Die Musiktiere vom 24.09.2026
Shownotes
und zwar mit Songs von Joy Crookes & Denzel Curry, Lilith, Laundry Day, Ceren, Untitles Halo und Slimdan.
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00:00:00: Wir schreiben, Donnerstag den vierundzwanzigsten September.
00:00:03: Wir hören die Musiktiere und heute sind mit dabei Rahel ... Guten Tag!
00:00:09: Maike?
00:00:09: Hallo Und Jan
00:00:11: Moin
00:00:12: Und Hannes
00:00:12: Ja das stimmt Du wolltest
00:00:14: dich gerade selber vorstellen.
00:00:15: Ich
00:00:15: bin auch dabei.
00:00:16: Wie schön Ich wollte mich auch vorstellen aber muss auch nicht sein.
00:00:20: Über Geschmack kann man streiten.
00:00:24: Die Musiktiäre bei Ahoy.
00:00:27: Ja, letzte Woche habt ihr uns schmerzig vermisst.
00:00:30: Habt euch dafür aber auch beim Reperwand-Festival gesehen!
00:00:33: Denn wir hatten da eine wunderschöne Bühne haben tolle Bands gesehen aus Allerherrenländer, sagt man das noch?
00:00:39: Weiß ich gar nicht.
00:00:40: Aber wir hatten Leute aus Kanada, aus Spanien, aus Frankreich, aus Wales, aus Österreich, aus
00:00:49: Luxemburg
00:00:50: auch noch ne?
00:00:50: Ja ja also ganz viel haben wir da.
00:00:51: deswegen sind die Musiktiere ausgefallen.
00:00:53: heute ist aber auch noch nicht nur der vierzehnzehnte September sondern auch der Welttag der Gorillas so dass sind ja wunderschöne Tiere.
00:01:02: oder findet ihr auch Wenn sie nüssten fällen.
00:01:06: Sehr imposant auf jeden Fall, ne?
00:01:08: Das
00:01:08: kann man sagen... Ich glaub
00:01:09: die sind auch sehr gefährlich wenn man den so im Warnleben begegnet.
00:01:13: Eh ja vielleicht aber vielleicht sind sie auch total nett.
00:01:16: Na gut das hat uns auf die Idee gebracht weil wir jetzt kein Song haben der letzte Woche gewonnen hat.
00:01:21: Wir hören jetzt einfach einen Song um gute Laune zu bekommen um reinzukommen und der kommt natürlich von dem besagten Gorillaz aus dem jahre zwei tausend fünf.
00:01:31: hören wir jetzt den song viel gut ihr hört die musiktiere und das war natürlich eben ein song der schon was älter ist aus im jahret zweitausendundfünf die gorillas mit vielgut ink da war sie gerade mal vier Jahre alt oder so
00:05:20: dass es war
00:05:20: richtig.
00:05:21: ne
00:05:21: ja da war ich hier.
00:05:22: ja die frau die wenn's weh tuten flaster brauchen als alles gut das ist john.
00:05:27: Oh Mann, ja ich habe einen ganz tollen Schnitt an meinem Daumen.
00:05:29: Der tut sehr doll weh!
00:05:31: Ja also sie wäre fast nicht ans Mikrofon gekommen weil sie es nicht geschafft hätte.
00:05:35: Wir haben ganz viel Glück dass Sie heute hier für uns ihren Song vorstellen kann.
00:05:38: vor lauter Schmerz.
00:05:39: Ja einer von zwei Du nimmst
00:05:41: dich jetzt stark zusammen das du das einigermaßen rüber bringst trotz der schmerzen.
00:05:45: Genau ich versuche nichts zu weinen.
00:05:47: Okay alles klar Ich versuch Mama schon
00:05:49: mal tief durch.
00:05:51: Okay Ja, wir können aber auch vielleicht so emotional bleiben.
00:05:55: Denn ich habe euch heute eine junge Berliner Künstlerin mitgebracht und zwar redig von Scheren.
00:06:00: Sie macht so ne Mischung aus XOXO-Rap, Dance Beats, emotionalen Balladen und auch verwendet manchmal traditionellen türkischen Gesang.
00:06:08: Sie hat früher mehr auf Englisch gesungen, heutzutage ist es aber mehr deutsch und türkisch – sie singt also auf drei Sprachen wenn ihr mitgezählt hatt´s!
00:06:16: Und sie lande im letzten Jahr übrigens auch ein Nummer eins hit und zwar im Duo mit Pasha Nirm?
00:06:21: So wird da ausgesprochen.
00:06:22: Der Song hieß Shababs im VIP, kennt ihr den?
00:06:26: Geiler Track!
00:06:27: Kennt ihr nicht?
00:06:28: Müssen Sie mal reinhören... Die Fortsetzung
00:06:29: von Shabbabs-Botten.
00:06:30: Ja der macht ... der hat gute Vibes.
00:06:32: Naja dadurch erreichte sie auf jeden Fall sehr viel Reichweite.
00:06:35: Sie macht aber eigentlich schon seit einundzwanzig also seit zweitausend und zwanzig Musik.
00:06:39: Ihr Debutsong hieß Kist bei The Sun.
00:06:42: Und seit Jahrzehnte vierundzwanzig tut sie gemeinsam mit ihrer Schwester Sada, die eine DJ ist und das macht die Auftritte deshalb auch so besonders weil es so ne Mischung aus emotionalem Live-Set und so geiler Clubenergie.
00:06:53: Ja jetzt hat sie einen neuen Song rausgebracht und den hören wir mal.
00:06:56: hier ist Sharon mit dem Song
00:06:58: Luftkurs.
00:08:45: Das war gerade Scheren mit ihrem Song Lufkus.
00:08:48: Und in dem Song verabschiedet Scheren so ein bisschen den Sommer auf ihre ganz eigenen Art.
00:08:52: Es geht um die letzten Sonnenstrahlen bevor es kalt und dunkel wird, denn sie hat einen ziemlich erfolgreichen Sommer hinter sich gebracht kann man sagen.
00:08:59: Ihre erste EP ist erschienen namens XOXO.
00:09:04: Sie hat eine Tour gespielt und spielt sie auch noch immer und sie hatte einen ziemlich krassen Festivalsommer hinter sich Ja was sagt ihr dazu?
00:09:11: Ich finde ja es war ein bisschen ruhiger aber es hat gute Vibes gegeben.
00:09:16: Hm, also ich ... Ja.
00:09:18: Ich mag ja Rap!
00:09:21: In dem Fall war mir das aber irgendwie zu redundant auch vom Beat her.
00:09:24: War das so ein Dauerloop und ihr Gesang war jetzt nicht so wechselhaft?
00:09:29: Wenn da noch jemand anderes dabei gewesen wäre und wirklich gerappt hätte, wär's gut.
00:09:37: besser gewesen, weil so war das eher ein Singen-Sang der an sich ... Genau.
00:09:42: Wenn da jetzt jemand anders wie bei Pashanin, also muss kein männlicher Part sein aber das wär schöner gewesen irgendwie.
00:09:50: Okay
00:09:52: ja ich weiß was du meinst.
00:09:53: Also es wirkte eher wie so'n Snippet, irgendwie so'nen Idee für einen Song, der aber gut war Aber irgendwie fehlte was.
00:10:02: Geb ich Hannes irgendwie recht?
00:10:03: Das war irgendwie dafür... Sie hat eine schöne Stimme, aber auch irgendwie ... Das hatte dieses Gleichgültigkeit.
00:10:12: Also es war so ein bisschen lustlos wirklich, das finde ich rübergebracht und irgendwie fehlte noch irgendwas, was den Song noch mal pusht.
00:10:21: Und also auch an der Zeit unter zwei Minuten geht bei mir dann immer nicht so richtig als Song durch.
00:10:29: Weil es gab keinen Aufbau, sondern das war so wie eine Idee.
00:10:33: Ich will was loswerden und hab ein Lickenbett drunter.
00:10:36: Und irgendwas fehlte da leider.
00:10:38: Okay...
00:10:39: Ja also mir hat's gefallen.
00:10:40: ich fand sehr kuschelig irgendwie weich, bisschen schweben passend zur Jahreszeit.
00:10:45: Also jetzt grad bin ich mehr im Downtempo-Mut.
00:10:50: Ich denke, was ihr gesagt habt stimmt.
00:10:52: Es ist mehr so eine Skizze die rausgehauen wurde.
00:10:55: aber das finde ich manchmal auch ganz cool.
00:10:56: also wenn man nicht es gibt so Sachen die irgendwie gut alleine funktionieren und wenn man da jetzt noch groß was drum bauen würde dann wird's vielleicht zu anders oder funktioniert nicht mehr.
00:11:06: deswegen für mich dass voll okay wenn man das so raushaut
00:11:09: ja passt aus so zu der message finde ich eigentlich ganz gut.
00:11:13: Na ja, ich glaube jetzt ist Maike dran.
00:11:17: Jetzt kommt Musik aus Los Angeles von einem ... Künstler, der sich Slimden nennt.
00:11:24: Eigentlich heißt er Denny Silberstein und kommt aus einer sehr strengen Orthodox-Jüdischen Gemeinde in Los Angeles.
00:11:30: Es ist in einem sehr stregn jüdischen Elternhaus aufgewachsen.
00:11:35: Hat sich dann irgendwann künstlerisch daraus befreit hat neue Luft irgendwie im College erst mal geschnuppert und steht jetzt kurz vor der Veröffentlichung seines zweiten Albums.
00:11:46: Focus Group wird es heißen um zwei Wochen rauskommen und davon habe ich einen wie Eine gute laune machenden Track mitgebracht, der heißt Two Dollar Bill.
00:13:46: In
00:15:18: dieser Geschichte ging es um einen seltenen zwei-Dollar-Schein und eine Frau namens Jill.
00:15:24: So hieß der Song von Slim Dan, bürgerlich heißt er Denny Silberstein.
00:15:29: Ich hatte schon gesagt, er kommt aus einem sehr strengen orthodox-Jüdischen Elternhaus und ich glaube er ist ein ganz lustiger Typ.
00:15:36: Er hat auch mal irgendwie erzählt dass er halt heimlich irgendwann mal sein erstes nicht koscheres Hotdog gegessen hat und wirklich darauf wartete, ein bisschen panisch war das Gott ihn jetzt auf der Stelle umbringt.
00:15:46: und dann hat er gesagt nein, da bin ich einfach nicht gestorben.
00:15:53: Also dann ans College of Music ging, hatte er auch erst mal einen kleinen Kulturschock verkraften müssen.
00:16:00: Vorher hat er noch keinen jüdisch-orthodoxen Freund und er hatte das erste Jahr ziemlich Angst auf den College und hat sich fast gar nicht aus seinem Zimmer rausgetraut.
00:16:11: Musik hat er schon gemacht seitdem er fünfzehn ist da seine ersten Songs geschrieben.
00:16:15: Erst war er als Songwriter tätig Unter anderem für Diplo oder Sascha Alex Sloan geschrieben, also wirklich große Namen.
00:16:23: Und mittlerweile hat er seinen eigenen Plattenvertrag, hat im Jahr ist sein erstes Album Second Dinner rausgebracht und jetzt in zwei Wochen wird das nächste Album rauskommen.
00:16:32: Focus Group wird es heißen!
00:16:35: Wie fandet ihr diesen Song?
00:16:37: Ja sehr lustig.
00:16:38: Also ich finde im Gegensatz auch dazu, was ich eben mitgebracht habe.
00:16:42: und jetzt dein Song.
00:16:42: Ich find der hat ein bisschen aus der Schwere rausgeholt sag' ich mal.
00:16:47: Der hat sehr gute Laune gemacht und du meintest ja schon so es ist sehr leichte Kost.
00:16:50: aber sowas finde ich eigentlich immer ganz gut und ich fand's sehr cool dass man banjo gehört hat.
00:16:55: das heißt Banjo oder?
00:16:58: Banjo?
00:16:59: Und
00:16:59: wenn man in Englisch spricht, ja.
00:17:01: Auf Deutsch kann man auch Banjo sagen!
00:17:03: Dann sage ich mal Banjo weiter weil ich sonst nicht Musik in dieser Richtung wurden Banjo überhaupt meine Rolle spielt.
00:17:10: deswegen es war sehr cool.
00:17:11: Ich finde der Song verging auch sehr schnell.
00:17:13: also ich habe mir in keinem Moment gedacht oh ist irgendwie zu einfach zu einfühlig hat mich gut gefallen
00:17:21: Willst du?
00:17:21: Ja Ich kann da eigentlich nur zustimmen.
00:17:24: War mir auch so, viel passiert war eine tolle Melodie dabei, viele Instrumente im Hintergrund und ja guter Song!
00:17:31: Ja und auch der Text finde ich super funny.
00:17:33: es ist wie so ne Geschichte die erzählt wird.
00:17:36: Die habe ich mir auch noch durchgeguckt in Text und da ja... Es passt zum Why irgendwie sehr sympathisch.
00:17:44: Schön das klingt ja ganz gut.
00:17:46: das Feedback.
00:17:46: dann wollen wir doch jetzt mal hören wie Hannes Song so klingt, den er heute mitgebracht hat.
00:17:52: Ja also ich habe ein Projekt mitgebracht welches im Prinzip keinen Namen hat denn sie nennen sich untitelt Halo und deswegen... Also eine Halo ist ja so ne Sonnenerscheinung usw.. Sie veröffentlichen im gleichen Label wie The Nineteen Seventy-Five also Dirty Hit Und der Song ist quasi die zweite Vorabsängel des Albums, welches auch untitelt Halo heißen wird und am sechsten November rauskommt.
00:18:21: Ich habe den Song Easy Rider mitgebracht und gleich erzähle ich euch mehr über dieses Kollektiv, welchen es diesen Song herausgemacht hat!
00:20:00: Das war ein aus Los Angeles die Band mit dem Namen untitlt Halo mit ihrem Song Easy Rider.
00:22:27: Ich finde, der Song hätte auch Adorio heißen können weil das kam relativ häufig vor.
00:22:31: Sie selbst sagen darüber über den Song Das ist ein verletzter Liebessong.
00:22:35: Es sind vier Mitglieder Ariana Jack J und Nick Und die haben sich so in der DIY Szene in LA einen eigenen Namen gemacht.
00:22:45: und Ja sind überall in einer Kunst zu Hause.
00:22:48: also sie sind auch alle Kunst Studenten die manche studieren Musik materielle künste was auch immer alles möglich und dann machen sie auch ausstellungen.
00:22:58: zusammen mit mit verschiedensten leuten passiert da was in dieser ganzen szene und am ende ist dann auch irgendwie ein album entstanden.
00:23:06: deswegen ja haben sie dann irgendwann den sprung zu einem größeren label also zum label von the nineteen seventy-five geschafft.
00:23:13: und ja das ist auf jeden fall finde ich ein schöner song der eine gute steigerung hat.
00:23:20: was sagt ihr dazu?
00:23:22: Ich fand es ganz großartig.
00:23:23: Ich sehe gerade, dass die dieses Jahr beim Reparation-Festival gespielt haben ... Oh!
00:23:26: ...
00:23:26: der neunzehnte,
00:23:28: zweitausendsechsundzwanzig Prinzenbar.
00:23:31: Mist, das haben wir verpasst.
00:23:32: Das wäre bestimmt ganz großardig gewesen.
00:23:35: Er hat mir sehr gut gefallen.
00:23:36: also das war irgendwie ihr ... sanfter Gesang, der war da irgendwie so reingehaucht.
00:23:41: Irgendwie sehr zerbrechlich.
00:23:43: und als er in der zweite Sänger kam mit so einem ganz viel Effekten auf der Stimme drauf ... Und dann der Dritte, der da irgendwie in so einen mega tiefen Baster noch immer ist rein.
00:23:51: Also es war alles so ungewöhnlich und so unvorhersehbar!
00:23:55: Und richtig guter Aufbau.
00:23:56: also man wusste immer schon gleich passiert noch mehr, gleich geht's noch mehr ab, irgendwie hat sich darauf hingefiebert.
00:24:02: Hat mir richtig, richtig gut gefallen.
00:24:04: Ja, mir auch.
00:24:05: Ich hatte nicht erwartet, dass du so Musik hörst.
00:24:08: Ich bin ein stetiger Quell von Überraschung.
00:24:12: Auf jeden Fall!
00:24:13: Also ja für mich als so emo-Wipes halt... Es ist so wie du gesagt hast ungewöhnlich.
00:24:19: ich finde trotzdem man kennt vieles was sie jetzt benutzt haben in dem Song.
00:24:23: aber ich bin halt immer Fan von so Gitarren.
00:24:25: Viel Gitarre,
00:24:26: viel Effekt und ich find auch also eigentlich es sehr unaufgeregt das Ganze und eher so schwer Wie halt auch der Inhalt des Songs, aber trotzdem wie du gesagt hast steigert sich's und man bleibt zu dran.
00:24:38: Und das hat so dieses meditative Hypnotische für mich.
00:24:41: Ich find's auch ein sehr coolen Track.
00:24:44: Ja kann ich mich nur anschließen?
00:24:46: Ich finde auch sie hatte was sehr Intimes.
00:24:49: So die Art zu singen fand ich sehr intim und ich fand es total lustig irgendwie weil ich mit dieser dritten tiefen Stimme nicht gerechnet habe und die hat mich aus diesem hypnotischen irgendwie total rausgeholt und ich war erst richtig verwirrt.
00:24:59: Aber also aber positiv ist Gut.
00:25:03: I liked it!
00:25:04: Pannes, Mensch ... Oh, wow!
00:25:07: Das hat
00:25:07: ich ja nie gehabt.
00:25:08: Er
00:25:08: hat schon den
00:25:09: Lächeln
00:25:09: im Siegesgewissen.
00:25:10: Oh nee...
00:25:12: Toll, das ist also.
00:25:13: nein, so weit sind wir noch nicht.
00:25:14: Wollen wir schon abstimmen?
00:25:16: Ja, lachen aber aufhören.
00:25:18: Wir hören jetzt erst mal Musik außerhalb des Wettbewerbs weil wir sind jetzt bei der Hälfte angelangt und deswegen hören wir auch einen Künstler, der beim Joa Reeperbahnfest zumindest da war, Meike Zartmann Du hast ihn zumindest gesehen.
00:25:31: Ach so, ja!
00:25:32: Er hatte irgendwie angekündigt vor Millertor-Stadion irgendwas bekannt zu geben und ich dachte, wir waren eher auf dem Heiligen Geistfeld und dann ist er da auf einen Bus gestiegen also mit ganz wenig Leuten.
00:25:44: nur davor hat ein QR-Code runtergelassen auf so einem Plakat.
00:25:48: Da konnte man sich als erstes Tickets für seine Tour holen Und das war gar keine Stimmung da.
00:25:53: und dann musste ich auch wieder zurück zur Bühne.
00:25:56: Ich weiß nicht ob er noch Musik gemacht hat aber es war irgendwie eine seltsame Situation.
00:26:00: Hören wir uns Ihnen jetzt lieber hier.
00:26:02: Würde ich auch sagen, zusammen mit Gustav und dem Song Schönenhauser!
00:26:25: Die
00:26:27: U-Bahn schreibt, einschritt mehr.
00:26:29: Ich schwöre ich fliege hoch Kilometer weit nach oben.
00:26:33: Alles dreht sich um uns rum.
00:26:35: Wir haben tausendmal geredet.
00:26:37: Ihren Tutschein war nicht gut.
00:26:40: Viel gesagt doch nie zu.
00:26:42: Vielleicht waren wir nie genug.
00:26:44: Ich weiß nicht mal wo ich hin will Aber
00:26:46: hoff' ich kann an Bevor du noch mehr behaupten
00:26:50: kannst Muss dich
00:26:52: raus und hab mich einfach aus dem Staub gemacht.
00:26:56: Alles schläft, nur Schatten lauern in deinem Haus ein Gang.
00:27:00: Ich brauche Zeit für mich und schau uns mal von außen
00:27:03: an.
00:27:04: Guck wie
00:27:04: weit ich laufen kann.
00:27:05: Ich wöre ich fliege hoch Kilometerweit nach oben.
00:27:09: alles dreht sich um uns rum.
00:27:12: Wir haben tausendmal Grill im Tutschein war nicht
00:27:15: gut.
00:27:16: viel gesagt doch an ihr zu.
00:27:18: Vielleicht waren wir nie genug?
00:27:20: Ich weiß nicht mal wo
00:27:23: ich hin
00:27:32: will aber hoff' ich kann auch.
00:27:58: Heute ist der Tag der Satzzeichen und da kommt natürlich Rahle an's.
00:28:04: Mikrofon.
00:28:05: Welches ist dein Lieblingssatzzeichen?
00:28:06: Ja,
00:28:07: das Ausrufezeichen natürlich!
00:28:08: Ja
00:28:08: wirklich?!
00:28:09: Ja!
00:28:09: Ein
00:28:10: bisschen Ausdruckverleihen...
00:28:11: Ich mag den Gedankenstrich am liebsten.
00:28:13: Ja, den
00:28:13: mag ich auch.
00:28:14: Den verwende ich auch sehr oft.
00:28:16: Aber Doppelpunkt auch.
00:28:18: Ja Doppelpunkt oder ich liebe Ausrufezeichen auch.
00:28:20: Verwende ich ja auch immer
00:28:22: Wegen Gruß an unseren Chef, der mag das gar nicht.
00:28:25: Ich kenne das auch von so Wutpostings von Til Schweiger.
00:28:28: Der hat immer ganz viel groß geschrieben und dann ganz viele Ausrufe zeichnen.
00:28:31: Das hat mir das ein bisschen kaputt gemacht.
00:28:33: Deswegen habe ich mich entliebt mit dem Ausruf zu zeichen.
00:28:37: Schade!
00:28:37: Wie steht jetzt zum Semikolon?
00:28:39: Ja,
00:28:39: das ist auch schön... ...aber benutzt man halt immer.
00:28:42: Wann setzt man das ein?
00:28:44: Keine Ahnung, ich weiß es auch schon.
00:28:46: Ich weiß es nicht.
00:28:47: Es ist
00:28:47: einfach ein überflüssiges
00:28:48: Satz.
00:28:49: Schönes Wort!
00:28:50: Semikolon,
00:28:52: ne?
00:28:54: Ja,
00:28:55: das stimmt.
00:28:56: So wir kommen jetzt wieder zu Musik weg von den Satzzeichen Rahel was hast du mitgebracht?
00:29:01: Ich hab vier oder beziehungsweise damals waren es noch fünf Jungs aus New York dabei.
00:29:06: Die sind zusammen aufgewachsen, gingen zusammen in die Schule und sehrten immer Chockinghosen an im Unterricht Und dann hatte ein Lehrer immer diesen lustigen Witz gemacht Oh no it's laundry day.
00:29:18: Voll lustig, leerer Humor.
00:29:20: Aber so haben sie sich dann tatsächlich benannt.
00:29:22: Also die Band heißt Laundry Day Und Sie machen so poppige Rock mit sehr südpartischen Texten.
00:29:27: ich find' sie allgemein sehr sympathisch auch in ihren Videos und co, immer so ein bisschen witzig.
00:29:32: Und trotzdem haben sie alles von Anfang an sehr seriös genommen.
00:29:35: Die haben schon im ersten Jahr ihr eigenes Label gegründet, also zwei Tausend Ziebzehn und dann gleich zwei Platten rausgegeben in einem Jahr.
00:29:43: Also das ist schon krass!
00:29:44: und haben sich so Auftritte reingeholt via Mails.
00:29:47: Und dann sind sie auf TikTok und Instagram ganz schön groß geworden, weil sie da so Videos gepostet haben von sich beim Aka Pella singen.
00:29:54: Zum Beispiel sind ihnen auch Drake oder Justin Bieber in die Kommentare gesliedert.
00:30:00: Ganz cool!
00:30:00: Da ging es dann los.
00:30:01: Dann waren Sie Support Act am Anfang zum Beispiel für Claro, haben dann kurzfristig einen Vertrag mit Warner unterschrieben.
00:30:09: Nach einem Jahr, also nach einem Album sind sie dann aber wieder abgehauen und machen jetzt eigentlich wieder alles ziemlich selbstständig.
00:30:16: Und insgesamt sind jetzt Sexalben rausgekommen und sie haben jetzt auch ihre eigene Headliner-Tour.
00:30:21: Ja und am vierten September, also schon ein bisschen her, aber immer noch in diesem Monat ist ein Track rausgekommen der heißt I wanna love you babe und da hat mich so ein bisschen der Text gehuckt.
00:30:32: Wir können ja mal reinhören.
00:30:33: Hier kommt Lawn Free Day mit I
00:30:35: wanna Love You Babe.
00:34:37: Ja, das war ein Laundry Day mit I wanna love you babe und inhaltlich finde ich es ganz cute.
00:34:43: Also deswegen hat mich der Track auch gehuckt.
00:34:45: Es geht so um ja Verliebzeilen aber vielleicht auch zum ersten Mal so richtig verliebt sein Und man will alles geben Aber man weiß manchmal nicht so richtig wie es geht oder wie man am besten eine Beziehung rangeht.
00:34:57: und trotz Man ist man super committed aber ist schwer zusammenzufassen.
00:35:01: Ich glaube man muss sich die Lyrics mal durchlesen und Hannes hat gerade vorhin noch gesagt Ja, es gibt schon eine ähnliche Version von Hook des Tracks.
00:35:13: Also die Melodie kam mir so ein bisschen bekannt vor von einem Song der ist schon ein bisschen was älter von der Sängerin Milwa und die Message ist natürlich eigentlich sehr zeitgemäß weil das können wir uns alle sagen!
00:35:38: So, da wurde auch gleich verschiedenes genannt.
00:35:42: Irgendwas mit Blau und so.
00:35:43: Da können wir echt froh sein, dass wir noch leben.
00:35:47: Ich sehe dann eine gewisse Tonalität die sich überschneidet.
00:35:51: Ja ich kann mir kaum vorstellen das sie sich an diesem Song ... Dass Sie den kennen?
00:35:55: Den
00:35:55: Song von Milwa kennen?
00:35:56: Nee das glaube ich auch nicht!
00:35:57: Also der Milwa-Song ist ja auch aus dem Jahre ...
00:36:01: Dein
00:36:01: neunzig, also da war nie wahrscheinlich noch gar nicht mehr.
00:36:04: Am lieben.
00:36:05: Nee, glaub ich auch nicht.
00:36:07: Ich kann euch eine Geschichte zu Milwa erzählen kurz wenn ihr wollt oder ich mache es gleich.
00:36:13: Also ich habe irgendwann mal Habe ich gebadet da war ich so keine ahnung.
00:36:18: zwölf und dann hab ich mir den bademantel von meiner mutter angezogen mich auf sofa gesetzt Und hab milwa angemacht und hat meine Mutter gesagt so jetzt bin ich erwachsen
00:36:30: Ah!
00:36:30: Da kannst du dich erinnern.
00:36:31: Deswegen kenne ich Milwa noch so.
00:36:32: Ja,
00:36:33: und dann hast du gehört Hurra wir leben doch?
00:36:35: Nein der Song kam dreiundachtzig raus das ist eine Compilation.
00:36:39: Also da warst du erst drei oder vier?
00:36:42: Das ist ja damals ... kam ja Album raus.
00:36:44: die wurden ja ein paar Jahre gehört dann.
00:36:45: Es war nicht wie heute dass Album herauskommt und dann hört man sofort alle.
00:36:49: Ich hab
00:36:49: fünf jahrelang Milwa gehört.
00:36:53: Im Bad meinte.
00:36:54: Naja Zu deiner Band.
00:36:56: Ich fand das wirklich toll, also sehr abwechslungsreich.
00:36:59: Die Leadgitarre fand ich sehr prägnant und toll.
00:37:04: Zwischendurch fanden so Justin Bieber Vibes da drin die mussten gar nicht unbedingt sein.
00:37:09: Also dieser zwischenpart
00:37:11: I agree on that.
00:37:13: Ja
00:37:13: aber er hat eine gewisse Aginess.
00:37:14: Und dieser Justin Bieber Part hat es ein bisschen rausgekegelt Nee, fand ich super!
00:37:20: Ich finde dass war gerade nochmal gut irgendwie weil Es hat nochmal ein bisschen Abwechslung reingebracht.
00:37:27: Ich weiß noch, ich hatte auch mal einen Song mit da wurde es auch kritisiert das es in Justin Bieber Part gab aber ich fand das ganz cool irgendwie.
00:37:35: also obwohl klar so stimmlich ist war sehr ähnlich aber weiss ich das hat immer was anderes reingebracht eigentlich ein guter Song Erinnere mich an irgendeine Band, aber ich komm einfach nicht drauf.
00:37:45: Jetzt hab' ich nur noch Milwa im Kopf!
00:37:48: Ich find das nochmal heraus weil so von der Art und Weise zu singen sind die ganz ähnlich, aber die mag ich auch sehr gerne.
00:37:53: Also hat mir gut gefallen.
00:37:54: Ich finde dass mit den zwei Parts auch ganz gut oder dass sich da nochmal was verändert hat Und besonders hat mir auch so die Gitarre und der Beat und alles gefallen.
00:38:02: Irgendwann zur Hälfte hin habe ich gedacht So jetzt habe ich es aber geahnt, dann fand ich sehr viel Wiederholung in den Teilen Weil dieses d-d, ja auch immer so stakathomäßig ist.
00:38:16: Das hat mich dann am Ende so tick genervt oder war ein bisschen zu viel.
00:38:21: dann aber an sich von der ganzen Anmutung her und wie du schon meintest so von irgendwie die Jungs rüberkommen und so fand ich es auch sehr cool.
00:38:29: Ja, ich würde den Track so ein bisschen als im guilty pleasure bezeichnen weil es schon sehr poppig ist.
00:38:34: Aber geil!
00:38:35: Da muss auch mal sein.
00:38:37: Es ist schon sehr repetitiv wie gesagt habt und es ist irgendwann immer das gleiche.
00:38:42: aber der Text... Ich glaube da musste noch was erzählt werden.
00:38:46: Liebe die erste liebe Schöne.
00:38:49: Warum geht's bei deinem Song John?
00:38:51: Das geht in eine andere Richtung Man wird es kaum glauben, aber es wird um Männer gehen.
00:38:58: Ich hab euch wieder ein Deutschenssong mitgebracht und zwar von einer deutschen Singer-Songwriterin und zwar Lilith.
00:39:03: Sie heißt mir bürgerlich im Namen Lille Pistorius und sie hat in diesem Jahr erst so richtig Bekanntheit erlangt und zwar durch ein virales TikTok Video, indem sie über Machtmissbrauch und Sexismus in der Musikindustrie redet.
00:39:13: und allgemein setzt sich in ihren Songs viel mit persönlichen Erfahrungen auseinander die oftmals eher nicht so schön war, wenn man das so formulieren kann.
00:39:23: Und Männer, die einfach einen Nein nicht akzeptieren können.
00:39:27: Ja und darum geht es auch in ihrem neuen Song.
00:39:29: Dazu erzähle ich euch aber gleich nochmal mehr.
00:39:31: Erst mal hören wir jetzt mal rein.
00:39:33: Hier ist Lilith mit ihrem Track Busfahren.
00:39:36: Ich kann jetzt nicht
00:39:37: mehr Bus fahren Oder vielleicht
00:39:39: doch Selber schuld wenn du so rummarsch wirst du angeglotzt.
00:39:43: Ok
00:39:43: ich will
00:39:44: nicht busfahren.
00:39:45: Letzten Dienstag noch richtig langer Rock an seine Hände fanden.
00:39:49: Trotzdem stoff Du willst
00:39:51: nicht Bus fahren?
00:39:52: Schau'n bisschen bekloppt.
00:39:54: Nicht alle
00:39:54: Männer machen, dass du übertreibst.
00:39:56: So oft okay Dann busf an Muss dann kurz nach Hause noch Muss noch eben schnell vorbei am Messerblock.
00:41:07: Stelle mir vor ich war im Lamborghini durch die Stadt.
00:41:10: Ich spür's da lauschallig durch die Nacht Fenster runter Gucci-Brillen ah!
00:41:14: Ich zeige Titten, ich zeige Arsch Lücken rot, Tanga schwarz.
00:41:18: Ich bin da Ja ja ja Und durch Annäher und besser auf.
00:41:29: Okay Ihr habt gerade Lilith mit ihrem Track Busfahren gehört und wenn man ein bisschen zugehört hat Hört man schon, sie redet aus einer weiblichen Perspektive und wird dabei auch ziemlich unangenehm konkret.
00:42:04: Es geht um sexuelle Belästigungen im öffentlichen Raum, Victimblaming und die permanente Wachsamkeit, die für viele Frauen zum Alltag gehört.
00:42:11: Und der Tite klingt natürlich erst mal nach so einer ziemlich gewöhnlichen Tätigkeit?
00:42:15: So das ist es ja!
00:42:16: Bus fahren, unterwegs sein nach Hause kommen.
00:42:18: All das sind Dinge über die man eigentlich nicht groß nachdenken muss.
00:42:21: aber für Frauen können daraus immer wieder Situationen stehen bei denen es immer wichtig ist bereits mögliche Fluchtwege im Blick zu haben.
00:42:28: also ich finde ein Song mit einer sehr starken Message der sehr konkret die Realität von flinterperson widerspiegelt.
00:42:36: ja was sagt ihr?
00:42:38: Ich habe mich gerade erinnert gefühlt ich hab grade einen Podcast mit Luisa Neubauer gehört und da wurde Wo die Frage stellt, was würdest du machen wenn du ein Mann wärst?
00:42:48: Und das erste was sie gesagt hat wäre nachts allein durch den Park gehen.
00:42:52: Ja und das fand ich so.
00:42:53: also aus seiner männlichen Perspektive ist es natürlich... Also ich würde jetzt auch nicht alleine durch dem Park gehen, aber da ist ja schon der Weg von der Busseilstelle nach Hause wie auch immer.
00:43:04: Ich kenne das von vielen Freundinnen, die dann immer die Hand am Schlüssel haben, am Schlüsselbund dass sie sich damit wehren können warbert das so unter.
00:43:14: Das geht rein, also gerade aus meiner männlichen Perspektive nicht dass ich da irgendwie... ... verantwortlich fühl, aber natürlich schon für meine Geschlechtsgenossen.
00:43:27: Weil da hab ich schon so was erlebt.
00:43:30: auf jeden Fall und der Song an sich ist ein starkes Statement.
00:43:34: Starker Song, so musikalisch guter Bass dann auch noch mit so einem Hafti-Zitat finde ich immer gut wenn man zwischendurch dann so Reminiscenzen übersetzt auf sein Leben und so finde ich war ein guter Track.
00:43:47: Okay.
00:43:48: Konnte mich voll und ganz überzeugen?
00:43:51: Obwohl ich ja so bei Icky Mail und so immer dieses ... Mit Arsch, also dieses ... Votzer-Arsch direkt aussprechen.
00:43:59: Aber ich fand sie hat das viel besser rübergebracht.
00:44:02: Erst mal der erste Teil mit ihrer schönen tieferen Stimme, wo es um die Busfahrt ging, nicht der Refrain sondern die Strophe.
00:44:09: Er fand ich super.
00:44:10: und dieses Hochgesungen.
00:44:11: Es war irgendwie subtiler.
00:44:14: Also irgendwie ... Ja, gefühlvoller rübergebracht.
00:44:18: Nicht ganz so billig sag ich jetzt mal irgendwie und an sich auch finde ich eine viel bessere Message.
00:44:23: also das ist... Also hat mir gut gefallen.
00:44:26: in mir fehlen gerade ein bisschen die Worte aber... Freut mich!
00:44:30: Geil,
00:44:31: ja okay.
00:44:32: Ich geh mehr Liebe geht raus an dich, aber mir auch.
00:44:36: Wie sieht's bei dir aus?
00:44:37: Ja auch, also ich find' auch sehr cool den Kontrast, dass vielleicht was Mike bei den Track überzeugt haben könnte.
00:44:43: Ich weiß es nicht, aber es ist ja auch so dieser Gegensatz eben dass man im Bus die ganze Zeit darauf achten muss was man trägt weil man nicht irgendwie ungewollt provozieren will und das man dadurch als Frau halt super eingeschränkt ist Und im Refress ist dann halt quasi wenn ich Lamborghini fahren könnte Dann könnte ich alles zeigen und es wäre kein Problem Weil da muss sich mich nicht mit irgendwelchen grabschenden oder starren Leuten umschlagen und das war nicht eigentlich sehr cool.
00:45:11: Ich persönlich hab ja immer ein bisschen das, also wenn man so anfängt zu marken und so zu nennen oder Automarkt.
00:45:17: Das ist irgendwie ... ich weiß nicht, dass es so verankert in mir.
00:45:19: Ich hasse das!
00:45:20: Das gefällt mir allgemein nicht im Hip-Hop so einen neuen Tracks.
00:45:24: Aber ich verstehe, das ist auch ein bisschen Emanzipation und sie lehnt das ja auch an auf halt die Leute mit denen Sie quasi groß gewachsen ist, die Sie gehört hat und ordnet das auch cool ein, wie Hannes gesagt hat, Reminiscence.
00:45:37: Wunderbares Wort?
00:45:39: Ja nee, ich find's sehr cool Also sehr gut gemacht, ich glaube die wird sicher auch groß.
00:45:43: Ja, sehr schön!
00:45:46: Letzter Song hier der Runde.
00:45:47: Jetzt komme ich noch mal mit zwei daher, die keine Newcomer sind beides große Namen und eigentlich auch ein vielleicht für diese Runde schon eingängiger bisschen Mainstream gehender Song irgendwie auch noch aus einer Musikrichtung, die eigentlich auch gar nicht so meins ist, so'n bisschen soul-RMB mäßig.
00:46:04: aber irgendwie hat mir das Song ganz gut gefallen.
00:46:07: Die Rede ist von Joy Crooks, die sich mit einem Rapper zusammengetan hat mit Dancil Carey Der Rap-Part, der klingt so herrlich neunzigermäßig.
00:46:16: Irgendwie wie eine kleine Zeitreise und insgesamt hat mir das Song ganz gute Vibes gegeben.
00:46:21: und den hören wir jetzt Joy Crooks und Denzel Curry mit Pain Killer.
00:50:11: Dieser Song ist... ein Killer und stammt von Joy Crooks und Denzel Curry.
00:50:16: Joy Crookes, die ist siebenundzwanzig Jahre alt kommt aus Südlondon hat ihre spengalische Wurzeln ja Macht hat man ja gehört hier so irgendwie ein bisschen Jazz R&B solmäßig irgendwie hat eine sehr charakteristische Stimme und macht Musik.
00:50:29: seitdem sie dreizehn ist hat sich das alles selbst beigebracht Gitarre Klavier und Bass.
00:50:34: Und als sie vierzehn war hat sie den Song Hit the Road Jack irgendwie gecovered bei YouTube hochgeladen wurde dann sofort entdeckt und wir hatte schon ihren ersten Manager mit vierzehn Jahren.
00:50:45: Ihr Debüt-Album kam im Jahr zwanzig raus, Skinn und das ist dann auch mal gleich in die britischen Top five geschossen und sie war für den Mercury Prize und die Brit Awards nominiert.
00:50:56: Mittlerweile ist auch ihr zweites Album letztes Jahr erschienen Juniper.
00:51:01: Und hier hat sie sich Unterstützung geholt aus Miami von Denzel Curry und ich finde, das ist eine sehr schöne Mischung.
00:51:10: Der Song wurde irgendwie eher so aus einer Laune herausgeschrieben.
00:51:14: Irgendwie hat sie per WhatsApp-Nachricht oder Sprachnachricht selber ein paar Notizen gemacht als eine toxische Beziehung vorbei war.
00:51:22: John hatte hier eben schon gesagt, irgendwie, weil wir das Musikvideo geguckt haben – it's toxic!
00:51:29: Sie musste das irgendwie verarbeiten, warum sie mit einem Vollidioten zusammen war und sagt naja wenigstens ist es ein schöner Song daraus oder dabei herausgekommen.
00:51:38: Das Video meinte ich eben schon, haben wir hier gerade nebenbei geguckt.
00:51:41: Kann ich euch auch empfehlen?
00:51:43: Dass es irgendwie sehr spontan auch entstanden sieht eigentlich hoch professionell aus war aber irgendwie auch so ein Schnellschuss als Joy Crooks grade mit Luis Capaldi auf US-Tour waren.
00:51:53: Haben sie das in Chicago gedreht und haben die gesamten Schauspielenden also die Crew oder den Cast wie man so schön sagt einfach mal auf der Straße gecastet denjenigen, der in dem Video ihren Boyfriend spielt.
00:52:08: Das sind keine großen Schauspielende dabei!
00:52:14: Guckt es euch mal an.
00:52:15: Also ein gutes Video und das mit so.
00:52:17: hier hast du los mitzuspielen und dafür hat's gut geklappt.
00:52:22: Sehr gut.
00:52:23: Ich finde total super den Song.
00:52:25: Gute Mischung also auch nicht zu cheesy durch diesen Rap-Part und ich weiß nicht ob es im originalen Song auch so war aber diese ... Also in dem Video gibt's ja so eine Karaoke-Szene, wo es quasi so ein Halssound drauf war.
00:52:36: Ist im Original in der Tonspur nicht.
00:52:38: Okay, egal aber trotzdem ein toller Song gefällt mir gut.
00:52:41: Ja ich finde auch man kann eigentlich nichts Negatives sagen.
00:52:43: Ich find das war ne richtig gute Mischung und ich finds auch richtig gut dass es noch einen Rap-Part gab weil dadurch gab es einfach nochmal ein bisschen was anderes.
00:52:51: Aber ich find auch sie ist ja ne hammer tolle Stimme also hört man richtig gut zu Und ich find' auch
00:52:57: ein
00:52:58: bisschen etwas anderes.
00:52:59: also sie sticht schon heraus.
00:53:02: Ich weiß nicht, was es war.
00:53:03: Nicht quitschig oder sowas... Aber hat mir sehr gut gefallen!
00:53:06: Ja, mir auch.
00:53:07: ich liebe Troy Crooks.
00:53:09: Damit hast du mich schon um den Finger gewickelt und sonst kann ich mich nur anschließen.
00:53:13: also das war eine super Kombo textlich cool und ja das Video war auch sehr dramatisch.
00:53:20: Guckt es euch an!
00:53:21: It's toxic.
00:53:23: Okay dann müssen wir jetzt mal überlegen welcher Song hier am Ende gewonnen hat und hören jetzt ein Cover-Song im Original, glaube ich von Johnny Cash for some Prison Blues gesungen und performt von Monophonia.
00:54:54: So jetzt haben wir mal so
00:55:59: ein bisschen rüber überlegt und nochmal über die Songs nachgedacht.
00:56:35: aber damit ihr auch im Boot seid werden wir jetzt noch einmal kurz erwähnen was wir dabei hatten.
00:56:40: Ich hatte dabei eine Band aus LA Die hat keine Namen eigentlich untitelt Halo Haben sie sich genannt.
00:56:49: der Song Der hieß Easy Rider.
00:56:53: Ja, ich hatte dabei Sharon mit ihrem sehr weibigen emotionalen Song Luftkurs und ein bisschen gegensätzlich hatte ich dabei Lilith mit ihren sehr konkreten unangenehmsong Busfahren.
00:57:05: Ich hatte auch zwei Songs dabei.
00:57:07: der erste stand von Slim Dan to Dollar Bill.
00:57:10: Und eben als letzten Song hier in der Runde gehört Joy Crooks featuring Denzel Curry mit Painkiller.
00:57:18: Und
00:57:22: jetzt wird abgestimmt.
00:57:25: Die Musiktiere bei Ahoy!
00:57:28: Ich möchte einmal vorweg sagen, ich finde heute waren sehr viele starke Songs dabei.
00:57:31: Ja,
00:57:31: das wollte ich auch gerade sagen.
00:57:33: Also wollte ich nur einmal betonen... Leute, diese Woche eure Auswahl hat mir sehr gut gefallen.
00:57:39: Vielleicht öfter mal eine Woche ausfallen lassen.
00:57:42: Dann sammeln wir ordentlich zusammen?
00:57:44: Ich weiß aber schon.
00:57:45: Ich auch, ich
00:57:46: auch?
00:57:46: Okay!
00:57:47: Ja meine Stimme geht an Hannes von Untighted Halo Easy Rider.
00:57:52: Meine auch.
00:57:53: Meine geht an Michael.
00:57:55: Aber ein zweiter Stelle am Titel Hegel.
00:57:57: Also
00:57:58: Hannes zuviel.
00:57:59: Dann
00:57:59: haben wir ein Problem weil meine geht auch an Michael...
00:58:02: Unentschieden!
00:58:05: Aber
00:58:06: waren noch zwei wirklich Gutes?
00:58:07: Ja,
00:58:07: absolut.
00:58:08: Die waren sehr stark.
00:58:10: Wunderbar!
00:58:10: Ihr könnt das Studio in einer Waage sein, könnt bei Instagram abstimmen welches euer favorisierter Song ist und nächste Woche siebzehn Uhr.
00:58:17: am Donnerstag hören wir uns wieder bei den Musiktieren macht es gut
00:58:20: Und auch nächste Woche gibt es wieder neue Musik.
00:58:24: schaltet Donnerstag wieder ein.
00:58:26: die drei Musiktiere
00:58:28: nur bei Ahoy.
00:58:30: gutes Radio für gute Leute.
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