Die Musiktiere vom 11.09.2025
Shownotes
Wer wird wohl diesmal gewinnen?
Die Sendung läuft jeden Donnerstag um 17 Uhr bei ahoy Radio. Die Redaktion stellt sich neue Songs vor und nach dem gemeinsamen Hören gibt es eine Feedbackrunde. Am Ende wird ein Siegersong gewählt.
Heute mit neuen Songs von Serpentin, Moglii, The Last Dinner Party, Anda Morts, Royel Otis und Etta Marcus.
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00:00:00: Hier sind die Musiktiere und wir haben extra einen Service beauftragt, der euch daran erinnern soll, dass heute Musiktiere läuft.
00:00:09: Leider lief der schon um elf und hat so geklungen.
00:00:12: So ungefähr, hört ihr mal rein?
00:00:14: Ja, ein unangenehmer Ton.
00:00:18: Ja, leider um elf.
00:00:20: Aber jetzt habt ihr rechtzeitig eingeschaltet und dann können wir mal anfangen.
00:00:23: Geschmack
00:00:24: kann man streiten.
00:00:26: Die Musiktiere bei Ahoy.
00:00:29: So, heute sind wir dabei.
00:00:32: Jan, hallo.
00:00:33: Hallo.
00:00:34: Und Mandy.
00:00:34: Hallo.
00:00:35: Und meine Wenigkeit Hannes.
00:00:37: Und letzte Woche hat jemand gewonnen, der heute gar nicht vorhanden ist hier.
00:00:41: Und zwar Maike mit einem Song von Sylvie Kreusch.
00:00:45: Bevor wir den hören, erkläre ich kurz das Prinzip.
00:00:47: Jede von uns hier hat zwei Songs dabei.
00:00:51: Die hören wir alle gemeinsam und ihr da draußen natürlich auch.
00:00:54: Und am Ende gewinnt ein Song und dann ist das der Musiktiergewinner für den heutigen Tag.
00:01:01: Und bei Instagram können dann im Anschluss der Sendung abstimmen, welches ihr favorisierter Track ist.
00:01:08: Welcher diese Woche gewonnen hat, das verraten wir gleich.
00:01:11: Erst mal Sylvie Kreusch, der Gewinnertitel von letzter Woche mit Crack My Mind.
00:05:00: Hier sind die Musiktiere, das war Sylvie Kreusch.
00:05:04: Crack my mind.
00:05:05: Der Gewinner Titel von letzter Woche, da hat die Kollegin Michael, die ist aber auch Musikcheffe, die hat auch einen Vorteil
00:05:13: über
00:05:13: uns.
00:05:14: Die
00:05:14: kriegt ja viel mehr Musik vorgeschlagen als wir.
00:05:16: Wir müssen da mühsam wühlen und die kriegt das einfach so auf den Tisch gelegt.
00:05:19: Hier, guck mal, da ist dein Musiktieretitel.
00:05:22: Na ja, so einfach ist es nicht.
00:05:25: Für euch war es sicherlich auch nicht einfach.
00:05:26: Wir schlagen euch ja jedes Mal noch mal alle Tracks vor für Instagram und dann könnt ihr abstimmen, welches euer Favorit ist.
00:05:33: Mandy, wer hat denn da gewonnen?
00:05:35: Es war sehr knapp, also Sylvie Kreusch ist auch sehr gut angekommen.
00:05:38: Auch dein Song, John, von Herbst ist auch gut angekommen.
00:05:41: Aber der absolute Sieger-Titel in der Instagram-Story war ein anderer.
00:05:46: Nämlich von JD, den haben wir gestern leider verabschiedet, nach eineinhalb Jahren Volontariat.
00:05:51: Kehrt er der Stadt Hamburg den Rücken.
00:05:53: Und jetzt wollen wir noch mal hoch leben lassen und spielen mal kurz sein Song an, sein Instagram-Gewinner-Song Forever Star mit
00:06:02: Supercharger.
00:06:11: Ja, das sind Forever Star und Supercharger, euer Instagram-Favorit für die Musik-Tiere-Sendung der vergangenen Woche.
00:06:19: Und jetzt gehen wir rein in die Aktualität.
00:06:22: Wer von euch möchte denn beginnen?
00:06:25: Ich kann das gerne machen.
00:06:26: Und zwar, das passt nämlich ganz gut, weil J.D.
00:06:30: hatte ja immer so eine Liebe für die Bricksten Windmüll-Seen.
00:06:34: In Bricksten in Süd-London, dass diese Windmühle und dort sind ganz viele Rising-Stars, Rising-Bands, die dort schon entdeckt wurden.
00:06:43: Und ich habe da so eine Band dabei aus dieser Szene, beziehungsweise ... Ja, also eigentlich dreht sich das hauptsächlich um die Frontfrau, um Etta Marcus.
00:06:52: Sie ist vierundzwanzig Jahre und macht schon länger Musik.
00:06:55: Sie hat schon ganz früh angefangen.
00:06:56: Mit acht hat sie Klavier gespielt, mit zehn Gitarre.
00:06:59: Und als musikalische Inspiration hat sie immer eher die Jazz-Szene Brixton gesehen und auch die Plattensammlung des Vaters.
00:07:06: Das soll jetzt aber nicht verwirren, weil sie macht gar kein Jazz.
00:07:09: Sie ist der Rockiger geworden, definitiv.
00:07:12: Und auch so ein bisschen wütend.
00:07:14: Also, Etta Marcus hat gesagt, sie ist eigentlich jetzt nicht so eine wütende Person, aber sie musste jetzt echt mal Luft rauslassen, nachdem sie im letzten Jahr vermehrte mit Sexismus und auch Frauenfeindlichkeit konfrontiert wurde.
00:07:26: Und daraufhin, ja, daraufhin ist halt der Song entstanden, Girls Are Gods Machines und den hört ihr jetzt von Edda Marcus.
00:07:37: Das war Eta Marquez mit Girls Are Gods Machines hier bei den Musiktieren.
00:08:06: Und ja, ich würde sagen, der Song ist richtig nach vorne gegangen.
00:08:18: Der sollte laut sein und ich meine, bei dem Thema ist es ja auf jeden Fall auch wichtig.
00:08:35: Ich hatte erzählt, dass sie im letzten Jahr vermehrt mit Sexismus und Frauenfeindlichkeit konfrontiert wurde.
00:08:50: Und darum ging es auch in dem Song.
00:08:55: Eta Marquez ist schon länger dabei, im Jahr ist es schon länger dabei, im Jahr ist es schon länger dabei, im Jahr ist es schon länger dabei, im Jahr ist es schon länger dabei, im Jahr ist es schon länger dabei, im Jahr ist es schon länger dabei, im Jahr ist es schon länger dabei, im Jahr ist es schon länger dabei, im Jahr ist es schon länger dabei, im Jahr ist es schon länger dabei, im Jahr ist es schon länger dabei, im Jahr ist es schon länger dabei, im Jahr ist es schon länger dabei, im Jahr ist es schon länger dabei, im Jahr ist es schon länger dabei, im Jahr ist es schon länger dabei.
00:10:44: ein großes Stable, das schon zum Beispiel das Album, das eine von ABBA veröffentlicht hat und Beastie Boys und so weiter und so fort.
00:10:51: Also große Namen dabei.
00:10:53: Etta Marcus reiht sich ein in die Bricks und Windmills ziehen und ist bald in Hamburg zu sehen.
00:10:59: Jetzt nächste Woche direkt kommt sie zum Reeperbahnfestival.
00:11:03: In der Nacht von Donnerstag auf Freitag kann man sie im Molotov sehen.
00:11:06: Ganz cool.
00:11:08: Dann haben wir gerade auch erfahren, haben gelesen, dass sie auch noch Vorakt ist von Tom Odell am elften Elften in der Barclays.
00:11:15: Ja, also ich würde sagen, Etta Marcus, man kann noch viel von ihr hören, denke ich.
00:11:20: Ich glaube, da kommt noch ganz viel.
00:11:23: Sie hat schon in UK ganz viele ausverkaufte Shows und mal sehen, ob sich das jetzt hier auch auf Deutschland und Rest Europa überträgt.
00:11:30: Was sagt ihr denn?
00:11:31: Wie fandet ihr den Song?
00:11:33: Ich fand den richtig gut.
00:11:34: Ich fand, man hat die Emotionen ganz deutlich gemerkt und diesen Druck einfach und es ist ja auch einfach immer.
00:11:42: weg von der Musik zu gehen, einfach allgegenwärtig, dieser Sexismus und so.
00:11:46: Und dann find ich es gut, wenn jemand das ausspricht und wenn ja jemand sich dafür einsetzt.
00:11:49: Und also wir hier, Schanze, Sankt Pauli oder auch vielleicht Hamburg, leben ja in so einer Bubble.
00:11:54: Aber wenn man weiter ins Ländliche geht, ist das ja alles noch, wie gefühlt, in den Neunzigern stehen geblieben.
00:12:01: Und da sind dann so Sachen wie Cat Colling, was auch immer total normal.
00:12:06: Es gibt
00:12:07: es auch in Hamburg.
00:12:08: Ja,
00:12:08: okay, da habt ihr wahrscheinlich dann eher Erfahrung.
00:12:11: Aber ich glaube, zumindest ist meine Erfahrung, je ländlicher man geht, desto eher ist es noch in Anführungszeichen salonfähig.
00:12:19: Und ja, in England, also wenn man da in London unterwegs ist, ist es noch was anderes als wenn man da auf irgendwelchen... kleineren Dörfern unterwegs ist.
00:12:28: und zum Song nochmal, ja, wie gesagt, man spürt die Wut, der Song hat eine gute Rhythmik, hat auch was dieses Come on, come on, das macht einen irgendwie, bringt einen zu mit, Wippen und ja, hat mir gut gefallen.
00:12:45: Ja, sehr schön.
00:12:46: Ich kann mich da eigentlich nur anschließen, ich finde ja immer so Female-Rage-Songs sind allgemein richtig cool und der Titel sagt es ja auch schon so Frauen.
00:12:54: Weiß nicht, die sind diesen Star.
00:12:57: Gottsmachines.
00:12:58: Und genau das, was Hannes auch sagt, so einfach auf die Thematik aufmerksam zu machen.
00:13:01: Und ich finde, das Wort auch mit diesem rockigen Teil und so dieses Fütende wird alles richtig gut wiedergegeben.
00:13:06: Also hat man richtig gut gefallen.
00:13:09: Ja, sehr schön.
00:13:09: Das war doch ein guter Start hier in die Sendung.
00:13:12: Wir sind in der ersten Runde.
00:13:14: Und ich würde sagen, einer von euch macht jetzt weiter.
00:13:17: Ich mach dann einfach mal weiter.
00:13:18: Das machen wir.
00:13:19: Ja, ich hab euch eine Band mitgebracht, die man eigentlich schon kennt, und zwar The Last Dinner Party.
00:13:25: Die haben jetzt eine neue Single veröffentlicht, und zwar ist der Titel, ich hoffe, ich spreche es richtig aus, The Size.
00:13:32: Das ist die zweite Single ihres kommenden Albums.
00:13:35: Dieser Song ist ein ergreifender Bericht über verlorene Liebe.
00:13:39: Die Liedsängerin schrieb diesen Song aber schon bereits vor neun Jahren und sagt damals, konnte sie noch gar nicht verstehen, wie es ist, Liebeskummer zu haben oder jemanden, dem man liebt, zu verlieren.
00:13:48: Jetzt findet sie ganz andere Worte dazu und sagt, sobald man weiß, wie es sich anführt jemanden zu verlieren, betritt man ein neues Reich, aus dem man nie zurückkehren kann.
00:13:57: Und ich würde sagen, das gibt der Song gut wieder.
00:14:00: und deswegen hören wir einfach erstmal rein.
00:14:02: von The
00:14:08: Last Dinner Party.
00:14:12: Ich finde, ein Song mit einer Message oder einer Thematik, zu dem jeder, glaube ich, relating kann.
00:15:03: Also jeder hat, glaube ich, schon mal Liebeskummer in seinem Leben oder auch eine Person, die man geliebt hat, die man verloren hat.
00:15:56: Deswegen ein Song, der mich auf jeden Fall direkt gecatcht hat.
00:16:12: Die fünf, das sind ja fünf Bandmitgliederinnen, sie lärden sich zum Großteil an der Uni kennen und
00:16:43: bemerken dann schnell,
00:16:49: dass sie die Leidenschaft für Poesie und David Bowie teilten.
00:17:12: In den Jahren des Jahrhunderts, in den Jahren des Jahrhunderts, in den Jahren des Jahrhunderts, in den Jahrhunderts, in den Jahrhunderts, in den Jahrhunderts, in den Jahrhunderts, in den Jahrhunderts, in den Jahrhunderts, in den Jahrhunderts, in den Jahrhunderts, in den Jahrhunderts, in den Jahrhunderts.
00:18:46: Und dann ging es auch relativ schnell hoch hinaus.
00:18:57: Also angefangen haben sie mit Auftritten in Londoner Bars und kleinen Clubs.
00:19:01: Und relativ schnell ging es dann auf die große Bühne.
00:19:05: Letztes Jahr veröffentlichten sie dann ihr erstes Album.
00:19:09: Und dieses Jahr kommt auch noch ihr zweites Album.
00:19:11: Und zwar am siebzehnten Oktober mit dem Titel From the Pyre.
00:19:15: Dieses Album ist im Gegensatz zu ihrem ersten Album ein bisschen düsterer und wütend und melancholischer, was ja auch in ihrem Song Demigrade gehört haben.
00:19:23: Sehr gut zur Geltung, kommt, würde ich sagen.
00:19:25: Ja,
00:19:26: was sagt ihr?
00:19:27: Wie hat euch das Song gefallen?
00:19:29: Also ich fand ja, die heimliche oder der heimliche Star waren die Streicher im Hintergrund.
00:19:34: Weil da kam auch zwischendurch mal so ganz hintergründige viel Töne so rein.
00:19:40: Und dadurch war der Song alles andere als gleichströmig.
00:19:44: Strömig, sagt man so.
00:19:45: Und ja, auf The Last Dinner Party ist ja Verlass.
00:19:50: Da ist immer gut was zu holen.
00:19:52: Die Thematik natürlich spricht die jeden an und der Song war gut gemacht.
00:19:58: Rhythmiken, gute Abfolge und gefällt mir.
00:20:03: Ja, da schließt sie mich an.
00:20:04: Ich hatte The Last In A Party dieses Jahr auch zusammen mit Maike auf dem Dog Will gesehen.
00:20:09: Und ich glaube, wir standen so ein bisschen zu weit weg.
00:20:11: Ich glaube, der Auftritt hätte mich mehr gecatcht, wäre ich nah dran gewesen.
00:20:15: Das ist natürlich auch einfach spezielle Musik, sag ich mal, sehr melancholisch, sehr düster auch zum Teil.
00:20:22: Aber trotzdem, also die Energie, die die Bandmitgliederinnen hatten, wow.
00:20:27: Also auch die Liedsängerin natürlich, wie sie performt hatte, das war schon sehr beeindruckend.
00:20:33: Auch bei diesem Song war es wieder so, dass man sofort wusste, aha, das ist ein Last-Dinner-Partysong.
00:20:38: Die haben da so krass ihren eigenen Stil entwickelt, der mich auch auf jeden Fall catcht.
00:20:44: Ja, jetzt, ich bin mal gespannt, wie es sich dann so weiterentwickelt, weil ich finde schon, dass dann auch die Songs auch irgendwie sehr ähnlich sind, was natürlich auch.
00:20:52: Sinn macht, wenn die ihren eigenen Stil haben und auch vom Aufbau immer sehr ähnlich.
00:20:56: Das ist dann sich so aufbauscht zum Ende hin und dann sehr lange irgendwie ausfaded und hier nochmal ein Solo-Part und so.
00:21:02: Aber trotzdem insgesamt ein sehr, sehr guter Song mit einer Superenergie.
00:21:08: Ja, apropos super Song und super Energie, soll ich mal meinen nächsten.
00:21:12: Ja, wir sind gespannt.
00:21:14: Und ich hätte noch eine weitere Überleitung, denn auch die beiden haben beim Dokfel gespielt und haben für einen Schreckensmoment gesorgt.
00:21:24: Vielleicht ist es jetzt schon, wer gemeint ist, richtig.
00:21:27: Ja, denn Royal Metal, der ist da zusammengebrochen auf der Bühne.
00:21:32: Musste der Auftritt abgebrochen werden, weil er eine Virusinfektion hatte.
00:21:36: Die beiden, die sind eigentlich durch ein Song bekannt geworden, der gar nicht von ihnen ist.
00:21:41: Die haben diesen bekannten Song von Sophie Alice Beckster, Murder on the Dance Floor, gekovert.
00:21:47: Für die Radiesendung von Triple J, Triple J, so was wie ... Ahoy, Austrians.
00:21:53: Die haben vor allem dieses Like-Version.
00:21:56: Da muss jede Band immer eine Cover-Version spielen.
00:21:59: Und das haben halt auch Royal Otis gemacht.
00:22:03: Der Name setzt sich um das kurz zu erklären.
00:22:05: Zusammen aus den beiden Bandmitgliedern Royal Metal und Otis Pavlovich.
00:22:10: Und die haben jetzt gerade ihr zweites Album veröffentlicht.
00:22:12: Und daraus hören wir jetzt den vielleicht irreführenden Titel I Hate This Tube.
00:24:16: Diese letzten Gitarrentöne, die kommen von Royal Otis.
00:25:37: Das sind zwei Jungs aus Sydney, Australien und der Song.
00:25:42: Joch, der beschreibt ja so ein bisschen vielleicht doch eine Trennung.
00:25:45: Ich hab das zwischenzeitlich anders vermutet, weil die Anmutung so ein bisschen happier ist, aber nö.
00:25:51: Alles erinnert ihn an sie oder ihn an ihn oder sie an sie, wie auch immer.
00:25:56: Und I hate this tune, he's der Track vom aktuellen Album Hickey von Royal Otis.
00:26:04: Ja, also ich finde, mit Royal Otis kann man ja eigentlich nie was falsch machen.
00:26:08: Ich finde, dass er immer sehr melancholische, tolle Liebeslieder schreibt und auch dieser Heartbreak-Song trifft es wieder genau auf den Punkt, sagt man ja, glaube ich.
00:26:17: Wir saßen ja auch gerade schon alle und haben ein bisschen mitgesungen, ein bisschen die Schulter mitbewegt und so.
00:26:21: Und ich finde, das sagt auch alles ein toller Song, gute Rhythmus, gute Melodie, toller Text.
00:26:28: Also, ja, ist halt, wie gesagt, etwas, was man von Royal Otis auch kennt.
00:26:32: Aber ... Klappt immer gut, würde ich sagen.
00:26:35: Also hat mir gut gefallen.
00:26:37: Ja, total.
00:26:38: Ich hätte mir jetzt nur noch so ein bisschen mehr Abwechslung vielleicht gewünscht, weil es sich halt so oft wiederholt hat.
00:26:43: Aber trotzdem stimmungsvoll.
00:26:45: Klar, irgendwie so ein bisschen sehr positiv vom Sound.
00:26:49: Also passt jetzt nicht hundert Prozent zum Thema.
00:26:52: Aber ja.
00:26:53: Die beiden machen schon echt super viel richtig.
00:26:56: Und hoffentlich kommen sie noch mal zurück nach Hamburg und spielen irgendwie nächstes Mal noch mal beim Dog Will dann so richtig.
00:27:01: Da hat mir richtig leid, dass er da zusammengebrochen ist.
00:27:04: Wir wollten selber noch hin, Meike und ich.
00:27:06: Und auf einmal, hey, die sollten doch noch spielen, die Bühne ist leer.
00:27:09: Ja, und dann haben wir erst danach erfahren, nach drei Songs musste das Konzert aufgrund von der Gesundheit dann abgebrochen werden.
00:27:15: Ja, aber insgesamt, ja, hat mich jetzt nicht vom Hocker gehauen, aber trotzdem lau nicht.
00:27:20: Okay, okay, okay.
00:27:22: Dann müssen wir jetzt mal eine kurze Abhörpause sozusagen machen.
00:27:26: Ihr dürft den Song jetzt, der jetzt vorgeht, trotzdem hören, weil er ist nicht sehr schön.
00:27:30: Er kommt von einem Mitglied der Antilopengang, und zwar von Danger Dan.
00:27:35: Und der Track heißt eine gute Nachricht.
00:27:37: Und danach bestellen wir alle unseren zweiten Song vor.
00:27:41: Ich habe eine gute Nachricht und eine schlechte auch.
00:27:44: Zuerst die schlechte wird zerfallen zu
00:27:46: Staub.
00:27:47: Wir werden
00:27:48: zu Asche.
00:27:49: Kehren das nichts zurück, aus
00:27:51: dem wir
00:27:51: alle einst gekommen sind.
00:27:54: Und jetzt die gute, heute nicht, es bleibt noch
00:27:58: Zeit für dich
00:27:59: und
00:27:59: mich.
00:28:00: Und wenn
00:28:01: du willst, dann schlaft doch heut bei mir.
00:28:06: Glaub keinem Prediger, jedweder Koleur, der
00:28:10: mit der Hölle droht Und so die
00:28:12: Welt erklärt, sie haben mehr Angst als Trost in ihrem Angebot.
00:28:16: Ist das schon schwer genug ohne sie klarzukommen?
00:28:19: Und ich komm oft nicht
00:28:20: klar,
00:28:21: alles andere wär
00:28:22: mehr als Reaktion auf viel zu abgeklärt.
00:28:25: Und was ich fragen will,
00:28:27: das schläft du heut bei mir.
00:28:32: Was ich eigentlich nur damit fragen will, das schläft du heut bei mir.
00:28:38: Was ich eigentlich nur damit fragen will, das schläft du heut bei mir.
00:28:44: Was ich eigentlich nur damit fragen will, es schläft du heute bei mir.
00:29:00: Ich hab ne gute Nachricht und ne schlechte auch.
00:29:04: Zuerst
00:29:04: die schlechte.
00:29:05: Alles hört
00:29:06: mal auf.
00:29:07: Der ganze Planet
00:29:08: ist darauf angelegt,
00:29:10: dass
00:29:10: irgendwann
00:29:11: in der Sonne
00:29:12: verglüht.
00:29:13: Und jetzt
00:29:14: die gute.
00:29:15: Heute nicht.
00:29:16: Es bleibt noch Zeit für dich und mich.
00:29:20: Und wenn du willst, dann schlaft doch heute bei mir.
00:29:26: Das Dilemma, das wir schon das Ende kämmen, zwingt uns ja nicht dazu, ist hier nicht schön zu fangen.
00:29:32: Wie unwahrscheinlich war,
00:29:34: dass wir uns treffen hier, eine Milliarde Sterne mussten explodieren.
00:29:38: Sechsam Lotto ist dagegen lächerlich, denn es bleibt noch Zeit für dich und
00:29:44: mich.
00:29:45: Und wenn du willst, dann schlaft doch
00:29:47: heut bei mir.
00:29:51: Was ich eigentlich nur damit
00:29:53: fragen würde, schläfst du heut bei mir?
00:29:58: Was ich eigentlich nur damit fragen will, ist, schläfst du heute bei mir?
00:30:04: Was ich eigentlich nur damit fragen will, ist, schläfst du heute bei mir?
00:30:20: Ich habe
00:30:20: eine gute Nachricht, ohne schlechte auch.
00:30:23: Zuerst die schlechte wird zerfallen zu Staub.
00:30:26: Wir werden zu
00:30:27: Asche, kehren in das Nichts,
00:30:29: zurück aus dem wir alle eins gekommen sind.
00:30:33: Und jetzt die gute, heute nicht.
00:30:36: Es bleibt noch Zeit für dich und mich und wenn du willst, schlaft auch heut bei mir.
00:30:55: zum mit Wippen anregt.
00:30:56: Wir hatten jetzt drei sehr schöne Tracks dabei, die auf wenig Kritik von uns allen gestoßen sind.
00:31:03: Ich möchte euch noch kurz die Geschichte von einem selbsternannten Prediger erzählen.
00:31:07: Der hat nämlich auf der R.I.N.S.
00:31:08: einfach mal angehalten und hat dann angefangen mit einem Mikrofon zu predigen.
00:31:16: Weil er dachte, als die Polizei dann kam und die meinten, sagen wir, haste sie noch alle, hat er gesagt, ja, wieso war doch erst ab und go.
00:31:23: Ja gut, warum nicht, ne?
00:31:25: Das
00:31:26: Problem war, dass der Dreiunddreißigjährige kein Führerschein hatte.
00:31:29: Und für den Haus, wo er hingefahren ist.
00:31:31: Und da konnte er predigen, so viel er wollte.
00:31:34: Oh,
00:31:34: ärgerlich.
00:31:35: Läuft
00:31:35: nicht.
00:31:37: Was sich nicht gut überlegt.
00:31:38: Was jetzt aber läuft, ist der nächste musiktiere Titel.
00:31:42: Und der kommt von Mandy.
00:31:44: Yes!
00:31:45: Und zwar ist es ein deutschsprachiger Song, der heißt ... Kein Bock.
00:31:49: Und der kommt von Under Mords.
00:31:51: Ich glaube, das ist jetzt schon wieder so ein Name, der wird noch oft erwähnt werden in den nächsten Monaten und Jahren.
00:31:57: Der steht nämlich kurz vor Veröffentlichung seines ersten Albums.
00:32:01: Am neunzehnten September kommt das raus.
00:32:03: Beim Label... Beim gleichen, wo auch Salot ist, den kennt ihr vielleicht, den spielen wir auch manchmal im Programm.
00:32:09: Mom, I made it, heißt das Label.
00:32:11: Und ich würde sagen, nicht lang schnacken, einfach mal reinhören.
00:32:14: Es wird so in die Pank, ich würde sagen.
00:32:17: Ihr hört Andermords mit kein Bock.
00:32:19: Ich schlag die Elef, mein Gesicht, versuch zu glauben, was ich seh.
00:32:24: Möchtest einfach nachvollziehen, weil es gibt nichts zu verstehen.
00:32:31: Ja, die Nacht ist die Wahl nicht weg, das ist alles nichts, so neu.
00:32:35: In letzter Zeit sind sie ungeschmückt, ohne Angst und ohne Scheu.
00:32:41: Ich entkotz mir nicht, weißt du, dass es hebt, es weiß, in den Eich geht.
00:32:52: Also, Crypto Bro, ich möcht der Weif, den ich anscheinend aufherkommt, hier auf die Kohle von ihrem Dad.
00:33:17: Ich bin einfach selbst aufgewacht, nicht zu früher, bitte, Leibi.
00:33:29: Es war schon, und doch seh ich mich schick.
00:33:34: Entkotz mir nicht, weißt du, Das
00:33:39: hängt des Weis in den Eingem.
00:33:45: Assort, Crypto, Bro.
00:33:49: Ich möcht' der Weih im Achso.
00:34:12: Ich höre Kotzen, wenn ich euch seh.
00:34:21: Das hängt des Weis in den Eingem.
00:34:26: Dann gehst doch hin und du dummerst.
00:34:32: Ich höre Kotzen, wenn ich euch seh.
00:34:46: Ich höre Kotzen, wenn ich euch seh.
00:34:50: Ich höre Kotzen, wenn ich euch seh.
00:34:58: Das ist mal eine Ansage, die kam von Anda Morz, also Anda, das ist sein Vorname, sein Spitzname.
00:35:04: eigentlich heißt ja Andreas.
00:35:06: Freunde haben ihm den Namen gegeben.
00:35:08: Eigentlich dachte, denkt man ja Andreas Andi, das ist eine gängige Abkürzung.
00:35:13: Aber nicht da, wo er herkommt.
00:35:15: Man hat es gar nicht in dem Song kein Bock so unbedingt gehört.
00:35:18: Er hat aber eigentlich, ich hab auf jeden Fall ein Interview mit ihm gesehen bei YouTube, da hat man seinen österreichischen Akzent rausgehört.
00:35:25: Er kommt nämlich eigentlich aus Linz.
00:35:27: Aber so beim Singen fand ich, kam das gar nicht so unbedingt so doll durch.
00:35:31: Ja, in dem Song wird er auf jeden Fall sehr direkt.
00:35:35: geht um die sogenannten In-Cells.
00:35:38: Das ist ja gerade ein Begriff, der das Internet prägt.
00:35:41: Das kommt von involuntary celibate, also unfreiwillig entteilsam.
00:35:46: Eigentlich war der Begriff erst so eine neutrale Selbstbeschreibung, also Männer, die sich eine sexuelle oder romantische Verbindung wünschen, aber einfach keine haben.
00:35:56: Heutzutage ist dieser Begriff sehr negativ behaftet.
00:35:59: weil der in Verbindung mit Online-Communities steht, die teilweise echt frustriert sind und ihre unfreiwillige Enthaltsamkeit halt auf Frauenhasst schieben oder das so ableiten und auch echt radikale Inhalte in den Communities verbreiten.
00:36:16: Anda Morz war auf jeden Fall das Wichtig in seinem Song, Zitat, absolut keine Nuancen oder Uneindeutigkeiten einzuarbeiten, sondern ich wollte ganz klar sagen, wo ich auch mit Blick auf die politische Entwicklung in Österreich und überall sonst stehe.
00:36:31: Ja, das hat er direkt so gesagt, finde ich.
00:36:33: Dabei war er auch sehr eingängig.
00:36:35: Das hat mir gut gefallen.
00:36:36: Man konnte irgendwie schon dann mitsingen.
00:36:39: Und wenn ihr live mitsingen wollt, könnt ihr das machen, denn Anda Morz kommt am sechsten November hier nach Hamburg und spielt im Knust.
00:36:48: Was sagt ihr, John und Hannes, wie hat euch Ander Morz mit kein Bock gefallen?
00:36:54: Ganz gut, also inhaltlich sowieso.
00:36:57: Also er hat sich, glaube ich, auch gegen, am Anfang ein bisschen gegen Nazis ausgelassen.
00:37:01: So weiß ich natürlich auch, voll Ents Unterstützer.
00:37:03: Denn wir haben ja auch genügend beschreuerte Nazis bei der AfD, zum Beispiel, also hier in unserem Land.
00:37:08: Und dementsprechend haben wir die gleichen Probleme.
00:37:10: Ja, was so Typen mit weißen Händen im AMG angeht, die irgendwie mit Krypto handeln und so weiter, habe ich auch ähnliche Gefühle dazu.
00:37:19: Könnte ich auch kotzen, wenn ich das sehe, weil Geld ist das eine.
00:37:22: Aber was ... mit diesem Geld gemacht wird, vor allem mit Kryptowährung und so weiter, ist nicht unbedingt unterstützenswert, weil wofür wird es erfunden, damit die Geldflüsse nicht so überwacht werden können und dementsprechend kann man damit wunderbar Kriminalität fördern.
00:37:38: Was machen die Banken mit unserem Geld?
00:37:40: Hm,
00:37:41: auch vielleicht schwierige Projekte unterstützen.
00:37:43: Man kann es schon nachvollziehen, einigermaßen.
00:37:45: Und bei Krypto kannst du gar nichts mehr nachvollziehen.
00:37:48: Aber ich glaube, dazu können wir mal einen anderen Thema machen.
00:37:50: Machen
00:37:51: wir.
00:37:51: Machen wir.
00:37:52: Ja, so, musikalisch fand ich ein bisschen eintönig, aber das ist halt normal bei so Punk-ähnlichen, wird halt eher auf Inhalte als auf eine Melodik geachtet.
00:38:02: Deswegen fand ich es jetzt, es war nett.
00:38:06: Also ich finde es richtig super, du hast heute zwei richtig politische Songs mitgebracht.
00:38:10: Ja, ne?
00:38:10: Ja, beide mit einer sehr unterschiedlich, aber richtig wichtigen Message.
00:38:15: Mir gefallen solche Songs allgemein immer sehr gut, so klar vom Rhythmus her und von dem Beat zur Melodie.
00:38:21: War es eher eintöniger, aber ich finde mal, besonders wenn der Text oder die Lyriks so eine wichtige Message haben, macht sie ein Song umso besser und besonders, dass er so direkt wird und nicht so schwammig redet und auch von Elon Musk und den Nazis raus und sowas redet.
00:38:35: Also hat mir richtig gut gefallen.
00:38:38: Ja, sehr schön.
00:38:40: Das war doch ein guter Start in die zweite Runde der Musiktiere.
00:38:43: Jan, du bist dran.
00:38:44: Yes.
00:38:44: Genau, dann mache ich mal weiter und ich habe euch noch eine Künstlerin mitgebracht, die sich auf jeden Fall von The Last Dinner Party abhebt oder was ganz anderes ist.
00:38:52: Und zwar ist es Serpentine mit ihrem Single Escapismos.
00:38:58: Dieses Single ist am fünften September erschienen und sie ist allgemein bekannt für ihre explosiven und lauten Sounds und sie hat allgemein immer sehr empauernde Botschaften in ihren Songs.
00:39:09: Und in diesem Song hat sie eine Kampfansage gemacht, an den Zwang sich anpassen zu müssen, mit dem empauernden Eingeständnis.
00:39:17: Lappentine ist eine Hexe.
00:39:19: Und ich würd sagen, wir hören einfach mal rein.
00:39:38: Ich schieße Löcher in die Wolken mit den Fingern, dessen meinem Vater gewässerrote Wiedertäufe im Persona.
00:39:52: Es kapällt's muss, da wo ich in Dächern war, nicht schandest du.
00:42:29: Genau, das war Serpentine mit dem Song Escapismos.
00:42:41: Was ich sagen kann, ich habe sie letztes Jahr schon mal live gesehen hier in Hamburg.
00:42:45: Und auch ihre anderen Songs haben genauso viel Power und auch immer genauso empauernde Messages, die dahinter stehen.
00:42:52: Also es lohnt sich auf jeden Fall, sie auch mal live zu erleben.
00:42:55: Genau, die aus Hannover stammende Künstlerin wurde in Niedersachsen, ähm, im Jahr zwanzig war es, glaube ich, bereits als Popkünstlerin des Jahres ausgezeichnet.
00:43:03: Und seit ihrer Kindheit hatte sie eigentlich schon immer mit Musik zu tun, da sie in einer sehr musikalischen Familie groß geworden ist.
00:43:10: Und nach dem Abi war ja eigentlich klar, für sie gibt es nur die Musik.
00:43:14: Das heißt, sie hat auch genau diese Richtung eingeschlagen und alles darauf gesetzt.
00:43:19: Ihre Musik hat dabei immer eher eine düstere Note.
00:43:22: Sie beschäftigt sich nämlich in ihren Songs viel mit Traurigkeit und dem Schmerz und der Bewältigung dessen.
00:43:28: Und, wie ich eben schon meinte, sie haben immer eine tolle Botschaft.
00:43:31: Und ihre Songs, oder für ihre Songs bedienen sie sich an vielen verschiedenen Musikgerichtungen.
00:43:36: Sie selbst sagt, dass es eher eine Richtung ist in die Richtung Indie-Elektro.
00:43:41: Aber genau, da sind viele verschiedene Einflüsse dabei.
00:43:44: Im Frühjahr, zwanzig, erscheint dann auch ihr Debütalbum namens Katasis.
00:43:49: Aber vorher, was sehr cool ist, erscheint im Herbst, zwanzig, erst mal ihre EP mit dem Namen Die Schönste Tragödie.
00:43:57: So, was sagt ihr?
00:44:00: Also, ich hab hier in dem Text bei Sponsche frei gelesen, Serpentines eine wahre Naturgewalt.
00:44:05: Und ich finde, das war auch der Song gerade.
00:44:06: Das war wirklich so einfach mal so... kurz vor die Wand gefahren.
00:44:14: Der Anfang war eher so, ich dachte, oh ja, jetzt noch so eine Ateaseyntinummer und so.
00:44:20: Aber worin das Ganze dann gegipfelt ist, also in wirklich was klubbiges, aber trotzdem mit Message fand ich richtig gut.
00:44:32: Das regt zum Nachdenken an, aber auch zum sich bewegen.
00:44:35: Und das ist natürlich ein optimaler Zustand für ein Song.
00:44:38: Super.
00:44:39: In
00:44:39: welcher Location hast du sie live gesehen?
00:44:41: Weißt du es noch?
00:44:42: Ich weiß nicht mehr, ob es Hebebühne war oder sowas.
00:44:44: Auf jeden Fall eine ganz, ganz kleine Location.
00:44:45: Und das war auch super, weil nicht so viele Leute da waren.
00:44:48: Dadurch ist ja eine Atmosphäre bei Konzerten immer ganz anders.
00:44:51: Und das war super.
00:44:53: Ja,
00:44:53: ich wollte nämlich sagen, also ich kann mir das sehr gut vorstellen bei dem Sound.
00:44:57: Irgendwie auch vielleicht, wenn sie dann mal noch größer wird, dann irgendwie übungengefährlich, da kann ich mir sie richtig gut vorstellen, gerade weil die Beats so nach vorne gehen und damit den Lichteffekten und so, also in so einer Clubatmosphäre passt das richtig gut.
00:45:11: Und ja, also hat mir auch sehr gut gefallen, weil ... Das hat sich so, das war irgendwie ein rundes Ding.
00:45:19: Ihre Stimme hat sich so gut eingefügt mit diesen Beats und dieser Effekt auf der Stimme und dieses Düstere hat irgendwie gepasst, obwohl die Beats ja auch so partymäßig waren zwischenzeitlich.
00:45:31: Also, ja, hat mich schon abgeholt, der Song.
00:45:35: Kann man mal machen.
00:45:35: War cool.
00:45:36: Sehr
00:45:36: schön.
00:45:37: Ja, ich finde, das ist tatsächlich das einzige, wo sie auch nicht zurück kann.
00:45:42: Mein einziger Kritikpunkt ist ... Ich würde mir wünschen, dass das KünstlerInnen mit solch einer Art Musik direkt in die größeren Clubs gehen.
00:45:51: Weil sowas ist immer, wenn dann jemand ankommt und seinen Laptop hinstellt und dann sind da drei Leute, dann wirkt das immer so ein bisschen, ja, ja, okay, und jetzt, was machen wir?
00:46:00: Aber wenn das in was größerem ist, wo dann irgendwie auch Licht ist und alles Mögliche, dann wirkt das.
00:46:05: Also das ist eher, also jetzt nicht negativ gemeint für die Großraum-Disco gedacht, sondern eher für den... besser ausgestatteten Klub mit einer besseren Anlage, besserem Licht und so.
00:46:14: Und ja, das wünsche ich ihr, dass so das dahin vorangeht.
00:46:18: Das
00:46:18: hoffe ich auch.
00:46:18: Für sie hat sie auf jeden Fall verdient.
00:46:20: So, ich habe Musik aus Deutschland auch mitgebracht, und zwar aus Köln.
00:46:26: Dieser Künstler ist eher so ein bisschen scheu und zurückhaltend.
00:46:29: Er macht eine Musikrichtung, die er selbst als organic electronic bezeichnet.
00:46:35: Also er verbindet quasi elektronische Klänge mit organischen Instrumenten und mit Umgebungsgeräuschen.
00:46:43: Und das witzig ist, er hat in einem Interview mal gesagt, ihn stresst das total, wenn er Verkehr hört.
00:46:50: Also wenn er auf die Straßen geht oder so.
00:46:53: Und dann kann er überhaupt nicht kreativ sein.
00:46:54: Auf der anderen Seite zeichnet er diese Töne auch auf und verwendet ihn seinen Songs.
00:46:58: Das ist so ein bisschen das Paradox.
00:47:00: Die Rede ist von Mowgli und der hat einen neuen Song draußen.
00:47:03: Ganz frisch,
00:47:04: der heißt
00:47:05: Nothing lasts forever.
00:47:12: Your
00:47:12: heart beats within me.
00:47:15: I just wanna let you know You see yourself in my blue eye But can't you really feel it too?
00:47:23: Find myself
00:47:24: in your
00:47:25: smile And everything we're
00:48:18: going
00:48:23: through
00:48:31: Nothing lasts forever.
00:48:52: Nothing lasts forever.
00:48:55: I cannot resist you But maybe it's time to go Part of me.
00:49:10: Okay,
00:49:44: das war Mokli mit Nothing lasts forever.
00:49:47: Mein Lieblingspart war dieser, wo diese Frau angefangen hat zu singen und dann meint sie nur so dieser Part.
00:49:53: Also wurde auf einmal Englisch gesungen und dann hat sie auf Deutsch gesagt nur so dieser Part.
00:49:57: fand ich irgendwie witzig, weil das Ganze so ein bisschen spontan wirkte.
00:50:02: Was sagt ihr dazu?
00:50:04: Also, ich fand, das war ein sehr cooler Song.
00:50:07: Ich mochte den Sound oder die Beats richtig gerne.
00:50:11: Die haben ja, ich glaube ich, zur Mitte des Songs eingesetzt.
00:50:13: Da war da erstmal so ein Dollar Beat und dann mit der Gitarre noch im Hintergrund.
00:50:17: Ich finde, das Klang war so ein bisschen anders und trotzdem sehr melodisch.
00:50:20: Also ich finde, das war ein rundes Paket.
00:50:22: Das hat mich so ein bisschen an... Sommer zurück erinnert, so ich bin draußen, keine Ahnung, ob am Strand oder mit Freunden irgendwie und mach was ganz Entspanntes.
00:50:30: Also eher ein ruhiger Song, aber hat mich richtig doll abgeholt.
00:50:34: Ich glaube, du hast ja auch am Anfang gesagt, dass er seine Musik als organische elektronische Musik, glaube ich, bezeichnet.
00:50:40: Und ich finde, das trifft es ganz gut.
00:50:41: Es hört sich alles sehr organisch an.
00:50:45: mit den Natur einschlüssen, wie er es gerne macht und der Gitarre und der Stimme.
00:50:51: Also wirklich so ein zauberhaftes Lied irgendwie.
00:50:54: Und ich muss leider aber noch mal anmerken, was mich auch bei einem anderen Künstler so ein bisschen Störgefühl bei mir auslöst, wenn das Artwork einfach nicht so zur Musik passt.
00:51:04: Ich finde, Mowgli hebt sich schon ab mit seinem Style, seinem Instagram-Account und mit seiner Mütze irgendwie mit.
00:51:11: Ohren und so ein wilder Stil mit so crazy Videos, sag ich mal.
00:51:16: Aber ich finde, das ... Passt gar nicht so mit der Musik, weil seine Musik ist ja durchaus zum Ernst nehmen und jetzt nicht lustig, sondern so sehr verträumt.
00:51:24: Ja, also deswegen finde ich das irgendwie so immer so ein bisschen irritierend, wenn das nicht so zusammenpasst.
00:51:28: Das Gleiche habe ich bei Connie, der ja auch teilweise sehr ernste Musik macht und dann irgendwie ist der Instagram-Kanal quietschig lila pink.
00:51:35: Und das finde ich irgendwie immer komisch.
00:51:37: Da finde ich, das ist keine runde Sache.
00:51:38: Ich finde auch, das muss ein Artist oder sollte, würde ich mir wünschen, dass das eine runde Sache ist.
00:51:44: Dieses Auftreten, Instagram-Kanal-Art.
00:51:49: und dann halt auch, dass das zur Musik passt.
00:51:51: Das ist so meine persönliche Meinung, was mich so ein bisschen insgesamt an Mowgli stört.
00:51:55: Aber wenn ich das jetzt mal ausklammer, klar war es ein schöner Song.
00:51:59: Bisschen oft hat sich das immer wiederholt.
00:52:01: Der eine Satz, aber ansonsten war es eine schöne Nummer.
00:52:05: Ja, wenn ihr jetzt angefickt seid, könnt ihr euch Mowgli live anschauen.
00:52:08: Zwar wird er am achten Oktober hier im Knus zu spielen.
00:52:12: Ja.
00:52:13: Mal schauen, ob er da seine lustige Mitzuerfahrt
00:52:16: hat.
00:52:19: Wir sind jetzt durch und hören noch mal einen anderen Song, und zwar einen absoluten Klassiker von den, oder der Band, Mano Diao, Gloria.
00:56:42: Hier sind die Musiktiere und ich habe gerade in der Esslinger Zeitung gelesen, die ich jeden Tag natürlich lese und studiere.
00:56:48: Das ist ein fiesen Nachbarschaftsstreit gegeben hat und zwar hat sich dann eine Nachbarin Demonstrativ in den Garten ihrer Kontrahentin gestellt und hat nackt Yoga gemacht und ihren Hintern in Richtung Scheibe gestreckt.
00:57:04: Und das fand die andere Nachbarner nicht so cool und hat dann die Polizei gerufen.
00:57:08: Und jetzt müssen die entscheiden, okay, was ist noch erlaubt und was nicht.
00:57:13: Ja, schwierig.
00:57:14: Apropos erlaubt und was nicht, bei uns ist alles erlaubt.
00:57:17: Und ich sag mal kurz jetzt, was ich heute an Songs dabei hatte, eben gerade noch gehört.
00:57:23: Den Organic-Elektroniker mit der lustigen Mütze Mowgli mit Nothing lasts forever.
00:57:29: Liebe Grüße nach Köln.
00:57:30: Dann aus Sydney Royal Autism.
00:57:33: I hate this tune.
00:57:36: Ja, so.
00:57:37: Und was habt ihr so dabei?
00:57:39: Ich hatte von The Last Dinner Party mit dem Titel The Scythe, wo es um Liebeskummer und Trauer ging.
00:57:45: Und von Serpentine den Song Eskapismus, wobei die Message war, Serpentine ist eine Hexe.
00:57:52: Ja, ich hatte ganz am Anfang den Song von Etta Marcus, einer vielen zwanzierigen Sängerin aus Brixton, Girls Are God's Machines.
00:58:01: Allgemein war ich heute sehr politisch unterwegs.
00:58:04: Mein zweiter Song ging in die Punk-Richtung Kein Bock von Anda Morz.
00:58:09: Und jetzt
00:58:10: wird abgestimmt.
00:58:15: Ja, ich kann anfangen sonst.
00:58:16: Ich bin schon so weit.
00:58:17: Okay, ja, ich auch.
00:58:19: Ich wäre für Serpentin.
00:58:22: Okay, ja.
00:58:24: Okay, ich dachte, du sagst jetzt noch was.
00:58:26: Ja, ich finde auch, wir haben ganz viele gute Songs gehabt, aber jetzt wenige herausragende, die mal ganz anders sind.
00:58:34: Und deswegen bin ich auch für SK-Pismus von Serpentine, weil der echt herausgestochen hat, heute ist heute.
00:58:40: Das freut mich.
00:58:41: Ja,
00:58:41: John, du bist die Gewinnerin.
00:58:43: Woohoo!
00:58:43: Nice!
00:58:44: Oh mein Gott, Glückwunsch!
00:58:46: Deine zweite Musik-Tiere-Sendung ever und schon abgeräumt.
00:58:50: Hammer.
00:58:51: Aber trotzdem aber, weil ich es deinen lieb ist.
00:58:53: Ich hab die ganze Zeit geschwankt zwischen einem Song von euch beiden.
00:58:56: Aber Bind hat Sache dann bei Mowgli hingeblieben.
00:58:59: Irgendwie dieses rhythmische, organische, melodische, hat mich dann, glaub ich, am Ende ein Stück weit mehr abgeholt.
00:59:05: Okay.
00:59:06: Sehr gut.
00:59:07: Wir haben es gut, wir haben jetzt Feierabend.
00:59:09: Aber Manny muss noch hier sitzen bleiben, weil die Mini-Bar folgt.
00:59:12: nun.
00:59:13: Und ich denke, du hast einige gute Themen
00:59:15: dabei.
00:59:16: Ja, ganz viele spannende.
00:59:17: Also bleibt dran, ich hole mir noch kurz ein Wasser und dann geht's los mit, wie JD sagen würde, Pop und Trash-Themen.
00:59:24: Da dachte ich auch so, okay, danke.
00:59:26: Es gibt auch viel Wissensthemen und tiefgründigere Sachen.
00:59:28: Immer eine gute Mischung, also bleibt dran und bis gleich.
00:59:31: Ja, und wenn ihr Lust habt, nochmal bei den Musiktieren mitzumachen, dann könnt ihr bei Instagram nochmal für euren favorisierten Song stimmen.
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