Die Musiktiere vom 18.09.2025
Shownotes
Dieses Mal mit dabei: Songs von Grimson, Dodie & Greta Isaac, Cold War Kids, Florence Road, Pavelo & Schnell und Keaton Henson. Hört rein!
Transkript anzeigen
00:00:00: So, Leute, ihr könnt jetzt aufhören, hier rum zu quatschen.
00:00:02: Jetzt geht es los.
00:00:03: Jetzt wird hier nicht mehr rumgegiggelt.
00:00:05: Jetzt beginnt der Ernst des Tages.
00:00:09: Über Geschmack kann man streiten.
00:00:12: Die Musik-Tiere bei Ahoy.
00:00:15: Und heute mit dabei
00:00:17: Maike.
00:00:18: Hallo.
00:00:20: Äh, Mandy.
00:00:20: Wie heißen
00:00:21: die anderen noch?
00:00:21: Äh,
00:00:22: Jean.
00:00:23: Moin.
00:00:24: So, letzte Woche gewonnen hat Jean.
00:00:28: Pringiere!
00:00:29: Ja, genau.
00:00:30: Herzlich
00:00:30: willkommen noch mal.
00:00:31: Der Titel, der kam von Serpentine und hieß Eskapismus.
00:00:35: Genau, ja.
00:00:36: So, und den hören wir uns jetzt an.
00:00:38: Das finde ich aber auch.
00:00:39: Hören wir uns jetzt an und danach starten wir direkt rein und verraten natürlich auch, was bei Social Media
00:00:44: darum gekommen
00:03:21: ist.
00:04:01: Das war der Gewinner-Track der letzten Woche.
00:04:04: Jan hatte gewonnen mit Serpentine und Eskapismus und kurz nochmal erklärt, wie das Ganze hier funktioniert bei den Musiktieren.
00:04:11: Jede oder jede, wobei die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass jede Songs mitbringt.
00:04:18: Weil du der einzige Mann hier bist.
00:04:20: Korrekt.
00:04:21: Genau.
00:04:22: Wir hören das Ganze hier zusammen und am Ende gibt es einen Gewinner-Track.
00:04:25: Und dann kommt ihr ins Boot.
00:04:27: Denn ihr habt die Sendung ja sicherlich gehört und könnt dann bei Insti, wie ich immer sage, oder auch Instagram, wie die Fachleute sagen, abstimmen welches euer Favorit ist.
00:04:36: Und Mandy, du bist ja hier die Social Media Beauftragte.
00:04:41: Wer hat denn da gewonnen?
00:04:42: Ja, tatsächlich war die Instagram-Community ganz einer Meinung mit uns und da hat auch Serpentine mit Eskapismus gewonnen.
00:04:49: Also, John, du bist nicht nur hier Sendungssiegerin, sondern auch Instagram-Community-Siegerin.
00:04:54: Sehr schön, das freut mich auf jeden Fall.
00:04:56: So, wollen wir anfangen?
00:04:58: Habt ihr Bock?
00:04:58: Ja, klar.
00:04:59: Okay, ich war gestern beim Opening vom Reperbahn-Festival.
00:05:03: Ich glaube, es heißt Operettenhaus.
00:05:06: Und dort hat eine Band gespielt, die kennen wir hier im Programm schon, aber ich kannte sie nicht live.
00:05:11: Und die haben wirklich, wirklich toll gespielt.
00:05:14: Es ist die irische Band Florence Road.
00:05:17: Ah,
00:05:18: schön.
00:05:18: Ja, und die sind wirklich, wirklich, wirklich toll.
00:05:23: Haben wir jetzt verstanden?
00:05:24: Ich kann
00:05:24: nicht dazu gar nicht sagen.
00:05:27: dass sie einen neuen Song haben und der heißt Break the Girl.
00:05:31: Weil wir jetzt Bock auf Musik haben, hören wir die jetzt einfach.
00:09:02: Das war das Quartett aus Irland, Florence Road.
00:09:06: Und die haben gestern das Reperbahnfestival eröffnet.
00:09:09: Sie kommen aus Bray im County Wicklow.
00:09:14: War ich noch nie, weiß auch nicht, wo das ist.
00:09:16: Aber irgendwo in Irland.
00:09:17: Und ich find das ganz famos, auch wenn ihr sagt, dass für euch das bisschen wie Fernsehgarten klingt, hab ich eben gehört, Absurdefrecherheit.
00:09:24: Nein, das war nicht so gemeint.
00:09:25: Also das war nur jetzt auf den letzten Teil bezogen mit dem na na na na na, wo man so echt hätte gut mitklatschen können, so wie die Leute im Fernsehgarten haben wir auch gemacht.
00:09:35: Wie soll ein Hecht mitklatschen?
00:09:38: Ich hab mich versprochen, Mann ey.
00:09:40: Nein, also wirklich, es war ein richtig energetischer Song, der wirklich zum ... der so mitgerissen hat.
00:09:46: Und ich finde die versprühende, ganz tolle Energy, jetzt denk' ich hier auch schon so rum, aber nee, war, hat mir gut gefallen.
00:09:55: Ich fand den Song auch gut, hat mir gute Vibes gegeben, würde ich sagen.
00:09:59: Aber ich muss auch sagen ... bisschen wie von anderen Bands.
00:10:04: Also ich finde, das war jetzt nichts Neues.
00:10:06: oder wo ich so sage, boah, der bleibt mir auf jeden Fall im Kopf.
00:10:08: Ich finde, das hätte auch ein bisschen von The Beaches oder sowas sein können.
00:10:11: Ja.
00:10:12: Weibherr finde ich ein bisschen sehr ähnlich, aber trotzdem ein guter Song, den man auf jeden Fall auch gut so hören kann.
00:10:19: Ja,
00:10:19: ich kann mich jetzt, ich mach's kurz und knapp auch nur anschließen.
00:10:22: Toller Start hier in die Sendung, weil wir jetzt noch bessere Laune hatten, als wir vorher schon hatten.
00:10:27: Wir sind ja hier heute so ein bisschen hyped, weil wir ganz viel zu tun haben, weil wir parallel auf dem Reeperbahn-Festival sind und hier Sendungen aufnehmen und hier immer sehr switchen.
00:10:36: Und der gibt jetzt ganz viel Energie.
00:10:38: dieser Song mit seinem La-La-La-La-La-La-La.
00:10:43: Klatsch, klatsch.
00:10:44: Ja, ich fand, und das soll auch nicht abwertend klingen, man hat von Anfang an gehört, das ist irgendwie so eine reine Frage.
00:10:48: Trauentruppe ist, also wie John auch meinte, The Beaches oder früher Bandits so ein bisschen.
00:10:54: Wer es vielleicht noch kennt aus den neunzigern Handels, du musst nicht mit dem Kopf schütteln.
00:10:57: Also der Song war ja nicht schlecht, aber er war schon... Nein, das war gute Laune,
00:11:03: aber
00:11:05: ein bisschen seicht.
00:11:07: Ja, aber er bleibt im Kopf also anders als John.
00:11:09: Also ich finde dieses dadurch, dass es so simpel am Ende war mit la la la la bleibt das schon irgendwie hängen.
00:11:15: Also wenn man jetzt sagt, das klingt wie The Beaches ja oder von mir aus auch wie die Heinz oder so, dann ist es ja, man kann nicht sagen.
00:11:24: Weil die die Gitarre haben und weil das Frauen sind, klingt alles gleich.
00:11:28: Nein, das war nicht so gemeint.
00:11:29: Das war eine besondere Energie.
00:11:31: Ich gebe mehr Frauen als Männer auf der Welt.
00:11:33: Nur weil es eine Frauenbänder ist, die so klingt, muss man da nicht abwerfen.
00:11:37: Nein,
00:11:38: dass da die Ecken und Kanten fehlen, hat's ja auch nicht damit zu tun, dass es jetzt nur Frauen sind.
00:11:43: Aber man hatte es sofort an der Art des Gesangs vor Augen, wie diese Band auf der Bühne wohl aussieht und sich auf der Bühne ... ja.
00:11:54: bewegt und irgendwie den den vibe rüber bringt.
00:11:57: und da war es gleich vor meinem inneren auge einfach nur frauen.
00:12:00: naja gut dann egal weiß
00:12:02: ich nicht vorteile weiß ich nicht
00:12:03: mich aber auch weiter
00:12:04: und zwar gestern traten sie auf hier florins roth bei reperband festival.
00:12:09: und jetzt hannes.
00:12:10: wir waren ja gestern nach dem opening noch bei einem so genannten Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception,
00:12:30: Reception, Reception, Reception,
00:12:30: Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception, Reception für seine Visitenkarte gegeben.
00:12:34: Ja, geil.
00:12:34: Vor allem hat er gesagt, ich kling so ähnlich wie die Beatles.
00:12:36: Der neben uns sagt, ich hasse die Beatles.
00:12:38: Wie man das sagen kann.
00:12:39: Ja, wirklich.
00:12:41: Auf jeden Fall, ich als gute Musikredakteurin hab natürlich, als ich so waltig zu Hause war, diese Visitenkarte aus meiner Hosentasche gefischt und hab den Code gescannt und mir das Profil anguckt.
00:12:53: Nee, da ist mir doch aufgefallen.
00:12:55: Den jungen Mann, den habe ich mir vor ungefähr zwei Wochen, habe ich mir ein Song von dem schon gemerkt.
00:13:01: Das ist jetzt ein Zeichen.
00:13:04: Die Rede ist von... Grimson heißt.
00:13:08: Ich wollte ihn damals sogar in der Deutschstunde vorstellen, weil er nämlich in Berlin wohnt, eigentlich ein gebürtiger Amres New Yorker ist, genau.
00:13:16: Und hatte mir damals den Song Definit Yes gemerkt von ihm.
00:13:19: Er hat mich vor kurzer Zeit ein Album rausgebracht.
00:13:22: Jetzt habe ich aber einen anderen Song vom Album genommen, den ich euch vorstellen wollte.
00:13:27: Und ich fand die Aktion gestern, wie er seine Visitenkarten verteilt hat, einfach so sweet irgendwie, diese Selbstpromotion, wie er da so einfach zu jedem seine ... Kartenzuggestecker so.
00:13:36: Vor allem hat er gesagt, ich hab hier Peace of Art.
00:13:40: Weil da war vorne drauf hier so ein Bild.
00:13:42: Das war das erste.
00:13:43: Ich will jetzt gar nicht so viel reden.
00:13:44: Ich erzähle gleich nochmals dazu, der ist nicht wirklich so sympathisch und kreativ, dass ich dachte, ich stelle jetzt mal ein Song von ihm vor.
00:13:51: Und zwar von dem neuen Album, den Song Belknie.
00:16:19: Das war Grimson, Grimson, oder ja, sprecht man wahrscheinlich englisch aus, obwohl der Ursprung dieses Namens im Skandinavischen liegt, also der Vater von Grimson, der uns gestern seine Visitenkarte zugesteckt hat auf dem Reperbahnfestival.
00:16:34: Also es kommt daher, sein Vater heißt Grimm, ist isländisch-schwedischem Ursprungs.
00:16:38: Darum ist er Grimson, also der Sohn von Grimson.
00:16:42: Aufgewachsen ist er aber in Brooklyn, weil seine Mutter Amerikanerin ist.
00:16:45: Und seit einiger Zeit lebt er in Berlin.
00:16:48: Darum war seine Anreise gestern zum Reeperbahn-Festival nicht ganz so weit.
00:16:52: Und wie gesagt, er war irgendwie sehr sweet, wie er uns seine Karte dazu gesteckt hat.
00:16:57: Und ich fand das einfach irgendwie so ein schönes Gesamtpaket.
00:16:59: Also irgendwie, er kommt auf Instagram mega sympathisch rüber.
00:17:03: Er ist auch Künstler, Cartoonist und macht sehr kreative Videos zu seinen Songs.
00:17:09: Teilweise Stop-Motion-Cartoons.
00:17:11: Er lässt sich auf jeden Fall zu jedem was Richtiges einfallen und macht auch ansonsten alles selbst.
00:17:17: Er arbeitet ohne großes Labels und produziert alles in seinem Wohnzimmer.
00:17:20: Kann man auch bei Instagram sehen, wie er da teilweise die verschiedenen Instrumente einspielt.
00:17:25: Also so Bratfahren gegeneinander klackt oder irgendwie sehr kreativ.
00:17:30: Er selbst hat sich ja mit den Beatles verglichen.
00:17:32: Und hört man in anderen Songs tatsächlich mehr.
00:17:36: Aber auch diese ausgefeilte Produktion, die man einer Person alleine vielleicht gar nicht so zutraut, kommt darüber.
00:17:41: Also, wie viele Spuren er da übereinander liegt.
00:17:44: Und irgendwie kreative Sachen bläst er in so ein Rohr rein.
00:17:47: Und wie gesagt, Brat fanden gegeneinander.
00:17:48: Oder kommt ein ganz toller Gesamt-Sound raus.
00:17:52: Sein neues ... Album Summertime Grimson Will, er kam Ende August raus, da sind elf Tracks drauf, sieben, vier davon sind aber nur so kurze Instrumental.
00:18:02: Sample Snippets.
00:18:04: Genau, und das war davon der Song balcony.
00:18:07: Ja, viel mehr hab ich, glaube ich, gar nicht über ihn zu erzählen.
00:18:11: Ja, also ich fand den Jungen Mann auch gestern sehr sympathisch, auch wenn er mich die ganze Zeit mit seiner Gitarre angerempelt hat.
00:18:17: Aber allein schon mal die ... Achtung, neues Wort.
00:18:20: Rutspe zu haben, einfach auf Leute zuzugehen und den Visitenkarte in die Hand zu drücken.
00:18:25: Das ist schon beachtenswert in der heutigen Zeit.
00:18:28: Aber so läuft es.
00:18:29: Guck mal, zack, schon im Radio.
00:18:31: Ich fand die Song bemerkenswert gut.
00:18:35: Ich hatte gar nicht so viel erwartet, dass da so viel bei rumkommt.
00:18:38: Er nahm mich so ein bisschen an den jungen Adam Green, der auch so ein bisschen unterwegs war.
00:18:43: Er hat auch viel selbst produziert und so weiter.
00:18:45: Und das hört man und ja.
00:18:48: Ist ein toller Song.
00:18:50: Was war das gerade für ein neues Wort?
00:18:53: Was ist das?
00:18:53: Ja, das heißt, dass man sich sozusagen, dass man das Selbstbewusstsein hat, einfach auf Leute zuzugehen.
00:18:59: Ist das ein deutsches Wort?
00:19:00: Ich glaube, es kommt aus... Das
00:19:02: klingt Österreich.
00:19:04: Das
00:19:05: klingt Österreich.
00:19:07: Zum Glück haben wir das hier noch mal geklärt.
00:19:09: Das konnte ich nicht so stehen lassen.
00:19:11: Aber zu dem Song noch mal, also wirklich, ich kann mich da nur anschließen, man hat auch die Kreativität einfach gehört.
00:19:18: Also ich kann mir das gut vorstellen, wie du das meintest, Mike von wegen, dass er da die Brat fahren aneinander haut.
00:19:23: Ja, das kommt irgendwie rüber.
00:19:25: Er war da sehr verspielt.
00:19:27: Es wurde nie langweilig, das Musikbett hatte, echt viel zu bieten.
00:19:31: seine Stimme, die, ja, da waren wir eben, das hatte John auch gerade angemerkt, von wegen, da fehlt mir noch so ein bisschen dieser USP, also leicht zu verwechseln.
00:19:41: aktuell, da würde ich gerne noch mal ein bisschen mehr dann von ihm hören, dass er vielleicht da auch ein bisschen kreativer mit der Stimme wird, irgendwie mal auch in die Höhen oder so geht, aber ansonsten insgesamt wirklich ein sehr interessanter Song und ich bin gespannt, was wir von ihm noch so hören werden.
00:19:55: Ich glaube dem kann ich mich nur anschließen, also ich finde zwar auch ein guter Song, aber so wie Manny schon meinte, Ich fand's nicht langweilig oder so, aber ich glaub, da geht auf jeden Fall noch mehr in Zukunft.
00:20:05: Aber so auch so zum Antießen war dieser Song auf jeden Fall richtig gut.
00:20:09: Sehr gut.
00:20:10: Ähm, ich hab eben noch mal recherchiert.
00:20:12: Und zwar kommt das Wort Hutzpil aus dem Jüdischen und bedeutet laut Duden soviel wie Unverfrorenheit, Dreißigkeit, Unverschämtheit.
00:20:22: So, wir sind jetzt noch nicht ganz bei der Halbzeit, deswegen müsste jemand von euch beiden hier seinen nächsten Song vorstellen.
00:20:30: Ja, gerne.
00:20:31: Dann habe ich mal so viel Husbe, um mich hier vorzudrücken.
00:20:36: Diese Unverschämtheit.
00:20:38: Unverfroren, meine Güte.
00:20:40: Und zwar habe ich einen Sänger aus London dabei.
00:20:43: In den letzten Jahren kam sein erstes Album raus, also erst schon länger im Business.
00:20:47: Keaton Henson heißt er und sein neuntes Studioalbum eröffentlicht er bald, nämlich am XXI.
00:20:53: November, Parada heißt das.
00:20:55: Und seine zweite Auskoplung aus dem Album ist gestern erschienen und ich finde, wir hören da mal rein, Kieten Henzen mit Insomnia.
00:24:25: Das war Kieten Henzen mit seinem neuen Song Insomnia.
00:24:28: Bald bringt er sein neuntes Studiealbum raus und wird wahrscheinlich nicht auf Tour gehen.
00:24:34: Ja, es ist nämlich so, dass er an großen Lampenfieber leidet, gibt ganz selten Interviews, macht nur das Nötigste bei Social Media und tritt eigentlich so gut wie nie auf.
00:24:45: Ja, es ist irgendwie eine interessante Art und Weise Musik zu machen.
00:24:49: Aber ich finde, dafür hört man das auch, dass er das schon ganz lange macht.
00:24:53: Ich finde, es wirkt ultraprofessionell.
00:24:55: Und der Song, den ihr eben gehört habt, der verbindet, also in Somnia hieß der, der verbindet Selbstzweifel mit einer trotzigen Haltung.
00:25:03: Und ich finde ... Dieser Song passt auch total in diese Jahreszeit.
00:25:06: Wir haben Spätsommer und ich finde dieser Mix aus Energie und Melancholie, ja, dieser Übergang zwischen Sommer und Herbst, ich finde, die Energie hat einfach jetzt super gepasst zum heutigen Tag.
00:25:18: Er selber sagt, es handelt sich hier bei dem Song um musical snark, also musikalisches Schnarchen, finde ich ganz witzig, dass er da so selbstironisch ist.
00:25:29: Aber ich finde so schnarchig war das Ganze überhaupt nicht, oder?
00:25:32: Was meint ihr?
00:25:33: Also ich muss sagen, ich hatte am Anfang eine totale Assoziation zu Tokyo Hotel.
00:25:40: Ja, weil die Stimmenlage war... So ähnlich wie die von Bill von Tokyo Hotel.
00:25:45: Und das
00:25:46: war so bisschen
00:25:47: ähnlich.
00:25:47: Okay.
00:25:49: Tatsächlich muss ich sagen, ich fand es tatsächlich ein bisschen schleichig.
00:25:53: Also ich fand es nicht so viel passiert.
00:25:55: Und dadurch, dass die Tonlage irgendwie die ganze Zeit so gleichförmig war, er hat mich das nicht so richtig gekickt, was der Keaton Hansen oder wie heißt er?
00:26:04: Ja, Keaton Hansen.
00:26:04: Was er da gesungen
00:26:05: hat.
00:26:06: Ja, ich fand es eher verträumt, nicht schleichig.
00:26:09: Also, wie man möchte.
00:26:12: Wenn man Schnarchig sagt, kann man auch Schnarchig ich sagen.
00:26:15: Das habe ich gestern Nacht nämlich
00:26:17: gesagt.
00:26:17: Du hast geschnarcht.
00:26:21: Ich verstehe, woher kommt mit musikalische Schnarchen?
00:26:24: weil es schon so ein bisschen, es ist langsamer, es ist ruhiger, aber ich mag ja melancholische Lieder sehr gerne und ich finde dieses Verträumte, dieses Röge dabei immer sehr schön.
00:26:33: Ich stelle mir es dann ja immer vor, ich malen irgendwas oder bin im Zimmer und dann höre ich diesen Song nebenbei.
00:26:38: Also ich fand ihn sehr schön, klar, nicht hammeraufregend, aber ich finde, das hat den Song auch ein bisschen ausgemacht.
00:26:44: Ja, gut.
00:26:45: Finde ich auch, es muss ja auch nicht jeder Song immer so nach vorne gehen.
00:26:48: Manchmal will man ja auch gar nicht, dass so viel passiert.
00:26:53: Und Maike, was hast du dazu?
00:26:55: Das war ein schöner Song, aber ich fand ihn so ein bisschen depri, also so ein bisschen leierig.
00:27:01: Ja, also hat mich irgendwie heute für die Stimmung nicht so richtig nach vorne gebracht, sondern eher so ein bisschen.
00:27:07: Wir hatten schon öfter mal so Frauen, die so ein bisschen ... Mir ist alles scheißegal, mäßig singen.
00:27:13: Hat mir irgendwie auch schon mal drüber geredet.
00:27:15: Und ich finde, das war irgendwie so eine männliche Stimme, die da so ein bisschen hin...
00:27:20: Mir ist alles scheißegal.
00:27:22: Naja, also so ein durchschnittlicher Song für euch.
00:27:25: Naja,
00:27:26: dann wollen wir jetzt von der Schnarchigkeit mal Richtung ein bisschen powerful gehen.
00:27:30: Wir hören uns die Fountain's DC mit Starburst.
00:28:00: I don't want a chef, I don't want a bouncer, I don't want a man in a whole crew.
00:28:17: You're alone, alone, hate the shack, I find myself in a pack.
00:28:21: Like the light with hackers, hackers, that keeps it away.
00:28:27: Compliment, isolation, got a twist.
00:28:32: Y'all with all the hits, it's your business.
00:28:35: If it's a problem, like a sack, I need the fans to shut it down.
00:29:02: I don't want a man, I don't want to live the year.
00:29:18: Where there a landside, I want to hear it from me.
00:30:34: Hier sind die Musik-Tiere, die Premium-Show auf Ahoy.
00:30:39: Und ich habe heute mit der Schrecken festgestellt, dass die Show von Jimmy Kimmel abgesetzt wurde.
00:30:45: Ja, tatsächlich.
00:30:46: Voll krass.
00:30:47: Nach Stephen Colbert die nächste Show.
00:30:51: Ich meine, der ist ja gefühlt seit einer Woche in UK und lässt sich da hofieren.
00:30:55: Und nebenbei wird mal eben ja die Mediendemokratie in Amerika abgeschafft.
00:31:02: Na gut, wir haben Glück, wir dürfen hier noch sagen, was wir wollen.
00:31:05: Machen wir jetzt auch, und zwar in Form von musikalischen Beiträgen.
00:31:08: Jan, du hast ein Song dabei.
00:31:10: Genau, ja.
00:31:12: Ich habe ein bisschen mal einen anderen Song dabei, wird sich auf jeden Fall vom Mandy's ruhigen Song abheben.
00:31:17: Und zwar ist der Song von Pavelo und Schnell, der heißt Tausend gute Gründe.
00:31:22: Pavelo ist eigentlich DJ, Produzent und Veranstalter und Boris Schnell ist eigentlich Singer, Songwriter und gelernter Gitarrenbauer.
00:31:30: Die beiden haben sich, zweitausendundzwanzig-Bichter Meinung, auf einer Hauspartie in Berlin kennengelernt.
00:31:35: Und anfangs konnten sie sich gar nicht so gut leiden, aber irgendwann haben sie gemerkt, dass sie die Musik doch irgendwie verbindet.
00:31:41: Und dann haben sie in den Jahr auch schnell ihre erste Musik veröffentlicht.
00:31:46: Und sie waren sogar schon vorakt für Iki-Mail, wie alle kennen sie.
00:31:50: Und zum Beispiel sind sie auch schon auf der Fusion aufgetreten.
00:31:54: Und genau, jetzt haben sie einen neuen Song rausgebracht.
00:31:57: Und ich würde sagen, wir hören einfach mal rein.
00:31:58: Und der Song heißt Tausend Gute Gründe.
00:34:41: Genau, das waren Pawele und Schnell mit dem Song.
00:34:44: Tausend gute Gründe.
00:34:45: Die Band ist allgemein bekannt dafür, dass sie sich immer zwischen verschiedenen Genres bewegen.
00:34:50: Also sie setzen sich nicht wirklich fest.
00:34:52: Ihres Songs bewegen sich meistens zwischen Elektro, Neue Neue, Deutsche Welle, Indie und auch Hip-Hop.
00:34:58: Aber was zum Beispiel Boris Schnell besonders wichtig ist, das ist, dass die Gitarre niemals fehlen darf.
00:35:04: Und da die beiden aus sehr unterschiedlichen Richtungen kommen, versuchen sie immer alles in ihren Songs unterzukriegen.
00:35:09: Deswegen haben die Songs auch immer mehrere Ebenen und ganz viele Passagen.
00:35:12: Also ein wilder Mix.
00:35:14: Und am siebten November erscheint auch ihr drittes Album namens Sohn.
00:35:19: Gerade sieht es aber nicht so aus, als ob sie nach Hamburg kommen, aber in alle anderen Städte nach Deutschland.
00:35:24: Alle anderen.
00:35:25: Gefühlt
00:35:25: in alle anderen, aber gerade noch nicht nach Hamburg.
00:35:27: Aber wer weiß, vielleicht kommt da noch was.
00:35:29: Wie
00:35:29: kann man das bringen?
00:35:30: Wir haben uns ja gerade hier die Tourliste angeguckt.
00:35:33: Wie kann man wirklich ganz Deutschland bereisen und Hamburg auslassen?
00:35:36: Hannover alles, aber nicht Hamburg.
00:35:37: Vielleicht fahren sie schon in Hamburg.
00:35:41: Ähm, im
00:35:43: Jahr ...
00:35:44: ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im
00:35:50: Jahr ... ... im Jahr ... ...
00:35:52: im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... vielleicht sogar Druck sind.
00:36:08: Kann man sich immer irgendwie sagen, ich sollte eigentlich einfach aufhören.
00:36:10: Aber ist jetzt grad so cool.
00:36:14: Von daher kann ich da relating.
00:36:17: Der Song war dann aber doch irgendwie auf Dauer ein bisschen eintönig.
00:36:22: Wozu ich relaten kann, ist dieses bis acht Zählen.
00:36:26: Ich hatte mal so einen Trick, dass ich immer meine Schritte bis acht gezählt hab.
00:36:29: Was?
00:36:29: Komm mal.
00:36:30: Aber warum genau acht?
00:36:32: Ich glaube, das lag daran, dass ich eine Zeit lang in einer Wohnung gewohnt habe, wo das Treppenhaus so mit acht Stufen eingeteilt war.
00:36:38: Also, man ist mal acht Stufen gegangen, dann hatte man einen zwischen, musste man noch mal so um die Ecke gehen, dann wieder acht Stufen, dieses eins, zwei, drei, vier, fünf,
00:36:45: sechs, sieben, acht.
00:36:46: Wann hast du gewohnt in der Kindheit?
00:36:47: Da war ich tatsächlich schon ein bisschen älter.
00:36:48: Oha.
00:36:49: Oha, weiß ich
00:36:50: noch.
00:36:51: eine Zeit lang immer so beim Spazierengehen, weil wenn ich längere Strecken gegangen bin, hab ich dann immer so in achter Schritten gezählt.
00:36:59: Und dann bin ich in eine Wohnung gezogen, wo das Treppenhaus anders aufgeteilt war, wo ich eine Stufe sechs und eine zehn hatte.
00:37:05: Da kam ich dann raus aus.
00:37:06: Da war vorbei.
00:37:06: Da hab ich dann aufgehört mit dem, die bis acht seht.
00:37:08: Habt ihr auch solche Ticks?
00:37:10: Nee.
00:37:11: Ich hab zum Beispiel so auf Gehwegen mit Pflasterstein, ich kann die Rellen nicht berühren.
00:37:15: Ja, immer.
00:37:17: Ich will die Rellen nie berühren.
00:37:19: Aber du machst das aus Versehen manchmal.
00:37:21: Dass ich die berühre?
00:37:22: Ja, wenn ich nicht darauf achte, aber eigentlich achte ich immer drauf.
00:37:24: Krass.
00:37:24: Aber manchmal ist das ja so feinere Licht.
00:37:26: Dann geht's nicht, aber so ein bisschen größere Platten.
00:37:29: Das haben auch noch ganz viele, dass sie dann die Rehe nicht berühren können.
00:37:31: Mein
00:37:31: bester Kumpel, der hat ja einen Tick, der musste immer, wie so ein Fußballer, wenn er auf die Straße getreten ist, erst mal sich ans Knie fassen und sich dann bekreuzigen.
00:37:40: Wow.
00:37:41: Jeden ist da.
00:37:42: Ganz oft hat er das gemacht.
00:37:43: Irgendwann hat er sich das abgewöhnt.
00:37:44: Aber ja, es gibt ja viele Menschen mit Ticks.
00:37:46: So.
00:37:48: Ja,
00:37:48: ich möchte
00:37:49: noch was zum Song sagen.
00:37:51: Eins, zwei, drei, vier und so weiter, sofort.
00:37:53: Bis acht.
00:37:53: Man fragt sich das, ob da irgendwie so ein künstlerischer Gedanke hinter ist, warum es dann bei acht stehen bleibt.
00:37:58: Michael dachte auch so am Anfang, die zählen jetzt bis tausend einfach, weil das Song ja tausend gute Gründe heißt.
00:38:03: Das wäre irgendwie echt lustig gewesen.
00:38:05: Ja, aber an sich, also ich mag ja so eine Art von Musik, also so neue deutsche Welle und so, ja, ein bisschen schneller und tolle Beats, was zum Tanzen, also da hast du mich auf jeden Fall gekriegt.
00:38:16: Ja, ich frag mich was gewesen.
00:38:17: Wiesenwähre hätte ich den Song gebracht, ob ihr da Fieser zu mir gehört.
00:38:22: Ich wurde
00:38:23: von meinem Tick erzählt, hab abgebrochen.
00:38:26: Ich konnte gar nicht zu dem Song sagen.
00:38:28: Sag noch mal.
00:38:29: Also, mein Ding ist es nicht.
00:38:30: Super.
00:38:33: Jetzt wirst du doch noch zerfetzt.
00:38:35: Also, was ich gut fand, war ... Also, ich hab die Gitarre nicht rausgehört, tatsächlich.
00:38:39: Ich fand's doch sehr elektronisch, was ich aber irgendwie auch ganz cool und erfrischend dann und mal anders fand, weil es irgendwie sehr elektro war.
00:38:48: Aber ich fand's vom Text ja dann irgendwie ein bisschen zu simpel.
00:38:51: Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, seven.
00:38:52: Ja, versteh ich.
00:38:53: Ja, gut.
00:38:53: Aber Mandy's Song war es.
00:38:56: Ja, ich fand's
00:38:57: cool.
00:38:57: Ich bin's was für Mandy mitgebracht.
00:38:59: Ja, genau.
00:39:00: Perfekt.
00:39:00: Danke.
00:39:01: So, Hannes, du tippst hier wild auf dem iPad rum, du bist
00:39:04: dran.
00:39:05: Ja, mir fehlt hier noch eine letzte Info, aber ich denke mir jetzt einfach was aus.
00:39:09: Na toll, wie immer.
00:39:10: Natürlich
00:39:11: nicht.
00:39:12: Also, ich habe mitgebracht, eine Band, die haben angefangen in einem Waschraum aufzunehmen, sozusagen, haben da in Fullerton, in Kalifornien angefangen, ihre ... Unpolierten Songs aufzunehmen, also nicht in einem Studio, weil in so einem Waschraum ist ja auch ein bisschen Akustik durch die Kacheln und so weiter.
00:39:31: Die Rede ist von den Cold War Kits.
00:39:34: Und der Name Cold War Kits ist natürlich, man denkt so, es sind das Kinder, die im Kalten Krieg aufgewachsen sind.
00:39:38: Aber Nö, Sänger Nathan Willett hat einfach nur die Kombi aus Cold War und Kits spannend gefunden.
00:39:46: Und dann hat er den Namen so gewählt, ohne dass sie irgendwie Gedanken an den Kalten Krieg hatten, was natürlich auch irgendwie jetzt erfrischend ist, weil sonst ist er ein bisschen deprimierend, sich so zu nennen.
00:39:58: Und die sehr schon seit, ich glaube, fast fünfzehn Jahre aktiv und immer wieder mal so erfolgreich.
00:40:06: Und dieser Song wird dann auch erfolgreich sein.
00:40:08: So prognostiziere ich das.
00:40:10: Er heißt Any Day Now und den hören wir jetzt.
00:40:38: With his wife and his three daughters.
00:40:42: Now I came to know him.
00:40:45: Swiften in church, they would hate.
00:40:48: I had smoke and a joint.
00:40:50: Wearing sunglasses and a blazer.
00:40:53: On the hottest day in Hollywood.
00:40:56: When walking with Jessica Dobson.
00:41:04: Delta spirit, sarcastic, king of our little scene.
00:41:11: Do we see her at bar?
00:41:42: Told us he was in the studio.
00:41:47: He said,
00:41:48: damn, I still don't know her.
00:41:56: At least I never heard it.
00:41:58: We went to cottage grove.
00:44:35: Das waren die Cold War Kids mit Any Day Now.
00:44:40: Was für einen Namensgeballer da in dem Song.
00:44:43: Wahnsinn.
00:44:44: Ja, ist mir auch aufgefallen, ne?
00:44:46: Nathaniel Raidliff,
00:44:47: Swift, Eli,
00:44:49: Michael Jackson.
00:44:49: Also da waren echt wirklich einige, die erwähnt worden sind.
00:44:52: Ryan Adams.
00:44:53: Andere Bands auch, Fleet Foxes.
00:44:55: Ja.
00:44:56: Er hat eine richtige Geschichte erzählt.
00:44:58: Michael
00:44:58: Jackson.
00:44:58: Ja,
00:44:59: geht ja darum irgendwie, wie es ist.
00:45:00: Irgendwann wird man berühmt sein und berühmte Namen einfach.
00:45:03: Ja, man tritt sich der Trink zusammen.
00:45:05: Simpel.
00:45:05: Das
00:45:06: ist eigentlich wie Ripperbandfest.
00:45:08: Ja,
00:45:08: perfekt.
00:45:10: Ja, aber was sagt ihr zum Song?
00:45:13: Mir hat das Song gut gefallen.
00:45:15: Ich finde besonders seine markante Stimme ist mir auf jeden Fall gut im Kopf geblieben.
00:45:19: Fand ich sehr schön zum Anhören.
00:45:21: Hat sich irgendwie nochmal gut abgehoben und aus der Sound im Hintergrund mit den Instrumenten.
00:45:26: Ich kenne mich ja immer nicht aus, war es eine E-Gitarre, keine Ahnung.
00:45:29: Ich würde es verwenden.
00:45:30: Ja, ne?
00:45:31: So fand ich auch sehr, sehr cool.
00:45:32: Hat irgendwie sehr gut mit seiner Stimme gut harmoniert.
00:45:35: Ich fand, das war sehr gut zusammengepackt.
00:45:38: Ja, der Inhalt des Textes, er des Songs weiß ich jetzt nicht so mit so vielen Namen nennen.
00:45:43: Es war halt wie, als wenn er eine Geschichte erzählt, aber eigentlich ganz cool.
00:45:45: Aber wie gesagt, besonders seine Stimme ist mir sehr gut im Kopf geblieben.
00:45:49: Ja, auf jeden Fall eindeutig Cold War Kids.
00:45:53: Ich fand den Song auch sehr cool und will ihn mir auf jeden Fall nochmal anhören, eben wegen der Geschichte.
00:45:56: Ich mag, wenn so Geschichten erzählt werden im Song, auch American Pie kann ich mir... immer wieder anhören diesen acht Minuten Song.
00:46:05: Das sind ja auch so sehr viele Geschichten drin und sehr viele Namen.
00:46:09: Ja, schöner Song.
00:46:11: Ja, es wurden auch gute Bilder kreiert, also erst mal durch den Text, aber auch die Art und Weise, wie er gesungen hat.
00:46:16: Ich hatte da so richtig eine Szene im Kopf wie jemand so am Klavier und dann so mit so einem Whiskey irgendwie eingeschenkt, so alles so raus singt.
00:46:24: Ich mochte diese Attitude, es wirkte so laissez-faire.
00:46:27: So, mal gucken, was passiert.
00:46:28: Ich singe jetzt hier mal meine Geschichte und das alles auf eine ganz lockere Art und Weise und das hat eine gute Stimmung kreiert.
00:46:36: So,
00:46:37: letzter Song.
00:46:38: Gut,
00:46:38: letzter Song kommt von...
00:46:41: Ja, ich hab mich eben noch mal spontan um entschieden, weil ich hatte irgendwie drei zur Auswahl, also einen hab ich ja schon vorgestellt.
00:46:47: Und jetzt hab ich mich spontan doch für den entschieden, der ist ein bisschen speziell, aber irgendwie ist er mir mehr im Ohr geblieben als ... ähm, der andere.
00:46:55: Ich fand ihn besonderer und äh, darum stelle ich ihn jetzt vor.
00:46:59: Ähm, es ist ein Song, der einer Katze gewidmet ist.
00:47:02: Nein.
00:47:03: Ich würde das kann auch
00:47:04: mal.
00:47:04: Lola von den Kings.
00:47:05: Kann
00:47:05: man auch mal machen.
00:47:06: Ähm, und zwar mit den liebevollen Wörtern Darling Angel Babies wird die Katze beschrieben.
00:47:13: und ähm, der Song stammt von den beiden nicht unbekannten Sängerin Dodie und Greta Eiseack zusammen.
00:47:19: Ja, hören wir doch mal uns diesen Song über die Katze an.
00:47:23: No one could
00:47:30: ever know me
00:47:31: like you do.
00:47:32: Many have tried, nothing's
00:47:33: quite like
00:47:35: holding you.
00:47:36: Wasn't the dark, but now I've seen the light.
00:47:37: As
00:47:37: it turns out life is simply black and white.
00:47:39: Ja, da haben sich zwei Mitbewohnerinnen zusammengetan und einfach mal ein Song über ihre WG-Katze geschrieben.
00:47:51: Dodi waren das und Greta Isaac zusammen mit dem Song Darling Angel Baby.
00:48:04: Und ja, es geht um ihre Katze.
00:48:09: Die beiden wohnen zusammen, haben beide Solo-Karrieren, sind aber auch beide Teil der Indie-Pop-Supergroup Fiss.
00:48:19: zusammen mit Aller-Gardland und Martin Luke Brown, also eine coole Band, die sich, ich meine, im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im In London.
00:50:22: Dodie wird dann auch noch mal auf Tour gehen.
00:50:23: Jetzt switche ich hier immer von einem zum anderen Thema.
00:50:25: Merke ich gerade.
00:50:27: Also mit ihrem neuen Album, was am dritten Oktober rauskommt, da geht es ja auch noch mal auf Europa und Nordamerikatur und spielt am dreizehnten November hier in Hamburg.
00:50:36: Ich find ja toll diese ganzen Begriffen.
00:50:39: Darling Angel Baby.
00:50:40: Das ist wahrscheinlich so der Ruf, wenn die Katze irgendwie rausgelaufen ist.
00:50:43: Darling Angel Baby.
00:50:45: Geht Essen.
00:50:47: So, dann kommt die Katze durch die Katzenklappe und frisst und dann schnurrt sie irgendeine Ecke herum.
00:50:54: Was ich krass find, ist ja dieses Artwork auch von dem Album.
00:50:57: Da wachsen so Pilze aus dem Kopf aus.
00:50:59: Das ist so ein bisschen wie diese eine Serie, die nach einer Game ... Egal, es ist ja
00:51:06: ein Handel von so einem Virus.
00:51:08: Ja, genau.
00:51:08: Habe ich auch erwartet, aber stattdessen so komischer...
00:51:10: The Last of Us.
00:51:11: The Last of Us.
00:51:12: Richtig, das meinte ich.
00:51:13: So sieht das aus, wie die ganzen komischen Zombies wieder rumlaufen.
00:51:17: Aber ich schweife ab.
00:51:18: Ich fand die Song sehr frischend, sehr vielfältig, dass dazwischen auch mal ein Bass gezupft wurde.
00:51:24: Und dieser Doppelungsgesang hat mir sehr gut gefallen.
00:51:27: Aber ich will euch nicht alle Begriffe wegnehmen.
00:51:29: Ihr dürft auch noch mal sagen, was ihr dazu habt.
00:51:30: Ja, auf jeden Fall ein Song mit Überraschungen.
00:51:32: Und man musste natürlich einfach schmunzeln.
00:51:34: und sich immer zurück erinnern, der Song ist für eine Katze geschrieben.
00:51:38: Das finde ich so eine süße Idee.
00:51:41: Ich kann gar nicht so viel hinzufügen.
00:51:43: Das hat schon so viel gesagt.
00:51:45: Eine tolle Komposition, auch an Instrumenten mit diesen Gezupften.
00:51:51: Toll.
00:51:51: Und dann diese hohe Stimme dazu.
00:51:53: Das würde ich mir gerne mal live anschauen.
00:51:56: Mit einem Orchester oder so kann ich mir das auch ganz toll vorstellen.
00:52:00: Ja,
00:52:00: hast ja bald die Chance.
00:52:01: Das ist der November.
00:52:02: Da
00:52:03: bist du weg.
00:52:04: Da bin ich im Urlaub.
00:52:05: Aber nicht so schlimm.
00:52:06: Vielleicht geht ihr ja hin.
00:52:08: Daumen hoch für diesen Song.
00:52:09: Kann ich mich nur anschließen, ich fand ihn direkt von Beginn an richtig catchy irgendwie, hat mir richtig gut gefallen.
00:52:15: Mehr sag ich dazu gar nicht.
00:52:16: Sehr
00:52:16: schön.
00:52:17: Okay, dann kommen wir gleich zum Grand-Final.
00:52:20: Vorher haben wir noch Matamata und Nobody Escapes.
00:54:29: Jetzt wird es spannend hier bei den Musik-Tieren, denn wir müssen jetzt abstimmen welcher Song gewinnt.
00:54:36: Ich hatte dabei Florence Road gerade erst gestern beim Reprobahn Festival aufgetreten mit Break the Girl, außerdem die Cold War Kids mit Any Day Now.
00:54:46: Ja, ich hatte auch zwei Songs mit und zwar Grimson, den wir gestern beim Reperbahn Festival getroffen haben, der uns eine Visitenkarte gegeben hat mit Balcony und eben gehört Dodie und Greta Isaac zusammen mit Darling Angel Baby.
00:54:59: Ich hatte von Pavel und schnell tausend gute Gründe mit, die zeichnen sich besonders durch ihren Wechsel aus Elektro, neue neue deutsche Welle, Indie und Hip-Hop aus.
00:55:08: Ich hatte einen spätsommerlichen Song, einen Sänger, der nie auf Tour geht eigentlich, weil er so großes Lampenfieber hat, Keaton Henson mit Insomnia.
00:55:17: Und jetzt wird abgestimmt.
00:55:20: Die Musiktiere
00:55:22: bei Ahoy.
00:55:23: Ja, machen wir schnell.
00:55:24: Also ich hab bisschen geschwankt.
00:55:26: Leider zu meiner Linken habt ihr beide nicht.
00:55:29: mich überzeugt, aber Mike hätte mich doppelt überzeugen können, weil ich fand, ihre beiden Songs richtig gut.
00:55:35: Ich entscheide mich aber für Dodie, Grazer, Isaac und Darling Angel Baby.
00:55:39: Ja Mädels, ich bin auch nicht heute bei euch enttäuschend.
00:55:43: Meine Stimme kriegt Hannes Code War Kids.
00:55:47: Ja, bei mir war es ganz klar, ich entscheide mich für den Song von Mike von Dodie.
00:55:52: Ja, dann haben wir wohl eine Gewinnerin.
00:55:54: Mir gefällt aber gar nicht Mike's zweiter Song am besten, sondern der erste.
00:55:58: Grimmsen fand ich total kreativ.
00:56:01: Auch die Geschichte dahinter mit dem Comic zeichnen und so.
00:56:04: Aber der zweite Song natürlich auch toll.
00:56:06: Also Glückwunsch, Michael.
00:56:07: Danke,
00:56:08: danke, danke.
00:56:10: Und ihr könnt abstimmen, welches euer favorisierter Song ist.
00:56:13: bei Instagram, laden wir nach der Sendung hoch.
00:56:15: Und jetzt folgt hier die Mini-Bar.
00:56:17: Nein, heute ja nicht.
00:56:17: Jetzt folgt hier keine Mini-Bar, weil repermann fest wird.
00:56:21: Ui, ui, ui, das war knapp.
00:56:23: Also ihr könnt aber trotzdem weiterhören, weil es gibt auch tolle Musik und besucht uns bitte ganz, ganz gerne auf dem Heilingeisfeld, denn dort haben wir zusammen mit der Mopop eine Bühne und da spielen tolle Bands und vielleicht kriegt ihr auch noch ein Gudi.
00:56:36: Ich weiß nicht, ich hab davon zumindest gehört.
00:56:38: Wir hören uns nächste Woche wieder beim Thema Musiktiere.
00:56:42: Und auch nächste
00:56:43: Woche gibt es
00:56:44: wieder
00:56:44: neue Musik.
00:56:46: Schaltet Donnerstag
00:56:47: wieder
00:56:47: ein.
00:56:48: Die drei
00:56:49: Musiktiere.
00:56:50: Nur bei
00:56:51: Ahoy.
00:56:52: Gutes Radio für
00:56:53: gute Leute.
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