Die Musiktiere vom 10.09.2026
Shownotes
Heute mit neuen Songs von Q, Lex Walton, Culk, Nick Ward, Grumpy und Beeabadobee.
Transkript anzeigen
00:00:00: Es ist Donnerstag.
00:00:01: Hier werden noch wild die Zettel durchgewühlt, die iPads geöffnet.
00:00:06: Wir haben uns wirklich akribisch vorbereitet für diese Sendung.
00:00:11: Letzte Woche haben wir einen Unentschieden gehabt aber bei den Musikziehern geht es ja darum dass jeder von uns hier zwei Songs mitbringt und am Ende gewinnt einer oder halt auch nicht.
00:00:20: Aber dafür haben wir das Zünglern an der Waage unsere Social Media Follow beim Instagram Und Rahel weiß wie sie abgestimmt
00:00:26: haben.
00:00:27: Ja, du wirst dich freuen.
00:00:28: Es ist nämlich dein Song und zwar von Oskar Haag Lost Cross!
00:00:33: Und den hören wir jetzt erstmal und dann gehen wir rein in die aktuelle Sendung.
00:05:01: Das eben das war Oscar Haag
00:05:02: hier bei den
00:05:02: Musik-Tieren.
00:05:03: heute sind mit dabei Ja,
00:05:06: moin.
00:05:09: Und meine Wenigkeit und jetzt können wir so langsam beginnen.
00:05:14: wie es funktioniert habe ich gerade schon mal erklärt.
00:05:16: Ich bin schon sehr gespannt.
00:05:17: was dabei ist ist ja oft so, dass eine Woche gar nicht so akribisch ergiebig ist meint ich.
00:05:23: Nicht akribig was neue Songs angeht aber ich bin diese Woche überzeugt davon zu gewinnen.
00:05:29: Ach wie schön!
00:05:29: Willst du dann gleich anfangen?
00:05:31: Ich
00:05:31: könnte beginnen Ja.
00:05:33: Ich habe mitgebracht einen Künstler.
00:05:36: der hat einen besonderen Vornamen und da würde man denken das ist ja ne Abkürzung Das kann ja überhaupt nicht sein Aber es ist ein richtiger Vorname Er heißt Q.
00:05:47: Ach, den hatten wir hier auch schon mal.
00:05:48: Nee!
00:05:49: Den hatten wir nicht.
00:05:50: Doch
00:05:51: doch.
00:05:51: Nein, den haben wir nicht weil er heißt Q-Masten.
00:05:54: Ja doch das ist der
00:05:55: Das ist der Q?
00:05:56: Also
00:05:56: vielleicht warst du da nicht da?
00:05:58: Möglicherweise.
00:05:59: Auf jeden Fall ist es ein Singer-Songwriter aus Amerika, er kommt aus Florida und der ist in einer musikalischen Familie aufgewachsen.
00:06:08: sein Vater.
00:06:09: Der war ein bekannter Raggy und Dancehall Produzent und hat eine bestimmte Art von Dancehall Sound erfunden Und den hört man besonders gut im Song Get Busy von Sean Paul.
00:06:22: Da wurde der quasi benutzt, also so eine Art Dancehall Zeugs.
00:06:26: Seine Mutter hat als Keyboarderin für jamaikanische Künstler wie Beanie Man, Bounty Killer oder Dennis Brown gearbeitet.
00:06:32: Also die sind alle stark im Raggy- oder Dancehall verwurzelt.
00:06:35: aber Q hat seinen ganz eigenen Stil entwickelt.
00:06:39: Er hat mit Rap experimentiert und wurde beeinflusst von Künstlern wie Drake xxxtentation und dann hat er seine jugend musik wiedererkannt und hat so michael jackson earthwind and fire und so weiter da reingebaut.
00:06:54: und all das diese ganze melange hat ihn zudem gemacht was er heute ist und ja man kann es gar nicht so richtig fest machen es ist von allem ein bisschen was dabei.
00:07:07: einer seiner songs wurde in dem wirklich ein dollverkauften Basketball-Videospiel NBA Y to K verwendet und ich habe den Song Silly Boy mitgebracht, der ist ganz frisch draußen von Q Marston.
00:10:13: Das war Q Mastin, formerly known as Q. Wurde ich gerade aufgeklärt während der Song Leaf mit seinem Song Silly Boy.
00:10:21: Ich finde ja wirklich da war alles drin.
00:10:23: Klassik Da war Soul drin, da war Rap drin.
00:10:25: Da War ganz viel dabei.
00:10:26: dazu kommt das visuelle dass er auch alles selber macht.
00:10:29: also erst so ein Multitalent.
00:10:31: Klar er kommt aus einer wahnsinnig kreativen Familie habe ich eben schnell erzählt.
00:10:34: Vater war irgendwie Produzent im Raggy Mode auch irgendwie da Beteiligt.
00:10:38: dementsprechend ist ihm das alle schon in die Wiege gelegt worden, er sagt auch für Songwriting nutzt er das ganze wie so ein Artagebuch und schreibt dann seine Einträge.
00:10:47: Und daraus pickt er dann einzelne Sätze zusammen und dann entstehen seine Songs!
00:10:51: Ja was sagt ihr zu diesem
00:10:53: Track?
00:10:54: Da ist ein sehr schöner Song entstanden.
00:10:56: der hat hier am Anfang der Sendung wunderbare Laune verbreitet hatte sehr viel Pepp, würde ich sagen.
00:11:03: Er hatte so eine Geschwindigkeit gehabt in der er durchgehuscht ist wie du schon meintest sehr viel drin.
00:11:08: da sind Streicher drinnen hat ne wunderbare Stimme die sowohl eigentlich ja glaube ich eher höher ist aber irgendwie auch in der Tiefe hat er ne ganz wunderbare Wärme in der Stimme gehabt und alle Teile die Du auch angesprochen hast mit Da hat er mal ein bisschen mehr gerappt oder ins Soli gegangen, hatte hoch und runter, hoch und herunter mit der Stimmer Hat alles wunderbar gemacht und es hatten mir sehr viele Freude bereitet
00:11:30: Sehr gut.
00:11:31: Ich finde auch das Rhythmusgefühl ganz krass, dass er bei den Lines und wie er die einsetzt ... Die Texte find ich immer super!
00:11:39: Er hat eine feinfühlige Art zu schreiben.
00:11:42: Es ist immer sehr positiv.
00:11:43: und trotzdem alle traurigen Themen, die irgendwie so gut aufgearbeitet werden.
00:11:49: Ich fand es cool, dass wir doch noch mal ein Track von ihm da hatten.
00:11:54: Weil ja, finde ich, ist nie genug ausgespielt.
00:11:59: Das ist absolut richtig, deswegen gucken wir mal ob die gute Laune aufrechterhalten werden kann oder ob jetzt was Trauriges kommt.
00:12:05: Wer möchte von euch beiden
00:12:05: denn?
00:12:06: Ich würde gern weiter machen.
00:12:07: Na dann!
00:12:07: Ich habe Musik aus New York mitgebracht.
00:12:09: das passt ganz hervorragend dazu da wir morgen ein New York Special hier bei Ahoj Radio haben.
00:12:15: Fünfundzwanzig Jahre nach dem elften September machen wie hier.
00:12:18: den ganzen Tag geht es um neuneleven aber zwischen dreizehn und fünfzehn Uhr auch um die Musikgeschichte New Yorks.
00:12:25: Da hab ich mich drauf vorbereitet, könnt ihr mich zwei Stunden lang hören.
00:12:28: Und jetzt habe ich eine Künstlerin mitgebracht, die auch aus New York kommt, aber so frisch ist das sie noch nicht in diese Sendung geschafft hat.
00:12:36: Aber sie steht vielleicht auch für eine sehr spannende neue Musikszene da in New York.
00:12:41: Ich hab leider nicht so viel über Sie herausgefunden und ich hoffe auch, dass es in Ordnung ist wenn ich Sie sage... Also ich hab mehrere Artikel gefunden wo sie mit her und she und so angesprochen wird, wenn man den Track hört Also beim ersten Mal liegen Hören dachte ich aber bei Lex Walton, Alex eigentlich Künstler namens Lex Walten handelt es sich um einen Mann.
00:13:02: Aber ... Nein, scheinbar nicht.
00:13:05: Ansonsten hab ich gar nicht so viel über sie herausgefunden außer dass sie bei Instagram eher als Kunstfigur oder sehr kreativen Inhalter hat.
00:13:15: und sie ist auch nicht nur Songwriterinnen und Musikerinnen sondern auch Schauspielerin macht Filme und er hat gerade ihr erstes Album rausgebracht.
00:13:24: Ultimate Love Forever heißt das kam im August raus Und ich würde sagen wir hören jetzt mal ein Track davon von Lex Walton.
00:13:31: Hipster Run Bout us all up to meet you.
00:15:48: Das war der abrupteste Abbruch eines Songs, den ich je gehört habe.
00:15:52: Ich hab auch mehrmals als ich diesen Song mir durchgehört und so liefen liess in meinem Streaming-Dienst irgendwie gedacht, dass wir auf irgendeinen Knopf gekommen sind.
00:16:00: Und aus Versehen würde der neue Song anfangen bis ich gemerkt habe nie.
00:16:03: das ist das gewollte Ende von diesem Song.
00:16:05: also kommt ein bisschen überraschend.
00:16:07: wie schon meinte ich habe wenig rausgefunden über Lex Walton.
00:16:10: Der Text ist relativ selbsterklärend also er singt immer oder sie sinkt immer ziemlich viel über Politik.
00:16:18: auch über Missstände spricht das an.
00:16:20: Es geht um ihre Unzufriedenheit mit den Republikanern, der derzeitigen Politik.
00:16:26: Wenn sie davon sinkt, dass eine Marm erschossen wurde in ihrem Auto von Cops wird, das wahrscheinlich auf die Eisnummer anspielen ... Also, kurzes Ding war das ja?
00:16:36: Eine sehr kurze Nummer mit einem dafür recht langen Intro.
00:16:40: Kein klassischer Songaufbau, aber irgendwie hat es mir von Anmutungen trotzdem ganz gut gefallen!
00:16:44: Ja, also ich finde man kann das ja auch jetzt auf Sachsen-Anhalt zum Beispiel um Münzen.
00:16:50: Dieses am Ende.
00:16:50: I hate you, i hate you.
00:16:54: Alles!
00:16:56: Also mir war es intro ein bisschen zu lang.
00:16:58: Ich habe auf den Text gewartet.
00:17:01: an sich der Aufbau war ein bisschen unkonventionell.
00:17:04: dadurch textlich gesehen aber sehr gut
00:17:12: Ging schnell vorbei.
00:17:13: Mir hat's super gefallen, auch das Intro.
00:17:15: Ich find es war mir gar nicht zu lang, da ist so viel passiert am Anfang.
00:17:18: Diese klitschende
00:17:19: Geige ein bisschen, oder?
00:17:20: Ja
00:17:20: und die Gitarren irgendwie sehr ... Also ich müsste jetzt auch noch mal reinhören damit sich das auseinandernehmen kann.
00:17:24: aber ich finde das hat mich also sehr gepackt Und auch der Text finde ich sehr gut, den finde ich super.
00:17:31: Das ist dann so abprobendet ist vielleicht auch irgendwie ein Statement.
00:17:34: Da hab' ich alles gesagt, ich hasse euch!
00:17:37: Ich kann nicht mehr so ungefähr, ne?
00:17:39: Es reicht
00:17:40: jetzt.
00:17:41: Ja, von dem her hab ich den Song sehr genossen.
00:17:44: Das ist bisher mein Favorit muss ich sagen.
00:17:46: Sehr schön bei zwei Songs!
00:17:47: Da wird ja schon jeweils die Vorentscheidung gemacht, sowas.
00:17:50: Schon ein
00:17:50: Ranking?
00:17:51: Ja tut mir leid.
00:17:53: Was hast du denn so mitgebracht?
00:17:54: Ich habe was aus Österreich dabei und zwar haben sich die vier gefunden in Wien aber das hört man nicht.
00:18:01: also ich zumindest nicht ihr vielleicht dann schon weiß nicht kann das vielleicht nicht so gut unterscheiden.
00:18:06: Aber sie grenzen sich auch ganz bewusst ab von Wienerschmäh, also von klassischen ... was man so kennt und Sie machen politischen Shoegaze- und Postpunk mit scharfsinnigen Texten.
00:18:18: Und auch Ihr Name ist eine Wortschöpfung oder besser gesagt eine Klangschöpfungen?
00:18:22: Kalk!
00:18:24: Das gibt's so nicht im Wörterbuch.
00:18:26: Weiß nicht, kennt ihr die?
00:18:27: Mit C geschrieben?
00:18:28: Ja genau.
00:18:29: Das hab ich schon mal irgendwie ja...
00:18:30: Heißt du schon mal gehört?
00:18:31: Kannst
00:18:32: grad nicht einordnen.
00:18:33: aber
00:18:33: Also Kalk an sich kenne ich.
00:18:34: Ja, ich dachte eben auch vielleicht kommt es vom Wort Kalk aber ich habe dann gelesen nein das war für sie einfach so ein cooles Wort, dass cool geklungen hat.
00:18:43: und ja Sie haben letzten Freitag ein neues Album rausgebracht und das hat mich echt gepackt.
00:18:47: also da hab' ich diese letzte Woche auch ein bisschen durchgehört Und es ist eine ganz coole Mischung aus.
00:18:52: so Nineties Rock also Sonic Youth.
00:18:55: Aber Ich hörte auch so ein bisschen Juli irgendwie raus.
00:18:58: Es hat mich teilweise in Juli erinnert Und die Songs gleiten fließend ineinander über und sind manchmal poppiger, dann aber auch wieder rockiger.
00:19:07: Und anscheinend auch – also ich habe die Band vorher nicht gekannt, aber du vielleicht Maike kannst das beurteilen – es soll ein bisschen leichter sein als das was sie vorher gemacht haben.
00:19:17: Da waren Sie so ein bisschen düsterer unterwegs!
00:19:20: Und auf dem Cover, ihr seht es jetzt auch gerade hier ist eine Skizze von der Frontsängerin Sophie Löw.
00:19:26: So ein bisschen gravel-novelartig und sie zeigt so eine Protagonistin vor einer großen Stadt und die führt dann auch durch das ganze Album.
00:19:35: also sie bewegt sich durch Beton, Smog und Hitze und das Album heißt auch Smogstar.
00:19:41: Also alles sofort dieser Metropolkulisse und es geht dann auch um das Gefühl im dazwischen seien also euphorie es kapismus aber auch chronische überforderung.
00:19:54: genau und ein song auf dem album der geht ein bisschen wieder in eine mehr politische richtung, so wie sie anscheinend vor unterwegs waren.
00:20:03: Und den habe ich jetzt dabei.
00:20:05: hier kommt kalk mit die welt in kreisen.
00:22:18: Das waren Kalk aus Österreich mit Die Welt in Kreisen.
00:22:23: Und was mich einem Song so gepackt hat, war der Bass.
00:22:25: Ich finde der Bass da auch so cool oder?
00:22:27: Ja und er wird gespielt von Jakob Herber und der ist aber erst später dazu gekommen.
00:22:32: Der war ursprünglich der Produzent der Band fürs Debütalbum und textlich finde ich kann man das so ein bisschen Also einerseits auf die Metropole beziehen, wo sich diese Protagonistin so durch bewegt.
00:22:44: Aber ich find auch politisch dieses Gefühl von alles rundherum ist zu laut und es passiert zu viel und man kann das nicht beeinflussen.
00:22:52: Und man hat dann eine innere Haltung irgendwie, sich dem zu verweigern.
00:22:56: Ich lass das nicht mit mir machen.
00:22:58: Eure Parolen prallen an mir ab oder so.
00:23:01: Ja, und ich finde das irgendwie ein bisschen auch das Gefühl ... Die letzte Woche von mir drumherum eingefangen.
00:23:11: Was denkt ihr?
00:23:12: Ich müsste jetzt auch noch mal genauer auf den Text hören, aber ich finde Kreise haben auch so was die Welt in Kreisen.
00:23:18: Da kommt man nicht raus.
00:23:19: Also sowas irgendwie gefangen in so einem Kreis und dreht sich immer wieder um sich selbst und kann schwer ausbrechen.
00:23:24: Und das ist ja vielleicht auch ein Gefühl, was man gerade in der zeitigen Zeit hat, dass alles um einen Rum so kreist.
00:23:30: Wie soll man aus diesem ganzen Schlamassel wieder rauskommen?
00:23:33: Aus dieser Spirale von gesellschaftlicher Spaltung ... Wo ist da der Ausweg?
00:23:38: Weil man immer das Gefühl hat, es ist wie eine Spiralle, die immer enger wird eher doller, als dass sie sich weitet und irgendwo ein Ausweg findet.
00:23:46: Gut kleiner Philosophisch
00:23:47: aus.
00:23:48: Aber ein guter.
00:23:50: Ja doch.
00:23:52: Musikalisch muss ich auch sagen schöner Bass irgendwie.
00:23:54: ihre Stimme wie du auch schon meintest erinnert sehr an Juli aber dann von der Anmutung der Musik wieder so gar nicht.
00:24:01: Und diese bisschen niedlich klingende Stimme fand ich schön in Verbindung mit der etwas düsteren Musik.
00:24:09: Zu dem düsteren passt ja auch der sehr präsente Bass am Anfang.
00:24:13: und dass da am Ende dann nochmal die E-Gitarre so reinprescht, irgendwie fand ich auch gut.
00:24:17: Macht jetzt nicht so gute Laune.
00:24:18: das Song, muss ja auch nicht erst wie gesagt ein bisschen düster.
00:24:22: aber ich höre mir sehr gerne den Rest des Albums an und das österreichische hat man tatsächlich irgendwie nicht rausgehört.
00:24:28: Ja es ist halt auch so... Sie zieht es ja dann manchmal so mit der Stimme auch eine spezielle Art zu singen.
00:24:33: Vielleicht hört man's da auch weniger, aber also wenn du den Rest hörst das wird dann nochmal rockiger auf den anderen Tracks.
00:24:39: der ist finde ich fast ein bisschen Ja, der Poppigste.
00:24:43: Also ja Es wird noch ein bisschen mehr Sonic-Uf mit mehr Gitarren.
00:24:48: Ich hatte beim hören so das Gefühl dass ich gerade einem Filmfolge So ich hatte so ne Assoziation zum Momo.
00:24:57: Okay, ja.
00:24:58: Ob du das kennst noch?
00:24:59: Ja, ja!
00:25:00: Da gibt es ja diese... Wie heißen die?
00:25:02: Die grauen Männer, die Zeit im Blick haben oder die Zeiträuber sind und irgendwie hatte ich so den... Also ich hatte so kompletten schwarz-weiß Gedanken wie eine weibliche Protagonistin durch einen Molloch, durch eine Stadtkulisse läuft und währenddessen so vorsichtig hinsinniert.
00:25:17: Die Welt ist kalt und dazu dieser Basslauf und so.
00:25:20: Es war echt ein toller Soundtrack.
00:25:21: Tolle... tolle Hintergrundmelodie, die aber dann auch in den Vordergrund getreten ist und ja superband.
00:25:27: Und ich hätte auch wenn die jetzt da noch irgendwie Wiener Schmäh und so weiter eingebaut haben das hätte nur abgelenkt.
00:25:32: von daher ist es super und genau und das hat Mike auch schon gesagt diese kindliche Stimme so ein bisschen auch die hat mich an Radost Bockel hat es glaube ich gespielt damals die Momo und deswegen hatte ich da eine große Assoziation zu diesem Film.
00:25:48: der gab's glaube man remake letztes Jahr oder so davon.
00:25:51: Ja, ich meine auch.
00:25:52: Du darfst
00:25:54: ... Ach so, ne?
00:25:54: Wir machen erst mal eine kleine Pause!
00:25:56: Ich hab ein bisschen Hip-Hop mitgebracht noch.
00:25:59: Aus Brighton kommen die beiden, kann ich nur empfehlen werden, die wieder nach Hamburg kommen und machen super Livemusik.
00:26:04: Auch wenn das sehr zurückgenommener Hip-Hub ist, denkt man, da steht man so rum und liegt im Kopf.
00:26:09: Nee, das macht Spaß, live zu sehen.
00:26:10: Da waren viele Briten dabei beim Konzept.
00:26:13: Die fliegen eben kurz rüber, weil sie große Fanbase haben.
00:26:15: Die Rede von Frankie Stuhe und Harvey Gunn heißt No Idea Und wenn immer die mal live hierher kommen, unbedingt hingehen.
00:26:22: Große Empfehlung!
00:26:29: Don't think nobody knows
00:26:44: me
00:26:48: more.
00:26:49: So don´t say why you lie.
00:27:07: I heard
00:27:25: somebody busting the blue tooth, i wanna play something they ain't used to.
00:27:28: Mike clocked that they ate never knew you rising
00:27:30: stocks and they swear it's a new year.
00:27:33: It was only devotion me.
00:27:34: I take
00:27:34: time when I plot in The
00:27:35: Ocean See.
00:27:36: I know how to surf.
00:27:37: that motion Bridge
00:27:38: didn´t burn but its off of Devotion.
00:27:40: Am I still standing Plutting like
00:27:42: stewards all over the landing?
00:27:43: There is a cloud chasin' that im blanking
00:27:45: But he did not hide what his own should have thanked him.
00:27:48: It's light slow and I'm skanking.
00:27:49: They coulda gone whole other way.
00:27:51: So much love for the fan puttin hands in And didnt want
00:27:53: nothing to take.
00:28:25: Heute ist der Tausche-Ideen aus Tag und wir machen das hier schon die ganze Zeit.
00:28:29: Wir tauschen Musikideen aus, welche euren neuen Lieblingslieder sein könnten!
00:28:33: Und ihr sitzt da draußen am Radio und dürft Mäuschen spielen sozusagen und vielleicht auch am Ende mitbestimmen welcher Track von der Community als Favorit gewählt wird.
00:28:44: Und hier am Ende muss dann auch Eintrack stehen, hoffe ich und ich hoffe es wird dieser sein!
00:28:53: Ich habe die Band Grumpy mitgebracht.
00:28:55: Die besteht aus D.A.
00:28:56: Crimson also Diego Antonio Clair.
00:28:59: der hat ein großes Fable für den Song.
00:29:01: Crimson & Clover kennt man und daher kommt diese Benennung.
00:29:06: Und dazu ist die sehr charismatische Sängerin dieses Projekts, und zwar heißt sie... wenn ich es jetzt finde ... Mensch habe ich mir viel aufgeschrieben hier!
00:29:18: Die heißt Heaven Smith oder Schmidt vielleicht auch kann man so sagen?
00:29:23: Die ist aus Nashville da hat sie zumindest studiert und nachdem wobei ich sage jetzt Sie Es ist eine nonbinäre Person, ich switche jetzt wieder rüber zu dem Namen.
00:29:36: Also Kevin Smith hat in Nashville Musik studiert und erstmal aufgehört danach Musik zu machen wahrscheinlich weil die Eltern dann Druck gemacht haben.
00:29:45: Und dann hat Heaven an einer Marketing-Agentur angefangen und sich dann aber später entschieden Dann doch Musik zu Machen.
00:29:56: Der Name Grumpy für dieses Projekt ist eine Bühnenfigur, die aber von Heaven gespielt wird.
00:30:04: Grumpy ist eine sehr aufgeplusterte Gestalt von Heaven selbst also eine ziemlich große Spur Selbstüberschätzung.
00:30:15: Die Figur will Aufmerksamkeit und bekommt sie notfalls auch auf die unangenehme Art.
00:30:20: Und so funktionieren auch Konzerte von Grumpy.
00:30:23: Also das dann teilweise mal ans Publikum gesprungen wird oder so und das ist sehr unangenehm.
00:30:30: Ich würde jetzt einfach mal sagen, bevor ich noch ganz viel erzählen könnte aber wir hören erst einmal die Band und zwar ist das Grumpy mit dem Song The Whale.
00:33:46: Das war die Band Grumpy aus New York und wer Voldemort und Airport aufeinander reimt, der hat bei mir schon mal einen steinen Brett.
00:33:55: Das fand ich halt sehr viel Spaß gemacht.
00:33:58: Allein textlich dem zuzuhören!
00:34:00: Der Song heißt The Whale und ja...der Wahl spielt auch eine Rolle ne?
00:34:05: Frühstück muss er ja irgendwie kriegen.
00:34:06: Ja was sagt ihr dazu?
00:34:08: Ja textlich eher Buh also äh...Wür?
00:34:11: Also ich hab noch nicht so ganz verstanden, wo die Reise von Voldemort hin sollte.
00:34:16: Wie im Schneesturm endete oder ...
00:34:18: Ich glaub,
00:34:20: das sind Stimmungsbeschreibungen?
00:34:22: Ja, den auch.
00:34:23: Wail has breakfast heißt so mega Hunger.
00:34:26: dann muss ich das haben und Voldemord at the airport ist ja sozusagen, ich habe so schlechte Laune weil der Flugverspätung halt, dass sich wie Voldemorts ... Die Person wird zu Voldemords.
00:34:34: So hab ich's verstanden.
00:34:36: Ein bisschen wie eine Persona, die irgendwie mehrere ... Stimmen oder Persönlichkeiten hat irgendwie.
00:34:42: Also so habe ich das gelesen, so The Whale auch, wie der innere Wahl, der jetzt essen muss?
00:34:47: Oder so wie diese Snackerswerbung du bist nicht du selbst wenn du Hunger hast.
00:34:50: Ja genau.
00:34:50: Dann mutierst du zu Voldemort oder
00:34:53: so.
00:34:53: So ungefähr hab' ich's auch verstanden.
00:34:55: Ähm ja aber ich finde dass es irgendwie macht mir Spaß zu hören.
00:35:01: Ja, man hört gerne zu.
00:35:02: Ich würde jetzt irgendwie sagen Spaß zu hören ja doch beim Text vielleicht schon.
00:35:06: ansonsten fand ich ihn schon sehr schleppend muss ich sagen.
00:35:08: also hatte einen schönen Aufbau so irgendwie erst nur mit der Akustischen Gitarre und das dann nach anderthalb Minuten der Beat reinkam oder so.
00:35:17: Ich fand ihn aber er hat einen ein bisschen auch runtergezogen Schon wieder?
00:35:22: Voll im Ort.
00:35:23: Also auch musikalisch, weil ja gerade irgendwie... Es muss nicht jeder Refrain irgendwie dann der Kracher sein, der einen rausholt und so.
00:35:31: aber hier fand ich irgendwie wurde es immer der Refrain war ja noch mehr zurückgenommen als die Strophen.
00:35:36: also da ist er wenig passiert.
00:35:39: Also ich fand ihn irgendwie von der Stimme und dass sie es so zu zweit gesungen haben erst, oder meine die erste Strufe hat er gesogen.
00:35:46: Und dann Sie fand ich irgendwie ganz schön aber irgendwie fand ich ihm dann im Laufe des Songs leider irgendwie doch sehr schleppend und war so Puh so ein bisschen
00:35:54: Ja ging mir nicht so.
00:35:56: Ne also ja ich verstehe glaube das ist so einer der Songs wo man zuhören muss weil es so plätschert.
00:36:03: alle Sachen, die im Hintergrund passieren sind so irgendwie gleiche Lautstärke ein bisschen.
00:36:07: Da sticht nichts so richtig hervor aber irgendwie ist es so ein ganz ganz spannendes Musikbad.
00:36:12: also da passiert zu viel halt so mit Perkussion und auch die ganzen Sins, die da reinkommen am Schluss kommen ja noch eher rockige Gitarren Und ja ist gleichverständlich ein langer plätschender Song.
00:36:24: Aber es passiert trotzdem was und ich fand die Stimmen auch sehr schön zusammen.
00:36:28: Also mir hat's sehr gut gefallen.
00:36:29: Ich höre den auch nachher nochmal Ja.
00:36:32: Ich wollte noch mal erzählen, ich habe gerade nochmal nachgeguckt und zwar hat Heaven sich nochmal über den Song geäußert gegenüber StereoGum und er hat gesagt dass der Song quasi das Gefühl beschreibt in der Musikindustrie zu arbeiten die sich zunehmend gegen den Künstler und die Künstlerin richtet man das aber trotzdem weitermacht weil man feststellt welchen Wert und welche Freude die eigene Arbeit hat.
00:37:00: Also, was wir da interpretiert haben war unsere Interpretation.
00:37:06: Heaven hat damit etwas anderes gemeint.
00:37:08: Okay.
00:37:08: Ja aber gut.
00:37:11: Mike wäre jetzt dran?
00:37:13: Ich habe Musik aus Australien mitgebracht und zwar von einem jungen Künstler namens Nick Ward.
00:37:19: vor zwei Jahren hatte er seinen Debütalbum rausgebracht.
00:37:22: House of the Blue Door hieß das.
00:37:24: Er hat ziemlich viel früher so im Kinderzimmer produziert, irgendwie vollgestopft war es da.
00:37:29: Unordentlich war's da und thematisiert auch öfter mal Kindheitserinnerungen, schreibt aber auch zum Beispiel Songs an sein ungeborenes Kind oder über engste, vererbte Familientraumata also viel mentale Gesundheit und Trauma was da bearbeitet wird, aber dann doch eher in ... Fluffigeren Nummern.
00:37:55: Jetzt hat er einen Song draußen, der heißt Piano und ein bisschen mehr erzähle ich gleich noch darüber.
00:38:00: jetzt hören wir es erstmal.
00:38:50: Das war ein Song namens Piano und das hat auch einen bestimmten Grund.
00:41:35: Stammtut er von Nick Ward aus Australien, und hier gibt es einen ganz speziellen Featuring-Gust der lebt gar nicht mehr, Glenn Gold.
00:41:42: Den hat man hier am Klavier gehört an dem extrem schnell gespielten Klavier im Hintergrund.
00:41:47: Glenn Gold war ja ein kanadisches Pianistengenie.
00:41:52: In two hundred eighty ist er gestorben und Nick Ward hat wirklich monatelang dafür gekämpft die Rechte an Goals
00:41:59: Bacheinspielung
00:42:00: der Goldberg-Variation zu bekommen und hat sich am Ende durchgesetzt und konnte das jetzt in seinem Song hier verwursten, wie man so schön sagt.
00:42:09: Glenn Gold.
00:42:10: Mir war der gar nicht so bekannt, das muss ja ein sehr großer Exzentriker auch gewesen sein in der Klassikwelt.
00:42:15: also er verabscheute Livekonzerte.
00:42:17: Fand sie einfach demütigend und fand dass die so eine Art Varietee Veranstaltung wären und hat dann mit einundreiß Jahren schon aufgehört live auf der Bühne zu spielen und hat nur noch im Radio oder im Studio gearbeitet.
00:42:30: verstehe ich machen wir auch
00:42:32: Ja.
00:42:32: Man muss nicht immer rausgehen bleiben, aber man will ja so ein Genie dann auch mal live am Klavier gerne sehen.
00:42:38: Aber wenn er sich dann immer da irgendwie auf dem Präsentierteller gefühlt hat, gut war nicht sein Ding, aber schade fürs Publikum, weil es schon immer eine faszinierende Sache ist, Top-Musikern und Musikerin bei ihrem Werk zu gucken zu dürfen.
00:42:51: Nick Ward also jetzt der Sänger dieses Songs wird bald ein neues Album rausbringen.
00:42:56: das ist seine zweite Platte.
00:42:58: Year of the Snake heißt die Ist gerade ja der Schlange, hat das was mit dem chinesischen Jahr zu tun?
00:43:03: Ja,
00:43:03: das
00:43:04: ist
00:43:05: fair.
00:43:05: Vielleicht hier auf the cat gab es auch ein Album von, ich glaube Simon Gaffankel oder so.
00:43:12: Nagelt mich nicht fest.
00:43:13: Nee, Simon Gafankel war uns nicht.
00:43:16: Egal!
00:43:17: Year of The Snake wird am thirteenth November rauskommen und das ist die erste Auskopplung von diesem neuen Album.
00:43:23: Sehr gut sehr gut.
00:43:24: Ich fand, da ist sehr viel passiert bei diesem Song.
00:43:28: Hat Spaß gemacht dazu zu hören und ...
00:43:32: Ja ich
00:43:33: bin so ein bisschen hin-und hergerissen also weil teilweise war es mir zuviel geklippert oder überfordern, dass das zuvier passiert übrigens hier auf der Karte Elsdewart, neunzeits sechs und siebzig ganz kurz nebenbei.
00:43:47: Ähm ja!
00:43:49: Ich bin noch unentschlossen.
00:43:50: Hast
00:43:50: du doch keinen Zugang gefunden?
00:43:51: Nee,
00:43:52: mir fehlt der Zugang ja
00:43:53: bisso Manchmal.
00:43:56: Ja, vielleicht auch weil es ein bisschen chassis ist zwischendurch auch.
00:44:00: Ich finde das sehr gut gemacht.
00:44:02: Es ist super gut gemacht also wie alles zusammenkommt Auch die einzelnen Teile und es ist immer überraschend irgendwie Und trotzdem macht der Übergang Sinn.
00:44:11: Also man ist so Aber dann ist so, ah doch das war gut und also mir hat es sehr gut gefallen.
00:44:17: Ich find' sehr cool auch wie das Klengul-Sampel reinkommt und auch seine Stimme gefällt mir gut.
00:44:23: Es ist so irgendwie eine Mischung aus verschiedenen Sachen die ich gerne höre zu was Neum zusammen gebastelt oder gewurstelt, wie du gesagt hast.
00:44:33: Nee, also finde ich's sehr cool!
00:44:35: Sehr schön, dann sind wir jetzt schon beim letzten Song dieser Woche angekommen, oder Rahel?
00:44:38: Du bist mit deinem zweiten Song dran
00:44:40: Genau, und zwar bei mir wird es jetzt wieder poppiger.
00:44:44: Mein zweiter Song kommt von einer filipinisch-britischen Künstlerin die ich schon von Anfang an verfolge.
00:44:50: das sagt man immer so.
00:44:51: also ja aber ist bei ihr wirklich der Fall und war auch bisschen einfach bei ihr dran zu bleiben weil erstens sind wir gleich alt und zweitens ging das alles so schnell.
00:45:02: vielleicht kennt ihr sie auch Genau.
00:45:07: Und der Name stammt von einem Instagram-Account, den sie damals als Teenagerin genutzt hat.
00:45:12: Ihr richtiger Name ist Beatrice Laus und mit siebzehn hat sich das Gitarre spielen beigebracht zu Hause im Schlafzimmer so mit YouTube Videos und da auch dann an ihren Songs rumgebastelt und gleich einen ersten Song also ein erstes Video dass die veröffentlicht hat.
00:45:33: Das wurde dann direkt berühmt oder ging viral.
00:45:37: Koffi kennt ihr den?
00:45:40: Ich weiß nicht, wir spielen auch einen Song von ihr.
00:45:41: Ich weiß gar nicht, ist das sogar Koffie?
00:45:44: Oder haben wir hier schon mal vorgestellt...
00:45:46: Ja, ich glaube der Koffee ist ein bisschen älter.
00:45:48: Der ist noch von zwei tausendund siebzehn.
00:45:52: Genau und er wurde aber dann auch nochmal bekannt weil er auf TikTok viral ging, weil er gesampelt wurde und vielleicht ... ich glaube das Sample kennt ihr sicher.
00:46:00: So ein low-fi Sample dass man sich ja schon mal irgendwie gehört hat.
00:46:05: auf jeden Fall war das das Sprungbrett, was sie genutzt hat und ist dann ziemlich schnell auch bekannt geworden.
00:46:13: Und ich finde Ihr Sound ist so'n bisschen neunziger Jahre Nostalgie Nichts wirklich Neues, was man noch nicht kennt aber ihre Stimme ist irgendwie so speziell.
00:46:24: Die gefällt mir sehr gut Und sie hat jetzt ein neues Album, das bald rauskommt.
00:46:31: Davon habe ich eine Vorauskoppung dabei und die heißt
00:46:35: Memories.".
00:49:09: Das war Be a Badouby mit Memories!
00:49:12: Und Hannes hat sich vorhin schon gefragt werden, dass Musikvideo dazu geschaut?
00:49:16: Und du hast dich gefragt ob es die gleichen Leute sind.
00:49:19: also weil die genau gleich aussehen, die im Video agieren... ...und das ist soweil Es geht genau um dieses Thema, dass man sich in Erinnerungen verliert.
00:49:27: Also das man in der Vergangenheit feststeckt und Sachen wieder erleben möchte oder anders machen und dann am Ende einfach nur mit Trauer zurückbleibt und Nostalgie.
00:49:37: Und es klingt so poppig der Song irgendwie und happy.
00:49:40: aber eigentlich ist ein bisschen traurig die ganze Sache.
00:49:43: Ja was denkt ihr?
00:49:45: Traurig, traurig.
00:49:47: Ich dachte beim Hören Happy ist so ein leicht debiles Lächeln die ganze Zeit auf dem Gesicht haben.
00:49:56: Fand ihn deswegen auch ein bisschen von der Anmutung vielleicht habe ich ja wieder nicht auf den Text gehört oder wahrscheinlich nicht irgendwie ein bisschen zu leicht und... Ja, es klingt jetzt irgendwie blöd.
00:50:08: Das war keine Kritik, weil mich haben zwei Songs ja heute zu sehr runtergezogen und bei diesem gute Laune-Song sag ich jetzt ... das war mir irgendwie zu leicht.
00:50:18: Keine Ahnung was die perfekte Mischung für mich wäre oder das perfekste Gefühl hier für mich ist.
00:50:23: Ich fand's schön ihr zuzuhören.
00:50:26: Ihre Stimme klingt auch so ein bisschen naiv, sondern auch jung geblieben oder kindlich.
00:50:34: Aber ich glaub, das ist so ein Song, den man irgendwie beim Einkaufen im Ohr haben kann.
00:50:39: Da tut er nicht weh ... aber mehr auch nicht.
00:50:44: Das voll okay, Michael!
00:50:46: Ist
00:50:46: in Ordnung.
00:50:47: Bei mir ging's was bisschen anders, vielleicht weil ihr aufs Video geachtet habt?
00:50:52: Also... Ich hab mich mit diesem Thema nicht beschäftigt, weil es ist ja oft so.
00:50:56: Wenn man Kinder hat vor allem ... Nee, ich möchte das so und dann will man ... Das ist die psychologische Hintergrundgeschichte.
00:51:04: Man will quasi dass die Kinder nicht die gleichen Fehler machen, die man selber gemacht hat.
00:51:09: Und
00:51:09: v.a.,
00:51:09: dass sie das erleben was man eigentlich selber gerne erleben wollen würde.
00:51:13: Also von wegen mach mal ein Roadtrip mit deinen Freunden und sei verrückt usw.
00:51:17: Und das würde man ja auch vielleicht gern jetzt im Fortgeschritt in Alter nochmal tun geht aber nicht wegen weil man hier so eine Radieselle machen muss, zum Beispiel.
00:51:26: Man schwelgt natürlich oft in Memories und ich finde das hat sich ganz gut vertont auch gar nicht mal so seichtfandig und ja also hat mir ganz gut gefallen.
00:51:36: Also vielleicht noch zur Klarstellung Ihre anderen Songs vom Album sind auch nicht alle so poppig oder seicht.
00:51:43: sie hat so ganz viele verschiedene Einflüsse.
00:51:45: die letzten Alben waren sehr grunchy Also sehr viel Gitarren auch, ihr könnt ja vielleicht später mal noch reinhören.
00:51:52: Es gibt noch andere Vorauskopplungen und sonst auch manchmal ein bisschen Bossanova irgendwie ganz am Anfang bei den ersten Tracks die sie so rausgebracht hatte.
00:52:04: Und sie ist jetzt schon lange im Business glaube ich neun Jahre.
00:52:08: Ihr letztes Album um zwei tausend vierundzwanzig das hat sie mit Rick Rubin gemacht.
00:52:13: Das ist auch ziemlich durch die Charts dann vor allem in Großbritannien ziemlich abgegangen.
00:52:20: Ja,
00:52:20: so wir sind jetzt ja durch mit dem Hören.
00:52:24: und damit wir uns jetzt kurz ein paar Gedanken machen können hören wir mal einen Song außerhalb des Wettbewerbs kommt von Friska Villor.
00:52:31: das ist eine schwedische Band das sind Daniel und Joachim die klare Verbindung zu Hamburg haben, denn weil sie bei dem Label Devil Duck unter Vertrieb waren.
00:52:44: Die hier in Hamburg sitzen und in den Plattenladen Back Records sind an der Wohlwilchstraße da die ersten Platten verkauft.
00:52:52: Und im Hinterhof von diesem Plattenladen haben Sie dann gepennt!
00:52:57: Weil sie das so toll fanden und sich willkommen gefühlt haben, kommen sie erst mal immer wieder gerne nach Hamburg um aufzutreten.
00:53:03: Ist auch immer wieder toll meistens so gefährlich die Größe.
00:53:07: Und sie haben ein Song geschrieben und der handelt von Hamburg und von dieser Straße.
00:53:12: Der Song heißt, damit man auch weiß was gemeint ist Wohlwildstraße
00:53:17: bzw
00:53:18: nur Wohlwill hier in Frisgabir.
00:53:52: Tiere und wir
00:57:10: brauchen euch ja gar nicht zu bestechen, so wie Donald Trump das gerade gesagt hat.
00:57:14: Er hat gesagt alle die für die Republikaner stimmen bei den midterms bekommen fünf tausend.
00:57:20: Ich glaube, man ist hochgerechnet.
00:57:21: Wenn es jetzt alle Amerikaner, die stimmberechtigt sind, dann sind so zweihundertfünfundvierzig Millionen.
00:57:26: Das wäre dann über eine Billion US-Dollar, die er an den Bürgern auszahlen müsste und das ungefähr ... der Weher-Ethaar, der gesamten USA.
00:57:36: Und das glaube ich ... Das werden Sie nicht machen!
00:57:38: Ich glaube es ist wie immer so ein Ding von Trump, dass er einfach irgendwas erzählt und dann hat er's vergessen.
00:57:44: Also
00:57:44: hier gibt jetzt keiner Geld für seine Stimmen?
00:57:47: Nee.
00:57:47: Wir haben auch nicht vergessen was wir hier gespielt haben.
00:57:49: Ich hatte dabei Q Masten, das ist ein junger US-Amerikaner aus Florida, der geprägt von seinem Elternhaus verschiedenste Musikstil miteinander verbindet.
00:57:59: Der Song Silly Boy, den habe ich mitgebracht.
00:58:01: Und dann hab' ich noch eine Band aus New York mitgebracht.
00:58:06: Grumpy!
00:58:07: Mit ihrem Song
00:58:08: The Whale.
00:58:08: Ich hatte auch Musik aus New-York.
00:58:10: Mein erster Song kam von Lex Walton und hieß Hipster Run Off.
00:58:14: Mein zweiter Song, der mit dem Pianosample von Glenn Gold stammt aus Australien von Nick Ward und heißt passenderweise Piano
00:58:24: Und ich hatte was Deutschsprachiges dabei.
00:58:26: Aus Österreich, Kalk mit die Welt in Kreisen und der zweite Track kam von Be a Badoby Memories.
00:58:33: Und jetzt wird abgestimmt!
00:58:37: Die Musiktiere
00:58:38: bei Ahoi.
00:58:40: Meine Stimme geht nach Österreich und auch gleichzeitig in die Schweiz und auch wieder hierher.
00:58:46: Die
00:58:47: Welt in den Kreisen?
00:58:48: Genau meine Stimme an die Welt im Kreisen.
00:58:51: Ich schwankte auch zwischen Kalk und Hannes, auch wenn ich ihn nicht gut bewertet habe.
00:58:57: Hannes zweitens Song.
00:58:59: aber ich möchte jetzt mit Kalk gehen weil ich das Gefühl hatte wir haben mir länger keine deutschsprachigen Songs mehr gewinnen lassen.
00:59:07: Schön fand.
00:59:07: Wenn auch bisschen düster!
00:59:09: Damit hast du ja schon gewonnen, aber wir wollen trotzdem natürlich noch hören für welchen Song du dich entschieden hast?
00:59:14: Ja ich hatte tatsächlich Schwierigkeiten gehabt zwischen euch.
00:59:16: also deinen zweiten Track den ich sehr cool fand vom Musikbett her von Grumpy und auch textlich Und bei dir wäre es der zweite Piano.
00:59:24: Den finde ich richtig cool Also auch sehr gut produziert.
00:59:28: Da hätte ich mich wirklich nicht entscheiden können.
00:59:30: Aber wir haben dich jetzt als Gewinnerin dieser Sendung oder beziehungsweise Kalk erkoren.
00:59:35: Ja,
00:59:35: sehr gut Morgen wird es ein anderer Tag werden hier bei erheu, denn morgen jährt sich.
00:59:42: twenty-fünf Jahre nine eleven die Anschläge auf das world trade center.
00:59:46: deswegen haben wir das Programm umgestellt.
00:59:49: schaltet morgen von zehn bis neunzehn Uhr Heuradio ein.
00:59:52: Wir haben Interviews geführt mit PsychologInnen, wir haben eine Talkrunde im Programm.
00:59:57: Wir spielen Musik-Specials und wir haben verschiedenste Prominente on air die verratene Vassi zu dem Zeitpunkt der Anstiege gemacht haben.
01:00:06: und das ganze Programm haben wir umgestellt in dem Rahmen des Eyelorf New York Tags.
01:00:12: also schaltet morgen ein und nächste Woche wäre die Musiktiere zuverlässig um siebzehn.
01:00:17: Und auch nächste Woche gibt es wieder neue Musik.
01:00:21: Schaltet Donnerstag wieder
01:00:29: ein!
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