it pull me in, oh yeah Yeah, oh yeah, oh yeah Yeah, yeah, oh yeah Roses and roses and violets of violence

00:32:21: Fuck all that shit,

00:32:23: we're already there.

00:32:25: You thought about me, even through the silence.

00:32:29: Up in the desert, there.

00:32:33: Inside my heart, I said to you.

00:32:40: Been so

00:32:45: far, been so far from your girls, yeah.

00:32:55: Been so far, been so far from your babe.

00:33:10: I let her pull me in, yeah.

00:33:42: Wir kamen hier gerade aus dem Staun nicht mehr raus, nicht nur wegen des musikalischen, hoffentlich.

00:33:45: Nein, kann ich nicht sagen.

00:33:47: Aber weil wir nebenbei uns die Streaming-Zahlen von Labyrinth angeguckt haben, Wahnsinn.

00:33:52: Also dafür, dass er jetzt nicht so der Superstar ist, den man so Billie Eilish, Taylor Swift-mäßig Ed Sheeran auf den großen Festivals zumindest hierzulande sieht.

00:34:01: Hier sein bekanntester Song Formula, der hat über eine Milliarde Streams, kommt irgendwie aus der HBO-Serie Euphoria.

00:34:08: Da war er auf dem Soundtrack drauf.

00:34:11: Also, er hat auch schon mit Eminem, mit The Weeknd und Ed Sheeran tatsächlich zusammengearbeitet.

00:34:17: Das letzte Album von Labyrinth stammt aus dem Jahr ... Ich glaub, Anfangs- ... und ich hab eben noch mal nachgeguckt, Hannes.

00:34:24: Ich hatte tatsächlich schon mal einen Song hier bei den Musik-Tieren mit.

00:34:26: Das ist aber schon fast zweieinhalb Jahre her.

00:34:30: Never Felt So Alone, meine ich, hieß er.

00:34:34: Die IP, die er rausgebracht hat, Pull Me In, da sind acht Tracks drauf, die er komplett selbst geschrieben und produziert hat.

00:34:41: Liest man es zumindest, was ich finde schon fett ist, also wie es produziert ist mit diesen operesten Gesangen auch am Anfang und das Ganze ist ja auch so ein bisschen hypnotisch und auf der ganzen IP geht es auch so ein bisschen um die Themen Meditation, Ablehnung von Materialismus, also

00:34:59: deep.

00:35:02: Was sagt ihr denn dazu?

00:35:04: Also ich finde, dass es ja ein Ganz toller Artist.

00:35:06: Ich weiß nicht, ob ihr den Auftritt mit Zendaya kennt, von, oh Gott, vor zwei, drei Jahren auf dem Chor Cellar.

00:35:12: Auf jeden Fall, da haben die beiden zusammen gesungen.

00:35:14: Die haben nämlich den Song All for Us oder All of Us zusammengemacht.

00:35:18: Naja, ist nämlich ein Auftritt, den ich mir bis heute immer noch gerne angucke.

00:35:22: Deswegen Labyrinth auf jeden Fall richtig toll.

00:35:24: Man weiß immer, was man erwarten kann.

00:35:26: Ich finde auch in diesem Song, ich fand die Beats so... Das ist ein bisschen so ein Alleinstellungsmerkmal.

00:35:31: Also ich finde dadurch bleibt der Song einmal auf jeden Fall im Kopf und auch so seine Stimme dazu.

00:35:37: Ja, hat mich abgeholt.

00:35:38: Jetzt nicht so was Hammer anderes, wie was er sonst macht.

00:35:41: Das ist so ein bisschen das Ding.

00:35:42: Also es war erwartbar.

00:35:44: Es war gut.

00:35:45: Aber jetzt auch nicht so.

00:35:46: Ich mir so denke, so was hat er noch nie gemacht.

00:35:49: Ja.

00:35:50: Ich muss sagen, ich fand das musikalische Super-Dingsang auch.

00:35:54: Aber... Dem Song hat ein Rap-Hack gefehlt.

00:35:57: Das wäre noch das Non-Plus-Ultra gewesen.

00:35:59: Weil es war mir ein bisschen zu ... Ich hab's eben schon gesagt, zu Weekendig.

00:36:03: Und bei Weekend ... Erst mal mag ich den überhaupt nicht als Mensch.

00:36:07: So find ich den voll

00:36:08: kacke.

00:36:08: Kennst

00:36:09: du ihn?

00:36:10: Nein, aber der ist irgendwie so ... Also dieser Super Bowl-Auftritt gibt es auch so ein paar Side-Stories, wie er sich da benommen hat und so.

00:36:17: Irgendwie ist mir der super unsympathisch.

00:36:19: Das kann ich bei Labyrinth weiß ich nicht, aber für den Song jetzt hätte mir so ein Rap-Part gefehlt, so ein Kendrick Lamar hat da nochmal drüber gehen können.

00:36:27: Das wäre was Feines gewesen.

00:36:29: Ich muss einmal ganz kurz eingerichten, Coach Heller und John.

00:36:32: Er wird nächstes Jahr da wieder auftreten.

00:36:33: Ah, guck mal.

00:36:34: Vielleicht

00:36:34: wird der Auftritt wieder.

00:36:35: Auf

00:36:36: so coolen Bean-Shows und so immer.

00:36:37: Also wirklich lohnt sich.

00:36:39: Dann fahren wir dahin.

00:36:40: Bitte.

00:36:41: Also ich glaube, hätte dieser Song so ein Rap-Part gemacht, hätte mich persönlich das aus dieser Stimmung so rausgeholt, weil ich fand das schon sehr angenehm, hypnotisch, atmosphärisch.

00:36:50: Ich glaube, wenn ich in so einer ganz ruhigen Herbststimmung bin und wirklich so nur Musik hören will und nichts anderes machen will nebenbei, dass ich mich da ganz gut rein fühlen könnte.

00:37:00: Ich stelle mir dann immer so ein Universums-Sog vor, so ein schwarzes Loch mit den Sternen rundherum, so eine hypnotische... Egal.

00:37:08: Ich bin ja auf einem ganz anderen Trip mit dieser Musik, mit Labyrinth.

00:37:14: Ja, deswegen ist es mal was anderes, viele elektronische Sounds, sehr abwechslungsreich.

00:37:20: Natürlich ein Minuspunkt, weil er schon so superfamous, aber an sich trotzdem cool.

00:37:27: Na ja.

00:37:27: Gut.

00:37:27: Gut, dann jetzt schon, ne?

00:37:29: Oh Gott, ja.

00:37:31: Ich weiß jetzt schon, ich glaube, ihr werdet mich für den Song zerreißen.

00:37:34: Aber ich dachte, ich bring mal was mit, was anders ist und was ich auch im Privaten ganz viel höre.

00:37:39: Oh nein.

00:37:40: Das Song heißt Gedankenkarussell und kommt von Carina Rose.

00:37:44: Kennt man, glaube ich, noch nicht so doll, ist noch eher unbekannte.

00:37:47: Naja, sie wurde bei dem Song unterstützt von Icarus und es ist Hauke.

00:37:51: In dem Song behandelt sie auf eindringliche Weise den inneren Kampf mit psychischen Belastungen, Selbstzweifeln und Verlustängsten und dem Gefühl, im eigenen Kopf gefangen zu sein.

00:38:01: Bisschen ähnlich zu Cloudy June Get Better.

00:38:03: Also heute habe ich ein paar tiefer gehende Texte mit dabei oder Songs.

00:38:07: Genau und es geht auch um die Sehnsucht, Nachthalt und inneren Frieden.

00:38:11: Und bevor ich jetzt mehr dazu erzähle oder mehr zu ihr sage, hören wir einfach mal rein.

00:38:16: Und zwar ist der Song Gedanken,

00:38:17: Karussell.

00:38:18: Gedammt spielst Reiche, ich hab Angst vor dem Verlust, weil ich weiß, dass ich nicht kann, was du willst, was ich muss.

00:38:25: Ich drehe Pirouetten im Gedanke Karussell, mir wird schlecht von der Fahrt, ist da jemand, der mich hält.

00:38:32: Ich sehe langsam Sterne, alle Bilder sind verzählt, Mama sagt, du machst dich krank, ist es das denn wirklich wert?

00:38:38: Ich drehe Pirouetten im Gedanke Karussell, während ich mich hinterfrag, wird es draußen wiederhelfen.

00:38:45: Ich seh' nämlich nach Frieden, doch die Zweifel sind zu laut Bin gefangen in meinem Kopf, holt mich jemand wieder raus.

00:38:52: Die selben Engs sind mir, sag mir, dass es auch für Trauer in der Stimme Und die Hoffnung, dass du's

00:38:57: raushört Ist.

00:38:59: egal, ob ich aufs Herz oder den Bauch höre.

00:39:01: Beide sind sich einig, das was fehlt und du es auch.

00:39:04: mehr ist.

00:39:05: Mauern bieten Schutz, doch hab ich nie gewusst Dass sie mich zu einem Menschen machen, voller Fuß Völlig unbewusst, ich uns kaputt.

00:39:16: Wir haben immer im Kopf zu Schuhe.

00:39:18: Gedanken spielen, streiche.

00:39:19: Ich hab Angst vor dem Verlust, weil ich weiß, dass ich nicht kann, was du willst, was ich muss.

00:39:24: Ich drehe Pirouetten im Gedankenkarussell.

00:39:27: Mir wird schlecht von der Fahrt, ist da jemand, der mich hilft.

00:39:31: Ich sehe langsam Sterne, alle Bilder sind verzerrt.

00:39:34: Mama sagt, du machst dich Christus, denn wirklich wer?

00:39:37: Ich bin Gedankenkarussell, während ich mich hinterfragen, wird es draußen wiederhelfen.

00:39:44: Ich seh nämlich nach Frieden, doch die Zweifel sind zu laut, Wir fangen in meinem Kopf, holt mich jemand wieder raus.

00:39:51: Schönheit kommt von innen, sagst du mir und schaust mich an.

00:39:54: Doch wenn es dunkel in mir ist, sag mir, was mach ich dann?

00:39:58: Auf die Frage wird es besser, sag mein irgendwann.

00:40:01: Und weil ich das seit Jahren höre, glaub ich nicht mehr dran.

00:40:04: Du bist nun weg und ich kann sagen, hey ich hab's gewusst.

00:40:07: Und

00:40:08: all die Ängste, die ich hatte, waren nur aus Schutz.

00:40:11: Ich überhöre, dass du sagst, du hast mich echt geliebt.

00:40:14: Du musst nicht kannst, wenn mein Zweifel liegt Gedanken spielen, streiche.

00:40:18: ich hab Angst vor

00:40:19: dem Verlust, weil ich weiß, dass ich nicht kann, was du willst, was ich muss.

00:40:23: Ich drehe Pirouetten im Gedankenkarussell.

00:40:26: Mir wird schlecht von der Fahrt, ist da jemand, der sehr langsam sternt?

00:40:31: Alle Bilder sind verzerrt, Mama sagt, du machst dich krank, ist es, dass dann glücklich wird?

00:40:37: Ich drehe Pirouetten im Gedankenkarussell Während ich mich hinterfrag, wird es draußen wieder hilf Hier nämlich nach Frieden, doch die Zweifel sind zu laufend.

00:41:03: Genau, das war Carina Rose mit ihrem Song Gedankenkarussell.

00:41:07: Euch ist bestimmt aufgefallen, sie hat eine sehr ruhige und gefühlvolle Stimme und das sind auch, also das ist auch die Stimme, die zieht sich durch alle ihre Songs, also das ist ein bisschen ihr Hauptmerkmal.

00:41:19: Carina Rose heißt mit bürgerlichen Namen übrigens Carina Eben.

00:41:23: Und sie ist eine aufstrebende Singer-Songwriterin, also bekommt... Sie bekommt immer mehr Aufmerksamkeit.

00:41:29: Icarus ist ja auch ein bisschen bekannter, mit dem war sie jetzt auch auf manchen Konzerten und hat da mitgespielt und ihn supportet.

00:41:36: Allgemein hat sie immer sehr melancholische Melodien.

00:41:38: Ich habe auch versucht herauszufinden, welchem Genre sie so zuzuordnen ist.

00:41:42: Und irgendwie ist es eine Mischung aus Indie, Postpunk, Darkwave, neue neue deutsche Welle.

00:41:47: Also sie hat irgendwie ganz viele unterschiedliche... John Gris in ihren Songs mit Immigriffen.

00:41:52: Muss

00:41:52: man ja auch manchmal gar nicht in Worte fassen.

00:41:54: So, nämlich.

00:41:54: Und ich finde, das macht sie auch ein bisschen aus.

00:41:56: Es ist mal was ganz anderes.

00:41:59: In ihren Songs behandelt sie allgemein Themen wie Liebe, gesellschaftskritische Aspekte und regt immer oder ihr Ziel ist, immer mit ihren Songs zum Nachdenken anzuregen.

00:42:08: Ja, ich habe ein bisschen Angst vor dem Feedback, aber ich bin bereit.

00:42:13: Nee,

00:42:13: ich glaube, so schlecht ist das jetzt gar nicht.

00:42:15: Also ich ... Klar, das ist gerade irgendwie so in, so diese Stimmen, die da so rüber gehaucht werden, über diese dollen Beats, die nach vorne gehen und so moshpitverdächtig sind.

00:42:26: Das ist natürlich cool auf so einem Konzert oder auf einem Festival.

00:42:29: So jetzt zum Sohörn.

00:42:31: für mich persönlich, glaube ich, ein bisschen too much.

00:42:35: Ich finde auch irgendwas hat nicht gepasst.

00:42:36: Also irgendwie zwischenzeitlich war immer was ist es.

00:42:39: Was ist es?

00:42:39: Ist es die Betonung?

00:42:41: Ist es das Reimschema?

00:42:43: Ich habe es irgendwie nicht so ein bisschen durchblickt.

00:42:45: Ich glaube, ich müsste ihn... noch eins, zwei mehr öfter hören, um irgendwie das zu definieren, was mich so gestört hat.

00:42:50: Aber an sich fand ich das trotzdem hatt'n vibe.

00:42:56: Ich fand, du meintest, die Stimme war gefühlvoll.

00:42:57: Ich fand sie eher so ein bisschen da so rüber gesungen.

00:43:00: Also so neutral, so I don't give a fuck rüber gesungen.

00:43:04: Aber so schlimm fand ich's jetzt nicht.

00:43:07: Ich fahr mal ganz... Lustig.

00:43:09: Ja, es ist auch nicht so, dass wir hier noch nie so eine Art von Musik hatten.

00:43:12: Also, du musst jetzt nicht denken, irgendwie, du hast hier jetzt so ein bisschen...

00:43:16: Nach letzter Woche bin ich...

00:43:18: Ich weiß gar nicht, was war denn da?

00:43:19: Also, ich fand es jetzt auch überhaupt nicht schlecht eigentlich.

00:43:22: Ich hatte das so ein bisschen an eher... Ältere Musiker ändern nicht.

00:43:26: Natürlich gibt es jetzt so was auch.

00:43:27: Aber mich hat es voll von musikalischem und vom Beat her und an Frittenbude erinnert.

00:43:33: Ja, absolut.

00:43:34: Also natürlich nicht von ihr und von der Stimme, aber alles Musikalische darunter.

00:43:40: Und Frittenbude mochte ich eigentlich mal ganz gerne.

00:43:41: Oder mag ich ganz gerne, höre ich jetzt nicht mehr so viel.

00:43:44: Aber finde ich immer noch irgendwie ab und zu ganz lustig.

00:43:46: Und ja, ich weiß, dass Mandy meint mit dieser leicht belanglosen Stimme.

00:43:51: Mich hat irgendwann in Verbindung mit dieser bis ... Trübenstimme, so ein bisschen die Eintönigkeit der Melodie genervt.

00:44:03: Das war nicht besonders einfallsreich.

00:44:05: Also es kam jetzt nicht so raus, dass sie mega gut singen kann bei dem Song.

00:44:08: Aber muss vielleicht auch nicht.

00:44:09: Aber irgendwie der Kontrast zwischen dem Abtempo-Beat und dem Text dann auch fand ich eigentlich gar nicht schlecht.

00:44:15: Und ich konnte dadurch, dass mir die Musik so viel Spaß gemacht hat, darüber hinwegsehen, dass die Melodie des Gesangs dann doch recht eintönig war.

00:44:23: Ich muss sagen, ich finde oder sehe und höre da eine Diskrepanz zwischen der Attitude und dem, was gesungen wird.

00:44:30: Also es ist ja ein sehr deeper Text, wenn man da mal darauf achtet.

00:44:34: Aber die Art und Weise, wie der präsentiert wird, ist so... ist mir doch egal.

00:44:38: Weißt du, so zu cool für skulmäßig.

00:44:40: Und das, finde ich, ist ja oftmals so ein Stilmittel im Film, wenn dann quasi das neue Mädchen an die High School kommt und die so düst da und keiner traut sich irgendwie die an zu... und dann im Ende kommt raus irgendwie, die ist eigentlich nur so, weil sie Stress mit den Eltern hat oder so.

00:44:58: Und so ein bisschen wirkt das auch so, als ob das so ein Overlayer ist über ihrem Gesamten.

00:45:04: Und das nervt mich ein bisschen.

00:45:06: Aber musikalisch fand ich den Song jetzt auch nett hörbar.

00:45:10: Also das war nicht so, dass ich dachte, oh Gott, was hat sie denn da mitgebracht?

00:45:15: Freut mich.

00:45:16: Sehr schön.

00:45:17: Super.

00:45:18: Ja, ich glaube, als Nächstes ist Mandy wieder dran.

00:45:20: Ich bin dran.

00:45:21: Das ist schon der letzte Song

00:45:22: für heute.

00:45:22: Ui, krass.

00:45:23: Wir rauschen hier vorbei bei dem Musik-Tier.

00:45:25: Und ich habe eine Band dabei, die ist immer noch so ein kleines Mysterium.

00:45:29: Sie heißt Agassi, also geschrieben mit A-G-A-S-S-I.

00:45:34: Wie

00:45:34: der Tändespieler.

00:45:35: Ja, genau.

00:45:36: Und die Konstellation an Leuten ist auch irgendwie ganz interessant.

00:45:39: Mit dabei sind zum Beispiel der britische Sänger Ben Gellias und Nina Müller, die kennt ihr auch als Sängerin Wim.

00:45:46: Und ihr Sound ist irgendwie so eine Mischung aus Indy Rock.

00:45:49: und ja, sie wollen so nachdenkliche Musik machen und schaffen viel Atmosphäre.

00:45:53: Also so heißt es, so viel haben sie nämlich noch gar nicht veröffentlicht.

00:45:57: Ich habe nämlich den ersten Song überhaupt dabei.

00:46:00: Es soll aber noch mehr kommen.

00:46:02: The whole shebang heißt er und er wurde auch hier in Hamburg produziert in den Cloud Clouds

00:46:08: Hill

00:46:08: Studios.

00:46:09: Ja, finde ich irgendwie ganz interessant.

00:46:11: Deswegen habe ich ihn auch dabei.

00:46:13: Also ihr hört jetzt Agassi mit The whole she bang.

00:46:17: No hard feelings.

00:46:20: Although that's a

00:46:21: lie.

00:46:22: That's me trying to be

00:46:24: someone else.

00:46:25: I wish I was a word to the wires.

00:46:28: Gonna stretch this

00:46:29: out like bubble gum.

00:46:31: Don't

00:46:32: think we're

00:46:32: done.

00:46:36: Okay, let's face

00:46:37: it.

00:46:38: This is love adjacent.

00:46:40: And

00:46:40: you don't say but I know what that face means.

00:46:44: cause I've been the one to make it.

00:46:46: And what can I say?

00:46:48: I guess things change.

00:46:51: Rallin' on like a dickhead.

00:46:53: You get the gist.

00:46:55: With the whole

00:46:57: shebang.

00:46:59: It's all up to us.

00:47:08: enough to listen through.

00:47:14: Give me that wood pause.

00:47:23: How long can you hold?

00:47:26: Cause I'm not gonna change the subject and let you off the

00:47:29: hook.

00:47:30: Like I always... I don't

00:47:36: love

00:47:37: to know the whole shebang.

00:47:49: A little back to you.

00:48:50: Agassi waren das mit The Whole She Bang.

00:48:53: Der Song ist ja hier entstanden in den Clouds Hill Studios und es wird auch ein Album kommen.

00:48:58: Nächstes Jahr im Juni angeblich auch bei Clouds Hill Studios produziert.

00:49:02: Also Johann Scherer steckt auch als Produzent dahinter.

00:49:06: Und ja, die beiden, äh nicht die beiden, das sind ja mehrere.

00:49:09: Ich glaube fünf insgesamt.

00:49:10: Mark Tava Sol ist ja auch dabei von Wir sind Helden zum Beispiel.

00:49:14: Und die fünf machen schon Musik seit der Pandemie.

00:49:17: Da haben sie angefangen Songs zu schreiben.

00:49:19: Und jetzt ist The Hole She Bang und released worden der erste Song.

00:49:25: Inspiriert sind sie von Bands wie Red Lag, Yard Act oder Fontaine's DC.

00:49:30: Ich finde, ja, da kann man auch ganz gut mitgehen.

00:49:33: Hat man jetzt schon ein bisschen rausgehört.

00:49:35: Und wie gesagt, nächstes Jahr Arcade Melodies heißt.

00:49:39: das Album wird dann im Juni erst kommen.

00:49:42: Wie fandet ihr denn Agassi?

00:49:44: Ich fand es super.

00:49:46: Das hat mir richtig gut gefallen, weil es irgendwie was anderes war.

00:49:49: Es war natürlich wie bei dem anderen Song, den du mit hattest, alles zusammengeklappt, aber gut gemacht.

00:49:56: Und dieser, wie nennt man es, als ob da so ein Vokoder-Effekt auf der Stimme ist, hat auch gut geklungen.

00:50:05: Musikalisch merkt man, dass da Leute am Werk sind, die das ... können, also sowohl auf der Produktionsseite als auch bei den Instrumenten, also mit Markt, der kann das ja natürlich durch dreißig Jahre Band Erfahrung und so.

00:50:19: Ja, super Song.

00:50:20: Ich finde auch das Gesamtpaket finde ich irgendwie super, also irgendwie auch durch die Hintergrundgeschichte, wer hinter dieser Band steckt natürlich, irgendwie, dass es auch so sehr viel Hamburg-Bezug hat, musikalisch auch, also ich finde musikalisch fehlt irgendwie noch eine Kleinigkeit.

00:50:36: Also so wie, als ob da irgendwie so eine Spur, ein Instrument irgendwie noch fehlt.

00:50:40: Also man hat an manchen Stellen irgendwie das Gefühl, da könnte irgendwie noch mehr gehen, um den Sound irgendwie runterzumachen.

00:50:47: Ich bin jetzt auch kein Profi und will ja Johann Scherer mit seiner Produktion noch nicht.

00:50:51: Tipps

00:50:51: geben, ne?

00:50:51: So

00:50:52: Tipps geben.

00:50:53: Johann, hören wir zu.

00:50:54: Vom Hörgefühl hier fand ich es manchmal irgendwie ein Tick zu wenig.

00:50:59: Aber lustig auch mit diesen Pausen da drin und dem ... Akzent sowieso.

00:51:05: Und wie ich schon meinte, wie sie Hintergrund magte, was soll von diesen Tellen.

00:51:10: Dann der Ben Gallier oder wie der war ja auch mal Profifußballer.

00:51:13: Habe ich eigentlich zuviel gelesen, weil Dynami oder Fußballer auf jeden Fall erfolgreich.

00:51:17: Ich weiß jetzt nicht in der dritten Liga glaube ich nicht mehr, aber bei Dynamo Dresden und Rotweiß Essen.

00:51:22: Und jetzt kann es gucken.

00:51:23: Die Feinde.

00:51:25: Bewundern, was ich ja alles weiß.

00:51:26: Nein, das.

00:51:27: Die Feinde?

00:51:28: Ja, sagen Pauli und Dynamo Dresden, die hassen sich doch oder nicht?

00:51:32: Ja,

00:51:32: wir wollen jetzt hier nicht auch für eins zu Gehörigkeit.

00:51:34: Das würde ich auch vermuten.

00:51:36: Ja.

00:51:37: Und Nina Müller-Wim, die ist ja auch großes Songwriterin, die schreibt ja viel für andere und die steht ja hier eher im Hintergrund und hat nur so ein Backgroundgesang, ein paar, zumindest bei dem Song.

00:51:46: Aber ja, ich finde, toll.

00:51:48: Ich finde es toll, meinte ich.

00:51:49: Schön.

00:51:50: Also ich fand auf jeden Fall der Titel, der bleibt irgendwie im Kopf, den finde ich ganz, ganz lustig und auch dann im Song, The Hoshi Bang, irgendwie weiß ich, bleibt, ja.

00:51:59: Ich kann mich auch noch mal wiederholen.

00:52:01: Ansonsten, ich fand den Song gut, aber irgendwas hat mir gefehlt.

00:52:05: Also ich fand ihn jetzt nicht überragend.

00:52:09: Irgendjemand hat er mich erinnert, aber ich weiß nicht, komm nicht drauf an wen, aber ich fand dein Song davor besser.

00:52:16: Oh, interessant.

00:52:17: Ja, also war trotzdem gut, war ein reines Ding, aber jetzt nichts, was mir so im Kopf geblieben ist, außer das mit der Pause und so, das war lustig.

00:52:25: Aber ja, ansonsten,

00:52:26: versteh, versteh, es wird spannend.

00:52:28: Ja,

00:52:29: also wir können jetzt nochmal kurz in uns gehen.

00:52:31: Ihr hört das schon im Hintergrund.

00:52:33: Wir hören jetzt kurz ein Song außerhalb des Wettbewerbs.

00:52:37: Das ist natürlich Radiohead mit nur Surprises und danach wird hier abgestimmt.

00:56:01: Hier sind die Musiktiere und wir schimpfen nicht wie Trump über irgendwelche manipulierten Rolltreppen oder das Rollband Teleprompter.

00:56:10: Wir können einfach frei reden hier.

00:56:12: Zum Glück und uns verbietet hier niemand das Maul.

00:56:15: Also sagen wir jetzt einfach mal, was war.

00:56:18: Und zwar hatte ich dabei ein Song von Lola Yang und zwar von ihrem neuen Album.

00:56:24: I'm only fucking myself.

00:56:26: Und der Song hieß Post Sex Clarity.

00:56:30: Ich hatte ein Song von Labyrinth und von seiner neuen EP.

00:56:34: Der Song heißt Pull Me In.

00:56:36: Ich hatte ein Song von einer Queer-Icon, und zwar Cloudy June mit Get Better und von Karina Rose Icarus und es ist Hauke, der auch ein Künstler ist, nicht Icarus heißt Hauke, mit dem Song Gedankenkarussell.

00:56:49: Ich hatte den Mann aus Neu-England, der nach Venice Beach gegangen ist, um Musik zu machen.

00:56:54: Tyler Ballgame mit I Believe In Love.

00:56:57: Und mein zweiter Song, den habt ihr gerade ganz frisch gehört, eine Band aus Hamburg und England.

00:57:04: Und sowieso Agassi mit The Hole She Bang.

00:57:08: Und jetzt wird abgestimmt.

00:57:14: So, meine Stimme geht an Agassi, kann ich schon mal sagen.

00:57:17: Hmm, I like.

00:57:19: Meine Stimme geht an Maike und Lebrant.

00:57:21: Für

00:57:22: mich ist es sehr schwer.

00:57:23: Ich fand viele Songs hier gut.

00:57:25: Ich fand Mandy und Jan eure ersten beiden gut.

00:57:29: Die beiden, die zweiten noch besser.

00:57:32: Aber mir fällt hier Abstufung schwer.

00:57:36: Ich bin für ... Jans zweites Song.

00:57:40: Oh, du hast es auch spannend gemacht.

00:57:43: Gemein.

00:57:44: Ja, also ich denke, wir haben eine Gewinnerin, denn auch wenn diese Person schon ziemlich fame ist, aber ich fand tatsächlich auch am außergewöhnlichsten und überzeugendsten Labyrinth.

00:57:57: Ja voll, da wollen wir doch mal hier.

00:57:59: Aber mir viel ist es auch wirklich

00:58:02: schwer.

00:58:03: Ja, es kann nur eine Siegerin geben.

00:58:06: Jetzt machen wir den hier ab.

00:58:07: Alle

00:58:08: waren Sieger.

00:58:12: Es waren wirklich viele gute Songs

00:58:14: dabei.

00:58:15: Ich fand meine trotzdem.

00:58:16: Wie letzte Woche hast du diese Woche schon wieder gewonnen?

00:58:18: Das

00:58:19: geht mir auch gar nicht darum.

00:58:21: Bei Instagram ist es noch mal eine andere Sache.

00:58:24: Es stimmt ab in unserer Story.

00:58:26: Wer weiß, welchen Gewinner-Song ihr auswählt und den werden wir dann in der nächsten Woche wieder vorstellen.

00:58:32: So, Mandy, bleibst du noch ein bisschen sitzen?

00:58:34: Ja klar, ich hole mir jetzt ein Glas Wasser, mache mich kurz frisch und dann geht es weiter mit der Feierabendsendung bei Ahoy.

00:58:39: Jeden Montag bis Freitag zwischen achtzehn und neunzehn Uhr.

00:58:41: Das ist die Mini-Bar.

00:58:43: Und auch

00:58:44: nächste Woche gibt

00:58:45: es wieder neue

00:58:46: Musik.

00:58:46: Schaltet Donnerstag

00:58:48: wieder

00:58:48: ein.

00:58:49: Die drei

00:58:49: Musiktiere.

00:58:51: Nur bei Ahoy.

00:58:53: Gutes Radio

00:58:54: für gute Leute.

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